BBSC – drei Spiele an sechs Tagen

Nachdem am Dienstag, 16. März der BBSC beim VCO bereits 3:1 gewonnen hatte, folgen am Wochenende mit den Heimspielen gegen Dingden und Borken 2 Spiele gegen Hochkaräter in der Hämmerlinghalle. Das Dienstagspiel gestaltete der BBSC mit klarer Dominanz gegen die VCO-Talente. Mit 25:12,23:25, 25:15 und 25:10 ließ man den jungen Spielerinnen kaum Erfolgserlebnisse. Die klaren Satzgewinne zeigen auch, dass der BBSC das Spiel wirklich ernst genommen hat und fast durchgängig dem Spiel den Stempel aufdrückte. Zu allem Überfluss verletzte sich die mittlerweile dritte BBSC-Mittelblockerin: nach Antonia Lutz (Knie) und Marie Dreblow (Fingerbruch) musste am Dienstag Antonia Heinze verletzt vom Feld. Von dieser Stelle die besten Genesungswünsche an alle – werdet bald wieder fit! Die verwaiste Position im Mittelblock wurde ab dem 3. Satz von Isabel Böttcher eingenommen, die sich auf der etwas ungewohnten Position gut geschlagen hat.

Am Samstag, 20. März trifft der BBSC um 18:00 Uhr – wie nunmehr durchgängig ohne Zuschauer – auf die es Skurios Volleys Borken, die in der Tabelle vor dem BBSC rangieren. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten zum Saisonbeginn (der BBSC hat noch gute Erinnerungen an den überraschenden 3:0-Auswärtserfolg am 2. Spieltag) und nachfolgender langer Coronapause hat sich das Team von Trainer Liu (mehr als 200 Spiele für das chinesische Nationalteam und Olympiaachter 1984) aufgemacht, einen dem erfahrenen und hochqualitativen Aufgebot standesgemäßen Tabellenrang einzunehmen. Acht Spielerinnen des letztjährigen Tabellenvierten sind auch diese Saison wieder dabei – unter ihnen die durchschlagkräftige 2009er Juniorinnennationalspielerin Sina Kostorz. Als Zugänge verzeichnete der westmünsterländer Club unter anderem zwei Spielerinnen aus der letztjährigen Erstligamannschaft des USC Münster.

Die Gäste aus Dingden – am Sonntag, 21. März um 15:00 Uhr zu Gast – können auf ein eingespieltes Team setzen, das seit Jahren eine fantastische Abwehrarbeit auf dem Feld präsentiert. Fundament des Vereins ist seit Jahren die außergewöhnlich starke eigene Nachwuchsarbeit. Es ist sehr beeindruckend, wie die Dingdener immer wieder Spielerinnen aus ihren Reihen für die 2. Liga aufbauen können. Auch dieser Saison hatte der Nachwuchs wieder an die Tür der 2. Liga geklopft. Ein 14-jähriges Talent feierte Liga-Premiere im Spiel gegen Hamburg. Die hohe Bindung an das heimatliche Umfeld über Jahre ist immer ein Trumpf des Teams aus dem Kreis Wesel gewesen. So ist auch das Grundgerüst der Mannschaft aus der letzten Saison geblieben. Nur eine Spielerin hat ihre Karriere beendet. An der Linie steht wieder der Niederländer Marinus Wouterse, der schon die Niederländische U17-Nationalmannschaft betreut hat. Vor wenigen Wochen unterlag der BBSC beim jetzigen Tabellenfünften in Dingden noch 1:3.

Für den BBSC stellen die Spiele am Wochenende eine anspruchsvolle Standortüberprüfung dar. Ausgehend von den durch Verletzungen begrenzten Möglichkeiten heißt es für die Mannschaft, konzentriert und mit Berliner Kampfgeist aufzutreten. Das Publikum ist vom Besuch der Halle zwar noch ausgeschlossen, kann die Spiele jedoch über die Sporttotal-Liveübertragung am heimischen PC oder Mobilgerät verfolgen und sich so auf dem Laufenden halten.

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Halbfinal-Ticket fest im Visier

Die SWD powervolleys Düren, die SVG Lüneburg und der VfB Friedrichshafen haben bereits das, was auch die Berlin Recycling Volleys begehren: Einen Platz im Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Gleich die erste Gelegenheit, sich diesen zu sichern, möchten die Hauptstädter am Dienstagabend (16. Mrz um 19.30 Uhr, live auf sporttotal.tv) im zweiten Aufeinandertreffen mit den Netzhoppers KW-Bestensee nutzen. Mit einer ebenso stabilen Leistung wie beim 3:0-Erfolg in Spiel eins, soll ein drittes Playoff-Derby am Mittwoch vermieden werden.

