Finale um den Gruppensieg

Dem Volleyballtempel steht der nächste große Europapokalabend bevor: Am Mittwoch (17. Jan. 2024 um 19.30 Uhr) empfangen die BR Volleys das italienische Topteam Gas Sales Daiko Piacenza. Wie schon vor knapp einem Monat gegen Halkbank Ankara fordern die Berliner eine mit Stars gespickte Mannschaft heraus. Ruben Schott & Co stehen mit ihrem Publikum im Rücken Olympiasiegern wie Antoine Brizard (FRA) oder Ricardo Lucarelli (BRA) gegenüber.

„Wir haben uns bis hierhin in eine überragende Ausgangsposition gebracht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass wir am letzten Spieltag tatsächlich zuhause um den Gruppensieg spielen können. Es ist an diesem Punkt festzuhalten: Das ist eine tolle Leistung unserer Mannschaft“, spricht Geschäftsführer Kaweh Niroomand dem BR Volleys Team ein großes Lob aus. Der zuvor als “Hammergruppe“ deklarierte Pool C wurde den Erwartungen gerecht. Piacenza (4 Siege, 12 Punkte), Berlin (3 Siege, 10 Punkte) und Ankara (3 Siege, 8 Punkte) schlugen sich gegenseitig und werden daher mit großer Wahrscheinlichkeit auch den besten Gruppendritten, der wie alle Zweitplatzierten in die Playoff-Runde einzieht, stellen. Schlüsselmoment für den Tabellenführer der Volleyball Bundesliga war der 3:0-Heimerfolg gegen Ankara, der international für Aufsehen sorgte.

Nun besteht für Niroomand im Duell mit Piacenza „die nächste Chance, sich in Europa Respekt zu verschaffen“. Der 71-Jährige sieht die Berliner in einer durchaus komfortablen Lage: „Es besteht kein Druck, gewinnen zu müssen. Trotzdem ist mit dem direkten Viertelfinaleinzug ein riesiger Anreiz gesetzt. Wenn die Mannschaft daraus die richtige Mischung aus Anspannung und Lockerheit entwickelt, kann vielleicht wieder etwas Großes gelingen.“ Mit einem 3:0- oder 3:1-Heimerfolg springt der Deutsche Meister auf Platz eins. Ein 3:2-Sieg würde zumindest Platz zwei sichern. Verlieren die Berliner, ist die Endplatzierung abhängig vom Ergebnis zwischen Benfica Lissabon und Halkbank Ankara. Die Türken würden mit einem Auswärtssieg vorbeiziehen.

Ankara kam mit den zwei Superstars Nimir Abdel-Aziz und Earvin N’Gapeth in den Volleyballtempel. Bei den Italienern solche Kaliber herauszufiltern, fällt schwerer, denn die gesamte Formation liest sich wie eine Auswahl an Weltklassespielern. Antoine Brizard war Frankreichs Zuspieler beim Olympiasieg 2021 in Tokio. Ricardo Lucarelli gewann fünf Jahre zuvor in Rio Gold. Der Kubaner Robertlandy Simon dominiert seit Jahren auf der Mittelblockposition. Yoandy Leal (BRA) wurde in der Max-Schmeling-Halle bereits Champions-League-Sieger mit Cucine Lube Civitanova. Yuri Romano und Francesco Recine sind Weltmeister 2022 mit Italien. Entsprechend betont Niroomand die Qualität des Gegners: „Das ist eine absolut überragend besetzte Mannschaft, die sich in den letzten Wochen immer besser gefunden hat. Wer sich in der italienischen Liga so klar unter den ersten Drei in der Tabelle festsetzt, ist natürlich auch ein Anwärter auf den Champions-League-Titel.“ Mit sieben Punkten Vorsprung auf Verfolger Mailand rangiert Piacenza hinter Perugia und Trentino aktuell auf dem Podium.

Im Hinspiel zeigte sich der erst 2018 gegründete Verein noch verwundbar. Aber die BR Volleys erwischten auswärts nicht ihren besten Tag und konnten die kleinen Schwächen des Gegners nicht ausnutzen. Resultat war eine verdiente 1:3-Niederlage. Als die Berliner vergangene Woche in Lissabon ihren wichtigen Auswärtssieg einfuhren (3:1), setzte Piacenza in Ankara ein massives Ausrufezeichen (3:0) und sprang damit an die Tabellenspitze. Ein Punkt reicht der Mannschaft von Trainer Andrea Anastasi in der Max-Schmeling-Halle damit nun, um diese Position zu sichern und direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Das möchten die Hauptstädter dem Kontrahenten mit allem, was sie und das Berliner Publikum in die Waagschale werfen können, streitig machen. Dabei wird Robert Täht erstmals nach seiner Meniskus-OP wieder im Kader stehen. Kaweh Niroomand erwartet von diesem Champions-League-Abend jedenfalls „einen Augenschmaus für die Zuschauer“.

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Hertha trauert um Präsident Kay Bernstein

Die schreckliche Nachricht kam am Dienstag, 16.01.2024 zur Mittagszeit, Kay Bernstein ist tot, vermutlich Herzinfarkt. Bis dahin hatte nichts auf so ein plötzliches Ende hingedeutet. Er besuchte am vergangenen Donnerstag die Mannschaft im Trainingslager in Spanien. Mitte Oktober 2023 hatte er sich bei einem Unfall auf der Geschäftsstelle schwere Frakturen an der Wirbelsäule zugezogen, brach sich drei Wirbel. Danach ging es ihm aber nach eigener Aussage wieder gut.

Er wurde 2022 als Nachfolger von Werner Gegenbauer zum Präsidenten gewählt. Bei der Wahl setzte er sich gegen Frank Steffel, Präsident der Füchse Berlin, durch.

Geboren wurde er in Marienberg im Erzgebirge, in Dresden verbrachte er einen Großteil seiner Kindheit und Jugend, ein Jahr vor der Wende, 1988, zogen seine Eltern mit ihm nach Berlin-Marzahn. Später wurde er Mitbegründer der „Harlekins Berlin ’98“ einer Hertha-Ultra Gruppierung, lernte Industriemechaniker, später wurde er Inhaber einer Kommunikations- und Eventagentur. Dass er als Präsident früher selbst in der Fankurve stand, einen neuen „Berliner Weg“ aus der Krise zeigte, sorgte für große Beliebtheitswerte. Er war auch damit angetreten, dem Verein, ein bisschen Seele zurückzugeben.

Der Schock sitzt tief. Den vorgegebenen Weg muss der Verein jetzt ohne Ihn weitergehen.

Bildrechte: Hertha BSC / City-Press

Handball Euro 2024

Deutschland schlägt Nordmazedonien 34:25 – Hauptrunde erreicht

Nicht die Füchse, sondern die deutsche Nationalmannschaft sorgt in diesen Tagen für Handball-Stimmung in der Hauptstadt. Dennoch hatte ein Füchse-Spieler besonderen Grund zur Freude. Verschwitzt, aber glücklich stand Nils Lichtlein nach dem Spiel dem Hallensprecher Rede und Antwort. In der 23. Minute hatte der EM-Debütant mit dem Treffer zum 15:9 seine Torpremiere gefeiert. Der 21-Jährige war nicht der Einzige aus dem U21-Weltmeisterteam (Titelgewinn im Sommer des vergangenen Jahres in Berlin), der in der Partie gegen Nordmazedonien mit dabei war. Im Tor glänzte David Späth, der Mitte der ersten Hälfte für Andreas Wolff eingewechselt worden war. Dazu steuerten Renars Uscins und Justus Fischer drei Treffer zum deutlichen Sieg bei.

Plakat zur Handball-WM 2024

Die deutsche Mannschaft bestimmte in der mit 13.571 Zuschauern ausverkauften Mercedes-Benz-Arena von Anbeginn das Geschehen. Nach 13 Minuten hatte sie bereits einen vier-Tore-Vorsprung herausgeworfen (8:4). Vor allem durch ihr Tempospiel kamen die Gastgeber immer wieder zu Treffern. Zur 18:13-Führung zur Pause trug allein der am Ende als „Spieler des Tages“ geehrte Juri Knorr fünf Tore bei. Dennoch war Bundestrainer Alfred Gislasson mit dem Auftritt der Seinen nicht restlos zufrieden. „In der ersten Halbzeit hatten wir viele Fehlwürfe und haben zu viele Chancen liegen lassen“, meinte der Coach. „Da war zwar schon vieles gut – aber eigentlich nicht gut genug.“

Mit dem zweiten Abschnitt war der 64-Jährige schon mehr zufrieden. Obwohl der Isländer kräftig durchwechselte und alle Spieler einsetzte, kam es nie zum Bruch im deutschen Spiel. Im Gegenteil, die Mannschaft begeisterte das Publikum mit Einsatz und Leidenschaft. Nach 50 Minuten führte Deutschland sogar mit 10 Toren. Der nie aufsteckende Außenseiter vom Balkan konnte bis zum Abpfiff das Resultat zwar wieder etwas freundlicher gestalten. Am deutschen 34:25-Sieg bestand jedoch nie ein Zweifel. Deutschland sicherte sich damit bereits den Einzug in die Hauptrunde. An der Ausgangssituation für den weiteren Turnierverlauf änderten aber weder der eigene klare Erfolg, noch der überraschende Punktverlust Frankreichs (26:26 gegen die Schweiz) etwas. Da aller Wahrscheinlichkeit der Olympiasieger Deutschland in die nächste Runde begleiten wird, werden die Punkte aus der Partie gegen Frankreich (Dienstag, 16.Jan. 2024 20.30 Uhr) mitgenommen.

Für Deutschland erfolgreich: Lichtlein 1, Golla 3, Heymann 3, Fischer 2, Knorr 10, Köster 3, Weber 2, Uscins 1, Mertens 3, Steinertz 1, Kastening 3, Kohlbacher 2

Herbert Schalling

Foto: © 2023 Hans-Peter Becker

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Lange mit dem Tabellenführer mitgehalten

BBSC Berlin  – VfL Oythe   2:3 (-24, 18, 23, -21, -5)

Mit einer knappen Niederlage in einem qualitativ guten Spiel gegen den Tabellenführer der Liga startete der BBSC in die 2. Halbserie.

Ein absoluter Fight spielte sich am Samstagabend (13. Jan. 2024) in der Köpenicker Hämmerlinghalle ab. Auf dem Feld standen mit dem BBSC und dem VfL Oythe als Aufstiegsaspirant zwei Teams, die sich absolut nichts schenkten. Die Teams standen bereits zum 3. Mal in 5 Monaten gegeneinander auf dem Feld. Während im September in Oythe der BBSC noch keine Chance hatte, gegen Oythe zu bestehen, zeigten die Berlinerinnen im Beispiel Ende Oktober, dass sie deutlich aufgeholt haben – immerhin einen Satzgewinn sicherten sich die Berlinerinnen. Am Samstag gab es nun in der Liga den nächsten Fight und die Berlinerinnen holten sich schon zwei Sätze – aber es hat nicht gereicht. Dafür hat Oythe ein zu gut und gleichmäßig auf hohem Niveau besetztes Aufgebot. Sowohl die 7 Athletinnen anderer Nationalitäten als auch die deutschen Spielerinnen Oythes werden mit ihrem Können sicher in der Liga weiter tonangebend bleiben und den Aufstieg in die Liga Pro Wirklichkeit werden lassen.

Vier Sätze lang hielt der BBSC gut mit, die beiden Teams boten dem Publikum eine kämpferisch und auch spielerisch hoch anzuerkennende Leistung. Oythe war wieder sehr gut auf die Berliner Angriffe eingestellt und raubte in manchen Situationen mit kluger Block- und Abwehrarbeit den angreifenden Berlinerinnen die Nerven. So gingen die ersten beiden Sätze an die Gäste. Die nächsten beiden Spielabschnitte holten sich die Berlinerinnen mit absoluter Energieleistung. Zum Anfang des Tiebreaks gerieten die Gastgeberinnen schnell in Rückstand und kamen mental nicht aus der Defensive heraus. Oythe packte alle Erfahrung und individuelle Klasse aus, um das Spiel für sich zu entscheiden. Spätestens beim 3:10 waren die Gäste nahezu uneinholbar entrückt, das 5:15 danach nur noch Formsache. Das Berliner Publikum zollte dem Team viel Respekt und Anerkennung ob der gezeigten Leistung gegen den Tabellenführer.

Berlins Trainer Jens Tietböhl gratulierte Oythe zum verdienten Sieg: „Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein. Wir waren kämpferisch sehr gut, aber spielerisch nicht effektiv. Wir müssen weiter an unseren Reserven arbeiten, die Angriffe sauber zu Ende bringen, im Zuspiel noch genauer werden und im Aufschlag mehr Druck erzeugen.“

Zur MVP wählten die Trainer die beiden Zuspielerinen: Roxana Vogel für den BBSC und die Ukrainerin Tetyana Khyliuk für Oythe.

Nach Spielende wurde BBSC-Zuspielerin Roxana Vogel zu ihrem College-Studium in den USA durch Vereinsleitung und Mannschaft verabschiedet. Die Lücke auf der Zuspielposition – immerhin wird auch Katharina Kummer nach ihrer Operation nicht sehr schnell wieder auf dem Feld stehen – soll die erst 16-jährige Romy Birnbaum schließen, die im Rahmen einer Kooperation mit dem VCO Berlin mit einem Zweitspielrecht zu Gunsten des BBSC ausgestattet wurde. Heimatverein der Berlinerin ist Rotation Prenzlauer Berg, seit 2021 spielt die 1,81 m große Athletin für den VCO II. „Sie soll bei uns Spielerfahrung sammeln und behutsam an das Bundesliga-Niveau herangeführt werden. Sie ist sehr leistungsbereit und hat gute körperliche Parameter. Wir wollen in Zusammenarbeit mit dem Berliner Stützpunkt Romy Grundlagen für eine richtig gute Volleyball-Laufbahn geben“ erklärt Tietböhl.

Zum Publikum gehörten erstmals sieben Zuschauer mit Handikap aus dem Stephanus Stift – sie waren total begeistert und wollen unbedingt wiederkommen. Die Vereinsleitung hatte im Rahmen der Inklusionsbemühungen Kontakte zum Stephanus Stift aufgebaut.

Der BBSC trifft nach einem Auswärtsspiel am kommenden Wochenende in Sundern im nächsten Heimspiel am 27. Januar 2024 auf Dingden.

Im BBSC am Sonntag im Einsatz: Rebecca Hauri, Leni Kirchhoff, Angelina Meyer, Roxana Vogel, Stephanie Utz, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Jovana Dordevic, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Romy Birnbaum, Daniela Ligacheva, Emely Radügge,

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Zur Erinnerung – Franz Beckenbauer

Einer der größten Fußballer aller Zeiten ist den Weg alles Irdischen gegangen. Franz Beckenbauer starb am 7. Januar 2024. Meine erste Erinnerung an Ihn datiert vom 17. Juni 1970. Als Elfjähriger saß ich, trotz bereits nacht- schlafender Zeit, in der Wohnung meiner Oma vor dem Radio und lauschte der Stimme des Rundfunkreporters Kurt Brumme. Über einen Fernseher verfügte sie erst ein paar Jahre später. Fußball als Live Reportage im Hörfunk ist für mich bis heute ein besonderes Erlebnis. Der Name Beckenbauer fiel öfter in dieser Reportage. Er wurde mit Beginn der Verlängerung schwer gefoult und musste mit Schulterproblemen weiter spielen. Seinen rechten Arm trug er in einer Schlinge. Das Auswechselkontingent war bereits erschöpft. Das Spiel verloren die Deutschen dramatisch in der Verlängerung mit 3:4. Erst in der 90. Minute rettete der Treffer von Italien-Legionär Karl-Heinz Schnellinger der Mannschaft von Bundestrainer Helmut Schön die Verlängerung. Es sollte als das Spiel des Jahrhunderts in die Geschichte eingehen. Eine Gedenktafel im Azteken-Stadion in Mexiko-City erinnert noch heute daran.

Vier Jahre später führte Franz Beckenbauer die Nationalmannschaft als Kapitän zum WM-Titel. Als Ossi und weiter gewachsener Fußballfan hatte diese Weltmeisterschaft einen besonderen Reiz. Wir konnten uns zweimal freuen, über den Sieg der DDR in Hamburg und etwas später, über das gewonnene Finale in München.

Zur Lichtgestalt wurde er später. Im für alle DDR-Bürger turbulenten Jahr 1990 war die WM in Italien eine willkommene Ablenkung. In der untergehenden DDR stand für ihre Bürger die Frage im Vordergrund, wie geht es weiter mit mir? Am 8. Juli 1990 kam es in Rom zu den Bildern, die zur Erinnerung an Franz Beckenbauer wohl immer wiederkehren werden. Als Trainer gelang ihm das, was er als Spieler 16 Jahre zuvor feiern konnte, Deutschland gewann die Weltmeisterschaft. Nach dem Sieg gegen Argentinien zeigten die Kameras einen in Gedankenversunkenen Franz Beckenbauer einsam über den Rasen des Olympiastadions in Rom schreiten. Die WM-Medaille umgehängt und die Hände in Taschen, ein Traum hatte sich erfüllt, er konnte es genießen.

Die WM 2006, das Sommermärchen, ist mit dem Namen Beckenbauer verbunden. Ihm ist zu verdanken, dass in Deutschland ein Fußballfest gefeiert werden konnte. Da war er längst der Kaiser, die Lichtgestalt und die später bekannt gewordenen Vorgänge um die Vergabe an den DFB konnten daran nichts ändern.

Ruhe in Frieden und ewig in der Erinnerung

© Foto: Eckhard Herfet

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC mit Ligaspiel gegen Tabellenführer Oythe

Am Samstag, den 13. Januar 2024 treffen in der Hämmerlinghalle der BBSC und VfL Oythe um 18.00 Uhr in der Liga aufeinander. Nach dem Pokalspiel vom Oktober sind die Gäste zum zweiten Mal in der Saison in Köpenick zu Gast.

Den Pokal Fight vom Oktober hatten die Gäste noch mit 3:1 gewonnen. Doch der BBSC hatte im Gegensatz zum Saisonauftakt in Oythe wirklich gut mitgehalten. Auf Oyther Seite (mit Ambitionen zum Aufstieg in die Liga Pro) überzeugten in den bisherigen Saisonspielen vor allem die beiden Neuzugänge aus Japan mit bestechend guter Annahme und Abwehr sowie platzierten Angriffsschlägen. Vorteil der Gäste aus dem Oldenburger Münsterland ist das gleichmäßig auf hohem Niveau besetzte Aufgebot mit 7 Athletinnen anderer Nationalitäten wie auch vier deutschen Spielerinnen.

Vor dem Vergleich am Samstag analysiert Berlins Trainer Jens Tietböhl, dass wir „damals zu Saisonbeginn nie den Hauch einer Chance gegen eine sehr gute Oyther Mannschaft hatten. Wir waren besonders in den Elementen Aufschlag und Annahme völlig unterlegen. Oythe war viel schneller, wacher und kämpferisch besser. Im Oktober, einige intensive Trainingseinheiten später, hatten wir unser Niveau und unsere Abstimmung auf dem Feld schon etwas verbessert. Und jetzt wollen wir Oythe einen heißen Kampf bieten “. Mittlerweile hat sich der BBSC als gute Mischung aus Youngstern und erfahrenen Athletinnen auf den 3. Platz der Tabelle vorgekämpft – und nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch dazu gewonnen. Ob das gegen den aktuellen Tabellenführer der Liga reicht? Für genug Motivation ist auf beiden Seiten des Netzes gesorgt – Spielfreude auf dem Feld und Spannung für das Publikum dürften sich von allein entwickeln. Wir freuen uns über lautstarke Anfeuerung von den Rängen!

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

Lokalmatadoren siegen beim Rita-Neise-Gedenkturnier

Zum 15. Mal richteten die SCC JUNIORS am vergangenen Wochenende (06./07. Jan 2024) das Rita-Neise-Gedenkturnier powered by Berlin Recycling in der Altersklasse U16 aus. Während sich die Gastgeber den Bronzeplatz erspielten, stand ein anderes Team aus der Hauptstadt am Ende ganz oben auf dem Podest. Der Berliner TSC verteidigte den Titel mit einem 2:0-Sieg (25:21, 25:18) im Finale gegen die polnische Mannschaft MOS Warschau-Wola.

18 Teams, davon eines aus dem Nachbarland Polen, gingen beim traditionsreichen Turnier zu Jahresbeginn an den Start. Erneut unterstützt von Titelsponsor Berlin Recycling stellte die Nachwuchsabteilung des Deutschen Meisters einen gelungenen Wettkampf für die mitunter weitgereisten Gastvereine auf die Beine. Gespielt wurde über mehr als 16 Stunden an zwei Tagen und in drei Sporthallen. Zur guten Atmosphäre trug neben der lautstarken polnischen Delegation auch bei, dass die Berliner Vertreter stark aufspielten. Zwei von drei standen gemeinsam mit den Gästen aus Warschau und den L.E. Volleys aus Leipzig im Halbfinale. In einer stimmungsgeladenen und beinahe hitzigen Partie musste sich die erste Mannschaft der SCC JUNIORS dort den Gästen aus der polnischen Hauptstadt mit 1:2 (25:21, 20:25, 8:15) geschlagen geben. Der Berliner TSC ließ gegen den Kontrahenten aus Sachsen allerdings nichts anbrennen (25:12, 25:10) und auch im Endspiel blieb die Mannschaft von Trainer Michael Lenk ohne Satzverlust.

Zuschauer am Turnierwochenende waren unter anderem Sascha Förster (Geschäftsführer Berlin Recycling GmbH), Kaweh Niroomand und Matthias Klee (beide BR Volleys Geschäftsführer), Günter Trotz (früherer Geschäftsführer und Initiator des Gedenkturniers) sowie die beiden BR Volleys Vereinsbotschafter Georg Klein und Robert Kromm. Der ehemalige Meisterkapitän Kromm sah seinen Sohn mit dem Berliner TSC schließlich den Turniersieg bejubeln. Gemeinsam mit dem ehemaligen SCC JUNIOR und jetzigem Netzhopper Djifa Amedegnato ehrten die bekannten Volleyballgrößen die Mannschaften sowie das „Dreamteam“.

Die SCC JUNIORS bedanken sich herzlich für die Unterstützung der Berlin Recycling GmbH sowie das großartige Engagement aller Spieler, Trainer, Eltern, Volunteers, Organisatoren und Fans. Die Fortsetzung ist sogar schon terminiert: Die 16. Auflage des Gedenkturniers für die frühere Abteilungsleiterin des Sportclubs Charlottenburg, Rita Neise, findet am 04. und 05. Januar 2025 statt.

