Trotz Niederlage, wichtiger Punkt geholt

Dieser 49. Spieltag hätte eine Vorentscheidung im Kampf um den Tabellenplatz Vier bringen können. Die Eisbären hatten die Düsseldorfer EG zu Gast, das könnte, nach Lage der Dinge, eine Paarung des bevorstehenden Viertelfinales sein. Nur wer hat das erste Heimrecht ?

Zwei Drittel lang lieferten sich beide einen harten Kampf, ohne etwas auf die Anzeigetafel zu bringen. Die DEG stellte eindrucksvoll unter Beweis, das abwehrstärkste Team der Liga zu sein. Kein Team der Liga hat weniger Gegentore kassiert, es waren 105 in bisher 47 ausgetragenen Begegnungen der Hauptrunde, im Durchschnitt weniger als drei pro Spiel. Die Eisbären haben einen ähnlich guten Wert. Insofern verwundert es nicht, dass der erste Treffer der Partie erst in der 50. Minute fiel. Der Torschütze für Düsseldorf war ausgerechnet mit Charlie Jahnke ein gebürtiger Berliner und Ex-Eisbär. Unter Harold Kreis ist er in Düsseldorf zu einem gestandenen Eishockey-Profi gereift. In der laufenden Saison hat er im Schnitt zehn Minuten Eiszeit pro Spiel. Sein Treffer gegen die Eisbären war bereits sein viertes Saisontor. Der linke Außenstürmer kommt bei der DEG in der dritten Spielreihe zum Einsatz. Hier spielt mit Rihards Bukarts auch ein Ex-Eisbär, der die Vorlage gab.

Fotos © Stephan Wenske

Die Eisbären konnten in der regulären Spielzeit den Rückstand egalisieren. Mark Olver traf in Überzahl. In der Overtime hatten die Düsseldorfer das Glück auf ihrer Seite und erzielten durch Luke Adam den entscheidenden Treffer in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof. Es wurde ein wichtiger Punkt erzielt und der angestrebte vierte Tabellenplatz verteidigt. Die Eisbären haben ein Spiel weniger als die Düsseldorfer absolviert und einen Vorsprung von vier Punkten. Den Düsseldorfern sitzen wiederum Bremerhaven und Ingolstadt auf den Plätzen sechs und sieben im Nacken.

DEL 49. Spieltag 28.02.2020 19:30 Uhr MB-Arena

EHC Eisbären Berlin – Düsseldorfer EG 1:2 OT (0:0/0:0/1:1/0:1)

Torfolge:

0:1 Jahnke 49:19 (Bukarts) 

1:1 Olver 54:12 (Lapierre,Reichel) PP

1:2 Adam 61:24 (Olimb,Jensen)

Strafminuten:

Berlin – 14

Düsseldorf – 14

Torschüsse:

Berlin – 29

Düsseldorf – 21

Zuschauer: 14.200 (ausverkauft)

Eisbären punkten wieder

Es kriselt ein bisschen bei den Eisbären und das zur Unzeit, den der letzte Monat im Kalender ist reich an Spielen. Um genau sein, es sind deren elf die bestritten sein wollen, es wird die Tabelle gemacht. Wer dabei ins Hintertreffen gerät hat es doppelt schwer, sich eine gute Ausgangsposition für die Play-offs zu sichern. Die ersten drei Dezemberspiele gingen verloren, es wurden immerhin zwei Punkte. Nach dem schwachen Auswärtsauftritt beim Tabellenletzten in Schwenningen wollten sich die Eisbären gegen die Düsseldorfer EG ein Stück weit aus der Krise spielen.

Harold Kreis und die Düsseldorfer EG kassierten in Berlin eine Niederlage Foto: © Hans-Peter Becker

Nach zwei gespielten Dritteln sah es nicht gut aus für die Eisbären. Die DEG gingen nach exakt einer Minute und 11 Sekunden in Führung und dabei blieb es bis zur 44. Spielminute. Ein Fehler im Aufbauspiel der Gäste nutzten die Eisbären zum 1:1 Ausgleichstreffer, erzielt von James Sheppard. Es war der Lohn für ihr unermüdliches Anrennen. Spielerisch ging nicht viel, so musste ein Gastgeschenk ein bisschen nachhelfen. Die Führung gelang im dritten Powerplay und erneut war es Sheppard, der Center der zweiten Sturmreihe, der Mathias Niederberger im Düsseldorfer Tor überwinden konnte. Innerhalb von fünf Minuten hatten die Eisbären das Spiel gedreht. Die DEG verstärkte nochmals die Angriffsbemühungen, doch den letztlich spielentscheidenden markierten die Eisbären. In der 56. Minute setzte Maxim Lapierre den Puck in die Maschen und Harold Kreis, der Düsseldorfer Trainer stemmte die Hände an die Hüften und musste kräftig durch-pusten. Lange geführt, wenn auch knapp und am Ende wieder alles verloren. Das beide Teams unter Druck standen war dem Spiel anzumerken.

Hans-Peter Becker

Spieldaten

DEL 26.Spieltag 12.12.2019 MB-Arena Berlin 19:30 Uhr

Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG 3:1 (0:1, 0:0, 3:0)

Tore:

0:1 Adam 01:11 (Johannesen)

1:1 Sheppard 43:15 (Pföderl, Noebels)

2:1 Sheppard 48:16 (Rankel, Pföderl) PP1

3:1 Lapierre 55:46 (Aubry)

Strafminuten:

Berlin – 4

Düsseldorf – 6

Torschüsse:

Berlin – 35

Düsseldorf – 24

Zuschauer: 10.126

Eisbären starten in die Play-offs

Nach dem dem letzten Spiel der Hauptrunde, es war ein 2:0 Sieg gegen Düsseldorf äußerte deren Trainer Harold Kreis, froh darüber zu sein, dass die Spiele um Punkte endlich vorbei sind. Die Düsseldorfer können in aller Ruhe zuschauen, ob sich die Eisbären in einer best of three Serie noch für das Viertelfinale qualifizieren können.

Am Mittwoch, 6. März geht es los im Eisstadion am Pulverturm in Straubing. Die dort 5.825 Plätze sind längst ausverkauft und beide können noch hoffen, dass die Saison in dieser Woche nicht bereits zu Ende ist. Zwei Siege sind nötig und da Straubing als Tabellenachter sieben Punkte mehr holte, als die Eisbären einen Platz dahinter, dürfen sie zu Hause beginnen. Für Straubing bedeuten die 81 Punkte das bisher erfolgreichste Abschneiden in einer DEL-Saison. Als sie in der Saison 2011/12 bis ins Halbfinale einzogen, waren es nur 80 Punkte. Mit Jeremy Williams (30 Tore und 28 Vorlagen) haben sie zudem den aktuellen Topscorer der Liga in ihren Reihen.

In der laufenden Saison haben die Eisbären mit den Tigers aus Straubing keine guten Erfahrungen gemacht. Lediglich ein Spiel konnten die Eisbären siegreich gestalten. Am 22. Spieltag, am 27.11.2018 schickten sie die Tigers mit 0:4 zurück nach Bayern. Zuletzt verloren sie – am 19. 02., vor zwei Wochen – mit 3:7 am Pulverturm. Insofern sind Prognosen schwierig. Eisbären Torwart Kevin Poulin schätzt die Chancen mit fifty fifty ein.

Bei den Eisbären haben sich die Spielreihen wieder gefüllt. Verletzt sind zu Beginn der Playoffs Mark Olver, Florian Busch, Mark Cundari und Thomas Oppenheimer. Die Akteure, die spielen können, zeigten eine ansteigende Form, gerade rechtzeitig. Bei den Tigers hat sich Verteidiger Sena Acolatse selbst aus dem Spiel genommen. Der Strafzeitenkönig (173 Minuten) checkte im letzten Hauptrundenspiel gegen Ingolstadt, Ex-Eisbär Darin Olver aus dem Spiel und wurde von der Disziplinarkommission für vier Spiele gesperrt. Er war ja auch beim obenerwähnten 4:0 Erfolg der Eisbären auffällig geworden, als er sich mit Eisbär Martin Buchwieser eine wüste Schlägerei lieferte.