„Wir haben ein sehr ordentliches Spiel gemacht. Wenn wir das noch einmal so abliefern, werden es die Netzhoppers wieder schwer gegen uns haben“, ist BR Volleys Libero Julian Zenger vor der zweiten Begegnung in der „best of three“-Serie“ optimistisch. Der 23-Jährige geht direkt tiefer in die Analyse, wohlwissend dass der Gegner am vergangenen Mittwoch auch nicht seinen besten Tag hatte: „Ich glaube, das war in vielen Elementen schon so, wie wir uns das vorstellen. In der Block-Abwehr hatten wir den nötigen Zugriff und auch der Aufschlag war konstant. Die Netzhoppers standen unter Dauerdruck und wir hatten mit den Führungen im Rücken die nötigte Leichtigkeit.“

Beides möchten sich die Berliner nun erhalten, die eigene Leichtigkeit und eben den Druck auf den Lokalrivalen. Der kommt bereits zum dritten Mal in dieser Saison in die Max-Schmeling-Halle und wird alles daransetzen, sich ein weiteres Match im Volleyballtempel zu erkämpfen. „Wir haben die Begegnung intern ausgiebig ausgewertet. Meine Mannschaft hat in den vergangenen Tagen echt gut trainiert. Wir fahren jedenfalls nicht nach Berlin, um dort ein Trainingsspiel zu bestreiten“, macht Netzhoppers-Coach Christophe Achten deutlich. Dabei könnte Neuzugang Filip John eine noch größere Rolle als im ersten Duell spielen. Der Youngster kam im zweiten Satz auf den Court und wusste mit 60% Angriffsquote auf der Diagonalposition zu überzeugen. „Er hat definitiv frischen Wind gebracht, daher wäre es nicht überraschend, wenn er auch am Dienstag anfängt. Aber auch darauf sind wir vorbereitet“, sagt Zenger.

Trotz des gelungenen Playoff-Starts in der Landkost-Arena gibt es weiter Stellschrauben, an denen die Mannschaft von Cheftrainer Cedric Enard drehen möchte. Die Netzhoppers arbeiteten sich nämlich von Satz zu Satz besser in dieses Viertelfinale. Diesen Trend wollen die Berliner stoppen und wieder von Beginn an den Ton angeben. Während bei den Brandenburgern mit Mittelblocker James Weir und Zuspieler Byron Keturakis zwei wichtige Eckpfeiler ausfallen, ist der 14er-Kader der BR Volleys fit und einsatzbereit. Zu diesem wird in den Playoffs nicht mehr Kevin Le Roux zählen. Leider verhindern die anhaltenden körperlichen Probleme einen Einsatz des Franzosen.

Auf den Sieger der „best of three“-Serie des Berlin-Brandenburg-Derbys warten seit Sonntagabend die SWD powervolleys Düren. Die Rheinländer setzten sich am Wochenende gegen die United Volleys Frankfurt bereits nach zwei Spielen durch. Gleiches gelang Lüneburg gegen die WWK Volleys Herrsching. Friedrichshafen benötigte gegen die Volleyball Bisons Bühl das Entscheidungsspiel für den Halbfinaleinzug. Dieses würden die Berliner gern vermeiden und mit aller Kraft schon am Dienstag das Weiterkommen sichern. Dann würde dem BR Volleys Team ein Tag mehr Regeneration bis zum Halbfinalstart am Samstag bleiben.

Das Heimspiel im Playoff-Viertelfinale wird von Lotto Berlin als „Sponsor des Tages“ präsentiert. Experte für die Live-Übertragung auf sporttotal.tv ist der Kapitän der Meistermannschaft von 2019, Sebastian Kühner. Arenasprecher Karsten Holland wird ab 19.00 Uhr mit dem DKB Live-Talk auf das Match einstimmen. Fragen an das Kommentatoren-Duo Peter Große & Sebastian Kühner können, wie gewohnt, über den App-Chat gestellt werden.

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Eisbärinnen sind Vize-Meister

Es war bereits ein Riesending, dass die Eishockey-Frauen der Eisbären sich für das Final-Four Turnier qualifizieren konnten. Pandemiebedingt hatte der Eishockeybund beschlossen, den Meister in dieser Form im Bundesleistungszentrum in Füssen zu ermitteln. Im vergangenen Jahr wurde der Spielbetrieb eingestellt und kein Meistertitel vergeben.

Die Eisbärinnen hatten sich als Tabellenvierter qualifiziert und waren als Underdog angereist. Im Halbfinale trafen sie am Samstag, 13. März auf den Tabellenersten der Hauptrunde den ERC Ingolstadt. Was kaum für möglich gehalten wurde, am Ende wurde es ein 2:1 Erfolg. Darüber wurde auch vor dem DEL-Spiel der Herren gegen Düsseldorf informiert. Im Finale am darauffolgenden Sonntag war der Gegner, ESC Planegg-Würmtal eine Nummer zu groß für die Eisbärinnen. Sie verloren nach großem Kampf das Spiel mit 1:4.

Es gibt für die Berlinerinnen keinen Grund zur Traurigkeit. Der Vizemeister-Titel war nach dem turbulenten Saisonverlauf nicht zu erwarten. Seit dem November konnten die Frauen von Trainer Sebastian Becker ihre Spiele nur noch auswärts bestreiten. Aufgrund eines Senatsbeschlusses durften in Berlin keine Spiele mehr stattfinden.

Hans-Peter Becker

Eisbären feierten ein Schützenfest

Es ging, wie vor den Geisterspielen üblich, auch ein Gruß des Stadionsprechers in die virtuelle Hartmut Nickel Kurve. Hinter beiden Toren in der Arena prangt ein Banner, „Eisbärenfans – Wir vermissen Euch“. Just in diesem Moment verteilte Andre Haase, Chefredakteur des Fanzines „Eisdynamo“ auf der Pressetribüne den Text eines offenen Briefes von Eisbären-Fans an die Geschäftsführung der Eisbären. Nur Fernsehen ist für einen leidenschaftlichen Fan auf Dauer schwer zu ertragen. Diese Fans besitzen meist eine Dauerkarte und darum ging es. Nicht nur für den Verein, auch für den einen oder anderen Fan, sind in der anhaltenden Pandemie wirtschaftlich schwierige Zeiten zu meistern. Einige wollen und brauchen ihr Geld zurück, sind nicht in der Lage es zu stunden.

