Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin sichert sich einen Punkt im harten Kampf

BBSC Berlin – Skurios Volleys Borken    2:3 ( 22, -20,23,-13, 9)

Einen heftigen Kampf um Punkte lieferte sich am Samstagabend der BBSC mit den Gästen aus Borken, an dessen Ende noch ein Punktgewinn zu Gunsten der Berlinerinnen stand.

Während in der Hinrunde die Berlinerinnen zu Anfang der Saison die Gastgeberinnen aus dem westlichen Münsterland noch mit einem Auswärtssieg überrascht hatten, wollte der letztjährige Tabellenvierte nicht wieder die Punkte abgeben. Drei Sätze lang fighteten beide Teams auf höchstem Niveau, jagten die Bälle auf das gegnerische Spielfeld und vollbrachten imposante Abwehrleistungen. Die Berlinerinnen traten mit der wieder genesenen Annika Kummer an, im Mittelblock zeigten Lea Katharina Thurm (zurück nach ihrem beruflichen Auslandseinsatz) sowie Laura Walsh (anstelle der drei Verletzten Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) eine formidable Leistung. Dieses intensive Spiel konnten die Gastgeberinnen nicht in den 4. und 5. Satz hinüber bringen. Borken dominierte die beiden Spielabschnitte – zumindest vom Punktestand her – klar und schaffte es immer wieder, die aufopferungsvoll kämpfende Berliner Abwehr zu überwinden. Und wenn sich die Angriffe der Gäste dann doch festgefressen hatten, half wieder der Pass auf die Juniorinnenweltmeisterin 2009 Sina Kostorz, die mit Durchschlagskraft und ihren 1,91 m sowie entsprechender Abschlaghöhe die Bälle im gegnerischen Feld versenkte.

Den Berlinerinnen muss Respekt ob der kämpferischen Leistung gezollt werden. Mehr war allerdings gerade unter Berücksichtigung der nur begrenzt vorhandenen personellen Reserven nicht möglich. Borken hatte sich den Sieg verdient, weil das Team von Trainer Liu bis in die zweite Reihe sehr ausgeglichen besetzt aufspielte.

BBSC Berlin – Blau-Weiß Dingden 0:3 (-23, -21, -23)

Nur 16 Stunden nach der Niederlage gegen Borken verlor der BBSC gegen den aktuellen Tabellenfünften Dingden, hielt das Spiel aber in allen Sätzen offen.

Trainer Robert Hinz beorderte nach der samstäglichen Abwehrschlacht gegen die Skurios Volleys frische Kräfte in sein Team und setzte auf vier Veränderungen mit Paula Morgenroth (Libero), Friderike Rupf (aus der 3. Liga vom Berliner VV gekommen – Mittelblock), Isabel Böttcher (AA) und Roxana Vogel (Zuspiel). Vier Spielerinnen, die bisher eher wenig Einsatzzeiten bekommen hatten oder wie Friderike Rupf am Sonntag ihren überhaupt ersten Zweitligaeinsatz (beim ersten Aufschlag gleich ein As!) hatten. Eines sei vorweggenommen: Alle vier zeigten eine bravouröse Leistung und wiesen nach, dass sie seit Saisonbeginn vieles dazugelernt haben. Die Anstrengungen des Trainerteams, die Entwicklung auch der Spielerinnen mit weniger Einsatzzeiten zu forcieren, wurden mit der Leistung am Sonntag belohnt. Das Ergebnis von 0:3 mag zwar eindeutig erscheinen, doch hielt der BBSC in allen Sätzen das Spiel mit viel Kampfgeist jeweils bis zum Satzende offen. In der Crunchtime der Sätze hatten die Gäste aber dann ein paar Körner mehr, spielten genauer oder waren abgezockter. Beeindruckend für die Zuschauer an den Bildschirmen war allerdings, dass das Berliner Team auch in der bisher unüblichen Sonntagsaufstellung gerade im Abwehrverhalten die von der Mannschaft trainierte Block-Feldabwehr gut umsetzte.

Die Gäste von der niederländischen Grenze holten sich nach dem Gewinn des Heimspiels vor wenigen Wochen auch verdient die Punkte aus der Hämmerlinghalle – mit ein klein wenig mehr Glück und Können hätten die Berlinerinnen einen Satz oder gar Tabellenpunkte den favorisierten Dingdenern entführen können.

Die silbernen MVP-Medaillen gingen am Samstag an Katharina Kummer, am Sonntag an Annalena Grätz.

Für die Berlinerinnen geht es bereits am kommenden Samstag, 27.03.2021 um 19:00 Uhr mit einem weiteren Heimspiel, diesmal gegen Sorpesee, in der 2. Bundesliga weiter.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: Burkhardt Kroll/BBSC Berlin

BBSC – drei Spiele an sechs Tagen

Nachdem am Dienstag, 16. März der BBSC beim VCO bereits 3:1 gewonnen hatte, folgen am Wochenende mit den Heimspielen gegen Dingden und Borken 2 Spiele gegen Hochkaräter in der Hämmerlinghalle. Das Dienstagspiel gestaltete der BBSC mit klarer Dominanz gegen die VCO-Talente. Mit 25:12,23:25, 25:15 und 25:10 ließ man den jungen Spielerinnen kaum Erfolgserlebnisse. Die klaren Satzgewinne zeigen auch, dass der BBSC das Spiel wirklich ernst genommen hat und fast durchgängig dem Spiel den Stempel aufdrückte. Zu allem Überfluss verletzte sich die mittlerweile dritte BBSC-Mittelblockerin: nach Antonia Lutz (Knie) und Marie Dreblow (Fingerbruch) musste am Dienstag Antonia Heinze verletzt vom Feld. Von dieser Stelle die besten Genesungswünsche an alle – werdet bald wieder fit! Die verwaiste Position im Mittelblock wurde ab dem 3. Satz von Isabel Böttcher eingenommen, die sich auf der etwas ungewohnten Position gut geschlagen hat.

Am Samstag, 20. März trifft der BBSC um 18:00 Uhr – wie nunmehr durchgängig ohne Zuschauer – auf die es Skurios Volleys Borken, die in der Tabelle vor dem BBSC rangieren. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten zum Saisonbeginn (der BBSC hat noch gute Erinnerungen an den überraschenden 3:0-Auswärtserfolg am 2. Spieltag) und nachfolgender langer Coronapause hat sich das Team von Trainer Liu (mehr als 200 Spiele für das chinesische Nationalteam und Olympiaachter 1984) aufgemacht, einen dem erfahrenen und hochqualitativen Aufgebot standesgemäßen Tabellenrang einzunehmen. Acht Spielerinnen des letztjährigen Tabellenvierten sind auch diese Saison wieder dabei – unter ihnen die durchschlagkräftige 2009er Juniorinnennationalspielerin Sina Kostorz. Als Zugänge verzeichnete der westmünsterländer Club unter anderem zwei Spielerinnen aus der letztjährigen Erstligamannschaft des USC Münster.

Die Gäste aus Dingden – am Sonntag, 21. März um 15:00 Uhr zu Gast – können auf ein eingespieltes Team setzen, das seit Jahren eine fantastische Abwehrarbeit auf dem Feld präsentiert. Fundament des Vereins ist seit Jahren die außergewöhnlich starke eigene Nachwuchsarbeit. Es ist sehr beeindruckend, wie die Dingdener immer wieder Spielerinnen aus ihren Reihen für die 2. Liga aufbauen können. Auch dieser Saison hatte der Nachwuchs wieder an die Tür der 2. Liga geklopft. Ein 14-jähriges Talent feierte Liga-Premiere im Spiel gegen Hamburg. Die hohe Bindung an das heimatliche Umfeld über Jahre ist immer ein Trumpf des Teams aus dem Kreis Wesel gewesen. So ist auch das Grundgerüst der Mannschaft aus der letzten Saison geblieben. Nur eine Spielerin hat ihre Karriere beendet. An der Linie steht wieder der Niederländer Marinus Wouterse, der schon die Niederländische U17-Nationalmannschaft betreut hat. Vor wenigen Wochen unterlag der BBSC beim jetzigen Tabellenfünften in Dingden noch 1:3.

Für den BBSC stellen die Spiele am Wochenende eine anspruchsvolle Standortüberprüfung dar. Ausgehend von den durch Verletzungen begrenzten Möglichkeiten heißt es für die Mannschaft, konzentriert und mit Berliner Kampfgeist aufzutreten. Das Publikum ist vom Besuch der Halle zwar noch ausgeschlossen, kann die Spiele jedoch über die Sporttotal-Liveübertragung am heimischen PC oder Mobilgerät verfolgen und sich so auf dem Laufenden halten.

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC Berlin startet neu durch – Auswärtssieg in Borken

Skurios Volleys Borken – BBSC Berlin   0:3 ( -15, -13, -15)

Nach der klaren Heimniederlage gegen Köln konnte für den BBSC nur das Motto gelten, mit dem nächsten und damit dem samstäglichen Auswärtsspiel beim letztjährigen Tabellendritten Borken einen Neustart in die Saison zu versuchen, alles auf Null zu setzen und dabei die Fehler aus dem Saisoneröffnungsspiel zu vermeiden. Und wie das gelang! “Wir selbst haben gut aufgeschlagen und zudem im Blockspiel stark verbessert agiert im Vergleich zur Vorwoche. Von daher geht dieser glatte Sieg auch vollkommen in Ordnung“ zeigte sich Berlins Trainer Robert Hinz zufrieden nach der langen Tour an die Grenze zu den Niederlanden. Die Berlinerinnen überzeugten mit ihrer starken Annahme und Feldabwehr sowie einer guten Angriffsleistung, während die Gastgeberinnen Variabilität in ihren Angriffsabschlüssen vermissen ließen. Auf der Webseite der Skurios Volleys wird gerade die wie eine Gummiwand wirkende Berliner Feldabwehr in höchsten Tönen gelobt. Verdient ging die goldene MVP-Medaille (erneut) an die Berliner Libera Annika Kummer.

Damit ist der Re-Start bestens geglückt. Die Mannschaft trifft am kommenden Wochenende in Leverkusen auf die nächste Spitzenmannschaft für diese Saison. Hinz will die Punkte keinesfalls verschenken: „Sie sind im meinen Augen der klare Favorit im nächsten Spiel. Allerdings werden wir auch in dieser Trainingswoche den Gegner ausgiebig vorbereiten und hoffen etwas Zählbares für die Tabelle aus der Ostermann-Arena mitbringen zu können“

für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Lea Katharina Turm, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC berlin

Volleyballfest beim Derby in der Hämmerlinghalle

BBSC Berlin – Rotation Prenzlauer Berg 2:3 (22, -19, -28, 20,14)

Zum Saisonbeginn traf der BBSC in Köpenick auf die Gäste von Rotation Prenzlauer Berg – ein Derby, das 280 Zuschauer in der Hämmerlinghalle begeisterte.

Fünf spannende Sätze mit dauernd wechselnden Führungen und ein verdammt enger Ausgang des Derbys – Volleyballfan, was willst Du mehr? Beide Teams starteten konzentriert und hatten selten Phasen, die sie absolut dominierten, genauso wie Phasen, in denen sie nicht ins Spiel fanden. Die auflaufenden Spielerinnen beider Teams agierten fast durchgängig auf einem ähnlichen Niveau und bei beiden Mannschaften gab es keinerlei Leistungsabfälle. So konnte das Publikum tolle Ballwechseln bewundern, aber auch ein wenig Nervosität auf beiden Seiten und kleinere Ungenauigkeiten beobachten, denn in diesen Formationen hatten beide Teams noch nie zuvor ein Ligaspiel bestritten. So holte sich der BBSC den ersten Satz, RPB konterte mit dem nächsten Satzgewinn. Der dritte Satz war extrem umkämpft und kein Team konnte sich wesentlich absetzen. So ging dieser Satz in die Verlängerung und RPB holte sich mit drei Punkten in Folge die Satzführung. Nun war der BBSC wieder am Zug: Satzausgleich. Auch der Tiebreak ging in die Verlängerung: Nach einem Rückstand holten die BBSC Mädels furios noch einmal auf und erzwangen den Gleichstand zum 14:14. Danach war wieder RPB am Zug und verbuchte für sich den glücklichen Sieg.

Das Spiel beider Teams war geprägt durch typische Mannschaftsleistung, ein wenig ragten die früheren Erstligaspielerinnen Annalena Grätz (BBSC) und Nele Iwohn (RPB) mit ihrer Übersicht und größeren Durchschlagskraft heraus. Gerade im fünften Satz zeigte auch Aisha Skinner (im Sommer 2018 noch mit Vertrag beim Meister Schweriner SC ausgestattet, dann jedoch mit ein wenig überraschendem Volleyballjahr in den USA) mit viel Ruhe und Abgeklärtheit sowie Durchschlagsvermögen ihr Können.

BBSC Trainer Robert Hinz zeigte sich zunächst „zufrieden mit den gezeigten Leistungen meiner Mannschaft. Es fehlt uns freilich noch die Konstanz und partiell auch die Variabilität, um mit den ganz Großen der Liga mitzuhalten. Daran werden wir auch weiter in den nächsten Trainingswochen arbeiten.“

Die MVP-Medaillen erhielten Josephine Suhr und Aisha Skinner.

Für den BBSC geht es in den folgenden vier Spielen ausschließlich auswärts um Punkte. Am nächsten Wochenende folgt zuerst die Auswärtsfahrt nach Borken und Robert Hinz ist sich ob der „Underdog-Stellung des BBSC beim amtierenden Zweitligameister“ klar. Am 12. Oktober können die Fans ab 19 Uhr wieder Zweitliga-Volleyball in der Hämmerlinghalle genießen, wenn der mehrmalige Zweitligameister Köln zu Gast ist.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Bonnie Jatzko, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

Den Favoriten gefordert

Das Gastspiel des Tabellenführers Skurios Volleys Borken endete standesgemäß mit einem 3:1 Sieg der Gäste (22,22, -27,12), doch der BBSC bot lange Zeit Paroli.

Drei Sätze lang zeigte der BBSC eines seiner besten Saisonspiele und beschäftigte die Gäste mehr als denen lieb war. Von der 1. Minute an präsentierten die Gastgeberinnen mit beeindruckender Fokussiertheit, dass das Berliner Team trotz des Tabellenplatzes im unteren Drittel in der Lage ist, auch die Spitzenmannschaften der Liga unter Druck zu setzen und ihnen Sätze abzunehmen. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und gutem Zusammenspiel gelang es, die Gäste immer wieder unter Druck zu setzen und zuverlässig zu punkten. Im ersten Satz gelang Borken nach langer BBSC Führung erst mit dem 15:15 der Ausgleich, nachfolgend setzte sich die größere Erfahrung der Gäste durch. Auch der zweite Satz war lange Zeit ausgeglichen, auch hier sicherten sich die Gäste erst kurz vor Satzende den Satzgewinn. Im dritten Satz führten die Gäste lange Zeit, ehe der BBSC noch einmal alle Reserven mobilisierte und doch noch einen Satzgewinn verbuchen konnte. Danach war für die Gastgeberinnen erst einmal die Luft heraus, den Matchsieg sicherte sich Borken dann durch konsequentes und routiniertes Spiel.

Bei Borken ragte die langjährige Erstligaspielerin Anika Brinkmann mit guten Annahmequalitäten sowie wuchtigen und platzierten Angriffsschlägen heraus und wurde zum siebenten Mal zum MVP gewählt. Auch Juniorinnenweltmeisterin 2009 Sina Kostorz verdiente sich sicher ein Lob ihres Trainers für die gezeigte Leistung.

Bei den Berlinerinnen lobte Trainer Pultke „die engagierte und lange Zeit konzentrierte Mannschaftsleistung, wir hatten keinerlei Ausfälle, jede hat für die Kolleginnen auf dem Feld gekämpft. So funktioniert Mannschaftssport“. Borkens Trainer Liu wählte Katharina Kummer zum MVP. Die MVP-Ehrung nahm Treptow-Köpenicks Bezirksstadträtin Cornelia Flader vor, die zuvor intensiv mit dem Köpenicker Team mitgefiebert hatte.