Können die Eisbären ihre bisher mehr desaströs abgelaufene Saison ein bisschen oder sogar ganz retten ? Das berühmte „bisschen“ wäre der Einzug in das Viertelfinale, ganz zu retten wäre sie nur mit dem Erringen des Meistertitels. Das gelang 2014 dem ERC Ingolstadt, mit der fast identischen Ausgangslage, in den Pre Play-offs räumten sie die Eisbären aus dem Weg. Jetzt müsste es umgekehrt kommen. Wunder gibt es immer wieder und auf dem Weg dorthin ist es Glaube, Liebe und Hoffnung. Ein Fakt war nach der Saison 2014 noch bemerkenswert, zum Manager des Jahres wurde Stephane Richer gekürt. Damals war er in dieser Funktion bei den nicht mehr existierenden Hamburg Freezers tätig. Mit 102 Punkten wurden sie Spitzenreiter der Hauptrunde, scheiterten im Playoff-Halbfinale an Ingolstadt.

Hans-Peter Becker

Sieg im letzten Spiel der Hauptrunde

Wie lang geht sie noch, die Saison für den Finalisten des vergangenen Jahres ? Ein Playoff Spiel auf jeden Fall, die Straubing Tigers werden anreisen. Im letzten Spiel der Hauptrunde ging es für die Eisbären lediglich um die Ehre, Platz 9 in der Tabelle und somit die Teilnahme an den Playoffs stand bereits fest. Für die Gäste aus der Karnevalshochburg Düsseldorf stand dagegen mehr auf dem Spiel. Sie waren als Tabellenfünfter angereist und hätten im Falle eines Sieges mit drei Punkten, auf Grund des guten Torverhältnisses auf Platz 3 springen können.

Daraus wurde nichts, viel mehr als eine gute Anfangsphase hatten die Gäste nicht zu bieten. Es gelang ihnen kein Treffer, so dass die Eisbären einen in dieser Saison seltenen zu Null Sieg feiern konnten. Ledig deren drei waren es in 52 Spielen. Eisbären Goalie Kevin Poulin hatte mit einigen großartigen Taten einen gehörigen Anteil an dem 2:0 Erfolg. Neben dem doppelten Torschützen Louis-Marc Aubry anvancierte er zum Spieler des Tages.

Sein erster Treffer gelang ihm in der 30. Spielminute, die Eisbären hatten Überzahl und im Gewühl vor dem Düsseldorfer Tor brachte er den Puck über die Linie. Die endgültige Entscheidung fiel erst in der Schlussminute. Der Puck, abgeschossen von Aubry fand den Weg in das verlassene Düsseldorfer Tor. Durch diese Niederlage rutschten die Düsseldorfer auf Tabellenplatz 6 ab, qualifiziert für das Viertelfinale waren sie bereits vorher. Düsseldorfs Trainer Harold Kreis war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber froh, dass die Hauptrunde um die Punkte zu Ende ist. Im Viertelfinale treffen sie auf den Überraschungsdritten Augsburg. „Wer weiß, vielleicht sie wir uns im Finale wieder.“

Daran will im Lager der Eisbären so keiner richtig glauben. Nach Köln wurde Düsseldorf geschlagen, für das Selbstbewußtsein sicherlich förderlich. Nach dem Spiel begaben sich die Spieler hinter die Bande, direkt vor die Stehplatz-Tribüne, um sich bei den treuesten Fans zu bedanken. Die Halle war, wie gegen Köln, ausverkauft. Damit belegen die Eisbären wenigstens den Spitzenplatz in der Zuschauergunst. Nach dem Saisonende für die Eisbären wird vieles zu analysieren sein. Egal wie erfolgreich die Playoffs verlaufen werden, einen größeren Umbruch muss es geben. Eine Reizfigur der Fans ist Sportdirektor und Trainer Stephane Richer. Es gab wieder Pfiffe vor dem Spiel gegen ihn.

Hans-Peter Becker

Zwei Punkte am Donnerstagabend

Nach der Aussage von Harold Kreis, seit Saisonbeginn wieder Trainer der Düsseldorfer EG, war es „ein unterhaltsames und sehr gutes Eishockeyspiel“. Unterhaltsam, das würde ich unterstreichen, über das andere Attribut läßt sich streiten. Nach der schwachen Vorstellung der Eisbären in Augsburg, war für das Team von Clement Jodoin Wiedergutmachung angesagt. Offiziel hatten sich 9.218 Zuschauer in der MB-Arena eingefunden, darunter eine handvoll, die der DEG die Daumen drückten. Zuerst jubelten die Gäste, wieder gerieten die Eisbären früh in einen Rückstand, zwei Minuten und 26 Sekunden exakt waren gespielt, da erzielte Patrick Buzas das 1:0. Kurz zuvor hatte Kevin Poulin mit einem Monstersafe die Eisbären vor dem frühen Rückstand bewahrt.

Es folgten wütende Angriffe der Eisbären, es wirkte nicht sehr strukturiert. Die Düsseldorfer versuchten, das Aufbauspiel der Eisbären bereits im Verteidigungsdrittel zu stören. In der 18. Minute musste Sean Backman wegen Hackens auf die Sünderbank, das überstanden die Eisbären schadlos. Das war das einzig positive aus Sicht der Eisbären nach den ersten zwanzig effektiven Spielminuten. Auffällig war, wie wenig Bullys die Gastgeber gewinnen konnten, im ersten Drittel waren es lediglich deren fünf.

Dieser Wert besserte sich im Mittelabschnitt. Das Spiel der Eisbären wurde besser. Ein Tor gelang auf beiden Seiten nicht bis zur Drittelsirene. Ein Überzahlspiel für die Eisbären blieb ungenutzt. Nacheinander mussten Buzaz und Kevin Marshall auf die Strafbank. Keine Tore, dafür ein unerlaubter Körperangriff zwischen Eisbär James Sheppard und Kevin Marshall als Höhepunkt des Mittelabschnitts.

Im Schlussabschnitt schien der Käse für die Hausherren gegessen zu sein, als Alexander Barta in der 44. Minute abzog, Poulin den Puck nicht festmachen konnte und dann gegen den Nachschuss keine Chance hatte. Die Eisbären gaben nicht auf, nur wie sollten hier Tore fallen ? Die Spieluhr tickte unbarmherzig runter. Es ist das Schöne an der schnellsten Mannschaftsportart, das es wirklich sehr schnell gehen kann. Genau 30 Sekunden lagen zwischen dem 1:2 und dem 2:2. Zuerst traf Brendan Ranford und dann Jamie MacQueen. Vor Schreck nahm Düsseldorfs Trainer gleich eine Auszeit. Es waren noch fast zwölf Minuten zu spielen und jetzt waren die Eisbären mehr am Drücker. Es gab gute Möglichkeiten, das Spiel endgültig zu entscheiden. Es blieb nach 60 Minuten bei dem Unentschieden.

Die Düsseldorfer mussten zum zehnten Mal in der laufenden Saison in die Overtime, für die Eisbären wurde es der fünfte Nervenkrimi. Das Spiel drei gegen drei mit Torwart brachte keine Entscheidung. Letzte Ausfahrt Penaltyschuss, für die DEG war es das erste Mal, während die Eisbären bereits zwei Mal ein Penaltyschiessen gewinnen konnten. Es gelang erneut. Florian Kettemer verwandelte seinen Penalty, nachdem Ranford und Jaedon Descheneau für Düsseldorf vergeben hatten. Es scheiterte auch Philip Gogulla, jetzt musste nur noch Jamie MacQueen für die Eisbären treffen. Er überwand Mathias Niederberger im Düsseldorfer Tor und sicherte den Zusatzpunkt.

Es war bereits zum dritten Mal in dieser Saison, dass die Nummer 69 der Eisbären, Florian Kettemer einen entscheidenden Penalty verwandeln konnte. Der Neuzugang vom amtierenden Meister aus München ist ein Aktivposten in der Mannschaft der Eisbären. Eigentlich wollte der 32jährige Verteidiger seine Schlittschuhe bereits an den berühmten Nagel hängen, nachdem ihm kein neuer Vertrag angeboten wurde. Sein aktuell laufender Vertrag bei den Eisbären endet mit Ablauf des Monats November. Wird das Management der Eisbären handeln ? Nicht nur seine statistischen Werte (20 Spiele 8 Tore  4 Vorlagen und durchschnittlich 20 Minuten Eiszeit) sprechen für den Verteidiger. Er hat in Berlin den Spass am Eishockey zurückgefunden. „Mal sehen, wie sich Berlin jetzt verhält…. Ich habe gemerkt, dass sich meine angestrebte berufliche Fortbildung und weiter professionell Eishockey zu spielen gut vereinbaren lassen.“ Ein andere Aussage von ihm lautete:“Es liegen mir auch andere Angebote vor.“ Es wird sicherlich bisher eine Rolle gespielt haben, dass seitens der sportlichen Leitung befürchtet wurde, einen überzähligen Verteidiger zu haben. Kettemer selbst hat auch schon Stürmer gespielt. Angesichts der momentanen personellen Situation wäre es eine gute Entscheidung, den Vertrag zu verlängern.

Die Eisbären müssen im November noch drei Spiele absolvieren. Am kommenden Sonntag, 25.11. spielen sie auswärts in Ingolstadt und anschließend geht mit zwei Heimspielen in Folge weiter, Dienstag, 27.11. gegen Straubing, dann folgen die Kölner Haie als Gegner am Freitag, 30.11..

Hans-Peter Becker

Deutsche Eishockey-Liga DEL
20. Spieltag EHC Eisbären Berlin – Düsseldorfer EG
22.11.2018 19:30 Uhr MB-Arena Berlin
Ergebnis 3:2 SO (0:1/0:0/2:1/ OT 0:0/2:0 Shootout)

Torfolge:
0:1 3.min Patrick Buzas (Alexandre Picard, John Henrion)
0:2 44.min Aleaxander Barta (Philip Gogulla)
1:2 48.min Brendan Ranford (Collin Smith, Jonas Müller)
2:2 49.min Jamison MacQueen (Louis-Marc Aubry, Jens Baxmann)

Florian Kettemer und Jamison MacQueen trafen im Shootout

Strafen:
Düsseldorf 10
Eisbären 8

Eisbären in der Champions Hockey League

Gespielt wird im Welli ! Foto: Hans-Peter Becker

Endlich wieder Eishockey und das gleich im alt-ehrwürdigen Wellblechpalast !

Der Saisonstart in der DEL ist zwar noch etwas hin, der erste Spieltag wird am 14. September ausgetragen, dafür beginnt am Freitag, 31. August für die Eisbären Berlin die Gruppenphase in der Champions Hockey League (CHL). In der Gruppe D trifft der Vize-Meister auf ein EV Zug aus der Schweiz, HC Kometa Brno aus Tschechien sowie den HK Neman Grodno aus Weißrussland.

Erster Gegner am Freitag wird der EV Zug sein. Das Team aus der obersten Spielklasse der Schweiz wurde in der vergangenen Spielzeit zweiter nach der regulären Saison und verlor anschließend die Viertelfinal-Serie gegen die Zürich Lions mit 1:4. Trainer war der in Deutschland nicht ganz unbekannte Harold Kreis. Trotz laufenden Vertrags wurde die Zusammenarbeit beendet. Kreis wird in der kommenden DEL-Saison die Düsseldorfer EG trainieren. Die Nachfolge von Harold Kreis hat der Norweger Dan Tangnes angetreten, der zuvor in Schweden den HC Linköping trainiert hatte. Auf die Eisbären wartet ein anspruchsvoller Gegner. Gespielt wird übrigens im Welli und los geht es um 19:30 Uhr.

Wer am kommenden Wochenende noch mehr Lust auf Eishockey hat, dem bietet sich am Sonntag, 2. September gleich die nächste Gelegenheit. Wieder im Welli, ab 17:00 Uhr stellt sich der nächste Gruppengegner vor. Kein geringer als der amtierende Meister der tschechischen Extraliga der HC Kometa Brno wird dann die Form der Eisbären testen. Trainiert wird Kometa seit 2015 von Libor Zábranský. Er führte während seiner Amtszeit die Mannschaft zu zwei Meistertiteln. Bekanntester Spieler dürfte der 36jährige Stürmer Martin Erat sein. Er spielte 13 Jahre in der NHL und brachte es dort auf 881 Einsätze, hauptsächlich für die Nashville Predators. Es dürfte am Freitag und Sonntag interessante Spiele werden, mit einer stimmungsvollen Kulisse im Welli.

Hans-Peter Becker