BR Volleys – Grankin übernimmt das Kapitänsamt

Sergey Grankin hat im internationalen Volleyball alles gesehen und nahezu jedes große Finale gespielt. Diese geballte Erfahrung soll der Russe bei den BR Volleys zukünftig noch stärker einbringen und so wird er die Berliner in der Saison 2020/21 als Kapitän auf das Spielfeld führen, erstmals am Sonntag (11. Okt) beim Supercup in Frankfurt und dann sechs Tage später (17. Okt) im Volleyballtempel zum Heimauftakt gegen die SWD powervolleys Düren.

Auf dem Court ist Sergey Grankin der Mann für die besonderen Momente. Seitdem der 35-Jährige im Januar 2019 nach Berlin kam, gibt er den Takt im Spiel des zehnmaligen Deutschen Meisters vor. Zu Beginn abseits des Parketts noch zurückhaltend ist der Russe inzwischen längst aufgetaut, hat sein Englisch verbessert und zählt zu den Wortführern der Mannschaft. Aus diesen Gründen hat Trainer Cedric Enard ihn nun als Kapitän auserkoren. Der 259-fache russische Nationalspieler übernimmt das Amt von Moritz Reichert, mit dem er im Februar auf dem Siegerpodest in der Mannheimer SAP Arena noch gemeinsam die DVV-Pokaltrophäe in die Höhe streckte.

„Sergey ist mit seiner Erfahrung und seiner Vita prädestiniert für diese wichtige Aufgabe. Er genießt in der Mannschaft, aber auch bei den Gegnern große Anerkennung“, begründet Enard seine Wahl. Die Berliner Nummer Sechs reiht sich damit in die Liste bekannter Spielerpersönlichkeiten ein, welche die Berlin Recycling Volleys in den vergangenen Jahren anführten. Vor Reichert waren dies Sebastian Kühner (2018/2019), Robert Kromm (2015-2018) und Scott Touzinsky (2012-2015). Der Amtsnachfolger kennt das Anforderungsprofil für einen Mannschaftskapitän bestens: „Ich weiß, was von mir in dieser wichtigen Position erwartet wird. Bei Dynamo Moskau war ich viele Jahre der Spielführer. Zuallererst möchte ich aber weiterhin sportlich überzeugen.“

Auch für Geschäftsführer Kaweh Niroomand ist Grankin die logische und richtige Wahl: „Sergey ist hier bei uns in Berlin angekommen und fühlt sich wohl. Mit Leistung ging er von Anfang an voran. Jetzt ist es für ihn an der Zeit, noch mehr Verantwortung zu tragen.“ Mit dem obligatorischen Strich unter der Trikotnummer besitzt der Zuspieler nun auch die Legitimation, während des Matches verstärkt Kontakt zum Schiedsrichter aufzunehmen. In der jüngeren Vergangenheit handelte sich der Russe im Eifer des Gefechts dafür schon die eine oder andere gelbe Karte ein.

Unterstützt wird Grankin in dieser neuen Funktion von seinem Zuspielkollegen Pierre Pujol. Der 36-jährige Franzose übernimmt das Amt des Vize-Kapitäns. Coach Enard erklärt diese Entscheidung wie folgt: „Pierre ist nicht minder qualifiziert und auf diese Weise steht immer eine Führungsfigur auf dem Spielfeld.“ Grankin freut sich, dass er von seinem Freund Pujol begleitet wird: „Ich verstehe mich ganz wunderbar mit Pierre. Gemeinsam werden wir das gut managen.“

Seinen ersten offiziellen Auftritt in neuer Rolle hat Grankin schon vor dem Pflichtspielauftakt am Sonntag in der Frankfurter Fraport Arena, wo der erste Titel der Saison vergeben wird.

Quelle: BR Volleys/Christoph Bernier

Weiter ungeschlagen in der Bundesliga

Auch ohne ihren Cheftrainer Cedric Enard gewannen die BR Volleys am Sonntagabend, 19.01.2020 bei den Helios Grizzlys Giesen mit 3:0 (25:16, 25:23, 25:16). Vor einer schönen Kulisse von 2.311 Zuschauern zeigten die Berliner ein überzeugendes Spiel, bei dem Kyle Ensing (17 Punkte) und Sergey Grankin (siebte MVP-Medaille der Saison) aus einer starken Teamleistung herausstachen.

Lucio Oro vertrat seinen krankheitsbedingt in Berlin ans Bett gefesselten Cheftrainer Cedric Enard an der Seitenlinie und schickte Moritz Reichert, Cody Kessel, Nicolas Le Goff, Jeffrey Jendryk, Sergey Grankin, Kyle Ensing und Julian Zenger in Hildesheim auf den Court. Die Berliner knüpften an ihren starken Endspurt gegen die Netzhoppers vom Donnerstag an und zeigten sich in allen Elementen druckvoll. Als Le Goff im Block punktete, waren die Hauptstädter bereits mit 8:3 vorn. Konzentriert verteidigten die Gäste ihre Führung (15:10) und nach einem Schnellangriff von Jendryk war der Auftaktsatz entschieden (25:16).

Allen voran Kyle Ensing war gut aufgelegt, steuerte auch im zweiten Satz Punkt für Punkt bei und sorgte dafür, dass der lautstarke Gästeblock unter den 2.300 Zuschauern in der Hildesheimer Arena regelmäßig jubeln durfte. Doch den zweiten Satz konnten die Gastgeber ausgeglichen gestalten (10:12, 16:14). Moritz Reichert & Co konnten sich nicht entscheidend absetzen (22:22), bis der Block von Ensing und Le Goff im richtigen Moment stand (24:22). Anschließend verwandelte der französische Mittelblocker den zweiten Satzball (25:23). Auch den längsten Ballwechsel des Tages entschieden die Berliner für sich (5:4) und gaben in Satz drei weiter den Ton an. Grankin setzte seine Nebenleute weiter perfekt in Szene (13:6, 17:10) und als auch noch Reicherts Aufschlag von der Netzkante ins Giesener Feld tropfte, standen neun Matchbälle zu Buche. Im zweiten Anlauf beendete wieder ein Mittelbocker, diesmal Jendryk, den Satz und das Match (25:16).

Stimmen zum Spiel
Lucio Oro: „Wir haben im Allgemeinen gut gespielt. Im zweiten Satz hat unsere Annahme etwas geschwächelt, dadurch haben wir es uns schwer gemacht. Aber die gesamte Mannschaft hat sich gesteigert und besonders Kyle Ensing war stark. Sergey hat alle Möglichkeiten ausgeschöpft und wir haben über alle Positionen hochprozentig gepunktet.“

Moritz Reichert: „Es war wichtig, dass wir heute gegenüber dem Spiel am Donnerstag konzentrierter zu Werke gehen. Das hat gut funktioniert und so war es ein souveräner Sieg. Der Aufschlag hat den Unterschied gemacht. Man braucht diesen Servicedruck um Gegner wie Giesen zu dominieren. Die Tendenz ist aufsteigend und wir wollen nun gegen die AlpenVolleys zuhause nachlegen.“

BR Volleys Formation
Cody Kessel und Moritz Reichert (AA), Jeffrey Jendryk und Nicolas Le Goff (MB), Sergey Grankin (Z), Kyle Ensing (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Georg Klein, Pierre Pujol, JT Hatch

Christof Bernier









Weite Reisen in der Champions League

Die Berlin Recycling Volleys bekommen es in der Gruppenphase der CEV Champions League Volley 2020 mit zwei russischen Spitzenmannschaften sowie dem slowenischen Meister zu tun. Bei der Auslosung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia war das Losglück am Freitagabend (25. Okt) nur bedingt mit den Berlinern, die sich in Gruppe D nun mit Kuzbass Kemerovo (RUS), Ach Volley Ljubljana (SLO) und Fakel Novy-Urengoy (RUS) messen werden.

Wie schon im Vorjahr müssen sich die BR Volleys in einer meisterlichen Gruppe mit drei nationalen Champions behaupten. Kuzbass Kemerovo entthronte in der vergangenen Saison überraschend Zenit Kazan in der russischen SuperLiga und wurde erstmals Meister. Ach Volley Ljubljana ist der Seriensieger aus Slowenien (15 Titel in Folge) und regelmäßiger Gast in der Königsklasse. Hinzukommt mit Fakel Novy-Urengoy, bei denen der Ex-Berliner Erik Shoji im Kader steht, der starke Drittplatzierte aus Russland. Für die Berliner geht es somit zweimal nach Sibirien.  

„Sportlich und organisatorisch ist das eine wirklich harte Gruppe. Die zwei russischen Teams sind die Favoriten, aber wir werden um unsere Chance kämpfen. Wir haben alles gegeben, um wieder in der Champions League mitzuspielen. Deshalb wollen wir auch das Optimum herausholen. Die langen Reisen tun bei der Mehrfachbelastung natürlich besonders weh. Also sagen wir mal so: Es hätte besser kommen können“, fällt das Resümee von Cheftrainer Cedric Enard verhalten aus.

Die zwei Russland-Experten im BR Volleys Team, Sergey Grankin und Samuel Tuia (2011 bis 2013 bei Kemerovo) sind sich einig, dass es ein schwerer Gang in Gruppe B wird. „Unschlagbar sind diese Gegner nicht, aber da kommen zwei absolute Spitzenmannschaften auf uns zu. Beide waren zuletzt nicht in der Champions League und dort wird eben anders gespielt. Vielleicht kann das ein kleiner Vorteil sein“, so Grankin, der 14 Jahre in der russischen Liga aktiv war. Tuia gibt einen Ausblick, was den Deutschen Meister in Kemerovo erwartet: „Das ist eine Arena mit 2.000 bis 3.000 Zuschauern, in der es richtig laut ist. Die Halle ist fast immer voll. Ich kann aus Erfahrung sagen, das sind zwei wirklich unliebsame Reisewege, die uns da bevorstehen. Für die Fans in Berlin sind das aber definitiv sehenswerte Teams!“

Beginnen werden die BR Volleys ihre Königsklassen-Saison daheim gegen die Slowenen aus Ljubljana (03./04./05. Dez). Dann folgt der Abflug nach Novy Urengoy ins nördliche Westsibirien (10./11./12. Dez). Vor Weihnachten spielen schließlich die russischen Meister aus Kemerovo im Volleyballtempel vor (17./18./19. Dez). Die weiteren Matches der Gruppenphase finden im Januar 2020 statt. Die Termine werden nun schnellstmöglich fixiert. Tickets sind dann erhältlich.

Der zweite deutsche Vertreter aus Friedrichshafen trifft derweil in Gruppe E auf Zaksa Kedzierzyn-Kozle (POL), Knack Roeselare (BEL) und einen noch zu ermittelnden Qualifikanten.

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Wertvolle zwei Punkte für die BR Volleys

Die BR Volleys rüsteten sich im Vorfeld des Kräftemessens mit den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching für einen heißen Schlagabtausch und sie taten gut daran: Nach fünf intensiven Sätzen gegen einen starken Kontrahenten belohnten sich die Berliner in der Olympiahalle von Innsbruck mit einem 3:2-Erfolg (25:22, 20:25, 25:20, 22:25, 15:12) und zwei Punkten für die Tabelle. Beim wichtigen Auswärtssieg am Mittwochabend waren unter anderem die erstmaligen Einwechslungen von Sergey Grankin und Benjamin Patch ein Schlüssel zum Erfolg.

Cedric Enard sah nach dem gelungenen Auftritt beim Supercup zunächst keinen Grund, sein Team zu verändern und startete mit identischer Formation. Bereits im ersten Satz zeichnete sich ein ausgeglichenes Duell mit vielen Führungswechseln ab. Zwar hatten die BR Volleys im Auftaktdurchgang deutliche Probleme in der Annahme, aber dafür war man im Block auf AlpenVolleys-Zuspieler Gelinski gut eingestellt (25:22). Im Anschluss an einen Blitzstart in Satz zwei (1:4, 6:12) hatte dann die deutsch-österreichische Spielgemeinschaft allerdings wenig Mühe, diesen Rückstand wieder auszugleichen (20:25). Daran konnten auch die erstmals in dieser Saison ins Spiel gekommenen Benjamin Patch und Sergey Grankin sowie JT Hatch zunächst wenig ändern.

In der Folge aber dirigierte der spätere MVP Grankin seine Mitspieler geschickt durch den dritten Satz, in dem die Berliner eine frühe Führung (8:3) dank der Durchschlagskraft von Patch in den nächsten Satzgewinn ummünzen konnten (25:20). Vor der „Crunchtime“ von Durchgang vier bröckelte allerdings die Annahme der Gäste wieder für kurze Zeit (17:20) und so war der Tiebreak unvermeidbar (22:25). Dort dauerte es bis zum Service von Samuel Tuia bis die BR Volleys erneut die Oberhand gewannen (11:8) und am Ende einer intensiven Partie und einem Angriffsfehler von Brasilianer Costa mit ihrem mitgereisten „7. Mann“ jubeln durften (15:12).

Stimmen zum Spiel
Kaweh Niroomand: „Das war ein ganz wertvoller Sieg für uns. Respekt an die AlpenVolleys, die ein wirklich starkes Spiel gemacht haben. Mit dieser Mannschaft ist in diesem Jahr definitiv zu rechnen. Sie haben schon heute gezeigt, dass sie in dieser Saison noch stärker sein werden als im Vorjahr. Wir können sehr froh sein, hier zwei Punkte mitgenommen zu haben. Es war schön zu sehen, dass Sergey und Ben in einer für das Team schwierigen Situation hineinkamen und sofort abgeliefert haben. So konnte man sich das nur wünschen. “

Cedric Enard: „Ich bin wirklich, wirklich glücklich über diesen Sieg. Die AlpenVolleys haben sich als Topteam präsentiert, das mit Sicherheit noch stärker werden wird. Es ist für alle noch der Anfang der Saison. Die Wechsel haben gut funktioniert, erst mit Sergey und Ben, dann später auch mit Cody. Jeder brachte positive Energie und Impulse. So machen wir als Team gemeinsam jetzt Schritt für Schritt weiter.“

