Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin mit 6 Punkte-Wochenende

BBSC Berlin – Fortuna Bonn        3:0 (23,21, 23)

Der BBSC hat sich am Samstagabend drei Punkte zum Doppelspieltags-Auftakt gegen die Fortuna aus Bonn gesichert.

Beide Mannschaften begannen mit einem untypischen Spiel. Von Beginn an bestimmten lange Ballwechsel das Geschehen. Keine Mannschaft vermochte es so recht, mit entsprechendem Nachdruck die Angriffsaktionen durch Punkte zu veredeln. Stattdessen bestimmte die gute Abwehrarbeit beider Seiten den Ablauf. Dabei hatten die Gäste zunächst Vorteile: Gerade im 1. Satz kämpfen sie um jeden Punkt, präsentierten gute Feldabwehr und lagen von Anfang an deutlich gegen die Berlinerinnen vorn. Erst mit dem 20:21 mussten sie akzeptieren, dass die Gastgeberinnen vorbeiziehen und den Satz holen. Berlin tat sich schwer, strahlte gerade in den Angriffsaktionen einige Unsicherheit aus und bekam den Ball nur mühsam auf den Boden.

Ähnliches Bild auch in den Folgesätzen, wenngleich sich Details änderten: Zu Anfang des 2. Satzes nutzte der BBSC eine Schwächephase des Gegners zu Satzbeginn und führte von Anfang an – der Satzgewinn ging nach Berlin. Eine Variation gab es auch im 3. Satz, da dieser von einer zu hohen Fehlerquote auf beiden Seiten geprägt war.

Rainer Schröter war nicht begeistert: „Wir hätten viel souveräner auftreten können, weil wir durchaus die Qualität haben. Obwohl wir nicht unser ganzes Können gezeigt haben, nehmen wir 3 Punkte für die Tabelle mit“

Die MVP Medaille auf Berliner Seite wurde Paula Morgenroth verliehen.

BBSC Berlin – VC Olympia Münster        3:0 (10, 22,7)

Mit einer Galavorstellung und dem zweiten 3:0 des Wochenendes schickten die Damen des BBSC die Talente aus dem Münsterland auf die Heimreise.

Von Anfang an diktierten die Berlinerinnen das Spiel. In jedem Aspekt waren sie besser als die Gäste. Trainer Schröter war schwer von seiner Mannschaft begeistert, da seine Mädels sowohl Spaß hatten, als Team ausgesprochen gut funktionierten wie auch jede einzelne Athletin auf das Spiel fokussiert war.

Von Münster war leider nichts die Stärke zu sehen, die Emlichheim oder Dingden Niederlagen beigebracht hatte. Die Westfälinnen erwischten einen rabenschwarzen Tag und hatten vor allem in Annahme und  Abwehr deutliche Defizite.

Nach dem Sonntag-Spiel sprach Trainer Schröter von einem zeitweise grandiosen Spiel: „Es ist sehr angenehm, dass wir die 6 Punkte dieses Wochenendes mitgenommen haben. Das tat uns sehr gut, nachdem wir ein paar Spiele verloren haben. Wir können es also noch. Das sollte uns auch Selbstvertrauen für die Partie gegen Oythe am kommenden Sonntag geben.“

Das nächste Spiel findet bereits am 19.12.21  in der Hämmerlinghalle statt. Um 15:00 Uhr wird gegen die Gäste aus Vechta angepfiffen.

Die MVP-Medaille des heutigen Sonntags wurde Zuspielerin Katharina Kummer verliehen.

Für den BBSC am Samstag im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel,  Anna Leweling, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Gutes Spiel, aber keine Punkte

BBSC Berlin – TSV Bayer 04 Leverkusen 1:3 (-23, 19, -18, -23)

Die Punkte des Samstagabends holten sich trotz einer guten Leistung nicht die Damen des BBSC – Favorit Bayer Leverkusen zeigte sich ein wenig stärker als die Berlinerinnen.

Beide Trainer hatten während der Woche nichts zu lachen. Eine schwierigere Trainingswoche mit wenigen Spielerinnen zur Verfügung machte eine Vorbereitung auf das Spiel nur schwer möglich. Krankheiten und Verletzungen sowie berufliche Gründe führten bei beiden Teams zu Ausfällen. Am Samstag standen für Berlin sowohl Annika Kummer als auch Annalena Grätz (zwar im Aufgebot, aber nicht eingesetzt) nicht zur Verfügung. Bei Leverkusen musste Sarah Overländer pausieren, Rebecca Schäperklaus war bereits nicht in die Hauptstadt mitgereist.

