Haakon Hähnelt wechselt nach Kanada

Stürmer Haakon Hänelt wird in der kommenden Saison 2021/22 in der kanadischen Quebec Major
Junior Hockey League (QMJHL) spielen. Der Offensivspieler wird für die Gatineau Olympiques
auflaufen.

Eisbären Sportdirektor Stephan Richer: „Haakon ist ein sehr talentierter Stürmer, der in seinem ersten Jahr als Profi direkt überzeugen konnte. Er kam auf uns zu und hat uns gebeten, die kommende Spielzeit in Kanada spielen zu können. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen. Ich habe selbst in Gatinaeu gespielt und weiß, dass es eine tolle Organisation ist. Die QMJHL ist eine der besten Nachwuchsligen weltweit, dort zu spielen wird für Haakons Entwicklung förderlich sein.“

Der 18-jährige gebürtige Berliner startete seine Eishockeylaufbahn bei den Eisbären Juniors Berlin und wechselte 2017 für drei Jahre in die Red Bull Hockey Academy nach Österreich. Zur Saison 2020/21 kam der Linksschütze zurück in seine Heimatstadt und sicherte sich einen Platz im Profikader der Eisbären, mit denen er die Deutsche Meisterschaft gewann. Für die Berliner lief der Stürmer in der abgelaufenen Spielzeit in 22 PENNY DEL Hauptrundenspielen auf, in denen er ein Tor erzielte. Die Washington Capitals aus der National Hockey League (NHL) sicherten sich im NHL Draft an 151. Position die Rechte an Hänelt. Zuvor wählten die Gatineau Olympiques den 1,83 Meter großen und 83 Kilogramm schweren Stürmer im CHL Import Draft in der ersten Runde an 25. Position aus.

„Ich bin den Eisbären Berlin sehr dankbar für diese Möglichkeit. Wir haben gemeinsam besprochen, dass ich die kommende Saison in Gatineau spielen werde. Ich freue mich auf die Herausforderung, in einer der kanadischen Top-Juniorenligen aufzulaufen“, kommentiert den Wechsel.

Quelle: Eisbären Berlin

Kurz und Knapp – Meldungen vom Berliner Fußball

Hertha BSC im Trainingslager in Leogang

Zell am See:  Ursprünglich sollte am Mittwoch, 28.07., im Rahmen des Trainingslagers ein Testspiel  gegen den FC Villarreal stattfinden. Doch die Spanier sagten wegen mehrerer positiver Coronatest im Team ab. Dennoch wird gespielt. Am Donnerstag, 29.07 gegen den FC Liverpool und am Freitag, 30.07. gegen Al-Hilal Riad aus Saudi Arabien.

Weitere Termine der Hertha im August:

So, 8.8., 15.30 Uhr, DFB-Pokal SV Meppen – Hertha BSC

So, 15.8., 17.30, BL 1. Spieltag 1.FC Köln – Hertha BSC

So, 21.8., 15.30, BL 2. Spieltag Hertha BSC – VfL Wolfsburg

Sa, 28.8.,18.30 Uhr, BL 3. Spieltag Bayern München – Hertha BSC

Weniger gewaltbereite Fußball-Fans

Die Zahlen der gewaltbereiten Fans bei den Berliner Clubs Hertha BSC, 1. FC Union und BFC Dynamo gehen weiter zurück. Mit Stand vom 9. Juli 2021 wurden insgesamt 1.088 Anhänger der drei Vereine  als gewaltbereit eingeordnet. 2020 waren 10 mehr, im Jahr 2019 wurden 1.169 gezählt. Die meisten gewaltbereiten Fans sind im Umfeld von Hertha BSC mit immerhin 463 registriert.  

Ergebnisse der Berliner Mannschaften 2. Spieltag der Regionalliga Nordost

FC Carl Zeiss Jena – VSG Altglienicke 1:2

Auerbach – BAK 1:3

TeBe – Union Fürstenwalde 3:1

Babelsberg – Chemnitzer FC 2:1

Hertha BSC verpflichtet Stevan Jovetic

Neuzugang für die Offensive, der zuletzt für den AS Monaco auf Torejagd war

Hertha BSC hat mit dem 31-jährigen Offensivspieler Stevan Jovetic den dritten Neuzugang für die kommende Saison fixiert. Der 55-malige montenegrinische Nationalspieler kommt nach seinem Vertragsende bei der AS Monaco und seinen vorherigen Stationen beim AC Florenz, Manchester City, Inter Mailand, dem FC Sevilla ablösefrei zu den Blau-Weißen und hat einen Vertrag bis 2023 plus Option unterschrieben.

Fredi Bobic: „Mit Stevan bekommen wir einen klassischen Zentrumsspieler für die Offensive, der viel Erfahrung aus den Topligen in Europa mitbringt. Egal ob in der Premier League, der Serie A, der Ligue 1 oder der LaLiga, überall hat Stevan seine Tore erzielt. Mit seinen fußballerischen Qualitäten, aber auch als Typ wird er uns direkt weiterhelfen. Darauf freuen wir uns sehr.“

Stevan Jovetic: „Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen von Hertha BSC, allen voran Fredi Bobic, und war von der ersten Minute an heiß auf das Engagement in Berlin. Ich freue mich jetzt sehr auf den Verein, die Stadt, meine neuen Jungs im Team und auf die Bundesliga. Ich kann es kaum erwarten, direkt loszulegen und möchte von Beginn an mit meiner Erfahrung alles einbringen, um der Mannschaft bei ihren Zielen zu helfen.“

Quelle: Hertha BSC Medien

BFC Dynamo darf im DFB-Pokal antreten

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Revision der Sp. Vg. Blau Weiß 1890 Berlin gegen das Berufungsurteil des BFV-Verbandsgerichts als teils unzulässig und unbegründet zurückgewiesen. Damit besteht auch juristische Klarheit, dass der wegen der Corona-Pandemie modifizierte Spielmodus im AOK-Landespokal der Herren 2020/21 rechtmäßig war. Der Gewinner, der BFC Dynamo, tritt somit wie geplant in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals am Samstag, dem 7. August 2021 gegen den VfB Stuttgart an.

In dem heute ergangenen Urteil des DFB-Bundesgerichts wurde dargelegt, dass weder der Zeitpunkt des Beschlusses durch den BFV-Beirat am 4. Mai 2021, noch die inhaltlichen Änderungen in der BFV-Spielordnung zu beanstanden sind. Auch ein Verstoß gegen das Prinzip des Fair-play oder den Gleichbehandlungsgrundsatz im DFB-Bundesrecht ist für das Bundesgericht nicht ersichtlich. Folglich wurde die Revisionsklage zurückgewiesen. Zuvor hatten bereits das Sport- und das Verbandsgericht des Berliner Fußball-Verbandes die Einsprüche der Sp. Vg. Blau Weiß 1890 Berlin zurückgewiesen. Zudem wies auch das Landgericht Berlin einen Antrag des Vereins auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den BFV zurück.

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagt: „Ich bin froh, dass für den BFC Dynamo als Berliner Vertreter am DFB-Pokal nunmehr auch juristische Klarheit besteht. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass wir den Pokalwettbewerb der letzten Saison mit allen 32 verbliebenen Mannschaften zu Ende spielen. Gleichzeitig haben sich 30 von 32 Mannschaften für den modifizierten Pokalwettbewerb mit den Regionalligisten ausgesprochen. Insofern hatte der BFV-Spielausschuss den mehrheitlichen Willen der Vereine umgesetzt. Ich danke daher nochmals allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen für die Umsetzung der Beschlüsse und hoffe sehr, dass die neue Pokalsaison ohne Einflüsse der Pandemie zu Ende gespielt werden kann.“

Jan Schlüschen, Vizepräsident Recht im BFV, ergänzt: „Ich hatte schon in der Vergangenheit öffentlich bedauert, dass aufgrund der Pandemie und der behördlichen Vorgaben einige Vereine mehr Möglichkeiten oder Vorteile hatten als andere. Gleichzeitig musste der BFV im Dialog mit den Vereinen eine Entscheidung zur Beendigung des Pokalwettbewerbs 2020/21 herbeiführen, damit Berlin seinen Startplatz im DFB-Pokal nicht verliert. Ich bin froh, dass nunmehr juristische Klarheit besteht, dass das Vorgehen des Spielausschusses rechtmäßig war und alle Beteiligten sich jetzt auf die Aufgaben in der neuen Saison fokussieren können.“

Aufgrund der pandemiebedingten, zwischenzeitlichen Aussetzung des Spielbetriebs war der Berliner Fußball-Verband im Frühjahr gezwungen, mit den 32 im AOK-Landespokal verbliebenen Mannschaften eine Lösung zur Beendigung der Pokalsaison 2020/21 zu finden. Nach zwei Gesprächsrunden entschied sich die Mehrheit der Teilnehmer für eine sportliche Beendigung mit den fünf noch im Pokal befindlichen Regionalligisten. Gleichzeitig wird der Gewinner des AOK-Landespokals 50 Prozent der Einnahmen durch die DFB-Ausschüttung zur Teilnahme an der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde auf die verbleibenden Teilnehmer umlegen. Daraufhin hat der Beirat des BFV mit einer Dreiviertelmehrheit den Spielausschuss mit einer Änderung in der Spielordnung ermächtigt, den Pokalmodus aufgrund der Corona-Pandemie einmalig für die Saison 2020/21 anzupassen. Im modifizierten Pokalwettbewerb setzte sich beim Finaltag der Amateure am 29. Mai 2021 der BFC Dynamo mit 2:1 gegen den Berliner AK 07 durch. Der BFV meldete daraufhin den BFC Dynamo für den DFB-Pokal 2021/22.

Quelle: Berliner Fußballverband

Constantin Braun wechselt auf Leihbasis zu den Bietigheim Steelers

Verteidiger Constantin Braun wird in der kommenden PENNY DEL Saison 2021/22 auf Leihbasis für die Bietigheim Steelers auflaufen. Darauf verständigten sich die sportliche Leitung der Berliner mit dem Aufsteiger der PENNY DEL.

Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer: „Constantins sportliche Situation innerhalb der Mannschaft hat sich im Vergleich zur letzten Saison nicht verändert. Deshalb sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass ein Wechsel für beide Seiten das Beste wäre. In Bietigheim erhält er die tragende Rolle, die wir augenblicklich nicht bieten können.“

„Ich habe vergangene Saison in Krefeld viel Eiszeit erhalten und das ist auch in der kommenden
Spielzeit mein Anspruch. Zudem möchte ich auch wieder eine Führungsrolle innerhalb einer
Mannschaft übernehmen. Ich freue mich darauf, den Bietigheim Steelers mit meiner Erfahrung zu
helfen, sodass die Mannschaft eine erfolgreiche Premierensaison in der PENNY DEL absolviert“, erklärt Constantin Braun.

Der 33-jährige Routinier ist seit 2004 Teil der Organisation der Eisbären Berlin. Für den Hauptstadtclub absolvierte Braun bisher insgesamt 621 DEL-Partien und gewann mit den Berlinern fünf Meisterschaften, einmal den Deutschen Eishockey-Pokal sowie die European Trophy. In der abgelaufene Spielzeit lief der gebürtige Lampertheimer auf Leihbasis für die Krefeld Pinguine auf.

Die Vereinbarung wird bis zum Ende der Saison 2021/22 laufen, nach Ablauf dieser Spielzeit wird
Constantin Braun wieder zu den Eisbären Berlin zurückkehren.

Quelle: Eisbären Berlin

Bravo zum Saisonstart der Berliner Fußball-Vereine

Hans Peter Becker hat sich ja im Vorfeld und zum Auftakt von Viktoria 89 in der 3. Liga sehr schlau gemacht und mir obendrauf voller Begeisterung vom 1:1 Ausgleichstor von Yannis Becker gegen Viktoria Köln berichtet. Er schwärmte am Telefon weit mehr vom volley aus gut 20 Metern erzielten Ausgleich in den Torwinkel, als in seinem hier abgedruckten Bericht von Viktorias geglückter Premiere. Ein Traumtor und nur eine Minute später per Doppelschlag das 2:1 (38.) durch Lukas Falcao, klassisch her ausgespielt. Das Spiel hatte mehr als die 1.112 Zuschauer im Jahn-Stadion verdient. Das Auftakt-Match innerhalb von einer Minute zu  drehen  beeindruckte sogar Gästetrainer Olaf Janßen und Viktorias Coach Benedetto Muzzicato lobte, wie sein Team auf den frühen Rückstand reagiert hat.

So erfreulich es ist, einen Berliner Vertreter in der 3.Liga zu haben, in der Regionalliga Nordost sind es sieben Berliner Vereine – drei gewannen, drei verloren und Altglienicke spielte 1:1 gegen Optik Rathenow. Erfreulich der 4:1-Sieg von BFC Dynamo in Leipzig beim 1.FC Lok. Aufsteiger Tasmania  bezwang Babelsberg 03 2:0. 1:0 gewann der Berliner AK gegen Carl Zeiss Jena. Als Verlierer vom Feld gingen: Hertha BSC II deutlich 0:4 in Halberstadt, Tennis Borussia 1:3 in Chemnitz und Lichtenberg 47 0:1 in Meuselwitz.

Christian Zschiedrich Foto: Sportick

Gleich zum Start wird eine englische Woche gespielt. Bereits am Dienstag, 27.07. muss Altglienicke nach Jena, der BAK fährt nach Auerbach und Tennis Borussia empfängt im Mommsenstadion Union Fürstenwalde. Am Mittwoch, 28.07. folgt im Poststadion die Partie Lichtenberg 47 – Tasmania, ein Berlin-Derby. Der BFC Dynamo spielt gegen Energie Cottbus Pele Wollitz, wieder Trainer in Cottbus, kommt zum alten DDR-Klassiker ins Sportforum. Hertha BSC II empfängt im Amateurstadion ZFC Meuselwitz.

Hier noch die Paarungen des 3. Spieltages für die Berliner: Samstag, 31.07.2021, 13 Uhr, Poststadion BAK – Tennis Borussia, Babelsberg 03 –Lichtenberg 47, SV Tasmania spielt im Mommsenstadion gegen Hertha BSC und am Sonntag, 01.08. ebenfalls ab 13 Uhr, VSG Altglienicke – VfB Auerbach, und Neuling FC Eilenburg empfängt den BFC Dynamo. Da sage mir noch einer, die Regionalliga sei nicht interessant genug. Bloß nicht die 3. Liga vergessen: Viktoria 89 muss am Sonntag, 01.08. ab 14 Uhr, bei der Eintracht in Braunschweig antreten und empfängt zum 3. Spieltag im Heimspiel im Jahn-Stadion den 1. FC Kaiserslautern.

Christian Zschiedrich

Viktorias Premiere geglückt

Die Neugier auf die neue Liga in Berlin hielt sich in Grenzen. Schulferien in Berlin, dazu die nicht gerade attraktive Anstoßzeit zu mittäglicher Stunde führten wohl dazu, dass die erlaubte Zuschauerzahl von 1.800 nicht ganz erreicht wurde. Vielleicht lag es auch ein bisschen am nicht so prominenten Auftaktgegner, der klimabewußt mit dem Zug angereist war und sogar einige interessante Spieler mit gebracht hatte. Albert Bunjaku und Marcel Risse sind bekannt aus früheren Bundesligazeiten.

Diejenigen, die gekommen waren, bekamen einiges geboten. Bei schwül-heißem Sommerwetter im Berliner Jahnsportpark sahen 1.112 zahlende Zuschauer den gelungenen Start der himmelblauen Viktoria über den Namensvetter aus Köln. Die rechtsrheinischen Gäste unterlagen mit 1:2. Sie erwischten zwar den besseren Start und gingen in der 33. Minute durch einen Treffer von Youssef Amyn in Führung, zuvor hatte Albert Bunjaku zweimal getroffen. Die Fahne des Assistenten war oben, die Abseitsstellung verhinderte die Anerkennung.

Geschockt zeigte sich der Liganeuling davon erstaunlicherweise nicht im geringsten. Die 37. Spielminute wird in die Annalen des Vereins Viktoria Berlin in besonderer Weise eingehen. Es fiel der Treffer 1:1 und was für einer. Der Drittliga-Premierentreffer durch Yannis Becker darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel „Tor des Monats“ machen. Der 30-jährige Mittelfeldspieler, einst ausgebildet beim SV Werder Bremen, steht seit 2019 in Diensten der Himmelblauen. Er nahm die Vorlage von Tolcay Cigerci volley und schickte den Ball in Richtung Tor. Es war der Fußballklassiker, entweder triffst du den Flutlichtmast ganz weit oben oder es wird das direkte Gegenteil eines Kacktores, ein Zaubertor. Der Fußballgott trug himmelblau, erst sorgte er für das besondere Premierentor und eine Minute später legte Becker für Falcao auf und es stand 2:1. Das Spiel war gedreht.

Die Gäste hatten daran gewaltig zu knabbern. Sie versuchten einiges in Halbzeit zwei, hatten deutliche Feldvorteile, richtig gefährlich wurde es nicht. Eher im Gegenteil, der Neuling blieb mit seinem Konterspiel gefährlich. Einen kleinen Aufreger gab es in der 67. Minute als Viktorias Keeper Philip Sprint einen unglücklichen Zusammenprall mit einem Kölner Spieler hatte. Er musste ausgewechselt werden. Ernsthaft verletzt soll er sich nicht haben.

Bedingt durch eine Trinkpause und Verletzungsunterbrechungen ließ Schiedsrichter Florian Exner sechs Minuten nachspielen. Dann durfte endlich gejubelt werden. Die Liga-Premiere war geglückt. So darf es weiter gehen.

Gäste-Trainer Olaf Janßen gratulierte zu dem knappen, insgesamt verdienten Sieg. Verwies dabei auf den großen Umbruch im Kader der Kölner Viktoria. Insgesamt 14 Spieler, darunter einige Leistungsträger, haben den Verein verlassen. Die Integration der Neuzugänge wird einige Zeit brauchen.

„Heute dürfen wir uns freuen. Morgen geht es weiter und mit Eintracht Braunschweig wartet der nächste interessante Gegner.“ so äußerte sich Viktorias Trainer Benedetto Muzzicato .

Der Absteiger aus Braunschweig wartet jetzt auf die Viktoria aus Berlin und zum nächsten Heimspiel wird kein geringerer als der 1. FC Kaiserslautern im Jahnsportpark erwartet.

Hans-Peter Becker

Mannschaftsaufstellung Viktoria Berlin

Sprint (70. Krahl) – Lewald – Falcao (67. Küc) – Cigerci – Kapp – Gunte – Becker – Seiffert (84. Ogbaidze) – Jopek – Pinckert – Menz (70. Theisen) (3-4-3/5-3-2) Trainer: Benedetto Muzzicato

Spielgenehmigung erteilt

Am Sonntag, den 25. Juli 2021 empfangen die Himmelblauen in ihrem ersten Spiel der Drittliga-Saison 2021/2022 den FC Viktoria Köln. Seit Mittwoch, den 21. Juli steht nun auch die Spielstätte endgültig fest: Viktoria Berlin erhielt vom DFB grünes Licht für das Stadion im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Anstoß ist um 13:00 Uhr.

Tickets sind online im Ticket-Shop der Himmelblauen verfügbar. Stand heute sind 1.800 Fußball-Fans zugelassen, davon sind bereits mehr als 500 Tickets verkauft. 
Viktoria Berlin wird darüber hinaus einen Ausnahmeantrag stellen, um die Zuschauer:innen-Zahl für das erste Heimspiel erhöhen zu dürfen.
Besucher:innen werden gebeten, die vor Ort geltenden Hygiene-Regeln zu beachten: Das Tragen einer medizinischen Maske ist verpflichtend. Am Sitzplatz kann diese abgenommen werden. Darüber hinaus ist jederzeit auf den Mindestabstand von 1,5 Metern zu achten. Die notwendige Anwesenheitsdokumentation erfolgt über die Online-Tickets, bei Tageskasse über die Luca-App oder Formular. Es gilt der GGG-Status. Dies bedeutet, Besucher:innen müssen vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Quelle: Viktoria Berlin

Julius Kade wechselt fest zu Dynamo Dresden

Der 1. FC Union Berlin und die SG Dynamo Dresden haben sich auf einen Transfer von Julius Kade verständigt. Der 22-Jährige schließt sich damit ab sofort erneut der Sportgemeinschaft an. 

Der heute Mittelfeldspieler, der im Sommer 2019 von der U23 von Hertha BSC nach Berlin-Köpenick wechselte, gehörte in seinem ersten Profijahr insgesamt dreimal zum Spieltagskader der Eisernen. Im vergangenen Sommer schloss sich Julius Kade dem Drittligisten SG Dynamo Dresden an, entwickelte sich bei den Sachsen zum Stammspieler und durfte am Ende den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse feiern. Der 1. FC Union Berlin zog daraufhin die im Transfervertrag vereinbarte Rückkaufoption, nun wechselt der Mittelfeldspieler endgültig in die sächsische Landeshauptstadt. 

„Ich habe mich in der letzten Saison in Dresden extrem wohlgefühlt und wollte nun die Chance nutzen, mich dort auch in der 2. Bundesliga zu beweisen. Deshalb bedanke ich mich bei allen Verantwortlichen, dass mir dieser Wunsch erfüllt und eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wurde“, kommentierte Julius Kade seinen Wechsel. 

„Julius ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, zurück zur SG Dynamo Dresden zu wechseln. Nach guten Gesprächen mit dem Verein und ihm haben wir dem zugestimmt und wünschen Julius alles Gute und viel Erfolg in Dresden“, so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball. 

Quelle: 1. FC Union Berlin

Transfer coup – Union verpflichtet Taiwo Awoniyi

Es verwundert schon etwas, das der 1. FC Union in diesen Zeiten einen solchen Transfer tätigen konnte. In der vergangenen Saison spielte Taiwo Awoniyi auf Leihbasis für die Eisernen. „Wir verpflichten keine Spieler, die 7,5 Millionen Euro Ablöse kosten.“: so wird Unions Manager Oliver Ruhnert im Fachblatt Kicker zitiert. Vielleicht hat er durch geschicktes verhandeln den Preis für den wuchtigen Mittelstürmer etwas drücken können. Ein hübsches Sümmchen dürfte trotzdem an den FC Liverpool zu zahlen sein.

Awoniyi wechselte 2015 von der Imperial Academy in Nigeria zu den Reds an die Merseyside und sammelte auf Leihbasis beim FSV Frankfurt, NEC Nijmengen (Niederlande), KAA Gent und Royal Mouscron (beides in Belgien) Erfahrung. In der Bundesliga lief der Stürmer in der Saison 2019/20 in zwölf Pflichtspielen für Mainz 05 auf. Im letzten Sommer folgte dann der Wechsel zu Union, wo ihm der Durchbruch gelang. Im sechsten Saisonspiel erzielte er Ende November 2020 gegen den 1. FC Köln seinen ersten Treffer im Union-Trikot, dem bis Anfang des Jahres 2021 vier weitere folgten. Eine Verletzung unterbrach zwischenzeitlich den Lauf des Stürmers, der schließlich in den beiden letzten Partien der Spielzeit wieder zum Einsatz kam und mit dem Team den Einzug in die Europa Conference League feiern konnte.

„Ich freue mich, nach den vielen Leihstationen in den vergangenen Jahren nun endlich anzukommen und ein Zuhause zu haben. Union habe ich so viel zu verdanken, und dass ich jetzt fest verpflichtet worden bin, macht mich glücklich und stolz. Es ist fantastisch, dass ich den großartigen Weg mit dem Verein auch weiterhin gehen kann. Ich werde alles dafür geben, schnell da anzuknüpfen, wo ich vor meiner Verletzung war“, so Taiwo Awoniyi.

„Wir haben Taiwo in der letzten Saison kennen und schätzen gelernt. Seine Robustheit, seine Einsatzfreude und sein unbedingter Wille, dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln, haben für uns den Ausschlag gegeben, mit aller Kraft auf diesen Transfer hinzuarbeiten. Dass uns das tatsächlich gelungen ist, ist dem Bemühen aller Beteiligten zu verdanken, eine passende Lösung zu finden“, freut sich Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball, über die Verpflichtung.

Taiwo Awoniyi ist ins Trainingslager der Mannschaft nach Oberlängenfeld in Tirol nachgereist. Er wird wie bereits in der vergangenen Saison mit der Rückennummer 14 auflaufen.

Quelle: 1. FC Union Berlin/Hans-Peter Becker