Der Ball rollt wieder

In der 3. Liga verlor Energie Cottbus gleich zweimal hintereinander, erst 1:2 zu Hause gegen die Würzburger Kickers und nun auch 0:3 in Meppen. Trainer Pele Wollitz glaubt das Steuer noch herumreißen zu können. Mit 23 Punkten sieht es auf Abstiegsrang 18 punktgleich mit Braunschweig nicht gut aus. Die Regionalliga wollte das Programm frühzeitig wieder starten, doch die Witterungsverhältnisse am 20. Spieltag ließen es siebenmal nicht zu. In Fürstenwalde (1:0 gegen Budissa Bautzen) und in Erfurt (0:2 gegen Halberstadt) konnte angepfiffen werden. Aktuell fanden am 21. Spieltag, 15. -17. Februar) sieben Spiele statt, nur in Nordhausen gegen Viktoria 89, konnte nicht gespielt werden. Das Montagspiel unter Flutlicht beim Spitzenreiter in Chemnitz endete gegen Erfurt 2:0.

Erfreulich, am 21. Spieltag war der 2:1-Sieg von Hertha BSC gegen ZFC Meuselwitz durch Tore von Baak 1:0 (45.) und Roczen 2:1 (86.) vor 273 Zuschauern am Freitag. Herthas Farmteam verbesserte sich auf Platz 3 in der Tabelle. Altglienicke machte einen Tag später gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf am Samstag, das frühe 0:1 (2.)  durch Perez nicht nur wett, Förster (19.) und Lemeke (34.) drehten das Spiel und Ede (86.) sorgte für den 3:1 Sieg. Wichtige drei Punkte im Abstiegskampf kamen auf das Konto. Die VSG kletterte auf Rang 11.

Die Berlin-Liga (Berlins höchste Spielklasse), ist seit der zwei Wochen (18. und 19. Spieltag) wieder im Einsatz. Besonders viel vorgenommen haben sich die momentan auf einem Abstiegsplatz befindlichen Clubs, Füchse Berlin, BFC Preussen und SC Charlottenburg. Das Spiel der Füchse gegen SV Tasmania am 18. Februar wurde auf den 24. März verlegt. Ansonsten gab es das volle Programm. Aufsteiger SC Frohnau ließ gleich mit einem 2:2 bei Tabellenführer Sparta Lichtenberg aufhorchen. Unentschieden 1:1 spielte auch der BFC Preussen zu Hause gegen SD  Croatia. Eine empfindliche Packung dagegen holte sich mit 1:5 der SC Charlottenburg beim SV Empor.

Spieltags darauf siegte der SCC mit 3:2 über Türkiyemspor. Tasmania fertigte BFC Preussen mit 5:2 ab und das Nordderby Frohnauer SC – Füchse Berlin endete 2:2.  Vor 280 Zuschauern führten die Füchse durch Göhler (70.)  zwischenzeitlich mit 2:1 am Poloplatz, Cakir markierte das 2:2 (81.).

Die Oberliga beginnt erst am kommenden Wochenende, 23. -24. Februar, wieder. Im einzigen Nachholspiel siegte Lok Stendal 1:0 über den SC Staaken. Beide Vereine haben nunmehr nur 14 Punkte, rangieren auf Platz 12 und 13., sind somit weiter akut abstiegsgefährdet. Heißt jetzt, ab sofort noch mehr Kampfeswille, Konzentration und Einsatz als je zuvor.

Größte Aufmerksamkeit dürfte das Berlin-Derby am Sonntag, 24.02. ab 13.00 Uhr bekommen. Der SC Staaken empfängtTennis Borussia. Bereits am Samstag, 23.02. heißt die Partie Tabellenführer Lichtenberg 47 – TSG Neustrelitz, CFC Hertha 06 muss zum Schlusslicht nach Malchow. Am Sonntag, 24.02. 14.00 Uhr, empfängt Hertha 03 (4.) den Vorletzten Brandenburg Süd. Aufsteiger Blau Weiß 90 (11.) bekommt es am Sonntag um 14.30 Uhr an der Rathausstraße mit dem Tabellensiebenten  FC Strausberg zu tun.

Christian Zschiedrich                            

10 Jahre – 10 Highlights im Volleyballtempel

Nach dem erfolgreichen „HEIMSPIEL für den Nachwuchs!“ im Sportforum setzen die Berlin Recycling Volleys am Mittwoch (20. Feb um 19.30 Uhr) ihre Jubiläumssaison in der Max-Schmeling-Halle fort. Das achte Event der Serie „10 Jahre | 10 Highlights“ im Volleyballtempel steht unter dem Motto #ORANGEday und hält mit dem Tabellenführer der Volleyball Bundesliga, den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching, nicht nur einen richtig starken Gegner sondern auch ein abermals prallgefülltes Rahmenprogramm bereit.

Aus dem Spieltagsmotto #ORANGEday ergibt sich unmissverständlich eine farbige Zielsetzung: Die BR Volleys wollen mit ihren Zuschauern die komplette Max-Schmeling-Halle in Orange erstrahlen lassen. Dazu sind alle Fans aufgerufen, was immer Orangefarbenes sie im heimischen Kleiderschrank finden, am Mittwochabend anzuziehen, bevor es auf den Weg nach Prenzlauer Berg geht: Trikots, Schals, T-Shirts, Caps oder Stirnbänder – Hauptsache orange! Außerdem wird es eine besondere Überraschung powered by PAUL IT geben, auf die alle Zuschauer gespannt sein dürfen! Frühes Erscheinen lohnt sich zum Spitzenspiel nicht nur aufgrund des zu erwartenden Zuschauerinteresses. Das Wintergarten Varietè hält wieder Einzug in den Volleyballtempel und bringt mit dem Duo Minasov die Quick-Change-Weltmeister in die Max-Schmeling-Halle. Diese Show-Einlage sollte man gesehen haben, denn man wird seinen Augen nicht trauen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die nächste Event-Reihe im Wintergarten Berlin mit dem Titel TWIST AGAIN.

Als „Sponsor des Tages“ treten erstmals die Berliner Wasserbetriebe auf, die ein sehr wichtiger Partner der SCC JUNIORS sind. „Eine gute Kinder- und Jugendarbeit ist uns wichtig, denn wie die BR Volleys bilden auch die Berliner Wasserbetriebe ihre künftigen Fach- und Führungskräfte aus dem eigenen Nachwuchs aus“, sagt Vorstandschef Jörg Simon. „Wir sind stets auf der Suche nach Talenten, denen Leistungswille, Verlässlichkeit und Teamgeist wichtig sind. Und wir bieten ihnen eine Arbeit mit Sinn, modernsten Technologien und einem fairen Gehalt.“ Informationen dazu erhält man am Mittwoch auch am Trinkwasserstand powered by Berliner Wasser im Eingangsbereich der Arena.

Neben diesem bunten Rahmenprogramm verspricht natürlich auch das sportliche Duell, der Titelverteidiger empfängt den Spitzenreiter, ein Volleyball-Spektakel!

Christof Bernier

Rekordkulisse feiert Volleyball-Party im Sportforum

Das gab es bei einem Volleyballspiel im Sportforum Berlin noch nie: 1.254 Zuschauer verfolgten gespannt das Berlin-Derby zwischen den BR Volleys und dem VC Olympia Berlin. Das HEIMSPIEL für den Nachwuchs, dessen Ticketeinnahmen komplett ins Talente-Camp 2019 fließen, entschieden letztlich die Charlottenburger Volleyballer mit 3:0 (25:14, 25:18, 25:15) für sich, die Rekordkulisse begeisterten aber beide Mannschaften gleichermaßen.

15 Jahre war die bisherige Zuschauerbestmarke alt, die am Sonntagnachmittag im Sportforum gebrochen wurde. Die mehr als 1.200 Volleyball-Fans sahen die BR Volleys mit Jeffrey Jendryk, Georg Klein, Sergey Grankin, Moritz Reichert, Samuel Tuia, Libero Nicolas Rossard und, überraschend, Linus Weber im Diagonalangriff starten. Nach einem Blitzstart des Deutschen Meisters (4:0, 8:3) waren die Männer in Orange im ersten Satz das dominierende Team. Jendryk und Weber zeigten hervorragende Blockarbeit, sodass die Youngster auf der anderen Netzseite nur mit dem ein oder anderen schönen Winkelschlag vorbeikamen (15:8, 20:13). Auf den Gewinn des Auftaktsatzes (25:14) folgte eine eindrucksvolle Zuschauerchoreo auf der Südtribüne. Anschließend bejubelten die Volleyball-Fans Punktgewinne beider Mannschaften gleichermaßen – und davon gab es im zweiten Durchgang zunächst mehr des VCO zu sehen (5:6). Grankin brachte sein Team mit vielen schnellen Pässen wieder in die Spur (12:9, 16:12). Auf ein Ass von Kunstmann hatte Weber die passende Antwort und ließ es seinerseits zweimal auf der VCO-Seite einschlagen (21:15). Die BR Volleys gewannen Durchgang zwei nach einem VCO-Fehler im Angriff (25:18).

Im dritten Durchgang durfte Adam White anstelle von Tuia für den Tabellenvierten ans Netz. Die Talente von Trainer Verstappen spielten weiter gut mit (5:4), doch nach Abwehr mit dem Mizuno-Schuh gelang Reichert ein wichtiges Break und der deutsche Nationalspieler sorgte wenig später mit seiner Aufschlagserie für die Vorentscheidung (14:8). Auch mit Jendryks Service hatte die Auswahlmannschaft ihre Probleme (19:9). MVP Moritz Reichert beendete das HEIMSPIEL für den Nachwuchs mit dem ersten Matchball (25:15).

Linus Weber, der für die BR Volleys durchspielen durfte, war begeistert von dem Volleyball-Fest im Sportforum: „Ich war wirklich überrascht von der Kulisse. So viele Fans hier zu sehen, war für alle ein tolles Gefühl. Da spreche ich sicher auch für meine Trainingskollegen mit. Es hat mich gefreut, heute soviel Spielzeit zu bekommen und mit einem Zuspieler wie Sergey an seiner Seite macht es einfach Spaß.“

Eric Burggräf, Kapitän des VCO, war ebenfalls beeindruckt: „Für uns war das wirklich etwas ganz, ganz Besonderes. Wir waren etwas nervös vor diesem großen Publikum. Die BR Volleys haben es uns im eigenen Sideout richtig schwer gemacht, aber wir waren gut in der Block-Abwehr. Das Ergebnis war vielleicht etwas zu deutlich, aber wir und unser Trainer waren durchaus zufrieden.“

Nach diesem ZEICHEN für den Nachwuchs sind die BR Volleys dann am Mittwoch (20. Feb 19.30 Uhr) zurück in ihrem Volleyballtempel. Der Hauptstadtclub empfängt die Tabellenführer von den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching.

Quelle: Christof Bernier /BR Volleys

Derby im Zeichen der Nachwuchsarbeit

Das Sportforum Berlin wird am morgigen Sonntagnachmittag (17. Feb um 15.00 Uhr) Schauplatz für die nächste große Aktion von ZEICHEN SETZEN, nämlich dem HEIMSPIEL für den Nachwuchs! Im Bundesliga-Derby treffen die BR Volleys auf den VC Olympia und wollen allen Zuschauern – und das sind hoffentlich mehr als 750 – neben Spitzensport ein ganz besonderes Event liefern.

Wir schreiben den 09. Okt 2004, als der Saisonauftakt des amtierenden Deutschen Meisters, des SCC Berlin, gewaltig nach hinten loszugehen droht. 750 Zuschauer in der Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz erlebten, wie die Nachwuchstalente des VCO dem großen Favoriten aus Charlottenburg im ersten Satz mit 25:23 ein Schnippchen schlugen. Am Ende setzte sich die SCC-Mannschaft von Meistertrainer Mirko Culic jedoch wie erwartet mit 3:1 (23:25, 25:22, 25:16, 25:16) durch und hielt die “Jungen Wilden“ in Schach. Seitdem fanden nie mehr so viele Besucher den Weg zu einem Hauptstadt-Derby. Das soll sich am Sonntag beim „HEIMSPIEL für den Nachwuchs!“ ändern.

Beide Vereine engagieren sich intensiv für den Volleyballnachwuchs und wollen dies morgen mit einer ganz besonderen Aktion zum Ausdruck bringen. Seit 25 Jahren bildet der VC Olympia in Hohenschönhausen die besten deutschen Nachwuchsspieler aus und ermöglicht dem Großteil seiner Talente den entscheidenden Karriereschritt in die Volleyball Bundesliga. In dieser Spielzeit steht Bundestrainer Johan Verstappen, der in der nächsten Saison die Volleyball Bisons Bühl übernehmen wird, die vielleicht stärkste Mannschaft seiner fünfjährigen Amtszeit zur Verfügung. Einen Sieg, fünf Punkte und elf Sätze haben die Nachwuchshoffnungen im Spieljahr 18/19 bisher gesammelt. Die größte Überraschung war sicherlich der klare 3:0-Heimsieg gegen den starken Aufsteiger aus Giesen am 19. Januar.

Zuletzt wurden die Youngster in ihrem Aufschwung leider durch viele Verletzungen und krankheitsbedingte Ausfälle gestoppt. Ob Anton Brehme, Erik Niederlücke, Ivan Batanov oder Louis Kunstmann, irgendwer lag immer flach. Aus diesem Grund verpasste man jüngst weitere Punktchancen gegen die Netzhoppers (0:3) oder Bühl (1:3). Für das Hauptstadt-Derby sind nun wieder mehr oder weniger alle Akteure einsatzbereit. „Wir freuen uns riesig auf dieses Match. Es werden richtig viele Zuschauer erwartet und das motiviert uns natürlich zusätzlich. Wir haben einfach Lust, vor einer großen Kulisse gegen eine richtig starke Mannschaft wie die BR Volleys zu spielen – und vielleicht können wir die Favoriten ja ein bisschen ärgern und einen Satz gewinnen“, hofft Anton Brehme.

An der hoffentlich rekordträchtigen Kulisse arbeiten die Vereine seit vielen Wochen. Dies ist allerdings nur eine Aktion im Zuge der  Initiative ZEICHEN SETZEN, die von Titelsponsor Berlin Recycling und den BR Volleys vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde. Mit dem „HEIMSPIEL für den Nachwuchs!“ und dem Crowdfunding soll erneut das große BR Volleys Talente-Camp für mehr als 100 Kinder und Jugendliche finanziell gestemmt werden. Alle Ticketeinnahmen des Spiels am Sonntag gehen zu 100 Prozent in dieses Projekt.

Sportlich sind die Favoriten- und Außenseiterollen morgen klar verteilt, dennoch können sich die Zuschauer im Sportforum auf ein attraktives Duell freuen, bei dem die BR Volleys nach zuletzt drei Auswärtssiegen in Bundesliga und Champions League nun auch wieder in der Hauptstadt punkten wollen. „Wir benötigen die drei Zähler in der hochspannenden Liga und werden deshalb mit voller Ernsthaftigkeit ins Match gehen. Die Fans werden ein gutes Spiel sehen, aber am Ende wollen und dürfen wir keinen Satz abgeben“, gibt Kapitän Sebastian Kühner die Richtung vor.

Tickets für das „HEIMSPIEL für den Nachwuchs!“ am Sonntag an der Tageskasse des Sportforums.

Christof Bernier

In Ungarn geht es um die nächsten internationalen Punkte

Die Füchse Berlin haben am Donnerstag, 14.Februar um 18:00 Uhr ihr erstes Auswärtsspiel in der diesjährigen Europapokal-Gruppenphase in Ungarn. Gegen das Team von Balatonfüredi KSE möchte der Hauptstadtclub den Sieg vom vergangenen Wochenende gegen Saint-Raphael unbedingt bestätigen.

Am vergangenen Sonntag gab es die Neuauflage des letztjährigen EHF-Cup-Finales in der Max-Schmaling-Halle. Die Füchse schlugen zum Auftakt der diesjährigen Gruppenphase Saint-Raphael Var Handball mit 33:29. Somit sind die ersten Pluspunkte auf dem Berliner EHF-Konto verbucht. Die Chance auf weitere zwei bietet sich morgen im Auswärtsspiel bei Balatonfüredi KSE.

Um 18:00 Uhr startet das zweite Gruppenspiel des Hauptstadtclubs in Ungarn. Die Gastgeber vom Balaton haben auch bereits ihren ersten Auftritt in der Gruppenphase hinter sich. In der vergangenen Woche unterlagen Sie beim spanischen Vertreter BM Logroño la Rioja. Somit gehen die Füchse auf dem Papier natürlich als Favorit in die Begegnung.

Allerdings darf man den Heimvorteil in europäischen Wettbewerben nie vernachlässigen. Die weite Anreise, eine ganz neue Halle und schlichtweg die anderen Eindrücke können eine große Rolle spielen. Doch der amtierende Europapokalsieger aus Berlin möchte sein Punktekonto natürlich aufstocken und in Ungarn als Sieger vom Feld gehen.

Quelle: Füchse Berlin Handball

CROWDFUNDING für BR Volleys Talentecamp

Die Initiative „ZEICHEN SETZEN für den Nachwuchs!“ geht inzwischen in ihre dritte Runde und wieder soll mit vielfältigen Aktionen – darunter auch einem neuen Crowdfunding – das große BR Volleys Talente-Camp für 100 Kinder auf BeachMitte finanziert werden. Ab sofort können Fans, Freunde und Partner ein Teil der Crowd werden und durch den Erwerb attraktiver Prämien das Projekt unterstützen.

Durch die Berlin Recycling Crowd, der Plattform zur Förderung sportbezogener Nachwuchsprojekte aus der Hauptstadt und Umgebung, wurden im ersten Jahr sieben Vereinsträume mit insgesamt mehr als 30.000 € verwirklicht. Das erfolgreiche Pilotprojekt auf www.berlin-recycling-crowd.de war vor zwölf Monaten das BR Volleys Talente-Camp 2018.

Nun will der Hauptstadtclub gemeinsam mit seinen ZEICHEN SETZEN-Partnern schon zum dritten Mal Spiel und Spaß auf dem Gelände von BeachMitte ermöglichen. Vom 20. bis 22. Juni 2019 soll die Neuauflage des beliebten Beachvolleyball-Camps für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren steigen (Anmeldung: www.zeichen-setzen.de/talentecamp) steigen. BR Volleys Nachwuchsbotschafter Egor Bogachev, der sich in diesen Tagen von einer Kreuzbandverletzung erholt, möchte unbedingt, dass es wieder dazu kommt: „Es war im letzten Jahr wirklich schön zu sehen, mit wie viel Spaß und Begeisterung die Kids dabei waren. Ich hoffe, wir können das Camp mit der Unterstützung unserer Crowd erneut auf die Beine stellen.“

Dazu wird wiederum – neben dem Engagement von Titelsponsor Berlin Recycling – die Hilfe von möglichst vielen Nachwuchsförderern aus und um Berlin benötigt. Im Rahmen eines neuen Crowdfundings kann man ab sofort für das Talente-Camp 2019 spenden und dabei tolle Prämien erwerben. Das Spektrum reicht von kleinen Give-Aways, über Partner-Gutscheine bis hin zu besonderen Aktionen mit den Stars der BR Volleys, die sich in den vergangenen Jahren bereits großer Beliebtheit erfreuten. 2019 zählen ein „Beachen mit den Profis“, ein „Meet & Greet“ mit dem Team und ein Dinner mit Egor Bogachev zu den Hauptpreisen.

20 Prozent der Crowdfunding-Summe sind schon durch erste Online-Ticketverkäufe für das „HEIMSPIEL für den Nachwuchs!“ zusammengekommen. Dieses findet am 17. Februar 2019 um 15.00 Uhr im Sportforum Berlin zwischen den BR Volleys und dem VC Olympia statt – mit dem Versuch, einen neuen Zuschauerrekord für die Talenteschmiede aufzustellen. Aufbauend auf diesen Ticketeinnahmen soll nun das Crowdfunding-Projekt für das Talente-Camp richtig Fahrt aufnehmen. „Unser Crowdfunding bietet wieder die Möglichkeit, ganz besondere Erlebnisse mit uns Spielern zu ergattern. Es helfen aber auch kleine Spenden gegen kleine Sachpreise. Am Ende zählt einfach jeder Euro!“, setzt Bogachev wie schon in den vergangenen Jahren auf viele begeisterte Nachwuchsförderer!

Quelle: Christoph Bernier / BR Volleys

Auswärtspleite für Spreefüxxe

Gegen Rödertal verliert das Team aus der Hauptstadt mit 33:27. Dabei verlief vor allem der Start für die Spreefüxxe auch dieses Mal gut. Vor allem Anna Blödorn dreht auf, erzielte bei der 4:2-Führung bereits ihren dritten Treffer. Doch auch Rödertal fand zunehmend besser ins Spiel und konnte erstmals beim 7:6 selbst in Front gehen. Der fehlende Trainingsrückstand und die Fdementsprechende Vorbereitung auf die Partie  machten sich im Berliner Spiel bemerkbar. Einfache Ballverluste und am Ende erneut wieder zu schwache Torabschlüsse erschwerten es den Spreefüxxen über den gesamten Spielverlauf. Bis zur 25. Spielminute konnte man den Ausgleich aufrecht erhalten, dann setzte sich Rödertal bis zur Pause noch leicht auf 13:11 ab. In der zweiten Hälfte war es ein ähnliches Bild wie in der Vorwoche gegen Kirchhof. Man kämpfte sich zwar heran, aber schaffte zu keiner Zeit mal den Ausgleich oder gar noch einmal in Führung zu gehen. Die vielen angeschlagenen Spielerinnen mussten dem Tempo Tribut zollen und die zu hohe Fehlerzahl der Berlinerinnen ermöglichte den Bienen einen sicheren Heimerfolg.

Mit nun nur noch sechs Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz muss man in den kommenden Partien wieder eine Schippe drauflegen. Aus den kommenden beiden Heimpartien sollen vier Punkte her. Zunächst kommt der Aufsteiger vom TSV Nord Harrislee in den Fuxxbau, bevor eine Woche später der SV Werder Bremen anreist.

Managerin Britta Lorenz war nach der Partie total unzufrieden: „Es ist schade, denn auch heute war hier mehr drin. Ich weiß, dass viele Spielerinnen angeschlagen und ohne Training sich durch das Spiel gekämpft haben und kann der Mannschaft aus dieser Sicht keinen Vorwurf machen. Wir hatten heute nur phasenweise eine gute Abwehr und kaum Rückhalt durch unsere Torhüterinnen. So kann man gegen ein gutes Team nicht gewinnen. Der Sieg von Rödertal war auch in dieser Höhe verdient. Herausheben möchte ich nur Anna Blödorn die sowohl in der Abwehr als auch im Angriff unermüdlich weitergekämpft hat! Auf Blö’s Leistung bin ich sehr stolz! Wir werden nun unsere Hausaufgaben machen, uns erholen und dann für die beiden Heimspiele Vollgas geben.“

Spreefüxxe: Faßold; Krüger; Kolosove (2), Ansorge (1), Krakat (2), Kunde, Humer, Blödorn (15/7), Kirchhoff-Madsen (3), Wagenlader (2), Schwarz, Förster (2). Zeitstrafen: Krakat, Kunde, Humer (2), Blödorn

Rödertal Bienen: Rammer, Minami; Mauksch (3), Szczecina (7/4), Boesen, Ossenkopp (8), Hasselbusch, Alesiunaite, Ivanauskaite (6), Eckart, Jander (4), Kreibich (2), Pollakowski, Loehnig (2).  Zeitstrafen: Mauksch (2), Ivanauskaite (3), Kreibich

Quelle: Spreefüchse Berlin / Anna Eber

Heimsieg zum Auftakt der EHF-Gruppenphase

Füchse Berlin – Saint Raphael Var Handball 33:29 (17:15). Die Füchse Berlin behielten am Ende einer spannenden Partie die Oberhand und setzten sich mit 33:29 (17:15) gegen Saint-Raphael Var Handball durch. Beinahe das gesamte Spiel lagen die Füchse in Führung, doch die Gäste blieben immer auf Tuchfühlung. Beste Werfer für die Füchse waren Hans Lindberg und Paul Drux mit jeweils sieben Toren.

Weltmeister Hans Lindberg eröffnete die Partie mit dem 1:0. Bis zum 4:4 entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Dann setzten sich die Berliner etwas ab. Die Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede sorgten für die 9:5-Führung in der 10. Spielminute. Doch die Füchse konnten das Niveau nicht halten und somit kamen die Gäste wieder auf 10:9 heran.  

Eine doppelte Unterzahl bracht die Füchse nicht aus dem Konzept und kurz darauf traf Bjarki Mar Elisson zum 14:11 für den Hauptstadtclub. Die Füchse behaupteten nun einen zwei Tore-Vorsprung. Silvio Heinevetter parierte in der Schlussphase von Durchgang eins noch einen Siebenmeter, doch die Füchse konnten nur mit einer 17:15-Halbzeitführung die Seiten wechseln. 

Nach Wiederanpfiff war das Spiel zunächst etwas zerfahren. Doch Johan Koch behielt die Übersicht und traf zum 19:16 für die Berliner. In den folgenden Minuten wurden allerdings immer wieder Chancen vergeben, sodass die Gäste den 21:21-Ausgleich schafften. 

Durch die Einwechslung von Frederik Simak kam neuer Schwung ins Berliner Spiel. Der junge Rückraumspieler erzielte drei Füchse-Tore in Folge und somit sah sich Gästetrainer beim 25:23 gezwungen eine Auszeit zu nehmen.

Die Begegnung blieb weiterhin offen. Auch als Paul Drux, zehn Minuten vor dem Abpfiff, die Lücke zum 27:24 war noch keine Entscheidung gefallen. Kurz darauf reagierte auch Füchse-Trainer Velimir Petkovic mit einer Auszeit. Es war nun eine richtig spannende Begegnung. Doch Fabien Wiede erzielte zwei wichtige Treffer für die Füchse. Kurz darauf stellte Hans Lindberg mit seinem siebten Treffer die Weichen bereits auf Heimsieg. Am Ende freuten sich die Füchse Berlin über einen 33:29-Erfolg, bei dem Youngster Tim Matthes den Schlusspunkt setzte.

Heinevetter, Semisch; Wiede 5, Elisson 3, Holm 4, Gojun, Lindberg 7/2, Simak 3, Schmidt 1, Matthes 1, Reißky, Koch 1, Marsenic 1, Drux 7

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Ich bin froh, dass wir heute gewonnen haben – vor allem nach der schlechten Leistung gegen Lemgo. Ich freue mich, dass wir in der ersten Halbzeit mit 17 Toren guten Handball gezeigt haben. Das spricht für einen guten Angriff. In der Deckung hatten wir Probleme wie auch gegen Lemgo. Das funktioniert noch nicht so gut im Zusammenspiel mit den Torhütern.

Bjarki Mar Elisson: Es war wichtig, dass wir gewonnen haben, Saint Raphael ist ohne Ende gelaufen. Nach jedem Tor haben sie eine schnelle Mitte gemacht. Aber wir haben mitgehalten und am Ende zwei Punkte geholt. Das ist das, was zählt.

Quelle: Füchse Berlin Handball

TeBe bleibt scheinbar nichts erspart

Schockstarre nach der skandalösen Mitgliederversammlung. Das was ohne zugelassene Presse nach draußen drang, ist so erbärmlich, keineswegs angemessen, was der Verein sportlich in unserer Haupt- und Sportstadt bewegt und auch geleistet hat. Wolfgang Gruner würde sich im Grabe umdrehen. Welch großartigen Spiele und Erfolge (das waren noch Zeiten) unter Trainer Fritz Mauruschat.

Der Vorstand wusste sich angeblich nicht mehr zu helfen und sperrte die Presse geschlossen aus. Sehr naiv! Was jetzt so um den Verein grassiert und in Umlauf gebracht wurde, ist doch viel schlimmer und schädlicher als je zuvor! Welch ein Imageschaden. In Berlin gibt es wenige dem Ruf schädigende  Beispiele ausgesperrter und unliebsamer Presse-Berichterstatter. Hat der Vorstand wirklich angenommen, so die öffentliche Meinung abgewürgt und totgeschwiegen zu haben? Wo bleibt da jede menschliche Erfahrung?

Nach dem Reinfall mit der Göttinger Gruppe war der Verein sichtlich am Ende. In der weiteren Entwicklung muss den treuen Fans das Lob zugesprochen werden, den Verein am Leben gehalten zu haben. Absehbar und realistisch der Zustand, wie lange das gut gehen mag. Leider ist  im aktuellen Zeitgeschehen die Tatsache nicht außeracht zu lassen, dass der sportliche Erfolg ohne Geldgeber leider nicht mehr machbar ist. Die Fans beflügelte Vereinsliebe und Enthusiasmus. Hatte denn einer ein paar Sponsor-Groschen, geschweige denn Euros?

Heißt in der Realität, jeder Verein, der einen Geldgeber hat, soll heutzutage glücklich sein und ihn hegen und pflegen! Das mag keiner so richtig gut finden, so ist es aber. Dietmar Hopp in Hoffenheim hat laut Rolf Rangnick auch seine Eigenheiten. Eine Alternative zu Werner Gegenbauer fand Hertha BSC noch nicht. Wozu auch, er diktiert mit seinen Verbindungen doch alles sehr geschickt. Mal ganz ehrlich, würdest du Geld einem Verein geben und sagen, „macht damit was ihr wollt“?

Natürlich wird jeder über seine eingebrachte Leistung auch bestimmen wollen. Das ist so. Und es ist nicht einmal verwerflich. Keinesfalls anders geartet ist es bei Tennis Borussia mit Boss Jens Redlich. Wäre er mit seinem Vermögen TeBe nicht in die Bresche gesprungen, gäbe es den Verein vielleicht nicht mehr. Das ist sein Verdienst. Man spricht von 2,5 Mill. Euro, die er bisher in den Club „versenkte“. Versenkte deshalb, weil in der Regionalliga (das Ziel) auch noch keine Cent zu verdienen ist, erfahrungsgemäß noch nicht einmal in Liga Drei.

Redlich sollte sich selbst einmal fragen, warum er so unbeliebt und im Verein umstritten ist. Da kommen garantiert einige Erkenntnisse zusammen. Die Fehler sind erst mal zu verdauen.

Christian Zschiedrich


EuroCup Heimspiel gegen Partizan Belgrad

Drei Tage nach dem wegen der Verletzung von Stefan Peno sehr bittersüßen Bundesliga-Sieg gegen Bayreuth empfangen die Basketballer von ALBA BERLIN am Dienstag (5. Februar, 20:45 Uhr) zum Abschluss des TOP16 im 7DAYS EuroCups Partizan Belgrad. Der jugoslawische bzw. serbische Rekordmeister hat nicht nur ALBA seine bislang einzige TOP16-Niederlage beschert, er reist auch mit zwei alten Bekannten – dem ehemaligen ALBA-Spielmacher Alex Renfroe und dem früheren Bamberger Trainer Andrea Trinchieri – nach Berlin.

Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA): „Partizan hat uns im Hinspiel geschlagen, aber nach ihrer am vorigen Spieltag in letzter Sekunde gegen Rytas Vilnius erlittenen Niederlage haben sie keine Chance mehr, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Trotzdem ist das Spiel für uns eine gute Gelegenheit, uns weiter zu verbessern. Besonders defensiv, da Partizan das Pick and Roll sehr gut spielt.
Niels Giffey (Forward ALBA): „Nach der Verletzung von Stefan Peno sind wir ehrlich gesagt froh, dass wir nicht mehr darauf angewiesen sind, dieses letzte TOP16-Spiel zu gewinnen, um uns für die nächste Runde zu qualifizieren. Partizan hat sich im Hinspiel für uns als ein sehr unbequemer Gegner erwiesen. Ein Sieg in diesem letzten TOP16-Spiel wäre alleine deswegen natürlich trotzdem wichtig.“

Auch wenn ALBA bereits als Gruppensieger feststeht und Partizan bereits ausgeschieden ist, ist dieses letzte TOP16-Spiel – zumindest für ALBA – nicht komplett belanglos. Im Halbfinale und Finale des EuroCups entscheiden nämlich neben der TOP16-Platzierung auch die Anzahl der TOP16-Siege und ggf. sogar das TOP16-Korbverhältnis über den Heimvorteil in den im Modus „best-of-three“ gespielten Playoff-Serien.
Hätte Partizan nicht in der vergangenen Woche denkbar knapp und in letzter Sekunde mit 77:78 gegen Rytas Vilnius verloren, wäre ALBAs Spiel gegen Partizan am Dienstag das Endspiel um den ersten Platz in der Gruppe E geworden. Angesichts der Berliner Verletzungsprobleme dürfte manch einer froh sein, dass dem am Dienstag nicht so ist und dass Coach Aito dieses Spiel nutzen kann, um sein Team gegen einen starken Gegner auf die kommenden wichtigen Aufgaben vorzubereiten.

Nichtsdestotrotz erwartet ALBA am Dienstag in Partizan ein sehr unbequemer Gegner. Wie gut dieser seit der Amtsübernahme des früheren Bamberger Star-Trainers Andrea Trincheri und seit der Nachverpflichtung von Ex-Albatros Alex Renfroe spielt, kann man nicht nur am gegen ALBA 78:66 gewonnenen Hinspiel sehen, sondern auch an den Resultaten der Adria-Liga. Dort hat Partizan seit Weihnachten sechs Spiele in Folge gewonnen und war am Wochenende bei Cibona Zagreb 83:59 siegreich.

Quelle: ALBA Berlin