Der BBSC musste damit seinen Abwehrriegel erneut umstellen. Trainer Ole Schröter beorderte neben Paula Morgenroth als Libero Isabell Böttcher und Anna Leweling in die Annahme. Und sie alle trugen dazu bei, dass gegen den Favoriten aus Leverkusen ein ausgeglichenes Spiel erreicht wurde und lange Ballwechsel mit intensiven Abwehraktionen das Spiel prägten – wenngleich die entscheidenden Punkte von den Gästen gemacht wurden. So geht wohl auch der Sieg für die Rheinländerinnen in Ordnung, wenngleich – Originalton Schröter – „es wirklich schön gewesen wäre, wenn wir uns in den Tiebreak hinein gespielt hätten, um zumindest einen Punkt zu holen“. Aber ansonsten zeigte sich der Trainer von der Leistung des Teams angetan: „Ganz egal, wer auf der Platte stand: Alle haben ihre Sache gut gemacht, großes Lob für die Mannschaftsleistung!“ Zum MVP auf Berliner Seite wurde Roxana Vogel gewählt.

Für das nächste Wochenende gilt es, das Positive aus dem Vergleich gegen Leverkusen auch gegen Stralsund mitzunehmen. Gute Stimmung ist gegen den Lieblingsgegner ohnehin vorprogrammiert, da fehlt nur noch ein Quäntchen mehr Erfolg als gegen Leverkusen.

Die nächsten Heimspiele folgen für die BBSC-Damen mit einem Doppelspieltag am 11. Dezember 18:00 Uhr gegen Bonn und am 12. Dezember 15:00 Uhr gegen den VC Olympia Münster in der Hämmerlinghalle.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel,  Anna Leweling, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC Damen bestreiten letztes Saisonspiel gegen Stralsund

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin mit dem letzten Saisonspiel gegen Stralsund

Waren die BBSC-Damen am vergangenen Wochenende noch mit zwei Spielen am Wochenende Richtung Endspurt der Ligasaison unterwegs, folgt nunmehr das Saisonfinale mit dem Heimspiel am Samstag um 19:00 Uhr in der heimischen Hämmerlinghalle gegen die Wildcats Stralsund.

Den Damen vom Strelasund ist der am 6. Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. In der letzten Saison hatten die Gäste noch den inoffiziellen Meistertitel errungen, doch erreichte das Team von Trainer André Thiel in der laufenden Saison nicht die Stabilität wie im Vorjahr. Viele Wildcats erhielten eine erstklassige Ausbildung in den Bundesstützpunkten. Eine der wichtigsten Spielerinnen des Teams ist Anne Krohn, die nach erfolgreichen Jahren in Hamburg 2016 nach Vorpommern zurückkehrte. Seit ihren ersten Einsätzen im Zweitligateam von Aurubis vor 14 Jahren wurde ihr immer wieder das Attribut der am meisten vollkommenen Zweitligaspielerin zuerkannt. Über die auch im Beachvolleyball sehr erfolgreiche Athletin (in den letzten Jahren zweimal 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball!) laufen immer wieder die druckvollen Angriffe der Mannschaft von der Ostseeküste. Auf der Regieposition agiert Svenja Enning, die aus Münster Bundesligaerfahrung mitbrachte, sowie die frühere BBSC-Spielerin Lisa Senger.

Berlins Trainer Robert Hinz sieht sein Team am Sonntag überhaupt nicht in der Favoritenrolle: „Das Hinspiel haben wir an der Ostsee eindeutig verloren, wir haben die Angriffe von Anne Krohn überhaupt nicht in den Griff bekommen. Nach den nervenaufreibenden Wochen mit einer Vielzahl von Nachholspielen wollen wir im letzten Vergleich der Saison ohne Druck aufspielen, unseren Spaß am Volleyball auf das Feld bringen. Chancenlos sind wir nicht: Schaffen wir es, an unser Leistungsmaximum zu gehen, so ist die Überraschung möglich.“ In den letzten Ligaspielen hat sich das Berliner Team trotz der verletzungsbedingten Ausfälle gut geschlagen. Nach dem Saisonende wird der BBSC zwischen 7. und 9. Tabellenplatz einlaufen.

Der BBSC Berlin freut sich auf ein attraktives Spiel gegen eine der Mannschaften, zu der auch durchaus freundschaftliche private Kontakte bestehen. Mit dem sprichwörtlichen Mannschaftsgeist will das Team am Sonntag dem Publikum eine hochklassige und spannende Partie präsentieren. Erneut findet das Spiel ohne Zuschauer statt. Sporttotal überträgt wie schon bei den letzten Heimspielen den Vergleich in voller Länge und mit dem wie immer sachkundigen Kommentar.

Burkhard Kroll


	

Volleyball 2. Bundesliga: BBSC Berlin holt vier Punkte

Mit einem 3:1 Heimsieg gegen Bonn und einer 2:3 Auswärtsniederlage beim Tabellenzweiten Köln verbucht der BBSC ein erfolgreiches Wochenende.

BBSC Berlin – Fortuna Bonn        3:1 (16, -22,17, 17)

Im Samstagspiel gegen Aufsteiger Bonn holten sich die Berlinerinnen die ersten 3 Punkte. Weiterhin ohne die verletzten Marie Dreblow, Antonia Lutz und Antonia Heinze angetreten, wurden Isabel Böttcher, Friderike Rupf und Lea Katharina Thurm vom Trainerteam in den ersten Sechser beordert. Die Mannschaft konnte wie bereits im Auswärtsspiel in Bonn den Gegner weitgehend kontrollieren. Lediglich im 2. Spielabschnitt zog Bonn mit einem Zwischenspurt zu Satzbeginn davon und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen In den anderen Sätzen fiel die Führung der Gastgeberinnen dagegen deutlich aus. Der BBSC punktete vor allem mit einem stabilen Block-Abwehrverbund, der es den Gästen schwer machte, ihr Spiel aufzuziehen. Trainer Hinz lobte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit. Die MVP Medaille auf Berliner Seite wurde Stephanie Utz überreicht, die mit ihren platzierten Angriffsschlägen die Bonner Abwehr immer wieder vor nicht zu lösende Probleme gestellt hatte.

DSHS Snowtrex Köln – BBSC Berlin         3:2 (-12, -25, 22,13, 13)

Nach einer sehr kurzen Regenerationsphase stand am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr bereits das vorletzte Ligaspiel dieser Saison auf dem Spielplan. Der Tabellenzweite Köln hatte im gestrigen Spitzenspiel gegen Tabellenführer Leverkusen eine klare Niederlage einstecken müssen – Revanchegelüste gegen den heutigen Gegner BBSC wären nicht abwegig gewesen, zumal die Berlinerinnen die lange Autobahnanreise in den Knochen hatten. Stattdessen: Verkehrte Welt in den ersten beiden Sätzen. Bestens vom Berliner Trainer eingestellt und nur mit einer Veränderung gegenüber dem Match am Samstag, 17.04. (Alina Gottlebe-Fröhlich im Außenangriff statt Isabel Böttcher), verdienten sich die Gäste mit zwei Satzgewinnen gleich zu Anfang des Spiels nicht nur den Respekt der Rheinländerinnen, sondern auch einen Auswärtspunkt.

Erst mit Beginn des 3. Satzes drehten die Kölnerinnen auf, zogen mit 7:0 davon. Auch der 4. Satz ging klar an die Gastgeberinnen. Der Tiebreak,- immerhin der 9. von den Berlinerinnen zu spielende Satz des Wochenendes wurde noch einmal trotz der hohen körperlichen und psychischen Belastung beider Teams hoch spannend. Der BBSC holte einen zwischenzeitlichen 4-Punkte-Rückstand auf und nur noch 13:12, dann 14:13 zeigte die Anzeigetafel in der Sporthochschule Köln. Den letzten Punkt sicherte sich allerdings der Tabellenzweite. Berlins Trainer Robert Hinz war voller Respekt vor der Leistung seines Teams: „Großartig gekämpft und über weite Strecken taktisch diszipliniert gespielt – und das ganze nach den Anstrengungen der letzten Wochen. Da ziehe ich meinen Hut“. Die MVP Medaille an die Gäste wurde Annika Kummer überreicht, die Kölns Trainer Jimmy Czimeck mit ihren Abwehrkünsten überzeugt hatte.

Für den BBSC folgt am kommenden Samstag, 24.04.2021 um 19:00 Uhr das letzte Saisonspiel: In der Köpenicker Hämmerlinghalle schlagen die Stralsunder Wildcats zum Saisonhalali auf.

Für den BBSC im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Burkhard Kroll

BBSC Berlin mit stark erkämpften Punkten bei echter Winterreise

Die Tour der Berlinerinnen zum Auswärtsspiel in Essen stand bereits unter dem Eindruck der aufziehenden Schneefront. In der Sporthalle Bergeborbeck zeigten die Berlinerinnen jedoch einen heißen Kampf mit verdientem Sieg. Die ersten beiden Sätze dominierten zunächst die Pottperlen. Ein 3:0-Erfolg für die Gastgeberinnen, die ja bereits beim Spiel im Oktober in Berlin mit einem 3:1 Auswärtserfolg aufgetrumpft hatten, schien nur noch eine Frage der Zeit für die favorisierten Gastgeberinnen. Mit Beginn des 3. Satzes gelang es den Berlinerinnen jedoch, den Schalter umzulegen. Nahezu in Perfektion arbeiteten die Gäste in Block und Feldverteidigung und zogen den Essener Angriffen beeindruckend den Zahn. Dass die Pottperlen als eigentlicher Favorit diesen Satz einstellig verloren haben, brachte für die restliche Partie einen enormen psychologischen Vorteil.

Die Gastgeberinnen erreichten auch nachfolgend nicht mehr die Sicherheit, die sie in den ersten Sätzen demonstriert hatten. Die Berlinerinnen profitierten vom psychologischen Hoch und sicherten sich mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung den dritten Auswärtserfolg in den Spielen nach der langen Quarantäne- und Coronaspielpause. BBSC Trainer Robert Hinz analysierte rundum zufrieden „Im Hinspiel hatten wir selbst viel zu viele eigene Fehler gemacht. Das haben wir heute optimieren können und wir haben wesentlich kontrollierter und cleverer gespielt“. Die MVP Medaillen gingen an diesem Abend an Stephanie Utz sowie Essens Sandra Ferger.

Der BBSC tritt bereits am kommenden Mittwoch im Nachholspiel beim VC Olympia in Hohenschönhausen an, ehe am Samstag, den 13. Februar 2021 um 18:00 Uhr das nächste Heimspiel folgt – beide Spiele allerdings weiterhin ohne Publikum.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC/Burkhard Kroll

BBSC Volleyball-Damen siegreich gegen Eimsbüttel

BBSC Berlin – Eimsbütteler TV Hamburg                   3:1 (15,18, -22,19)

Der ETV Hamburg als Aufsteiger der Liga hatte sich aus der Region die stärksten Spielerinnen für das Abenteuer der 2. Bundesliga gesichert. Insoweit waren die Gastgeberinnen gewarnt – ETV durfte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Von Beginn an diktierte der BBSC den Rhythmus des Spiels. Den Gästen gelang zunächst nicht allzu viel und die Fehlerquote auf Hamburger Seite veranlasste ETV-Trainer Kahl recht schnell, sein Aufgebot zu optimieren. Mit den erfahrenen Hanne Binkau und Anna Behlen kam Ende des ersten Satzes etwas mehr Struktur in das Gästespiel. Vor allem Behlen sorgte in der Folgezeit mit unbändiger Energie und kraftvollen Schlägen für die Beschäftigung der BBSC Abwehr. Imposant war vor allem auch die Übersicht, die das langjährige Beach-As ausspielte.

BBSC Mannschaft nach dem Sieg gegen Eimsbüttel Foto © POT Marketing GmbH und Markus Hylinski

Doch auf der Berliner Seite zeigt das gesamte Team in allen Elementen großes Engagement, um die Punkte in der Hauptstadt zu behalten. Die Hamburger Bemühungen wurden in Block und Abwehr reihenweise entschärft und die eigenen Angriffe gestartet. Auch auf Hamburger Seite kratzte die Abwehr vieles weg, so entwickelte sich ein durchaus unterhaltsames Spiel für die etwa 160 Zuschauer, unter ihnen auch etliche Hamburger Fans. Die Berlinerinnen zeigten sich jedoch über das gesamte Spiel stabiler in der Abwehr (Annika Kummer und Alina Gottlebe-Fröhlich) und durchschlagskräftiger im Angriff (vor allem über Antonia Lutz und Stephanie Utz). „Der Sieg heute war auch ein Sieg unseres Willens, des Rackerns auf dem Feld. Wir haben uns auch von dem zwischenzeitlichen Hamburger Hoch im 3. Satz nicht beirren lassen und danach wieder so richtig Gas gegeben und unser Spiel durchgezogen“ strahlte Kapitänin Katharina Kummer nach Spielende. „Schön, dass wir die uns heute in der Halle besuchenden Fußballer des Adlershofer BC mit einem richtig attraktiven Heimsieg verwöhnen konnten“.

Zur MVP wurde auf Hamburger Seiten Anna Behlen gewählt. Die goldene Plakette erhielt Berlins Annalena Grätz.

Für das Team geht es erst am Samstag, den 24. Oktober, um 18:00 Uhr in der Hämmerlinghalle in der Liga weiter. Gegner ist dann Allbau Essen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Lea-Katharina Thurm, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC Berlin startet neu durch – Auswärtssieg in Borken

Skurios Volleys Borken – BBSC Berlin   0:3 ( -15, -13, -15)

Nach der klaren Heimniederlage gegen Köln konnte für den BBSC nur das Motto gelten, mit dem nächsten und damit dem samstäglichen Auswärtsspiel beim letztjährigen Tabellendritten Borken einen Neustart in die Saison zu versuchen, alles auf Null zu setzen und dabei die Fehler aus dem Saisoneröffnungsspiel zu vermeiden. Und wie das gelang! “Wir selbst haben gut aufgeschlagen und zudem im Blockspiel stark verbessert agiert im Vergleich zur Vorwoche. Von daher geht dieser glatte Sieg auch vollkommen in Ordnung“ zeigte sich Berlins Trainer Robert Hinz zufrieden nach der langen Tour an die Grenze zu den Niederlanden. Die Berlinerinnen überzeugten mit ihrer starken Annahme und Feldabwehr sowie einer guten Angriffsleistung, während die Gastgeberinnen Variabilität in ihren Angriffsabschlüssen vermissen ließen. Auf der Webseite der Skurios Volleys wird gerade die wie eine Gummiwand wirkende Berliner Feldabwehr in höchsten Tönen gelobt. Verdient ging die goldene MVP-Medaille (erneut) an die Berliner Libera Annika Kummer.

Damit ist der Re-Start bestens geglückt. Die Mannschaft trifft am kommenden Wochenende in Leverkusen auf die nächste Spitzenmannschaft für diese Saison. Hinz will die Punkte keinesfalls verschenken: „Sie sind im meinen Augen der klare Favorit im nächsten Spiel. Allerdings werden wir auch in dieser Trainingswoche den Gegner ausgiebig vorbereiten und hoffen etwas Zählbares für die Tabelle aus der Ostermann-Arena mitbringen zu können“

für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Lea Katharina Turm, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC berlin

BBSC Berlin auch in Dingden erfolgreich

SV Blau-Weiß Dingden – BBSC Berlin  0:3 (19,16, 23)

Der BBSC gestaltete auch das nächste Auswärtsspiel erfolgreich: Bei Blau-Weiß Dingden sicherten sich die Berlinerinnen die nächsten drei Punkte mit einem klaren 3:0. Die Gastgeber waren in ihren Statements voll des Lobes für die Gäste, deren Spiel einfach eine „Nummer zu groß“ für den Verein an der niederländischen Grenze bewertet wurde. Die Hauptstädterinnen zeigten kaum Schwächen und beeindruckten mit harten Angriffsschlägen sowie guter Annahme und Feldabwehr. So wurde der Berliner Zuspielerin immer wieder ein präziser Spielaufbau ermöglicht. Erst im dritten Satz hielten die Gastgeberinnen längere Zeit mit, doch den Sieg ließen sich die Gäste nicht nehmen.

Die MVP-Medaillen gingen an Maike Schmitz (Dingden) und Josephine Suhr (BBSC).

Berlins Trainer Robert Hinz resümierte entspannt: „Die Mannschaft hat bei diesem Auswärtsspiel wirklich einen guten Job gemacht, obwohl es uns der Gastgeber nicht leicht gemacht hat. Allerdings waren wir doch in Aufschlag und Angriff spürbar überlegen. Erneut möchte ich keine einzelne Spielerin herausheben, sondern vielmehr die hervorragende Teamleistung loben.“

Der BBSC trifft im nächsten Spiel erst am 22. Februar um 19:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle auf Allbau Essen.

Für den BBSC am Samstag im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin