Wasserfreunde – Zeit, dass sich was dreht

Keine Zeit für Ruhepausen und zum Zurücklehnen – im Gegenteil, die Wasserball-Männer der Wasserfreunde Spandau 04 müssen aufwachen, zulegen, reagieren, Haltung zeigen. Ganz nach Herbert Grönemeyers Hit von 2006 heißt es nach den jüngsten Niederlagen in Pokal (9:17-Finalschlappe gegen Waspo Hannover) und am Dienstag daheim in der Champions League gegen international bestens durchschnittliche Rote Sterne aus Belgrad (11:12) dem Motto huldigen: „Zeit, dass sich was dreht!“

Die Deutsche Meisterschaft ist Spandaus letzte Saisonchance auf einen wertigen Titel, doch vor ein weiteres Championat der Berliner – es wäre das 38. seit 1979 – sind zwei schwere Hürden gesetzt. Zunächst das in Hin- und Rückspiel ausgetragene Halbfinale gegen Ausscheidungsrunden-Neuling SV Ludwigsburg 08 und dann die Best-of-Five-Finalserie gegen den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen ASC Duisburg und Titelverteidiger Waspo Hannover, der gerade überzeugend Pokalsieger geworden ist und dreimal Meister in den vergangenen vier Saisons war.

Kaum jemand zweifelt am Erfolg der beiden Favoriten in den Halbfinals und am Zustandekommen des Dauer-Endspiels der Erzrivalen. Nach allgemeiner Erwartung dürfte bereits nach den Auswärtsauftritten von Spandau am 12. Mai und Hannovers Gastspiel am Freitag, den 13., in Duisburg die Finalfrage weitgehend geklärt sein. Die Rückspiele für die Wasserfreunde und Waspo stehen am 15. Mai an.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball – Bundesliga Saison 2021/2022

Deutsche Meisterschaft Halbfinale Hinspiel Männer

12. Mai 2022

SV Ludwigsburg 08 – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 19:30 Uhr, Freibad Hoheneck, Otto-Konz-Weg 1, 71642 Ludwigsburg

Wasserfreunde wollen den Pokalsieg

Am zweiten Mai-Wochenende geht es bei den Männern sowie bei den Frauen im Ruhrgebiet um den deutschen Wasserballpokal. In einer Parallelveranstaltung werden in Duisburg und in Krefeld-Uerdingen die DSV-Pokaltrophäen des Verbandes vergeben. In beiden Fällen sind die Wasserfreunde Spandau 04 Titelanwärter und (Mit-)Favorit. Die Berliner Frauen sind nach zwei Erfolgen in den vergangenen Jahren der erklärte Siegesanwärter, die Männer müssen sich diese Rolle mit Waspo 98 Hannover teilen. Die Niedersachsen haben den Wettbewerb seit 2017 dominiert und seitdem fünf der sechs Austragungen gewonnen.

Die Wasserfreunde sind mit 31 Triumphen, der letzte gelang 2020 mit 13:12 gegen Hannover, seit dem Pokal-Start 1972 nach wie vor der unangefochtene Erste im Siegerranking. Waspo folgt mit sechs Erfolgen. Auch die beiden weiteren Final-Four-Teilnehmer wurden bereits früher Pokalsieger. Duisburg sogar bereits viermal. Und Bayer Uerdingen hat es 2016 trotz einer hohen Halbfinal-Niederlage gegen Spandau am grünen Tisch zum Pokalsieg gebracht, weil Spandau nachträglich gesperrt wurde und daher Bayer Uerdingen Eingang in die Pokalerfolgsstatistiken fand.

Uerdingen ist krasser Außenseiter gegen Waspo, Duisburg rechnet sich angesichts des Heimvorteils eine kleine Chance gegen Spandau aus. Über ein mögliches Pokalfinale der beiden Erzrivalen lässt sich trefflich streiten und spekulieren. In dieser Saison standen sich die beiden Teams bereits fünfmal gegenüber: im Supercup, in der Meisterschaft und in der Champions League. Dreimal hat Spandau gewonnen, einmal Waspo, einmal teilte man sich die Punkte. Numerisch daraus einen Vorteil für die Berliner zu errechnen, geht allerdings nicht auf. „Wer das richtig liest, der stellt schnell fest: Wir sind dran“, lautet Spandaus Aufforderung zum Kampf.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Terminübersicht

Halbfinale Männer 1 – Freitag, 06.05.2022, 18:00 Uhr

ASC Duisburg – Wasserfreunde Spandau 04

Halbfinale Männer 2 – Samstag, 06.05.2022, 20:00 Uhr

Bayer Uerdingen – Waspo 98 Hannover

Spiel um Platz 3 – Samstag, 07.05.2022, 16:30 Uhr

Finale – Samstag, 07.05.2022, 18:30 Uhr

Spielort: Vereinsanlage ASCD, Kruppstr. 32a, 47055 Duisburg

Halbfinale Frauen 1 – Freitag, 06.05.2022, 18:00 Uhr

ETV Hamburg – Bayer Uerdingen 08

Halbfinale Frauen 2 – Samstag, 06.05.2022, 20:00 Uhr

Wasserfreunde Spandau 04– Waspo 98 Hannover

Spiel um Platz 3 – Samstag, 07.05.2022, 12:15 Uhr

Finale – Samstag, 07.05.2022, 14:15 Uhr

Spielort: Vereinsanlage Bayer Uerdingen 08, Am Waldsee 25, 47829 Krefeld

Nach Pause Auswärts-Match in Esslingen

Nachdem am vergangenen Samstag (4.12.) das Spandauer Heimspiel des 4. Erstliga-Spieltages gegen die SG Neukölln wegen vieler coronabedingter Ausfälle beim Gast verschoben werden musste, sind die Wasserfreunde nun am Spieltag 5 auswärts nach langem Trip gen Süden beim SSV Esslingen gefordert. Im wegen der unterschiedlichen Zahl ausgetragener Partien „schiefen“ Tabellenbild sind die Berliner nach wie vor Erster (6:0) vor SV Ludwigsburg (6:2), Waspo Hannover (6:0), ASC Duisburg (4:4) und dem Samstagsgegner Esslingen (3:3).

Für Spandau ist es der vorletzte nationale Auftritt dieses Corona-Jahres vor dem Heimspiel am 18. Dezember in Schöneberg gegen die White Sharks Hannover.

Das nächste Bundesliga-Spiel danach findet dann zum Abschluss der Hinrunde bereits im kommenden Jahr am 15. Januar in Berlin gegen Waspo Hannover statt. Allerdings stehen für die Hauptstädter auch noch zwei Bewährungsproben in der Champions League-Hauptrunde auf dem Programm: am 15. Dezember empfängt man daheim Steaua Bukarest, am 22. Dezember ist man zwei Tage vor Heiligabend bei CN Marseille gefordert.

Die Partie gegen die jungen Esslinger ist für Spandau ein willkommenes Testing vor dem CL-Spiel gegen Bukarest, in dem ein Erfolg für Spandau Pflicht ist, soll so etwas wie eine Rest-Chance für das Erreichen in der Königsklasse bewahrt werden.

National steht man in der Bundesliga mit 6:0-Bilanz und 51:22 Toren tadellos da, doch das hat noch nicht allzu viel Aussagekraft. Auch gegen Esslingen ist Spandau haushoher Favorit. Die Schwaben haben in ihren Spielen vor alle mit dem überraschenden 12:10 gegen OSC Potsdam überzeugt, aber eine Woche später auch deutlich 11:17 gegen Ludwigsburg verloren.

Für Spandau gilt nur eine Vorgabe: Tabellenspitze bewahren, überzeugend gewinnen und dabei auch spielerisch Akzente setzen.

Quelle: Peter Röhle

Wasserball-Bundesliga Saison 2021/22

5. Spieltag

11. Dezember 2021

SSV Esslingen – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 15:30 Uhr

Spielort: Inselbad/Traglufthalle, 170327 Stuttgart, Inselbad 4

Spandau mit Siegeswillen

Zum dritten Mal seit Mitte Oktober stehen sich am Mittwoch, 10.11.21 die Wasserfreunde Spandau 04 und Waspo 98 Hannover gegenüber. An diesem 2. Spieltag der Hauptrundengruppe B in der Champions League sind die Berliner Gastgeber. Die beiden letzten Begegnungen beider Teams auf nationaler Ebene hat jeweils das Heim-Team verloren. Am 17. Oktober in Schöneberg verlor Spandau 04 das nachzuholende Pokalfinale der Saison 2020/21 mit 14:18 und am 31. Oktober verloren die Hannoveraner mit 12:13 im eigenen Becken beim offiziellen Saisonauftakt 2021/2022 den Supercup.

Seit einigen Jahren sind Gästeerfolge beinahe zur Regel geworden. „Wir wollen uns diese Woche zu Hause diese wichtigen Champions-League-Punkte holen“, sagt Trainer Petar Kovacevic. Nach Auftaktniederlagen beider Teams am 1. Spieltag bei Roter Stern Belgrad und Jug Dubrovnik sind mit Blick auf einen der vier Top-Ränge in der Achter-Gruppe, die fürs Erreichen des Final 8 im Juni 2022 Voraussetzung sind, schon im frühen Wettbewerbsstadium Punkte bitter nötig. Der Verlierer der Mittwoch-Begegnung ist angesichts der folgenden Ansetzungen bis Jahresende unter starkem Zugzwang.

Auf Spandau 04 warten im November und Dezember noch Jug Dubrovnik (H/20.11.), Pro Recco Genua (A/1.12.), Steaua Bukarest (H/15.12.) und CN Marseille (A/22.12.). Für Hannover ist das Programm mit OSC Budapest, Roter Stern Belgrad, Marseille und Pro Recco ähnlich anspruchsvoll.

Mit dem Bundesliga-Auftakt am vergangenen Samstag konnten beide Mannschaften auch Erkenntnisse über Defizite und Verbesserungen im eigenen Spiel gewinnen. Spandaus gewann mit 24:8 gegen Potsdam und Hannover mit 18:9 gegen den ASC Duisburg. Damit zeichneten sich beide Teams durch eine erfolgreiche Offensive aus, andererseits aber war die Defensive nicht immer sattelfest. Wer diesbezüglich effektiv nachbessert, wird am Mittwoch einen Vorteil genießen.

Quelle:Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Champions League 2021 / 2022

Spiel 2 Gruppe B

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spielbeginn: 19:00 Uhr

Wasserfreunde verlieren Finalspiele

Waspo 98 Hannover hat seinen Titel als Wasserball-Meister erfolgreich verteidigt. Am Sonntag gewannen die Niedersachsen das dritte Match der Best of Five-Finalserie um die 100. Deutsche Meisterschaft seit 1912 mit 10:7 und holten sich damit nach dem 12:6 Heimauftakt und dem 9:8-Samstagserfolg in Berlin in der Schwimmhalle Schöneberg mit 3:0 Siegen souverän das Championat.

Spandaus Ambition, die Finalserie offen zu halten und ein viertes Match am kommenden Mittwoch in Hannover zu erzwingen, hatte nur eine Halbzeit Bestand. Das erste Viertel ging mit 3:2 an den gastgebenden Rekordmeister, die beiden folgenden aber gingen mit jeweils 3:1 an Waspo und bedeuteten eine 8:5-Führung vor dem Schlussabschnitt. Dieser endete mit 2:2 und manifestierte den 10:7-Sieg der insgesamt besseren und überlegenen Gäste. Spandau lag seit Anfang des zweiten Viertels (3:4) stets in Rückstand und konnte nach mehrfachen Drei-Tore-Rückständen nie auf weniger als zwei Treffer Differenz aufschließen. Der vergebene Fünfmeter von Aleks Sekulic 11 Sekunden vor Schluß war quasi symptomatisch für den Spielverlauf aus Spandau-Sicht.

Beste Torschützen der Berliner waren Dmiri Kholod und Dennis Strelezkij (je 2), für Hannover trafen Ivan Nagaev, Darko Brguljan und Aleksander Radovic (je 2) am besten.

„Wir haben unser Limit im Finale insgesamt nicht erreicht und verdient verloren. Individuell war Hannover, auch auf Schlüsselpositionen wie Torwart und Center den entscheidenden Tick stärker. Sie waren konzentrierter und in der Chancennutzung stärker. Wir müssen uns für die Zukunft neu ordnen und motivieren. Das 0:3 muss uns antreiben“, resümierte der enttäuschte Trainer Petar Kovacevic.

Als Bronze-Gewinner stand bereits seit Samstag, 22.05.2021 der OSC Potsdam fest, der nach dem 16:14-Heimauftakt am Mittwoch auch die zweite Begegnung der Best of Three-Serie gegen den ASC Duisburg auswärts mit 13:12 (6:6) für sich entschied und damit zum vierten Mal in Serie DM-Dritter wurde.

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover Best off three Serienstand 0:3

Finalspiel 2 8:9 (2:1,0:3,2:0,4:5)

Finalspiel 3 7:10 (3:2,1:3,1:3,2:2)

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde machen Finalteilnahme perfekt

Spiel 1

Titelverteidiger Waspo Hannover hatte bereits am Mittwoch beim ASC Duisburg mit 16:11 gewonnen, Vizemeister und Pokalsieger Spandau 04 zog am Freitagabend beim OSC Potsdam mit 14:6 nach. Damit waren die beiden Favoriten nur noch durch nicht zu erwartende Wasserball-Wunder vom Einzug in das fünfte bilaterale Duell in Serie um die Meisterkrone aufzuhalten.

Spandau reichte am Freitag, 14. Mai 2021 in der Schwimmhalle des Potsdamer Sportparks Luftschiffhafen eine Durchschnittsleistung zum souveränen Sieg, mit 7:3 waren zur Halbzeit die Weichen gestellt, dann verwalteten die Hauptstädter den Vorsprung.

Mehrfach-Torschützen für 04 waren Nikola Dedovic (3), Marin Restovic, Yannick Chiru, Marino Cagalj und Dmitri Kholod (alle 2). Auch der langzeitverletzte Kapitän Marko Stamm kam erstmals wieder zum Einsatz und trug einen Treffer zum Endresultat bei. Für Potsdam erzielte Lukas Küppers drei Treffer.

Spiel 2

Nach den klaren Halbfinal-Hinspielsiegen gegen ASC Duisburg und den OSC Potsdam haben Titelverteidiger Waspo Hannover und Pokalsieger Spandau 04 am Samstag den Einzug ins Best-of-Five-Endspiel um die 100. Deutsche Wasserball-Meisterschaft der Männer wie erwartet perfekt gemacht.

Die Finalserie “Best of Five“ beginnt am 19. Mai und endet spätestens am 29. Mai, wenn das Duell über die volle Distanz von fünf Partien geht. Der Final-Vergleich zwischen den Erzrivalen ist der fünfte in Serie. 2018 und 2020 hatte Hannover das Titel-Abo der Berliner (37-mal Meister seit 1979) durchbrochen.

Nach dem Hinspiel in Potsdam, das Spandau souverän mit 14:6 gewonnen hatte, wechselte Trainer Petar Kovacevic im Rückspiel zwei Spieler seines Kaders. Stammkeeper Laszlo Baksa machte Platz für Backup Max Vernet-Schweimer. Er konnte Baksa mit vielen guten Paraden bestens vertreten. Für Marko Stamm wurde Youngster Bence Haferkampf aufgestellt.

Spandau kam nur mit Mühe ins Spiel. Die Potsdamer Gäste waren motiviert und kampfstark, gingen mit 1:0 in Führung und lagen auch zur Halbzeit noch 4:3 vorn. Erst im dritten Spielabschnitt (4:0) zogen die Gastgeber in Front (7:4) und bauten dann die Führung im Schlussviertel noch auf 11:6 aus.

Die Top-Torschützen für Spandau waren Dmitri Kholod (4) und Lukas Gielen (2). Für den OSC waren Tomi Tadin und Reiko Zech zweimal erfolgreich.

Waspo Hannover ließ dem 16:11-Auswärtssieg in Duisburg im Rückspiel in eigener Halle gegen den ASCD ein deutliches 19:5 (12:1) folgen und zog damit ins mit Spannung erwartete Playoff-Finale der beiden besten deutschen Teams ein.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde spielen im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft

Die Plätze 1-4 der 100. Deutschen Meisterschaft der Wasserball-Männer seit 1912 sind vergeben, nur die Rangfolge der Teams muss noch ausgespielt werden.

Der Rekordmeister Spandau 04 wurde seit 1979 eindrucksvolle 37-mal Deutscher Meister. Die Serie des Berliner Vereins wurde dabei nur 1993 (Waspo Hannover), 2006 (SV Cannstatt), 2013 und 2018 (ASC Duisburg) sowie 2020 (Waspo Hannover) unterbrochen. Der aktuelle Titelverteidiger Hannover, der zuletzt zweifache DM-Dritte OSC Potsdam und der ASC Duisburg treffen sich zu zwei offiziell „Zwischenrunden“ betitelten Halbfinal-Turnieren, in denen die jeweiligen Teilnehmer des Endspiels sowie des „kleinen Finales“ (Platz 3) ermittelt werden. Das erste Turnier findet in den beiden ersten Mai-Tagen in der Schöneberger Schwimmhalle, das zweite eine Woche darauf in Hannover statt. Für die meisten Beobachter steht der Ausgang so gut wie fest: Spandau und Hannover werden sich im DM-Finale begegnen.

Das wäre dann bereits die achte Auflage dieser Konstellation seit der Premiere im Jahr 2000. Die Berliner holten sich seither beinahe immer den begehrten Titel; nur 2018 und 2020 gewannen die Hannoveraner die Deutsche Meisterschaft.

Das Endspiel erreichte das Team der Wasserfreunde in den 42 Meisterschaften seit 1979 regelmäßig. 1993 gab es die einzige Ausnahme. „Unser Leistungsniveau ist aber nicht selbstverständlich“, sagt Präsident Hagen Stamm. „Wir sind im Vergleich mit Potsdam und Duisburg zwar der Favorit, aber jedes Match muss auch wirklich gespielt werden!“ Gespannt sein dürfen die Fans auf die Auseinandersetzung mit Waspo, das zuletzt den Einzug ins Finale 8 der Champions League Anfang Juni in Belgrad mit Gruppenrang 4 und einem Last-Minute-Ein-Tore-Sieg gegen Dinamo Tbilissi als „größten Erfolg der Vereinsgeschichte“ feierte.

Spandau hat die Qualifikation fürs CL-Finale als Gruppen-Fünfter nur knapp verpasst. Die Berliner hatten bei verletzungsbedingt geschwächter Besetzung (ohne Kapitän Marko Stamm und Remi Saudadier) auf viele junge Kräfte setzen müssen. Die gezeigten Leistungen machen Hoffnung. Mehrfach verhinderten nur kleine Fehlleistungen den gewünschten Erfolg. „Das war Learning by Doing und das kann sich schnell auszahlen. Je eher, umso besser“, sagt der Präsident mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

Aufgrund der Pandemie und unter Beachtung des Hygienekonzepts des DSV sind keine Zuschauer zu den Spielen zugelassen. Alle Spiele können aber im Internet verfolgt werden. www.waterpolo.stream

Wasserball Bundesliga 2021 Zwischenrunde Turnier 1

Samstag, 01.05.2021

Sport- und Lehrschwimmhalle, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spiel 1 10:30 Uhr Wfr. Spandau vs. OSC Potsdam Orcas

Spiel 2 13:00 Uhr Waspo 98 Hannover vs. ASC Duisburg

Spiel 3 17:00 Uhr OSC Potsdam Orcas vs. Waspo 98 Hannover

Spiel 4 19:00 Uhr Wfr. Spandau vs. OSC Potsdam Orcas

Sonntag, 02.05.2021

5. Spiel 10:00 Uhr OSC Potsdam Orcas vs. ASC Duisburg

6. Spiel 12:30 Uhr Wfr. Spandau vs. Waspo 98 Hannover

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Licht am Ende des Wasserball-Tunnels und ein starker 04-Neuzugang

Nach wochenlanger Coronavirus-bedingter Wettkampfpause haben sich die Topvereine des Deutschen Schwimmverbandes auf eine mögliche Wiederaufnahme der noch offenen nationalen Wettbewerbe (Meisterschaft, Pokal) verständigt.

Die Liga soll in Halbfinals (1 vs. 4, 2 vs. 3) und Playoff-Endspielen den Meister ermitteln. Die Wasserfreunde werden trotz des Hinspiel-Auswärtserfolgs in Hannover und der damit verbundenen Zwei-Punkte-Führung beim Saisonabbruch im März diesen Jahres zunächst Ende August (wahrscheinlich am 29.8.20) in einer eigens angesetzten Partie gegen W98 Hannover um den ersten Platz in der Tabelle spielen. Der Gewinner dieses Spiels hat dann den Heimvorteil im Playoff-Finale (Best of Five). Weiterhin haben sich die Wasserfreunde Spandau 04 um die Austragung des Pokal-Final Four in Berlin (26.9. -27.9.2020) beworben, in dem neben den Berlinern und W98 Hannover außerdem ASC Duisburg und OSC Potsdam vertreten sind.

Zudem vermeldet der Rekordmeister aus der Hauptstadt auch eine personelle News: Für die im Herbst startende Saison 2020/21 wurde der 26-jährige Kroate Marino Cagalj (geb. 23.6.1994) verpflichtet. Marino Cagalj spielt auf der Position des Centerverteidigers. Der ursprünglich von Morna Split kommende Cagalj spielte in der vergangenen Saison für Montenegros Meister Jadran Herceg Novi (Spandau-Gegner in der Champions League-Hauptrunde) und davor für Mladost Zagreb (2018/19 CL-Gegner von Spandau). In Herceg Novi hatte er einen Zweijahresvertrag, aus dem ihn die Montenegriner, die nach vier Abgängen von Top-Spielern um die Präsenz in der „Königsklasse“ fürchten müssen, nun wegen der finanziellen Folgen der Coronavirus-Pandemie vorzeitig entließen. Er erhielt bei Spandau einen Zweijahresvertrag. Cagalj holte mit Kroatien bei der Junioren-EM 2011 Gold, gewann bei der U20-EM 2012 Bronze und der U20-WM 2013 Silber. Für Kroatien bestritt er knapp 20 Länderspiele. Die Balkan-Presse vermeldete den Wechsel nach Berlin unter der Überschrift „Er verließ Montenegro und fand das Glück in Deutschland“. Spandaus Trainer Petar Kovacevic kommentierte: „Mit Centerverteidiger Marino Cagalj hoffen wir eine gelungene Verstärkung für unser Team gefunden zu haben, die uns weiterhilft und stärker macht.“

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau