Die Füchse verlieren ein turbulentes Spiel bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 25:26 (15:10). Nach einer starken ersten Hälfte und einem zwischenzeitlichen Vorsprung von sechs Toren, scheiterte der Hauptstadtclub im zweiten Abschnitt immer wieder an Martin Ziemer im Tor der Hausherren. Bester Werfer der Füchse war Jacob Holm mit sechs
Die Füchse verlieren ein turbulentes Spiel bei der TSV Hannover-Burgdorf
mit 25:26 (15:10). Nach einer starken ersten Hälfte und einem
zwischenzeitlichen Vorsprung von sechs Toren, scheiterte der Hauptstadtclub im
zweiten Abschnitt immer wieder an Martin Ziemer im Tor der Hausherren. Bester Werfer der Füchse war
Jacob Holm mit sechs Treffern.
Es waren
erst 30 Sekunden gespielt und schon gab es die erste Schrecksekunde im Spiel.
Paul Drux verletzte sich in der ersten Aktion und musste vom Feld. Das Team von
Velimir Petkovic zeigte sich vom Ausfall und der offensive Deckungsvariante der
Hausherren wenig irritiert. Jacob Holm war in den ersten Minuten
durchschlagskräftig und sorgte in der 6. Spielminute für das 4:2.
Auch im
Anschluss waren die Füchse das bessere Team. Somit reagierte Hannover beim 7:3
nach elf Minuten mit der ersten Auszeit. Der gewünschte Effekt blieb aus und
Jacob Holm erzielte mit seinem vierten Treffer das 10:6. Die Füchse scheiterten
daraufhin dreimal an Hannover-Schlussmann Martin Ziemer und somit konnten die
Hausherren auf 10:8 verkürzen.
In der 26.
Spielminute konnten alle Füchse aufatmen, als Paul Drux zurück auf das
Spielfeld kam. Die Berliner nutzten ihre Überzahlsituationen dann konsequent
und konnten sich durch Treffer von Mijajlo Marsenic, Fabian Wiede und Bjarki
Mar Elisson auf 15:9 stellen. Beim Stand von 15:10 wurden schließlich die
Seiten gewechselt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs musste der EHF-Cup-Champion
zunächst in Unterzahl agieren und die Recken konnten auf 15:12 verkürzen.
In der 38.
Spielminute sah sich Velimir Petkovic beim Stand von 16:15 zu einer Auszeit
gezwungen. Nun ergab sich eine vollkommen offene und spannende Begegnung. Kein
Team konnte sich absetzen, ehe Frederik Simak in der 44. Spielminute das 21:19
erzielen konnte. Die Füchse stabilisierten sich in der Defensive zusammen mit
Silvio Heinevetter und konnten somit zehn Minuten vor Schluss durch Kapitän
Hans Lindberg mit 23:20 in Führung gehen.
Doch die
Hannoveraner steckten nicht auf und konnten durch drei Treffer in Serie wieder
ausgleichen. Die Partie entwickelte sich nun zu einem echten Krimi. Zwei
Minuten vor dem Schlusspfiff lautete es 25:25-Unentschieden. Hannover gelang
dann der Treffer zum 25:26 und die Füchse scheiterten noch zweimal am
herausragenden Martin Ziemer im Tor der Hausherren. Nun gilt es schnell die
Kräfte zu sammeln, denn bereits am Samstagabend geht es im EHF-Cup gegen BM
Logroño la Rioja.
TSV Hannover-Burgdorf – Füchse Berlin 26:25 (10:15). Heinevetter, Semisch; Wiede 3, Elisson 3, Holm 6, Gojun, Lindberg 4/2, Zachrisson, Simak 4, Schmidt 3, Matthes, Reißky, Marsenic 2, Drux
Paul Drux: Ich glaube es ist nur die Hüfte. Es ist wohl nichts Wildes, aber heute ist mir das Spielen schwergefallen. Enttäuscht, da wir 55 Minuten eigentlich in Front waren. Wir führen mit drei bekommen einen Siebenmeter, scheitern, dann macht Hannover ein schnelles Tor und kommt zurück ins Spiel. Wir haben jetzt morgen einen Reisetag und am Samstag geht es dann in Spanien weiter.
Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Ich glaube wir haben das Spiel bis sechs oder sieben Minuten vor Schluss dominiert. Da waren wir wieder drei Treffer in Front und haben dann Pech beim Siebenmeter von Hans Lindberg. Ich denke das wäre die Entscheidung gewesen. Aber diese kommt nicht und Hannover schafft es zurück. Wenn man die einfachen Chancen nicht verwandelt, dann gewinnt man hier eben nicht. Wir müssen jetzt zurückkommen, denn in zwei Tagen spielen wir schon wieder.
Quelle: Füchse Berlin Handball