Auf dem Eis wurde im letzten Spiel der Nord-Gruppe die Düsseldorfer EG deklassiert. Ernsthaft hatten die Gäste nur in den ersten fünf Spielminuten den Eisbären etwas entgegenzusetzen. Im ersten Drittel sorgte die zweite Reihe für Alpträume bei ihren Gegenspielern. Zweimal schlug Leo Pförderl zu und ein weiteres Mal Lukas Reichel, die formidablen Torvorlagen steuerte dreifach Marcel Noebels bei.

Düsseldorf Trainer Harold Kreis wechselte bereits nach nur einem Drittel den Torhüter und es wurde nicht besser. Im Mittelabschnitt schlug die erste Reihe zu und schenkte den Düsseldorfern sogar vier Tore ein. In der 26. Minute war Kristopher Foucault der auf den Zwischenstand von 4:0 stellte. Bis zur letzten Drittelpause schraubten die Eisbären das Ergebnis auf 7:0. Wären jetzt Fans in der Halle gewesen, die Sprechchöre „nur noch drei“ hätten ihren Einsatz gehabt.

Im Schlussabschnitt stellte sich für die Eisbären die Frage, wie kann die Konzentration hochgehalten werden? In der 44. Minute nutze die DEG ein Powerplay und Alexander Ehl überwand seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Mathias Niederberger im Eisbären Tor. Für das Schlussergebnis von 8:1 sorgte Foucault der mit insgesamt drei Treffern der erfolgreichste Schütze in diesem Spiel war.

Komplett enttäuscht war Düsseldorfs Trainer Harold Kreis. Sein Team kassierte nicht nur die höchste Saisonniederlage, es war zugleich die fünfte in Folge. Viel zu erklären hatte er nicht. „Nach dem 0:1 waren wir nur noch im Rückwärtsgang.“

In der DEL geht es weiter mit den Spielen Nord gegen Süd. Der erste Gegner aus dem Süden stellt sich am Sonntag, 21.03. mit den Augsburger Panthern in der Arena vor.

Hans-Peter Becker

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„ Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir haben unsere Chancen von Beginn an konsequent genutzt. Wir haben sehr einfach aber effizient gespielt. Wir haben unser Spiel über die gesamten 60 Minuten gut durchgezogen und unsere Chancen genutzt. Jetzt geht es gegen die Mannschaften aus der Süd-Gruppe. Darauf freuen wir uns.“

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Das war eine klasse Teamleistung, alle vier Reihen haben sehr gut gespielt. Wir wollten zum Abschluss der Nord-Gruppe unbedingt gewinnen. Wir haben sehr gut und diszipliniert gespielt. Wir haben unser Spiel durchgezogen und nicht nachgelassen, egal bei welchem Spielstand. Das Zusammenspiel mit Leo Pföderl und Lukas Reichel funktioniert ausgezeichnet. Wir verstehen uns super und arbeiten auch für einander. So sind solche Spiele wie heute möglich. Wir wollen der Mannschaft weiterhelfen. Wenn unsere Reihe gut spielt, ist die Chance groß, dass wir punkten. Es wird jetzt ein straffes Programm mit den Spielen gegen die Süd-Teams. Wir müssen aber an uns und unsere Stärken glauben. Wenn wir so spielen wie zuletzt, brauchen wir uns vor keiner Mannschaft zu verstecken. Ich freue mich auf diese Spiele.“

Kris Foucault (StürmerEisbären Berlin): „Die Reihe um Noebels, Reichel und Pföderl hat uns mit ihren drei Treffern im Startdrittel geholfen, das Momentum auf unserer Seite zu bekommen. Danach lief es sehr gut für uns. Es ist sehr einfach, mit Matt White und Zach Boychuk zusammenzuspielen. Sie sind sehr gute Spieler, die Chemie zwischen uns dreien passt einfach und die Rädchen greifen ineinander. Es macht Spaß mit ihnen zusammen auf dem Eis zu stehen und natürlich macht es auch Spaß, Tore zu schießen. Jetzt geht es gegen die Süd-Teams. Dass wir Tore schießen können, haben wir bewiesen. Wenn wir kompakt verteidigen, können wir mit jeder Mannschaft mithalten.“

DEL 26. Spieltag 13.03.2021 17:30 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin–Düsseldorfer EG 8:1 (3:0, 4:0, 1:1)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Hördler (C ), Wissmann (A); Müller, Ramage (A);Després, McKiernan; Mik–White, Boychuk, Foucault; Noebels, Reichel, Pföderl;Tuomie, Streu, Olver; Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Düsseldorfer EG: Hane (ab 21. Pantkowski) –Jensen, Cumiskey; Brejcak, Nowak; Ebner, Geitner; From–Ehl, Barta, Flaake; Kammerer; Olimb, Fischbuch; Carey, Svensson, Eder;Karachun; Buzas, Jahnke–Trainer: Harold Kreis

