Saisonstart in der Berlin-Liga

Die Zeit der Testspiele geht zu Ende. Die Landes-, Bezirksligen und Kreisklassen beginnen am 15. August mit den Meisterschaftsspielen zur neuen Saison. In der Berlin-Liga rollt am kommenden Wochenende, ab 30. Juli der Ball wieder. Im Vorjahr ging es erst am 23. August los. Traditionell kommt es an einem Freitag, dem 30.07., zu einem Eröffnungsspiel. Dieses Mal an der Dorfkirche, Stern Marienfelde emfängt den BSV Al-Dersimspor. Es folgen die beiden Samstagspiele ab 14 Uhr: Fortuna Biesdorf spielt gegen Sparta Lichtenberg (am Grabensprung) und an der Sömmeringstraße empfängt Brandenburg 03 die Füchse Berlin. Zum Auftakt stehen weitere Sonntagspiele an:

12 Uhr, Julius-Hirsch-Anlage, TuS Makkabi – Berlin Türkspor

12.30 Uhr, Staaken West, Brunsbütteler Damm, Spandauer Kickers – TSV Rudow

13.00 Uhr, Hubertusallee, Berliner SC – SC Charlottenburg

14.00 Uhr, Willi-Kressmann-Stadion, Türkiyemspor – SV Empor

15.00 Uhr, Koloniestraße, 1. FC Wilmersdorf – SD Croatia

In den Vereinen der obersten Berliner Spielklasse gibt es zur neuen Saison einige personelle Veränderungen. In Wilmersdorf debütiert ein Ex-Profi, Karim Benyamina, auf dem Trainerstuhl, unterstützt von seinen Co-Trainern Kwasi Boachie und Timo Szumnarski, dem Sportvorstand.

Blicken wir doch zunächst auf die Nordberliner, die Füchse Berlin und den spielfreien SC Frohnau. Wie die Spieler der Berlin-Liga aus der achtmonatigen Pause kommen werden, ist schwer zu beurteilen. Kann zudem das Impfen eine komplette Spielzeit ermöglichen?

Die Füchse Berlin gehören mit Trainer Ümit Ergirdi in dieser Saison zu den Meisterschaftsfavoriten. Steven Haubitz, der beste Stürmer der vergangenen Jahre,  hat aufgehört. Die Füchse sind trotzdem frohen Mutes, können das wohl kompensieren. Mit Caner Özcin wurde als Ersatz ein Stürmer geholt, der bereits über 200 Regionalligaspiele absolvierte und mit 27 Jahren keineswegs seinen Zenit überschritten hat und bei den Füchsen seine Laufbahn beenden will. Die Erwartungen sind nicht unbegründet. Überhaupt waren einige Füchse-Spieler bereits höherklassig aktiv. Erfahrung ist gut, für Geschlossenheit und Zusammenwirken müssen die Trainer sorgen. Der Kader kann sich sehen lassen. Ob’s passt? Wir wünschen es den Füchsen.

Spielfrei hat zum Auftakt der Frohnauer SC. Bei 19 Mannschaften muss immer eine pausieren. Am 15. August haben die Frohnauer zum Auftakt ein Heimspiel, gegen den SV Empor. Als neuer Trainer fungiert Guido Perschk. Mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchs konnten sich die Frohnauer in der Berlin-Liga etablieren. Sie müssenn zwei wichtige Spieler ersetzen, Abwehrchef Marcel Miesner und Torwart Emil Bunzel. Das soll in der Abwehr mit Tobias Hampel von den Füchsen kompensiert werden. Perschk meint, Hampel sei sogar flexibler einsetzbar. Interessant, die Mannschaft wird von einem Trainer-Trio geführt, Perschk zusammen Andreas Weiner und Olaf Jahn.

Christian Zschiedrich.

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Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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