BBSC – perfekter Saisonstart

Der BBSC startete perfekt in die Saison 2021/22: Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Wochenende gegen Oythe folgte am Samstag bei der Heimspielpremiere erstmalig vor Zuschauern nach fast einem Jahr der 3:0-Erfolg gegen Blau-Weiß Dingden.

Dingden kam im 1. Satz etwas verspätet in den für die Mannschaft typischen Rhythmus – der BBSC konnte bis zum 23:18 souverän agieren und fleißig Punkte sammeln. Erst zum Satzende starteten die Gäste die Aufholjagd, aber der BBSC holte sich noch knapp den Satz mit 25:23.

Ab dem Ende des 1. Satzes entwickelte sich ein für Zweitligaverhältnisse wirklich ansprechendes Spiel beider Seiten mit vielen langen Ballwechseln, die das Publikum begeisterten. Beide Teams haben zum am 2. Spieltag eine Feldabwehrarbeit präsentiert, die durchaus Fundament für die weitere Saison sein kann. Immer wieder wurden aufmerksam die Angriffe der gegnerischen Seite noch vom Boden gekratzt oder in der Luft entschärft. So macht Volleyball Spaß – das war das einhellige Stimmungsbild unter den Zuschauern. Dabei zeigten sich die Berlinerinnen in ihrem Spiel mannschaftlich ausgesprochen geschlossen und letztendlich in den Angriffen und Aufschlägen einen Tick genauer und abgezockter. Auch die Neuzugänge Katharina Haferkamp und Anna Leweling fielen mit der einen oder anderen unorthodoxen Aktion und einem feinen Händchen bei Angriffsschlägen positiv auf. So gingen auch die Sätze 2 und 3 an die Berlinerinnen, obwohl sich die Gäste nie aufgaben und durchgängig gut gegenhielten.

Berlins Trainer Ole Schröter freute sich über den gelungenen Saisonstart und lobte sein Team „vor allem für die durchgängig gezeigte Konzentration und mannschaftschaftliche Geschlossenheit“. Kapitänin Katharina Kummer ergänzte, dass der Beifall des Publikums, überhaupt die Interaktion mit der Stimmung auf den Rängen auch dazu beigetragen habe, dass die Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt habe. „Da spürte man, wie stark die schrittweise Aufhebung der Corona-Maßnahmen uns auch unterstützen kann.“

Auf Berliner Seite erhielt Annika Kummer ihre erste MVP-Ehrung der Saison und führte damit die Tradition der letzten Saison fort.

Am kommenden Wochenende, 25. September, geht es für das Team von Trainer Schröter in das sauerländische Sorpesee. Das nächste Spiel in Berlin folgt dann auch auswärts, wenn der BBSC am Donnerstag, dem 30. September 2021, beim VC Olympia im Sportforum antritt.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga – BBSC Berlin wieder mit Zuschauern

Was für ein Volleyballfest: Nach fast einem Jahr ohne Fans darf der BBSC erstmalig wieder mit Zuschauern bei einem Heimspiel rechnen. Am Samstag, den 18. September 2021 empfängt der BBSC Berlin um 18:00 Uhr Blau-Weiß Dingden in der Köpenicker Hämmerlinghalle.

Dabei will der BBSC an den Auswärtserfolg des vergangenen Wochenendes anknüpfen. Maximal 145 Zuschauer sind immerhin nach den Coronaauflagen zugelassen worden. Die Gäste aus Dingden setzen seit Jahren auf einen unschätzbaren Vorteil: Sie können auf ein eingespieltes Team verweisen, das eine hocheffektive und abgestimmte Abwehrarbeit auf dem Feld präsentiert. Fundament des Vereins ist ebenso seit Jahren die außergewöhnlich starke eigene Nachwuchsarbeit. Immer wieder gelingt es Dingden, Spielerinnen aus ihren Nachwuchsreihen für die 2. Liga aufzubauen. So sind auch in dieser Saison wieder drei Spielerinnen bis 20 Jahre dabei. Die hohe Bindung aller Spielerinnen an das niederrheinische Umfeld über Jahre ist immer ein Trumpf des Teams aus dem Kreis Wesel gewesen. So ist die komplette Mannschaft aus der letzten Saison geblieben – lediglich 2 Spielerinnen sind offiziell in die 2. Mannschaft zurückgezogen, werden aber sicher bei Bedarf in der 2. Bundesliga wieder zur Verfügung stehen. An der Linie steht wieder der Niederländer Marinus Wouterse, der über reichlich Trainererfahrung verfügt und schon die Niederländische U17 Nationalmannschaft betreut hat. Die Ergebnisse in den Testspielen waren für Dingden sehr positiv.

Am letzten Wochenende hatte das Team vom Niederrhein spielfrei – vielleicht schon ein kleiner Vorteil für die Gäste, da die Berliner Trainer keine Möglichkeit hatten, aktuelles Filmmaterial auszuwerten. „Aber wir gehen davon aus, dass Dingden analog dem Vorjahr sein betont konzentriertes und abgestimmtes Abwehrspiel erneut umsetzen wird“ ist sich Berlins Trainer Ole Schröter sicher und wird das BBSC Team darauf einstellen. In der vergangenen Saison gelang genau das allerdings nicht: Beide Spiele gestalteten die Mädels aus dem „Volleyballdorf“ erfolgreich für ihr Team. Nach dem überraschend deutlichen Sieg des BBSC am vergangenen Wochenende in Oythe wollen sich die Berlinerinnen auch gegen die starken Dingdener nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. „Wenn wir mit der gleich hohen Konzentration auftreten, wie am vergangenen Wochenende, haben wir eine Chance“ ist BBSC-Kapitänin Katharina Kummer optimistisch. „Die Mannschaft hat hart trainiert und fiebert dem Spiel entgegen. Und wir freuen uns unglaublich darüber, endlich wieder vor den Fans auftreten zu können!“

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin sichert sich einen Punkt im harten Kampf

BBSC Berlin – Skurios Volleys Borken    2:3 ( 22, -20,23,-13, 9)

Einen heftigen Kampf um Punkte lieferte sich am Samstagabend der BBSC mit den Gästen aus Borken, an dessen Ende noch ein Punktgewinn zu Gunsten der Berlinerinnen stand.

Während in der Hinrunde die Berlinerinnen zu Anfang der Saison die Gastgeberinnen aus dem westlichen Münsterland noch mit einem Auswärtssieg überrascht hatten, wollte der letztjährige Tabellenvierte nicht wieder die Punkte abgeben. Drei Sätze lang fighteten beide Teams auf höchstem Niveau, jagten die Bälle auf das gegnerische Spielfeld und vollbrachten imposante Abwehrleistungen. Die Berlinerinnen traten mit der wieder genesenen Annika Kummer an, im Mittelblock zeigten Lea Katharina Thurm (zurück nach ihrem beruflichen Auslandseinsatz) sowie Laura Walsh (anstelle der drei Verletzten Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) eine formidable Leistung. Dieses intensive Spiel konnten die Gastgeberinnen nicht in den 4. und 5. Satz hinüber bringen. Borken dominierte die beiden Spielabschnitte – zumindest vom Punktestand her – klar und schaffte es immer wieder, die aufopferungsvoll kämpfende Berliner Abwehr zu überwinden. Und wenn sich die Angriffe der Gäste dann doch festgefressen hatten, half wieder der Pass auf die Juniorinnenweltmeisterin 2009 Sina Kostorz, die mit Durchschlagskraft und ihren 1,91 m sowie entsprechender Abschlaghöhe die Bälle im gegnerischen Feld versenkte.

Den Berlinerinnen muss Respekt ob der kämpferischen Leistung gezollt werden. Mehr war allerdings gerade unter Berücksichtigung der nur begrenzt vorhandenen personellen Reserven nicht möglich. Borken hatte sich den Sieg verdient, weil das Team von Trainer Liu bis in die zweite Reihe sehr ausgeglichen besetzt aufspielte.

BBSC Berlin – Blau-Weiß Dingden 0:3 (-23, -21, -23)

Nur 16 Stunden nach der Niederlage gegen Borken verlor der BBSC gegen den aktuellen Tabellenfünften Dingden, hielt das Spiel aber in allen Sätzen offen.