Torefolge

1:0–04:18 –Pföderl (Noebels, Ramage)–EQ

2:0 –11:08 –Pföderl (Noebels, Reichel) –EQ

3:0 –16:08 –Reichel (Noebels, Wissmann) –EQ

4:0 –25:39 –Foucault (White) –EQ

5:0 –28:46 –Foucault (McKiernan, White) –EQ

6:0 –33:42 –Boychuk (Noebels, Hördler) –PP1

7:0 –36:41 –White (Pföderl, Boychuk) –EQ

7:1 –43:38 –Ehl (Carey, Cumiskey) –PP1

8:1 –58:06 –Foucault (Boychuk, Després) –EQ

Strafen:

Eisbären Berlin: 8(0, 2, 6) Minuten–Düsseldorfer EG: 6(0, 2, 4) Minuten

Schiedsrichter:

Marc Iwert, Andre Schrader(Maksim Cepik, Wayne Gerth)

Quelle: Eisbären Medien

Playoff-Auftakt nach Maß

Mit einem überzeugenden 3:0-Auswärtssieg (25:16, 25:21, 25:20) sind die BR Volleys am Mittwochabend, 10. Mrz in die Playoffs 2021 gestartet. Damit trennt die Hauptstädter im Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Netzhoppers KW-Bestensee noch ein weiterer Erfolg vom Halbfinale. Die erste Gelegenheit, diesen einzufahren, hat die Mannschaft von Cheftrainer Cedric Enard am Dienstag (16. Mrz um 19.30 Uhr) in der heimischen Max-Schmeling-Halle.

Die BR Volleys gingen in der zu erwartenden Playoff-Besetzung in dieses erste Viertelfinale. Im Block war Youngster Anton Brehme, der wie viele seiner Nebenmänner gegen Herrsching noch eine Pause bekam, zurück und sofort sehr präsent. Die Berliner Block-Abwehr ließ wenig Angriffe des Heimteams auf den Boden und Asse von Éder (5:2) und Timothée Carle (13:7) standen exemplarisch für den hohen Aufschlagdruck der Gäste. Die BR Volleys zeigten die nötige Zielstrebigkeit, die es in den Playoffs braucht und gaben keinen Deut nach. Patch legte ein weiteres Ass nach (18:10) und der Auftaktsatz ging mit 25:16 an die Hauptstädter.

Nach einem Patch-Block gaben die Männer in Orange auch in Satz zwei früh den Ton an (6:3). Headcoach Christophe Achten reagierte auf Netzhoppers-Seite mit den Einwechslungen von Außenangreifer Karli Allik und dem gerade erst vom VCO nachverpflichteten Diagonalen Filip John, der den Vorzug gegenüber James Jackson erhielt. John brachte sich ausgesprochen gut ein, doch auf der anderen Seite machte vor allem Tim Carle ein starkes Spiel. Als sein Powertipp zum vermeintlichen 15:9 weggepfiffen wurde, gab er direkt die krachende Antwort (15:10). Die Gastgeber meldeten sich mit zwei Blockpunkten zurück (18:16), aber Kapitän Grankin & Co revanchierten sich ebenfalls umgehend per Block (21:17). Folgerichtig durfte Coach Enard an der Seitenlinie auch den zweiten Satzgewinn bejubeln (25:21).

Obwohl die Brandenburger nun deutlich besser im Spiel waren, brachte Éder die Annahme der Gastgeber in Nöte (12:8). Den Ballwechsel des Tages verbuchten allerdings die Netzhoppers für sich und sendeten ein eindrucksvolles Lebenszeichen zum 12:11-Zwischenstand. Dann machte erneut der spätere MVP und Topscorer Carle in Aufschlag und Angriff den Unterschied (18:13). So verwandelte wenig später Benjamin Patch den ersten Matchball (25:20) für den Drittplatzierten der Hauptrunde und bescherte seinem Team die 1:0-Führung in der „best of three“-Serie.

Stimmen zum Spiel
Anton Brehme: „Heute haben alle Elemente gut funktioniert und wir haben uns keine Schwächephasen erlaubt. Man hat von Beginn an gesehen, dass wir gut auf den Gegner eingestellt waren. Dazu war Tim überragend. Wenn wir am Dienstag an diese Leistung anknüpfen, sind unsere Chancen auf das Halbfinale groß.”
Benjamin Patch: „Wir haben guten Volleyball gespielt und von Beginn an war die Stimmung auf dem Spielfeld positiv. Aufschlag und Block waren so, wie wir es brauchen. Mit gleicher Energie wollen wir das Rückspiel angehen, aber weiter von Schritt zu Schritt denken.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle und Samuel Tuia (AA), Éder und Anton Brehme (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Cody Kessel

Topscorer
Carle 16 Punkte | Patch 12 Punkte, 3 Blocks | Éder 8 Punkte, 2 Asse, 71 % Angriffsquote

Nächste Spiele
16. März | POV 2 | BR Volleys vs. Netzhoppers KW-Bestensee
(17. März | POV 3| BR Volleys vs. Netzhoppers KW-Bestensee – wenn nötig)

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Sieg- und Torejagd der Eisbären in Köln fortgesetzt

Die Eisbären Berlin gewinnen am 25. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Kölner Haien mit 6:3. Durch diesen Sieg verbessern die Eisbären ihren Punktequotienten auf 2,13und bleiben weiterhin Tabellenführer der Gruppe Nord.

