BBSC Berlin holt Punkt gegen den letztjährigen Meister

Mit einem hart erkämpften 2:3-Punktgewinn (19, 23, -14, -15, -11) feierte der BBSC gegen den Aufstiegsanwärter aus Borken einen gelungenen Saisoneinstand. Zwei gewonnene Sätze, in denen die Berliner Mannschaft jeweils 100 % abgerufen hat, machten dem letztjährigen Staffelmeister mehr Sorgenfalten als ihm lieb war.

Beide Mannschaften spielten von Anfang an zeitweise auf hohem Niveau und hatten nur kleine Phasen mit höherer Fehlerquote. Von Anbeginn fiel auf, dass beide Teams in Block- und Feldabwehr Maßstäbe setzten: Der Ball wurde nach einer Vielzahl von Angriffen immer wieder im Spiel gehalten, es gelang den Teams kaum, mit üblichen Aktionen zu punkten und den Ball auf dem Boden zu bringen. Schon der zweite Ballwechsel des Spiels war mit 49(?) Ballberührungen vor dem Punktgewinn außergewöhnlich. Das war etwas fürs Publikumsherz! Die relativ wenigen Zuschauer in der BBSC-Halle, die das Zweitligaspiel dem zur gleichen Zeit stattfindenden Länderspiel des DVV-Teams gegen Brasilien im Berliner Sportforum Vorrang gegeben hatten, konnten sich nicht beschweren.

In den ersten beiden Sätzen spielten die Gastgeberinnen wirklich toll, da klappte einfach alles. Die Spielidee des Trainerstabs Jens Tietböhl, Stephanie Utz und Christopher Devlin, mit Tempo über die Außenpositionen zu kommen, bereitete Borken zunächst Probleme. Die Münsterländerinnen kamen zunächst nicht in ihren Spielrhythmus. Ab dem dritten Satz änderte sich das: Borken hat das Spiel der Berlinerinnen immer besser gelesen und dank deutlich besserer körperlicher und technischer Grundvoraussetzungen (Brinkmann und Baran!) im Angriff dominiert.

Kapitänin Katharina Kummer war nach dem Spiel glücklich: „Wir haben in den ersten beiden Sätzen gezeigt, was in uns steckt. Gut auch, dass unsere beiden Neuzugänge auf dem Feld voll eingeschlagen und die Stärken des Teams zur Geltung gebracht haben.“

„Mit dem Gewinn eines Punktes gegen den Ligameister können wir zufrieden sein“ meinte Berlins Trainer Jens Tietböhl. „Für die nächsten Spiele bleibt die Aufgabe, gerade in der Angriffsvriabilität Konstanz schaffen“. Dazu ist in den kommenden Wochen gute Gelegenheit. Nach dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag, 24.09. beim Aufsteiger Ostbevern steht am 1. Oktober um 18:00 Uhr in der Hämmerlinghalle das nächste Spitzenspiel an, wenn Vizemeister Leverkusen zu Gast ist.

MVP des Samstagabends wurden Priscilla Gatzsche und auf Gegnerseite die langjährige polnische Erstligadiagonale Zaneta Baran.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Paula Morgenroth, Nathalie Sabrowske, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Priscilla Gatzsche, Kristina Bognar

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC mit doppeltem Verlust

BBSC Berlin – VC Olympia Berlin       1:3 (-16, -22, 22, -20)

Nicht nur eine klare Niederlage gegen den Lokalrivalen aus Hohenschönhausen kassierte der BBSC am Samstagabend, sondern auch den Verlust der Kapitänin Katharina Kummer nach Verletzung.

Zwar startete der BBSC mit einem 4:1 zu Beginn des Spiels, doch danach setzte der VC Olympia klare Maßstäbe. In der Abwehr waren die beiden Teams noch nicht so weit im Niveau auseinander, aber im Angriff offenbarten sich schon deutliche Unterschiede. Während die VCO Talente auch dank besserer physischer Voraussetzungen (Körpergröße!) und gesundem Selbstbewusstsein einen Ball nach dem anderen mit viel Schmackes auf BBSC-Seite versenkten, scheiterten die Gastgeberinnen immer wieder an Block und Feldabwehr auf VCO Seite. Ganz egal, ob die Köpenicker Angreiferinnnen die Angriffe scharf abschlossen oder die Bälle in die Lücken legten – der VC Olympia hatte eben häufig eine Antwort, war konzentriert und damit auch über das gesamte Spiel erfolgreich. Dabei war das Spiel der Gäste durchaus Teamwork – in einer Mannschaft fast ohne Schwachpunkte ragten die spätere MVP Celine Jebens und die Heins-Zwillinge neben Zuspielerin Pia Fernau heraus.

Der BBSC kämpfte durchgängig und mit hohem Einsatz, auch in wechselnden Besetzungen, denn Trainer Schröter hatte beginnend mit dem 2. Satz versucht, durch Wechsel Impulse zu geben. In der Stammformation gelang dann auch im 3. Satz der Satzgewinn – die gleiche Besetzung tat sich im 4. Satz allerdings deutlich schwerer. Beim Stand von 15:18 verletzte sich zudem Kapitänin Katharina Kummer in einer Aktion ohne Fremdeinwirkung am Knie und musste das Spielfeld voller Schmerzen verlassen. Geschockt gelang dem BBSC-Team nachfolgend kein einziger Punktgewinn aus eigenem Spiel mehr. Die 5 Mehrpunkte bis Spielende gingen allein auf das Konto von individuellen Fehlern des VCO.

An dieser Stelle sollen die besten Genesungswünsche an Kathi gehen – in der Hoffnung, dass die Verletzung nicht zu schwer ist und sie bald wieder Freude am Spiel mit der Mannschaft finden wird. Kathi Kummer wurde zudem nach Spielende mit der silbernen MVP Medaille ausgezeichnet. 

Trainer Schröter wird versuchen, im Trainingsbetrieb die Mannschaft wieder auf das zwischenzeitlich erreichte Niveau zu bringen. „Als wir mit unserer kompletten Mannschaft trainieren konnten, waren wir auch deutlich stabiler in unseren Aktionen, waren erfolgreicher. Das klappt aktuell überhaupt nicht, da sich Verletzungen mit Krankheiten und diese mit anderen Ausfällen abwechseln. So sind wir einfach nicht clever genug – diese Cleverness müssen wir uns zurück erarbeiten.“

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Leona Klamke, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Samantha Gneckow, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC entführt drei Punkte von der Elbe

Eimsbütteler TV Hamburg – BBSC Berlin                              1:3 (17, -23, -25, -20)

Trotz ungünstigster personeller Bedingungen holte sich der BBSC am Samstagabend mit dem 3:1 Auswärtserfolg in Hamburg den dritten Sieg in Folge. Hiobsbotschaft am Samstagmorgen: nach Annika Kummer und Marie Dreblow musste auch Paula Morgenroth die Reise in die Hansestadt absagen. Die Krankheitssaison hinterlässt ihre Spuren. Mit lediglich acht einigermaßen einsatzfähigen Athletinnen in das Auswärtsspiel zu gehen, wäre wohl ein heftiges Risiko gewesen. Kurzerhand wurde die erst 16-jährige Elisa Daus aus der Bezirksklasse- Mannschaft um Mitwirkung gebeten – sie hatte schon mit dem Team trainiert, erklärte sich bereit, hatte Lust auf das Spiel, wurde im ersten und vierten Satz eingesetzt und wird auch bestimmt weiter die Chance erhalten, sich zu beweisen.

Trainer Ole Schröter musste das Team umbauen. Die Liberoposition nahm Marie Böttcher ein, auf die Diagonale stellte er – durchaus mit einigen Bedenken – Antonia Schulz. „Das war schon ein Risiko. Ziemlich genau vor einem Jahr hatte sich die etatmäßige Mittelblockerin in Hamburg in dieser Halle das Kreuzband gerissen. Wird sie trotz mittlerweile wieder erreichter körperlicher Fitness wegstecken, dass sie genau hier die schwere Verletzung erlitten hatte? So ein Auftritt ist schließlich im hohen Maße eine Kopfsache. Und wie sie das speziell in den Sätzen 2-4 machte, das war schon große Klasse. Ein richtig gutes Spiel von ihr, mit viel Einsatz, Kopf und Technik“ schwärmte Schröter.

Der erste Satz war noch recht holprig, die Abstimmungsschwierigkeiten waren sehr deutlich sichtbar. Bei einem derart veränderten Aufgebot auf dem Feld muss nun mal viel laut geredet oder gerufen werden. Keiner darf sich darauf verlassen, dass der Mitspieler wohl funktionieren wird, eben gerade, weil er auf dieser Position vielleicht nur selten oder noch gar nicht gespielt hat. Da laufen eben keine Automatismen. Und da Hamburg auch eine gute Volleyballmannschaft ist, war der erste Satz schnell weg.

Ab dem zweiten Satz gelang es den BBSC allen Widrigkeiten zum Trotz die Schwächen in der eigenen Kommunikation abzustellen, in den eigenen Rhythmus zu kommen und das Spiel eben zeitweise dem Gegner aufzuzwingen. „Jeder hat mehr als die 100 % geboten, wir haben Stimmung gemacht, aggressiv aufgeschlagen und Hamburg zu Fehlern verleitet, sodass sie ihr Spiel über die Mitte nicht mehr durchsetzen konnten. Dabei haben wir selbst den Hamburger Block viel angeschlagen, so dass die Bälle nachfolgend ins Aus gingen. Dagegen hat unsere Blockarbeit den Hamburgern das Leben schwer gemacht hat. Ein Riesenlob geht an das gesamte Team“ resümierte Schröter.

Zum MVP des Abends wählten die Trainer Nina Interwies (Hamburg) und Katharina Kummer (Berlin).

Am Samstag, dem 5. Februar 2022 geht es für den BBSC in der Liga um 18:00 Uhr weiter. Dann ist der Tabellenzweite Köln in der Hämmerlinghalle zu Gast.

Für den BBSC im Einsatz: Isabel Böttcher, Elisa Daus, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin holt 3 Punkte vor der Weihnachtspause

BBSC Berlin – VfL Oythe               3:1  (18,23, -23,19)

Vorgezogene Bescherung in der Köpenicker Hämmerlinghalle: Mit einem 3:1 Erfolg gegen Oythe geht der BBSC auf einem sicheren 7. Tabellenplatz in die kurze Winterpause.

Der BBSC trat am gestrigen Sonntag erneut ohne Annika Kummer an. Auch Katharina Kummer sowie Marie Dreblow standen nicht zur Verfügung. Aus der 2. Mannschaft BBSC rückte die erfahrene Alina Gottlebe-Fröhlich mit in das Aufgebot. Trotz des Fehlens der drei Stammspielerinnen wurden die Gäste aus dem niedersächsischen Vechta im Wesentlichen kontrolliert. Gerade im 1. und 4. Satz setzten die Berlinerinnen die Duftmarken und zeigten ein gutes Volleyballspiel. Der 2. und 3. Satz ging etwas enger aus. Berlins Trainer Schröder bemängelte nach Spielende, dass mit etwas mehr Konzentration durchaus ein Sieg ohne Satzverlust möglich gewesen wäre, doch freue er sich über die drei Punkte vor Weihnachten. „Wir wollten heute unbedingt den Sieg in die kurze Weihnachtspause mitnehmen und das ist uns gelungen. Wenn wir auch nicht unser bestes Spiel abgeliefert haben, haben wir phasenweise richtig guten Volleyball präsentiert.“ Daran änderten auch die häufigen Reklamationen der Gäste beim Schiedsrichter nichts, zumal das fachkundige Publikum durchaus den Eindruck einer fairen Behandlung beider Teams durch die Schiedsrichter hatte.

Zum MVP des Spiels wählten die Trainer die Berlinerin Annalena Grätz sowie Marian Mischo (Oythe).

Die nächsten Ligaspiele folgen bereits am 15. und 16. Januar 2022 in Münster und Dingden, ehe das nächste Heimspiel am 22. Januar 2022 um 18:00 Uhr gegen Sorpesee angepfiffen wird.

Für den BBSC am Sonntag im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin mit 6 Punkte-Wochenende

BBSC Berlin – Fortuna Bonn        3:0 (23,21, 23)

Der BBSC hat sich am Samstagabend drei Punkte zum Doppelspieltags-Auftakt gegen die Fortuna aus Bonn gesichert.

Beide Mannschaften begannen mit einem untypischen Spiel. Von Beginn an bestimmten lange Ballwechsel das Geschehen. Keine Mannschaft vermochte es so recht, mit entsprechendem Nachdruck die Angriffsaktionen durch Punkte zu veredeln. Stattdessen bestimmte die gute Abwehrarbeit beider Seiten den Ablauf. Dabei hatten die Gäste zunächst Vorteile: Gerade im 1. Satz kämpfen sie um jeden Punkt, präsentierten gute Feldabwehr und lagen von Anfang an deutlich gegen die Berlinerinnen vorn. Erst mit dem 20:21 mussten sie akzeptieren, dass die Gastgeberinnen vorbeiziehen und den Satz holen. Berlin tat sich schwer, strahlte gerade in den Angriffsaktionen einige Unsicherheit aus und bekam den Ball nur mühsam auf den Boden.

Ähnliches Bild auch in den Folgesätzen, wenngleich sich Details änderten: Zu Anfang des 2. Satzes nutzte der BBSC eine Schwächephase des Gegners zu Satzbeginn und führte von Anfang an – der Satzgewinn ging nach Berlin. Eine Variation gab es auch im 3. Satz, da dieser von einer zu hohen Fehlerquote auf beiden Seiten geprägt war.

Rainer Schröter war nicht begeistert: „Wir hätten viel souveräner auftreten können, weil wir durchaus die Qualität haben. Obwohl wir nicht unser ganzes Können gezeigt haben, nehmen wir 3 Punkte für die Tabelle mit“

Die MVP Medaille auf Berliner Seite wurde Paula Morgenroth verliehen.

BBSC Berlin – VC Olympia Münster        3:0 (10, 22,7)

Mit einer Galavorstellung und dem zweiten 3:0 des Wochenendes schickten die Damen des BBSC die Talente aus dem Münsterland auf die Heimreise.

Von Anfang an diktierten die Berlinerinnen das Spiel. In jedem Aspekt waren sie besser als die Gäste. Trainer Schröter war schwer von seiner Mannschaft begeistert, da seine Mädels sowohl Spaß hatten, als Team ausgesprochen gut funktionierten wie auch jede einzelne Athletin auf das Spiel fokussiert war.

Von Münster war leider nichts die Stärke zu sehen, die Emlichheim oder Dingden Niederlagen beigebracht hatte. Die Westfälinnen erwischten einen rabenschwarzen Tag und hatten vor allem in Annahme und  Abwehr deutliche Defizite.

Nach dem Sonntag-Spiel sprach Trainer Schröter von einem zeitweise grandiosen Spiel: „Es ist sehr angenehm, dass wir die 6 Punkte dieses Wochenendes mitgenommen haben. Das tat uns sehr gut, nachdem wir ein paar Spiele verloren haben. Wir können es also noch. Das sollte uns auch Selbstvertrauen für die Partie gegen Oythe am kommenden Sonntag geben.“

Das nächste Spiel findet bereits am 19.12.21  in der Hämmerlinghalle statt. Um 15:00 Uhr wird gegen die Gäste aus Vechta angepfiffen.

Die MVP-Medaille des heutigen Sonntags wurde Zuspielerin Katharina Kummer verliehen.

Für den BBSC am Samstag im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel,  Anna Leweling, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin empfängt die Pottperlen

Am Samstag, den 30. Oktober 2021, 18:00 Uhr – das ist der Zeitpunkt des Anpfiffs der Zweitligapartie zwischen den Damen des BBSC Berlin und dem VC Allbau Essen. Die Gäste kommen mit einer Serie von 4 Spielgewinnen in Folge in die Hauptstadt.

Der Vorjahresdritte aus dem Ruhrgebiet startete auch in dieser Saison sehr erfolgreich. Die Niederlage gegen Leverkusen war nur knapp, dann folgten Siege unter anderem gegen Stralsund und in Köln. Trainer Marcel Werzinger ´kann in dieser Saison auf zwei Leistungsträgerinnen der vergangenen Jahre nicht zugreifen, da sich beide in die Babypause verabschiedet haben. Dafür gelang mit der Neuverpflichtung der ehemaligen Jugendnationalspielerin Alisha Ossowski eine ganz erhebliche Verstärkung. Die Außenangreiferin stand von 2012-2016 für den USC Münster in der 1. Bundesliga auf dem Parkett. In den ersten Partien der Saison fehlte zudem Sandra Ferger, die sich nach der intensiven Beachsaison erst einmal eine kleine Erholungspause gönnte. Ferger, die schon 6 Jahre für Allbau spielt, feierte zusammen mit ihrer Partnerin Christine Aulenbrock ausgesprochen erfolgreiche Turnierergebnisse, an deren Spitze der 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft stand. Legendär war die großartige Abwehrarbeit der geborenen Remscheiderin. Gerade in den Partien gegen Ludwig/Körtzinger sowie Behlen/Krohn konnten die Fans Stellungsspiel, Athletik und technisches Vermögen vom Feinsten bewundern. Mittlerweile ist Sandra Ferger wieder in die Ligaspielbetrieb zurückgekehrt.

Der BBSC wird nach dem hart erkämpften, aber doch ein wenig überraschenden Sieg gegen Leverkusen vom vergangenen Wochenende „nicht wieder damit rechnen können, dass eine gegnerische Mannschaft so schnell aus der Spur kommt“ – so schätzt Berlins Trainer Ole Schröter den Gegner ein. Er weiß um die Qualitäten der Gäste „Wer in allen bisherigen Spielen zumindest punktet und nur einen Vergleich verliert, der bringt ganz sicher hervorragende Qualität in die Hämmerlinghalle. Nachlässigkeiten wird Essen schnell bestrafen“ ist Schröter gewarnt.

Das Team um Kapitänin Katharina Kummer will die positive Energie und den Siegeswillen vom vergangenen Wochenende mit ins Spiel nehmen und die nächsten Punkte für das Berliner Konto einfahren. Also heißt es volle Konzentration auf das Spiel am Samstag – mit dem sprichwörtlichen Kampfgeist des BBSC und einem guten Spielaufbau wollen die BBSC-Girls den Pottperlen die Punkte nicht überlassen. Wir freuen uns auf eine lautstarke Fangemeinde in der Hämmerlinghalle!

Auch die 2. Mannschaft des BBSC spielt am Samstag zu Hause. Anpfiff ist um 14.00 Uhr! Zu Gast ist das junge Team des SC Potsdam 2 in der Dritten Liga Nord.

Unsere Hygiene- und Schutzmaßnahmen: 3G – getestet, geimpft oder genesen – bitte bringt Euren jeweiligen Schutznachweis zur Veranstaltung mit. Wir erfassen Eure Kontaktdaten mit der Luca App oder einem Datenerfassungsbogen. Das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2 Maske ist vom Eintritt in die Halle bis zum Zeitpunkt, an dem Ihr an Eurem Platz sitzt, verpflichtend, d.h. auch in der Pause und beim Gang zum WC. Beim Essen und Trinken sowie am Sitzplatz könnt Ihr die Maske selbstverständlich abnehmen.

Quelle: BBSC/Burkhard Kroll


	

BBSC – perfekter Saisonstart

Der BBSC startete perfekt in die Saison 2021/22: Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Wochenende gegen Oythe folgte am Samstag bei der Heimspielpremiere erstmalig vor Zuschauern nach fast einem Jahr der 3:0-Erfolg gegen Blau-Weiß Dingden.

Dingden kam im 1. Satz etwas verspätet in den für die Mannschaft typischen Rhythmus – der BBSC konnte bis zum 23:18 souverän agieren und fleißig Punkte sammeln. Erst zum Satzende starteten die Gäste die Aufholjagd, aber der BBSC holte sich noch knapp den Satz mit 25:23.

Ab dem Ende des 1. Satzes entwickelte sich ein für Zweitligaverhältnisse wirklich ansprechendes Spiel beider Seiten mit vielen langen Ballwechseln, die das Publikum begeisterten. Beide Teams haben zum am 2. Spieltag eine Feldabwehrarbeit präsentiert, die durchaus Fundament für die weitere Saison sein kann. Immer wieder wurden aufmerksam die Angriffe der gegnerischen Seite noch vom Boden gekratzt oder in der Luft entschärft. So macht Volleyball Spaß – das war das einhellige Stimmungsbild unter den Zuschauern. Dabei zeigten sich die Berlinerinnen in ihrem Spiel mannschaftlich ausgesprochen geschlossen und letztendlich in den Angriffen und Aufschlägen einen Tick genauer und abgezockter. Auch die Neuzugänge Katharina Haferkamp und Anna Leweling fielen mit der einen oder anderen unorthodoxen Aktion und einem feinen Händchen bei Angriffsschlägen positiv auf. So gingen auch die Sätze 2 und 3 an die Berlinerinnen, obwohl sich die Gäste nie aufgaben und durchgängig gut gegenhielten.

Berlins Trainer Ole Schröter freute sich über den gelungenen Saisonstart und lobte sein Team „vor allem für die durchgängig gezeigte Konzentration und mannschaftschaftliche Geschlossenheit“. Kapitänin Katharina Kummer ergänzte, dass der Beifall des Publikums, überhaupt die Interaktion mit der Stimmung auf den Rängen auch dazu beigetragen habe, dass die Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt habe. „Da spürte man, wie stark die schrittweise Aufhebung der Corona-Maßnahmen uns auch unterstützen kann.“

Auf Berliner Seite erhielt Annika Kummer ihre erste MVP-Ehrung der Saison und führte damit die Tradition der letzten Saison fort.

Am kommenden Wochenende, 25. September, geht es für das Team von Trainer Schröter in das sauerländische Sorpesee. Das nächste Spiel in Berlin folgt dann auch auswärts, wenn der BBSC am Donnerstag, dem 30. September 2021, beim VC Olympia im Sportforum antritt.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga – BBSC Berlin wieder mit Zuschauern

Was für ein Volleyballfest: Nach fast einem Jahr ohne Fans darf der BBSC erstmalig wieder mit Zuschauern bei einem Heimspiel rechnen. Am Samstag, den 18. September 2021 empfängt der BBSC Berlin um 18:00 Uhr Blau-Weiß Dingden in der Köpenicker Hämmerlinghalle.

Dabei will der BBSC an den Auswärtserfolg des vergangenen Wochenendes anknüpfen. Maximal 145 Zuschauer sind immerhin nach den Coronaauflagen zugelassen worden. Die Gäste aus Dingden setzen seit Jahren auf einen unschätzbaren Vorteil: Sie können auf ein eingespieltes Team verweisen, das eine hocheffektive und abgestimmte Abwehrarbeit auf dem Feld präsentiert. Fundament des Vereins ist ebenso seit Jahren die außergewöhnlich starke eigene Nachwuchsarbeit. Immer wieder gelingt es Dingden, Spielerinnen aus ihren Nachwuchsreihen für die 2. Liga aufzubauen. So sind auch in dieser Saison wieder drei Spielerinnen bis 20 Jahre dabei. Die hohe Bindung aller Spielerinnen an das niederrheinische Umfeld über Jahre ist immer ein Trumpf des Teams aus dem Kreis Wesel gewesen. So ist die komplette Mannschaft aus der letzten Saison geblieben – lediglich 2 Spielerinnen sind offiziell in die 2. Mannschaft zurückgezogen, werden aber sicher bei Bedarf in der 2. Bundesliga wieder zur Verfügung stehen. An der Linie steht wieder der Niederländer Marinus Wouterse, der über reichlich Trainererfahrung verfügt und schon die Niederländische U17 Nationalmannschaft betreut hat. Die Ergebnisse in den Testspielen waren für Dingden sehr positiv.

Am letzten Wochenende hatte das Team vom Niederrhein spielfrei – vielleicht schon ein kleiner Vorteil für die Gäste, da die Berliner Trainer keine Möglichkeit hatten, aktuelles Filmmaterial auszuwerten. „Aber wir gehen davon aus, dass Dingden analog dem Vorjahr sein betont konzentriertes und abgestimmtes Abwehrspiel erneut umsetzen wird“ ist sich Berlins Trainer Ole Schröter sicher und wird das BBSC Team darauf einstellen. In der vergangenen Saison gelang genau das allerdings nicht: Beide Spiele gestalteten die Mädels aus dem „Volleyballdorf“ erfolgreich für ihr Team. Nach dem überraschend deutlichen Sieg des BBSC am vergangenen Wochenende in Oythe wollen sich die Berlinerinnen auch gegen die starken Dingdener nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. „Wenn wir mit der gleich hohen Konzentration auftreten, wie am vergangenen Wochenende, haben wir eine Chance“ ist BBSC-Kapitänin Katharina Kummer optimistisch. „Die Mannschaft hat hart trainiert und fiebert dem Spiel entgegen. Und wir freuen uns unglaublich darüber, endlich wieder vor den Fans auftreten zu können!“

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin sichert sich einen Punkt im harten Kampf

BBSC Berlin – Skurios Volleys Borken    2:3 ( 22, -20,23,-13, 9)

Einen heftigen Kampf um Punkte lieferte sich am Samstagabend der BBSC mit den Gästen aus Borken, an dessen Ende noch ein Punktgewinn zu Gunsten der Berlinerinnen stand.

Während in der Hinrunde die Berlinerinnen zu Anfang der Saison die Gastgeberinnen aus dem westlichen Münsterland noch mit einem Auswärtssieg überrascht hatten, wollte der letztjährige Tabellenvierte nicht wieder die Punkte abgeben. Drei Sätze lang fighteten beide Teams auf höchstem Niveau, jagten die Bälle auf das gegnerische Spielfeld und vollbrachten imposante Abwehrleistungen. Die Berlinerinnen traten mit der wieder genesenen Annika Kummer an, im Mittelblock zeigten Lea Katharina Thurm (zurück nach ihrem beruflichen Auslandseinsatz) sowie Laura Walsh (anstelle der drei Verletzten Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) eine formidable Leistung. Dieses intensive Spiel konnten die Gastgeberinnen nicht in den 4. und 5. Satz hinüber bringen. Borken dominierte die beiden Spielabschnitte – zumindest vom Punktestand her – klar und schaffte es immer wieder, die aufopferungsvoll kämpfende Berliner Abwehr zu überwinden. Und wenn sich die Angriffe der Gäste dann doch festgefressen hatten, half wieder der Pass auf die Juniorinnenweltmeisterin 2009 Sina Kostorz, die mit Durchschlagskraft und ihren 1,91 m sowie entsprechender Abschlaghöhe die Bälle im gegnerischen Feld versenkte.

Den Berlinerinnen muss Respekt ob der kämpferischen Leistung gezollt werden. Mehr war allerdings gerade unter Berücksichtigung der nur begrenzt vorhandenen personellen Reserven nicht möglich. Borken hatte sich den Sieg verdient, weil das Team von Trainer Liu bis in die zweite Reihe sehr ausgeglichen besetzt aufspielte.

BBSC Berlin – Blau-Weiß Dingden 0:3 (-23, -21, -23)

Nur 16 Stunden nach der Niederlage gegen Borken verlor der BBSC gegen den aktuellen Tabellenfünften Dingden, hielt das Spiel aber in allen Sätzen offen.

Trainer Robert Hinz beorderte nach der samstäglichen Abwehrschlacht gegen die Skurios Volleys frische Kräfte in sein Team und setzte auf vier Veränderungen mit Paula Morgenroth (Libero), Friderike Rupf (aus der 3. Liga vom Berliner VV gekommen – Mittelblock), Isabel Böttcher (AA) und Roxana Vogel (Zuspiel). Vier Spielerinnen, die bisher eher wenig Einsatzzeiten bekommen hatten oder wie Friderike Rupf am Sonntag ihren überhaupt ersten Zweitligaeinsatz (beim ersten Aufschlag gleich ein As!) hatten. Eines sei vorweggenommen: Alle vier zeigten eine bravouröse Leistung und wiesen nach, dass sie seit Saisonbeginn vieles dazugelernt haben. Die Anstrengungen des Trainerteams, die Entwicklung auch der Spielerinnen mit weniger Einsatzzeiten zu forcieren, wurden mit der Leistung am Sonntag belohnt. Das Ergebnis von 0:3 mag zwar eindeutig erscheinen, doch hielt der BBSC in allen Sätzen das Spiel mit viel Kampfgeist jeweils bis zum Satzende offen. In der Crunchtime der Sätze hatten die Gäste aber dann ein paar Körner mehr, spielten genauer oder waren abgezockter. Beeindruckend für die Zuschauer an den Bildschirmen war allerdings, dass das Berliner Team auch in der bisher unüblichen Sonntagsaufstellung gerade im Abwehrverhalten die von der Mannschaft trainierte Block-Feldabwehr gut umsetzte.

Die Gäste von der niederländischen Grenze holten sich nach dem Gewinn des Heimspiels vor wenigen Wochen auch verdient die Punkte aus der Hämmerlinghalle – mit ein klein wenig mehr Glück und Können hätten die Berlinerinnen einen Satz oder gar Tabellenpunkte den favorisierten Dingdenern entführen können.

Die silbernen MVP-Medaillen gingen am Samstag an Katharina Kummer, am Sonntag an Annalena Grätz.

Für die Berlinerinnen geht es bereits am kommenden Samstag, 27.03.2021 um 19:00 Uhr mit einem weiteren Heimspiel, diesmal gegen Sorpesee, in der 2. Bundesliga weiter.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: Burkhardt Kroll/BBSC Berlin

BBSC mit drei Punkten aus dem Westen zurück

Der BBSC erkämpfte beim Doppelspieltag im Westen des Landes drei Punkte für die Tabelle.

Nach zwei intensiven Spielen innerhalb 24 Stunden freut sich die Mannschaft auf ein wenig Erholung. Am Samstagabend, 30.01.2021 traf der BBSC in Bonn auf den Tabellenachten, die Bizeps Volleys von Fortuna Bonn. Von Beginn an drückten die Berlinerinnen – angetreten ohne die verletzte Antonia Lutz – dem Spiel den Stempel auf und ließen die Gastgeberinnen nicht so recht auf Touren kommen. Zwar ging der 2. Satz an die Rheinländerinnen, doch danach dominierten erneut die Gäste aus der Hauptstadt. Die Bizeps Volleys kämpften zwar, doch die Berlinerinnen setzten sich mit deutlich strukturierterem Spiel und weniger Fehlern klar durch. Eine kleine Schrecksekunde gab es zum Spielabpfiff, als sich Berlins Kapitänin Katharina Kummer verletzte, doch stellte sich heraus, dass die Zuspielerin auch am Folgetag auflaufen kann.

Am Sonntag, 31.01.2021 folgte bereits 16:00 Uhr das Spiel beim Tabellenfünften SC Union Emlichheim. Die 4 Sätze des Vorabends hatten ihre Spuren hinterlassen – der erste Satz ging noch knapp an die Gäste, danach hatte der BBSC den Angriffen der Gastgeberinnen nur noch wenig entgegenzusetzen. Die junge Mannschaft des SC Union spielte – hervorragend geführt von der erst 17-jährigen Zuspielerin Jana Brüning – das erwartete schnelle Spiel, insbesondere mit schnellen Angriffen über die Mittelblockerinnen. Gleichzeitig funktionierte der Abwehrverbund der Grafschafterinnen (typisch für eine Mannschaft, die von Union-Trainer Pascall Reiß trainiert wird) bestens und sorgte dafür, dass die Angriffe der Mädels aus der Hauptstadt immer wieder von der Abwehr weggekratzt wurden. Berlins Trainer Robert Hinz zollte seinem Team ob der hohen Belastung von zwei Spielen kurz nacheinander Respekt. „Für uns ist der Auswärtssieg in Bonn ein echter Erfolg, der zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt braucht die Mannschaft nach knapp 1500 km und acht Sätzen auf dem Feld aber erst einmal Regeneration“.

Für das Team geht es am kommenden Samstag, 06.02.2021 erneut in den Westen: Das Spiel bei Allbau Essen steht an. Die MVP-Medaillen für die Berliner Spielerinnen gingen am Samstag an Annika Kummer, am Sonntag wurde Alina Gottlebe-Fröhlich zur MVP gewählt.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC/Burkhard Kroll