| ALBA BERLIN steht im Finale des 7DAYS EuroCup 2019! Dank des gestrigen 87:81 Sieges bei MoraBanc Andorra ziehen die Albatrosse zum zweiten Mal nach 2010 in das Endspiel des EuroCups ein. Als bisher einziger deutscher EuroCup-Finalist treffen sie dort in der Neu-Auflage des Finals von 2010 auf Valencia Basket, das sich im anderen Halbfinale souverän mit 2:0 gegen Kazan durchgesetzt hat. Der EuroCup-Rekordsieger aus Valencia ist die überragende Mannschaft des diesjährigen Wettbewerbs, die seit Anfang November ungeschlagen ist (14 EuroCup-Siege in Folge). Die „best-of-three“-Finalserie startet am 9. April in Valencia. Das einzige Heimspiel der Finalserie findet am Freitag, den 12.04. (20 Uhr, Mercedes-Benz-Arena) in Berlin statt . Termine und Infos zum EuroCup-Finale:Das Finale um den EuroCup wird im Format einer „best-of-three“-Serie ausgetragen, bei der es zwei Siege zum Gewinn des Titels braucht. Nachdem ALBA in Viertel- und Halbfinale Heimrecht hatte, liegt dieses aufgrund der besseren EuroCup-Bilanz im Finale bei den Spaniern. Das sind die Spieltermine: Spiel 1: Di. 09.04. 20:45 Uhr in Valencia. Spiel 2: Fr. 12.04. 20:00 Uhr in Berlin, Mercedes-Benz Arena (Tickets ab sofort erhältlich). Spiel 3 (falls nötig): Mo. 15.4. 20:45 in Valencia Nach 2010 – damals unterlag ALBA in Vitoria Finalgegner Valencia – stehen die Berliner bereits zum zweiten Mal im Finale um den EuroCup. Welch große Bedeutung dies hat, lässt sich daran erkennen, dass ALBA bislang die einzige deutsche Mannschaft überhaupt ist, die es ins Endspiel geschafft hat und dort nun die Chance auf den größten Erfolg der Vereinsgeschichte hat. Infos Valencia: Der spanische Top-Klub Valencia Basket, der vergangene Saison noch in EuroLeague an den Start gegangen war, steht bereits zum rekordbringenden sechsten Mal im Finale um den EuroCup. Von den fünf bisherigen Endspielen im Wettbewerb konnte Valencia drei gewinnen (2003, 2010, 2014), was sie zum Rekordsieger des EuroCups macht. In dieser Spielzeit hat das Team von Trainer Jaume Ponsarnau von 20 EuroCup-Spielen 18 gewonnen. Valencia kommt mit einer beeindruckenden Siegesserie von 14 Spielen ins Finale und hat in dieser EuroCup-Saison noch keines seiner Heimspiele verloren. Der spanische Meister von 2017 (damals mit ALBAs Luke Sikma im Aufgebot) glänzt durch seine starke Verteidigung, mit 73.7 Punkten lassen sie die zweitwenigsten gegnerischen Punkte im EuroCup zu. Offensiv zeichnen sie eine große Ausgeglichenheit und starke Wurfquoten aus. Sechs Spieler der Spanier erzielen im Schnitt mehr als 8.5 Punkte und gleich neun Akteure treffen im EuroCup mindestens 40% ihrer Dreipunktwürfe. Dazu verteilt Valencia im Schnitt 20.35 Assists (zweitbester Wert im diesjährigen EuroCup) und begeht dabei nur 11 Turnovers pro Spiel (bester Wert im EuroCup). Valencias diesjähriger Assist-per-Turnover-Ratio (1.85) ist der beste, der je in der Geschichte des EuroCups verzeichnet wurde. Quelle: ALBA BERLIN |
Autor: Christian Zschiedrich
Füchse trotz Niederlage weiterhin Spitzenreiter
Die Füchse Berlin verlieren in Frankreich bei Saint-Raphael Var Handball mit 31:34 (15:18). Die dezimierten Füchse liefen dem gesamten Spiel einem leichten Rückstand hinterher. Durch die Niederlage schließt Saint-Raphael zu den Füchsen auf. Allerdings bleiben die Berliner aufgrund des besseren direkten Vergleichs Tabellenführer.
Für die verletzungsgebeutelten Füchse war von Beginn an klar, dass diese Auswärtsaufgabe eine sehr schwere werden würde. In der Anfangsphase machten die Füchse einen guten Eindruck. Der erste Angriff konnte direkt verteidigt werden und Hans Lindberg erzielte per Tempogegenstoß das 1:0. Doch die Hausherren ließen sich nicht verwirren und netzten zum Ausgleich.
Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Bis zum 7:7 konnte sich kein Team einen entscheidenden Vorsprung erspielen. Im Anschluss übernahmen allerdings die Hausherren das Kommando und setzten sich etwas ab. Der dünne Füchse-Kader hatte immer wieder mit Zeitstrafen zu kämpfen und der Angriff der Hausherren zeigte sich vor dem Tor treffsicher.
Beim 15:12 in der 23. Spielminute waren es dann erstmals drei Treffer Rückstand für die Berliner. Doch das Team von Velimir Petkovic steckte nicht auf und hielt weiterhin den Kontakt zu den Franzosen. Immer wieder setzte sich Fabian Wiede durch und beim 14:16 in der 29. Spielminute war der Kontakt weiterhin da. Hans Lindberg markierte mit dem Halbzeitpfiff schließlich den 15:18-Pausenstand.
Nach Wiederbeginn agierten die Füchse direkt in Überzahl. Leider konnte man in dieser Phase nicht entscheidend verkürzen. Doch wenige Minuten später gelang dem Hauptstadtclub durch Mijajlo Marsenic der Ausgleich zum 20:20. Danach kamen die Hausherren allerdings wieder besser in Fahrt und konnten den Abstand wieder auf drei Tore erhöhen.
In der 48. Spielminute traf dann Jacob Holm doppelt und somit waren die Füchse beim 25:26 wieder ganz nah dran. Saint-Raphael reagierte mit einer Auszeit. Diese zeigte Wirkung. Frederik Simak musste mit einer Zeitstrafe vom Feld und das nutzten die Franzosen um bis auf 25:29 davonzuziehen. Mit diesem Rückstand ging es in die letzten zehn Spielminuten.
In den Schlussminuten konnten die Berliner das Ruder nicht mehr herumreißen. Doch mit Kampf und Leidenschaft erkämpften sich die Füchse noch das 31:34 und gewinnen nach dem 33:29-Hinspielsieg somit den direkten Vergleich gegen die Franzosen. Dadurch bleibt das Team von Velimir Petkovic Tabellenführer der Gruppe A.
Füchse Berlin – Saint-Raphael Var Handball 31:34 (15:18). Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 6, Holm 4, Struck 2, Lindberg 7/5, Zachrisson, Simak 2, Matthes, Reißky, Marsenic 6, Drux
Silvio Heinevetter: Für uns war das heute eine wichtige Niederlage. Denn wenn wir am kommenden Sonntag gegen Balatonfüredi KSE gewinnen sind wir aufgrund des direkten Vergleiches trotzdem Gruppensieger. Allerdings müssen wir erst unser Heimspiel gewinnen und das wird sicher nicht einfacher als heute.
Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Ich muss sagen es war ein riesiger Kampf und ein richtig gutes Spiel von meinen Jungs. Hier 31 Tore zu schießen nach der Niederlage vor 48 Stunden zu Hause gegen Göppingen ist aller Ehren wert. Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft. Wir wussten was wir brauchen, um unsere Tabellenführung zu verteidigen und das haben wir geschafft.
Hans Lindberg: Es war ein hartes Spiel. Ich finde wir haben gut gekämpft. In der ersten Halbzeit haben wir definitiv zu viele Gegentore bekommen. Aber in der zweiten Hälfte haben wir uns über weite Strecken gut präsentiert. Wir sind nicht zufrieden damit, dass wir verloren haben, aber wir sind zufrieden, dass wir die Tabellenführung verteidigt haben.
Quelle: Füchse Berlin Handball
Mehr als 50.000 Zuschauer feiern „10 Jahre | 10 Highlights“
Vereinsrekord zur großen Jubiläumssaison! Die BR Volleys Eventserie “10 Jahre | 10 Highlights“ zog in der Bundesliga-Hauptrunde insgesamt 52.902 und damit durchschnittlich 5.290 Besucher pro Heimspiel in ihren Bann, was eine neue Zuschauer-Bestmarke für den Hauptstadtclub bedeutet. Angefangen unter dem Spieltagmotto #VolleysComingHome, über das #MerryChristmas Match und den #ClashOfGiants bis hin zur #CharityNight als Schlusspunkt jagte ein Höhepunkt den nächsten in der Max-Schmeling-Halle.
Die schönste Zeit des Jahres beginnt allerdings erst jetzt. Am 29. März (Freitagabend um 19.30 Uhr) startet der Hauptstadtclub mit einem Heimspiel in die Playoffs. „Was unsere Heimspiele betrifft, haben wir in dieser Saison einen neuen Maßstab gesetzt. Gemeinsam mit mehr als 50.000 Zuschauern in unserem Volleyballtempel wurde das zehnjährige Jubiläum bei jedem Spiel aufs Neue zelebriert. Ich danke allen Partnern, Gewerken und insbesondere unseren vielen Volunteers, die daran mitgewirkt haben“, ist BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand nach dem letzten Heimspiel der Hauptrunde noch immer begeistert von “10 Jahre | 10 Highlights“. Die Max-Schmeling-Halle machte ihrem Ruf als europäischer Volleyballtempel erneut alle Ehre, weshalb sich vor dem Playoff-Start am 29. März ein Rückblick allemal lohnt
Das war “10 Jahre | 10 Highlights“:
1) #VolleysComingHome | 18. Okt 2018 | 2:3 vs. SWD powervolleys Düren
Ihre Jubiläumssaison eröffneten die BR Volleys vor der Traumkulisse von 7.166 Zuschauern Mitte Oktober.
2) #HalloweenParty | 31. Okt 2018 | 3:1 vs. WWK Volleys Herrsching
Süßes gab es für die Kinder, Saures für die Gäste vom Ammersee! Zum bunten Abend spukte es dank der Künstler von DramArt im Volleyballtempel. Nachdem ein Showact aus dem Wintergarten Varieté Berlin die Zuschauer verzückte, gelang den BR Volleys der erste Heimsieg der Saison.
3) #HappyBirthday | 18. Nov 2018 | 0:3 vs. United Volleys Frankfurt
Auf den Tag genau zehn Jahre nach der unvergessenen Premiere in der Max-Schmeling-Halle (18. Nov 2008) ließen sich 6.108 Volleyballfans die große Geburtstagsparty nicht entgehen.
4) #MerryChristmas | 23. Dez 2018 | 3:2 vs. SVG Lüneburg
Am Tag vor Heiligabend stimmten die BR Volleys das Publikum in der Max-Schmeling-Halle auf die Festtage ein. Erstmals in der Vereinsgeschichte initiierte der Hauptstadtclub ein stimmungsvolles Weihnachtssingen Vor der erneut großen Kulisse von 5.892 Zuschauern gab es für die Gäste aus Lüneburg nach hartem Kampf jedoch keine verfrühten Geschenke.
5) #FridayNightLights | 11. Jan 2019 | 3:0 vs. Volleyball Bisons Bühl
Zum Auftakt in das neue Jahr wurde es farbenfroh. Ermöglicht vom „Partner des Tages“, dem Sport-Club Charlottenburg, faszinierte die BR Volleys Fans. Zudem feierte ein Klassiker aus “10 Jahren Volleyballtempel“ sein Comeback: Ein Farbspektakel aus den beliebten Klicklichtern sorgte für die passende Atmosphäre, bevor die Bisons erfolgreich aus der Arena verjagt wurden.
6) #JUNIORSday | 20. Jan 2019 | 3:1 vs. Helios Grizzlys Giesen
Das Endspiel wurde an diesem Tag auf dem Hauptcourt der Arena ausgetragen und hatte mit dem Berliner TSC einen Lokalmatadoren als Sieger. Rund um das Duell mit dem Aufsteiger aus Giesen gehörte die große Bühne ganz den SCC JUNIORS und der Nachwuchsarbeit des Hauptstadtclubs.
7) #ClashOfGiants | 23. Jan 2018 | 0:3 vs. VfB Friedrichshafen
In Kooperation mit Titelsponsor Berlin Recycling und Arenabetreiber Velomax entstand ein in Deutschland noch nie dagewesenes Showerlebnis. Nachdem das Spielfeld wieder die Farben eines Volleyball-Courts annahm, war man dem starken VfB Friedrichshafen an diesem Abend trotz der Saisonrekordkulisse (7.276) allerdings nicht gewachsen.
8) #ORANGEday | 20. Feb 2019 | 3:0 vs. AlpenVolleys Haching
Es war ein lang gehegter Traum und dank der Hilfe von PAUL IT wurde dieser war. Zum einen kamen die Fans in Scharen in Orange gehüllt, zum anderen spendierte der langjährige Partner mehr als 4.000 orange Hüte. So sah auch der Spitzenreiter der Volleyball Bundesliga, die Hypo Tirol AlpenVolleys, beim 3:0-Heimerfolg des BR Volleys Teams nur Orange.
9) #DerbyTime | 02. Mrz 2019 | 3:0 vs. Netzhoppers KW
Die Anhänger der BR Volleys und der Netzhoppers pflegen schon seit vielen Jahren eine enge Freundschaft, doch zum Berlin-Brandenburg-Derby musste diese ruhen. Nicht nur weil sich ihre beiden Mannschaften im Nachbarschaftsduell nichts schenkten (33:31 im dritten Satz). Zuvor stand bereits ein Match an, welches mit 2:0 nach Sätzen ebenfalls an die Hauptstädter ging.
10) #CharityNight | 16. Mrz 2019 | 3:0 vs. TV Rottenburg
Den perfekten Abschluss von “10 Jahre | 10 Highlights“ bildete die #CharityNight. Nicht nur dass es sportlich inzwischen rund lief bei den BR Volleys, auch die magische Marke von 50.000 Zuschauen in der Bundesliga-Hauptrunde konnte geknackt werden.
11) #HEIMSPIELfürdenNachwuchs | 17. Feb 2019 | 3:0 vs. BR Volleys
Das war definitiv kein Heimspiel wie jedes andere – ihren inoffiziellen elften Höhepunkt der Jubiläumssaison bestritten Kapitän Kühner & Co im Sportforum Berlin gegen die Nachwuchstalente des VC Olympia Berlin – und das vor der 25-Jahre-VCO-Rekordkulisse von 1.254 Zuschauern.
Christof Bernier
Jetzt geht’s in der Berlin-Liga richtig rund

Gerade hatte ich nach dem 21. Spieltag die Füchse ab- und niedergeschrieben, da zeigten sie, was in ihnen steckt. Prompt gewannen sie 2:1 gegen den SV Empor und 4:1 beim Berliner SC. Leider punkteten die Mitabstiegskonkurrenten: Al-Dersimspor 4:1 über den Frohnauer SC, der BFC Preussen 1:1 gegen Eintracht Mahlsdorf und ein 2:1-Sieg bei SV Empor sowie der SC Charlottenburg 2:2 bei Stern 1900, es folgte ein 1:1 gegen die Spandauer Kickers. Die Füchse bleiben mit einigem Abstand Tabellenletzter mit jetzt 15 Punkten. Auf Platz 17. und 16. rangieren Al-Dersimspor und der BFC Preussen mit je 21 Punkten.
Der SCC steht mit einem Punkt besser, mit 23, hauchdünn über den Strich. Mit je 23 Punkten, auf Rang 13 und 14, stehen Berolina Stralau und die Spandauer Kickers kampfbereit davor. Könnte ja sein, dass ein Verein absteigt, der noch gar nicht dran denkt. Aus Füchse-Sicht ist so vielleicht nicht alles verloren, allerdings, bis zum rettenden Ufer, bis zum SC Charlottenburg sind es aktuell sieben Punkte. In den verbleibenden 11 Spielen, die Füchse müssen ein Spiel nachholen und haben so eins mehr, ist alles möglich. Es geht mit dem 24. Spieltag erst am 31. März weiter.
Bleiben die Füchse im Sieges-Rhythmus? Bereits am Donnerstag, 21.03. wird die Partie gegen den SV Tasmania nachgeholt, ab 19.00 Uhr Wackerweg. Ob da Punkte gutgemacht werden können ? Das Hinspiel gewann Tasmania mit 6:0 und im Rückspiel könnten sie im Falle eines Sieges Sparta Lichtenberg als Spitzenreiter ablösen. Zuletzt wurde Türkiyemspor 4:0 besiegt und davor der TSV Rudow mit 5:1 an der Stubenrauchstraße abgefertigt. Mit einem Spiel weniger als Sparta (53 Punkte) hat Tasmania aktuell 51 Punkte.
Ein Spiel des 28. Spieltages ist vorgezogen auf Freitag, 23.03. 19.30 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz an der Cantianstraße angesetzt worden, der SV Empor erwartet Berlin Türkspor.
Christian Zschiedrich
Crowdfunding-Ziel erreicht
Das BR Volleys Talente-Camp 2019 kann kommen! Im dritten Jahr in Folge konnte mit der Unterstützung zahlreicher Nachwuchsförderer das Crowdfunding-Projekt von „ZEICHEN SETZEN für den Nachwuchs!“ erfolgreich abgeschlossen werden. Mehr als 5.000 EUR wurden bereits gesammelt!
Nachdem schon das „HEIMSPIEL für den Nachwuchs!“ ein voller Erfolg war und die Ticket-Einnahmen aus der Sportforum-Rekordkulisse in den Spendentopf für das Talente-Camp flossen, ist mit dem Crowdfunding nun das zweite große Ziel von ZEICHEN SETZEN erreicht. 97 Unterstützer haben aktuell 5.056 Euro für das Projekt auf der BERLIN RECYCLING CROWD gespendet. Damit steht der zweite Finanzierungssockel für den Höhepunkt der Nachwuchsinitiative in den Sommerferien.
Während das BR Volleys Team mit der großzügigen Unterstützung von Titelsponsor Berlin Recycling durch den ASS COUNTER weiterhin Geld erschmettert, können Nachwuchsförderer aus der Hauptstadt noch bis zum 19. März die letzten Prämien des diesjährigen Crowdfundings erwerben. Bei den jetzt erreichten 101% der Zielsumme muss nämlich noch lange nicht Schluss sein. Mit jedem Euro mehr wächst der Spendentopf von ZEICHEN SETZEN, um weitere Aktionen für volleyballbegeisterte Kids aus Berlin und Brandenburg in die Tat umzusetzen.
Auch die Anmeldung für das Talente-Camp läuft inzwischen auf Hochtouren. Es sind nur noch ganz wenige Plätze verfügbar, um vom 20. bis 22. Juni Spiel und Spaß auf BeachMitte zu erleben. Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 12 Jahren können aktuell noch angemeldet werden. Allerdings sollte man sich damit beeilen, denn die maximale Teilnehmerzahl von 100 Kindern ist beinahe erreicht!
Quelle: Christof Bernier / BR Volleys
Nur Tennis Borussia und Lichtenberg 47 gewinnen
Der Tabellenführer Lichtenberg 47 siegt im Berlin-Derby in Zehlendorf 2:0 und TeBe beim FC Strausberg 2:1. Damit ist zunächst oben der Abstand von 49 zu 46 Punkten gewahrt und das wird sich am 21. Spieltag auch nicht ändern. Es sei denn, das Charlottenburger Derby am Freitag, 29.03. im Mommsenstadion Tennis Borussia – Hertha 06 (7.), bringt eine Überraschung.
Lichtenberg 47 gibt sich gegen den Tabellenelften Altlüdersdorf meiner Meinung nach keine Blöße. CFC Hertha 06 verlor in der Sömmeringstraße 0:2 gegen den 1.FC Lok Stendal. Eine Niederlage mit 0:2 kassierte auch Blau-Weiß 90 (9.) in Neustrelitz (6.) Ein achtbares Remis 1:1 schaffte der SC Staaken (13.) beim Torgelower FC Greif.
Christian Zschiedrich
So rangieren die Berliner Vereine:
Lichtenberg 47 Tabellen1. / 49 Punkte
Tennis Borussia 2. / 46 Punkte
Hertha 03 Zehlendorf 5. / 36 Punkte
CFC Hertha 06 7. / 28 Punkte
Blau-Weiß 90 9. / 25 Punkte
SC Staaken Tabellen 13. / 19 Punkte
So geht es weiter:
29.03. Tennis Borussia – Hertha 06
30.03. Lichtenberg 47 – Altlüdersdorf
30.03. Anker Wismar – Hertha 03 Zehlendorf
31.03. SC Staaken – TSG Neustrelitz
31.03. Blau Weiß 90 – Hansa Rostock
Vereinsstreitigkeiten schaden auch den Spielern
Das jedenfalls drückt sich in den neuerlichen Ergebnissen beim Chemnitzer FC in der Regionalliga Nordost aus. Plötzlich dominieren politische Schlagzeilen um den verstorbenen Hooligan Thomas Haller in Verbindung mit dem Rücktritt von Thomas Uhlig von seinen Ämtern.
Den Ergebnissen nach profitieren möglicherweise zwei Berliner Clubs: Am 24. Spieltag holte Altglienicke einen Punkt beim überraschenden 4:4 in Chemnitz. Aktuell endete das Spiel des souveränen Ersten gegen den Zweiten im Poststadion 2:0 für die Berliner. Sie rücken nunmehr mit 51 Punkten näher an den Spitzenreiter, aktuell 58 Punkte, heran. Chemnitz hat aber ein Spiel weniger ausgetragen. Der ins Wanken gerateneTabellenführer empfängt am 26. Spieltag Budissa Bautzen (abstiegsgefährdet), während für BAK 07 am Sonntag, 31.3., 13.30 Uhr, das Berlin-Derby gegen Altglienicke (28 Punkte) im Poststadion ansteht. Altglienicke holte beim 0:0 gegen Viktoria einen wichtigen Punkt. Viktoria steht mit 33 Punkten recht ordentlich da, Tabellenplatz 8, nach dem der Club bekanntlich 9 Punkte infolge des Insolvenzantrages abgezogen bekam. Viktoria muss am Samstag, 30.03., zum Vorletzten Bischofswerda.
Bereits am Freitag,29.3. heißt es ab 19.00 Uhr: BFC Dynamo – Hertha BSC II. Hertha, dritter mit 44 Punkten, schlug am 25. Spieltag Babelsberg 03 mit 2:1. Babelsbberg ist Tabellensechster und hat 36 Punkte. Die Begegnung von Dynamo in Nordhausen wurde abgesagt und soll bereits am Mittwoch, 27.3. nachgeholt werden. Der BFC ist als Tabellenelfter mit 29 Punkten noch keineswegs sorgenfrei. Zum Glück brachte das mühsame 1:0 über den Tabellenletzten Optik Rathenow drei wichtige Punkte. Die Rathenower haben sich mit nur 15 Punkten noch nicht aufgegeben, wollen versuchen, das Feld von hinten aufrollen, haben RW Erfurt jetzt 2:1 geschlagen.
Sollte das Chaos in Chemnitz weiter erfolgreichen Sport verhindern, könnte es oben noch einmal richtig spannend werden. Der Meister der Regionalliga Nordost steigt direkt in die 3. Liga auf. Mindestens eine, höchstens fünf Mannschaften steigen ab.
Neben Jena und Cottbus ist nun auch FSV Zwickau in der 3. Liga richtig ins Abstiegsrennen geraten. Energie Cottbus gewann mit 3:0 über Preussen Münster, schöpfte Hoffnung. Gegen den Tabellenzweiten Karlsruher SC gab zuletzt in Cottbus eine 0:2-Niederlage.
Christian Zschiedrich
NOFV Oberliga Nord – enger Kampf um die Spitze
Das gilt für den mit drei Punkten führenden Tabellenführer Lichtenberg 47 sowie die dahinter postierenden Tennis Borussen und den Greifswalder FC. Bereits am 19. Spieltag hätte TeBe zu Lichtenberg punktemäßig aufschließen können, stattdessen verloren sie 1:2 beim Greifswalder FC, der damit Punktgleichheit (43) mit den Borussen herstellt. In Greifswald hegen sie keinerlei Ambitionen, in die Regionalliga aufzusteigen. Beim Verband wurde keine Zulassungsunterlagen eingereicht, lediglich die Papiere für die Oberliga. TeBe verschaffte sich einen ernstzunehmenden Konkurrenten, der am Ende die führenden 47er sozusagen auf der Ziellinie noch abfangen kann, wie gesagt, ohne Aufstiegsberechtigung. Es haben aus der Staffel Nord der Oberliga drei Mannschaften ihre Unterlagen eingereicht: Tennis Borussia Berlin, SV Lichtenberg 47 und F.C. Hertha 03 Zehlendorf.
Das weckt vielleicht wieder größeres Interesse. Spannung belebt erfahrungsgemäß das Geschäft. Die Frage ist, welche der oberen Mannschaften bringt die konstanteren Leistungen. Lichtenberg 47 jedenfalls zeigte beim 3:1 über Brandenburger SC Süd keine Blöße. Dem Vernehmen nach hat Hertha 03, Tabellenvierter, für die Regionalliga gemeldet, kam aber über ein 1:1 beim SV Altlüdersdorf (11.) nicht hinaus. 10 Zähler Differenz zu Lichtenberg ist ein beträchtlicher Rückstand.
Der abstiegsgefährdete SC Staaken kann Endspurt und scheint wieder in Form zu kommen. Das Berlin-Derby gegen Hertha 06 gewannen die Staakener souverän mit 4:1 und Trainer Jeffrey Seitz unterschrieb gleich für ein weiteres Jahr. Am Sonntag, 17. März geht’s zum Tabellenzehnten Torgelower FC Greif.
Rechnerisch nicht ganz, aber mit lediglich 4 Punkten, ist der Malchower SV bereits abgestiegen. Nach Überprüfung durch den NOFV könnten die Manipulationsgerüchte im Mecklenburg-Vorpommern-Derby zwischen dem Malchower SV und der TSG Neustrelitz (8.) 1:4 ein Störfeuer sein. Oder? Einem Malchower Spieler soll von einem Unbekannten aus dem Ausland Geld angeboten worden sein, wenn er in Durchgang Eins zwei Tore verschuldet. Der Spieler setzte seinen Trainer Sven Lange davon in Kenntnis und der Verband wurde informiert.
Aufsteiger Blau-Weiß 90 ist weiter auf Erfolgskurs. Der Torgelower FC Greif wurde 2:1 in die Knie gezwungen. Die Blau-Weißen müssen jetzt nach Neustrelitz. Tennis Borussia hat ein Auswärtsspiel in der Energie-Arena beim FC Strausberg. Hertha 06 empfängt in der Sömmeringstraße den 1.FC Lok Stendal (14.).
Das Beste habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Das Berlin-Derby Hertha 03 Zehlendorf – Lichtenberg 47, Sonntag, 17. März 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld. Die Begegnung Vierter gegen den Ersten ist letztendlich die Chance für die Schützlinge von Markus Schatte.
Christian Zschiedrich
Kunterbunt bis bizarr – Regionalliga Nordost
Zwei Spieltage, der 23. und 24., verändern das Bild sowohl sportlich, als auch spekulativ. Vordringlich ostdeutsche Clubs lehnen mehrheitlich die Auflösung der Regionalliga ab und nach dem 24. Spieltag dringt mit dem Eklat um den verstorbenen Hooligan Thomas Haller in Chemnitz Politik ins Geschehen eines Sportvereins, der ohnehin mit dem Insolvenzverwalter zu tun hat, sportlich jedoch vor dem Wiederaufstieg steht. Die ermöglichte Trauer um den FCH-Fan Haller im Heimspiel gegen VSG Altglienicke (4:4) hat infolge der Ereignisse den Rücktritt des Geschäftsführers Thomas Uhlig zur Folge. Daran ist nun zweifelsfrei das Remis von Altglienicke nicht schuld. Der Verein wankt und ist im Zwielicht. ja,ja Chemnitz.
Und sportlich: Altglienicke kommt mit dem kaum für möglich gehaltenen Punkt aus Chemnitz auf aktuell 25. Das ist der 11. Tabellenplatz hinter Viktoria 89 (26) nach Abzug der neun Punkte immerhin noch 10. Schließlich gab‘s in der Oberlausitz bei Neugersdorf (Vorletzter) ein 2:2. Es folgte ein 2:1-Sieg im Stadion Lichterfelde gegen ZFC Meuselwitz (14.). Nun stehen alle eng beisammen.
Licht und Schatten auch beim BFC Dynamo. Eine 1:3-Niederlage beim 1.FC Lok Leipzig und ein 1:0-Sieg gegen Schlusslicht Optik Rathenow. Am Sonntag, 13. März geht es nach Nordhausen. 26 Punkte haben sie auf dem Konto, so viele wie Auerbach und Altglinicke. Das verheißt keineswegs Sicherheit.
Hertha II verlor mit 0:1 in Fürstenwalde (9.), besiegte dann im Amateurstadion den Bischofswerdaer FV (16.) vor 289 Zuschauern 2:1. Mit 41 Punkten steht Ante Covic mit den Amateuren recht gut auf Platz Drei, sechs Punkte hinter dem Zweiten Berliner AK 07, der in den beiden zurückliegenden Spieltagen ohne Niederlage blieb. Zunächst ein 2:0, 117 Zahlende im Poststadion, gegen Auerbach (12.) und ein 0:0 in Halberstadt. Mehr als ein Gerücht soll es sein, dass eine Investorengruppe vor dem Einstieg bei BAK 07 steht. In den nächsten zwei Wochen soll der Vollzug gemeldet werden.
Christian Zschiedrich
Schafft es Cottbus noch ?
Vier Vereine steigen in Liga Drei ab. Es trifft dem Tabellenbild nach wieder einmal Traditionsvereine. Viertletzter ist Eintracht Braunschweig. Immerhin einen Punkt besser als Energie Cottbus. Die Schützlinge von Pele Wollitz sind 17. und haben 28 Punkte auf dem Konto. Zum rettenden Ufer fehlen derzeit „nur“ drei Punkte, weil erstaunlicherweise mit 3:0 über Preußen Münster gewonnen wurde. Es sah in der Vorwoche also schon viel schlimmer aus. Es sind noch 11 Spiele. Die nächsten folgen am Mittwoch, 13. März auswärts beim Halleschen FC und am Sonntag, 17. März in Cottbus gegen den Karlsruher SC, der aktuelle Tabellenzweite hinter Osnabrück.
Als Vorletzter rangiert Carl Zeiss Jena mit jetzt 25 Punkten. Das ist auch ein Club, der bessere Zeiten erlebt hat. Aktuell mussten die Jenaer eine 1:4-Packung in Kaiserslautern hinnehmen. Den 1. FCK erwartete jeder Fußballinteressierte in den oberen Regionen. Mit nunmehr 37 Punkten belegen die Spieler des Betzenbergs den elften Rang, sind in Liga Drei jenseits von Gut und Böse. Wohl kaum mehr zu retten ist der Tabellenletzte VfR Aalen mit 21 Punkten.
Aus der 3. Liga wieder rauszukommen bedarf eines Wunders oder es findet sich ein sehr potenter Geldgeber. Bekanntlich ist in Liga Drei kein Geld für höhere Ziele zu verdienen. Das Positive bejahend sagt der Optimist: Wunder gibt es immer wieder!
Christian Zschiedrich
