Eisbären rupfen die Hähne

Der Dienstagabend ist kein bevorzugter Termin für das Eishockeyspielen. Der enge Terminplan der DEL muss hin und wieder den Fans eine englische Woche zumuten. Lediglich 5.322 Zuschauer sahen die Partie des 24. Spieltages zwischen den Iserlohn Roosters und den Eisbären. Sogar eine handvoll Fans aus dem Sauerland hatten den Weg in die MB-Arena gefunden. Sie durften in der 27. jubeln, als Brent Aubin traf. Allerdings hatten die Eisbären zuvor bereits dreimal getroffen. Giovanni Fiore eröffnete in der 6. Minute den Torreigen, Frank Hördler legte mit einem Kracher von der blauen Linie in der 11. Minute nach.

Das Spiel drohte etwas einseitig zu werden, als Frans Nielsen in der 25. Minute zum Zwischenstand von 3:0 einnetzte. Der eingangs erwähnte Treffer von Aubin beeindruckte die Eisbären nicht im geringsten, in der 28. Minute war es erneut Fiore, der einen Treffer erzielte. Kurz vor dem Ende des Mittelabschnitts verletzte sich Iserlohns Goalie Hannibal Weitzmann.

Foto: © Stephan Wenske

Den Schlussabschnitt begannen die Unterzahl. Hubert Labrie versetzte dem Doppeltorschützen Fiore einen Stockschlag, worauf eine kleine Rauferei zwischen den beiden begann. Labrie ging für vier Minuten auf die Strafbank. Die Eisbären verwalteten den Vorsprung und im Tor stand ein glänzend aufgelegter Mathias Niederberger.

Der Schlussabschnitt verging torlos. Für die Gäste war in Berlin nichts zu holen.

Hans-Peter Becker

Eisbären vor dem Saisonstart

Nach den nicht ganz so erfolgreichen Spielen in der Champions-League geht es ab Donnerstag, dem 9. September für die Eisbären um Punkte in der Vorrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Es soll stückweise zur Normalität nach Corona-Saison zurückgekehrt werden. Unter Beachtung der 3 G-Regeln sind der Halle am Ostbahnhof wieder Zuschauer zugelassen, Stand jetzt, dürfen 6.450 dabei sein. Es soll bei der 3 G Regelung bleiben, so die Aussage von Eisbären-Geschäftsführer Thomas Bothstede auf der Pressekonferenz zur Saisoneröffnung. In Anbetracht der Tatsache, dass die Eisbären über 5.000 Dauerkarten verkauft haben, dürfte es für Gelegenheitsbesucher schwieriger werden, eines der begehrten Tickets zu erwerben. Zudem ist die Besonderheit zu beachten, dass sämtliche Tickets personalisiert sind. Den Finanzen der Eisbären wird es guttun. Vorsichtshalber mussten die DEL-Vereine auch einen Etat ohne Zuschauereinnahmen planen.

Gleich am 1. Spieltag der neuen Saison wartet mit dem EHC Red Bull München ein harter Brocken auf die Eisbären. Die Münchner mussten bereits im Viertelfinale die Segel streichen, während die Eisbären sich den achten Meisterstern auf dem Trikot sicherten. Die Münchner unter dem in Berlin nicht ganz unbekannten Trainer Don Jackson zählen, wie die Eisbären, zu den Titelaspiranten. Den sieben Neuzugängen in München stehen acht Abgänge gegenüber. Zurück in der DEL, im Trikot von Red Bull München, ist Austin Ortega, der wendige, trickreiche Stürmer begeisterte auch schon die Fans der Eisbären. Zu beachten sein wird Center Benjamin Smith, der von den Adlern aus Mannheim kam und mit 246 NHL Spielen über viel Erfahrung verfügt.

Eines haben beide gemeinsam, sie mussten jeweils ihr größtes Talent in die NHL ziehen lassen. In München wechselte John Peterka zu den Buffalo Sabres, während in Berlin Lucas Reichel bei Chicago Blackhawks anheuerte.

Bei den Berlinern müssen sich die Fans an neun neue Namen im Kader gewöhnen. In der Abwehr sollen Ellis Morgan und Nicolas B. Jensen für weitere Stabilität sorgen. Im Sturm konnte mit Kevin Clarke auf dem rechten Flügel ein weiterer Torjäger verpflichtet werden.

Der Kader der Eisbären ist nach Aussage von Sportdirektor Stephane Richer in der Lage, die Mission Titelverteidigung erfolgreich zu gestalten. Kapitän der Eisbären ist, wie in der vergangenen Saison, Frank Hördler. Der 36-jährige Verteidiger ist auf dem besten Weg, Sven Felski als Rekordspieler der Eisbären abzulösen. In Hördlers Statistik stehen bislang 911 Spiele für die Eisbären, bei Felski sind es 924.

Hans-Peter Becker

Foto: © Hans-Peter Becker

Erste Personalentscheidungen bei den Eisbären

Die Eisbären Berlin können die ersten Informationen zur Planung für die kommende PENNY DEL Saison 2021/22 bekannt geben. Nachdem der Vertrag mit Cheftrainer Serge Aubin bereits erneuert wurde, einigten sich die Berliner auch mit Assistenz-Trainer Craig Streu auf eine Vertragsverlängerung. Das neue Arbeitspapier des 52-Jährigen läuft über weitere zwei Jahre.Assistant Coach Gerry Fleming wird ab der kommenden Spielzeit nicht mehr zum Trainerteam gehören.

„Bereits vor ihrer Zeit in Berlin haben Serge Aubin und Craig Streu seit vielen Jahren erfolgreich zusammengearbeitet. Auch bei den Eisbären haben sie hieran nahtlos angeknüpft. Wir freuen uns, dass auch Craig weiterhin Teil unseres Trainerteams sein wird. Wir bedanken uns bei Gerry Fleming für die Arbeit in den vergangenen drei Jahren. Er hatte einen großen Anteil an unseren Erfolgen“, sagt Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer.

Darüber hinaus konnten die ersten Einigungen mit Spielern bezüglich neuer Verträge erzielt werden. So werden die deutschen Verteidiger Frank Hördler, Jonas Müller, Kai Wissmann und Eric Mik auch weiterhin für die Hauptstädter auflaufen. Müller und Wissmann unterschrieben für jeweils weitere drei Saisons. Hördlers und Miks neuer Arbeitsvertragläuft jeweils über die kommende Spielzeit 2021/22. Zudem bleiben auch die Stürmer Matt White, Zach Boychuk und Giovanni Fiore jeweils ein weiteres Jahr in Berlin.

Stéphane Richer: „Wir sind sehr glücklich über diese Vertragsverlängerungen. Frank Hördler war in der abgelaufenen Spielzeit ein super Kapitän und herausragender Führungsspieler. Mit seiner Erfahrung und beständigen Leistung war er einer der Eckpfeiler der Mannschaft. Jonas Müller und Kai Wissmann sind als deutsche Nationalspieler wichtige Stützen in unserer Verteidigung. Eric Mik hat sich im vergangenen Jahr enorm weiterentwickelt und war fester Bestandteil unserer Meistermannschaft. Er hat gezeigt, dass er noch riesiges Potenzial hat. Giovanni Fiore, Matt White und Zach Boychuk haben sich perfekt ins Team integriert,als sie im Laufe der letzten Saison zu uns gestoßen sind. Alle haben bedeutendeRollen innerhalb des Teams ausgeübt und waren wesentliche Faktoren für den Gewinn der Meisterschaft. Ich freue mich, dass wir allein Berlin halten konnten.“

Den Verein verlassen werden John Ramage, Mark Olver, Kris Foucault, Pierre-Cédric Labrie, Fabian Dietz und Thomas Reichel. Mit den beiden Verteidigern Simon Després und Ryan McKiernan befindet sich die sportliche Leitung aktuell noch in Gesprächen.„Wir bedanken uns bei allen Spielern für ihr, teilweise jahrelanges, Engagement für die Eisbären. Die Entscheidungen sind uns nicht leichtgefallen“, erklärt Stéphane Richer. „Jeder einzelne hat einen großen Beitrag zu unseren Erfolgen geleistet. Wir wünschen ihnen viel Erfolg für ihre Zukunft.“

Der derzeitige Eisbären-Kader für die Saison 2021/22:Tor: Mathias Niederberger, Tobias Ancicka Abwehr: Kai Wissmann, Frank Hördler, EricMik, Jonas Müller, Constantin Braun Sturm: Nino Kinder, Mark Zengerle, Parker Tuomie, Giovanni Fiore, Haakon Hänelt, Sebastian Streu, Zach Boychuk, Marcel Noebels, Leo Pföderl, Matt White, Lukas Reichel.

Quelle: EHC Eisbären Berlin

Entscheidung in Berlin – Eisbären gleichen Finalserie aus

Erst eine Niederlage und dann folgten zwei Siege, so hielten es die Eisbären bislang in den Playoffs. Die Eisbären hatten ihren Finalgegner gut studiert. In Wolfsburg wirkte es so, als hätten die Mannschaften die Trikots getauscht. Von Beginn an ließen die Eisbären deutlich erkennen, dass die Saison hier und heute noch nicht zu Ende gehen sollte.

Der Kapitän Frank Hördler eröffnete die Torfolge und erzielte in der 17. Minute das 1:0. In der 28. und 31. Minute schlugen die Eisbären erneut zu. Die Torschützen waren Ryn McKiernan und Sebastian Streu. Den Grizzlys gelang lediglich der Anschlusstreffer zum 1:3.

Im Schlussabschnitt verstärkten sie nochmals ihre Angriffsbemühungen. In der 59. Minute machte Lukas Reichel mit seinem Treffer ins leere Tor alles klar. Am Freitag, 7. Mai fällt die Entscheidung. Entweder die Eisbären holen ihren Titel Nummer 8 oder die Wolfsburger können erstmals in ihrer DEL-Geschichte den Pott in die Höhe stemmen.

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Wir haben heute wieder bewiesen, dass wir einen starken Charakter haben. Wir standen mit dem Rücken zur Wand und waren von der ersten Sekunde an voll da. Wir sind gut ins Spiel gekommen und konnten alle vier Reihen durch rotieren lassen. Unsere Einsatzbereitschaft hat mir besonders gefallen und unsere Mannschaftsleistung war heute besser. Wir freuen uns auf das Spiel am Freitag, wir werden aber wieder unsere beste Leistung abrufen müssen. Es wird eine interessante Partie werden und wir werden bereit sein.“

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Das war eine super Mannschaftsleistung. Wir haben heute wieder bewiesen, dass wir einen unglaublichen Charakter innerhalb des Teams haben. Es war wieder ein hart umkämpftes Spiel. Wir waren aber heute die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Wir haben direkt von Beginn an viel investiert und wurden auch belohnt. Alle vier Reihen haben super gespielt und jeder hat seinen Beitrag zum Erfolg geleistet. Es ist nicht einfach, ins Spiel zu gehen und zu wissen, dass man zwingend gewinnen muss. Aber unsere erfahrenen Spieler wissen damit umzugehen und die Jungen können sich sehr gut an ihnen orientieren. Am Freitag startet die Partie wieder bei null und wir müssen abermals unsere beste Leistung bringen, um zu gewinnen.“

DEL Finale Spiel 2 05.05.2021 19:30 Uhr Eis-Arena Wolfsburg

Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)

Aufstellungen:

Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier (Pickard) – Melchiori, Likens; Wurm, Bruggisser; Möser, Bittner; Adam –Furchner, Järvinen, Görtz; Rech, Olimb, Machacek; Fauser, Festerling, Jormakka; Hungerecker, Raabe, Busch – Trainer: Pat Cortina

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) – Müller, Ramage (A); Després, McKiernan; Hördler (C), Wissmann (A); Mik –Noebels, Reichel, Pföderl; White, Zengerle, Tuomie;Fiore, Olver,Foucault; Labrie, Streu, Dietz–Trainer: Serge Aubin

Torfolge:

0:1 –16:37–Hördler (Zengerle,Tuomie) –EQ

0:2 – 27:13 –McKiernan (Noebels, Pföderl) –EQ

0:3 – 30:54 –Streu (Foucault, Fiore) –EQ

1:3 – 37:44 –Fauser (Festerling, Olimb) –PP1

1:4 – 58:13 –Reichel –EQ, EN

Strafen: Grizzlys Wolfsburg: 2 (2, 0, 0) Minuten–Eisbären Berlin: 4 (2, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter: Marian Rohatsch, Andre Schrader(Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow)

Shootout Sieg gegen Nürnberg – zwei Punkte für die Moral

Der 40. Spieltag hatte es für die Eisbären nicht mehr wirklich in sich. Egal wie die restlichen Spiele ausgehen sollten, die Tabellenführerschaft der Gruppe Nord ist den Berlinern nicht mehr zu nehmen. Für den Gegner sah es umgekehrt genauso aus. Die Playoffs unerreichbar und der letzte Tabellenplatz der Süd-Gruppe fest abonniert. Umso bemerkenswerter war der Fight den sich beide auf dem Eis in der Arena am Ostbahnhof lieferten.

Den besseren Start erwischten die Franken, die bereits nach 19 Sekunden durch Thomas Gilbert in Führung gingen. Die Gäste lagen bereits mit 3:1 in Front, die Eisbären schafften den Ausgleich. Mit der letzten Aktion in der regulären Spielzeit wäre Sebastian Streu fast der Siegtreffer gelungen. Er schlug über den Puck. Die Overtime blieb torlos und im Penaltyschiessen hatten die Eisbären das bessere Ende für sich.

Frank Hördler im Club der 900er Foto: © Stephan Wenske

Vor dem Spiel wurde Eisbären-Kapitän für 900 Spiele in der DEL geehrt, samt und sonders im Trikot der Hauptstädter. Seit 2003 gehört er zum Kader des EHC Eisbären und entwickelte sich zu einem der besten deutschen Verteidiger, zudem trug er 66-mal das Trikot der Nationalmannschaft. Das Spiel gegen Nürnberg war bereits sein 902. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Das 900. Spiel hatte er in Schwenningen absolviert. Er sieht nach eigener Aussage immer noch jung aus, wenn auch der eine oder andere Zahn fehlt. Das lässt sich nach so vielen Jahren Profi-Eishockey kaum vermeiden.

Hans-Peter Becker

DEL 40. Spieltag 14.04.2021 18:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers 4:3 SO (1:1/0:1/2:1/0:0)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Després, Ramage (A); Müller, McKiernan; Hördler (C), Wissmann (A); Mik – Noebels, Boychuk, White; Foucault, Reichel, Fiore; Olver, Streu, Tuomie; Labrie, Kinder, Dietz – Trainer: Serge Aubin Nürnberg

Ice Tigers: Treutle (Lausch) –Gilbert(A), Trinkberger; Mebus(A), Weber; Karrer, Kulda; Bires –Brown, Adam, Schmölz; Reimer (C), Cornel, Pollock; Kislinger, McLellan, Fox; Walther, Kurth, Lobach – Trainer: Frank Fischöder

Tore:

0:1– 00:19 –Gilbert (Trinkberger, Brown)–EQ

1:1 – 16:01 –McKiernan (Müller, Foucault) –PP2

1:2 – 30:15 –Reimer (Gilbert) –EQ

1:3 45:31 –Walther (Weber) –EQ

2:3 – 46:02 –Streu (Després, Tuomie) –EQ

3:3 – 47: 33 –Reichel (Foucault) –EQ

4:3 – 65:00 – Foucault -GWS

Strafen:

Eisbären Berlin: 6 (2, 4, 0) Minuten – Nürnberg Ice Tigers: 8 (6, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Lasse Kopitz, Bastian Steingross (Wayne Gerth, Marcus Höfe)

Eisbären verlieren in Schwenningen

Nach dem Sieg am vergangenen Mittwoch haben die Eisbären Berlin das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen gegen die Schwenninger Wild Wings verloren. Die Berliner unterlagen am 38. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 auswärts in Schwenningen mit 2:4. Mit einem Punktequotienten von 2,06 bleiben die Eisbären aber weiterhin Tabellenführer der Gruppe Nord. Kapitän Frank Hördler bestritt sein 900. Spiel in Deutschlands höchster Spielklasse. Bereits Sonntag, am 11. April 2021 treten die Eisbären bei den Adler Mannheim an. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr.Im Startdrittel brachte Thuresson die Gastgeber in der 18. Spielminute in Führung. Jonas Müller (23./PP1) glich im zweiten Spielabschnitt im Powerplay für die Eisbären aus, jedoch stellten Fischer (31.) sowie Bourke (35./SH1) in Unterzahl noch vor der Pause auf 3:1 für Schwenningen. Im Schlussdrittel verkürzte Matt White (49.)noch auf 2:3, Turnbull (59./EN) traf aber ins leere Berliner Tor zum 4:2-Sieg der Heimmannschaft.

Endergebnis:

Schwenninger Wild Wings –Eisbären Berlin 4:2 (1:0, 2:1,1:1)

Aufstellungen: Schwenninger Wild Wings: Eriksson(Benzing) –Robak (A), Möchel; Fischer, Brückner;Huß, Kristensen–MacQueen, D. Olver, Turnbull (C); Bassen, Bourke, Thuresson; Tyson Spink, Tylor Spink,Cerny;A. Weiß (A), D. Weiß,Pfaffengut; Schiemenz –Trainer: Niklas Sundblad

Eisbären Berlin: Ancicka (Babulis) –Müller, Ramage (A); Hördler (C),Wissmann (A); Després, McKiernan; Mik–White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Tuomie, Streu, Foucault; Kinder, M. Olver, Dietz –Trainer: Serge Aubin

Tore:

1:0 –17:29 –Thuresson (Bourke, Fischer)–EQ

1:1 – 22:06 – Müller (Pföderl, Noebels) –PP1

2:1 – 30:25 – Fischer (Pfaffengut, D. Weiß) –EQ

3:1 – 34:46 – Bourke – SH1

3:2 – 48:11 – White (Tuomie) –EQ

4:2 – 58:41 – Turnbull – EQ, EN

Strafen:

Schwenninger Wild Wings: 10 (0, 10, 0) Minuten – Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2) Minuten

Schiedsrichter:Marc Iwert, Lasse Kopitz (Gabriel Gaube, Andreas Hofer)

Quelle: Medieninformation EHC Eisbären Berlin

Eisbären sichern sich die Teilnahme an den Playoffs

Mit einem 1:0 Sieg am Mittwoch, 31. März gegen Straubing Tigers festigten die Eisbären ihren Tabellenplatz eins sicherten sich die Teilnahme an den Playoffs. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Giovanni Fiore (52./SH1) in Unterzahl. Für Mathias Niederberger war es das fünfte Spiel ohne Gegentreffer in der laufenden Spielzeit.

Am Ostersonntag, den 4. April treten die Berliner wieder auswärts an und sind beim EHC Red Bull München zu Gast. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Natürlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Man hat deutlich gesehen, dass beide Mannschaften zuletzt vier Spiele in sechs Tagen absolviert haben und die Spieler müde waren. Es war eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Das Unterzahlspiel beider Teams war sehr gut und dann ist es manchmal diese eine Chance, die man bekommt und nutzen muss. Jetzt müssen wir uns erholen und die freien Tage bis zum nächsten Spiel am Sonntag nutzen.“

Giovanni Fiore (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg. Mathias Niederberger hat heute wieder einmal großartig gehalten. Es war ein hartes Spiel, wir haben aber einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Das ist das Wichtigste. Ich freue mich natürlich, das entscheidende Tor erzielt zu haben. Matt White hat daran aber auch einen großen Anteil. Zweifellos ist es schwer, wenn so viele Spieler fehlen. Wir haben aber einen tiefen Kader und die anderen Jungs können auch sehr gutes Eishockey spielen.“

Frank Hördler (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das war ein hart umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften haben versucht, so wenige Fehler wie möglich zu machen. Man hat gemerkt, dass beide Teams zuletzt sehr viele Spiele zu absolvieren hatten. Wir haben aber die gesamte Partie solide gespielt und in Unterzahl sehr gut verteidigt. Mathias Niederberger hat wieder klasse gehalten und unser Sieg war verdient. Unsere jungen Spieler haben großartig gespielt und waren ein wichtiger Faktor heute.“

Endergebnis: Eisbären Berlin–Straubing Tigers 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)

Hans-Peter Becker

Eisbären holen drei Punkte zum Start der Spiele gegen die Süd-Gruppe

Mit den Panthern aus Augsburg stellte sich das erste Team aus der Süd-Gruppe in der MB-Arena vor. Die Saison ist für die Panther bisher alles andere als zufriedenstellend verlaufen. Die Playoffs sind noch in Sichtweite. Anders dagegen die Eisbären, sie sind in der Nord-Gruppe das Maß der Dinge.

Das Spiel begann optimal für die Hausherren. Ein Doppelschlag in der 5. und 6. Minute brachte die Eisbären in Front. Der Treffer zum 2:0 wird länger in Erinnerung bleiben. Parker Tuomie präsentierte seine hervorragende Schusstechnik. Sein Flachschuss prallte so schnell wie er die Torlinie überquert hatte wieder zurück. Wie wäre wohl ohne Videobeweis entschieden worden? Der Puck war zu schnell für das menschliche Auge, dank moderner TV-Technik war es kein Problem. Augsburgs Trainer Tray Tuomie wird die Szene mit gemischten Gefühlen aufgenommen haben. Er ist der Vater des Eisbären-Stürmers, erstmals trafen sie in dieser Konstellation aufeinander.

Als Kanonenfutter waren die Augsburger nicht nach Berlin gekommen. Sie wehrten sich und hatten in der 12. Minute das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Sie konnten auf 1:2 verkürzen. Das Spiel wurde offener. In der Schlussminute des Anfangsdrittels musste Mathias Niederberger einen Alleingang von Jaroslav Hafenrichter entschärfen. Da auch Eisbären-Kapitän Frank Hördler unerlaubt mit seinem Stock einen Gegentreffer verhindern wollte, gab eine Strafe. So mussten die Eisbären die Anfangsminute des Mittelabschnitts in Unterzahl überstehen.

In Mittelabschnitt fielen insgesamt vier Tore. Erst erhöhte Ryan McKiernan für die Eisbären auf 3:1. Die Panther schlugen zurück, der Augsburger Kapitän Scott Valentine traf kurz hintereinander und gleich die Partie aus. Für die erneute Führung der Eisbären sorgte Simon Despres. Es war eine knappe Führung und so wurde es im Schlussabschnitt entsprechend spannend.

Temposcharf und heiß umkämpft so lässt sich das Geschehen auf einen Nenner bringen. Disziplinierter spielten die Gäste. Sie leisteten sich nur drei Strafzeiten im gesamten Spiel, doch was nützt es. Sie kassierten bei jeder Unterzahl ein Tor oder umgekehrt, die Eisbären hatten eine Powerplay Effizienz von 100 Prozent. Das Tor zum 5:3 erzielte Ryan McKiernan. Er war der doppelte Torschütze. In den letzten 15 effektiven Spielminuten versuchten sich die Gäste erfolglos an einer Verbesserung des Resultats. Sie scheiterten an der mangelnden Chancenverwertung, keines ihrer insgesamt sechs Überzahlspiele konnten sie nutzen. Als es für die Eisbären eng wurde, war Goalie Mathias Niederberger zur Stelle und hat die Eisbären im Spiel gehalten.

Hans-Peter Becker

Deutsche Eishockey Liga DEL

29. Spieltag 21.03.2021 17:00 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Augsburger Panther 5:3 (2:1, 2:2, 1:0)

Tore:

1:0 – 04:33 –Fiore (McKiernan, Ramage)–PP1

2:0 – 05:05 –Tuomie –EQ

2:1 – 11:43 –Trevelyan (McClure, Stieler) –EQ

3:1 – 26:45 –McKiernan (White, Foucault) –PP1

3:2 – 31:10 –Clarke(Valentine, Sezemsky) –EQ

3:3 – 32:21 –Valentine (Stieler, Bergman) –EQ

4:3 – 33:30 –Després (Boychuk, White) –EQ

5:3 – 44:02–McKiernan (Foucault, White) –PP1

Strafen:

Eisbären Berlin: 12 (6, 4, 2) Minuten–Augsburger Panther: 6 (2, 2, 2) Minuten

Schiedsrichter: Lasse Kopitz, Aleksi Rantala(Maksim Cepik, Jonas Merten)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Müller, Ramage (A); Hördler (C ), Wissmann (A); Després, McKiernan; Mik–White, Boychuk, Foucault; Noebels, Reichel, Pföderl; Fiore, Olver, Tuomie; Hänelt, Streu, Dietz –Trainer: Serge Aubin

Augsburger Panther: Keller (Kickert; Borst) –Valentine(C), Bergmann; Rogl, Viveiros; Haase(A), Sezemsky; Kharboutli–Kristo, Leblanc, Abbott; Trevelyan; Stieler, McClure; Hafenrichter, Clarke, Holzmann(A);Sternheimer, Eisenmenger; Miller–Trainer: Tray Tuomie

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mit unserem Spielbeginn war ich zufrieden. Nach dem 2:0 sind wir jedoch von unserem eigenen Spiel abgekommen. Augsburg hat viel Druck aufgebaut und wir hatten zu viele Puckverluste. Mathias Niederberger hat uns da im Spiel gehalten. Man hat aber gemerkt, dass wir eine knappe Woche nicht gespielt haben und ein wenig aus dem Rhythmus sind. Unsere Special Teams waren heute sehr gut, vor allem das Überzahlspiel hat sehr gut funktioniert. Mit dem Sieg sind wir natürlich zufrieden. Wir werden aus diesem Spiel lernen.

Ryan McKiernan (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das sind drei wichtige Punkte für uns. Das erste Spiel gegen die Süd-Teams gewonnen zu haben, ist auch gut für unser Selbstbewusstsein. Mit unserem Überzahlspiel können wir heute sehr zufrieden sein. Wir dürfen aber nicht so viele Strafzeiten nehmen. Wir müssen uns an die Spielweise der Mannschaften aus dem Süden anpassen, diese Teams spielen deutlich körperbetonter.“

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir haben heute alle gemerkt, dass die Mannschaften aus der Süd-Gruppe physischer und härter spielen als die Teams im Norden. Augsburg hat ein gutes Spiel gemacht, sie haben aggressiv gespielt und unsere Angriffe früh verteidigt. Darauf waren wir eventuell nicht vorbereitet. Am Ende war unser Überzahlspiel aber entscheidend. Wir haben unsere Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen und schlussendlich auch verdient gewonnen.“

Sieg- und Torejagd der Eisbären in Köln fortgesetzt

Die Eisbären Berlin gewinnen am 25. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Kölner Haien mit 6:3. Durch diesen Sieg verbessern die Eisbären ihren Punktequotienten auf 2,13und bleiben weiterhin Tabellenführer der Gruppe Nord.

Die Eisbären nutzten im Startdrittel ihr erstes Powerplay und gingen durch Parker Tuomie (5./PP1) in Führung. Kris Foucault (7.) und Marcel Noebels (10.) erhöhten in der Folge auf 3:0 aus Berliner Sicht. Frederik Tiffels konnte für Köln auf 1:3 verkürzen, jedoch stellte Sebastian Streu(19.)noch im ersten Spielabschnitt den alten Torabstand wieder her. Im Mitteldrittel kamen die Gastgeber mit einem Mann mehr auf dem Eis durch Akeson (38./PP1)auf 2:4 heran. Zalewski (41./PP1) verkürzte kurz nach Beginn des Schlussdrittels auf 3:4, Parker Tuomie (43.) traf jedoch bereits knapp 1:30 Minuten später mit seinem zweiten Tor des Abends zum 5:3für die Eisbären. In der 52. Spielminute erzielte Frank Hördler im Powerplay den 6:3-Endstand.

Marcel Noebels bestritt gegen die Kölner sein 350. Spiel in der PENNY DEL. Für Kai Wissmann war es die 250. Partie im deutschen Eishockey-Oberhaus. Am Samstag, den 13. März 2021 DEL bestreiten die Eisbären Berlin gegen die Düsseldorfer EG das nächste Pflichtspiel. Spielbeginn in der Mercedes-Benz Arena ist um 17:30 Uhr. Diese Partie ist das Abschlussspiel der regionalen Gruppenphase, bevor es dann zu den Spielen gegen die Mannschaften aus der Süd-Gruppe kommt.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben einige gute Spielzüge gehabt und konnten unsere Chancen auch nutzen. Dann haben wir etwas den Faden verloren. Das Mitteldrittel hat mir nicht gefallen, da haben wir gewackelt. Das Schlussdrittel war dann wieder besser. Wir haben uns auch nach dem Anschlusstreffer nicht beirren lassen, haben solide weitergespielt und wurden auch belohnt. Wir werden von diesem Spiel lernen. Wir haben vier starke Reihen, die alle punkten können. Wir brauchen alle Spieler, wenn eine Linie einmal nicht trifft, springt eine andere ein.“

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin):„Wir haben sehr stark angefangen und früh drei Tore geschossen. Wir haben dann mit dem Kölner Anschlusstreffer ein wenig den Faden verloren und das auch mit ins zweite Drittel genommen. Wir haben dann nicht mehr unseren Spielplan verfolgt, zu viel alleine gemacht und auch in der Verteidigung nicht mehr richtig gestanden. Im Schlussdrittel haben wir uns dann wieder gefangen und wieder unser Spiel gespielt. Wir konnten wieder Druck aufbauen und haben dann auch verdient gewonnen. Das Zusammenspiel in unserer Reihe funktioniert gut. Wir müssen aber weiter hart arbeiten und so weiterspielen.“

Sebastian Streu (Stürmer Eisbären Berlin):„Im ersten Drittel sind wir gut rausgekommen. Im zweiten Spielabschnitt haben wir Köln aber zurück ins Spiel kommen lassen. Durch die vielen Strafen war es schwer im Spiel zu bleiben und das Tempo hochzuhalten. Im Schlussdrittel haben wir aber Charakter gezeigt. Es ist wichtig, dass wir gezeigt haben, dass wir auch mit einer knappen Führung umgehen können und das Spiel gewonnen haben. Die Chemie mit Parker Tuomie und Mark Olver in der Sturmreihe passt gut.“

DEL 25. Spieltag 10.03.2021 Lanxess-Arena Köln 18:30 Uhr

Kölner Haie –Eisbären Berlin 3:6 (1:4, 1:0, 1:2)

Aufstellungen:

Kölner Haie: Weitzman (Maurer)–D. Tiffels, Mo. Müller (C); Sennhenn, Zerressen; Ugbekile, Gnyp; Glötzl–Ma. Müller, Matsumoto, Barinka; Akeson, Sheppard, F. Tiffels; Ferraro, Sill, Dumont; Köhler, Zalewski, Niedenz –Trainer: Uwe Krupp

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) –McKiernan, Després; Ramage (A), J. Müller; Wissmann (A),Hördler (C) –Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault, Boychuk, White; Tuomie; Streu, Olver; Mik, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Tore:

0:1–04:41–Tuomie (McKiernan, Després)–PP1

0:2–06:42 –Foucault(Boychuk) –EQ

0:3 –09:22 –Noebels (Pföderl, Reichel) –EQ

1:3 –14:17 –F. Tiffels (Sheppard, Akeson) –EQ

1:4 –18:08 –Streu (Ramage, Olver) –EQ

2:4 –37:36 –Akeson (Mo. Müller, F. Tiffels) –PP1

3:4 –40:55 –Zalewski (F. Tiffels, Ma. Müller) –PP1

3:5 –42:32 –Tuomie (Streu, Olver) –EQ

3:6 –51:45 –Hördler (Boychuk) –PP1

Strafen:

Kölner Haie: 12(2, 6, 4) Minuten–Eisbären Berlin: 16(0, 12, 4) Minuten

Schiedsrichter: Marc Iwert, Andre Schrader (Denis Kyei-Nimako, Joep Leermakers)

Quelle: EHC Eisbären Berlin

Haie gehen bei den Eisbären unter

Zum dritten Heimspiel der verkürzten Corona-Saison empfingen die Eisbären die Kölner Haie. In den Reihen der Gäste waren wieder einige bekannte Gesichter, angefangen vom Trainer Uwe Krupp über Torwart Justin Pogge und Alexander Oblinger mit Eisbären Vergangenheit. Der in der vergangenen Saison noch bei den Eisbären spielende Mittelstürmer James Sheppard stand wegen einer Verletzung nicht im Kader.

Es lief alles für die Eisbären. Faktisch ihr erster Angriff brachte die 1:0 Führung durch Matthew White. Ganze 44 Sekunden waren erst gespielt. Nur knappe sieben Minuten später erhöhten die Eisbären auf 2:0. Im Eishockey ist manchmal die Torvorbereitung ein kleines Kunstwerk. Dem Treffer von Parker Toumie ging ein Pass von Kapitän Frank Hördler aus dem eigenen Drittel, queer fast über die gesamte Eisfläche, voraus. Während den Eisbären fast alles zu gelingen schien, bekamen die Domstädter bis zur letzten Drittelpause nichts Zählbares zustande.

Im Mittelabschnitt schlugen die Eisbären zweimal zu. In der 31. Minute sogar in Unterzahl. Wieder war es eine zauberhafte Vorbereitung durch Giovanni Fiore, der seinen Kapitän auf die Reise schickte und der stellte auf 4:0. Der Treffer zum 3:0 fiel in der 23. Minute. Die Eisbären waren effektiv und die Kölner. Erst hatten sie kein Glück, dann kam Pech hinzu und Torwart Mathias Niederberger. Der reckte nach 60 effektiven Spielminuten, in Berlin zeigte die Uhr 22:45, seinen Torwartschläger in die Höhe und feierte seinen zweiten Shutout der Saison. Kapitän Frank Hördler würdigte nach dem Spiel seine Leistung. Die Kölner zwangen ihn zu 34 Saves. Hördler selbst, als Verteidiger nicht unbedingt für das Erzielen von Toren zuständig, krönte seine gute Leistung mit seinem ersten Saisontor und der ersten Torvorbereitung. Das Kapitänsamt scheint ihn zu beflügeln.

Der Blick auf die Ergebnistafel war für Uwe Krupp kein Vergnügen. © Foto: Hans-Peter Becker

Sein Gegenüber im Kölner Tor durfte sich das letzte Drittel von der Spielerbank aus ansehen. Trainer Uwe Krupp griff zum letzten Mittel und wechselte den Torwart. Für Pogge kam Hannibal Weitzmann, ein gebürtiger Berliner, der bekam wie sein Torhüter-Kollege gleich ein schnelles Tor eingeschenkt. Bei Pogge dauerte es 44 Sekunden, Weitzmann hielt 5 Sekunden länger durch. In der 51. Minute stellte Foucault auf 5:0. Die Kölner mühten sich und die Eisbären vergaben noch einige Möglichkeiten.

Eisbären Goalie Mathias Niederberger war der Turm in der Schlacht © Foto: Hans-Peter Becker

Während Uwe Krupp sich das Spiel aus Kölner Sicht sicher anders vorgestellt hatte, war Serge Aubin natürlich sehr zufrieden. „Ich bin natürlich zufrieden mit dem Spiel heute, das war die Antwort, die ich nach der Niederlage in Iserlohn erwartet habe. Der frühe Führungstreffer hat uns geholfen und wir sind in den ersten zehn bis zwölf Minuten sehr gut ins Spiel reingekommen. Dennoch haben wir zu viele Strafen genommen, aber unser Unterzahlspiel war heute super. Mathias Niederberger hat herausragende Paraden gezeigt und die ein oder andere hochkarätige Chance vereitelt.“

Von der Niederlage in Iserlohn haben sich die Eisbären schnell erholt. Am Montag, 11.01.2021 müssen sie bei der Düsseldorfer EG antreten.

Hans-Peter Becker

Deutsche Eishockey Liga DEL

08.01.2021 MB Arena Berlin 20:30 Uhr

Eisbären Berlin–Kölner Haie 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)

Torfolge:
1:0 – 00:44 – White (Zengerle, Fiore) EQ
2:0 – 06:33 – Tuomie (Hördler, Olver) EQ
3:0 – 22:35 – Foucault (Olver, Tuomie) EQ
4:0 – 31:00 – Hördler (Fiore, Noebels) SH1
5:0 – 40:49 – Foucault (Olver) EQ

Strafen:
Eisbären Berlin: 12 (2, 4, 6) Minuten –
Kölner Haie: 8 (2, 2, 4) Minuten

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) Müller, Ramage (A); Hördler (C), McKiernan; Espeland,Wissmann (A); Gawanke, Noebels, Reichel, Pföderl; White, Zengerle, Fiore; Tuomie, Olver, Foucault; Hänelt, Kinder, Labrie
Trainer: Serge Aubin

Kölner Haie: Pogge, Weitzmann (41.) D. Tiffels, Mo. Müller (C); Sennhenn, Zerressen; Edwards (A), Ugbekile; Gagné Matsumoto, Akeson, Barinka; Ma. Müller, Tiffels, Zalewski; Sill (A), Dumont, Oblinger; Bartuli, Köhler
Trainer: Uwe Krupp