Mit Grankin und Carle nach Lüneburg

Die Gesichtszüge bei Cedric Enard sind seit einigen Tagen etwas entspannter, seine Mimik hellte sich auf. Der Cheftrainer der BR Volleys hofft, an diesem Wochenende erstmals seit langer Zeit wieder mit voller Kaderstärke in ein Pflichtspiel gehen zu können. Kapitän Sergey Grankin und Außenangreifer Timothée Carle stehen vor ihrer Rückkehr ins Team, das am Samstagabend in Lüneburg (05. Dez. um 19.00 Uhr) auf der Jagd nach dem sechsten Bundesligasieg ist.

Bevor es für die BR Volleys in der nächsten Woche in der CEV Champions League mit drei schweren Matches in drei Tagen international richtig ernst wird, wartet noch eine wichtige Aufgabe in der Volleyball Bundesliga auf die Hauptstädter. Der Tabellenzweite will bei der SVG Lüneburg bestehen und die zuletzt aufsteigende Tendenz nach dem klaren Heimsieg gegen die United Volleys Frankfurt (3:0) bestätigen. Cedric Enard nimmt seine Männer in die Pflicht: „Wir müssen an unser Auftreten aus dem Duell gegen Frankfurt anknüpfen. Das ist das Gesicht, was wir zeigen wollen und mit dem wir erfolgreich sein können.“

Zuversichtlich stimmt den Franzosen dabei, dass sein Team erstmals seit dem Heimauftakt gegen Düren am 17. Okt vollzählig zu einem Spiel antreten dürfe. Überhaupt wäre es erst das zweite Match, das die Berliner in dieser Saison mit kompletter Kaderstärke bestreiten. Wäre, weil hinter dem Einsatz von Pierre Pujol nach einer Luxation des rechten Daumens weiterhin ein kleines Fragezeichen steht. Sebastian Kühner, der gegen Frankfurt sogar zu einem Kurzeinsatz kam, stünde jedoch hierfür erneut als Back-Up zur Verfügung. Sergey Grankin und Timothée Carle sind derweil zurück auf dem Parkett und melden sich einsatzfähig. „Inwieweit die beiden der Mannschaft nach ihren langen Verletzungspausen schon helfen können, werden wir sehen“, beugt Enard einer überhöhten Erwartungshaltung vor. Neuzugang Kévin Le Roux ist für die Lüneburg-Partie noch keine Option. Im BR Volleys Lager hofft man, dass der Mittelblocker nach bestandenem Medizincheck am Montag zum Team stoßen kann.

Auch beim Gegner drehte sich zuletzt das Spielerkarussell. In einem beiderseitigen Einvernehmen trennten sich die „LüneHünen“ von Leon Dervisaj. Noch wurde kein Ersatz bekannt gegeben, womit Hannes Gerken aktuell allein die Zuspiel-Zügel in der Hand halten würde. „Das macht es für uns zwar etwas ausrechenbarer, aber deshalb nicht automatisch leichter. Hannes Gerken macht seine Sache sehr gut“, findet Enard lobende Worte für den 22-Jährigen, den SVG-Trainer Stefan Hübner im Sommer aus der zweiten Mannschaft in den Profikader beförderte. Was die BR Volleys gegen das mit Abstand blockstärkste Team der Liga (100 direkte Blockpunkte) erwartet, weiß der Franzose ziemlich genau: „Die Lüneburger werden es uns Samstag definitiv richtig schwer machen, dort zu bestehen. Die Grundlage für ihr bisheriges Auftrumpfen im Block ist ihr guter und konstanter Aufschlag. Diesen in der kleinen, flachen Halle zu entschärfen, wird eine Hauptaufgabe sein. Überhaupt ist die Gellersenhalle ein spezieller Spielort, darauf müssen wir uns einstellen.“ Annahmespieler wie Julian Zenger, Cody Kessel sowie Samuel Tuia kennen die besondere Herausforderung. Gemeinsam mit ihren Mitspielern werden die Berliner Annahme-Spezialisten alles geben, um die BR Volleys Auswärtsbilanz bei der SVG Lüneburg – bisher stehen dort fünf Niederlagen nur drei Siege gegenüber – am Samstagabend aufzubessern und die Mimik ihres Trainer weiter aufzuhellen.

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Hertha gewinnt das Hauptstadtderby

Der Konjunktiv ist nur sehr bedingt tauglich, um ein Fußballspiel zu bewerten. Man kennt das, hätte hätte Fahrradkette u.s.w., der Fakt ist, Hertha hat den Platz als Sieger verlassen. Als Gruß an die Fans, die leider wieder draußen bleiben mussten, tanzten die Blau-Weißen die menschenleere Ostkurve an.