BR Volleys Formation
Moritz Reichert und Samuel Tuia (AA), Nicolas Le Goff und Jeffrey Jendryk (MB), Pierre Pujol (Z), Kyle Ensing (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: JT Hatch, Sergey Grankin, Benjamin Patch, Cody Kessel

Topwerte
Patch 18 Punkte (71 % Angriffsquote) | Tuia 16 Punkte (2 Asse) | Le Goff 9 Punkte (4 Blocks)

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys


Der kleine Magier kehrt zurück

Das Beste kommt oftmals zum Schluss und so ist es in den Augen vieler Fans wahrscheinlich die Nachricht des Transfersommers: Auch zur Saison 2019/2020 findet ein ehemaliger BR Volleys Spieler den Weg zurück an die Spree und will den Hauptstädtern helfen, ihre ehrgeizigen Ziele zu verfolgen. Der Deutsche Meister von 2018, Pierre Pujol, verteilt nach einer Spielzeit in Frankreich bei GFC Ajaccio wieder in Berlin die Bälle.

Führungsqualitäten sind im Volleyball wohl auf kaum einer Position mehr gefragt als im Zuspiel. Mit Sergey Grankin verfügen die BR Volleys bereits über einen Dirigenten allererster Güteklasse, jetzt kommt mit dem 35-jährigen Pierre Pujol ein weiterer hinzu. Geschäftsführer Kaweh Niroomand sieht die Mannschaft damit in der Schaltzentrale hervorragend aufgestellt: „Wir haben den Markt lange sondiert und danach geschaut, wer hinter Sergey unserem Team weiterhilft. Am Montag fiel dann die endgültige Entscheidung. Durch das Karriereende von Kapitän Sebastian Kühner brach uns viel Erfahrung weg, mit Pierre fangen wir diese auf. Sergey ist die eindeutige Nummer eins, aber beide Zuspieler werden unsere ansonsten junge Mannschaft anführen können. Über die Qualitäten von Pierre brauchen wir nicht reden. Die hat in der Saison 2017/2018 hoffentlich jeder gesehen.“

Denn schon bei seinem ersten Engagement für die BR Volleys konnte Pujol überzeugen. Im November 2017 nachverpflichtet verzückte der 1.85-Meter-Mann die Berliner Fans und führte die Mannschaft als eine der prägenden Figuren zum damals neunten Titelgewinn. Ob mit seinem feinen Händchen, listigen Aufschlägen oder wieselflinken Abwehraktionen – der Franzose war eine echte Verstärkung.

Entsprechend glücklich ist auch Coach Cedric Enard über die Verpflichtung seines Landsmannes: „Ich kenne Pierre lange und gut. Er bringt einfach alles mit, ist ehrgeizig, erfahren und ein wirklicher Teamplayer. Seine Rolle hier ist ihm bewusst und in den Gesprächen zeigte er sich hochmotiviert. Pierre bildet eine erstklassige Alternative zu Sergey, die uns bei den großen Herausforderungen in drei Wettbewerben helfen wird.“

Zuletzt war Pujol in Ajaccio auf Korsika aktiv und spielte sich mit seinem Verein bis in das Playoff-Halbfinale. Enard weiß: „Er hat dort eine richtig gute Saison gespielt und nachdem er damals hier in Berlin von unserem Teamarzt behandelt wurde, gab es zwei Jahre lang auch keine Probleme mehr mit seinem Rücken.“ Der fröhliche Franzose selbst fiebert seiner Rückkehr entgegen: „Ich freue mich unheimlich, wieder zurück nach Berlin und in die Max-Schmeling-Halle zu kommen. Die Fans hier waren fantastisch. Ich bin gespannt darauf, mit Cedric zusammenzuarbeiten, und denke, dass mit unserem Team einiges möglich ist. Wir müssen nur hart dafür arbeiten“, blickt Pujol optimistisch auf die anstehende Spielzeit.

Pujol bestritt bisher über 220 Länderspiele, wurde 2015 Europameister und war 2016 Olympia-Teilnehmer mit der französischen Nationalmannschaft. Aktuell zählt er nicht zum Aufgebot der Auswahl, sodass er noch in dieser Woche in der Hauptstadt erwartet wird und die bisher kleine BR Volleys Trainingsgruppe verstärkt.

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

BR Volleys – Verstärkung aus Polen

Nach den guten Erfahrungen der vergangenen Saison  werden die BR Volleys auch die Spielzeit 2019/2020 mit zwei Liberos  bestreiten. Aus dem Land des Weltmeisters wechselt Adam Kowalski an die  Spree und unterschreibt beim Hauptstadtclub einen Einjahresvertrag. Der  24-jährige Pole durchlief die renommierte Nachwuchsakademie von  Częstochowa und spielte zuletzt bei Chemik Bydgoszcz.

„Mit der Verpflichtung von Adam Kowalski können wir dem Wunsch unseres Cheftrainers entsprechen und mit einem 13 Mann starken Kader in die Saison gehen. Im letzten Jahr war die Verpflichtung eines zweiten Liberos und die damit deutlich verbesserte Trainingssituation ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur Titelverteidigung“, begründet BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand den Transfer.

Adam Kowalski Foto: PlusLiga/Mateusz Bosiacki

Der Annahme- und Abwehrspezialist ist 1.80 Meter groß und kann eine hervorragende Volleyballausbildung vorweisen. „Mein Vater war Coach und daher war ich von der Pike auf bei jedem Trainingscamp mit seinem Team dabei. Ich hatte schon früh das Ziel, Profispieler zu werden“, berichtet der Blondschopf. Das weitere Volleyball-ABC erlernte Kowalski in der renommierten Talentschmiede von Częstochowa: „Wir gewannen zweimal die polnische Meisterschaft im Nachwuchsbereich. Dadurch war ich bei vielen Erstligisten auf dem Radar.“ Auf diese Weise schaffte der Libero den Sprung in die PlusLiga, wo er bisher für Cerrad Czarni Radom (2013-2016), AZS Częstochowa (2016/17) und Chemik Bydgoszcz (2017-2019) auflief.

Jetzt will sich Adam Kowalski bei seiner ersten Profistation außerhalb der Heimat beweisen: „Berlin ist eine hervorragende Adresse, gewinnt regelmäßig Titel und spielt in der Champions League. Es ist auch in Polen bekannt, dass Team und Management auf Topniveau arbeiten. Man kann sich hier als junger Spieler gut entwickeln. Das möchte ich tun und dabei so viel wie möglich lernen“, so seine Zielsetzung.

Den Konkurrenzkampf bei den BR Volleys will der Bücherwurm – Kowalski liest gern Romane, vor allem von John Grisham oder Dan Brown – annehmen, auch wenn Manager Niroomand deutlich macht: „Wir haben Nationalspieler Julian Zenger als Stammlibero verpflichtet. Adam gibt uns mehr Optionen, auf Verletzungen zu reagieren und Pausen zu ermöglichen.“ Der Geschäftsführer ist außerdem in gewisser Weise stolz, dass man seit Marian Kardas und Waldemar Kasprzak 1997 erstmals wieder einen Polen im Kader begrüßen darf: „Wir sind inzwischen einfach ein attraktiver Name im europäischen Volleyball. Es ist doch ein gutes Zeichen, dass sich auch Spieler aus unserem so volleyballbegeisterten Nachbarland für die Bundesliga entscheiden.“

Um den Berliner Kader 19/20 zu komplettieren, fehlt nun noch ein zweiter Zuspieler neben Sergey Grankin. Auch dazu soll es bald Neuigkeiten geben. Kowalski reist derweil pünktlich zum Trainingsauftakt am 19. Aug in die Hauptstadt und möchte sich schnellstmöglich eingewöhnen: „Ich war noch niemals in Berlin, außer am Flughafen. Von daher gibt es für mich viel zu entdecken und zu lernen.“

Quelle: BR Volleys/Christoph Bernier

Volleyball Nationsleague

Nach der Meisterschaft ist vor der Volleyball Nations League: In dieser Woche (31. Mai bis 02. Juni) beginnt für die Deutsche Nationalmannschaft die Reise quer um den Globus mit dem ersten Vorrundenturnier in Jiangmen (CHN). Die letzten drei Matches bestreiten die DVV-Männer um Moritz Reichert dann vom 28. bis 30. Juni in Leipzig und hoffen, dort noch um ein Ticket für die Finalrunde in Chicago (USA) zu spielen.

„Unser Ziel ist durchaus das Final-Six-Turnier zu erreichen, aber vor allem wollen wir als Team weiter wachsen und uns mit den besten Mannschaften auf höchstem Niveau messen“, blickt BR Volleys Außenangreifer Reichert auf die Volleyball Nations League voraus und sieht noch viel Potenzial in der DVV-Auswahl. 16 Teams aus fünf Kontinenten nehmen an der Nationen-Eliteliga teil. In jeder Woche sind an vier verschiedenen Standorten jeweils vier Mannschaften im Einsatz, bis jeder einmal gegen jeden angetreten ist. Die sechs Nationen mit den meisten Siegen qualifizieren sich letztlich für die Finalrunde in den USA. Im vergangenen Jahr wurden die Männer von Bundestrainer Andrea Giani Neunter. Titelverteidiger der VNL ist Russland – ohne Sergey Grankin im Aufgebot.

Zum Auftakt geht es für Deutschland gegen Gastgeber China, Italien und den Iran. Dabei weiß Reichert, dass der Start in der Metropolregion von Hongkong richtungsweisend werden dürfte: „Ich denke, wir haben gleich am ersten Wochenende die Chance, wichtige Punkte zu sammeln. Ich kann die Gegner nicht so gut einschätzen, deshalb sollten wir uns besonders auf unsere Leistung konzentrieren.“ Persönlich möchte der 24-Jährige an seine fulminanten Auftritte im Meisterschaftsfinale anknüpfen: „Ich bin zum Saisonende nach den Verletzungen richtig gut in Fahrt gekommen und möchte genau dort jetzt weitermachen!“

An ihrem Zusammenspiel haben die deutschen Männer in Kienbaum und zuletzt im Zuge zweier Testspiele gegen den Weltmeister Polen intensiv gefeilt (1:3, 3:2). Im Aufgebot für die Auftaktwoche steht neben Reichert auch der Neu-Hauptstädter und Stammlibero Julian Zenger. Vier Wochen lang möchte man in wechselnder Besetzung nun Siege sammeln, um Ende Juni beim Heimspiel in der Arena Leipzig die Vorrunde erfolgreich abzuschließen.

Quelle: BR Volleys / Christoph Bernier

BR Volleys – Meisterlich gefeiert

Zwei Tage nach dem Gewinn der zehnten Deutschen Meisterschaft kamen Fans, Partner und Unterstützer der BR Volleys am Dienstagabend zusammen, um den Saisonabschluss 2018/19 zu zelebrieren. 580 Gäste feierten ausgiebig und lauschten gespannt den Lippen von Geschäftsführer Kaweh Niroomand, der zum einen verdienstvolle Spieler – allen voran Kapitän Sebastian Kühner – verabschiedete und zum anderen die BR Volleys Anhängern mit einigen spruchreifen Vertragsverlängerungen begeisterte.

Bevor der stimmungsvolle Abend in der Max-Schmeling-Halle seinen Lauf nahm, war das BR Volleys Team am Nachmittag schon zu Gast beim Regierenden Bürgermeister Michael Müller und durfte sich einmal mehr in das Goldene Buch der Stadt Berlin eintragen. Kaweh Niroomand sprach aus diesem Anlass von einer „fast schon schönen Tradition, die aber aufgrund ihrer Bedeutung garantiert nie zur Gewohnheit werden würde“, während Müller die BR Volleys als „ein herausragendes Aushängeschild der Sportmetropole“ lobte. Wenige Stunden später wurden die Meistermannschaft unter dem tosenden Applaus der Fans des Hauptstadtclubs gefeiert und die Trikots von Sebastian Kühner und Co zugunsten der SCC JUNIORS versteigert – mit dem Rekorderlös von 12.800 €. Zuvor wurde ausführlich bei den Fanclubs, Volunteers und Partnern „Dankeschön“ für eine in jeder Hinsicht erfolgreiche Jubiläumssaison „10 Jahre Volleyballtempel“ gesagt.

Trotz der Partystimmung standen natürlich auch diesmal schmerzliche Abschiede auf dem Programm. Nach zwei Titeln mit den BR Volleys sagen Kyle Russell und Adam White „Goodbye“. Die Liberos Nicolas Rossard (nach Frankreich) und Dustin Watten (nach Polen) verlassen den Verein. Auch Nationalspieler Linus Weber sucht sein Volleyballglück zukünftig im Ausland. Mehr Spielpraxis und wichtige Erfahrung will Egor Bogachev in der kommenden Saison sammeln. Der Außenangreifer wird in der Spielzeit 2019/2020 für einen anderen Bundesligisten schmettern, soll danach jedoch seinen Vertrag in Berlin fortsetzen.

Besonders emotional wurde es bei der Verabschiedung des Meisterkapitäns Sebastian Kühner. Nach sieben Jahren mit insgesamt acht Titeln für die Berliner beendet der 32-jährige Zuspieler seine äußerst erfolgreiche Karriere und widmet sich zukünftig dem Familienleben sowie einer beruflichen Laufbahn abseits des Sports. „Es fühlt sich gerade für mich genau richtig an. Meine Entscheidung habe ich aus persönlichen und privaten Gründen getroffen. Ich möchte einfach mehr Zeit mit meiner kleinen Familie verbringen. Das Ende mit dem Titel in allerletzter Sekunde hätte gar nicht schöner sein können“, sagte der frühere SCC JUNIOR. Niroomand verabschiedete ihn mit einem Sonderlob: „Sebastian ist in große Fußstapfen getreten und hat überragende Arbeit als Kapitän in dieser turbulenten Saison geleistet.“

Der Geschäftsführer verkündete jedoch auch erfreuliche Personalentscheidungen: „Die Startformation des letzten Playoff-Finalspiels bleibt uns erhalten“, erklärte Niroomand zur Freude der Fans. Das bedeutet: Der “Anführer“ Samuel Tuia und der „Matchwinner“ Moritz Reichert erfüllen ihre bestehenden Verträge. Dazu wird der BR Volleys Mittelblock in der Saison 2019/20 unverändert bleiben: Nicolas Le Goff, Jeffrey Jendryk und Georg Klein bilden weiterhin die „Berliner Mauer“. Auch Benjamin Patch schlägt im neuen Spieljahr für den Deutschen Meister auf. Tosender Jubel brannte im bis auf den letzten Steh- und Sitzplatz gefüllten Saal auf, als Niroomand zum Abschluss verlauten ließ, dass auch Zuspieler Sergey Grankin weiterhin das orange Trikot des Hauptstadtclubs tragen wird.

Die BR Volleys sagen „Danke“ für jedwede Unterstützung in der Spielzeit 2018/2019!

Quelle: Christoph Bernier/BR Volleys

Momentum aus der Hand gegeben

Auch das zweite Auswärtsspiel der Finalserie gegen den VfB Friedrichshafen verloren die BR Volleys am Sonntagnachmittag vor 3.000 Zuschauern in der ZF Arena. Mit 1:3 (29:31, 21:25, 25:13, 19:25) war man dem Pokalsieger unterlegen und verpasste damit die Gelegenheit, das Momentum nach dem Heimsieg in der eigenen Hand zu behalten. Nun müssen die Berliner am Mittwoch vor ihrem Publikum im Volleyballtempel ein Matchball-Spiel der Friedrichshafener abwehren.

Kyle Russell rückte nach seinem starken Auftritt im Heimspiel in die Startformation und fügte sich hervorragend ein. Weil auch die mit ihm ins Spiel startentenden Samuel Tuia, Moritz Reichert, Sergey Grankin, Jeffrey Jendryk, Georg Klein und Nicolas Rossard sehr konzentriert begannen, entwickelte sich im Auftaktsatz ein ausgeglichenes Match (5:5). Russell erschmetterte den ersten Zwei-Punkte-Vorsprung für die Gäste (7:5) und auch in der Folge ließ man kaum Breakpunkte des VfB zu (15:13). Mit einem „Monsterblock“ von Klein und dem nötigen Fortune zogen die BR Volleys davon (22:16). Die Berliner verloren aber mit vier Satzbällen in der Hand den Faden und Friedrichshafen kratzte in dieser Phase nahezu alle Bälle vom Boden (24:24). Das Spiel wog hin und her, aber der VfB hatte dank Takvam und dessen Block das bessere Ende für sich (29:31).

Nun waren die Gastgeber oben auf und setzten die Berliner mächtig unter Druck (3:7). Cedric Enard wechselte durch, setzte auf Sebastian Kühner, Linus Weber und Adam White (8:15). Um nochmal in diesem Satz zurückzukommen, fehlte jedoch die Konstanz im Service. Stattdessen tobte die ZF Arena (13:21). Vor allem Weber betrieb zwar fleißig Ergebniskosmetik (20:24), aber Boladz sicherte seinen Farben den nächsten Satzgewinn (21:25).

Enard kehrte zu seiner Ursprungsformation zurück, einzig Adam White durfte anstelle von Tuia weitermachen. Nun stimmten plötzlich Mut und Risiko beim Titelverteidiger und man war im dritten Satz von Beginn an oben auf (4:1). Ob Reichert, Klein oder Grankin, die BR Volleys schlugen stark auf und zogen davon (15:5, 19:9). Es hagelte Asse sowie Blockpunkte für Berlin und auch Russell war jetzt wieder blendend aufgelegt (23:10). Beim mitgereisten „7. Mann“ kehrte der Glaube zurück, als Janouch seinen Service ins Netz setzte (25:13).

Friedrichshafen berappelte sich nach der Pause aber wieder. Bis zum Zwischenstand von 9:9 konnten die Hauptstädter den vierten Durchgang noch offen gestalten, dann häuften sich erneut die Fehler der Männer in Orange (11:14). Enard versuchte es abermals mit Weber, Kühner und Tuia, aber die Häfler ließen sich den Heimsieg nicht mehr nehmen (15:21). Außenangreifer Tuia setzte seinen Aufschlag zum Matchgewinn der Hausherren ins Netz (19:25).

Georg Klein hatte den Fehler im Anschluss schnell gefunden: „Wir müssen den ersten Satz einfach gewinnen. Das hat uns vielleicht das Genick gebrochen. Aber Friedrichshafen gibt eben auch in solchen Situationen nie auf. Insgesamt verschlafen wir die Satzanfänge in dieser Serie zu oft. Jetzt werden wir alles daransetzen, zuhause dieses Finale noch einmal auszugleichen. Dazu brauchen wir die Fans!“ Am Mittwoch (08. Mai um 18.30 Uhr) bestreiten die BR Volleys in diesem Playoff-Finale ihr definitiv letztes Spiel der Saison.

Quelle: Christoph Bernier/BR Volleys

Berlin steht im Finale

Zum neunten Mal in Folge spielen die Berlin Recycling Volleys im Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft. Am Samstagabend feierten die Hauptstädter mit einem 3:0-Erfolg (26:24, 25:19, 25:23) den dritten und entscheidenden Sieg im Halbfinale gegen die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching. Von den 4.455 Zuschauern finden hoffentlich auch alle zum ersten Heimspiel in der Finalserie am 02. Mai um 18.30 Uhr gegen den VfB Friedrichshafen wieder den Weg in die Max-Schmeling-Halle. Start des „Duell der Giganten“ ist am 27. April um 17.30 Uhr am Bodensee.

Cheftrainer Cedric Enard hatte nach dem überzeugenden Erfolg in Innsbruck keinen Grund für Veränderungen und schickte auch im Volleyballtempel wieder Sergey Grankin, Benjamin Patch, Moritz Reichert, Samuel Tuia, Georg Klein, Jeffrey Jendryk und Nicolas Rossard auf den Court.

Beide Teams begannen fokussiert und boten dem Gegner kaum Angriffsfläche für Breakpunkte (4:4). Aufseiten der BR Volleys kristallisierte sich Reichert zu Spielbeginn als Grankins verlässlichste Anspielstation heraus (10:10). Erst als Patch im Block an Pollock hängenblieb, konnte sich eine Mannschaft – und das waren zunächst die Gäste – ein klein wenig absetzen (12:14). Dank Jendryks Service drehte man den Spielstand kurzzeitig (19:18), aber dennoch hatten die AlpenVolleys die ersten Satzbälle (22:24). Beide konnte man mit großem Einsatz und Sebastian Kühner sowie Kyle Russell auf der Platte abwehren. Youngster Linus Weber machte den Block erfolgreich groß und nachdem Klein ein drittes Mal gefährlich aufschlug, konnte Jendryk zum umjubelten Satzgewinn verwandeln (26:24).

Aber Halaba & Co machten den Hausherren mit gutem Service weiterhin schwer zu schaffen. Auch im zweiten Durchgang legten die Gipfelstürmer aus dem Alpenraum vor (6:8, 8:11) und wieder sollte es eine Aufschlagserie von Georg Klein sein, die das Blatt wendete. Nahezu jeder Aufschlag des Mittelblockers hatte Wirkung und dazu stand der Berliner Block mehrfach perfekt. Außerdem lagen die Nerven bei den Hachingern blank (Rote Karte Gelinski). Die BR Volleys legten einen beeindruckenden Zwischenspurt hin (10:13, 18:13) und weil auch Patch nun voll in Schwung kam, war der nächste Satzgewinn die logische Konsequenz. Der erneut eingewechselte Russell legte den Ball gekonnt ins Hachinger Feld (25:19).

Die AlpenVolleys steckten auch diesen Rückschlag weg und setzten den Titelverteidiger gehörig unter Druck (4:6, 6:11). Auf die nächste Berliner Aufholjagd (10:11) antworteten Klets per Ass und Halaba per Block  (12:16). Einmal mehr hatte der Wechsel hin zu Kühner und Russell seine erhoffte Wirkung. Der US-Amerikaner führte seine Farben heran (18:20) und der zum Aufschlag ebenfalls eingewechselte Adam White setzte den Ball zum Ausgleich auf die Linie (22:22). Nun schlug wieder die Stunde von Russell, dem im Angriff alles gelang und der den Finaleinzug perfekt machte (25:23).

MVP Samuel Tuia und ein ebenfalls bärenstarker Jeffrey Jendryk waren die BR Volleys Topscorer (12 Punkte). Matchwinner war aber Kyle Russell und der war überglücklich: „Wir haben ganz viel Herz gezeigt und sind in jedem Satz angetrieben vom Publikum zurückgekommen. Haching hat eine super Serie gespielt und es waren wirklich intensive Duelle. Auch wenn wir der glückliche Sieger sind, darf Haching stolz auf Bronze sein.“

Mit Blick auf die am 27. April startende Finalserie gegen den VfB Friedrichshafen sagte Russell: „Das wird sicher wieder eine grandiose Serie für die Fans. Ob die Spieler aus dem letzten Jahr oder die neuen, wir brennen auf diesen Vergleich. Wir sind bereit!“ Kleine, aber feine Randnotiz: Durch den Einzug ins Finale spielen die BR Volleys sicher auch in der Saison 2019/2020 wieder in der CEV Champions League. Nun liegt der Fokus aber natürlich erst einmal voll auf dem Volleyball-Spektakel gegen den VfB Friedrichshafen. Endspiel Nummer zwei findet am 02. Mai um 18.30 Uhr in Berlin statt.

Quelle: Christof Bernier / BR Volleys