BBSC Berlin mit umkämpftem Sieg gegen VC Olympia

BBSC Berlin – VC Olympia Berlin  3:2 (16, -23,26, -23,11)

Dem BBSC Berlin gelang heute Abend der sechste Heimsieg in Folge gegen den VC Olympia Berlin. Gegen die Talente aus Hohenschönhausen siegten die Südostberlinerinnen knapp mit 3:2. Wie nach weiteren dreieinhalb Monaten gemeinsamer Intensivausbildung zu erwarten war, zeigten sich die Gäste stark verbessert im Vergleich zum Hinspiel.

Der erste Satz ging noch klar nach Köpenick, ab dem zweiten Satz war das Spiel durchgängig sehr umkämpft. Die VCO-Spielerinnen überzeugten mit ihrem starken Aufschlagspiel und setzen das Heimteam so unter Druck. Die BBSC-Mädels beschäftigten sich zudem in einigen Phasen zu sehr mit den zweifelhaften Entscheidungen des ersten Schiedsrichters und verloren dann den Pfad in Bezug auf das eigene Spiel. Hinzu kamen Defizite in der gesundheitlichen Fitness nicht nur einiger BBSC-Spielerinnen. So wurde Alina Gottlebe-Fröhlich angeschlagen im vierten Satz von Josephine Suhr ersetzt, die aber ihrerseits mit Knieproblemen zu kämpfen hat. Auch die Erkältungswelle zeitigte ihre Auswirkungen – der BBSC hatte hart zu kämpfen, um die Punkte aus dem Heimspiel in Köpenick zu behalten. Die letzte Kraft zusammennehmend, gelang es dem Team, das Derby für sich zu entscheiden.

Die MVP Medaille wurde auf VCO Seite wie beim Hinspiel Anastasia Cekulaev, für den BBSC an Katharina Kummer verliehen.

BBSC Trainer Robert Hinz zeigte seine Wertschätzung für die Gäste: „Der VC Olympia hat heute ein wirklich gutes Spiel gezeigt und stark gekämpft. Deswegen geht das Ergebnis so in Ordnung.“ Auf die eigene Mannschaft und deren immer noch zweiten Platz in der Ligatabelle angesprochen, analysierte er nüchtern: „Tabellarisch sind wir derzeit zwar ein Spitzenteam, aber aufgrund der aktuellen Krankheits- und Verletztenmisere sehe ich uns im morgigen Duell gegen Bad Laer nicht in der Favoritenrolle, zumal das heutige Spiel viel Kraft gekostet hat.“

Für den BBSC geht es bereits

Samstag, den 1. Februar 2020, um 19:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle mit dem Heimspiel gegen die immer als starker Gegner auftretenden Gäste aus Niedersachsen weiter.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Spitzenspiel in Köpenick – BBSC schlägt Tabellenführer Stralsund

BBSC Berlin – Stralsunder Wildcats    3:1 (18,23, -16,25)

In einem begeisternden Spitzenspiel setzten sich die BBSC-Damen mit 3:1 gegen den Tabellenführer aus Stralsund durch.

Berlins Trainer Robert Hinz hatte im Vorfeld des Spiels  im Hinblick auf die bisherigen Saisonniederlagen gegen Stralsund den richtigen Ton getroffen , als er die Überraschung im Spiel gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Liga davon abhängig machte, dass sein Team  an das Leistungsmaximum herangehen muss. Und genau das setzten die BBSC Damen vom Anpfiff ab um. Konzentriert und mit vollem Einsatz starteten die Gastgeberinnen in den ersten Satz, übernahmen gleich zu Anfang das Kommando . Der Vorsprung wurde bis zum Satzende noch ausgebaut. Dafür lief man im zweiten Satz lange Zeit einem Rückstand hinterher und konnte erstmals beim 21:20 die Führung übernehmen. Der 2:0 Zwischenstand löste schon die ersten Jubelstürme aus. Nach der 10 Minuten Pause mit einer wundervollen Cheerleaderdarbietung von Kindern der Best Sabel Grundschule kamen die BBSC-Ladies zunächst nicht in den Rhythmus, lagen schnell mit sieben Punkten zurück. Beide Trainer wechselten durch und gaben auch den Spielerinnen, die sonst nicht so im Fokus stehen, Spielzeit. Der vierte Satz war kaum an Spannung zu überbieten. Beide Teams boten einen aufopferungsvollen Kampf um die Punkte, in dem zunächst Stralsund die etwas besseren Karten hatte. Beim 17:12 aus Sicht der Gäste schien der Tiebreak schon nah, doch dann schritt Antonia Lutz zur Angabe und sorgte mit brandgefährlichem Service für einen zwei Punkte Vorsprung der Gastgeberinnen. Stralsund stemmte sich dagegen, ging noch mal in Führung, musste sich jedoch der geballten Energieleistung des BBSC letztendlich beugen. Den Siegpunkt besorgte Alina Gottlebe-Fröhlich mit einem von der Stralsunder Abwehr nicht kontrollierbaren Aufschlag. Nicht enden wollender Jubel auf Berliner Seite, verständliche Enttäuschung bei den Gästen – aber alle waren überzeugt, ein Klassespiel gesehen zu haben.

Beide Mannschaften leisteten dazu ihren Beitrag. Auf Berliner Seite überzeugte das gesamte Team – von Abwehr über Zuspiel bis Angriff: es gab schlicht keine Ausfälle. Gleiches kann man von den Gästen sagen, wenngleich dort die Diagonale Anne Krohn mit ihren immens druckvollen und platzierten Angriffen noch herausragte und kraft ihrer Fertigkeiten von den Mitspielerinnen auch immer wieder gesucht wurde.

Die MVP Medaillen wurden Berlins Zuspielerin Katharina Kummer sowie Anne Krohn überreicht.

So konnte das mit ca. 350 Zuschauern erschienene Publikum (unter ihnen eine große Fangruppe von der Ostsee, die schöne Stimmung in die Halle brachte) ein ausgesprochen attraktives Zweitligaspiel genießen. Hörte man sich unter den Zuschauern um, gab es nur lobende Worte für die beiden Teams. Langjährige Fans des Volleyballs bescheinigten beiden Mannschaften, dass sie sich jedenfalls in der derzeitigen Form deutlich von den Mitbewerbern abheben und  zu Recht an der Tabellenspitze stehen: „Das gezeigte Spieltempo und die Durchschlagskraft beider Reihen sind in der 2. Liga Nord nicht häufig vertreten. So viele lange Ballwechsel trotz druckvoll ausgeführten Angriffen sieht man in der Liga selten.“

Der BBSC festigte den zweiten Tabellenplatz und hat nunmehr 5 Punkte Rückstand zum Tabellenführer. Für das Team aus dem Berliner Südosten geht es am nächsten Sonntag nach Köln, ehe am darauffolgenden Wochenende die Heimspiele gegen den VC Olympia Berlin und den SV Bad Laer folgen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Anna Lena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Karoline Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll

BBSC Berlin – Drei Punkte im Lokalderby

Das Köpenicker Publikum konnte sich über den auch in der Höhe verdienten 3:0 (+20, +21, +13) Erfolg der Gastgeberinnen des BBSC Berlin im Lokalderby gegen RPB freuen.

Der Bedeutung des Ligaspiels für die weitere Saison angemessen agierten die Gastgeberinnen von Anfang an konzentriert und ließen die Gäste nie so richtig ins Spiel kommen. Ausgehend von einem starken Aufschlagspiel, das die gegnerische Annahme gut unter Druck setzte, über eigene Stabilität in Annahme und Abwehr bis zu durchschlagskräftigen Angriffszügen – heute passte vieles auch im Wettkampf, was im Training in den letzten Monaten immer wieder geübt und wiederholt wurde. Dabei fiel auf, dass die gesamte Mannschaft funktionierte: Alle Elemente funktionierten, alle Spielerinnen erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen und spielten als echtes Team zusammen. Die goldene MVP Medaille wurde nach Spielende Kapitänin Katharina Kummer überreicht – die silberne erhielt RPB-Angreiferin Charis Chlebik

Rotation Prenzlauer Berg versuchte einiges, um aus der Umklammerung herauszukommen. Trotz geänderter Taktik und diversen Spielerwechseln gelang es jedoch nicht, sich einen Rhythmus für das Spiel zu erarbeiten. Zu hoch war die Eigenfehlerquote, gerade in Abstimmung und Abwehrorganisation blieb genügend Luft nach oben. Das junge RPB Team schien ein wenig unter der Wucht der Erwartungen im wichtigen Lokalderby zu leiden – so jedenfalls die Mutmaßungen im Publikum.

So gelang den Köpenickerinnen das „überzeugendste Spiel der Saison“, wie BBSC-Trainer Robert Pultke sehr erleichtert und zufrieden vermerkte. „Wir haben uns nun in der Tabelle ein wenig Luft verschafft – die beiden Siege gegen Aligse und RPB als unmittelbare Konkurrenten gegen den Abstieg lassen unser Augenmerk ein wenig Richtung Tabellenmittelfeld richten.“ Das ist gerade vor der Serie der nächsten schweren Spielen gegen Köln, Oythe, Stralsund, Borken und Leverkusen immens wichtig. „Wir können erhobenen Hauptes in die Spiele gegen nominell sehr gut besetzte Teams gehen. Wir haben in der Saison ja gezeigt, dass wir durchaus mithalten können.“

Für die Berliner Zuschauer geht es zu Hause am 2. Februar 2019 um 19:00 Uhr in der Hämmerlinghalle gegen Oythe.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich,

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC Berlin holt am Wochenende zu wenige Punkte

Das hatte sich das Team um Kapitänin Katharina Kummer doch etwas anders vorgestellt: Am Samstag hatte der BBSC das wichtige Spiel gegen Emlichheim nicht siegreich gestalten können – die von Berlin eingeplanten Punkte in der Aufholjagd Richtung Tabellenmitte holten sich komplett die Grafschafter. Dabei fiel der Gästesieg durchaus verdient aus. Der BBSC hatte Phasen, in denen viel zu wenig zusammenlief und in denen Eigenfehler den Gästen das Leben leicht machten. Exemplarisch war der vierte und letzte Satz: Das Heimteam überbot sich zunächst in Punktezulieferungen für die Gäste und lag schon 6:16 zurück. Dann ging ein Ruck durch die Mannschaft. Mit einer grandiosen Aufholjagd wurde auch das mittlerweile etwas lethargisch wirkende Publikum aufgeweckt und zu lautstarken Anfeuerungen gebracht. Beim 20:20 war Gleichstand erreicht, „doch dann fehlte dem Team die Cleverness, in den entscheidenden Situationen zu punkten. Wir haben uns für die Aufholjagd schlicht nicht belohnt“ konstatierte Berlins Trainer Robert Pultke. Der vierte Satz ging letztendlich mit 25:21 an Emlichheim.

Die Gäste dagegen überzeugten mit einer zuverlässigen Block-Feldabwehr und variantenreichen Angriffen von Timmer bis Doornenbal. Auch nach kurzen Schwächephasen gelang es dem Team von Trainer Pascall Reiss immer wieder, zum eingeübten System zurückzukehren und zuverlässig zu punkten.

Die Sonntagspartie lief dagegen ganz anders. Der VC Olympia Schwerin präsentierte ein ganz anderes Niveau. Der BBSC war in allen Disziplinen überlegen und das 3:0 Ergebnis nicht nur klar, sondern auch voll verdient. Dabei mussten die Gastgeberinnen nicht nur wie am Samstag auf Marie Dreblow, sondern auch auf Marie Holstein (Verletzung) verzichten. Tara Jenßen spielte von Anfang an voll engagiert auf der Annahme-Außenposition und durfte sich über ein Lob des Trainers freuen.

Am nächsten Wochenende wartet der Tabellenvierte Bad Laer auf die Berlinerinnen, die weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz verweilen müssen. Die Aufgabe gegen die Überraschungsmannschaft der Saison wird schwer genug – nun geht es umso mehr, dort Boden auf die Gegner in der Tabelle gutzumachen.

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Ergebnisse:
BBSC Berlin vs. SC Union Emlichheim          1:3 (-19, -21,19, -21)
BBSC Berlin vs. VC Olympia Schwerin           3:0 (12,12, 16)

Für den BBSC im Einsatz: Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Marie Holstein

Doppelspieltag in der Hämmerling-Halle für den BBSC Berlin

Zu einem Doppelspieltag lädt Volleyballzweitligist BBSC Berlin am kommenden Wochenende die Berliner Fans und Gäste ein. Während am Samstag um 19:00 Uhr der SC Union Emlichheim im Berliner Südosten zu Gast ist, geben am Sonntag um 15:00 Uhr die Talente des VC Olympia Schwerin ihre Visitenkarte in der Hämmerling-Halle ab.

Zur Mitte der ersten Halbserie haben sich die Teams langsam aber sicher in der Tabelle sortiert. Emlichheims Team, nur wenige Kilometer von der niederländischen Grenze entfernt zu Haus, konnte bisher die Hälfte aller Spiele siegreich gestalten. Die junge Mannschaft von Neutrainer Pascall Reiß (vormals Dingden) erlebte zu Saisonbeginn gerade auf Schlüsselpositionen einen Kaderwechsel . Altgediente SCU- Athletinnen wie Inga Stegemeyer standen nicht mehr zur Verfügung. Der Verein verpflichtete zwei Spielerinnen aus den USA sowie zwei – nur ein paar Kilometer entfernt – aus dem Nachbarland. Hinzu kommen acht junge und bestens in der vereinseigenen Volleyballschule des Ex-Köpenickers Michael Lehmann ausgebildete Talente, alle maximal 18 Jahre alt. Schon im vergangenen Jahr überzeugten Youngster wie Pia Timmer oder Lona Volkers auch bei ihrem Berliner Gastspiel.

Schon seit Jahrzehnten ist Emlichheim für seine Nachwuchsarbeit geachtet. Im Frühjahr 2018 holte sich Lehmanns B-Jugend die deutsche Meisterschaft, in der A-Jugend holten Timmer und Co. die Silbermedaille und schalteten auf dem Weg in das Finale immerhin die Nachwuchsteams von Münster und Dresden aus. Für die Berliner Zuschauer wird es sicherlich interessant, den Weg der Grafschafter Talente weiter zu verfolgen.

Am Samstag geht es für die Gäste erst einmal gegen den BBSC: Die Berlinerinnen haben nach dem schwierigen Saisonauftakt gegen viele hochrangige Teams die Aufgabe, eine Antwort auf die Emlichheimer Spielstärke zu finden. Dazu gilt es an allererster Stelle die eigene Kampfkraft auf das Parkett zu bringen und über den Kampf in das Spiel zu finden. Wenn es dem Team um Kapitänin Katharina Kummer gelingt, in den eigenen Rhythmus zu kommen und mit der Hilfe der eigenen Fans dem Spiel den Stempel aufzudrücken, könnte der erhoffte zweite Sieg der Gastgeberinnen gefeiert werden.

Das Spiel gegen den VCO Schwerin am Sonntag steht unter ganz anderen Vorzeichen. Die jungen Schwerinerinnen mit einem Altersdurchschnitt von knapp 17 Jahren sind athletisch und auch spieltechnisch gut ausgebildet. Einige aus dem Team standen schon in der Jugend/Juniorinnen- Nationalmannschaft für die deutschen Farben und schnupperten internationale Luft. Auch dem aktuellen Jahrgang dürfte freilich in der Breite noch ein wenig Wettkampferfahrung in der zweiten Liga fehlen. Doch darf auch diese Mannschaft nicht unterschätzt werden, haben die Schweriner Girls doch zu Saisonbeginn sogar dem letztjährigen Meister Köln einen Satz entführt. Für den BBSC gilt es, sich in jedem einzelnen Spiel auch gegen nominell schwächere Teams in Position zu bringen und konzentriert das eigene Spiel durchzuziehen.

Freuen wir uns auf zwei hoffentlich spannende und interessante Zweitligaspiele!
Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Endlich für die Leistung belohnt – Sieg in Leverkusen

Die Auswärtspartien bei den Spitzenmannschaften in Stralsund und Köln verließen die BBSC-Mädels mit leeren Händen und ohne Punktgewinn – ärgerlich, hatte man doch mit einer couragierten Leistung nicht nur ein bisschen am Punktgewinn gekratzt. Am Samstag Abend belohnte sich die Mannschaft für eine kämpferisch und spielerisch überzeugende Leistung beim hoch favorisierten Team von Bayer Leverkusen.

Erneut ging es für den BBSC über knapp 600 km Richtung Westen (ein Hoch auf die fleißigen Chauffeure!). Trainer Pultke standen neben der verletzten Katharina Kummer auch Esther Schwarz (krank) sowie Mercedes Zach (erfolgreicher Einsatz bei der Nordostdeutschen Meisterschaft der Ü31 – direkt qualifiziert zur Senioren-DM!) nicht zur Verfügung. Trotzdem hatte sich das Team nach der sehr deutlichen 0:3-Heimniederlage gegen die Rheinländerinnen in der Hinserie und den guten Ergebnissen der letzten Spiele vorgenommen, die Punkte nicht zu verschenken und den Gastgeberinnen zur Karnevalszeit ein heißes Match zu bieten.

Das Berliner Team startete hochmotiviert in den 1. Satz – mit einer stabilen Annahme und einem variablen Angriffsspiel wurde den Gastgeberinnen Paroli geboten. Leverkusen hatte zwar Satzball, der aber abgewehrt wurde und stattdessen konnten die Gäste den 1. Satz für sich entscheiden. Dies schien Leverkusen richtig zu motivieren, denn den Start zum 2. Satz gestaltete Bayer sehr druckvoll. Gerade die starken Aufschläge sorgten für einen komfortablen Punktevorsprung. Mit Kampfgeist holte der BBSC noch etwas auf, musste aber den Satz mit 17:25 verloren geben.

Mit Beginn des 3. Satzes kann der BBSC wieder stark ins Spiel. Der Kampf beider Mannschaften auf richtig gutem Niveau begeisterte das Leverkusener Publikum. Zum Satzende setzte sich der BBSC etwas ab und brachte die Führung mit guten Aufschlägen von Josephine Suhr und guter Block-/Abwehrleistung zu Ende. Der 4. Satz ging wieder an die nunmehr etwas konsequenteren Gastgeberinnen, also musste der Tiebreak entscheiden. Die beiden Teams spielten auf hohem Niveau um den 2. Punkt für die Tabelle. Trotz der artistischen Abwehraktionen von Libera Annika Kummer (später zum bereits 8. Mal in der Saison zum MVP gewählt) und dem ausgeglichenen Mannschaftsauftritt reichte es leider nicht ganz: Mit 15:12 holten sich die Gastgeberinnen den Sieg.

Ein sichtlich zufriedener Berliner Trainer lobte sein Team: „Endlich haben wir uns für unsere wirklich gute Auswärtsleistung belohnt. Das Team hat großartig gekämpft und gespielt und den haushohen Favoriten schon ein bisschen am Rande der Niederlage gehabt. Mit einem solchen Auftritt konnten wir zeigen, dass wir im Laufe der Saison den Abstand zur Spitzengruppe der Liga doch deutlich verringert haben“ strahlte Robert Pultke.

Zum nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag, den 19. Februar 2018 um 15:00 Uhr gegen Gladbeck in der Köpenicker Hämmerlinghalle kann das BBSC-Team erneut auf Punktejagd gehen.

Für den BBSC im Einsatz: Annika Kummer, Josephine Suhr, Lisa Senger, Karoline Vogt, Giulia Eisenacher, Mareike Ulbrich, Stephanie Utz, Antonia Klamke, Lea Schilling, Alina Gottlebe-Fröhlich,

Quelle: Burkhard Kroll