Trainer Robert Hinz beorderte nach der samstäglichen Abwehrschlacht gegen die Skurios Volleys frische Kräfte in sein Team und setzte auf vier Veränderungen mit Paula Morgenroth (Libero), Friderike Rupf (aus der 3. Liga vom Berliner VV gekommen – Mittelblock), Isabel Böttcher (AA) und Roxana Vogel (Zuspiel). Vier Spielerinnen, die bisher eher wenig Einsatzzeiten bekommen hatten oder wie Friderike Rupf am Sonntag ihren überhaupt ersten Zweitligaeinsatz (beim ersten Aufschlag gleich ein As!) hatten. Eines sei vorweggenommen: Alle vier zeigten eine bravouröse Leistung und wiesen nach, dass sie seit Saisonbeginn vieles dazugelernt haben. Die Anstrengungen des Trainerteams, die Entwicklung auch der Spielerinnen mit weniger Einsatzzeiten zu forcieren, wurden mit der Leistung am Sonntag belohnt. Das Ergebnis von 0:3 mag zwar eindeutig erscheinen, doch hielt der BBSC in allen Sätzen das Spiel mit viel Kampfgeist jeweils bis zum Satzende offen. In der Crunchtime der Sätze hatten die Gäste aber dann ein paar Körner mehr, spielten genauer oder waren abgezockter. Beeindruckend für die Zuschauer an den Bildschirmen war allerdings, dass das Berliner Team auch in der bisher unüblichen Sonntagsaufstellung gerade im Abwehrverhalten die von der Mannschaft trainierte Block-Feldabwehr gut umsetzte.

Die Gäste von der niederländischen Grenze holten sich nach dem Gewinn des Heimspiels vor wenigen Wochen auch verdient die Punkte aus der Hämmerlinghalle – mit ein klein wenig mehr Glück und Können hätten die Berlinerinnen einen Satz oder gar Tabellenpunkte den favorisierten Dingdenern entführen können.

Die silbernen MVP-Medaillen gingen am Samstag an Katharina Kummer, am Sonntag an Annalena Grätz.

Für die Berlinerinnen geht es bereits am kommenden Samstag, 27.03.2021 um 19:00 Uhr mit einem weiteren Heimspiel, diesmal gegen Sorpesee, in der 2. Bundesliga weiter.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: Burkhardt Kroll/BBSC Berlin

BBSC mit drei Punkten aus dem Westen zurück

Der BBSC erkämpfte beim Doppelspieltag im Westen des Landes drei Punkte für die Tabelle.

Nach zwei intensiven Spielen innerhalb 24 Stunden freut sich die Mannschaft auf ein wenig Erholung. Am Samstagabend, 30.01.2021 traf der BBSC in Bonn auf den Tabellenachten, die Bizeps Volleys von Fortuna Bonn. Von Beginn an drückten die Berlinerinnen – angetreten ohne die verletzte Antonia Lutz – dem Spiel den Stempel auf und ließen die Gastgeberinnen nicht so recht auf Touren kommen. Zwar ging der 2. Satz an die Rheinländerinnen, doch danach dominierten erneut die Gäste aus der Hauptstadt. Die Bizeps Volleys kämpften zwar, doch die Berlinerinnen setzten sich mit deutlich strukturierterem Spiel und weniger Fehlern klar durch. Eine kleine Schrecksekunde gab es zum Spielabpfiff, als sich Berlins Kapitänin Katharina Kummer verletzte, doch stellte sich heraus, dass die Zuspielerin auch am Folgetag auflaufen kann.

Am Sonntag, 31.01.2021 folgte bereits 16:00 Uhr das Spiel beim Tabellenfünften SC Union Emlichheim. Die 4 Sätze des Vorabends hatten ihre Spuren hinterlassen – der erste Satz ging noch knapp an die Gäste, danach hatte der BBSC den Angriffen der Gastgeberinnen nur noch wenig entgegenzusetzen. Die junge Mannschaft des SC Union spielte – hervorragend geführt von der erst 17-jährigen Zuspielerin Jana Brüning – das erwartete schnelle Spiel, insbesondere mit schnellen Angriffen über die Mittelblockerinnen. Gleichzeitig funktionierte der Abwehrverbund der Grafschafterinnen (typisch für eine Mannschaft, die von Union-Trainer Pascall Reiß trainiert wird) bestens und sorgte dafür, dass die Angriffe der Mädels aus der Hauptstadt immer wieder von der Abwehr weggekratzt wurden. Berlins Trainer Robert Hinz zollte seinem Team ob der hohen Belastung von zwei Spielen kurz nacheinander Respekt. „Für uns ist der Auswärtssieg in Bonn ein echter Erfolg, der zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt braucht die Mannschaft nach knapp 1500 km und acht Sätzen auf dem Feld aber erst einmal Regeneration“.

Für das Team geht es am kommenden Samstag, 06.02.2021 erneut in den Westen: Das Spiel bei Allbau Essen steht an. Die MVP-Medaillen für die Berliner Spielerinnen gingen am Samstag an Annika Kummer, am Sonntag wurde Alina Gottlebe-Fröhlich zur MVP gewählt.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC/Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga – BBSC Berlin empfängt Spitzenreiter

Wenn am kommenden Samstag, den 16. Januar um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle der TSV Bayer Leverkusen aufschlägt, kommt nach langer volleyballbefreiten Zeit der aktuelle Tabellenführer der Liga in die Hauptstadt. Wegen des angeordneten Lockdown light sind leider keine Zuschauer zugelassen. Leverkusen bestimmt schon viele Jahre das Niveau der 2. Liga. Welche Qualität die Gäste aus dem Rheinland verkörpern, zeigen die Ergebnisse der vergangenen 12 Spieltage: 12 Siege feierten die Mädels von Trainer Yaglioglu, nur gegen Stralsund musste ein einziger Punkt gelassen werden. Beim Auswärtsspiel des BBSC in der ersten Halbserie brillierten die Gastgeberinnen mit perfekten Angriffen, die kaum von den Berlinerinnen kontrolliert werden konnten.

Keine Frage: Leverkusen dürfte mit der aktuellen Mannschaft am Saisonende im Kampf um die Meisterschaft eine Favoritenrolle einnehmen. Ob die Meisterschaft im kommenden Frühjahr vom TSV auch für den Aufstieg genutzt werden kann, wird den Vereinsverantwortlichen im Rheinland sicher Kopfzerbrechen bereiten. Die Aufstiegsangebote der letzten Jahre hatte Leverkusen regelmäßig abgelehnt. Die 1. Bundesliga strebt aber nun ab Herbst 2021 die Aufstockung der Liga auf zunächst 14 Vereine an und sichert den potentiellen Aufsteigern sogar finanzielle Unterstützung zu. Und doch ist der Aufstieg in die oberste Spielklasse vor allem finanziell ein ganz erheblicher Sprung, den man sich nicht nur zutrauen, sondern vor allem durch Gelder auch untersetzen muss. Wir sind gespannt, wie sich die Verantwortlichen beim TSV entscheiden.

Nach dem obligatorischen Coronatest trainierten auch die Damen des BBSC Berlin mit viel Einsatz: Die volleyballlose Zeit soll erst einmal überwunden werden. Die Quarantänezeiten sowie die von der Liga verfügte Spielpause haben ihre Spuren hinterlassen: Die übliche Verletzungsanfälligkeit nach solcher Situation, dazu lange Zeit ohne Spielpraxis und ohne das Üben der vielen Selbstverständlichkeiten und Automatismen auf dem Feld müssen die Trainer einkalkulieren. Deshalb dürfte das Team von Trainer Hinz gegen die Gäste nur in einer Außenseiterrolle stehen. Von Anfang an ist die Berliner Mannschaft aufgefordert, mit höchstmöglicher Konzentration aufzutreten. Die vom Besuch des Spiels ausgeschlossenen Fans können die Mannschaft wegen der aktuellen Corona Auflagen nicht unterstützen. BBSC Kapitänin Katharina Kummer bleibt nur die Empfehlung des „gut funktionierenden Livetickers der VBL – so seid Ihr immer ganz aktuell auf dem neuesten Stand! Drückt uns die Daumen!“

Quelle: Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Emlichheim zu Gast beim BBSC

Am kommenden Samstag den 5. Dezember 2020, ist um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle mit Emlichheim ein Team zu Gast, das seit vielen Jahren auf gutem Bundesliganiveau spielt. Das Spiel findet aufgrund der aktuellen Corona Einschränkungen erneut ohne Publikum statt. Glatte 5 Wochen ist es her, dass der BBSC sein letztes Ligaspiel absolvierte. Glatte 5 Wochen, die fast ausschließlich durch die Corona Einschränkungen mit Ausfall von Spielen und zeitweiser Quarantäne der gesamten Mannschaft geprägt waren. Nun gibt es also den nächsten Anlauf. Die Tests sind absolviert – freilich weiß das Team aus den Erfahrungen der letzten Wochen genau, dass noch viele Unwägbarkeiten im Spiel sind, um auch noch in den letzten Stunden vor dem Anpfiff wieder das Zurückpfeifen zu erleben.

Mit Emlichheim kommt eine Mannschaft nach Berlin, die in ihrer 31. Bundesligasaison erneut eine Symbiose aus Konstanz – der Verein setzt erneut auf viele Nachwuchsspielerinnen – und gleichzeitig etwas überraschenden Veränderungen im Aufgebot gekennzeichnet ist. Kein Verein der Liga verfügt über ein so junges Team. Viele Spielerinnen kommen aus den Jahrgängen 2000-2003 und wurden vom Verein unter Nachwuchscoach Michael Lehmann mustergültig auf die 2. Liga vorbereitet. Die in der vergangenen Saison noch für Emlichheim spielenden drei Holländerinnen verließen den Verein. Stattdessen holte Trainer Pascall Reiß mit der Amerikanerin McKenzie Kramer und der bulgarischen Nationalspielerin Kristina Petrova einige schlagkräftige Argumente in sein Aufgebot. Die Bulgarin nahm für ihr Heimatland schon an Welt- und Europameisterschaften teil, jedoch als Libera. In Emlichheim wird sie als Außenangreiferin eingesetzt. Für eine Überraschung auf dem Feld könnte der Einsatz von Jungstar Pia Timmer werden. In ihrem Heimaturlaub darf die US-Studentin (und frühere Kapitänin Emlichheims bereits mit 17 Jahren!) für den SCU auch in der 2. Bundesliga auf dem Feld stehen, denn sie hat von ihrem Universitätsteam grünes Licht für Einsätze in der Liga bekommen. Der Gegner könnte so ein ganz harter Brocken für die Berlinerinnen werden, denn schon ohne Timmer gelangen Siege gegen Stralsund und Dingden.

Der BBSC – frisch aus der Quarantäne zurück, üblicherweise mit Verletzungsanfälligkeit nach solcher Situation, dazu lange Zeit ohne Spielpraxis und ohne das Üben der vielen Selbstverständlichkeiten und Automatismen auf dem Feld – dürfte gegen die Gäste nur in einer Außenseiterrolle stehen. Von Anfang an ist die Berliner Mannschaft aufgefordert, mit der Konzentration aufzutreten, wie sie es bei den Auftritten gegen Borken und Hamburg dokumentierte. Die vom Besuch des Spiels ausgeschlossenen Fans können die Mannschaft wegen der aktuellen Corona Auflagen nicht unterstützen. BBSC Kapitänin Katharina Kummer bleibt nur die Empfehlung des „gut funktionierenden Livetickers der VBL – so seid Ihr immer ganz aktuell auf dem neuesten Stand! Drückt uns die Daumen!“

Quelle: Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga – BBSC Damen spielen gegen Dingden

Am Sonntag, den 08. November 2020 empfängt der BBSC Berlin um 15:00 Uhr Blau-Weiß Dingden in der Köpenicker Hämmerlinghalle. Dabei will der BBSC an den Auswärtserfolg des vergangenen Wochenendes anknüpfen. Wegen des angeordneten Lockdowns sind in der Hämmerlinghalle keine Zuschauer zugelassen.

Die Gäste aus Dingden können auf ein eingespieltes Team setzen, das seit Jahren eine fantastische Abwehrarbeit auf dem Feld präsentiert. Fundament des Vereins ist seit Jahren die außergewöhnlich starke eigene Nachwuchsarbeit. Es ist sehr beeindruckend, wie die Dingdener immer wieder Spielerinnen aus ihren Reihen für die 2. Liga aufbauen können. Die hohe Bindung an das heimatliche Umfeld über Jahre ist immer ein Trumpf des Teams aus dem Kreis Wesel gewesen. So ist auch das Grundgerüst der Mannschaft aus der letzten Saison geblieben. Nur eine Spielerin hat ihre Karriere beendet. An der Linie steht wieder der Niederländer Marinus Wouterse, der über reichlich Trainererfahrung verfügt und schon die Niederländische U17 Nationalmannschaft betreut hat.

Die Ergebnisse der Mannschaft aus dem fast 580 km entfernten Volleyballdorf nahe der niederländischen Grenze sind nach den ersten 7 Spielen der Saison ausgesprochen positiv. Gegen die Liga-Favoriten Stralsund und Köln holte Dingden jeweils auswärts zwei Sätze  – zuletzt wurde Borken 3:1 zu Hause geschlagen. Borken zeigte sich im Spilebericht ausgesprochen beeindruckt von dem eingespielten Auftreten der Dingdener.

Für den BBSC Berlin wird das Spiel gegen die Gäste ein wichtiger Meilenstein, wenn man sich weiter in Richtung erweiterte Tabellenspitze  bewegen möchte. Dazu will die Mannschaft mit der Konzentration auftreten, die am vergangenen Wochenende beim VfL Oythe präsentiert wurde. Die Mannschaft hat hart trainiert und fiebert dem Spiel entgegen. BBSC-Kapitänin Katharina Kummer verschwendet keine Energie, wegen des vom Spiel wegen der Coronaauflagen ausgeschlossenen Publikums zu wehklagen: „Wir bedauern natürlich, dass uns unsere treuen Fans nicht unterstützen können. Aber als Sportler sind wir es gewöhnt, mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen umzugehen. Und unseren Fans wollen wir den gut funktionierenden Liveticker der VBL empfehlen – so seid Ihr immer ganz aktuell auf dem neuesten Stand! Drückt uns die Daumen!“

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball – BBSC Damen mit Auswärtserfolg

VfL Oythe – BBSC Berlin   1:3 (-19, -12,21, -25)

Im zweiten Geisterspiel der Saison (nach dem Auftaktmatch gegen Borken) besiegte der BBSC Berlin auswärts den VfL Oythe verdient mit 3:1 und entfernte sich zunächst von der Abstiegszone der Ligatabelle.

Die Berlinerinnen waren mit vollem Aufgebot in das niedersächsische Vechta (nahe Osnabrück) gereist. Trainer Hinz konnte auch die im letzten Ligavergleich gegen Essen vermisste Juliane Stapel einsetzen. Oythe präsentierte sich als ernst zu nehmender Gegner, der die Gäste mit guten Qualitäten forderte. Nicht umsonst hatte Robert Hinz im Vorfeld vor den Gastgeberinnen gewarnt, die immerhin der Kölner Spitzenmannschaft zwei Sätze abgenommen haben. Konzentriert holte sich der BBSC die ersten beiden Sätze und mit dem 27:25 im 4. Satz durften die Berlinerinnen endlich richtig jubeln: 3 Punkte waren in die Hauptstadt entführt. Die MVP-Medaillen erhielten für den VfL Oythe die erfolgreiche Beacherin Christine Aulenbrock und auf Berliner Seite Zuspielerin Katharina Kummer Die nächsten Heimspiele darf der BBSC coronabedingt nur unter Ausschluss des Publikums absolvieren.

Bereits am nächsten Wochenende geht es planmäßig am Sonntag, 8.11.2020 um 15:00 Uhr gegen Blau-Weiß Dingden wieder um Ligapunkte.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball 2. Bundesliga – Niederlage für den BBSC

BSC Berlin – VC Allbau Essen   1:3 (10, -23, -15, -19)

Die Essener Pottperlen entführten aus der Köpenicker Hämmerlinghalle drei Punkte gegen den BBSC Berlin.

Das Spiel begann mit einer klaren Führung der BBSC-Girls von Anfang an. Im 1. Satz dominierten die Gastgeberinnen klar und punkteten zuverlässig. Die Gäste waren zunächst noch nicht wirklich im Spiel, was sie jedoch mit Beginn des 2. Satzes abstreiften. Von Satzbeginn an führte Essen mit bis zu 4 Punkten. Der Endspurt des BBSC kam ein wenig zu spät, die Gäste machten den Sack zu. Die Tendenz einer Führung der Gäste setzte sich auch im 3. Satz durch. „Essen gelang es schon im 2. Satz zunehmend, uns ihr Spiel aufzuzwingen; wir agierten fortan in einigen Situationen zu hektisch und nicht variabel genug“ analysierte BBSC-Trainer Robert Hinz nach dem Vergleich. Das Team von Gästetrainer Marcel Werzinger schaffte es immer wieder, die Angriffe der Berlinerinnen mit guter Block-Feldabwehr zu entschärfen und andererseits punkteten gerade Lena Werzinger sowie Sandra Ferger mit viel Durchschlagskraft, Schlagvariabilität und einem gutem Auge. Auch die Versuche des Berliner Trainerteams, Lösungen über personelle Veränderungen auf dem Feld zu finden (auch Paula Morgenroth, Laura Walsh und Isabel Böttcher mit deutlichen Einsatzzeiten), waren leider nicht von Erfolg gekrönt.

Auch der 4. Satz ging an die Gäste. Während der BBSC bis zum 15:16 noch mithielt, zogen die Gäste noch einmal an und sicherten sich den 3-Punkte-Erfolg in Berlin. Trainer Hinz lobte die Spielstärke der Essener, konzentrierte die Gedanken aber bereits auf das nächste Ligaspiel gegen Oythe am kommenden Wochenende. „Wir müssen jetzt erstmal kleine Brötchen backen und zusehen, dass wir den Anschluss zum Tabellenmittelfeld nicht verlieren“.

Zum MVP des Spieltags wählten die Trainer Berlins Zuspielerin Katharina Kummer sowie Essens Angreiferin Sandra Ferger. Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC startet am 12. September in die Volleyball-Zweitligasaison und mit Zuschauern

Lang, sehr lang war die Zeit, in denen die Vereine ihren Fans keinen Spitzensport präsentieren konnten. Nun endlich geht es los, mit ausgeklügeltem Hygienekonzept für Spieler und Zuschauer darf der BBSC Berlin am 12. September 2020 schon um 18:00 Uhr in der Hämmerlinghalle am S-Bahnhof Köpenick in die neue Saison starten. Lohn der Bemühungen aller Ehrenamtlichen um die aufwändige Spieltagsvorbereitung ist es, dass auch Zuschauer zum Besuch zugelassen sind.

Nach dem abrupten Ende der letzten erfolgreich absolvierten Spielzeit mit dem BBSC auf dem 2. Tabellenplatz der Liga und der langen Zeit ohne Mannschaftstraining sind alle heiß auf Wettkampf. Zu Gast ist die Mannschaft von Meisterschaftsanwärter DSHS Köln. Die Gäste aus dem Rheinland hatten sich 2017 und 2018 den Ligatitel gesichert und kamen in den letzten beiden Jahren als Dritte ins Ziel. Das Team um Kapitänin Viola Torliene blieb im Wesentlichen zusammen. Trainer Jimmy Czimek – früherer Co-Nationaltrainer und Leiter der A-Trainerausbildung beim Volleyballverband – hatte nur einige Abgänge zu ersetzen. Bekanntestes Gesicht unter den Neuzugängen ist die frühere Münsteranerin Silke Schrieverhoff. Sie hatte bereits vor einigen Jahren für Köln gespielt und war eine der besten Schnellangreiferinnen der Liga. Gute Voraussetzungen also, um auch in dieser Saison in den Kampf um die Tabellenspitze einzugreifen.

Auch beim BBSC gab es einige Veränderungen im Kader. Das Publikum darf sich auf neue Gesichter wie Paula Morgenroth (vormals VC Olympia), Laura Walsh (lange Zeit für Leverkusen) und Isabel Böttcher (aus Potsdam) freuen. Trainer Robert Hinz zeigt sich zufrieden mit den Trainingsleistungen des Teams: „Die Mädels haben sich in der Saisonvorbereitung richtig reingehangen, aber uns fehlen natürlich die sonst üblichen Vorbereitungsturniere. Coronabedingt waren Testspiele nur sehr begrenzt möglich. Da kann man als Trainer nur schwierig den Leistungsstand abschätzen. Auch wenn die Physis gut ist, bleiben gerade in der Sicherheit des Zusammenspiels unter Wettkampfbedingungen ein paar Unsicherheiten.“

Das BBSC-Team freut sich am Samstag, 29.08.2020 auf lautstarke Unterstützung von den Tribünen. Mit deren Hilfe will man alles daran setzen, einen guten Einstieg in die Saison zu finden. Das Team um Kapitänin Katharina Kummer will den Gästen wieder mit Konzentration und dem sprichwörtlichen Berliner Kampfgeist entgegentreten. Eintritt wie immer 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Burkhard Kroll/BBSC Berlin