Viktoria hat einen Bus-Sponsor gefunden

Viktoria Berlin geht in der kommenden Saison gemeinsam mit der Hanse Mondial auf Reisen. Als Mobilitätspartner übernimmt das Hamburger Unternehmen die gesamte Reiseplanung der Himmelblauen bei Auswärtsfahrten. Von dem komfortablen Service profitiert nicht nur das Drittliga-Team, sondern auch die Regionalliga-Frauenmannschaft sowie die beiden Junioren-Bundesligamannschaften (U17 und U19) von Viktoria Berlin.

Der Mannschaftsbus der Himmelblauen ist im ansprechenden Viktoria-Look auf Deutschlands Straßen unterwegs und wird von dem Hashtag #BLNONTOUR geschmückt.

„Die Partnerschaft mit der Hanse Mondial bringt einen großen Mehrwert in unseren Verein. Die Hanse Mondial hat uns mit ihrer Zuverlässigkeit und Flexibilität überzeugt und passt mit ihrer individuellen Strategie perfekt zu uns als Hauptstadt-Club. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsamen Auswärtsfahrten und die großartige Serviceleistung der Hanse Mondial“, sagt Peer Jaekel, Geschäftsführer von Viktoria Berlin.

Emmanuel Stover, COO und einer der Gründer der Hanse Mondial, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Weg von Viktoria Berlin in den deutschen Profifußball begleiten dürfen. Das Team werden wir im eigenen Mannschaftsbus in den kommenden Jahren sicher und flexibel zu seinen Auswärtsspielen bringen. Ein so historischer Verein, wie Viktoria Berlin, ist natürlich ein Gewinn für den deutschen Profifußball und einen eigenen, gebrandeten Reisebus für die ‚Himmelblaue Familie‘ stellen zu dürfen, ist uns eine absolute Ehre.“

Die Hanse Mondial GmbH ist eine Full-Service Agentur für europaweite Buslogistik. Dank des großen Netzwerks aus gut 1.000 Partnern ist es möglich, immer den passenden Bus für berufliche oder private Anlässe zu buchen. 

Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Busbranche zu digitalisieren und die Buchung eines Reisebusses für jeden erdenklichen Anlass und jede Gruppengröße so einfach wie möglich zu machen. Zudem möchte die Hanse Mondial GmbH den Mobilitätsmix der Zukunft mitgestalten und die eigene Begeisterung für den Bus allen Menschen nahebringen. Mit seiner extrem guten CO2 Bilanz pro Person und Kilometer ist der Bus nicht nur ein nachhaltiges Verkehrsmittel, sondern bietet ein hohes Maß an Flexibilität und individueller Einsatzmöglichkeiten.

Quelle: Viktoria Berlin

Union trifft auf Astana oder Kuopio

In den Play-Off-Spielen der UEFA Europa Conference League trifft der 1. FC Union Berlin am Donnerstag, dem 19. und 26.08.2021 in der Gruppe 3 auf den Sieger der Partie FK Astana vs. Kuopio PS. Im Hinspiel reist die Mannschaft von Union-Trainer Urs Fischer nach Kasachstan oder Finnland, um eine Woche später im Stadion An der Alten Försterei um den Einzug in die Gruppenphase zu spielen.

Die zugelosten Vereine treten am 5. und 12.08.2021 zur dritten Qualifikationsrunde an, in der sich entscheidet, wer der Gegner der Köpenicker wird. Die Sieger der insgesamt 22 Play-Off-Spiele qualifizieren sich für die Gruppenphase, die am 16.09.2021 startet. Neben den 22 Mannschaften aus den Play-Offs der Conference League nehmen auch die zehn unterlegenen Teams aus der Play-Off-Runde der Europa League an die Gruppenphase teil.
Quelle: 1. FC Union Berlin

Die Fußballer Berlins mausern sich

Christian Zschiedrich kommentiert Foto: Headlight Pictures

Diese Feststellung könnte zwar schon am WOCHENENDE (7./8. August) Lügen gestraft werden, wen beispielsweise am Sonntag Hertha BSC, wie so oft im DFB-Pokal, diesmal in Meppen verlieren sollte oder gar der 1. FC Union in München beim Drittligisten Türkgücü. Damit ist jedoch kaum zu rechnen. Union schloss die Vorbereitung mit dem 2:1-Sieg gegen den spanischen Erstligisten Athletic Bilbao, einem 1:1 gegen Dynamo Kiew  und 2:0 gegen OGC Nizza ungeschlagen ab. Hertha BSC, ebenfalls gut vorbereitet, sogar Liverpool bezwungen, wird aus den Lehren der Vergangenheit gelernt haben. Letztendlich muss sich der VfB Stuttgart in Berlin gegen den BFC  Dynamo warm anziehen. Nicht nur der zwei Corona-Fälle im VfB-Lager, sondern infolge der Dynamo-Spielstärke. Im Berlin-Pokal haben sie BAK und auch Viktoria rausgeworfen und aktuell, man höre und staune, sind sie mit 9 Punkten nach dem 3. Spieltag Tabellenführer. Gewannen zuletzt auswärts beim FC Eilenburg 2:0, schlugen Energie Cottbus 2:1 und den 1. FC Lok in Leipzig 4:1. Spätestens am Sonntag, 8. August wissen wir mehr.

Sind es in der Regionalliga Nordost immerhin sieben Berliner Vereine, die nicht nur zahlenmäßig das Regionalhaus dominieren, der Berliner AK ist mit neun  Punkten Tabellenzweiter, Altglienicke mit 7 Punkten Tabellenvierter, sogar Aufsteiger SV Tasmania schlägt sich prächtig – in der Oberliga sind es „nur“ sechs Berliner Clubs, die am kommenden Wochenende ihr Programm aufnehmen. Am Freitag, 6. August steht das Derby SC Staaken gegen Blau Weiß 90 im Sportpark Staaken, 19.30 Uhr, an. In Fachkreisen werden die Ostseeclubs Greifswald und Rostocker FC als Aufstiegsfavoriten gehandelt. Bei den sechs Vereinen, die als abstiegsgefährdet eingestuft werden, wird kein einziger Berliner genannt. Die Fußball-Woche titelt: „Ostseeklubs fordern Berlin heraus“.

Zu den Oberliga-Vertretern SC Staaken und Blau Weiß 90 zählen weiter Hertha 03 Zehlendorf, CFC Hertha 06, SFC Stern 1900 und Aufsteiger Eintracht Mahlsdorf. Ungewohnt für uns Berliner ist es noch höher, in die 3. Liga zu schauen. Wir finden namhafte Vereine mit großer Vergangenheit in dieser und wieder einen Berliner Vertreter, den zweiten nach dem 1. FC Union. Wer führt die Tabelle nach dem 2. Spieltag an: Aufsteiger FC Viktoria 89 mit 6 Punkten und 6:1 Toren! Am Sonntag, 15.8., 13 Uhr, Jahn-Stadion, heißt die Partie FC Viktoria 89 – 1. FC Kaiserslautern.

Christian Zschiedrich  

1. Spieltag in der Berlin-Liga

Im Auftaktmatch an der Dorfkirche sah es am Freitag zwischen Stern Marienfelde und Al-Dersimspor lange nach einer torlosen Punkteteilung aus, bis zur Schlussminute. Sahin erzielte in der 89. Minute das 1:0 für die Gäste.

Erwartet gewannen die Füchse Berlin an der Sömmeringstraße gegen Gastgeber Brandenburg 03 mit 3:1. Die Platzherren starteten mit der für Berlin-Liga Verhältnisse spektakulären Trainerverpflichtung Edson David Reynal Landaveri in die Saison, der Bolivianer, der zuletzt die B-Jugend von Rayo Vallecano in Madrid trainierte, die UEFA-Pro-Lizenz besitzt (seit Oktober 2020) und damit eigentlich für diese Spielklasse überqualifiziert ist. Die UEFA-Pro-Lizenz ist dem Fußballlehrer gleich gestellt. Er könnte mit dieser Ausbildung auch Profimannschaften bis zur Champions-League trainieren. Die auch von uns als ein Meisterschaftsfavorit eingestuften Füchse ließen sich davon nicht beeindrucken, gingen durch Rüdiger bereits in der 4. Minute in Führung. Nahmen allerdings nach genau einer halben Stunde den 1:1-Ausgleich durch Bushay hin und schlugen noch vor der Halbzeit, in Minute 44, durch Haubitz zurück. Die 03er waren in Gedanken mit dem Unentschieden bereits in der Kabine. Im 2. Durchgang traf Werbelow (54.) zum 3:1 für die Füchse.

Sechs Tore gab es in Biesdorf, eins für Aufsteiger Fortuna, allerdings erst als Sparta Lichtenberg bereits mit 5:0 führte. Zur Pause hieß es 0:3 am Grabensprung für die Gastgeber. Lang verwandelte in der 41. einen Elfer zum dritten Treffer für Sparta, Hänisch (65.) und Cicek (85.) erhöhten auf 4:0 und 5:0. Lindemann gelang in der 87. Minute der bereits erwähnte Ehrentreffer zum Endstand 1:5. Sparta Lichtenberg ist der Auftakt-Tabellenführer.

Ein Tor mehr erlebten die Zuschauer beim 4:3 der Spandauer Kickers über den TSV Rudow. Gempf brachte den TSV in der 10. Minute in Führung. Die Spandauer ließen sich jedoch die Butter nicht vom Brot nehmen, Tastan verwandelte in der 19. Minute einen Strafstoß zum 1:1 Ausgleich und Saleh legte in der 32. Minute zur 2:1-Führung nach. Saleh erhöhte in der 45. Minute auf 3:1. Nach dem Wechsel verkürzten die Rudower durch Dräsel auf 3:2 (63.), doch abermals Tastan verwandelte den nächsten Elfmeter zum 4:2 (85.). Günther brachte mit seinem Treffer in der Schlussminute Spandau wieder auf ein Tor heran – doch die Zeit reichte nicht mehr für einen weiteren Gästetreffer.

Der 1. FC Wilmersdorf besiegte SD Croatia 3:2, führte durch Ohadi (3.) und Bahceci (26.) bereits mit 2:0, um schließlich das 1:2 (28.) Schedlinski und das 2:2 (73.) Runge hinnehmen zu müssen. Die Gäste waren sogar dem Siegtor nahe, das aber erzielte Agyei-Yeboah (90 + 2) zum 3:2 Heimsieg in der Nachspielzeit.  Am Freitag, 6. August muss der 1.FC Wilmersdorf zu den Füchsen an den Wackerweg, wo in dieser Saison die Trauben hoch hängen sollen.

1:1 Unentschieden trennten sich der Berliner SC und der SC Charlottenburg. Die Torfolge: 1:0 (7.) Hoffmann, 1:1 (29.) Horchert.

Bleibt, die Partie Türkiyemspor – SV Empor, ein knapper 0:1-Auswärtssieg des SV Empor durch eine verwandelten Elfmeter von Kempter in der 60. Minute.

Ein überraschendes Resultat gab es beim Aufeinandertreffen des 1.FC Novi Pazar aus Neukölln gegen Berlin Hilalspor 1987. Die Gäste entführten mit dem 2:0 die drei Punkte am grünen Tisch, ohne gespielt zu haben. Novi wollte wegen eines Corona-Verdachtsfalls nicht antreten. Der BFV sagte laut Staffelleiter Frank Godau: „Ein Verdachtsfall reicht nicht aus“ und wertete die Partie mit zwei Toren für Hilalspor.

Die ausgefallene Partie TuS Makkabi – Berlin Türkspor wurde neu angesetzt und wird am 11. August, 18 Uhr, Julius-Hirsch-Sportanlage nachgeholt.

Christian Zschiedrich

Viktoria siegt in Braunschweig

Der Neuling hat auch seine Auswärts-Premiere siegreich gestalten können. Vor 6.676 Zuschauern (7.500 hätten rein gedurft) wurde es eine unerwartet klare Angelegenheit für die himmelblauen Berliner, die allerdings im Braunschweiger Stadion in ihren weinroten Auswärtstrikots aufliefen.

Trainer Benedetto Muzzicato nahm in seiner Startelf nur zwei Veränderungen vor. Für Moritz Seiffert spielte Enes Küc und im Tor musste Julian Krahl für den verletzten Philip Sprint ran. Der Aufsteiger schockte den Absteiger und siegte mit sage und schreibe 4:0 bei der Eintracht in Braunschweig. Ein gellendes Pfeifkonzert für die eigene Mannschaft, während die Gäste ihr Glück kaum fassen konnten.

An der taktischen Grundausrichtung wurde nicht geändert. Ein 3-4-3 bei eigenem Ballsitz und mit einer 5-3-2 Staffelung sollte Druck auf den Gegner gemacht werden. Das 1:0 gelang bereits nach fünf Spielminuten, Tolcay Cigerci verwandelte per Kopf eine Vorlage von Küc. Fast im Gegenzug wäre den gelb-blauen Braunschweigern der Ausgleich gelungen. Zuwenig Tempo und Ungenauigkeiten im Spiel, so stellten die Braunschweiger die Berliner vor keine großen Aufgaben. In der 31. Minute führte ein Fehler im Spielaufbau zur 2:0 Führung und erneut war es Cigerci der ins Tor traf.

Das Umkehrspiel der Viktoria war sehenswert. Als Lucas Falcao in der 65. Minute auf 3:0 erhöhte war bereits mehr als die Vorentscheidung gefallen. In der 69. Minute setzte Lucas Finn Pinckert noch einen drauf und machte die Sensation perfekt. Mit 0:4 gingen die Braunschweiger im eigenen Stadion gegen den Aufsteiger aus Berlin unter.

Mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 6:1 ist Viktoria für die nächsten zwei Wochen der Spitzenreiter der 3. Liga. Im DFB-Pokal treten sie ja nicht an. In aller Ruhe können sie sich jetzt auf die nächste Aufgabe vorbereiten. Der 1. FC Kaiserslautern kommt in den Jahnsportpark. Der FC Viktoria sucht noch einen Trikotsponsor und will seine Anhängerschaft vergrößern. Sollten die gezeigten Leistungen aus den ersten beiden Spielen ihre Fortsetzung finden, hätten sie gute Argumente.

Hans-Peter Becker

Mannschaftsaufstellung Viktoria Berlin

Krahl – Falcao (67. Seiffert) – Lewald – Jopek (90. Verkamp) – Gunte – Kapp – Becker – Pinckert – Menz – Küc (81. Theisen) – Ciğerci (81. Benyamina) (3-4-3/5-3-2) Trainer: Benedetto Muzzicato

Tore:
0:1 Cigerci (5′)
0:2 Cigerci (32′)
0:3 Falcão (65′)
0:4 Pinckert (69′)

BSV Al-Dersimspor siegt im Eröffnungsspiel

Der BSV Al-Dersimspor hat das Eröffnungsspiel der neuen Saison in der höchsten Berliner Fußballliga gewonnen. Vor 403 Zuschauern „An der Dorfkirche“ gewannen die Gäste aus Kreuzberg durch ein Tor von Burak Tat in der 89. Spielminute gegen die „Sterne“ aus Marienfelde. Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel und beide schienen sich mit einer Punkteteilung angefreundet zu haben. Es kam anders, der BSV Al-Dersimspor darf sich über die ersten 3 Punkte auf dem Konto freuen.

Viktoria Berlin leiht US-Talent Bryang Kayo

Die Himmelblauen verstärken sich per Leihgeschäft mit dem 19-jährigen Mittelfeldspieler bis zum 30. Juni 2022. Bryang Kayo kommt vom VfL Wolfsburg, spielte dort mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nord und trainierte zuletzt bei den Wölfen in der ersten Mannschaft mit.

„Ich freue mich sehr auf Bryang und darüber, dass wir mit dem VfL Wolfsburg diese Einigung erzielen konnten. Er ist ein Spieler, den wir so noch nicht in unserem Kader haben. Er bringt eine unglaubliche Dynamik mit und hat gestern einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Bryang wird mit seiner Art, dieses Spiel zu spielen gut in unsere Philosophie passen. Bei uns wird er die Möglichkeit haben, sein Können zu zeigen und er wird hier definitiv auch für sich den nächsten Schritt machen. Wir geben ihm Zeit, weil er uns und die 3. Liga noch kennenlernen muss, aber wir dürfen mit Bryang jetzt einen frischen, jungen und dynamischen Spieler in unseren Reihen begrüßen“, sagt Cheftrainer Benedetto Muzzicato über den 19-Jährigen.

Bryang Kayo startete am gestrigen Donnerstag mit hoher Motivation in seine erste Trainingseinheit bei den Himmelblauen und erklärte anschließend: „Ich bin sehr dankbar, ein Teil dieses Vereins sein zu dürfen. Nachdem ich vergangene Saison Erfahrungen in der Regionalliga sammeln durfte, freue ich mich sehr auf die Herausforderungen der 3. Liga und natürlich auch auf Berlin. Ich kann es kaum erwarten, in die Saison einzusteigen und dem Team dabei zu helfen, Spiele zu gewinnen und wichtige Punkte zu holen.“

Sportdirektor Rocco Teichmann betont: „Mit der Leihe von Bryang haben wir wieder einen wichtigen Teil unserer Philosophie erfüllt und geben damit einem jungen Spieler eine Perspektive zur Weiterentwicklung. Das gehört zu unseren Prinzipien und darauf sind wir sehr stolz.“

Bryang kam im Sommer 2020 nach Deutschland, spielte im Jahr zuvor noch bei der U17-WM in Brasilien für die US-Nationalmannschaft. Beim VfL Wolfsburg II kam er als U19-Spieler auf acht Einsätze in der Regionalliga Nord, ehe diese pandemiebedingt abgebrochen werden musste. Mittelfristig soll Bryang Kayo Teil der U20-Nationalmannschaft der USA werden. Bei Viktoria Berlin kann er nun Profi-Erfahrung sammeln.

Quelle: Viktoria Berlin

Saisonstart in der Berlin-Liga

Die Zeit der Testspiele geht zu Ende. Die Landes-, Bezirksligen und Kreisklassen beginnen am 15. August mit den Meisterschaftsspielen zur neuen Saison. In der Berlin-Liga rollt am kommenden Wochenende, ab 30. Juli der Ball wieder. Im Vorjahr ging es erst am 23. August los. Traditionell kommt es an einem Freitag, dem 30.07., zu einem Eröffnungsspiel. Dieses Mal an der Dorfkirche, Stern Marienfelde emfängt den BSV Al-Dersimspor. Es folgen die beiden Samstagspiele ab 14 Uhr: Fortuna Biesdorf spielt gegen Sparta Lichtenberg (am Grabensprung) und an der Sömmeringstraße empfängt Brandenburg 03 die Füchse Berlin. Zum Auftakt stehen weitere Sonntagspiele an:

12 Uhr, Julius-Hirsch-Anlage, TuS Makkabi – Berlin Türkspor

12.30 Uhr, Staaken West, Brunsbütteler Damm, Spandauer Kickers – TSV Rudow

13.00 Uhr, Hubertusallee, Berliner SC – SC Charlottenburg

14.00 Uhr, Willi-Kressmann-Stadion, Türkiyemspor – SV Empor

15.00 Uhr, Koloniestraße, 1. FC Wilmersdorf – SD Croatia

In den Vereinen der obersten Berliner Spielklasse gibt es zur neuen Saison einige personelle Veränderungen. In Wilmersdorf debütiert ein Ex-Profi, Karim Benyamina, auf dem Trainerstuhl, unterstützt von seinen Co-Trainern Kwasi Boachie und Timo Szumnarski, dem Sportvorstand.

Blicken wir doch zunächst auf die Nordberliner, die Füchse Berlin und den spielfreien SC Frohnau. Wie die Spieler der Berlin-Liga aus der achtmonatigen Pause kommen werden, ist schwer zu beurteilen. Kann zudem das Impfen eine komplette Spielzeit ermöglichen?

Die Füchse Berlin gehören mit Trainer Ümit Ergirdi in dieser Saison zu den Meisterschaftsfavoriten. Steven Haubitz, der beste Stürmer der vergangenen Jahre,  hat aufgehört. Die Füchse sind trotzdem frohen Mutes, können das wohl kompensieren. Mit Caner Özcin wurde als Ersatz ein Stürmer geholt, der bereits über 200 Regionalligaspiele absolvierte und mit 27 Jahren keineswegs seinen Zenit überschritten hat und bei den Füchsen seine Laufbahn beenden will. Die Erwartungen sind nicht unbegründet. Überhaupt waren einige Füchse-Spieler bereits höherklassig aktiv. Erfahrung ist gut, für Geschlossenheit und Zusammenwirken müssen die Trainer sorgen. Der Kader kann sich sehen lassen. Ob’s passt? Wir wünschen es den Füchsen.

Spielfrei hat zum Auftakt der Frohnauer SC. Bei 19 Mannschaften muss immer eine pausieren. Am 15. August haben die Frohnauer zum Auftakt ein Heimspiel, gegen den SV Empor. Als neuer Trainer fungiert Guido Perschk. Mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchs konnten sich die Frohnauer in der Berlin-Liga etablieren. Sie müssenn zwei wichtige Spieler ersetzen, Abwehrchef Marcel Miesner und Torwart Emil Bunzel. Das soll in der Abwehr mit Tobias Hampel von den Füchsen kompensiert werden. Perschk meint, Hampel sei sogar flexibler einsetzbar. Interessant, die Mannschaft wird von einem Trainer-Trio geführt, Perschk zusammen Andreas Weiner und Olaf Jahn.

Christian Zschiedrich.

BFC siegt kurz vor Ultimo

Der 2. Spieltag der Regionalliga Nordost hielt das Berlin-Brandenburg-Derby zwischen dem BFC Dynamo und Energie Cottbus bereit. Vor 2.000 Zuschauern siegte im Sportforum der gastgebende BFC Dynamo mit 2:1. Steinborn brachte die Berliner in der 12. Minute in Führung, Engelhardt konnte in der 53. Minute für die Cottbuser ausgleichen. Die Gäste wurden anschließend immer stärker und vergaben viele Torchancen.

Der BFC wäre eigentlich mit dem 1:1 gut bedient gewesen, es kam anders. Mit der letzten Aktion im Spiel gelang Bolyki der Siegtreffer. Der BFC konnte seinen zweiten Saisonsieg feiern, während die ambitionierten Cottbuser in den Startlöchern hängen geblieben sind. Pele Wollitz, der alte und neue Trainer in Cottbus, hat noch eine Menge Arbeit vor sich.

Die anderen Berlin Vertreter spielten:

Hertha BSC II – ZFC Meuselwitz 1:0

und im Berlin-Derby zwischen Lichtenberg 47 gegen Aufsteiger Tasmania gab es im Poststadion an der Lehrter Straße vor 575 Zuschauern ein 1:1 Unentschieden. In der 47. Minute hielt Lichtenberg Torwart einen Foulelfmeter.

Viktoria verpflichtet Soufian Benyamina

Auf der Suche nach einem Stürmer ist Viktoria Berlin fündig geworden. Soufian Benyamina, geboren in Berlin, hat bei den Himmelblauen einen Vertrag für zwei Jahre unterschrieben. Der 31-Jährige war zuletzt vereinslos, trainiert aber bereits seit einigen Wochen mit der Mannschaft von Cheftrainer Benedetto Muzzicato mit.

„Als waschechter Berliner ist es für mich etwas Besonderes für einen Berliner Club im Profifußball zu spielen. Mit meiner Familie und meinen Freunden im Hintergrund ist das natürlich auch eine Extra-Motivation. Man merkt deutlich, was derzeit im Verein entsteht, wie sich die Strukturen verbessern und dass hier ein klarer Plan verfolgt wird“, sagt Soufian Benyamina über seine neue Aufgabe und betont: „Ich möchte meine Erfahrungen einbringen in diese recht junge Truppe und möchte dabei helfen, dass Viktoria Berlin sich im Profibereich hinter Hertha und Union etablieren kann. Ich habe richtig Bock auf dieses spannende Projekt und wünsche mir, dass wir mit mutigem und schönem Fußball den Klassenerhalt sichern können.“

Rocco Teichmann, Sportdirektor der Himmelblauen, sagt: „Soufian ist bereits fast seit Vorbereitungsbeginn in das Team integriert und alle Parteien waren sich einig, dass uns diese Personalie sportlich und menschlich sehr weiterhelfen wird. Er wird uns mit seiner Drittliga-Erfahrung in der einen oder anderen Phase der kommenden Saison definitiv bereichern können. Darüber hinaus bringt Soufian eine Mentalität mit, die ihm auch Führungsqualitäten bescheinigt und er ist natürlich auch torgefährlich, was für uns eine wichtige Rolle spielt bei den Partien, die auf uns zukommen werden.“

Soufian Benyamina wurde in der Jugend von Hertha BSC und Union Berlin ausgebildet, sammelte dann Drittliga-Erfahrung bei Carl-Zeiss Jena, spielte beim VfB Stuttgart II und kam auch zu Bundesliga-Einsätzen mit der ersten Mannschaft. Nach Stationen bei Dynamo Dresden, Preußen Münster, Wehen Wiesbaden und Hansa Rostock ging es für ihn dann in die polnische erste Liga. Zuletzt stand er beim VfB Lübeck unter Vertrag.

Quelle: Viktoria Berlin