BBSC Volleyball-Damen siegreich gegen Eimsbüttel

BBSC Berlin – Eimsbütteler TV Hamburg                   3:1 (15,18, -22,19)

Der ETV Hamburg als Aufsteiger der Liga hatte sich aus der Region die stärksten Spielerinnen für das Abenteuer der 2. Bundesliga gesichert. Insoweit waren die Gastgeberinnen gewarnt – ETV durfte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Von Beginn an diktierte der BBSC den Rhythmus des Spiels. Den Gästen gelang zunächst nicht allzu viel und die Fehlerquote auf Hamburger Seite veranlasste ETV-Trainer Kahl recht schnell, sein Aufgebot zu optimieren. Mit den erfahrenen Hanne Binkau und Anna Behlen kam Ende des ersten Satzes etwas mehr Struktur in das Gästespiel. Vor allem Behlen sorgte in der Folgezeit mit unbändiger Energie und kraftvollen Schlägen für die Beschäftigung der BBSC Abwehr. Imposant war vor allem auch die Übersicht, die das langjährige Beach-As ausspielte.

BBSC Mannschaft nach dem Sieg gegen Eimsbüttel Foto © POT Marketing GmbH und Markus Hylinski

Doch auf der Berliner Seite zeigt das gesamte Team in allen Elementen großes Engagement, um die Punkte in der Hauptstadt zu behalten. Die Hamburger Bemühungen wurden in Block und Abwehr reihenweise entschärft und die eigenen Angriffe gestartet. Auch auf Hamburger Seite kratzte die Abwehr vieles weg, so entwickelte sich ein durchaus unterhaltsames Spiel für die etwa 160 Zuschauer, unter ihnen auch etliche Hamburger Fans. Die Berlinerinnen zeigten sich jedoch über das gesamte Spiel stabiler in der Abwehr (Annika Kummer und Alina Gottlebe-Fröhlich) und durchschlagskräftiger im Angriff (vor allem über Antonia Lutz und Stephanie Utz). „Der Sieg heute war auch ein Sieg unseres Willens, des Rackerns auf dem Feld. Wir haben uns auch von dem zwischenzeitlichen Hamburger Hoch im 3. Satz nicht beirren lassen und danach wieder so richtig Gas gegeben und unser Spiel durchgezogen“ strahlte Kapitänin Katharina Kummer nach Spielende. „Schön, dass wir die uns heute in der Halle besuchenden Fußballer des Adlershofer BC mit einem richtig attraktiven Heimsieg verwöhnen konnten“.

Zur MVP wurde auf Hamburger Seiten Anna Behlen gewählt. Die goldene Plakette erhielt Berlins Annalena Grätz.

Für das Team geht es erst am Samstag, den 24. Oktober, um 18:00 Uhr in der Hämmerlinghalle in der Liga weiter. Gegner ist dann Allbau Essen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Lea-Katharina Thurm, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC Berlin startet neu durch – Auswärtssieg in Borken

Skurios Volleys Borken – BBSC Berlin   0:3 ( -15, -13, -15)

Nach der klaren Heimniederlage gegen Köln konnte für den BBSC nur das Motto gelten, mit dem nächsten und damit dem samstäglichen Auswärtsspiel beim letztjährigen Tabellendritten Borken einen Neustart in die Saison zu versuchen, alles auf Null zu setzen und dabei die Fehler aus dem Saisoneröffnungsspiel zu vermeiden. Und wie das gelang! “Wir selbst haben gut aufgeschlagen und zudem im Blockspiel stark verbessert agiert im Vergleich zur Vorwoche. Von daher geht dieser glatte Sieg auch vollkommen in Ordnung“ zeigte sich Berlins Trainer Robert Hinz zufrieden nach der langen Tour an die Grenze zu den Niederlanden. Die Berlinerinnen überzeugten mit ihrer starken Annahme und Feldabwehr sowie einer guten Angriffsleistung, während die Gastgeberinnen Variabilität in ihren Angriffsabschlüssen vermissen ließen. Auf der Webseite der Skurios Volleys wird gerade die wie eine Gummiwand wirkende Berliner Feldabwehr in höchsten Tönen gelobt. Verdient ging die goldene MVP-Medaille (erneut) an die Berliner Libera Annika Kummer.

Damit ist der Re-Start bestens geglückt. Die Mannschaft trifft am kommenden Wochenende in Leverkusen auf die nächste Spitzenmannschaft für diese Saison. Hinz will die Punkte keinesfalls verschenken: „Sie sind im meinen Augen der klare Favorit im nächsten Spiel. Allerdings werden wir auch in dieser Trainingswoche den Gegner ausgiebig vorbereiten und hoffen etwas Zählbares für die Tabelle aus der Ostermann-Arena mitbringen zu können“

für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Lea Katharina Turm, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC berlin

Der BBSC verliert sein Auftaktspiel

BBSC Berlin – DSHS Köln    0:3 (-15, -22, -17)

Der BBSC verliert sein Auftaktspiel in der Saison 2020/2021 gegen den Meisterschaftsanwärter aus Köln mit 0:3.

Nach der langen Volleyballpause in diesem Jahr konnte der BBSC seinen ersten 1. Ligaspieltag glücklicherweise mit Publikum absolvieren. Wobei das Wort glücklicherweise ein wenig fehlleitend ist, denn die Berechtigung zum Zuschauerbesuch hat sich der Verein mit aufwendig entworfenem und durchgesetztem Hygiene Konzept hart erarbeitet. 200 Gäste sahen einen – trotz des scheinbar eindeutigen Ergebnisses – lange Zeit spannenden Vergleich des Vorjahreszweiten gegen den Vorjahresdritten. Selten hat man ein in der Abwehr so umkämpftes Spiel auf beiden Seiten mit langen Ballwechseln ab Spielbeginn gesehen. Beide Teams kratzten in der Abwehr die Bälle vom Boden, praktizierten ein gutes Sicherungsspiel und hielten so den Ball lang im Feld. So manche artistische Abwehrleistung lies Szenenapplaus des Publikums für Stimmung sorgen. Im Angriff und dem Block hatten freilich die Gäste ihre Vorteile gegenüber den Berlinerinnen. Die Rheinländerinnen packten im Block sehr entschlossen und häufig an der richtigen Stelle zu, so dass die Angriffe der Gastgeberinnen mehr als ihnen lieb war hängen blieben und zu Punktverlusten führten. Im Angriff brillierte auf Kölner Seite Neuzugang Silke Schrieverhoff. Bestens vom Zuspiel mit schnellen Bällen gefüttert, versenkte die Ex-Münsteranerin, die bereits vormals einige Jahre in Köln gespielt hatte, immer wieder. Der Berliner Block bekam speziell gegen sie kaum einen Zugriff.

Kein Wunder, dass Berlins Trainer Robert Hinz sie zur MVP wählte. Für Berlin wurde Abwehrkatze Annika Kummer mit der Medaille geehrt.

Der BBSC enttäuschte überhaupt nicht, den Spielerinnen war der unbedingte Wille, das Ruder noch herum zu reißen, anzusehen. Doch Köln als Gegner ließ am Samstag nichts anbrennen und erspielte sich souverän den Sieg. Berlins zunächst etwas angesäuerter Trainer Hinz hatte bald schon die Vorbereitung der nächsten Trainingseinheiten in der Konzeption, geht es doch darum, die Fehler des Spiels abzustellen und für die nächsten Gegner eine angepasste Taktik zu finden. Dazu ist sehr bald Gelegenheit, denn die Mannschaft darf zunächst bei zwei weiteren Spitzenmannschaften, Borken und Leverkusen, auswärts antreten, ehe am Sonntag, den 4. Oktober 2020, um 15:00 Uhr ETV Hamburg mit einigen früheren Erstligaspielerinnen in der Hämmerlinghalle zu Gast sein wird.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Lea Katharina Thurm, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Keine Punkte aus Köln entführt

DSHS Snowtrex Köln – BBSC Berlin 3:0 (24, 23,13)

Ein wenig Unzufriedenheit schwang in der Stimme von BBSC Trainer Robert Hinz nach der Niederlage in Köln schon mit: „Heute waren wir weit von der Top-Leistung entfernt, die wir noch am vergangenen Wochenende gezeigt haben. Das hat sich leider bereits in der letzten Trainingswoche angedeutet.“ Wie so häufig im Sport gilt auch für die 2.Liga Nord: Man kann sich nie auch nur ein kleines bisschen zurücknehmen – der Gegner wird die kleinste gezeigte Schwäche für sich nutzen.

Im ersten Satz führte der BBSC gegen den aktuellen Tabellendritten und mehrmaligem Ligameister bereits 24:21, ehe in den letzten Augenblicken vor der Pause die entscheidende  Konsequenz fehlte.  Auch im zweiten Satz stand es 23:23 – aber beide Sätze holten sich die Gastgeberinnen. Der BBSC stand auf einmal mit 0:2 Sätzen in der Hinterhand – knapp und ein wenig unglücklich, aber ein wenig Unvermögen war auch dabei . Der dritte Satz war nur noch Schaulaufen der Kölnerinnen – bei den Gästen war ein wenig die Luft raus.

Die MVP Medaillen gingen an die Kölnerin Kirsten Tälkers sowie zum dritten Mal in der Saison an BBSC-Libera Annika Kummer.

„Jetzt müssen wir eine klare Reaktion zeigen am nächsten Wochenende!“ richtet Trainer Hinz das Augenmerk schon wieder auf die kommenden Spiele in der Hämmerlinghalle. Am Doppelspieltag (Freitag, 31.01. 19:00 Uhr gegen den VC Olympia, am Samstag, 01.02. erneut um 19:00 Uhr gegen SV Bad Laer) gilt es, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen!

Für den BBSC am Sonntag im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll