Hertha weiter ohne Punkte

Angenehme Temperaturen und die Aussicht auf die ersten Punkte der Saison hatten über 40.000 Zuschauer in Oly gelockt. Ein Absteiger empfing den Aufsteiger. Das Spiel war eine äußerst zähe Angelegenheit. Hertha mühte sich vergebens, trotz imposanter statistischer Werte ging das Spiel durch ein Kacktor in der Nachspielzeit verloren. Sie liefen fast 5 km mehr als der Gegner, hatten mehr Torschüsse und eine bessere Passquote. Wehen-Wiesbaden setzte eine konzentrierte Abwehrleistung dagegen und die wenigen Konter mündeten in verheißungsvollen Torchancen. Hertha war bemüht um Tempo und Präzision in den Angriffshandlungen. Es blieb erfolglos. Zudem war einigen Akteuren anzusehen, dass sie auf ihren Nebenpositionen spielen mussten. Es fehlt ein Sechser. Pal Dardai versucht dieses Problem aktuell mit einer sogenannten Doppelsechs in einem 4-2-3-1 bei eigenem Ballbesitz zu lösen. Wie schon in Düsseldorf beorderte der Trainer Marton Dardai und Pascal Klemens ins defensive Mittelfeld. Beide sind gelernte Innenverteidiger und Anpassungsprobleme nicht zu übersehen.

Was trotzdem lange nach einer klassischen Nullnummer aussah, bescherte dem Aufsteiger den ersten Saisonsieg. Sie konnten ihr Glück kaum fassen. Aus dem Hintergrund zog der eingewechselte Abwehrspieler Lasse Günther ab und vom linken Pfosten zunächst abgeprallt, springt der Ball rüber zum rechten Pfosten und überquert die Linie.

Schlusspfiff und großes Kopfschütteln im Lager der Herthaner. Im Großen und Ganzen gibt es wenig am Auftritt der „Alten Dame“ rumzumäkeln. Einsatzfreude und große Laufbereitschaft sind zu konstatieren, es zählen nun einmal nur die Tore und wer keins erzielt, läuft halt Gefahr zu verlieren.

Kurz vor der Halbzeitpause musste Florian Niederlechner angeschlagen vom Platz, so bekam Neuzugang Haris Tabakovic seine Einsatzchance und hätte fast in der 56. Minute einen Einstand nach Maß gefeiert. Sein Volleyschuss nach einem langen Einwurf von Fabian Reese traf leider nur die Latte. Ab der 70. Spielminute brachte Pal Dardai Bence Dardai und Smail Prevljak für Marco Richter und Pascal Klemens, die Ausrichtung wurde noch offensiver. Bleibt als Fazit, erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.

Der nächste Gegner ist ein Regionalligist. Im DFB-Pokal wartet der FC Carl-Zeiss Jena, vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, für ein Erfolgserlebnis. Ansonsten ist die Mannschaft eine Baustelle, der Start ist misslungen und angesichts der zu bewältigenden Probleme, sportlich und was das Umfeld betrifft, ist der Ausblick nicht rosig.

Die Fans im Stadion wussten trotzdem, die Leistung zu honorieren. Zu Recht gab es keine Unmutsäußerungen. Die Ostkurve zeigte ein Transparent „gegen Investoren“. Bei ihrem Verein geht es nicht mehr anders. Ohne Investorengelder wäre Hertha aktuell nur noch ein Regionalligist und selbst dort braucht es Geld.

Hans-Peter Becker

Erster Spieltag in Regionalliga Nordost

Für die fünf Teilnehmer aus Berlin gab drei Siege und zwei Niederlagen. Am Freitag, 28. Juli 2023 schlugen die Hertha Bubis mit ihrem neuen Trainer Stephan Schmidt (bisher verantwortlich für Herthas U-17 Mannschaft) Chemie Leipzig mit 3:0. Erwähnenswert, Neuzugang Smail Prevljak stand für eine Halbzeit in der Startelf, erzielte in der 27. Minute das 2:0 und saß einen Tag später in Düsseldorf bei den Großen auf der Bank. Nicht so erfolgreich mit ihrem Leipziger Konkurrenten war die VSG Altglienicke, die neu formierte Truppe von Trainer Karsten Heine unterlag im Bruno Plache-Stadion in Leipzig Probstheida dem 1. FC Lok mit 1:2. Zur Halbzeitpause lagen die Volkssportler mit 1:0 in Front, bevor die „Loksche“, trainiert von Almedin Civa, das Spiel noch drehen konnte. Altglienicke startete so mit einer 1:2 Niederlage in die neue Saison und erwartet am nächsten Spieltag im Jahn-Sportpark den BFC Dynamo.

Die Dynamos gehen nicht nur mit einem runderneuerten Kader in die neue Saison, sie haben auch ihr altes Vereinslogo zurück. Einst hatte ja das Unikum Pepe Mager die Rechte an dem Logo erworben, jetzt darf der BFC wieder darüber verfügen. Mit diesem Logo wurden die Weinroten 10 Mal (von 1979 -1988) Meister der DDR. Jetzt heißt das Ziel Meister der Regionalliga Nordost werden und ein ganz kleiner Schritt dazu wurde getan. Vor 2.826 Zuschauern im Sportforum Hohenschönhausen wurde der Drittligaabsteiger FSV Zwickau mit 3:0 geschlagen. Bereits nach neun Minuten brachte Rückkehrer Rufat Dadashov den BFC in Führung, in der 2. Halbzeit baute Neuzugang Tobias Stockinger die Führung aus und in der 75. Minute traf Amar Suljic zum 3:0 Endstand.

Einen Tag später strauchelte Meisterschaftfavorit und Titelverteidiger Energie Cottbus in Berlin Lichterfelde beim FC Viktoria. Die Himmelblauen lagen bereits mit 2:0 in Front, ehe den Cottbusern in der 78. Minute per Elfmeter der Anschluss gelang. Die verbleibende Spielzeit reichte nicht mehr, um wenigstens einen Punkt zu retten. Im Stadion Lichterfelde hatten sich 2.381 Zuschauer eingefunden, darunter ein großer Anteil Schlachtenbummler aus der Lausitz, die enttäuscht die Heimreise antreten mussten. Im nächsten Spiel empfängt Cottbus den FC Rot-Weiß Erfurt, während Viktoria nach Leipzig-Leutzsch zur BSG Chemie reisen muss.

Arg unter die Räder kam der BAK 07, ein Horroreinstand für den neuen Trainer Jeffrey Seitz, vom SC Staaken gekommen, seine Mannschaft ging beim FSV Luckenwalde mit 0:6 unter. Das war erst einmal gar nichts. Vielleicht hilft es, dass die nächste Partie gegen Hertha II auf den 23. August 2023 verlegt wurde. Ernst wird es, für den BAK wieder am 15. August, dann müssen sie bei den Himmelblauen in Lichterfelde antreten.

Der SV Babelsberg schlug den ZFC Meuselwitz im Karli mit 2:1. Die Babelsberger reisen am 2. Spieltag zum Aufsteiger FC Eilenburg ins Sächsische.

Hans-Peter Becker

Hertha startet mit einer Niederlage

In Düsseldorf unterlag Hertha der Fortuna mit 0:1. Ein Punkt war möglich, ein Sieg wäre anderseits ähnlich glücklich ausgefallen. In einem typischen Saisoneröffnungsspiel, geprägt von Zweikämpfen vor allem im Mittelfeld, schenkten sich beide nichts.

Im Gegensatz zum letzten Bundesligaspiel gab es sieben Veränderungen in der Aufstellung. Wer davon nach Transferschluss noch dabei sein wird, bleibt abzuwarten. In den ersten 90 Zweitligaminuten zeigten sich die Schwächen aus den letzten Vorbereitungsspielen. Die Abwehr wirkt stabil, alles andere ist verbesserungsbedürftig. Der Konterfußball muss perfektioniert werden, spielerisch wird man kaum ein Gegner beherrschen können. Ein kreativer, zentraler Mittelfeldspieler ist nicht in Sicht. Der Stürmer, Florian Niederlechner hing in der Luft und die beiden offensiven Außenspieler, Fabian Reese, Marten Winkler und ab der 29. Minute Palko Dardai rieben sich in Zweikämpfen auf. Das lag auch an dem schwachen Marco Richter, dem neuen Hertha Kapitän.

Bitter ist, dass sich gleich zwei wichtige Spieler verletzt haben. In der Abwehr auf der rechten Außenbahn spielte Deyovaisio Zeefuik überragend, fällt leider bis auf Weiteres aus. Im offensiven Mittelfeld ruhen große Hoffnungen auf Marten Winkler. In Düsseldorf musste er bereits in der ersten Halbzeit wegen einer Bänderverletzung vom Platz.

Die Niederlage bringt die „Alte Dame“ gleich unter Zugzwang. Am 2. Spieltag spielt ein Absteiger gegen einen Aufsteiger, Wehen Wiesbaden kommt in das Olympiastadion. Eine erneute Niederlage wäre vor dem Auswärtsspiel beim HSV problematisch.

Es war, trotz der Niederlage, besser als erwartet. Aus Sicht der Hertha schnell abhaken und nach vorn schauen. Das Spiel hielt einen historischen Moment bereit. Neben dem Trainer-Vater standen zum Schlusspfiff drei Dardais auf Feld.

Hans-Peter Becker

Konstituierung des BR Volleys Beirats

Die Mannschaftsplanung des BR Volleys Teams ist abgeschlossen und auch abseits des Spielfelds laufen die Vorbereitungen für die neue Saison auf Hochtouren. Im Zuge dessen ist ein stabiles und funktionierendes Partnernetzwerk unabdingbar. Dieses wird auch durch den BR Volleys Beirat repräsentiert, der den 13-fachen Deutschen Meister in vielfältiger Weise unterstützt.

Bereitsvorsitzender Ingo Malter Pressefoto Credit: Andreas Gora

Wir wissen rund 90 Partner und Sponsoren an unserer Seite, ohne die Volleyball in Berlin in dieser Form nicht möglich wäre. Für diesen Rückhalt sind wir ausgesprochen dankbar. Um daraus für alle Säulen unserer Vereinsarbeit die maximale Expertise zu ziehen, versammeln sich langjährige und engagierte Partner in unserem BR Volleys Beirat“, erklärt Geschäftsführer Kaweh Niroomand. Dieses Gremium konstituierte sich nun für die Zukunft und gab einen Ausblick auf die Saison 2023/24. Ein Kernthema bei der Beratung war die Markenpositionierung der BR Volleys innerhalb der Sportmetropole Berlin. Außerdem wurden wertvolle Impulse für die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für den Hauptstadtclub zusammengetragen. Es herrschte Einigkeit, dass neben dem sportlichen Erfolg der Profimannschaft ungebrochen ein starker Fokus auf die Kinder- und Jugendarbeit sowie auf das soziale Engagement des Vereins gelegt werden soll.

„Dem BR Volleys Beirat gehören Sascha Förster (Berlin Recycling GmbH), Torsten Hannusch (GIG Holding GmbH), Claudius Jochheim (Funk Gruppe GmbH), Nadine Lais (ETL Service GmbH), Andreas Statzkowski (Sport-Club Charlottenburg), Anette Weller (Gegenbauer Holding SE & Co. KG), Kaweh Niroomand und Matthias Klee (BR Volleys Geschäftsführung) an. Den Vorsitz hat Ingo Malter (STADT UND LAND Wohnbauten GmbH) inne, der zur Konstituierung sagte: „Dieser Beirat bildet ein geeignetes Forum für einen konstruktiven Dialog. Gemeinsam erarbeiten wir, wie die in vielerlei Hinsicht sehr erfolgreiche Arbeit der BR Volleys stetig weiterentwickelt und verbessert werden kann. Wir sind begeisterte Volleyballfans und begeisterte Berliner, die sich aus diesem Grund sehr gern aktiv einbringen.“

„Dieser Personenkreis vereint unternehmerisches Fachwissen mit jahrelanger Verbundenheit und Begeisterung für unseren Sport sowie das Projekt BR Volleys. Davon können wir nur profitieren und wissen das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten daher außerordentlich zu schätzen“, so Kaweh Niroomand zum Wirken des Beirats.

Quell: Christof Bernier/BR Volleys

Regionalliga Nordost – das Aufstiegsrennen beginnt

Die Regionalliga Nordost startet parallel zur 2. Bundesliga in ihre neue Saison. Unter den 18 Vereinen sind drei Neulinge. Die „Berlinlastigkeit“ ist mit den Abstiegen von Tennis Borussia und Lichtenberg 47 nicht mehr ganz so stark ausgeprägt, es sind nunmehr fünf Vereine plus Babelsberg, als Fast-Berliner, die für Hauptstadt Derbys sorgen.

Zu den beiden Aufsteigern FC Hansa Rostock II und dem FC Eilenburg gesellt sich der Absteiger aus der 3. Liga, der FSV Zwickau. Prognosen fallen in der 4. Liga schwer. Zu den Favoriten auf die Meisterschaft, die in dieser Spielzeit direkt mit dem Aufstieg in Liga 3 verbunden ist, zählen der amtierende Meister Energie Cottbus, Carl-Zeiss Jena, Lok Leipzig, Rot-Weiß Erfurt und aus Berlin der BFC Dynamo. Dieses Vereinen werden die größten Etats zugeordnet. Hier konkrete Zahlen zu nennen, ist fast unmöglich. Kein Verein lässt sich hier gern in die Karten schauen. Vereine, die den Spielbetrieb über eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert haben, müssen ihre Geschäftsberichte im Bundesanzeiger veröffentlichen. Das geschieht oft mit einer Verzögerung, also auch hier sind aktuelle Zahlen schwer zu ermitteln. Als Geheimfavorit wird noch der Greifswalder FC gehandelt, allerdings lief es in der letzten Saison mehr schlecht als recht. Eine recht sichere Prognose kann gewagt werden, Aufsteiger und Liga-Rückkehrer FC Eilenburg wird mit dem Rennen um den Aufstieg überhaupt nichts zu tun haben. Die selbsternannten „Freizeitfußballer“ wollen das Abenteuer Regionalliga genießen und würden den Klassenerhalt wie eine Meisterschaft feiern.

Besonders Augenmerk gilt hier dem BFC Dynamo. Nach dem verpassten Aufstieg 2022, verlief die letzte Saison alles andere als wunschgemäß und das trotz des Trainerwechsels, Heiner Backhaus ersetzte Christian Bebennek. In der kommenden Saison soll Backhaus nach eigenem Bekunden oben angreifen, dafür wurden 13 Spieler geholt und 9 abgegeben, darunter auch der Kapitän Niklas Brandt, Torjäger Christian Beck und der Mittelfeldstratege Andreas Pollasch. Unter den Neuzugängen ist mit Rufat Dadashov ein alter Bekannter. Er spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Weinroten. Dem Mittelstürmer gelangen in 25 Pflichtspielen 25 Tore, auf eine ähnlich gute Quote hoffen jetzt in Hohenschönhausen erneut. Die vergangene Saison spielte Dadashov in der Regionalliga West, als Kapitän des FC Schalke 04 II, 28 Einsätze und 13 Tore schlugen dabei zu Buche. Von der VSG Altglienicke wurde Torhüter Leon Bätge geholt, ebenso John Liebelt und Tugay Uzan. Insgesamt wurde hier ein Kader zusammengestellt, der ein gehöriges Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitsprechen sollte. In einer Umfrage unter den Trainern der Regionalliga Nordost wurde der BFC 13 Mal als Anwärter auf die Meisterschaft genannt.

Die anderen Berliner Vertreter müssen dagegen etwas kleinere Brötchen backen. Hertha II mit neuem Trainer ist eine Ausbildungsmannschaft, das Ziel ist eine ruhige Saison im gesicherten Mittelfeld. Die VSG Altglienicke muss einen qualitativen Aderlass verkraften, das Sponsorengeld fließt hier nicht mehr so üppig. Das Saisonziel lautet erst einmal, „nichts mit den Abstiegsrängen zu tun haben wollen.“ Ähnliches kann auch vom BAK 07 berichtet werden, der neue Trainer Jeffrey Seitz will so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenverbleib sammeln.

Der Ex-Drittligist Viktoria 1889 geht in die Saison wieder mit einer Mannschaft nach Motto „Jugend forscht“. Trainer Semih Keskin wird im Kicker mit den Worten zitiert:“ Wir wollen eine junge, dynamische Mannschaft aufbauen und insgesamt gefestigter auftreten.“ Ein Neuaufbau ist wieder angesagt, zum Saisonbeginn. Mit Mladen Cvjetinovic, Moritz Seifert und Christopher Theisen verließen bewährte Stammkräfte die Himmelblauen und besonders schmerzen dürfte der Abgang von Urgestein Tobias Gunte, er hat bisher in seiner Laufbahn für noch keinen anderen Verein gespielt. Er bleibt in Berlin und verstärkt den Ligarivalen VSG Altglienicke. Viel wird für die Mannschaft von Semih Keskin auf die Startphase ankommen. In der vergangenen Saison fand man sich zunächst in den unteren Tabellenregionen wieder. Zum Auftakt haben sie ein Heimspiel, der Gegner allerdings ist kein Geringerer als Meisterschaftfavorit Energie Cottbus. Die Mannschaft um den neuen Kapitän Berk Inaler wird gleich an die Leistungsgrenze gehen müssen, um einen Fehlstart zu vermeiden.

Ein Wort zu den Babelsbergern und ihrem ehrgeizigen Trainer Markus Zschiesche. “Wir wollen uns weiter verbessern und möglichst einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.“ Zweifellos hat die Mannschaft aus dem Karli durch einige Neugänge weiter an Qualität gewonnen. Hier sind vor allem Andreas Pollasch (kam vom BFC Dynamo) und Philipp Zeiger, der von Altglienicke über die Stadtgrenze wechselte, zu nennen. Die Babelsberger haben auf jeden Fall das Zeug, den einen oder anderen Favoriten zu ärgern.

Die am Freitag, 28. Juli 2023 beginnende Saison verspricht einiges an Spannung, der Meister steigt direkt auf. Wer es nicht ins Stadion schafft, dem sei ostsport.tv oder der MDR empfohlen, hier werden einige Spiele als kostenfreier Livestream angeboten.

Hans-Peter Becker

Hertha und der Saisonstart in der 2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga nimmt am 28. Juli 2023 wieder den Spielbetrieb auf. Das Saisoneröffnungsspiel bestreiten am Freitagabend Absteiger Schalke 04 und der Hamburger SV. Die Arena auf Schalke wird sicherlich, trotz Urlaubszeit und so manchem Provisorium im Kader ausverkauft sein. Das Transferfenster schließt für die Teilnehmer an der 1. und 2. Bundesliga erst am 1. September. Bis dahin darf noch gekauft und verkauft werden. Ihre endgültige Kaderliste können die Vereine des Unterhauses also erst am 5. Spieltag vorlegen.

Für Hertha BSC trifft das im besonderen Maße zu. Der Absteiger befindet sich nach eigenem Bekunden noch immer auf dem Weg in die Intensivstation. Ein überteuerter Kader, leere Kassen und dazu ein aufgeblähter Bestand an Angestellten, die Verantwortungsträger sind wahrlich nicht zu beneiden. Mit hängen und würgen wurde nach dem Desaster, sportlich wie finanziell, die Lizenz erteilt, die Sorgen wurden nicht kleiner. Die Konkurrenz nutzt Herthas Notlage aus, so ist nun einmal das Geschäft. Bestes Beispiel ist hierfür der Wechsel von Lucas Tousart zu den Eisernen, die mit der kolportierten Sockelablöse von 3 bis 4 Millionen ein richtiges Schnäppchen gemacht haben dürften. Im Gegenzug ist das für Hertha riesiges Verlustgeschäft, Tousart war einst für 25 Millionen nach Berlin geholt worden. Hoffnung auf einen wärmeren Geldsegen besteht bei Dodi Lukebakio, aber wie gesagt, die Notlage, dabei brauchen sie dringend das Geld für weitere Neuverpflichtungen. Auf dem Wunschzettel steht mit Diego Demme ein Spieler, der aktuell Hertha finanziell überfordert.

Egal wie, es muss gespielt werden, der erste Gegner wartet am Samstag, 29.07.2023 in Düsseldorf. Die Fortuna ist nicht das, was als Laufkundschaft bezeichnet werden kann, eher im Gegenteil, sie werden als Geheimfavorit für den Aufstieg gehandelt.

Die sportliche Perspektive für die Hertha liegt nach aktuellem Stand im Unscharfen. Einer, der die 2. Liga sehr gut kennt, als ehemaliger Spieler und jetzt als TV-Experte für Sky, Torsten Mattuschka kann nur von der Wundertüte reden. Die Chancen für einen direkten Wiederaufstieg schätzt er bei maximal 45% ein. Selbst dieser Wert scheint sehr optimistisch zu sein. Die Vorbereitung lief nicht schlecht, zum Abschluss, die Generalprobe gegen den belgischen Erstligisten Standard Lüttich brachte ein beachtliches 1:1. Überzeugen konnte die Abwehr, die Probleme lagen im Spielaufbau. Es fehlte in beiden Halbzeiten, bei wechselndem Personal, eine ordnende Hand im Mittelfeld.

In der Abwehr ist Hertha bereits jetzt gut besetzt. Hier hat Neuzugang Toni Leistner in der Vorbereitung einen starken Eindruck hinterlassen. Er dürfte – vor allem als rechter Innenverteidiger – in der von Trainer Pal Dardai bevorzugten 4er-Abwehrkette einen Stammplatz sicher haben. Eine Baustelle ist dagegen die Torwartposition. Hier war Rückkehrer Marius Gersbeck als potenzielle Nummer Eins vorgesehen. Aktuell ist er suspendiert, bis der Vorfall im Trainingslager geklärt ist. Kommt er zurück oder muss sich Hertha nochmals umsehen? Im Kader steht mit Oliver Christensen noch der Torwart aus der letzten Bundesliga-Saison, hütete gegen Lüttich in der 1. Halbzeit den Kasten und hielt die Null, sein Gehalt soll gespart werden und auf die Ablöse ist man außerdem angewiesen. Sollte allerdings Gersbeck suspendiert bleiben, müsste entweder Christensen bleiben oder erneut nach einem erfahrenen Keeper gesucht werden. Alexander Schwolow spielt in den Planungen keine Rolle mehr, er soll Hertha in jedem Fall verlassen. Der talentierte Tjark Ernst würde zur Verfügung stehen, dahinter gibt keinen Ersatz, sollte er mal nicht einsatzfähig sein.

Das Mittelfeld, offensiv wie defensiv, ist die noch größte Baustelle, die ewige Frage auch hier wer bleibt, wer geht und kommt noch einer. Gegen Lüttich versuchten sich Pascal Klemens (eigentlich Innenverteidiger) und Marton Dardai auf der Doppelsechs.

Am Montag, 24.07.2023, meldete der Kicker, dass Palko Dardai (der älteste Trainer-Sohn) nach Berlin zurückkehrt. Somit ist der Name Dardai bei der Hertha wieder viermal vertreten. Palko Dardai ist ein Offensiv-Allrounder und spielte zuletzt in der ungarischen Liga.

Jetzt wird es ernst für die schwer angeschlagene „Alte Dame“ und vielleicht verläuft der Start ja besser als gedacht. Die gezeigten Leistungen in der Vorbereitung, hier ist vorrangig das disziplinierte und kompakte Auftreten zu loben, geben Anlass optimistisch zu sein. Zudem könnte es hilfreich sein, dass Hertha nicht zu den großen Favoriten gehört.

Hans-Peter Becker

Füchse Berlin haben mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen

Fünf Wochen Handball-Pause hatten die Füchse. Jetzt ist es für Trainer Jaron Siewert und seine Spieler wieder losgegangen. Am Beginn der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison, die nunmehr 17. seit dem Wiederaufstieg 2007, stand, wie immer die umfangreiche Leistungsdiagnostik in der Charité und am Olympia-Stützpunkt in Hohenschönhausen. Mit dabei waren auch die Neuzugänge Hakun West av Teigum (Faröer) und Jerry Tollbring (Schweden), die künftig auf den Außenpositionen rechts und links agieren sollen. Noch nicht im vollen Training ist dagegen Kapitän Paul Drux nach seinem Achillessehnenriss im April. Für seine Position im linken Rückraum, auf der auch der nach Paris gewechselte Jakob Holm spielte, suchen die Berliner nach einer Verstärkung. „Es muss ein Spieler sein, der uns leistungsmäßig weiterbringt“, sagt Sport-Vorstand Stefan Kretzschmar. Weil der nicht so leicht zu finden ist, kann es mit einer möglichen Verpflichtung bis September oder Oktober dauern.

Am kommenden Montag (24.Juli 2023) geht es für eine Woche wieder ins Trainingslager nach Lübbenau im Spreewald. Einen ersten Härtetest gibt es Anfang August beim Wartburg-Cup in Eisenach, wo die etablierten Bundesliga-Teams aus Wetzlar und Erlangen, sowie der Gastgeber (BuLi-Aufsteiger) die Kontrahenten sein werden. Danach folgen zwei Partien in Dänemark, u.a. gegen Meister GOG Handbold aus Gudme. Erst am 12. August sind die Füchse wieder in der Region zu erleben, beim traditionellen Vergleich beim 1.VfL Potsdam.

Die Verantwortlichen haben auch die zurückliegende Spielzeit, insbesondere den Abschluss mit vier Auswärtsniederlagen aufgearbeitet, eine mögliche Meisterschaft bzw. der Start in der Champions-League wurden verspielt. Der Blick in den Rückspiegel fällt inzwischen etwas moderater aus, als unmittelbar nach Saisonende. Immerhin war der Bundesliga-Dritte mit dem Gewinn European-League auch international erfolgreich. „Wir haben gesehen, was mit dieser Mannschaft möglich ist“, gibt Bob Hanning den Ton vor und Stefan Kretzschmar ergänzt, dass „man in jedem Spiel voll konzentriert sein muss“, denn schwächere Mannschaften, die man so nebenbei besiegen kann, gibt es in der Bundesliga nicht mehr.

Abgeleitet davon wird auch das Saisonziel definiert. „Wir wollen natürlich mal Meister werden, wir wollen natürlich auch mal in der Champions-League spielen“, meint Bob Hanning, „aber wir MÜSSEN nicht.“ Befreit vom unmittelbaren Druck, aber mit einer großen Portion Ehrgeiz, können Trainer Siewert und seine Spieler in die neue Saison starten, die für die Berliner am 28. August mit dem Auswärtsspiel bei der DHfK Leipzig beginnt. Nach einer weiteren Auswärtspartie in Stuttgart, werden die Emotionen im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle zum ersten Mal am 6. September hochkochen, beim Heimauftakt gegen Champions-League-Sieger SC Magdeburg. Dann werden sich die Füchse auch optisch verändert präsentieren. Mit der Firma Kieback und Peter ist ein neuer Trikotsponsor eingestiegen. Das weltweit agierende Berliner Unternehmen ist im Bereich Gebäudeautomation tätig.

Herbert Schalling

Großer Zuspruch beim Kinder-und Sportfest der Reinickendorfer Füchse 2023

In jedem Jahr veranstalten die Füchse Berlin ein Kinder- und Sportfest, bei dem junge und alte Sportinteressierte und viele Familien das Angebot der Füchse kennenlernen und ausprobieren können. Für den Jahrgang 2023 hatte es sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner nicht nehmen lassen, dem Fest persönlich seine Aufwartung zu machen. Das Wetter meinte es fast zu gut, so floss viel Schweiß bei allen Beteiligten. Der Verein aus dem Norden Berlin bietet 28 Sportarten an, vom Leistungs- bis zum Gesundheitssport reicht die Palette. Wer kein Vereinsmitglied ist, hat trotzdem die Möglichkeit sich auf dem Beach-Volleyball-, Padel- oder Tennis Court einzubuchen und Sport zu treiben.

Frank Steffel: „Es wäre uns gelungen, den Abstieg zu vermeiden“

Herthas ehemaliger Präsidentschaftskandidat Frank Steffel mit seiner Sicht auf die Lage bei Hertha BSC. Im Gespräch mit Christian Zschiedrich äußert er sich über seine verlorene Wahl, über Fehler der Hertha-Verantwortlichen und über die Zukunft der Alten Dame. Außerdem spricht er über die Füchse Berlin und über das Sportgeschäft im Allgemeinen.

Vor einem Jahr hatte der Politiker, Unternehmer und Präsident der Füchse Berlin für den Posten des Präsidenten von Hertha BSC kandidiert. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung verlor Steffel die Wahl gegen Ex-Ultra Kay Bernstein, der Steffel zufolge „mit Versprechungen angetreten war, mit denen man Spitzensport nicht organisieren kann“. Dementsprechend habe Bernstein die Vision von günstigeren Tickets und besseren Bier- und Bratwurstpreisen auch nicht realisieren können.

Im Gegenteil:

Die Verantwortlichen haben vor allem in ihren ersten sechs Monaten mit falscher Führung wertvolle Zeit verschwendet, um die Weichen für eine bessere Hertha-Zukunft zu stellen. „Das Gegeneinander von Präsident, Geschäftsführung und Mehrheitsgesellschaft konnte einfach nicht funktionieren“, sagt Steffel.

Mehrheitsgesellschafter war damals noch Lars Windhorst, der aus Hertha BSC einen „Big-City-Club“ machen wollte und 370 Millionen Euro in die Alte Dame investiert hatte. Für Steffel immer noch „unbegreiflich, wie 370 Millionen Euro so schnell und erfolglos verschwendet werden können.“ 

Außerdem macht der Füchse-Präsident deutlich: „Ich hätte mit Lars Windhorst gemeinsam versucht, diese schwierige Situation zu verändern.“ Und weiter: „Es wäre uns gelungen, den Abstieg zu vermeiden.

Bernsteins Verhältnis zu Lars Windhorst war allerdings zerrüttet und so folgte der Windhorst-Trennung und (bedingt durch die insgesamt prekäre Finanzlage) der Einstieg des US-Investors „777″, der im Vergleich zu Windhorst,, nochmal deutlich mehr Anteile, mehr Einflussrechte und mehr Gewinnabschöpfung“ hat.

Und als wäre das nicht schon genug, passiere das alles auch noch in „einem Klima, bei dem sich Hertha BSC grundsätzlich Gedanken machen muss, wie das zu verändern ist, damit sich überhaupt noch Persönlichkeiten an die Spitze des Vereins stellen lassen.* Das sei auch ein „generelles Problem im Fußball“.

Konkret: Auf der Mitgliederversammlung der letzten Präsidentschaftswahl seien „seine Frau und seine Tochter erschüttert gewesen, wie feindselig dort miteinander umgegangen wurde.“

Bei den Füchsen Berlin dagegen gehe es „harmonisch“ zu. Beim European-League-Sieger wurde Frank Steffel gerade erst einstimmig für weitere zwei Jahre zum Präsidenten gewählt. Unter Steffel haben sich die Füchse vor allem im Handball zu einem nationalen Schwergewicht entwickelt, für das „der große Schritt, Deutscher Meister zu werden, vielleicht auch mal möglich“ sei.

Neben dem sportlichen Erfolg hätten sich die Füchse Berlin mittlerweile auch noch zum „ersten klimaneutralen Sportverein in Europa* entwickelt. In dieser Gemengelage lautet Steffels Antwort auf die Frage, ob er nochmal als Hertha-Präsident kandidieren würde: „Ein relativ klares NEIN“ 

Und den Wiederaufstieg in die Bundesliga zu realisieren, bezeichnet er als „Herausforderung“, denn „ein Automatismus wird das nicht“.

TuS Makkabi holt den Berliner Pokal und schafft Historisches

Die Teilnehmer der nunmehr 77. Auflage des Endspiels im Berliner Landespokalfinale waren allein bereits eine Überraschung. Der Berlin-Ligist Sparta Lichtenberg schaltete im Halbfinale sensationell mit einem 5:1 Sieg den ambitionierten Regionalligisten BFC Dynamo aus und dass Viktoria gegen den Oberligaaufsteiger TuS Makkabi ausscheiden würde, war nicht unbedingt zu erwarten.

Eine weitere Überraschung war die Zuschauerresonanz im Mommsenstadion. Der Reiz des Unbekannten mag eine Rolle gespielt haben, so fanden sich zur ungewöhnlichen Anstoßzeit, 12:15 Uhr, etwa 4.600 zahlende Zuschauer ein. Bereits im Vorverkauf waren über 3.000 Karten abgesetzt worden, um so unverständlicher, dass nur zwei Eingänge neben der Haupttribüne geöffnet wurden. Die verstärkten Sicherheitskontrollen sorgten zudem dafür, dass die letzten Eintrittskarteninhaber nicht pünktlich zum Anpfiff zu ihren Plätzen gelangen konnten. Dabei wurde Anpfiff um ein paar Minuten nach hinten verschoben, allzu viel ging nicht, um die Liveübertragung der ARD nicht zu sehr durcheinander zu bringen.

Foto:© Hans-Peter Becker

Bei meiner Anreise mit der S-Bahn aus Kaulsdorf, stiegen, unerwartet, doch einige Fahrgäste mit Sparta-Fanutensilien zu. Der Anmarsch vom S-Bahnhof Messe-Süd, durch den Eichkamp-Wald vermittelte ein Feeling analog zu den Heimspielen des 1. FC Union in der Wuhlheide. Im Stadion waren die Fanlager zahlenmäßig ausgeglichen, wobei in Bezug auf die Lautstärke Sparta die Nase vorn hatte.

Das Spiel bot beachtliches Amateurfußball-Niveau. Der Oberligist hat Feldvorteile und kam in der Anfangsphase besser in das Spiel. Der Führungstreffer für Sparta in der 13. Minute fiel buchstäblich aus dem Nichts. Daniel Hänsch verwandelte einen umstrittenen Foulelfmeter und diese Führung hielt bis zur 51. Minute. Der Torschütze für Makkabi war, mit Tim Häusler, ausgerechnet der Akteur, dessen Einsatz gegen Saloun Toure in der 13. Minute von Schiedsrichter Kai Kaltwaßer als strafstoßwürdig beurteilt wurde. Ein zur kurz abgewehrter Ball wurde zur Vorlage und mit einem satten Schuss, flach und platziert ins Eck, ließ er Tim Erdmann im Tor der Spartaner keine Chance der Abwehr. Der Ausgleich war verdient, das unermüdliche Anrennen des Oberligisten wurde belohnt. Zunächst erkämpften sich die Sandhowe Schützlinge damit nur die Verlängerung. Die Regularien des Berliner Verbandes sehen eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten vor. Vielleicht bedenkenswert, hier gleich eine Entscheidung per Elfmeterschießen herbeizuführen.

Foto:© Hans-Peter Becker

Die Verlängerung war ein Abnutzungskampf, die Kräfte schwanden, die Entscheidung fiel erst in der 118. Spielminute. Der eingewechselte Can Sakar zirkelte einen Freistoß über die Mauer, der Ball sprang vom Pfosten zurück und wurde vom Rücken des Abwehrspielers Lukas Noack ins eigene Tor gelenkt. Ein tragischer Moment für Sparta.

Es wurden fünf Minuten nachgespielt in der Verlängerung, bei den Sparta-Akteuren war keiner mehr in der Lage dem Spiel eine Wendung zu geben. Die endgültige Entscheidung fiel mit dem Schlusspfiff, der ebenfalls eingewechselte Kiyan Soltanpour konnte ins leere Tor treffen. Das Spiel wurde nicht wieder angepfiffen.

Foto:© Hans-Peter Becker

Dem TuS Makkabi Berlin ist historisches gelungen. Erstmals holte ein jüdischer Verein solch eine Trophäe und zieht in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ein. Sparta bleibt der Trost, Berliner Meister und Aufstieg in die Oberliga, man sieht sich wieder zu den Spielen um die Punkte. Makkabi darf sich zusätzlich über einen warmen Regen für die Vereinskasse freuen. Man stellt sich ambitionierte Ziele, mittelfristig heißt das Ziel Regionalliga. Sicherlich hätte sie sich bei Sparta ebenso über das Geld gefreut, einen Einfluss auf die Planung für die nun bevorstehende Oberligasaison hat das nach Aussagen von Spartas Trainer Dragan Kostic nicht. Jeder Spieler des aktuellen Kaders hat es verdient, in der Oberliga seine Spielzeit zu bekommen.

Für den Trainer-Oldie Wolfgang Sandhowe fürs Erste nur noch feiern angesagt, in der Pressekonferenz war von „richtig einen saufen“ die Rede. Das hätte er dem Vorstand im Präsidium von Makkabi Michael Koblenz versprochen. Es sei Ihnen gegönnt, allerdings ist Saison in der Oberliga für Makkabi noch nicht beendet, am Samstag, 10.06.2023 steht das letzte Saisonspiel beim FC Mecklenburg Schwerin an.

Hans-Peter Becker

COSY WASCH Pokal Finale

03.06.2023 12:15 Uhr Mommsenstadion Berlin

TuS Makkabi Berlin – SV Sparta Lichtenberg 3:1 (0:1/1:1/2:0) nach Verlängerung

Zuschauer: 4.673

Mannschaftsaufstellungen

Makkabi: Krause – Häußler – Oellers – Lopes de Olivera – Lenz – Tokgöz – Körber – Stahl – Conteh – Bruck – Özcin (4-3-3)

Trainer Wolfgang Sandhowe

Auswechselungen: Sakar – Voahariniana – Cheung – Ceesay – Soltanpour

SV Sparta: Erdmann – Noack – Polster – Saberdest – Rehbein – Toure – Toktumur – Konrad – Dujkovic – Hänsch – Lang (4-4-2)

Trainer Dragan Kostic

Auswechselungen: Günaydin – Karupovic – Gudzevic

Schiedsrichter: Kai Kaltwaßer

Assistenten: Marcel Richter – Lutz Meyer Richter – Felix Gensrich