Mit dem Selbstbewusstsein, dass gegen den Tabellenführer eine gute Leistung gezeigt wurde, kann der BBSC auch gegen den Tabellenzweiten Leverkusen beim Gastspiel der Rheinländer am 2. März 2019 um 19:00 Uhr in der Hämmerlinghalle auftrumpfen.

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Tabellenführer beim BBSC zu Gast

Im nächsten Zweitligaspiel ist der Tabellenführer aus dem münsterländischen Borken zu Gast: Am Samstag, den 16. Februar 2019 ist um 19:00 Uhr Anpfiff in der Berliner Hämmerlinghalle.

Mit den Gästen kommt eine bestens besetzte Zweitligamannschaft nach Berlin. Die Truppe von Trainer Changcheng Liu gilt als sehr ausgeglichen und trotzdem mit vielen individuell starken Spielerinnen ausgestattet. Drei Spielerinnen kommen aus Polen und den Niederlanden und natürlich dürfen die deutschen früheren Erstligaspielerinnen Sina Kostorz (Juniorinnenweltmeisterin 2009) sowie Pia-Sabrina Walkenhorst nicht unerwähnt bleiben. Star des Ensembles ist die langjährige Erstligaspielerin Anika Brinkmann, die den Berliner Zuschauern durch ihre Auftritte in Münsteraner, Suhler oder Hamburger Dress als absolutes Aufschlagass ist. Die gefürchteten Sprungaufschläge haben schon so manche Abwehr zur Verzweiflung gebracht. Absolut verdient führt Borken die Tabelle ungeschlagen an. Die Mädels von der niederländischen Grenze haben bisher nur 11 Sätze in der ganzen Saison abgegeben und bewegen sich ganz zielgerichtet Richtung Zweitliga-Meisterschaft.

Für den BBSC stellt der Vergleich gegen den Tabellenführer nichts anderes als eine Positionsbestimmung dar. Auch wenn echte Chancen auf den ersten Blick nur sekundär sind, geht es für das Team von Trainer Pultke darum, auch gegen einen vom Papier her leistungsstärkeren Gegner Paroli zu bieten und zu schauen, welche im Laufe der Saison erarbeiteten Fortschritte auch gegen eine solche Klasse-Mannschaft umgesetzt werden können. Mit guter Stimmung und richtig Bock auf ein gutes Spiel der Gastgeberinnen sollte Borken ein heißer Kampf bereitet werden.

Der BBSC freut sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, um den Gästen mit Kampfkraft und Spielwitz entgegentreten zu können.

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC Berlin

Sieg und Niederlage beim Auswärtswochenende

Mit einem Auswärtssieg bei einer Niederlage kehrten die Damen des BBSC Berlin von den Auswärtsspielen bei den Stralsunder Wildcats und dem VC Olympia Schwerin in die Hauptstadt zurück.

Das Samstagabend-Spiel gegen den Tabellensechsten in Stralsund ging mit einem klaren 3:0 (-22, -22, -24) an die Gastgeberinnen. Zwar waren alle drei Sätze recht eng, doch die Hansestädterinnen gewannen verdient. „Wir haben die Offensivaktionen  der Außenangreiferinnen und die Diagonalspielerin nicht so wie gewünscht in den Griff bekommen. Und dann vermochten wir es in schwierigen Situationen selten, selbst den Punkt zu erzwingen“ resümierte Berlins Trainer Pultke. Zwar war das Ergebnis mit den knappen Satzausgängen ein wenig ärgerlich, doch angesichts der guten Besetzung Stralsunds mit drei erstligaerfahrenen Athletinnen auch nicht außergewöhnlich.

Am Sonntag ging es in die mecklenburgische Landeshauptstadt – ein Trip zum Tabellenletzten, der aber mental erst mal bewältigt werden wollte, zumal der VC Olympia selbst Köln und Stralsund zu Hause einen Satz abgenommen hatte. Schnell kann man gegen den vermeintlich Schwächeren dann doch die Punkte verlieren. Doch die BBSC-Mädels zeigten sich ausgesprochen gut eingestellt auf den Gegner. Letztendlich war der 3:0 Erfolg (16,7, 16) klar und nie gefährdet.“ Alle Spielerinnen waren voll fokussiert und zeigten, dass sie das Spiel ernst genommen haben“ lobte Pultke sein Team.

Zur MVP wählten die gegnerischen Trainer in beiden Spielen Berlins Josephine Suhr.

Auf dem zwischenzeitlichen 8. Tabellenplatz – mit einem Spiel mehr als Konkurrenten – geht es nun in die schweren Spiele gegen die Mannschaften an der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr trifft der BBSC in der Hämmerlinghalle auf die erste ganz harte Nuss – die Skurios Volleys Borken, die ungeschlagen die Tabelle anführen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC Berlin

BBSC Berlin holt sich Punktgewinn beim VfL Oythe

Mit einem Punkt kehrt der BBSC Berlin vom Auswärtsspiel beim letztjährigen Tabellendritten der Liga, dem VfL Oythe, zurück.

Erneut eine gute Leistung brachte den Berlinerinnen den nicht selbstverständlichen Punktgewinn (25:12,20:25,27:29,25:23,15:12) im Duell beider gegenüber der Vorsaison stark veränderter Teams. Dabei waren die Voraussetzungen durchaus nicht positiv. Berlins Kapitänin Kathi Kummer verletzte sich schon im ersten Satz beim Spielstand von 15:10 am linken Knie und konnte nachfolgend nicht mehr eingesetzt werden. (Von der Redaktion die besten Wünsche – auf dass Du bald wieder fit wirst!). Der erste Satz ging dann auch klar an die Gastgeberinnen. Vor dem zweiten Satz fand Trainer Pultke offensichtlich die richtigen Worte, denn die Gäste starteten mit viel Mut und Spaß am Spiel. Mit mehr Selbstvertrauen verringerte sich die Fehlerquote und Oythe hatte einige Probleme, die stark geschlagenen Berliner Aufschläge zu kontrollieren. Der Satzgewinn beflügelte die Berlinerinnen, denn sie holten sich gleich noch den dritten Satz, obwohl Oythe schon Satzball hatte. Denkbar knapp aber verdient sicherte sich das Team aus dem Berliner Südosten die Satzführung.

Genauso spannend – mit zwei Aufholjagden der Gäste – ging es im vierten Satz weiter, diesmal allerdings mit dem besseren Ende zu Gunsten von Oythe. Der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Zunächst sah Oythe schon fast wie der sichere Sieger aus, führte 8:3, dann starteten die Berlinerinnen wieder ihre Aufholjagd und Oythes Trainer Ali Hobst musste bei 11:10 eine Auszeit nehmen. Trotzdem reichte es nicht ganz – die Gastgeber setzten sich im Nervenduell nach mehr als 2 Stunden letztendlich knapp mit 15:12 durch. „Schade – nur einen Punkt geholt, das waren manchmal nur Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachten“ zeigte sich Berlins Diagonale Marie Holstein ein wenig traurig, aber auch nicht unzufrieden ob der gezeigten Leistungen. Zum MVP wählten die Trainer Franka Galeazzi (in den letzten Jahren noch für Leverkusen im Einsatz) sowie Josephine Suhr.

Auch zum nächsten Ligaspiel am 11. November 2018 geht es für den BBSC in den Westen zu den noch ungeschlagenen Skurios Volleys Borken.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Marie Holstein

Burkhard Kroll

Volleyball – BBSC verpasst Sieg gegen Borken

Mit einer klaren 0:3- Niederlage gegen die Skurios Volleys Borken (-17,-11,-21) mussten die BBSC-Schmetterlinge den Kontakt zur erweiterten Spitze abbrechen lassen.

Zwar hielten die Berlinerinnen anfangs des ersten Satzes noch mit, doch setzte sich schon zur Mitte des Anfangssatzes die größere spielerische Klasse der Gäste bei gleichzeitig zu viel eigenen Fehlern der BBSC-Girls durch. Auch im 2. und anfangs des 3. Satzes fand der BBSC nicht ins Spiel zurück und Borken dominierte eindeutig. Mannschaft und Trainer mühten sich zwar, fanden aber keine Mittel gegen die starken Aufschläge sowie die Block- und Feldabwehr der Gäste. Gerade die langen Rallyes entschieden die Gäste aus dem Westen fast durchgängig für sich. Erst als die Münsterländer mit der Sicherheit des Matchgewinns etwas die Zügel schleifen ließen, holte der BBSC nochmal auf, aber es reichte nicht mehr, um sich einen Satzgewinn zu erarbeiten. Die MVP-Medaillen des Samstag-Spiels wurden den beiden Zuspielerinnen, Lisa Senger sowie Clara Schlettert überreicht.

Jetzt zur Mitte der Saison scheint sich die 2. Bundesliga Nord nach langer Zeit der scheinbaren Ausgeglichenheit doch etwas deutlicher zu strukturieren. Während vom 1. bis zum 6. Platz nur 5 Punkte Differenz in einer erweiterten Spitze zu verzeichnen sind, folgt ein kurzes Mittelfeld mit Emlichheim, dem BBSC sowie dem nächsten Heimgegner Hamburg, nachfolgend geht es um den Abstieg. Siege gegen die sechs Spitzenmannschaften fallen den Teams mit Tabellenplätzen ab 7 schon recht schwer – dem BBSC gelang es im Herbst nur mit einem Sieg gegen Stralsund.

Wenn es am kommenden Samstag um 19:00 Uhr gegen VT Hamburg in der Hämmerlinghalle um die nächsten Punkte geht, kann der BBSC mit einem Punktgewinn den Mittelfeldplatz in der Tabelle sichern. Vorher geht es aber noch einmal an das Aufarbeiten der Niederlage. Und die Köpfe müssen frei bekommen werden – mit neuem Elan gilt es, in den nächsten Spielen die Punkte einzufahren.

Für den BBSC im Einsatz: Annika Kummer, Josephine Suhr, Esther Schwarz, Katharina Kummer, Karoline Vogt, Giulia Eisenacher, Mareike Ulbrich, Stephanie Utz, Antonia Klamke, Lea Schilling, Alina Gottlebe-Fröhlich, Samantha Gneckow

Quelle: Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Borken in der Köpenicker Hämmerlinghalle zu Gast

Kaum sind die Mädels des BBSC aus dem wohlverdienten Weihnachtsurlaub zurück auf das Parkett gekehrt, steht auch schon das nächste Zweitligaspiel auf dem Programm: Am kommenden Samstag, den 6. Januar 2018, sind ab 19:00 Uhr die Skurios Volleys Borken zu Gast.
„Der Weihnachtsurlaub für die Mädels war bestimmt gut, um den Kopf frei zu kriegen und sich neu auf die Saison fokussieren zu können“, so Trainer Robert Pultke nach den ersten Trainingseinheiten im neuen Jahr. Spaß im Schnee, Zeit für Freunde und Familie oder eine Reise – das alles sollte dazu beitragen, dass die Mannschaft mit frischem Elan die zweite Halbserie der Saison starten kann.
Immerhin kommt mit den Gästen aus Borken nicht irgendwer nach Berlin, sondern eine gestandene Zweitliga-Mannschaft mit Ambitionen nach oben. Die Truppe von Trainer Changcheng Liu gilt als sehr ausgeglichen besetzt und trotzdem mit vielem individuell starken Spielerinnen ausgestattet. Vier Spielerinnen kommen aus Polen, Tschechien oder den Niederlanden. Und natürlich dürfen die deutschen früheren Erstligaspielerinnen Sina Kostorz (Juniorinnenweltmeisterin 2009!) sowie Pia-Sabrina Walkenhorst nicht unerwähnt bleiben, die für die Münsterländer auf Punktejagd gehen und vor denen jeder Zweitligist großen Respekt hat.
„Borken geht als leichter Favorit“in der Spiel. Sie haben eine sehr stark besetzte Mannschaft – das wird wohl wieder ein Spiel auf Augenhöhe“ schätzt Trainer Pultke ein. Das BBSC-Team muss richtig Gas geben, um dem Gegner Paroli zu bieten. Doch mit guter Stimmung nach der Volleyballpause und richtig Bock auf ein gutes Spiel der Gastgeberinnen sollte auch Borken ein heißer Kampf bereitet werden. Der BBSC freut sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen – wir hoffen, dass sich auch die Kehlen der Fans in der Weihnachtspause ausreichend erholt haben.
Quelle: Burkhard Kroll