Die Eisbären nutzten im Startdrittel ihr erstes Powerplay und gingen durch Parker Tuomie (5./PP1) in Führung. Kris Foucault (7.) und Marcel Noebels (10.) erhöhten in der Folge auf 3:0 aus Berliner Sicht. Frederik Tiffels konnte für Köln auf 1:3 verkürzen, jedoch stellte Sebastian Streu(19.)noch im ersten Spielabschnitt den alten Torabstand wieder her. Im Mitteldrittel kamen die Gastgeber mit einem Mann mehr auf dem Eis durch Akeson (38./PP1)auf 2:4 heran. Zalewski (41./PP1) verkürzte kurz nach Beginn des Schlussdrittels auf 3:4, Parker Tuomie (43.) traf jedoch bereits knapp 1:30 Minuten später mit seinem zweiten Tor des Abends zum 5:3für die Eisbären. In der 52. Spielminute erzielte Frank Hördler im Powerplay den 6:3-Endstand.

Marcel Noebels bestritt gegen die Kölner sein 350. Spiel in der PENNY DEL. Für Kai Wissmann war es die 250. Partie im deutschen Eishockey-Oberhaus. Am Samstag, den 13. März 2021 DEL bestreiten die Eisbären Berlin gegen die Düsseldorfer EG das nächste Pflichtspiel. Spielbeginn in der Mercedes-Benz Arena ist um 17:30 Uhr. Diese Partie ist das Abschlussspiel der regionalen Gruppenphase, bevor es dann zu den Spielen gegen die Mannschaften aus der Süd-Gruppe kommt.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben einige gute Spielzüge gehabt und konnten unsere Chancen auch nutzen. Dann haben wir etwas den Faden verloren. Das Mitteldrittel hat mir nicht gefallen, da haben wir gewackelt. Das Schlussdrittel war dann wieder besser. Wir haben uns auch nach dem Anschlusstreffer nicht beirren lassen, haben solide weitergespielt und wurden auch belohnt. Wir werden von diesem Spiel lernen. Wir haben vier starke Reihen, die alle punkten können. Wir brauchen alle Spieler, wenn eine Linie einmal nicht trifft, springt eine andere ein.“

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin):„Wir haben sehr stark angefangen und früh drei Tore geschossen. Wir haben dann mit dem Kölner Anschlusstreffer ein wenig den Faden verloren und das auch mit ins zweite Drittel genommen. Wir haben dann nicht mehr unseren Spielplan verfolgt, zu viel alleine gemacht und auch in der Verteidigung nicht mehr richtig gestanden. Im Schlussdrittel haben wir uns dann wieder gefangen und wieder unser Spiel gespielt. Wir konnten wieder Druck aufbauen und haben dann auch verdient gewonnen. Das Zusammenspiel in unserer Reihe funktioniert gut. Wir müssen aber weiter hart arbeiten und so weiterspielen.“

Sebastian Streu (Stürmer Eisbären Berlin):„Im ersten Drittel sind wir gut rausgekommen. Im zweiten Spielabschnitt haben wir Köln aber zurück ins Spiel kommen lassen. Durch die vielen Strafen war es schwer im Spiel zu bleiben und das Tempo hochzuhalten. Im Schlussdrittel haben wir aber Charakter gezeigt. Es ist wichtig, dass wir gezeigt haben, dass wir auch mit einer knappen Führung umgehen können und das Spiel gewonnen haben. Die Chemie mit Parker Tuomie und Mark Olver in der Sturmreihe passt gut.“

DEL 25. Spieltag 10.03.2021 Lanxess-Arena Köln 18:30 Uhr

Kölner Haie –Eisbären Berlin 3:6 (1:4, 1:0, 1:2)

Aufstellungen:

Kölner Haie: Weitzman (Maurer)–D. Tiffels, Mo. Müller (C); Sennhenn, Zerressen; Ugbekile, Gnyp; Glötzl–Ma. Müller, Matsumoto, Barinka; Akeson, Sheppard, F. Tiffels; Ferraro, Sill, Dumont; Köhler, Zalewski, Niedenz –Trainer: Uwe Krupp

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) –McKiernan, Després; Ramage (A), J. Müller; Wissmann (A),Hördler (C) –Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault, Boychuk, White; Tuomie; Streu, Olver; Mik, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Tore:

0:1–04:41–Tuomie (McKiernan, Després)–PP1

0:2–06:42 –Foucault(Boychuk) –EQ

0:3 –09:22 –Noebels (Pföderl, Reichel) –EQ

1:3 –14:17 –F. Tiffels (Sheppard, Akeson) –EQ

1:4 –18:08 –Streu (Ramage, Olver) –EQ

2:4 –37:36 –Akeson (Mo. Müller, F. Tiffels) –PP1

3:4 –40:55 –Zalewski (F. Tiffels, Ma. Müller) –PP1

3:5 –42:32 –Tuomie (Streu, Olver) –EQ

3:6 –51:45 –Hördler (Boychuk) –PP1

Strafen:

Kölner Haie: 12(2, 6, 4) Minuten–Eisbären Berlin: 16(0, 12, 4) Minuten

Schiedsrichter: Marc Iwert, Andre Schrader (Denis Kyei-Nimako, Joep Leermakers)

Quelle: EHC Eisbären Berlin

Das Playoff-Derby startet auswärts

Anders als in den vergangenen Jahren beginnen die Playoffs 2021 für die BR Volleys am Mittwochabend (10. Mrz um 19.00 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei den Netzhoppers KW-Bestensee. Der neue Modus wurde eingeführt, um die Zahl der möglichen Reisen im Viertelfinale zu reduzieren, birgt in einer kurzen „best of three“-Serie aber durchaus eine erhöhte Gefahr für die besserplatzierte Mannschaft. Während es sportlich nun also richtig brisant wird, sind die Reisestrapazen hingegen zu vernachlässigen, denn zum Berlin-Brandenburg-Derby in der Landkost-Arena sind die Wege bekanntermaßen kurz.

Mit dem Playoff-Auftakt müssen die Leistungsschwankungen des BR Volleys Teams endgültig der Vergangenheit angehören, will der Hauptstadtclub die Saison bis in den Monat April hinein verlängern. Die Generalprobe gegen Herrsching (3:2) war ein Spiegelbild einer durchwachsenen Hauptrunde. Dabei war die fehlende Sicherheit im eigenen Spiel gewiss auch darauf zurückzuführen, dass Trainer Cedric Enard seinem Stammpersonal eine Atempause verschaffte. Positiv: Wie bereits gegen Düren, Giesen sowie Lüneburg biss sich die Mannschaft auch gegen die Oberbayern im Tiebreak durch. Nun dürften für das erste Viertelfinale beim Lokalrivalen die Stammkräfte um den Spielführer Sergey Grankin wieder in die Startformation rücken. Auch mit einer Rückkehr von Tim Carle, der zuletzt nicht im Kader stand, ist zu rechnen.

Der Titelverteidiger geht von Rang drei der Hauptrunde in die Playoffs. Der Weg durch den Turnierbaum bis in ein mögliches Finale ist entsprechend steinig. Trainer Enard und seine Mannschaft verschwenden zurzeit jedoch keinen Gedanken an weitere Runden und Gegner. Schon direkt nach dem Erfolg gegen Herrsching forderte der Franzose „jetzt 100 Prozent Fokus auf die Netzhoppers.“

Die Königs Wusterhausener haben sich am Samstag trotz eines 0:1-Satzrückstandes bei den Helios Grizzlys Giesen nervenstark mit 3:1 durchgesetzt und damit Platz sechs gesichert. Anders als noch eine Woche zuvor im DVV-Pokalendspiel (0:3 vs. Frankfurt) zog der nachverpflichtete Pole Kamil Droszynsky wieder die Fäden im Zuspiel. Der Kapitän Byron Keturakis, dessen Rückenprobleme für das Finale in Mannheim offenbar nur kurzfristig behoben werden konnten, pausierte demzufolge. Die Besetzung im Netzhoppers-Zuspiel ist also eine der spannenden Fragen für das Playoff-Viertelfinale. Droszynsky steuerte das Spiel der Brandenburger bereits beim letzten Aufeinandertreffen am 20. Februar. Damals gewannen die BR Volleys in der Landkost-Arena mit 3:1. Insgesamt trafen sich die Lokalrivalen in dieser Saison bereits dreimal, dabei lautet die Bilanz aus Berliner Sicht wie folgt: 2:1 Siege, 7:5 Sätze, 304:278 Punkte. Das wichtigste Match, im Viertelfinale des DVV-Pokals, ging aber bekanntlich an die Mannschaft des belgischen Cheftrainers Christophe Achten.

„Jetzt sind Playoffs, jedes Match zählt und kann entscheidend sein. Wir dürfen uns keine Schwächen mehr erlauben“, macht Spielführer Sergey Grankin unmissverständlich deutlich. Sein Trainer sieht das identisch und betont noch einmal, dass der Viertelfinalgegner die beste Mannschaft seit Jahren beisammenhat: „Wir wissen, was die Netzhoppers spielen können. Das Team hat uns mit seinen Qualitäten in dieser Saison schon einmal überrascht, das darf uns jetzt nicht wieder passieren. Mit der richtigen Einstellung und einer guten Leistung wollen wir auswärts den Grundstein für das Weiterkommen legen.“ Fortgesetzt wird die Playoff-Serie am 16. Mrz um 19.30 Uhr in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Ist nach diesen zwei Partien noch keine Entscheidung gefallen, folgt tags darauf der finale Showdown (17. Mrz um 19.30 Uhr) an Ort und Stelle.

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Wasserball – Deutscher Supercup 2020

Der 21. Wasserball-Supercup der Männer zwischen Meister Waspo Hannover und Pokalsieger Spandau 04, der am kommenden Samstag in Hannover stattfinden sollte, fällt wegen eines positiven Corona-Test beim Gastgeber aus. Das wurde am Dienstag, 9. März von Waspo bekanntgegeben. Beim den Niedersachsen hatte es am Sonntag, 7. März nach der Rückkehr vom Champions League-„Blasen“-Turnier in Budapest bei einem Akteur einen entsprechenden Befund gegeben. Am Montag, 8. März wurde bei einem weiteren PCR-Test aller Waspo-Budapest-Fahrer dieses Ergebnis bestätigt.

Danach gehen nun alle Beteiligten in die Quarantäne, deren Dauer noch exakt festzulegen ist. Fakt ist, dass damit der am Samstag, 13. März (16 Uhr) anstehende Supercup nicht stattfinden wird. Ob der Bundesliga-Start eine Woche darauf (20. März) in Turnierform vollzogen werden kann, ist offen. Der Supercup, den seit 1979 bislang nur Spandau (15 Mal) und Hannover (5 Mal) gewonnen haben, hätte ursprünglich bereits am 25. Oktober 2020 stattfinden sollen, wurde aber bereits da wegen der sich beschleunigenden Corona-Pandemie abgesagt. Es wird ein neuer Spieltermin, möglichst zeitnah gesucht.

Quelle: Wasserfreunde 04/Peter Röhle

Heimerfolg zum Ende der Hauptrunde

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende steht ein Sieg: Die BR Volleys haben das letzte Spiel vor dem Playoff-Start mit 3:2 (25:23, 25:22, 23:25, 29:31, 15:11) gegen die WWK Volleys Herrsching gewonnen. Punktbester Spieler auf Berliner Seite wurde der Brasilianer Davy Moraes (24 Zähler), für Herrsching punktete David Wieczorek (18) am häufigsten. Schon am 10. März geht es weiter mit dem Playoff-Viertelfinale: Dort trifft man im Berlin-Brandenburg-Derby auf die Netzhoppers KW-Bestensee.

Der Hauptstadtclub war schon vor der Partie nicht mehr vom dritten Tabellenplatz zu verdrängen, was Coach Cedric Enard die Gelegenheit gab, in seiner Startformation kräftig zu rotieren. Die neue Konstellation um Zuspieler Pierre Pujol hatte aber zunächst Startschwierigkeiten (3:7, 6:11): „Noch nicht richtig angekommen”, lautete folgerichtig das Zwischenfazit von Experte Georg Klein im Kommentar. Das besserte sich im Anschluss (11:11), Cody Kessel und Denys Kaliberda fanden nun immer wieder gute Angriffslösungen – auch nach ungenauen Annahmen (20:18). US-Boy Kessel war es dann schließlich, der den Satzball mit Nachdruck verwandelte (25:23). Unterstützt von einer lautstarken Auswechselzone fanden die BR Volleys immer besser ins Spiel und zeigten vor allem im Block enorme Präsenz (10:7, 14:9): Am Ende sollten für diesen Durchgang sechs Blockpunkte auf dem Statistikbogen stehen. Herrsching steckte trotzdem nicht auf und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch (19:19). Ein weiterer Block durch Pierre Pujol sorgte für die Vorentscheidung (24:21), ein Aufschlagfehler der Bayern besiegelte die 2:0-Führung für den Tabellendritten (25:22).

Nun bekam Youngster Robin Baghdady seinen Einsatz, er kam für Kaliberda ins Spiel. Das änderte aber nichts daran, dass es weiter Kopf an Kopf ging, ehe sich die Gäste dank eines krachenden Blocks erstmals absetzen konnten (14:16). Auch wenn die BR Volleys den Anschluss noch einmal herstellen konnten (18:18) und alles in die Waagschale warfen: Es ging in die Verlängerung (23:25). Der vierte Tabellenplatz stand inzwischen für Herrsching fest und doch wurde schnell deutlich: Die Bayern wollten in Berlin noch Punkte holen (6:8, 13:15). Auch der eingewechselte Samuel Tuia konnte nichts daran ändern, dass es nach einer hochspannenden Schlussphase in den Tiebreak ging (29:31). Dort schraubten die Berliner an ihrem Aufschlagdruck (5:3, 10:7). Mit seinem 24. Punkt beendete schließlich Topscorer Davy Moraes die Partie und damit auch die Hauptrunde für die Berliner, die in der Abschlusstabelle den dritten Rang belegen.

Parallel entschied sich mit den 3:1-Erfolgen der Netzhoppers KW-Bestensee (vs. Giesen) und Volleyball Bisons Bühl (vs. Frankfurt) der heiße Kampf um die letzten Playoff-Plätze. Für die BR Volleys bleibt die Anreise im Viertelfinale kurz, denn die Lokalrivalen von den Netzhoppers liefen schließlich auf Rang sechs ein.

Stimmen zum Spiel
Cedric Enard: „Diese Konstellation heute war nicht einfach. Einige Spieler brauchten eine Pause, andere brauchten Spielpraxis für die Playoffs. Gleichzeitig wussten wir, dass das Spiel für die Tabelle kaum noch Bedeutung haben würde. Wir haben heute ein einziges Auf und Ab gesehen, aber das Ergebnis ist nicht entscheidend. Es war gut, dass z. B. Denys und Pierre heute länger gespielt haben. Wir brauchen sie in den Playoffs. Jetzt müssen wir uns erst gut erholen und unseren Fokus dann zu 200 Prozent auf die Netzhoppers legen. Wir müssen uns für einen harten Schlagabtausch bereit machen, schließlich haben sie uns aus dem Pokal geworfen. Wir wissen, was sie können.”
Cody Kessel: „Das war ein schwieriges Spiel. Der Teamgeist und die Energie von der Bank haben uns heute sehr geholfen. Nun warten die Playoffs. Die Netzhoppers haben gezeigt, dass sie sehr gefährlich sein können. Uns kommt natürlich entgegen, dass die Anreise nicht so weit ist.“

BR Volleys Formation
Cody Kessel und Denys Kaliberda (AA) | Éder und Renan Michelucci (MB) | Pierre Pujol (Z) | Davy Moraes (D) und Adam Kowalski (L) Eingewechselt: Robin Baghdady, Samuel Tuia, Anton Brehme

Topscorer
Moraes 24 Punkte, 3 Blocks | Kessel 19 Punkte, 2 Blocks | Michelucci 13 Punkte, 4 Blocks

Nächste Spiele
10. März | POV 1 | Netzhoppers KW-Bestensee vs. BR Volleys
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Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Eisbären siegen am Sonntagabend

Mit den Roosters aus Iserlohn stellte sich der vorletzte Gegner in heimischer Halle im Kampf um die Punkte der Nordgruppe vor. Es war das 22. Spiel der Doppelrunde. Es steht jetzt noch ein Heimspiel gegen Düsseldorf aus, am Samstag, 13. März und anschließend geht es mit den Spielen gegen die Süd-Gruppe weiter.

Die Roosters sind auf Platz 5 der Tabelle abgerutscht und brauchen dringend Punkte im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze. Die Eisbären hatten vor dem Spiel 43 Punkte, als Spitzenreiter mit 8 Punkten Vorsprung auf die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

Den Eisbären gelang die frühe Führung. Bereits in der zweiten Spielminute konnte Marcel Noebels, der Top-Scorer einnetzen. Die Gäste wehrten sich und konnten in der fünften Minute ausgleichen. Es blieb bis zum Ende des ersten Drittels beim Spielstand von 1 : 1. Die Iserlohner konnten ein fast einminütiges Überzahlspiel 5 gegen 3 nicht für einen Treffer nutzen.

Iserlohn Goalie Andreas Jenike im Mittelpunkt des Geschehens © Foto: Hans-Peter Becker

Im Mittelabschnitt brachten die Eisbären einen weiteren Treffer auf das Scoreboard, während die Gäste hier leer ausgingen. Es war Zachary Boychuk der eine Vorlage von seinem Torwart bekam und sich so zu einem Solo aufmachen konnte. Gegen seinen Schuss, Schulterhöhe auf der Schlägerseite, war Andreas Jenike im Iserlohner Tor machtlos.

Im Schlussdrittel lief es zugunsten der Eisbären. In der 43. Minute ließ es Ryan McKiernan mit einem Schuss von der blauen Linie so richtig krachen und fünf Minuten später war es erneut ein Verteidiger-Tor, das das Spiel vorentschied. Simon Despres erzielte sein erstes Tor für die Eisbären. Der Weg zu einem Punktgewinn für die Gäste war jetzt sehr lang. Es blieben noch zwölf Minuten für eine Aufholjagd, die allerdings nicht mehr stattfand. Knapp vier Minuten vor dem Spielende musste Leo Pförderl wegen einer Spielverzögerung auf die Strafbank. Iserlohn Trainer nutzte das für eine Auszeit und nahm seinen Torhüter vom Eis. Mehr als der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 4:2 sprang dabei nicht heraus. Es traf für Iserlohn Jo Whitney, der ansonsten blass blieb. In der 58. Minute machte Boychuk alles klar und traf ins leere Tor. Die Eisbären brachten drei weitere Punkte auf die Habenseite. Sie bauten ihre Tabellenführung weiter aus.

Hans-Peter Becker

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mit dem Sieg bin ich natürlich zufrieden. Es war ein gutes, solides Spiel heute. Wir sind gut gestartet und das 1:0 kam für uns auch zur richtigen Zeit. Dann haben wir etwas zu verspielt agiert, uns nach dem Ausgleich aber auch wieder zusammengerissen. Mit der 2:1-Führung haben wir das Spiel relativ gut runtergespielt und als Mannschaft gut funktioniert.“

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Das Spiel war ziemlich lange ausgeglichen. Man hat im Mitteldrittel gemerkt, dass das nächste Tor entscheidend sein kann. Ich denke auch, dass das Spiel da gewonnen wurde. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt da und haben das wichtige Führungstorgeschossen. Danach haben wir defensiv sehr gut und kompakt gespielt. Es freut mich natürlich, auch einmal wieder getroffen zu haben. Das Tor heute macht mich noch unberechenbarer für den Gegner.“

Ryan McKiernan (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das Spiel war nicht ganz so deutlich, wie das Ergebnisvermuten lässt. Es war eine enge Partie, wir haben unser Spiel aber über die gesamte Spielzeit durchgezogen. Ich spiele sehr gerne mit Simon Després zusammen. Wir ergänzen uns sehr gut und ich hoffe, es geht so weiter. Ich freue mich auch für ihn, dass er sein erstes Tor für die Eisbären geschossen hat. Mit Blick auf den engen Spielplan gegen die Mannschaften aus dem Süden, sind die letzten Spiele in der Nord-Gruppe sehr wichtig, um unseren Vorsprung in der Tabelle zu vergrößern.“

DEL 24. Spieltag 07.03.2021 17:00 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)

Torfolge:

1:0 – 01:45 – Noebels (Pföderl, Wissmann) – EQ
1:1 – 04:45 – Riefers (Whitney) – EQ
2:1 – 26:54 – Boychuk (Niederberger) – EQ
3:1 – 42:35 – McKiernan (Tuomie, Olver) – EQ
4:1 – 47:58 – Després (Pföderl, Reichel) – EQ

4:2 – 56:52 – Whitney (O’Connor, Bailey) – PP1
5:2 – 57:34 – Boychuk (Foucault, White) – EN

Strafen:

Eisbären Berlin: 8 (4, 2, 2) Minuten – Iserlohn Roosters: 6 (4, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Aleksi Rantala, Christopher Schadewaldt (Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow)