Füchse Berlin gerettet, der BFC Preussen steigt ab !

Wie berichtet verloren die Füchse (29 P.) am vorletzten Spieltag gegen den TSV Rudow 2:4 und der BFC Preussen schien mit dem 2:0-Sieg bei Al-Dersimspor (32 P.) gerettet. Am letzten Spieltag kam alles ganz anders. Die Füchse gewannen 3:0 gegen Türkiyemspor und der BFC Preussen verlor zu Hause 1:2 gegen TSV Rudow. Welch eine Tragik: Ein Punkt hätte den Preussen genügt. Bis zur 93. Minute genügte das 1:1 ja auch zum Klassenerhalt. Doch Hirik erzielte eben in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zum 1:2. – gleichbedeutend mit dem Wunder Klassenerhalt der Füchse und Abstieg in die Landesliga des BFC Preussen bei gleicher Punktzahl.

Davon betroffen auch der SC Charlottenburg, Abstieg mit gleicher Punktzahl (32) nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses. Der SCC gewann zwar am Heckerdamm gegen Berlin Türkspor 4:2. Doch das nützte nichts mehr. Ebenso Aufsteiger Berolina Stralau muss wieder in die niederen Gefilde, verabschiedete sich (28 P.) mit einer guten Leistung und dem 1:0 für Sparta Lichtenberg, der Meisterschaft und Aufstieg (nach ständiger Tabellenführung) in der Endphase an den SV Zasmania abgeben musste.

Besonders erwähnenswert das gemeinsame Grillen von TuS Makkabi und Al-Dersimspor nach dem 7:1-Sieg von TuS. Und SV Tasmania hat wohl zuviel gefeiert, verlor zum Abschied aus der Berlin-Liga 2:4 bei SV Empor.

Christian Zschiedrich    

Rückblickend Denkanstöße Hertha BSC

Friedhelm Funkel löste Lucien Favre ab und konnte den Abstieg von Hertha BSC nicht verhindern. Präsident Werner Gegenbauer verband sein Schicksal mit dem des Sportdirektors Michael Preetz. Trotz zweier Abstiege blieb Michael Preetz bis heute in Amt und Würden. Konstatieren wir ihm, er hat dazugelernt und mit Pal Dardai einen Glücksgriff gelandet. In anderen Vereinen war zu Zeiten des Pal Dardai der Verschleiß an Trainern sehr hoch und in der Regel keinesfalls von Erfolg gekrönt. Das blieb Hertha im wortwörtlichen Sinne erspart. Als Hertha meinte, der Trainerwechsel sei nun wieder angebracht, fiel die Wahl auf Ante Covic, so jedenfalls ist meine Meinung, in Ordnung. Schade, dass Co-Trainer Rainer Widmayer von Berlin nach Stuttgart geht. Er hat sicherlich nicht damit gerechnet, nun in der zweiten Liga arbeiten zu müssen. Die Reihenfolge der Schnappschüsse ist rückblickend bewusst so ohne Geschwafel getroffen worden. Mein Lieblingsspruch lautete schon immer: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. https://youtu.be/r3wenkGhLMs

Christian Zschiedrich

Nur ein Wunder kann die Füchse noch retten

Es trifft die Fußballer der Füchse Berlin in der Berlin-LIga. Am 21.Mai titelten wir „Tasmania könnte aufsteigen und die Füchse sich retten“! Tasmania ist ein Spiel vor Saisonende am Ziel. Gratulation ! Die Füchse gingen ihre Aufholjagd leider verspätet an. Zumindest hätte die Erfolgsserie am 33. Spieltag fortgesetzt werden müssen. So gewannen die Preussen bei Al-Dersimspor 2:0 und die Füchse verloren beim TSV Rudow mit 2:4.

Der BFC Preussen trifft nun zum letzten Spieltag, Sonntag, 2.6. 12.00 Uhr, Sportplatz Malteserstraße, auf den TSV Rudow und hat drei Punkte Vorsprung gegenüber den Füchsen Berlin. Die Füchse haben zeitgleich ein Heimspiel gegen Türkiyemspor. Punktemäßig wäre ein Ausgleich möglich. Schauen wir auf das Torverhältnis: Preussen 48:72 = minus 24; Füchse 47:70 = minus 23. Heißt: Wenn die Füchse gewinnen und Preussen verliert, wäre das Wunder vollbracht.

Rein rechnerisch könnte das für einen weiteren Traditionsclub zutreffen – den SC Charlottenburg. Der SCC muss als Vorletzter (ebenfalls 29 Punkte, wie die Füchse Berlin) zu Berlin Türkspor (7.), zum Heckerdamm. Das Torverhältnis der Charlottenburger 39:73 (minus 34) dürfte nur noch theoretisch von Belang sein. Al-Dersimspor und TuS Makkabi, je 33 Punkte, sind gerettet.

Aufsteiger Berolina Stralau ist weg vom Fenster. Dem BFC Preussen genügt ein Unentschieden und ob die Füchse gegen Türkiyemspor gewinnen, ist auch noch nicht gesagt. Türkiyemspor (10.) hat ja mit dem 4:0 über Sparta Lichtenberg (2.) die Meisterschaft zugunsten von SV Tasmania entschieden.

Christian Zschiedrich  

Optik Rathenow bleibt Regionalligist

Weil die Rathenower die Rote Laterne an Budissa Bautzen abgeben konnte und weil der FC Oberlausitz Neugersdorf (15.) für die neue Spielzeit beschlossen hat, das Startrecht in der Regionalliga Nordost aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr wahrzunehmen. Interessant auch, dass Absteiger Budissa Bautzen sein Startrecht in der Oberliga nicht wahrnehmen wird.

Karsten Heine, hatte nach Hertha BSC und dem Chemnitzer FC eine dreijährige Auszeit genommen, wird zur neuen Saison Trainer bei VSG Altglienicke. Rico Steinhauer (26) und Christian Preiß (32) haben ihren Vertrag verlängert Romario Hartwig (22), Angreifer bei SV Tasmania, steht als Neuzugang bei der VSG fest.

 Absteiger Energie Cottbus gewann knapp aber verdient 1:0 im Länderpokal durch das goldene Tor von Streli Mamba (54.) vor 1.991 Zuschauern gegen Optik Rathenow.

In Kürze veröffentlichen wir natürlich rückblickend Höhepunkte in der Berlin-Liga. Glückwunsch zum Aufstieg in die Oberliga und Meisterschaft geht an SV Tasmania. Das vorletzte Match wurde 3:1 gegen Eintracht Mahlsdorf gewonnen. Sparta Lichtenberg kam bei Türkiyemspor unter die Räder, Endstand 4:0. Der Verein aus Kreuzberg verhalf damit vor dem letzten Spieltag den Neuköllnern zum Titel.

Christian Zschiedrich

Unsere Hauptstadt hat zwei Fußball-Bundesligisten

Endlich – der 1.FC Union hat es in der Relegation gegen Stuttgart gepackt! Nach dem 2:2 im Hinspiel in Stuttgart war klar, Union würde ein 0:0 oder 1:1 in der Alten Försterei reichen. Ja die Eisernen hättenmit etwas Glück sogar gewinnen können. Es war ein torloses, trotzdem packendes, spannendes Match. Pfostenschüsse, Rauchbomben, Abseitstor, Videobeweis, hoher Einsatz, ein Turban-Duo, Gelbe Karten, ein Spiel voller Emotionen, tiefer Trauer und Freudensprüngen. Die Begeisterung der Union-Anhänger kannte nach Spielschluss keine Grenzen. Mitten unter ihnen unser Reporter Hans-Peter Becker. Wir dürfen auf seinen Bericht vor Ort gespannt sein.

In Halbzeit Eins dominierte Stuttgart. Das änderte sichein wenig nach dem Wechsel. Den Gästen aus dem Schwabenland schien die Luft auszugehen und die Beine schwerer zu werden. Die Leistungen des Bundesligisten sind als erstaunlicherweise schwach zu bezeichnen. Stuttgart setzte in der Schlussphase bei fünfminütiger Verlängerung alles auf eine Karte. Union aber blieb Herr der Lage. Der Sieg des Zweitligisten und der Abstieg der Stuttgarter geht also völlig in Ordnung und die Alte Försterei brach mit 22.012 Zuschauern, natürlich ausverkauft, fast aus den Nähten. Wie soll das bloß werden, wenn Bayern München, Borussia Dortmund, etc. kommen. Die Berliner können sich auf das Derby mit dem Ortsrivalen freuen.

Christian Zschiedrich

Meisterehrung für Reinickendorfer Sportler

Bei sommerlichen Temperaturen und in Anwesenheit von Bob-Olympiasiegerin sowie Welt- und Europameisterin Mariama Jamanka fand am Freitag die traditionelle Reinickendorfer Meisterehrung, eines der alljährlichen Highlights der sportlichen Veranstaltungen, statt. Bürgemeister Frank Balzer (CDU) und Sportstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) zeichneten 561 Sportlerinnen und Sportler aus 35 Vereinen mit 162 Goldmedaillen, 62 Silbermedaillen und 337 Bronzemedaillen aus.

Frank Balzer: „Ich danke allen, die dieses schöne Fest der Sportlerfamilie erneut möglich gemacht haben. Als Bezirksbürgermeister habe ich immer das Wohl der Reinickendorfer Sportvereine im Auge. Das Bezirksamt trägt mit solidem Wirtschaften dazu bei, dass die Sportlerinnen und Sportler sich darauf verlassen können, auch künftig moderne Trainings- und Wettkampfstätten in Reinickendorf vorzufinden.“

Die Geehrten repräsentierten ganz unterschiedliche Disziplinen, der älteste von ihnen war Eberhard Gorell von der Schützengilde Tegel-Süd, der mit 82 Jahren Meister im Schießen (Zimmerstutzen Auflage Kombi) ist. Der jüngste Preisträger, der achtjährige Demir Dogan vom VfL Tegel, ist Berlin-Brandenburg Meister im Floorball. Er nahm seine Goldmedaille unter großem Applaus aus den Händen der erfolgreichen Bob-Pilotin aus Reinickendorf, Mariama Jamanka, entgegen.

Auf das große Sportangebot in Reinickendorf wies Stadtrat Dollase hin. Interessierte können zur Zeit in Vereinen aus 66 Sportarten, angefangen bei Aerobic bis Yoga, auswählen. 21 Sportplätze und 83 Sporthallen stehen in Reinickendorf zur Verfügung. Wie Bezirksstadtrat Dollase in seiner Rede betonte, sei das Angebot im Vergleich zu anderen Bezirken erfreulich gut.

„Als Bezirk sind wir darauf bedacht, immer wieder neue Angebote zu machen“. Dollase wies auf neue Angebote hin: Gut angenommen wird zum Beispiel der neue Winterspielplatz, ein Angebot für Familien mit kleinen Kindern, die sich sonntags kostenfrei unter Anleitung von Vereins-Übungsleiterinnen und Übungsleitern in einer Sporthalle bewegen bzw. spielen können. 

Quelle: Bezirksamt Reinickendorf / Jasmina Jovanović

Tasmania könnte aufsteigen und die Füchse könnten sich retten

Noch sind zwei Spiele zu absolvieren und Tasmania führt mit zwei Punkten die Tabelle vor Sparta Lichtenberg an. Der Tabellenzweite hat die bessere Tordifferenz (plus 68 zu plus 55). Tasmania hat am vorletzten Spieltag ein Heimspiel (Werner Seelenbinder-Sportpark) gegen Eintracht Mahlsdorf. Sparta muss bei Türkiyemspor im Willi-Kressmann-Stadion ran, vorausgesetzt, dass jeder der beiden da seine Hausaufgaben macht, am letzten Spieltag könnte sich das drehen. Sparta Lichtenberg spielt zu Hause gegen Aufsteiger Berolina Stralau und Tasmania beim SV Empor.

Bei Berolina Stralau warf der gefeierte Aufstiegstrainer Detlef Schneider das Handtuch. Drei Absteiger müssen in die Landesliga. Letzter ist aktuell der SC Charlottenburg mit 26 Punkten. Auf den 17. Rang steht momentan Berolina Stralau mit 28 Punkten. Der BFC Preussen würde mit seinem derzeitigen 16. Platz und 29 Punkten wegen des schlechteren Torverhältnisses absteigen.

Mit 29 Punkten, stehen die Füchse Berlin aktuell über dem Strich. Der Platz 15 ist nach miserablen Saisonverlauf ein Wunder. Das 1:0 gegen TuS Makkabi und am 32. Spieltag, der 3:1 Sieg gegen AL-Dersimspor, wären die Füchse in der Saison doch so konzentriert aufgetreten. Aber, wenn das jetzt so weiter geht…

Der TSV Rudow ist mit 45 Punkten und akteull Platz 8, gesichert. Die Füchse müssen in die Stubenrauchstraße und am letzten Spieltag erwarten die Reinickendorfer auf dem Wackersportplatz Türkiyemspor (10.). Es ist in den zwei ausstehenden Partien noch alles möglich.

Rein rechnerisch sind die Mannschaften bis Tabellenplatz 11 gefährdet. Die Füchse Berlin haben für die kommende Saison bereits einen neuen Trainer verpflichtet. Thorsten Thielecke wechselt von den Sportfreunden Charlottenburg-Wilmersdorf nach Reinickendorf.

Christian Zschiedrich

Oberliga NOFV-Nord

In den Top-Ligen, den drei Bundesligen sowie den Regionalligen, ist die Saison beendet. Jetzt stehen lediglich die Relegations- und Pokalspiele an.

In der Oberliga und in der Berlin-Liga stehen noch zwei Spieltage auf dem Programm. Regelmäßig haben wir über das Wichtigste informiert. Selbstverständlich widmen wir uns auch der Endphase in Oberliga und Berlin-Liga.

Ergebnisse der NOFV Oberliga Nord aus Berliner Sicht:

FC Hertha 03 – CFC Hertha 06 4:1

Lichtenberg 47 – Tennis Borussia 2:0

Malchower SV – SC Staaken 0:2

Blau-Weiß 90 – Greifswalder FC 4:2

Lichtenberg 70 Punkte und TeBe 61 Punkte

Lichtenberg 47 ist nun in den zwei ausstehenden Spielen nicht mehr einzuholen. Gratulation zum Meistertitel verbunden mit dem Aufstieg in die Regionalliga. Vor einer starken Kulisse, rund 1.500 Zuschauer, betrieben die Spieler von Trainer Uwe Lehmann Werbung für den Amateur-Fußball. Garantiert wären noch mehr Zuschauer gekommen, gäbe es nicht den Streit zwischen TeBe Vorstandsboss Jens Redlich und den Fans.

Rein sportlich gesehen fehlte TeBe die Konstanz, sie waren in dieser Saison einfach nicht reif für den Aufstieg. Das soll die Leistung der 47er aus dem Stadteil Lichtenberg keineswegs schmälern.

Der Kampf um den Klassenerhalt ist nicht entschieden. Der Malchower SV steht seit längerer Zeit als erster Absteiger fest. Der SC Staaken ist weiter abstiegsgefährdet. Die Siege, 5:0 gegen Anker Wismar und 2:0 in Malchow könnten „goldwert“ sein. Mit dieser Moral ist der Klassenerhalt möglich.

Blau-Weiß 90, als Aufsteiger belegt aktuell den 6. Platz mit 41 Punkten und hat den Klassenerhalt geschafft.    

Der vorletzte Spieltag zeitgleich am Sonntag, 26.05. um 14.00 Uhr

Begegnungen mit Berliner Beteiligung:

Tennis Borussia – Anker Wismar

SC Staaken – Blau-Weiß 90

CFC Hertha 06 – Altlüdersdorf

FC Strausberg – Lichtenberg 47

Torgelower FC – FC Hertha 03

Christian Zschiedrich

Wie bitter für Energie Cottbus

Ärgerlich auch für Optik Ratenow, der Abstieg von der Regionalliga in die Oberfliga ist damit besiegelt. Die Spieler von Ingo Kahlisch rannten unmittelbar nach dem 2:2 gegen Hertha BSC II zum Fernseher, um die Nachspielzeit zwischen Eintracht Braunschweig und Energie Cottbus mitzuerleben. Energie Cottbus schaffte es nicht, es blieb beim 1:1. Tragisch, mit 45 Punkten abzusteigen und noch tragischer, dass Eintracht Braunschweig und Sonnenhof Großaspach als Nichtabsteiger auch nur 45 Punkte haben.

Leidvoll, tief traurig, Energie fehlte ein einziges Törchen. Dabei wäre der Verbleib in Liga Drei aus wirtschaftlichen Gründen so wichtig gewesen. Die Zukunft ist ungewiss. Eine kleine Hoffnung besteht, im bevorstehenden Länderpokalfinale im Vogelsang-Stadion zwischen Optik Rathenow und Energie Cottbus. Der Gewinner baut dann in bescheidener Form auf das vom DFB im Pokal ausgeschüttete Geld. Coach Ingo Kahlisch hat spontan versprochen, für die Oberliga: „Wir werden auch künftig unseren Prinzipien treu bleiben!“ Und Energie? Ein dickes Fragezeichen.

Glückwunsch an den Meister und Aufsteiger Chemnitzer FC, der die größten finanziellen Probleme überwunden hat und zum Abschied aus der Regionalliga Nordost den Bischofswerdaer FV mit 7:0 überrannte. Der BFC Dynamo dagegen verlor sein letztes Spiel mit 0:2 gegen RW Erfurt und landete auf Platz 12. Die VSG Altglienicke ist dem Abstieg mit guter Moral und 39 Punkten auf Platz 14 entronnen.

Das Berlin-Derby BAK 07 – Viktoria 89 endete 2:0. BAK untermauerte Platz Zwei mit 70 Punkten, Viktoria 89 (43 Punkte, Platz 11) schließt einen Punkt besser als der BFC Dynamo ab. Beide Berliner Vereine äußerten sich hinblickend auf die neue Saison sehr zuversichtlich. Hertha BSC II verabschiedete ihren Trainer Ante Covic, befördert zum Hertha-Chef-Coach bei den Profis. Der Platz 4 mit 57 Punkten lässt sich bei den „Amateuren“ sehen.

Christian Zschiedrich

Der Wert von Sympathieträgern und interessanten Interviews

Falls sie Interesse am Sportjournalismus haben und zum Thema interessante Interviewführung ein paar brauchbare Tipps braucht, dann klickt auf https://youtu.be/Jc6XtSt_hoE.

Was vor 10 Jahren galt, gilt auch heute noch. Christian Zschiedrich baute stets ein gutes Verhältnis zu Sportlern Trainern und Funktionären auf, was zur Folge hatte, dass selten ein Interview abgelehnt und letztendlich auch kritische Fragen beantwortet wurden. An sich selbst stellte er die Forderung, die Gespräche müssen Inhalt haben, muss Aussagen herauskitzeln und dazu für Zuhörer und Zuschauer interessant sein. Wichtig dabei, geht auf den Interview-Partner respektvoll ein und achtet seine Würde.

Es empfiehlt sich, nicht gleich mit einer kritischen Frage zu beginnen. Ausnahmen bestätigen hier die Regel. Natürlich spielt der Zeitfaktor für den sonst möglichen Aufbau bestimmter Fragen und Nachfragen eine Rolle. Wie gehe ich vor und passt das so zum Interviewpartner ? Diese Vorüberlegungen sind wichtig.

Apropos zu jener Zeit vor 10 Jahren: Im Nachhinein wird die enorme Wertstellung bewusst, was Sympathieträger bewirken können. Die anfangs gewählten Beispiele unterstreichen die Erkenntnis.