FC Viktoria 1889 – Saison im Rückspiegel

Leider hat es der FC Viktoria nicht geschafft, die Klasse zu halten. Der Aufstieg kam ein bisschen wie aus dem Nichts. Bedingt durch die Pandemie konnten in der Regionalliga Nordost während der Spielzeit 2020/21 lediglich 13 von geplant 38 Spieltagen ausgetragen werden. Mit lediglich 11 absolvierten Spielen, die alle gewonnen wurden, konnten die Himmelblauen direkt aufsteigen, dank einer Quotientenregel und dem Rotationsprinzip, das 2021 den direkten Aufstieg für den Meister der Nordost-Staffel vorsah. Nach erfolgreicher Suche einer geeigneten Spielstätte, konnte es am 25.Juli 2021 losgehen. Vor 1.112 zahlenden Zuschauern wurde im Jahnsportpark das Premierenspiel gegen den Namensvetter aus Köln mit 2:1 gewonnen. Den ersten Drittliga-Treffer erzielte Yannis Becker nach 37. Minuten zum zwischenzeitlichen 1:1.

Marco Antwerpen, damals Trainer des 1. FC Kaiserslautern nach der 0:4 Niederlage

Zum Auftakt, Berlin war vor Viktoria bisher nur mit dem 1. FC Union in dieser Liga vertreten, hatten sich, neben den im Tagesgeschäft tätigen Sportjournalisten, auch einige Edelfedern der Zunft akkreditieren lassen. Gesichtet wurden die Experten für die Fankultur, Anne Hahn und Frank Willman. Ein weiterer Augenzeuge des Spiels war Christoph Biermann. Ausreichend Stoff für ein Buch hat er wohl nicht gefunden. Es reichte nur für einen Artikel des Chefreporters der 11 Freunde. Der Fußballverein aus dem Berliner Süden ist feuilletonistisch schwerer zu greifen und hat zudem den Ruf, ein sogenannter Investoren-Verein zu sein. Biermann fasste das unter der Überschrift „Start up mit Tradition“ zusammen. Was den 11 Freunden sonst noch im Saisonverlauf berichtenswert erschien, stammte von anderen Autoren. Trotz der langen Geschichte des Vereins, so ziert das Logo einen Stern mit einer Zwei, lang ist es her, gemeint sind die Meistertitel von 1908 und 1911, existierte der Verein in der Fußballneuzeit weit unter dem überlokalen Wahrnehmungsradar.

Nach der ersten Saisonniederlage, 0:1 gegen Halle, verabschieden sich beide Trainer.

Ein Aufstieg in die 3. Liga ist mit Auflagen an die Spielstätte verbunden. Ein fernsehtaugliches Flutlicht und eine Rasenheizung sind vorgeschrieben. Das zur umfassenden Rekonstruktion vorgesehene Jahnstadion musste wieder in Betrieb genommen werden. Für das Flutlicht sorgte der Investor. Am 4. Spieltag war die Premiere, im künstlichen Licht musste Viktoria die erste Saisonniederlage gegen Halle hinnehmen. Ein Treffer von Terrence Boyd entschied das Spiel und Benedetto Muzzicato musste erstmals eine Niederlage erklären. Die Saison war zu diesem Zeitpunkt noch lang und die darauf folgende englische Woche brachte mit dem Auswärtspunkt in Zwickau und mit dem folgenden Heimsieg gegen den SV Waldhof vier weitere Punkte auf das Konto.

Fans des 1. FC Kaiserslautern

Am 30.Oktober ist Viktoria weiter voll im Plan, Borussia Dortmund II wird knapp, Dank eines späten Treffers von Lucas Falcao, mit 2:1 besiegt. In der Tabelle sind die Himmelblauen mit 21 Punkten auf Platz 3 zu finden. Bis zum Abschluss der Hinrunde wird allerdings nur ein einziger Punkt dazugekommen sein. Dieser Punkt, ein 0:0 am 18.Spieltag gegen Türkgücü München, wurde zum Muster ohne Wert. Durch die Insolvenz der Bayern wurden ihre Spiele aus der Wertung genommen. Ihr Fußballjahr 2021 beschließen sie mit einem 4:1 Auswärtssieg bei den rechtsrheinischen Kölnern im Sportpark Höhenberg. Es ist der Beginn der Rückrunde und der Aufsteiger kann mit 25 Punkten Weihnachten feiern.

Pressekonferenz

Eigentlich sollte das neue Fußballjahr 2022 für Viktoria am 15. Januar mit dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig beginnen. Corona machte die Planungen zu Makulatur. Das Virus hatte auch die Viktoria fest im Griff. Die Mannschaft tritt personell arg gebeutelt am 22. Januar auf dem Betzenberg gegen den 1. FC Kaiserslautern an. Das Hinspiel hatten sie sensationell mit 4:0 gewonnen, im Rückspiel waren sie chancenlos und verloren mit 0:2.

In der Winterpause verließ der Torjäger Tolcay Ciğerci den Verein in Richtung Türkei. Die sportliche Führung reagierte, nicht nur auf den Weggang des Torjägers (14 Spiele/7 Tore), auch auf die Erfolglosigkeit. Vier neue Spieler werden verpflichtet, Martin Gambos für das zentrale Mittelfeld, Cebrail Makreckis für die rechte offensive Seite, Stürmer Franck Evina, Bryang William Kayo für das offensive Mittelfeld und Brooklyn Kevin Ezeh als Allrounder für die linke Seite.

Neues Flutlicht

Das erste Heimspiel im Jahre 2022 konnte erst 13.Februar ausgetragen werden. Viktoria empfing den SC Verl. Ein kampfbetontes Spiel, dass nur 589 Zuschauer sehen wollten, endete 1:1. Spieler des Tages wurde Viktorias Torhüter Julian Krahl. Er hielt in der Nachspielzeit einen Elfer. Seit der 68. Minute waren die Himmelblauen dezimiert. Gambos sah innerhalb von drei Minuten zwei Mal Gelb.

Nur drei Tage später stand das Nachholspiel gegen Eintracht Braunschweig an. Trainingsrückstand, keine richtige Vorbereitung und eine lange Verletztenliste, Viktoria bekam eine Klatsche verpasst. Das 0:6 war zugleich die höchste Niederlage während der gesamten Spielzeit. Braunschweig nahm Revanche, für die in der Hinrunde erlitten Niederlage. Das 4:0 in Braunschweig war höchste Sieg der Viktoria. Das darauffolgende Spiel bei Wehen-Wiesbaden ging verloren. Jetzt schwebte das Abstiegsgespenst über dem Verein. Das Spiel in der Hessischen Landeshauptstadt war das Letzte von Trainer Muzzicato. Die Trennung erfolgte im beiderseitigen Einvernehmen. Mehr und mehr zeichnete sich ab, dass Viktoria ein harter Abstiegskampf bevor stehen wird, zunehmende sportliche Erfolglosigkeit und die anstehende Qualifikation Muzzicatos zum Fußballlehrer führten zu dem Entschluss.

Für das Heimspiel gegen Freiburg II übernahm Co.Trainer David Pietrzyk die Verantwortung. Der Nachwuchs des Bundesligisten war effektiver und Viktoria verlor mit 0:2. Das nächste Spiel in Havelse wurde bereits mit einem neuen Trainer bestritten. Der Einstand von Farak Toku verlief durchwachsen, es reichte nur für einen Punkt beim Mitaufsteiger und Schlusslicht im Montagabendspiel in Hannover. In HDI-Arena, wo eigentlich Hannover 96 zu Hause ist, hatten lediglich 443 Zahlende Interesse an der Partie.

Farat Toku

Die Heimpremiere verlief für den neuen Trainer noch ernüchternder, gegen 1860 München wurde mit 0:2 verloren. Das Flutlichtspiel am Freitagabend, des 11.März lockte immerhin 3.398 Zuschauern in den Jahnsportpark. Ein bisschen Psychologie, die Mannschaftsbänke wurden getauscht und Toku verordnete seiner Mannschaft ein 4-4-2 System. Wann gibt mal wieder einen Dreier? Beim Zweitliga-Absteiger in Osnabrück war nicht zu holen und es kam das Heimspiel gegen den Spitzenreiter und späteren Meister 1. FC Magdeburg, alte Tradition gegen noch ältere. Ausgerechnet gegen die Truppe von Trainer Christian Titz gelang mal wieder ein Sieg. Den Erfolg brachte eine ausgeklügelte Defensivtaktik (5-2-2-1) Ein Tor aus dem Nichts von Jakob Lewald uns ein Treffer von Soufian Benyamina gleich nach der Halbzeitpause, Magdeburg brachte lediglich den Anschlusstreffer zustande. Die fast 3 Tausend Schlachtenbummler aus Sachsen-Anhalt fuhren enttäuscht nach Hause und Viktoria durfte wieder hoffen. Nach 31 Spielen hatte Viktoria 31 Punkte gesammelt.

Der Trainerwechsel schien endlich zu wirken. Der Sieg gegen Magdeburg konnte einen Spieltag später veredelt werden. Im Signal-Iduna Park wurde die 2. Mannschaft der Dortmunder Borussia mit 1:0 geschlagen. Das Siegtor erzielte erneut Benyamina. Gelingt jetzt mit einer kleinen Siegesserie der Klassenerhalt? Leider kam das Stoppschild im Abstiegsduell, Heimspiel am 34. Spieltag gegen den MSV Duisburg. Keeper Leo Weinkauf erwischte einen Sahne-Tag und spielte zu null, schlussendlich verloren sie mit 0:1. Die von Toku verordnete Defensivtaktik, die gegen Magdeburg so gut funktioniert hatte, ging nicht auf.

Ein richtiger Tiefschlag folgte in Würzburg, bei den so gut wie abgestiegenen Kickers wurde mit 0:3 verloren. Das war die berüchtigte, eine Niederlage zu viel. Es waren nur noch 2 Spiele zu absolvieren und der Blick auf die Tabelle machte nicht gerade Mut. Mit nur einem Punkt Vorsprung standen sie zwar über dem Strich, doch Verl blieb die Chance auf 9 Punkte, während für Viktoria nur 6 Punkte im Bereich des Möglichen lagen.

Arbeitsplatz

Das vorletzte Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken musste unbedingt gewonnen werden, der Freitagabend, allein das Flutlicht sorgte für ein dramatisches Fluidum und der Siegtreffer fiel in der Nachspielzeit. Der Glückliche für die Himmelblauen war Kimmo Hovi. Der SC Verl siegte einen Tag später in seinem Ausweichstadion, der Benteler-Arena in Paderborn mit 3:0 gegen den SV Wehen-Wiesbaden. Bis auf einen einzigen Punktwaren die Verler jetzt den Himmelblauen auf die Pelle gerückt und hatten zudem eine um 7 Treffer bessere Tordifferenz.

Am vorletzten Spieltag hatten die Viktorianer spielfrei. Eigentlich war anlässlich des letzten Auswärtsspieles der Saison eine Fahrt mit allen Vereinsmitarbeitern, als Dankeschön-Geste nach München geplant. So traf man sich auf dem Vereinsgelände am Wildspitzweg in Berlin-Mariendorf zum Grillen und gemeinsamen Schauen der Partie Dortmund II gegen den SC Verl. Lange sah es gut aus, Dortmund ging in Führung und sah wie der sichere Sieger aus. Verl drehte das Spiel, beim Stand von 2:1, erhielten die Dortmunder einen Hand 11-Meter, in der sechsten Minute der Nachspielzeit, zugesprochen. Schicksal spielte der Dortmunder Kapitän Franz Pfanne, sein Strafstoß wurde gehalten. Oh Nein, in der Tabelle vor dem letzten Spieltag zog der SC Verl mit 2 Punkten Vorsprung vorbei.

Am letzten Spieltag durften die Verler nicht gewinnen und die Viktoria war zum siegen verdammt. Es gelang nicht, die zwei Punkte aufzuholen, Verl lag bei Halbzeit zurück und im Jahnsportpark stand es bei der Pausenmusik 0:0. Das war zu wenig. Verl holte sich den einen notwendigen Punkt und Viktoria verabschiedete sich mit einem Torfestival aus der 3. Liga. Das vorläufig letzte Drittligaspiel endete, unter der Leitung von Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich, mit einer 3:4 Niederlage. Gegner war der SV Meppen. Das letzte Tor der Spielzeit für Viktoria erzielte Abwehrecke Tobias Gunte. Es war das 3:3, was nur eine knappe Minute Bestand hatte. Hätte er sich während der Saison nicht verletzt, fehlte im Januar und Februar, wären es mehr als 24 Einsätzen geworden. Er stammt aus dem Nachwuchs des Vereins, seit 2006 ist er ein Himmelblauer. Diesen Treffer, sein vierter in der Saison, hat ihm jeder gegönnt. Leider war er ohne Auswirkung auf das Ergebnis. Dass nach dem Abpfiff die Enttäuschung groß, einige Tränen vergossen wurden, war verständlich.

Das teilweise gesperrte Tribünen-Gebäude des Jahnsportparks.

Zur Abschiedsvorstellung hatten sich noch einmal 2.403 Zuschauer, darunter einige Hundert aus dem Emsland, eingefunden. Ein kleines Trostpflaster folgte eine Woche später, Viktoria holte sich den Berliner Pokal, in einer dramatischen Schlussphase wurde die VSG Altglienicke mit 2:1 bezwungen. In der abschließenden Pressekonferenz gab Trainer Toku bekannt, dass er in Berlin nicht weitermachen wird. Sein Vertrag galt nur für die 3. Liga.

In der Rückschau bleibt hier festzustellen, der Klassenerhalt war möglich. Zu Beginn des Jahres hatte leider Corona seine unheilvolle Hand mit im Spiel. So wurden in der Rückrunde lediglich 15 Punkte geholt, das war der zweitschlechteste Wert der Liga. Es sollte ebenso nicht vergessen werden, dass nur die wenigsten Akteure über Erfahrung in einer Profiliga verfügten. Bei der Erklärung von Niederlagen sprach der abgelöste Trainer Muzzicato davon, „dass nicht vergessen werden sollte, wo man herkommt.“ Der Sprung von der Regionalliga zur 3. Liga ist ein größerer, als von der 3. in die 2. Liga. In der Regionalliga reicht es gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte auch mit etwas weniger Einsatz für die nötigen Punkte. Es ist nicht so ausgeglichen, wie in den Profiligen.

Der Investor bleibt an Bord, wertvolle Erfahrungen konnten gesammelt werden und wenn am Schluss das Ziel auch nicht erreicht wurde, Viktoria will zurückkommen.

In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals spielt Viktoria gegen den Bundesligisten VfL Bochum.

Hans-Peter Becker

Viktoria entlässt seinen Trainer

Die Niederlage am 27. Spieltag beim SV Wehen-Wiesbaden war den Verantwortlichen des FC Viktoria dann wohl eine zu viel. Nach dem vorangegangenen 0:6 Debakel zuvor im Nachholspiel gegen Eintracht Braunschweig, übrigens vor den Augen von Investor Zeljko Karajica, waren sie erneut chancenlos. Wie viel Schuld daran dem Trainer angelastet werden kann, sei dahingestellt. Die äußeren Umstände spielten Benedetto Muzzicato und seiner Mannschaft nicht unbedingt in die Karten. Die Vorbereitung auf die Fortsetzung der Saison nach der kurzen Weihnachtspause wurde empfindlich gestört, wichtige Akteure fielen entweder verletzungsbedingt oder durch Quarantäne aus.

„In der aktuellen Situation möchte ich den Weg frei machen für jemanden, der einen neuen Drive und neue Anreize in das Team bringen kann. Ich wünsche der Mannschaft und dem Verein nur das Beste und hoffe, dass am Ende der Klassenerhalt steht. Den hätten sich die Jungs wirklich verdient. Sie und alle im Team um die Mannschaft herum leisten großartige Arbeit.“: so wird der Trainer in der Pressemitteilung zitiert.

Dass die zuletzt gezeigten Leistungen ein Krisengespräch notwendig machten, war klar, es schien ergebnisoffen. Sonst wäre wohl wenig später ein Nachfolger präsentiert worden. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, schnellstmöglich einen Nachfolger zu präsentieren, der optimal zu uns passt. Bestenfalls soll der neue Trainer noch in der kommenden Woche übernehmen. Wir nehmen uns bei der Entscheidungsfindung aber die notwendige Zeit“, so Peer Jaekel zur Nachfolger-Suche bei den Himmelblauen. Bis auf Weiteres übernimmt das Trainerteam um David Pietrzyk und Roman Steinweg das Training.

Benedetto Muzzicato kann sich jetzt voll und ganz auf den für ihn am 28. Februar beginnenden Fußball-Lehrer Lehrgang konzentrieren. Am Tag vor dem Spiel in Wiesbaden wurde extra eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Nach zwei von Corona geplagten Spielzeiten in der Regionalliga Nordost führte Muzzicato die Himmelblauen in der vergangenen Saison als Neuling in die 3. Liga. Aktuell ist der Stand, nach 25 Spieltagen – zwei Nachholspiele stehen noch aus – stehen insgesamt 27 Punkte und Platz 16 zu Buche. In den kommenden 13 Spielen muss sich Viktoria Berlin dem Abstiegskampf stellen.

Der neue Trainer soll hier einen neuen Impuls setzen und den Abwärtstrend stoppen.

Hans-Peter Becker

Foto: ® Hans-Peter Becker

Viktoria auf verlorenem Posten

Das Nachholspiel vom 21. Spieltag zwischen Eintracht Braunschweig und der gastgebenden Viktoria war schnell entschieden. Nach nur 20 Minuten lagen die Himmelblauen bereits mit 0:3 hinten. Das war dann auch der Spielstand zur Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit legten die Braunschweiger drei weitere Treffer nach. Grund zur Freude hatten am Mittwochabend unter Flutlicht im Jahnsportpark lediglich etwa 500 mitgereisten Fans des Traditionsclubs aus Niedersachsen. Es langte mal wieder für eine vierstellige Zuschauerzahl. Der Stadionsprecher bedankte sich bei offiziell 1.486 Kartenkäufern für ihr kommen.

Viktoria’s Trainer Benedetto Muzzicato hatte eine böse Vorahnung, wie er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel ausführte. Die englische Woche kommt zur Unzeit. Bei den vorangegangenen Trainingseinheiten hatte der Trainer kein gutes Gefühl. „Die Energie wird weniger, gerade in einer englischen Woche. Das kannst du nicht kompensieren.“ Bedingt durch Corona konnte keine ordentliche Vorbereitung durchgezogenen werden und dazu kommen Verletzungen wichtiger Spieler.

Sie zehren noch von Ihrem guten Saisonstart in der dritten Liga mit 17 Punkten nach sieben Spieltagen. Bereits damals warnte Muzzicato, „es kann nur um den Klassenerhalt gehen, alles andere wäre nicht realistisch.“ Im aktuellen Kader der Himmelblauen stehen lediglich zwei Spieler, mit Björn Jopek und Christoph Menz, die man als gestandene Drittligaprofis bezeichnen kann, alle anderen kommen aus der Regionalliga. Der gute Saisonstart hatte Begehrlichkeiten geweckt. Jetzt ist brutaler Abstiegskampf angesagt. „Die Jungs müssen ihr Herz auf dem Platz lassen, dass es nicht immer reicht, war uns immer klar.“

Trotz alledem, es fehlen weiter Punkte für das angestrebte Saisonziel. Am kommenden Samstag, 19.02.2022 steht der gewiss nicht einfache Gang zum SV Wehen-Wiesbaden an.

Hans-Peter Becker

Fußball 3. Liga 21. Spieltag

16.02.2022 19:00 Uhr Jahnsportpark Berlin

FC Viktoria 1889 Berlin – Eintracht Braunschweig 0:6 (0:3)

Mannschaftsaufstellung FC Viktoria 1889 Berlin

Krahl – Hahn – Kapp – Lewald – Ezeh (71. Sucsuz) – Jopek (71. Menz) – Ogbaidze (46. Cvjetinovic) – Pinckert – Küc (62. Makreckis) – Falcao (62. Evina) – Seiffert

Viktoria rettet einen Punkt

Fast ein Hauch von Frühling im sonnen überfluteten Jahnsportpark, wenn die Temperaturen etwas angenehmer gewesen wären. „Es geht um das sportliche Überleben für beide Mannschaften“, so hatte der Stadionsprecher Ingo Müller die Zuschauer auf das Spiel eingestimmt. Die Gäste vom Sportclub Verl brauchen, genau wie die himmelblaue Viktoria, dringend Punkte für den Klassenerhalt. Die Gäste aus Ostwestfalen lagen seit der 3. Spielminute mit 0:1 hinten. Nach exakt 1:37 Minuten zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Lukas Petkov hatte Viktorias Winterneuzugang Brooklyn Ezeh im Strafraum gefoult und Enes Küc verwandelte sicher. Der knappe Vorsprung hielt bis zur 87. Spielminute, seit der 68. Minute waren die Berliner nur noch zu zehnt, Martin Gambos sah innerhalb von drei Minuten zweimal gelb und durfte duschen gehen.

Dem Ausgleich der Gäste durch Joel Grodowski wäre in der Nachspielzeit fast ein Happyend gefolgt. Es gab einen weiteren Foulelfmeter, diesmal für die Gäste, den Leandro Putaro vergab. Viktorias Keeper Julian Krahl reagierte in die richtige Ecke und konnte den Ball abwehren.

Die Gäste waren enttäuscht, wie im Hinspiel, hatte es wieder nicht zu einem Sieg gereicht. Trainer Guerino Capretti sah nach dem Spiel das positive für seine Mannschaft. „Seit vier Spielen haben wir jetzt nicht mehr verloren.“ Sein Kollege aus Berlin meinte: „Es war auch eine Frage der Kraft, wir hatten keine richtige Vorbereitung und wie zuletzt in Mannheim, hat es nicht ganz gereicht.“

Zudem war das Spiel, selbst für Drittligaverhältnisse, nur von mäßigem Niveau. In der 2. Halbzeit wurde es auch physisch unangenehmer. Der insgesamt gut agierende Schiedsrichter Patrick Glaser verteilte sechs Gelbe Karten und eine Rote.

Für die Viktoria geht es bereits am Mittwoch, 16. Februar weiter, das im Januar wegen Corona ausgefallene Spiel vom 21. Spieltag gegen Eintracht Braunschweig steht auf dem Programm. Viktoria hat von allen Drittligisten bisher die wenigsten Spiele austragen können. Nach 23 Spielen haben sie 27 Punkte auf dem Konto und belegen Platz 15.

Hans-Peter Becker

Fußball 3. Liga 26. Spieltag

13.02.2022 13:00 Uhr Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (Berlin)

FC Viktoria 1889 Berlin – SC Verl 1:1 (1:0)

Mannschaftsaufstellung FC Viktoria 1889 Berlin

Krahl – Hahn – Lewald – Cvjetinovic – Ezeh – Jopek (90. Ogbaidze) – Gambos – Pinckert – Küc (63. Falcao) – Theisen (46. Seiffert) – Makreckis (73. Menz)

Berliner Proficlubs holen vier Punkte

Beginnen wir mit dem 1. FC Union, die stoppten die Siegesserie des Stadtteilclubs aus Sinsheim. Die Hoffenheimer Führung schoss Union selbst, dann der etwas glückliche Ausgleich und schließlich der Führungstreffer durch den zum Abstauberspezialisten avancierten Grischa Prömel. Man gewinnt manchmal auch Spiele mit Fleiß und Beharrlichkeit. Zu den Union Tugenden gesellen meist kluge Entscheidungen des Trainers. Urs Fischer hat es da seinem jungen Kollegen von der TSG mal so richtig gezeigt. Mit der Einwechselung von Sheraldo Becker und einer Veränderung der Taktik gelang ein nicht unbedingt erwarteter Sieg. Die Eisernen standen für eine Nacht auf einem Champions-League Platz und sind jetzt vor dem Pokalknaller gegen den Rivalen aus Charlottenburg auf Platz fünf der Tabelle.

Ob das Achtelfinale gegen die Hertha allerdings ein Knaller wird, ist angesichts der stark schwankenden Leistungen der „Alten Dame“ zweifelhaft. Das einzig positive am Auftritt in Wolfsburg war der Punktgewinn. Der VfL Wolfsburg und die Hertha, was geben diese beiden den Fans und Experten für Rätsel auf. Das Spiel war die blanke Not gegen das grassierende Elend. Ein 0:0 der eben nicht besseren Sorte, sogar der Schiedsrichter passte sich dem über weite Strecken unterirdischem Milieu an. Er gab einen glasklaren Foul-Elfmeter für die Wolfsburger nicht und ein regelgerechte erzieltes Tor der Hertha fand keine Anerkennung. Im Endeffekt war es egal, einen Sieg in diesem Spiel hätte beiden mehr als geschmeichelt. Zudem war dieses Spiel eine regelrechte Folter. Im Hertha-Forum wurde gewitzelt, dass die CIA ab sofort statt auf Waterboarding jetzt auf das Schauen von Herthaspielen als Foltermethode setzen will. Mal Spaß beiseite, warum geht es bei der „Alten Dame“ einfach nicht voran? Der Kader birgt einiges an Potenzial, eine funktionierende Einheit ist daraus bisher nicht entstanden. Die Blicke gehen wohl ein bisschen neidisch nach Köpenick, wo aus weniger mehr gemacht wurde. Die Hoffnung stirbt zuletzt und das Spiel gegen den 1. FC Union ist eine weitere Chance, die Misere zu überwinden.

Der dritte Berliner Proficlub, der FC Viktoria, musste den Start in das neue Fußballjahr wegen mehrerer positiver Corona-Tests verschieben. Der Rasen im Jahnsportpark blieb unberührt. Das Spiel gegen Eintracht Braunschweig wird nachgeholt.

Hans-Peter Becker

Weitere Coronafälle im Drittliga-Kader der Himmelblauen

Am kommenden Wochenende, 14. -17. Januar, startet die 3. Liga in das neue Fußballjahr. Der FC Viktoria 89 Berlin empfängt am Sonntag, 16. Januar im Jahnsportpark Eintracht Braunschweig. Allerdings, bange Blicke richten sich aktuell auf die Testergebnisse.

„Mittlerweile wurden sieben Spieler per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet. Alle Spieler haben sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Das geplante Testspiel gegen Tennis Borussia am Mittwoch, dem 12. Januar 2022, wurde abgesagt.

Peer Jaekel, Geschäftsführer der Himmelblauen, erklärt: „Wir stehen sowohl mit dem DFB, als auch mit dem Gesundheitsamt und den Ärzten im engen Austausch. Für uns gilt es nun, bei allem sportlichen Wettbewerb, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Wir hoffen, dass es in den kommenden Tagen keine weiteren positiven Fälle gibt, werden weiterhin engmaschig testen.“

Stand heute verzeichnet Viktoria Berlin eine hundertprozentige Impfquote. Die infizierten Spieler sind überwiegend symptomfrei und werden von Vereinsseite eng betreut. Das für Dienstag, 11. Jan. geplante Training wurde ebenfalls abgesagt.

Quelle: FC Viktoria Berlin

Viktoria siegt in Braunschweig

Der Neuling hat auch seine Auswärts-Premiere siegreich gestalten können. Vor 6.676 Zuschauern (7.500 hätten rein gedurft) wurde es eine unerwartet klare Angelegenheit für die himmelblauen Berliner, die allerdings im Braunschweiger Stadion in ihren weinroten Auswärtstrikots aufliefen.

Trainer Benedetto Muzzicato nahm in seiner Startelf nur zwei Veränderungen vor. Für Moritz Seiffert spielte Enes Küc und im Tor musste Julian Krahl für den verletzten Philip Sprint ran. Der Aufsteiger schockte den Absteiger und siegte mit sage und schreibe 4:0 bei der Eintracht in Braunschweig. Ein gellendes Pfeifkonzert für die eigene Mannschaft, während die Gäste ihr Glück kaum fassen konnten.

An der taktischen Grundausrichtung wurde nicht geändert. Ein 3-4-3 bei eigenem Ballsitz und mit einer 5-3-2 Staffelung sollte Druck auf den Gegner gemacht werden. Das 1:0 gelang bereits nach fünf Spielminuten, Tolcay Cigerci verwandelte per Kopf eine Vorlage von Küc. Fast im Gegenzug wäre den gelb-blauen Braunschweigern der Ausgleich gelungen. Zuwenig Tempo und Ungenauigkeiten im Spiel, so stellten die Braunschweiger die Berliner vor keine großen Aufgaben. In der 31. Minute führte ein Fehler im Spielaufbau zur 2:0 Führung und erneut war es Cigerci der ins Tor traf.

Das Umkehrspiel der Viktoria war sehenswert. Als Lucas Falcao in der 65. Minute auf 3:0 erhöhte war bereits mehr als die Vorentscheidung gefallen. In der 69. Minute setzte Lucas Finn Pinckert noch einen drauf und machte die Sensation perfekt. Mit 0:4 gingen die Braunschweiger im eigenen Stadion gegen den Aufsteiger aus Berlin unter.

Mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 6:1 ist Viktoria für die nächsten zwei Wochen der Spitzenreiter der 3. Liga. Im DFB-Pokal treten sie ja nicht an. In aller Ruhe können sie sich jetzt auf die nächste Aufgabe vorbereiten. Der 1. FC Kaiserslautern kommt in den Jahnsportpark. Der FC Viktoria sucht noch einen Trikotsponsor und will seine Anhängerschaft vergrößern. Sollten die gezeigten Leistungen aus den ersten beiden Spielen ihre Fortsetzung finden, hätten sie gute Argumente.

Hans-Peter Becker

Mannschaftsaufstellung Viktoria Berlin

Krahl – Falcao (67. Seiffert) – Lewald – Jopek (90. Verkamp) – Gunte – Kapp – Becker – Pinckert – Menz – Küc (81. Theisen) – Ciğerci (81. Benyamina) (3-4-3/5-3-2) Trainer: Benedetto Muzzicato

Tore:
0:1 Cigerci (5′)
0:2 Cigerci (32′)
0:3 Falcão (65′)
0:4 Pinckert (69′)

Testspiel in der Länderspielpause – Union empfängt Eintracht Braunschweig

Der 1. FC Union Berlin bestreitet am Donnerstag, dem 25.03.202021 ein Testspiel gegen Eintracht Braunschweig. Anpfiff der Partie im Stadion An der Alten Försterei ist 15:00 Uhr.

m Duell mit dem BTSV treffen die Köpenicker auf einige bekannte Gesichter. Ex-Unioner Martin Kobylanski, der in der Saison 2015/16 für den 1. FC Union Berlin spielte, führt die Elf von Trainer Daniel Meyer als Kapitän an, Benjamin Kessel verteidigt für die Eintracht. Im Sommer dieses Jahrs schlossen sich auch Suleiman Abdullahi per Leihoption und Felix Kroos nach Ablauf seines Vertrags in Köpenick den Braunschweigern an.

Aufgrund der aktuell herrschenden Bedingungen sind bei der Partie keine Zuschauer zugelassen. Der rbb überträgt das Spiel als Live-Stream auf www.rbb24.de. Wie gewohnt informiert Union auch über den vereinseigenen Live-Ticker über das Spielgeschehen.

Quelle:1. FC Union Berlin e.V./Hannes Hahn

nur der 1. FC Union blieb übrig

„Erreicht Hof mit Müh und Not“, der 1. FC Union quälte sich in Karlsruhe und hatte Glück in der Verlängerung, da gelang ausgerechnet Nico Schlottebeck das goldene Tor. Schlotterbeck spielte zwei Jahre, von 2015-2017, für den Nachwuchs des KSC. Im Gegensatz zum Auftritt der Hertha, stand bei den Eisernen wenigstens die Abwehr. Die Karlsruher versuchten es zu oft mit hohen Flanken in den Strafraum, die von hochgewachsenen Verteidigung der Unioner abgeräumt wurden. Packende Torraumszenen waren Mangelware und ein Klassenunterschied überhaupt nicht zu sehen. Über diesen mauen Auftritt werden die Eisernen intern reden müssen. In der Auswertung dürfte Urs Fischer, der ja ein eher ruhiger Zeitgenosse ist, etwas lauter geworden sein.

Zum Auftakt des Pokalwochenendes hatte sich Hertha in Braunschweig…, ja was ? Nimmt man das nackte Ergebnis, 4:5 verloren, war es eine Blamage. Beide Mannschaften spielten quasi ohne Abwehr. Bei dem Rückkehrer in die 2. Bundesliga war praktisch jeder Schuss ein Treffer und Hertha Angriffsleistungen sind eigentlich zu loben. Nur, so ganz ohne Abwehr ist kein Spiel zu gewinnen. Die Braunschweiger hatten zudem eine übergroße Portion Matchglück. Hertha ist schon raus aus dem Pokal und vor dem Bundesligastart kann einem Angst und Bange werden. Der neue Flughafen in Berlin ist keine so große Baustelle mehr, wie die Hertha-Mannschaft. Im Gegensatz zum BER hat Hertha noch Geld auf dem Konto.

Vergessen wir nicht den Dritten im Bunde, die VSG Altglienicke, verspätet qualifiziert als Sieger des Berliner Pokals. Sie hatten ja das Heimrecht mit dem 1. FC Köln getauscht und standen in der Kölner Arena auf verlorenem Posten. In Berlin wäre es ihnen nicht anders ergangen. So sparten sie eine Menge Geld. Mit viel Selbstvertrauen versuchten die Schützlinge von Karsten Heine dagegen zu halten. In der 17. Minute sorgte eine strittige Elfmeterentscheidung für die frühe Kölner Führung. Den vom Kölner Kapitän geschossenen Strafstoß hätte VSG-Keeper Bätge fast gemeistet. Bis zur Halbzeitpause bauten die Kölner ihre Führung auf 3:0 aus. Das Spiel war frühzeitig entschieden. Die VSG steckte nie und versuchte wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Am Ende siegte der Effzeh standesgemäß mit 6:0.

Hans-Peter Becker

Berliner Mannschaften im kommenden DFB-Pokal

In diesem Jahr ist alles anders. Es stehen zwar noch nicht alle Teilnehmer an der 1. DFB-Pokal Runde fest, der Pokaltag der Amateure fiel der ersten Corona-Welle zum Opfer und soll im August irgendwie nachgeholt werden, gelost wurde trotzdem. So kamen halt Platzhalter zum Einsatz und vor der Auslosung wurde gezeigt, wie es mal war, in vollbesetzten Stadien, auf überfüllten Sportplätzen in der Provinz, als die Behelfstribünen wackelten, wenn Favoritenstürze bejubelt werden konnten.

Die beiden Berliner Proficlubs hatten nicht unbedingt das, was als Losglück bezeichnet werden kann. Hertha BSC hat wenigstens keine lange Anreise und muss beim Zweitligaaufsteiger oder besser Rückkehrer Eintracht Braunschweig ran. Die Braunschweiger hatten zuvor ihre weitere Teilnahme am Pokal des Niedersächsischen Verbandes abgesagt. „Wir möchten so den Weg frei machen, um den drei Regionalligisten TSV Havelse, VfB Oldenburg und BSV Rehden einen sportlich fairen Wettbewerb um die Teilnahme am DFB-Pokal zu ermöglichen“, erläutert Peter Vollmann, Sportdirektor von Eintracht Braunschweig.“ Hertha ist in Braunschweig als Pokalgegner kein Unbekannter. Bereits drei Mal waren sie an der Hamburger Straße zu Gast. So lautete der erste Kommentar aus dem Hertha-Lager. „Wieder nach Braunschweig. – Es wird auch dieses Mal ein hartes Stück Arbeit, solche Duelle haben immer eine gewisse Brisanz. Aber natürlich kann unser Ziel nur lauten, weiterzukommen“, kommentierte Michael Preetz die Paarung, die es so schon vor zwei Jahren gab. Damals gewannen die Spreeathener nach Toren von Marvin Plattenhardt und Vedad Ibisevic mit 2:1.“ Davor allerdings, 2004 und 1974 wurde verloren.

Der 1. FC Union muss etwas weiter anreisen. Gegner ist ein alter Bekannter aus der 2. Bundesliga, der aktuelle Zweitligist Karlsruher SC. Weitere Worte zum Gegner waren bisher aus der Alten Försterei nicht zu hören. Im Pokal ist diese Begegnung eine Premiere, als Zweitligisten spielten sie 20 Mal gegeneinander. Die Bilanz ist recht ausgeglichen, 7 Siege, 7 Niederlagen und 6 Unentschieden stehen zu Buche.

Geplant ist, dass die Spiele zwischen dem 11. und dem 14. September 2020 stattfinden. Der dritte Teilnehmer aus Berlin wird noch ermittelt, sportlich oder vielleicht per Los ? Der Gegner steht bereits fest. Es wird, wie 2018, der 1. FC Köln sein, damals ein Zweitligist, es war ein deutlicher Sieg gegen den BFC Dynamo. Diese Partie könnte eine erneute Auflage erfahren. Der BFC steht im noch nicht ausgetragenen Halbfinale.

Geplant ist: „Am 22. August 2020 wollen sich am Finaltag der Amateure weitere unterklassige Mannschaften qualifizieren. Über 90 Vereine kämpfen dann noch um die 23 freien Plätze in der erste Pokalrunde. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nach wie vor spürbar: Alle Amateurclubs müssen bis Mitte August eine Heimspielstätte benennen und vor allem ein mit den zuständigen Behörden abgestimmtes Hygienekonzept vorlegen.“

Hans-Peter Becker