Die Abschlussplatzierungen im Überblick:
1.    Berliner TSC
2.    MOS Warschau-Wola
3.    SCC JUNIORS I
4.    E. Volleys
5.    Landesauswahl Thüringen
6.    VCO Hamburg
7.    TV Eiche Horn Bremen
8.    VfK Südwest
9.    TuS Eintracht Wiesbaden
10.    Landesauswahl Brandenburg
11.    Landesauswahl Hessen
12.    SVG Lüneburg
13.    Rotation Prenzlauer Berg
14.    Landesauswahl Sachsen-Anhalt
15.    SCC JUNIORS II
16.    Schweriner SC
17.    FC Junkersdorf Köln
18.    TKC Wriezen

Pressefoto: © Anne-Maria Butze

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Heimsieg mit Leistungsdelle

Das Berlin-Brandenburg-Derby lockte am Freitagabend (05.01.2023) 4.170 Zuschauer in die Max-Schmeling-Halle und diese sahen das BR Volleys Team mit 3:1 (25:14, 25:16, 20:25, 25:15) gegen die Nachbarn der Energiequelle Netzhoppers KW siegen. Es war der zwölfte Erfolg im zwölften Bundesligaspiel für den Tabellenführer, der damit nun 34 Punkte auf dem Konto hat. Die Berliner um den MVP Cody Kessel heben mit diesem Heimsieg im Gepäck am Montag Richtung Lissabon ab, wo das extrem wichtige Auswärtsspiel in der Champions League bevorsteht.

Das Match eröffnete Saso Stalekar mit dem ersten erfolgreichen Schnellangriff und die BR Volleys legten mit Hannes Tille am Service einen echten Blitzstart hin (5:0). Nach der ersten Auszeit von Gästetrainer Kolevich waren auch die Brandenburger Gäste in der Max-Schmeling-Halle angekommen und wehrten sich fortan nach Kräften. Das Schlusslicht der Liga hatte aber gegen den Aufschlag und Block des Deutschen Meisters zwei Sätze lang einen schweren Stand (11:5, 16:7). Gegen Satzende begann das muntere Wechselspiel auf Berliner Seite und den Satzball zum 25:14 im Auftaktdurchgang legte Leon Dervisaj Daniel Malescha auf.

Im zweiten Satz konnte die junge Gastmannschaft kurzzeitig eine knappe Führung bejubeln (1:2), wurde aber schnell von den Hauptstädtern eingefangen. Tobias Krick setzte den krachenden Block zum 6:4 für die BR Volleys. Nun hatte Dervisaj dauerhaft die Regie von Tille übernommen und das Heimteam zog konsequent davon (16:6, 19:9). Ein Aufschlagfehler der Netzhoppers besiegelte das 2:0 für die Berliner (25:16). Die Hausherren spielten bis dahin aus einer guten Annahme, die inzwischen um Adam Kowalski gebildet wurde. Aber nun wendete sich das Blatt, denn die Brandenburger konnten diesmal die Anfangsphase des dritten Durchgangs offen gestalten und zogen daraus sichtbar Selbstvertrauen (7:8). Nach einem von insgesamt sieben Netzhoppers-Blocks sah sich Joel Banks gezwungen, per Auszeit einzugreifen (12:14). Der nächste Block der Gäste brachte die Berliner dann aber weiter unter Zugzwang (14:18). Die Netzhoppers spielten in dieser Phase stark und nutzten die Unkonzentriertheiten des Spitzenreiters. Nach einem Ass von Wiesner wurde es sogar deutlich (17:23) und Peters verwertete schließlich den Satzball für die Gäste (20:25).

Jetzt waren Marek Sotola, Satoshi Tsuiki und Tille wieder auf der Platte und nachdem Banks in der Satzpause überaus deutlich wurde, steigerten sich die Männer in Orange wieder. Sotolas Aufschlagserie sorgte zügig für einen Punktepuffer (9:4) und jetzt stimmte der Fokus bei Tille & Co wieder. Dank der Berliner Block-Abwehr-Arbeit wuchs der Vorsprung (19:11), bis schließlich neun Matchbälle auf der Anzeigetafel standen. Tille setzte per Ass den Schlusspunkt (25:15). Timothée Carle und Kessel waren mit 13 Punkten Topscorer der BR Volleys, für die jetzt die Vorbereitung auf das Match bei Benfica Lissabon am Mittwoch beginnen.

Stimmen zum Spiel
Cody Kessel: „Wir haben im dritten Satz nicht unser Level abgerufen und das konnten die Netzhoppers ausnutzen. Glückwunsch an die Netzhoppers, wie sie uns hier gefordert haben. Dieser Leistungsabfall kann, aber sollte natürlich nicht passieren. Aber auch das gehört zum Sport. Nach dem Spiel gegen Düren hatten wir drei Tage frei und dann im Kraftraum gepowert, um für das Match gegen Lissabon bereit zu sein. Das hat man uns heute angemerkt.“

Joel Banks: „Ich war nach dem dritten Satz wirklich wütend. Wir haben unsere Lektion aus dem Düren-Spiel nicht gelernt und wieder die Spannung verloren. Man könnte von einem klassischen dritten Satz sprechen, aber das darf uns trotzdem nicht passieren. Bei allem Respekt für einen beherzt spielenden Gegner sollten wir hier 3:0 gewinnen und können deshalb nicht zufrieden sein. Positiv ist festzustellen, dass wir keinen Punkt verloren haben und ohne weitere Verletzung nun am Montag nach Lissabon fliegen. Außerdem hat mir gefallen, wie zumindest die ersten zwei Sätze trotz aller Wechsel unser Spiel im Fluss blieb.

BR Volleys Formation
Timothée Carle + Cody Kessel (AA), Tobias Krick + Saso Stalekar (MB), Johannes Tille (Z), Marek Sotola (D) und Satoshi Tsuiki (L) | Eingewechselt: Leon Dervisaj, Daniel Malescha, Adam Kowalski, Ruben Schott

Topwerte
Carle 13 Punkte, 73 % pos. Annahme | Kessel 13 Punkte, 3 Blocks | Tille 3 Asse

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Pressefoto: © Andreas Gora

Eisbären verlieren nach kämpferischer Steigerung

DEL 35. Spieltag 04.01.2024 19:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Schwenninger Wild Wings 2:3 (0:2/2:2/0:1)

Das 1. Drittel ging an die Gäste. Die Eisbären hatten erhebliche Mühe, in das Spiel zu kommen. Nach gut zehn Spielminuten führten die Gäste aus dem Schwarzwald mit 2:0. Die Torschützen waren in der 5. und in der 9. Minute Boaz Bassen und Christopher Brown. Bis dahin hatten die Schwenninger fünfmal auf das diesmal von Jonas Stettmer gehütete Eisbären-Tor gezielt, davon waren zwei im Ziel, das war effektiv.

Mit Beginn des 2. Drittels stellte Serge Aubin die Reihenbesetzung um. Für Tobias Eder rückte Zachary Boychuk in die Sturmreihe zusammen mit Marcel Noebels und Leonard Pföderl. Dafür nahm Tobias Eder seinen Platz zwischen Frederik Tiffels und Ty Ronning ein. Eine Maßnahme, die sich als wirksam erwies. Die Gewechselten trugen sich in die Torschützenliste ein. Erst traf Boychuk in der 30. Minute und Tobias Eder legte in der 39. Minute mit einem Stochertor nach. Im Gewühl behielt er die Übersicht und irgendwie war der Puck dann hinter der Linie.

Steve Walker gewinnt mit Schwenningen in Berlin Foto: © Stephan Wenske

So begann quasi das Spiel im Schlussdrittel wieder von vorn. Unter dem Hallendach hängen seit kurzem sechs Nummern, darunter die 27, die trug einst Steve Walker, bei diesem Spiel stand er als verantwortlicher Trainer auf der Bank des Gegners. Aus alter Verbundenheit wollte er die Punkte nicht in Berlin lassen. Das erste Spiel in dieser Saison konnten die Eisbären mit 5:3 für sich entscheiden. Ganz so torreich ging nicht zu. Eine vor allem kämpferische Steigerung brachte Chance um Chance für die Eisbären. Die Gäste wurde förmlich im eigenen Drittel eingeschnürt. Mehrfach lag den 13.389 Zuschauern der Torschrei auf den Lippen, 35 zu 16 Torschüsse zugunsten der Berliner fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit. Eine der ganz wenigen Chancen führte zum Sieg für die Gäste, so kann es gehen, wenn einfach zu viele Chancen liegen gelassen wurden. Christopher Brown erzielte in der 58. Minute den Siegtreffer. Eishockey kann manchmal auch ungerecht sein. Auch eine 6 zu 4 Überzahl brachte nichts mehr ein. Die Schlusssirene erlöste die Mannschaft von Steve Walker, die ihr Glück kaum fassen konnten.

Steve Walker war eigentlich nur mit dem 1. Drittel zufrieden. Im Schlussdrittel hat seine Mannschaft zu viele Strafen gezogen und im Eishockey ist manchmal so, dass der glückliche Siegtreffer gelingt.

Serge Aubin sah das 1. Drittel ähnlich kritisch und das hat dann wohl den Ausschlag gegeben für die Niederlage. In dieser Liga sind drei konstant gute Drittel nötig, um zu gewinnen.

Hans-Peter Becker

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Foto: © Stephan Wenske

Spieldaten

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller, Wissmann (C); Melchiori, Ellis (A); Geibel, Finkelstein; Nowak – Noebels (A), Eder, Pföderl; Tiffels, Boychuk, Ronning; Veilleux, Cormier, Heim; Mik, Wiederer, Bartuli – Trainer: Serge Aubin    

Schwenninger Wild Wings: Brenner (Eriksson) – Trivellato, Marshall; Weber, Larkin; Huß, Boyle; Dziambor – Karachun, Platzer, Senyshyn; Bassen, Spink, Brown; Neumann, Pfaffengut, Hungerecker; Feist, Olimb, Uvira – Trainer: Steve Walker

Torfolge
0:1 – 04:24 – Bassen (Boyle, Huß) – EQ
0:2 – 08:37 – Brown (Marshall, Spink) – PP1
1:2 – 29:18 – Boychuk (Pföderl, Wissmann) – EQ
2:2 – 38:35 – Eder (Cormier) – EQ
2:3 – 57:42 – Brown (Spink) – EQ

Strafen
Eisbären Berlin: 6 (2, 0, 4) Minuten – Schwenninger Wild Wings: 12 (2, 2, 8) Minuten 

Schiedsrichter

Marc Iwert, Reid Anderson (Marcus Höfer, Maksim Cepik)

Zuschauer
13.389

Das Derby als Neustart

Noch einmal konnten die BR Volleys über den Jahreswechsel kurz verschnaufen, bis nun wieder ein anderer Spielrhythmus und -takt anschlägt. Mit dem Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Energiequelle Netzhoppers KW starten die Hauptstädter am Freitagabend (05. Jan. 2024 um 20.00 Uhr) in der heimischen Max-Schmeling-Halle in ihr zweites Saisondrittel. Hier steht neben wichtigen Entscheidungen in der CEV Champions League und dem Finale des DVV-Pokals insbesondere die Rückrunde der Bundesliga auf dem intensiven Programm.

Trotz des 3:1-Heimerfolgs zum Jahresabschluss gegen die SWD powervolleys Düren war Zuspieler Johannes Tille mit dem Auftritt der eigenen Mannschaft nicht rundum zufrieden. Der 26-jährige Regisseur stellte eine gewisse Trägheit bei sich und seinem Team fest, die er auf die Annehmlichkeiten der Weihnachtstage zurückführte. Dass daraus im Klassikerduell mit den Rheinländern kein Punktverlust resultierte, hatte auch viel mit dem Gegner zu tun, denn Düren erwischte ganz sicher nicht den besten Tag im Volleyballtempel. Dennoch gab Coach Joel Banks seiner Mannschaft im Anschluss an das Match über das Silvesterfest noch einmal drei freie Tage. „Ich persönlich fühle mich nach dieser Pause deutlich besser als nach der letzten. Man ist frischer und ausgeruhter. Ich hoffe und denke, das geht vielen im Team ähnlich“, so Tille.

Zum Jahresauftakt werden die Nachbarn von den Netzhoppers in Berlin vorstellig. Für den BR Volleys Zuspieler „ein attraktives und gutes Spiel, um schnellstmöglich wieder in Tritt zu kommen“. Es ist die Begegnung zwischen dem Tabellenführer und dem Schlusslicht. Die Netzhoppers gingen nach ihrem Neuanfang im Sommer mit der Hypothek von minus sechs Punkten in die Saison, nach der Hinrunde konnte die extrem junge Mannschaft davon erst drei aufholen. Nach einem schwierigen Start mit sechs 0:3-Niederlagen waren die Schützlinge von Trainer Alejandro Kolevich ihren Konkurrenten zuletzt knapper, meist mit 1:3 unterlegen. Das umjubelte Erfolgserlebnis gab es dann endlich am 16. Dez. 2023 mit einem 3:1-Heimsieg gegen den ASV Dachau.

Der Argentinier Kolevich, der die Bundesliga schon aus seiner Zeit bei den Bühler Bisons (2019 bis 2021) kennt, hat in Brandenburg Entwicklungsarbeit zu leisten und dabei auch mehrere Spieler unter seinen Fittichen, die bei den SCC JUNIORS das Volleyball-ABC erlernten. Jannes Wiesner, Tim Türpe und Djifa Amedegnato sind allesamt ehemalige SCCer, die gewissermaßen als erste Spieler das 2016 aufgesetzte, Gesamtberliner Nachwuchskonzept vollständig durchliefen und nun in der Bundesliga angekommen sind. Für das Trio und viele weitere Netzhoppers wird die Derby-Kulisse am Freitagabend sicher etwas ganz Besonderes sein. Das Hinspiel mit einem 3:0-Sieg der BR Volleys erlebten 918 Zuschauer in der gut gefüllten Paul-Dinter-Halle. Damals drückte vor allem Robert Täht dem Duell seinen Stempel auf. Das wird diesmal nicht möglich sein, denn der Este ist nach seiner Meniskus-Operation noch nicht wieder einsatzfähig. Ansonsten kann das Heimteam jedoch vollzählig in den heißen Monat Januar starten. Nach dem Derby, das nicht nur live bei Dyn, sondern auch Youtube und Twitch übertragen sowie vom Autohaus Wegener als „Partner des Spieltags“ präsentiert wird, wird sich der Fokus von Ruben Schott & Co auf die europäische Königsklasse richten. Die Reise zum wichtigen Auswärtsmatch gegen Benfica Lissabon in der kommenden Woche will das BR Volleys Team dann bestenfalls mit einem weiteren Bundesligaerfolg im Gepäck antreten.

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Pressefoto: © Andreas Gora