Einmal noch zurück zum Konjunktiv. Wie wäre das Spiel ausgegangen, hätte in der 23. Spielminute nicht Robert Andrich ein so rüdes Foul an Herthas Lukas Tousart begangen. Die glatt rote Karte war die logische Folge. Es war ein Foul mit Potenzial für eine anschließende Krankenhauseinlieferung. Kurz zuvor waren die Eisernen durch Taiwo Aoniyi in Führung gegangen.

Hatte die Mannschaft aus Köpenick bis dahin eh nicht vor, die Initiative zu übernehmen, warum auch, so mussten sie jetzt noch mehr Beton anrühren. Bis zum Pausentee biss sich die „Alte Tante“ die Zähne aus. Lediglich in der 40. Minute kann Tousart einen Kopfball nach Ecke von Matheus Cunha anbringen. Andreas Luthe musste das erste Mal im Spiel energisch zu packen. „Es hat von Außen keinen Spaß gemacht, da zuzuschauen.“ Ein Zitat von Hertha Trainer Bruno Labbadia.

In der zweiten Hälfte stellte Labbadia um. Für Vladimir Darida kam Krystof Piatek und Tousart räumte seinen Platz für Javiro Dilrosun. Aus dem 4-1-3-2 wurde ein 4-3-3, die Eisernen verteidigten mit den neun verbliebenen Feldspielern meist in einem 5-3-1 oder 4-3-2 System. Das Bollwerk hielt bis zur 51. Minute unter tätiger Mithilfe des Union-Keepers erzielte Peter Pekarik das 1:1. Luthe konnte einen Schuss von Cunha aus der zweiten Reihe nur schräg nach vorn abwehren und Pekarik war mit sehenswerter Schusshaltung zur Stelle. Indirekt war Luthe in der 74. Minute an Gegentreffer Nummer zwei beteiligt. Er spielte einen langen Fehlpass ins Mittelfeld. Schlussendlich ist Piatek zur Stelle, sein Schuss wird noch unglücklich abgefälscht. Keine Chance für Luthe und Hertha hatte das Spiel gedreht. Piatek ist nur drei Minuten später erneut zur Stelle und sorgt für den Endstand.

Die Eisernen versuchten es eine erneute Niederlage im Olympiastadion abzuwenden. Unions Kapitän Christopher Trimmel traf nach dem Spiel dazu die richtige Aussage: „Wenn du 70 Minuten in Unterzahl spielst, dann ist es gegen jeden Bundesligisten schwer zu bestehen. Uns schwinden die Kräfte, Hertha schmeißt frische Spieler rein, dann wird es am Ende schwer. Ich hätte gern gesehen, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn elf gegen elf bis zum Ende gespielt hätten. Dann wäre das Ergebnis ein anderes gewesen, denke ich“. Allzu viele Torchancen haben die Eisernen nicht zugelassen, letztlich hat sich die größere individuelle Klasse des Ortsrivalen durchgesetzt. Leider werden wir nie erfahren, wie das Spiel bei Vollzähligkeit bis zum Schlusspfiff ausgegangen wäre.

Eine Schrecksekunde gab es für die Eisernen kurz vor dem Schlusspfiff. Max Kruse musste humpelnd vom Platz geführt werden. Eine Diagnose steht noch aus, es wäre fatal, sollte Kruse länger ausfallen.

Spieldaten:

Bundesliga 9. Spieltag

Hertha BSC – 1.FC Union Berlin 04.12.2020 20:30 Uhr

Hertha BSC: Schwolow – Pekarik (90.+2. Zeefuik)., Boyata, Torunarigha, Plattenhardt – Stark, Guendouzi – Darida (46. Piatek), Tousart (46. Dilrosun), Cunha (90.+2. Leckie) – Lukebakio (85. Mitteldstädt)

1. FC Union Berlin: Luthe – Friedrich, Knoche, Ryerson (83. Becker) – Trimmel (78. Bülter), Prömel (83. Teuchert), Andrich, Lenz (78. Gießelmann) – Ingvartsen – Awoniyi (54. Griesbeck), Kruse

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych, Mark Borsch, Stefan Lupp, Dr. Robert Kampka

Tore: 0:1 Awoniyi (20.), 1:1 Pekarik (51.), 2:1 Piatek (74.), 3:1 Piatek (77.)

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Emlichheim zu Gast beim BBSC

Am kommenden Samstag den 5. Dezember 2020, ist um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle mit Emlichheim ein Team zu Gast, das seit vielen Jahren auf gutem Bundesliganiveau spielt. Das Spiel findet aufgrund der aktuellen Corona Einschränkungen erneut ohne Publikum statt. Glatte 5 Wochen ist es her, dass der BBSC sein letztes Ligaspiel absolvierte. Glatte 5 Wochen, die fast ausschließlich durch die Corona Einschränkungen mit Ausfall von Spielen und zeitweiser Quarantäne der gesamten Mannschaft geprägt waren. Nun gibt es also den nächsten Anlauf. Die Tests sind absolviert – freilich weiß das Team aus den Erfahrungen der letzten Wochen genau, dass noch viele Unwägbarkeiten im Spiel sind, um auch noch in den letzten Stunden vor dem Anpfiff wieder das Zurückpfeifen zu erleben.

Mit Emlichheim kommt eine Mannschaft nach Berlin, die in ihrer 31. Bundesligasaison erneut eine Symbiose aus Konstanz – der Verein setzt erneut auf viele Nachwuchsspielerinnen – und gleichzeitig etwas überraschenden Veränderungen im Aufgebot gekennzeichnet ist. Kein Verein der Liga verfügt über ein so junges Team. Viele Spielerinnen kommen aus den Jahrgängen 2000-2003 und wurden vom Verein unter Nachwuchscoach Michael Lehmann mustergültig auf die 2. Liga vorbereitet. Die in der vergangenen Saison noch für Emlichheim spielenden drei Holländerinnen verließen den Verein. Stattdessen holte Trainer Pascall Reiß mit der Amerikanerin McKenzie Kramer und der bulgarischen Nationalspielerin Kristina Petrova einige schlagkräftige Argumente in sein Aufgebot. Die Bulgarin nahm für ihr Heimatland schon an Welt- und Europameisterschaften teil, jedoch als Libera. In Emlichheim wird sie als Außenangreiferin eingesetzt. Für eine Überraschung auf dem Feld könnte der Einsatz von Jungstar Pia Timmer werden. In ihrem Heimaturlaub darf die US-Studentin (und frühere Kapitänin Emlichheims bereits mit 17 Jahren!) für den SCU auch in der 2. Bundesliga auf dem Feld stehen, denn sie hat von ihrem Universitätsteam grünes Licht für Einsätze in der Liga bekommen. Der Gegner könnte so ein ganz harter Brocken für die Berlinerinnen werden, denn schon ohne Timmer gelangen Siege gegen Stralsund und Dingden.

Der BBSC – frisch aus der Quarantäne zurück, üblicherweise mit Verletzungsanfälligkeit nach solcher Situation, dazu lange Zeit ohne Spielpraxis und ohne das Üben der vielen Selbstverständlichkeiten und Automatismen auf dem Feld – dürfte gegen die Gäste nur in einer Außenseiterrolle stehen. Von Anfang an ist die Berliner Mannschaft aufgefordert, mit der Konzentration aufzutreten, wie sie es bei den Auftritten gegen Borken und Hamburg dokumentierte. Die vom Besuch des Spiels ausgeschlossenen Fans können die Mannschaft wegen der aktuellen Corona Auflagen nicht unterstützen. BBSC Kapitänin Katharina Kummer bleibt nur die Empfehlung des „gut funktionierenden Livetickers der VBL – so seid Ihr immer ganz aktuell auf dem neuesten Stand! Drückt uns die Daumen!“

Quelle: Burkhard Kroll

Eisbären-Kapitän Andre Rankel beendet seine Karriere

„Als Preuße wolltest du nie ein Eisbär sein“, so wurde Andre Rankel in einem Interview zitiert. Die Eishockey-Preussen sind nur noch Erinnerung und Rankel, der dort seine Schritte als Eishockeyspieler machte, ist jetzt fast so etwas wie eine Eisbärenlegende. Nach seinem Wechsel 2003 von den Berlin Capitals absolvierte er 865 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga DEL und nur für die Eisbären. Geboren 1985 gehörte er bei den Eisbären zu dem goldenen 85er-Jahrgang. Im selber Jahr wurden seine späteren Mannschaftskameraden Frank Hördler, Florian Busch und Jens Baxmann geboren. Alle waren bereits 2005 am ersten Titelgewinn in der DEL beteiligt.

Andre Rankel mit dem Meisterpokal 2013 © Foto: Stephan Wenske

Am 30. November 2020 wurde offiziell, was bereits vermutet wurde. Andre Rankel muss seine Karriere beenden. Die 17 Jahre Profi-Eishockey haben ihre Spuren hinterlassen. Ausschlaggebend war eine Schulterverletzung, gern hätte er noch ein paar Jahre weitergemacht. Die Eisbären hatten zu einer coronabedingt, virtuellen Pressekonferenz eingeladen. In der Kabine der Eisbären hatten vor der Kamera, neben Rankel, auch der Geschäftsführer Peter John Lee und Des Squire, der die Moderation übernahm, Platz genommen. Man merkte es dem nun ehemaligen Mannschaftskapitän während seiner Ansprache an, dass ihm der Abschied schwerfiel.

Eishockey war bisher sein Leben und er wird diesem Sport weiter verbunden bleiben. Er will studieren und daneben ein Praktikum in der Organisation der Eisbären absolvieren. Seine Karriere kann mit beeindruckenden Zahlen aufwarten. Er hat insgesamt 517 Scorerpunkte in der Liga gesammelt und dabei 247 Tore erzielt. Sein Schlagschuss war gefürchtet. Für die Nationalmannschaft wurde 77 Mal nominiert. Er stand 2010 bei Olympia in Vancouver für Deutschland auf dem Eis.

Mit Beginn der Saison 2012/13 übernahm er von Stefan Ustorf das Kapitänsamt. Es klappte in diesem Jahr erneut mit dem Meistertitel, es war der Hattrick, nach den Meisterschaften 2011 und 2012. Das C auf dem Trikot wechselte von der Nummer 14 auf die 24. Zukünftig wird das Trikot mit der 24 zusammen der 14 unter dem Dach der MB-Arena hängen. Rankel bisherige Nummer ist nunmehr die insgesamt sechste, die auf Wettkampf-Trikots der Eisbären nicht mehr vergeben wird. Die Ehre eine gesperrte Nummer zu haben ist vor Rankel, den Eisbärenspielern Sven Felski (11), Stefan Ustorf (14), Mark David Beaufait (19), Denis Pederson (20) und Steve Walker (27) zuteil geworden. Jetzt wird diese Weise Andre Rankel geehrt.

Hans-Peter Becker

Berliner Unentschieden am 9. Spieltag

Am Freitag, 4. Dezember steht das insgesamt dritte Berliner Bundesliga-Derby auf dem Programm. Leider dürfen erneut nur die guten Geister der Fans im Olympia-Stadion direkt dabei sein. Am 8. Spieltag leisteten sich beide Teams ein Unentschieden zur Vorbereitung. Die Eisernen spielten 3 : 3 gegen die Frankfurter Eintracht und einen Tag später hielten die Herthaner ein 0 : 0 in Leverkusen. Es war immerhin das zweite Auswärtsspiel in Folge, bei dem die Alte Dame keinen Gegentreffer hinnehmen musste. Die Eisernen kassierten dagegen gleich drei Gegentore im eigenen Stadion. Trainer Urs Fischer wird darüber nicht erfreut gewesen sein. Eine 2 : 0 Führung im Spiel reichte am Ende nicht, eher im Gegenteil, ein genialer Moment von Max Kruse rettete einen Punkt.

Wie in der Wuhlheide, so war auch in Leverkusen die Punkteteilung leistungsgerecht. Die Werkself ging wie der Gegner aus Berlin-Charlottenburg ersatzgeschwächt in die Partie. Ein Lucky-Punch gelang beiden nicht. Herthas Manko lag in der Durchschlagskraft. Bruno Labbadia war trotzdem nicht unzufrieden: „Wir haben gegen eine der formstärksten Mannschaften immerhin einen Punkt geholt.“ Für das Derby muss eine Steigerung her.

Hans-Peter Becker

BR Volleys – Erfolg für das Selbstbewusstsein

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung: Nach der herben Enttäuschung im Pokal haben die BR Volleys in der Volleyball Bundesliga drei Tage später eine Antwort gegeben. Gegen die United Volleys Frankfurt sammelten die Berliner die volle Punktzahl, dabei war der 3:0-Sieg (25:18, 25:18, 25:17) zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Nicht zu stoppen war Benjamin Patch mit 17 Punkten bei einer Angriffsquote von 70 Prozent, MVP-Gold verdiente sich aber erstmals der Brasilianer Èder mit einer starken Performance im Mittelblock.

Die BR Volleys mussten weiterhin auf Timothée Carle und Sergey Grankin verzichten, auch Pierre Pujol ging mit Kniebeschwerden angeschlagen in die Partie. Dennoch gelang den Hauptstädtern ein guter Start: Angeführt von einem hellwachen Julian Zenger in der Abwehr setzten sich die Gastgeber früh ab (8:4). Danach hielten die Männer in Orange den Vorsprung kontinuierlich und vor allem im Spiel aus der Annahme heraus lief es rund: Am Ende des Durchgangs zeigte der Statistikbogen eine perfekte Sideout-Quote von 100 Prozent, wenn die Annahme ins Spiel gebracht wurde. Weil Frankfurt im Gegenzug große Probleme hatte, den Ball auf den Boden zu bringen – die Angriffsquote lag bei 29 Prozent –, brachten die Berliner den Satz souverän ins Ziel (25:18).

Anschließend blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, ehe Benjamin Patch in seiner unwiderstehlichen Art und Weise auf eine 13:9-Führung stellte. Nachdem der starke Samuel Tuia noch ein Ass nachlegte, kam die Maschinerie der BR Volleys wieder ins Rollen. Erneut war es Patch, der einen Aufschlag von Éder zur 2:0-Führung vergoldete (25:18). Im Gegensatz zur Partie am Mittwoch behielten die Hausherren nun die volle Konzentration und ließen keinen Deut nach (10:3). Ein Ass von Pujol und starke Blockaktionen brachten die Berliner endgültig auf die Siegerstraße (15:7), ehe es doch noch zu einem Schreckmoment kam: Bei einem Block verletzte sich Pujol am Daumen. Sebastian Kühner, für eine solche Situation schon in den letzten Wochen reaktiviert worden, sprang ein und blieb auf der Platte. Dabei ließ es sich der Routinier auch nicht nehmen, in bester Kühner-Manier einen zweiten Ball zu verwandeln. Der später als MVP ausgezeichnete Éder beendete das Spiel schließlich mit einem krachenden Angriff (25:17).

Stimmen zum Spiel
Julian Zenger: „Das war eine sehr gute Antwort auf das Spiel am Mittwoch. Da haben wir in der Block-Feldabwehr viele Chancen liegengelassen, das wurde heute deutlich besser. Wir haben den Fokus eher auf uns gelegt. Die Niederlagen haben etwas Unruhe hereingebracht, da ist ein souveräner Sieg vor allem im Hinblick auf die Champions League gut für das Selbstvertrauen. Wir müssen uns aber definitiv im Aufschlag weiter steigern. Wir haben großes Potenzial, weil wir eigentlich durch die Bank weg sehr gute Aufschlagspieler im Team haben. Da müssen wir noch mehr Druck auf unsere Gegner ausüben.“

Kaweh Niroomand: „Der Trainerstab und die Mannschaft saßen am Donnerstag über 1,5 Stunden zusammen und haben die Situation aufgearbeitet. Das Team hat da auch einen großen Anteil gehabt und aktiv Vorschläge gemacht. Das hat man heute auf dem Feld auch gesehen, der Zusammenhalt und die Geschlossenheit war da und die Bank hat mitgefiebert. Bedauerlich ist, dass jetzt schon wieder der nächste Spieler verletzt ist. Da weiß ich langsam auch nicht mehr weiter.“

Tim Grozer: „Es war klar, wer die Hauptangreifer der Berliner sind. Wir hatten trotzdem einfach große Schwierigkeiten, Patch zu verteidigen, er konnte hinschlagen, wo er wollte. Dazu waren sie im Block auch an vielen Bällen dran, auch ich bin ständig hängengeblieben. Berlin hat das gut gemacht und verdient gewonnen. Unsere Verletztensituation ist nicht einfach, aber der Wille zählt. Im Spiel hat man ohnehin so viel Adrenalin im Körper, da vergisst man Schmerzen. Morgen gegen den VCO muss definitiv mehr Stimmung rein, auch in der Videoanalyse müssen wir uns einige Punkte anschauen.“

BR Volleys Formation
Cody Kessel und Samuel Tuia (AA), Éder und Anton Brehme (MB), Pierre Pujol (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Robin Baghdady, Adam Kowalski, Sebastian Kühner

Topwerte
Patch 17 Punkte, 70 % Angriff, 1 Block | Kessel 10 Punkte, 2 Asse | Tuia 9 Punkte, 2 Asse
Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Eishockey in Berlin und Corona

Während die Profis der Eisbären jetzt gezielt auf den Saisonstart hinarbeiten können, am Freitag, 27.11.2020 wurde der Spielplan für die Deutsche Eishockeyliga (DEL) veröffentlicht, sieht für einen anderen Berliner Eishockeyverein noch trüber. Die Rede ist von FASS Berlin. Nach der Insolvenz der Preussen ist der Verein, der bisher seine Heimstätte im Erika-Heß Eisstadion hatte, die Nummer 2 im hauptstädtischen Eishockey. Sie spielen in der viertklassigen Regionalliga Ost, zusammen mit dem Farmteam der Eisbären und den Berlin Blues. Die Preussen hätten ihre Mannschaft ausgliedern und so mit den anderen Berliner Teams in der Regionalliga weiterspielen können. Sicher hat Corona bei der Entscheidung, davon Abstand zu nehmen, eine entscheidende Rolle gespielt.

Unterhalb der Regionalliga, in der Landesliga-Berlin spielen neben dem Berliner Schlittschuhclub, der OSC Berlin, ASC Spandau sowie 2. und 3. Mannschaften der Eisbären und von FASS Berlin. In beiden Ligen wird coronabedingt pausiert. Das ist an sich schlimm genug. Nun erfolgte für FASS ein weitere Tiefschlag.

Im Erika-Heß-Eisstadion wird das Eis abgetaut, dort wird ein Impfzentrum eingerichtet. Auf der Homepage von FASS Berlin liest sich das so:

„Das Erika-Heß-Eisstadion ist eine Multifunktionsanlage, die von Ende August bis Anfang April von ver­schiedenen Eissportarten (Eishockey, Eiskunstlauf, Eisstockschießen) genutzt wird und für den öffent­lichen Eislauf zur Verfügung steht. Im Unterschied zu den fünf anderen Impfzentren Berlins stand das Stadion auch in Corona-Zeiten nicht leer, sondern wurde von den ansässigen Vereinen in­tensiv genutzt. Grund­lage hierfür waren Schutz- und Hygienekonzepte, die vorbildlich funktioniert haben.

FASS Berlin ist der einzige Eishockeyverein, dessen Trainings- und Spielbetrieb im Erika-Heß-Eisstadion stattfindet. Mit dem Beschluss des Senats wird FASS Berlin heimatlos. Betroffen sind 325 Sportler, die in vier Herren-Seniorenmannschaften, einer Damen-Seniorenmannschaft und acht Nachwuchsmannschaften aktiv sind. Im Berliner Eishockey ist FASS Berlin hinter den Eisbären die Nummer zwei.

Mit dem Beschluss, unser Heimatstadion als Impfzentrum einzurichten, verliert FASS Berlin seinen zentralen Ort. Schon zuletzt hat die Kapazität des Erika-Heß-Eisstadions nicht ausgereicht, um alle unsere Trainings- und Spielzeiten abzudecken, wodurch wir andere Eisstadien mitbenutzen mussten. Dass dies jetzt zum Dauerzustand werden soll, ist für Sportler, Trainer, Betreuer, Eltern und Fans eine schwere Belastung.“

Der Verein hat unterdessen konkrete Forderungen formuliert. Die wichtigsten sind dabei, dass ab August 2021 das Erika-Heß wieder für den Eissport zur Verfügung steht und der Verein FASS Berlin für die zu erwartenden wirtschaftlichen Schäden einen Ausgleich erhält. Bis dahin ist selbstverständlich auch die Solidarität der anderen Berliner Eishockey-Vereine gefragt. Die Trainigs- und Wettkampfmöglichkeiten waren schon voher nicht gerade reichlich gesät.

Hans-Peter Becker

Eisbären verlieren in Schwenningen

Wie schon zum Auftakt in den MagentaSport Cup unterlagen die Eisbären Berlin den Schwenninger Wild Wings auch am vierten Spieltag der Gruppe Bund verbleiben auf Tabellenplatz vier. Am Ende stand ein 7:2 zu Gunsten Schwenningens auf der Anzeigetafel. Die Berliner Treffererzielten PC Labrie (27.) und Mark Olver (47.). Dabei stand dem Eisbären-Trainerteam nicht der komplette Kader zur Verfügung. Mit Maxim Lapierre, Marcel Noebels, John Ramage, Nino Kinder, Fabian Dietz, Thomas Reichel, Tobias Ancicka und Eric Mik fehlten acht Akteure.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Die fehlenden Spieler dürfen keine Ausrede für diese Partie sein. Heute hat keiner seinen Job gemacht. Das war mit Abstand unser schwächstes Spiel bisher.“

Frank Hördler (Kapitän Eisbären Berlin): „Zu dem Spiel gibt es nichts Gutes zu sagen. Mir tut es für Mathias Niederberger leid, dass er heute an seinem Geburtstag so oft im Stich gelassen wurde.“

Endergebnis: Schwenninger Wild Wings –Eisbären Berlin7:2 (1:0, 3:1, 3:1)

Aufstellungen: Schwenninger Wild Wings: Cerveny (Eriksson)–Yeo, Robak; Weber, Fischer; Huß, Kristensen; Brückner –MacQueen, Olver, Turnbull; Tyson Spink, Tyler Spink, Weiß; Bassen, Bourke, Thuresson; Cerny, Hadraschek, Pfaffengut –Trainer: Niklas Sundblad

Eisbären Berlin: Niederberger (Ulmer)–Wissmann (A), Hördler (C); McKiernan, Espeland; Gawanke, Müller –Dudas, Olver, Braun; Pföderl(A), Thomas, Reichel; Tuomie, Zengerle, Hänelt; Streu, Labrie –Trainer: Serge Aubin

1: 0- 00:16 – MacQueen (Yeo, Olver)–EQ

1:1 – 26:39 – Labrie (Gawanke, Müller) -EQ

2:1 – 26:53 -Yeo (Olver, MacQueen) -EQ

3:1 – 35:59 –Turnbull (Olver, Fischer) -EQ

4:1 – 38:52 – Bourke (Robak) –PP1

4:2 – 46:37 –Olver (McKiernan) –EQ

5:2 – 47:32 –Tylor Spink (Robak, Tyson Spink) –PP1

6:2 – 50:52 –Bassen (Fischer, Olver) –PP1

7:2 – 52:30 –Thuresson (Robak, Cerveny) –PP1

Strafen: Schwenninger Wild Wings: 18 (2, 6, 10) Minuten-Eisbären Berlin: 41(0, 8, 33) Minuten

Schiedsrichter: Lukas Kohlmüller, Marian Rohatsch(Andreas Hofer, Tobias Schwenk)

Quelle: EHC Eisbären Berlin Medieninfo

Dramatischer Pokalabend mit bitterem Ende

2:0-Führung, den Matchball auf der Hand gehabt und dennoch gehen die Berlin Recycling Volleys am Ende als Verlierer vom Court: Nach über zwei Stunden Spielzeit steht letztlich eine 2:3-Niederlage (25:22, 25:23, 24:26, 18:25, 13:15) der Berliner im Pokal-Viertelfinale gegen die Netzhoppers KW-Bestensee. Während die Gäste einmal mehr wahre Comeback-Qualitäten bewiesen, ist es für die Hauptstädter das dritte schmerzhafte Pokal-Aus in vier Jahren. Benjamin Patch trug im Angriff die Hauptlast und sammelte 35 Punkte, für die Gäste scorten MVP Dirk Westphal und Johannes Mönnich am häufigsten (19 Punkte).

Mehr Druck im Angriff, eine stabilere Block-Feldabwehr und mehr Kampfgeist: Das waren die Hausaufgaben, die Coach Cedric Enard seinem Team für dieses „Do or Die“-Spiel mitgegeben hatte. Dabei musste der Hauptstadtclub weiter auf Timothée Carle verzichten, auch Sergey Grankin war noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Im Mittelblock rückte Anton Brehme erstmals wieder in die Startformation der Berliner und zunächst gelang es den Männern in Orange auch, die Vorgaben Enards solide umzusetzen (11:6). Weil sich danach aber Schwierigkeiten in der Annahme und im Angriff einschlichen, wurde es im ersten Satz noch einmal eng (19:19). Am Ende war es Diagonalangreifer Benjamin Patch, der die Kohlen aus dem Feuer holte (25:22). Ein ähnliches Bild bot sich am zweiten Durchgang: Die BR Volleys gingen früh in Führung, die Netzhoppers kamen dank erhöhtem Aufschlagdruck zurück ins Spiel (21:21). Verlass war zum Satzende aber erneut auf Patch, der weiterhin viel Verantwortung bekam und den Satzball verwandelte (25:23).

Auch wenn die 2:0-Führung auf der Anzeigetafel stand: Zufrieden waren die Hausherren mit ihrem Spiel bei Weitem nicht. Im dritten Durchgang gelang es den Netzhoppers nun, das auch zu bestrafen, und das auf die aus Berliner Sicht denkbar bitterste Art und Weise: Angeführt von einem nervenstarken Dirk Westphal wehrten die Gäste zwei Matchbälle ab und nutzten ihrerseits gleich die erste Chance zum Anschluss (24:26). Schon im Achtelfinale hatten die Brandenburger enorme Comeback-Qualitäten bewiesen (3:2 gegen Düren nach 0:2-Rückstand) und daran schlossen sie nun an (9:13). Die BR Volleys verloren völlig den Faden und die Netzhoppers brachten den Durchgang dank starkem Service souverän nach Hause – „als hätte es die ersten beiden Sätze nie gegeben“, wie Experte Georg Klein es treffend formulierte (18:25).

Cedric Enard ließ nun Routinier Eder für Brehme auf dem Feld, sah aber zunächst, wie seine Mannschaft auch im Tiebreak schnell ins Hintertreffen geriet (2:5). Nach guten Aufschlägen und zwei Blockpunkten war die Anspannung förmlich mit den Händen greifbar und ein Ass von Tuia ließ die Berliner wieder hoffen (11:11). Der Einsatz stimmte nun, das Problem war nur: Die Netzhoppers blieben selbstbewusst und machten es besser. Ein Block gegen Benjamin Patch besiegelte das frühe Pokalaus und machte den Derbysieg für die Gäste perfekt (13:15).

Stimmen zum Spiel
Anton Brehme: „Wir konnten im dritten Satz den Sack nicht zumachen, da fehlte etwas das Glück. Danach sind wir im Angriff nicht mehr durchgekommen und haben weiterhin nicht gut aufgeschlagen. Wenn wir einen Satz verlieren, fehlt uns oft die Energie. Wir müssen lernen, den Kopf oben zu behalten. Das ist uns heute nicht gelungen.“

Dirk Westphal: „Die Breite unseres Kaders war heute das Geheimrezept. Gegen Düren waren auch schon die Wechsel entscheidend, heute hat uns Karli mit seinen Aufschlägen gerettet. Uns fehlte immer frischer Wind von der Bank, das ist dieses Jahr anders. Vom Pokalfinale wollen wir nicht träumen, das ist verschwendete Zeit. Wir müssen jedes Spiel voll angehen, um zu gewinnen. Eine durchschnittliche Leistung reicht in der Bundesliga oder dem Pokal nicht aus. Gerade jetzt dürfen wir nicht glauben, dass wir alle schlagen, nur weil wir gegen die BR Volleys gewonnen haben. Herrsching oder Giesen müssen erst einmal besiegt werden.“

BR Volleys Formation
Cody Kessel und Samuel Tuia (AA), Renan Michelucci und Anton Brehme (MB), Pierre Pujol (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Adam Kowalski, Robin Baghdady, Èder Carbonera

Topwerte
Patch 35 Punkte, 3 Blocks, 1 Ass | Michelucci 11 Punkte, 4 Blocks | Tuia 11 Punkte, 2 Asse

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Klare Niederlage am Bodensee

Dieses Premierenspiel in der neuen Friedrichshafener Messehalle hatten sich die BR Volleys ganz anders erhofft. Am Samstag mussten sich die Berliner dem VfB deutlich mit 0:3 (24:26, 20:25, 22:25) geschlagen geben und rutschten in der Bundesliga-Tabelle damit auf Rang drei ab. Ohne die verletzungsbedingt ausgefallenen Kräfte Sergey Grankin und Timothèe Carle waren die Häfler nach starkem Endspurt im ersten Satz über das gesamte Spiel gesehen tonangebend.

Coach Cedric Enard durfte sich zum Duell der ewigen Rivalen zwar über die Rückkehr von Außenangreifer Robin Baghdady freuen, musste aber neben Sergey Grankin auch den Ausfall von Leistungsträger Timothèe Carle verkraften. Der Franzose zog sich im Training einen Faserriss in der Bauchmuskulatur zu. Trotz des Fehlens dieser zwei wichtigen Personalien starteten die BR Volleys sehr ordentlich in die Partie und konnten sich im Laufe des Auftaktsatzes eine Vier-Punkte-Führung erarbeiten (8:6, 13:11, 21:17). Dann aber kam der eingewechselte Joe Worsley und brachte die Berliner mit seinen Aufschlägen aus dem Tritt. Das Team von Michael Warm drehte den ersten Satz noch und der Este Martti Juhkami verwandelte den Satzball für den VfB (24:26).

Den BR Volleys, bei denen der reaktivierte Sebastian Kühner im Aufgebot stand, fehlte es an Energie, um diesen Nackenschlag wegzustecken. So gab Friedrichshafen fortan den Ton an (4:9, 13:16, 19:24) und wieder war es dem späteren MVP Juhkami vorbehalten, den nächsten Satz zu beenden (20:25). Im dritten Durchgang reagierte Enard auf die anhaltenden Probleme im Berliner Spiel. Erst kam Davy Moraes für Patch und später auch Anton Brehme für Éder ins Match. Die Gastgeber blieben beim ersten Auftritt in ihrer neuen Spielstätte aber weiter am Drücker (2:6, 5:10). Zuspieler Dejan Vincic setzte seine Nebenmänner fortwährend gekonnt in Szene, auch wenn zwei Asse von Brehme und ein Block von Renan Michelucci noch einmal Hoffnung bei den Hauptstädtern aufkeimen ließen (20:21). Allerdings zeigten sich die Häfler schlichtweg wacher und abgeklärter. So verwandelte der eingewechselte Lukas Maase den zweiten Matchball zum verdienten Heimsieg (22:25).

Stimme zum Spiel
Cedric Enard: „Ich möchte eigentlich nicht zu negativ sein, aber es hat heute schlichtweg im Angriff gefehlt. In allen anderen Statistiken waren wir mindestens gleichwertig. Ich hadere mit dem ersten Satz, den wir hätten gewinnen können und der uns Sicherheit gegeben hätte. Bei 23:23 hatten wir auch kein Glück mit der Schiedsrichterentscheidung, als Samu den Ball noch klar vom Boden gekratzt hat. Wir hatten aber auch so genug Möglichkeiten. Nach dem ersten Satz wurde es schwer. Man hat gesehen, dass wir in Drucksituationen noch nicht stark genug sind. Jetzt müssen wir uns schütteln und das Spiel aus den Köpfen bekommen, denn schon am Mittwoch wollen wir im Pokal eine Runde weiterkommen.“

BR Volleys Formation
Cody Kessel und Samuel Tuia (AA), Éder und Renan Michelucci (MB), Pierre Pujol (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Davy Moraes, Anton Brehme, Robin Baghdady

Topwerte
Tuia 13 Punkte, 2 Asse, 2 Blocks | Patch 9 Punkte | Brehme 2 Asse, 2 Blocks

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier