Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.
Der Berliner SC, von Wolfgang Sandhowe (in Berlin kein Unbekannter) trainiert, ist neuer Spitzenreiter, gewann 4:0 über Sparta Lichtenberg und steht gegenüber SD Croatia, (ebenfalls 22 Punkte) 3:1-Sieger gegen TuS Makkabi, mit einem Tor (Differenz 17:16) besser da, muss am Sonntag, 14.00 Uhr, in den Fuchsbau am Freiheitsweg. Die Füchse Berlin holten sich eine Klatsche (1:6) beim Fünften SV Tasmania ab. Als Tabellendreizehnter mit nur 10 Punkten sollten sich die Reinickendorfer nicht gleich die nächste Niederlage erlauben. In der Berlin-Liga steigen am Ende drei Vereine ab.
Die Renaissance von Blau-Weiß 90 (jetzt Dritter) hat infolge der ersten Niederlage in der Meisterschaft eine Delle erhalten. Der gute Start bescherte als Spitzenreiter in Folge drei Unentschieden und den Pokal-K.O. bei Hertha 03. Am Sonntag, 15.00 Uhr, geht es zum Aufsteiger Hellas Nordwest (11.) an den Heckerdamm. Die Berlin-Liga ist recht ausgeglichen. jeder kann jeden schlagen. Was zweifellos kein Nachteil ist. Croatia hat ein Heimspiel gegen den TSV Rudow, Stern 1900 spielt in der Kreuznacher Straße gegen BSV Al-Dersimspor(14.) und die Spandauer Kickers empfangen am Brunsbütteler Damm SV Tasmania. Der in dieser Saison stark abstiegsgefährdete Nordberliner SC (16.) muss zum Tabellensiebenten TuS Makkabi, gespielt wird in der Julius-Hirsch-Sportanlage.
Christian Zschiedrich
Lichtenberg 47 verliert 1:3 in Wismar und kann dem Erwartungsdruck nicht standhalten. Davon profitiert Optik Rathenow (25 Punkte) an der Spitze und kann sich etwas absetzen. Rathenow schlug den Brandenburger SC Süd mit 3:1. Göwecke (38.) und Skade (52.) trafen; Witkowski (83.) verkürzte auf 1:2, TeBe siegte auswärts bei Mecklenburg Schwerin und klettert mit 14 Punkten nach acht Spielen auf Tabellenplatz 5. Mit einem Zähler besser auf Rang 4 ist Hertha 03 Zehlendorf platziert. Auch sie gewannen auswärts mit 3:2 in Strausberg und empfangen am Sonntag die Schweriner, ab 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld. Doch damit nicht genug der Berliner Siege, Aufsteiger SC Staaken holte sich mit dem 2:1 Sieg drei Punkte in Frankfurt/Oder. Mit 10 Punkten, belegen die Staakener jetzt Platz 11, das liest sich schon einmal gut. Kubens (6.) und Lampert (68.) waren die Torschützen für Staaken. Huwe (51.) hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen. Kommendes Wochenende ist Staaken spielfrei. Das war Hertha 06 (17.) an diesem Wochenende, hofft aber am Sonntag, 14.00 Uhr, Sömmeringstraße, auf einen Erfolg über den Tabellenneunten FC Strausberg. Kommen wir noch einmal auf Lichtenberg 47 zurück: Trotz der Niederlage in Wismar sind die 47er Tabellenzweiter und werden am Samstag, 13.30 Uhr, Howoge-Arena „Hans Zoschke“ alles daran setzen, im Spitzenspiel Erster gegen Zweiter den Rathenowern ein Bein zu stellen. Bereits am Freitag, 19.30 Uhr unter Flutlicht im Mommsenstadion, empfängt Tennis Borussia den Tabellensechsten Malchower SV.
Der Gegner der Füchse Berlin in der 3. Runde des EHF-Pokals steht fest: die Hauptstädter treffen auf den FC Porto. Das ergab die Auslosung am Dienstagvormittag in Wien in den Räumen der Europäischen Handball-Förderation (EHF).
Die Berliner treffen mit dem FC Porto auf einen alten Bekannten: gegen die Portugiesen spielten die Füchse in der EHF-Cup-Saison 2014/2015 und feierten auf dem Weg zum Titel in der Gruppenphase zwei Siege (26:20/25:20) gegen die Südeuropäer.
„Das ist ein sportlich sehr attraktives Los“, sagt Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. „Ich hätte mir das Spiel lieber in der Gruppenphase gewünscht. Porto hat viele portugiesische Nationalspieler. Das wird sicherlich ein interessantes Duell.“
Die Berliner, die im vorigen Jahr im Endspiel gegen FrischAuf Göppingen unterlagen, gingen in Topf 1 in die Auslosung und haben in der letzten K.O.-Runde den FC Porto zugelost bekommen.
32 Teams stehen in der 3. Qualifikationsrunde. Die Hinspiele werden Mitte November ausgetragen. Die genauen Termine werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Die jeweiligen Gewinner erreichen die Gruppenphase, die am 10. Februar 2018 starten wird.
Der BFC Dynamo gewinnt am 11. Spieltag mit 5:4 in Halberstadt. Acht Minuten vor Ultimo führte Germania noch 4:3. Steinborn (84.) und Kamm Al-Azzawe (90 + 3) kippten das Spiel zugunsten des BFC Dynamo, der mit dem Sieg, 22 Punkte, seinen zweiten Tabellenplatz hinter den Cottbusern verteidigte. Am Sonntag, 13.30 Uhr, Jahn-Sportpark kommt es zur Begegnung gegen Chemie Leipzig. Drei Berliner Clubs verloren ihre Spiele, Altglienicke unterlag zu Hause 0:1 gegen Wacker Nordhausen. Deutlich war die 0:4-Niederlage des Berliner AK in Meuselwitz, dagegen knapp das 0:1 von Viktoria 89 vor 2.705 Zuschauern bei Chemie Leipzig. Der leidenschaftlich kämpfende Gastgeber spielte anfangs sogar auffallend defensiv. Viktoria hatte mehr vom Spiel, konnte sich aber trotz der spielerischen Überlegenheit kaum Torchancen erspielen. Der spielentscheidende Treffer fiel in der 34. Minute durch Wajer. Das Powerplay von Viktoria in der Schlussphase überstanden die Leipziger ohne Gegentreffer. Ziel von Thomas Herbst und seiner Viktoria war es, nach der vierten Niederlage in fünf Spielen sich wieder nach oben in der Tabelle zu orientieren. Vielleicht klappt es ja am Sonntag, 13.30 Uhr, Stadion Lichterfelde im Berlin-Derby gegen Aufsteiger TSG Altglienicke. Ein Unentschieden gab es noch beim 1:1 zwischen VfB Auerbach und Herthas Zweite. Cakmak glich in der 60. Spielminute die Führung von Stock (28.) aus. Am Samstag, 13.30 Uhr Anstoß, kommt der ZFC Meuselwitz (6.) zum Tabellen-Dreizehnten ins Amateurstadion.
Union ist nach 10 Spielen Tabellendritter in Liga 2, Hertha nach 8 Spielen Zwölfter im Oberberhaus. Was war denn das, liebe Hertha? „Das war nix!“ Wie kann man sich bloß so die Butter vom Brot nehmen lassen und so in einem Heimspiel auftreten? Keine richtige Torchance war zu verzeichnen. „Dürftig“, „Trostlos“ und „Desolat“ über „lahm“ und „ermüdend“ man könnte alle Negativ-Beschreibungen aufzählen und das im Berliner Olympiastadion vor 50.590 Zuschauern Am Ende jubelten die Gäste, denen eine durchschnittliche Leistung genügte, einen Dreier einzufahren. Na ja, nun heißt es in Lwiw gegen den Tabellen-Siebten der ukrainischen Liga Sorja Luhansk, am Donnerstag, 19 Uhr, zu gewinnen und am Sonntag in Freiburg die schwache Leistung vom 8. Spieltag wieder gutzumachen.
Union dagegen holte aus den letzten 5 Spielen 13 Punkte. Das lässt sich sehen. Am Samstag, 13.00 Uhr, geht es in der Alten Försterei gegen Greuther Fürth darum, den Aufwärtstrend weiter zu bestätigen. Es wäre der vierte Sieg in Folge. Das Team von Jens Keller sollte jetzt das nötige Selbstvertrauen haben. Zu unterschätzen ist Greuther Fürth (besiegte Aue 2:1) keineswegs, auch wenn sie die Stärken vergangener Jahre in dieser Saison noch nicht unter Beweis stellen konnten. Angeschlagene Gegner können besonders gefährlich sein.
Füchse-Präsident Dr. Frank Steffel. Foto: Christian Zschiedrich
Die Füchse Berlin stehen weiterhin ohne Minuspunkt an der Spitze der DKB Handball-Bundesliga. Auch ihr Heimspiel gegen den HC Erlangen konnten die Hauptstädter mit 31:25 (14:13) für sich entscheiden. Mit dem achten Sieg im achten Spiel haben die Berliner zudem einen neuen Startrekord aufgestellt. „Ohhhh wie ist das schön“, hallte es aus 6416 Fan-Kehlen. Die Füchse-Anhänger waren nach dem achten Saisonsieg in Serie aus dem Häuschen. Bis zum Feiern war es allerdings ein zähes Spiel, welches die Füchse Berlin gegen die Süddeutschen zeigten. Velimir Petkovic: „Erlangen hat uns zu Beginn echt Probleme gemacht. Wir kamen schlecht ins Spiel und haben nicht das umgesetzt, was ich gefordert habe. Vor allem in der Abwehr waren wir schwach.“
Die Gäste gingen nach Treffern von Nikolai Link und Andreas Schröder folglich mit 2:0 in Führung. Die Berliner, die anfangs mit der deutschen Achse Drux, Fäth und Wiede im Rückraum agierten, leisteten sich zu Beginn der Partie einige einfache Fehler und ließen auch im Abschluss teilweise die Konsequenz aus der letzten Begegnung gegen den TBV Lemgo missen. Den ersten Treffer für den Spitzenreiter erzielte Hans Lindberg, der von außen den Ball an Skof vorbeidrehte. Als Stranovsky vom Siebenmeter am Tor vorbeiwarf, nutzte Erik Schmidt die Chance nach einem Anspiel von Fabian Wiede zum 2:2 (6.) auszugleichen.
Spielszene Max-Schmeling Halle Foto: Füchse Berlin
Trotz Unterzahl, Erik Schmidt musste nach einem Foul vom Feld, blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Erst beim 8:8 konnten die Hauptstadthandballer ihren Rückstand wieder wettmachen und das trotz erneuter Unterzahl. Erst parierte Silvio Heinevetter den Siebenmeterversuch von Steinert und kurz drauf konnte auch Nico Büdel den Ball vom Punkt aus nicht im Tor unterbringen.
Die Füchse hatten allerdings weiterhin Probleme. Der HC Erlangen spielte mit viel Bewegung und kam immer wieder an der Berliner Abwehr vorbei und stellte auf 10:13 (25.). Nun nahm Interims-Trainer Tobias Wannenmacher das Time-Out. Doch auch Petkovic nutzte die Zeit für eine Ansprache und stellte die Abwehr auf 5:1 um. Mit Erfolg: die Gastgeber starteten ihre Aufholjagd. Fäth, Lindberg und der eingewechselte Nenadic netzte zum 13:13 und 14:13. Petkovic: „In der Pause hatten wir uns viel vorgenommen. Wir haben dann mit viel mehr Freude und Leidenschaft gespielt und waren vor allem in der Abwehr viel aggressiver.“
Im zweiten Durchgang eröffnete zwar der HC Erlangen in Person von Andreas Schröder die Torejagd, doch Fäth und Nenadic hatten die richtige Antwort parat und brachten die 16:14-Führung (32.). Diese bauten die Füchse Stück für Stück aus. Die Füchse schienen ihr Spiel gefunden zu haben und fingen an zu zaubern. Hans Lindberg sprang in den Kreis, passte den Ball zu Petar Nenadic, der per Kempa das 22:16 markierte. Am Ende siegten die Berliner deutlich mit 31:25, halten damit ihre weiße Weste und stellten zudem einen Startrekord auf. Petkovic: „Das ist letztendlich ein verdienter Sieg. Der Rekord freut mich. Ich will die Serie jetzt weiter ausbauen.“
Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning resümiert: „In der Liga kriegt man keine Siege geschenkt. Das haben wir heute wieder gesehen. Das war ein hartes Stück Arbeit. Mit dem Resultat sind wir letztlich zufrieden. Jetzt blicken wir nach vorne.“ Am Sonntag reisen die Füchse, bei denen Hans Lindberg mit acht Treffern bester Werfer war, zum Spitzenspiel nach Hannover.
Pressekonferenz in luftiger Höhe Foto: Christian Zschiedrich
Zum Saisonauftakt reisen die Volleys nach Düren, am Mittwoch erfolgt der Heimauftakt gegen den TSV Herrsching. Das Spieljahr 2017/18 öffnet für die Volleys mit einigen Unbekannten seine Pforten. Die Saison-Auftakt-Pressekonferenz fand wieder traditionell in luftiger Höhe, 203 Meter über Berlin, im Fernsehturm am Alex statt. Jede neue Saison bringt neue Herausforderungen. Die Erfolge der letzten Jahre haben die Ansprüche gesteigert. Ganz zu schweigen vom internationalen Geschäft. Immerhin schafften die Berliner, sensationell, die Teilnahme am Champions-League-Final-Four 2017. Manager Kaweh Niroomand wollte keine konkrete Zielstellung für die Saison ausgegeben.„Denn wir wissen noch nicht so recht, wo wir stehen“ und Geduld sei gefragt! Auf die Frage wie er die Chancen in der Dauer-Rivalität zu Friedrichshafen einschätzt, kam die Antwort, dass er sich vor den neuerlichen Auseinandersetzungen nicht fürchte. Die 1:3-Pleite gegen Friedrichshafen im Supercup gebe keinen realistischen Vergleich wider.
Man habe jeden Euro dreimal umgedreht und wird mögliche Einsparungen in die Nachwuchsförderung, stecken. Derselben Meinung ist übrigens auch Robert Kromm. Er unterstützt alle Absprachen in diese Richtung. Der Etat beträgt etwas mehr als 2 Millionen. In dieses Konzept soll der neue Coach passen. Der Australier Luke Reynolds ist seit zwei Monaten in Berlin und berichtete viel Positives von der Saisonvorbereitung, Verwies aber auch auf die Schwierigkeiten, was Verletzungen und Abwesenheit von Spielern anbelangte. Von den 14 Akteuren im Team sind nur sechs Deutsche.
Der Trainer Luke Reynolds, in Melbourne geboren, ist mit 31 Jahren ein sehr junger Trainer. Sein Spieler Robert Kromm, 2,12 m groß, einer der Leistungsträger der Mannschaft, 1984 geboren, ist sogar ein Jahr älter.
Es blieb offen, ob der Kader stärker einzuschätzen ist, als in der letzten Saison. Der Saisonstart wird darauf bereits einige Hinweise geben. Im Lager der BR Volleys überwiegt die Zuversicht, eine gute Saison spielen zu können. In der Formulierung der Saionziele wurde Reynolds deutlicher: „Ziel sei es, mit Power-Volleyball die Meisterschaft und den Pokal zu gewinnen“. Dabei soll ihn demnächst noch ein serbischer Scout unterstützen.
Christian Zschiedrich
Manager Kaweh Niroomand links Trainer Luke Reynolds rechts Foto: Christian Zschiedrich
Mit guter Laune ins erste Saisonspiel. Vier Tage nach dem fulminanten Heimsieg gegen den TBV Lemgo steht für die Füchse Berlin schon wieder das nächste Spiel an. Im heimischen Fuchsbau empfangen die Hauptstadthandballer am Donnerstag den HC Erlangen. Zum Nachholspiel winkt ein Startrekord.
Gute Laune im Lager der Füchse Berlin. Nach dem tollen Auftakt mit sieben Siegen aus sieben Spielen sind die Berliner Handballer Tabellenführer – und demnach zu Späßen aufgelegt. Hans Lindberg empfing vor dem Training am Dienstag eine dänische Internatsklasse und flachste mit den Schülern herum. Kurz darauf übte sich Jakov Gojun beim Besuch eines Kamerateams im Kraftraum als Kameramann. „Ein bisschen Spaß muss sein“, sagt Gojun mit einem Augenzwinkern. Und Velimir Petkovic meint: „Wenn man gewinnt, dann ist das Arbeiten viel schöner.“ Das soll aus Füchse-Sicht auch so bleiben.
Ungeschlagen in das erste Saisonspiel – so lautet die Überschrift für das morgige Spiel. Am Donnerstag empfängt der Spitzenreiter den HC Erlangen zum Nachholspiel im Fuchsbau. Die Partie gehört dem ersten Spieltag an und wird nun verspätet ausgetragen. Mit einem Sieg könnten die Füchse einen Startrekord aufstellen – denn noch nie gewann man acht Spiele in Folge! Petkovic: „Das interessiert uns nicht. Das wäre lediglich eine nette Randnotiz. Wir schauen auf uns und wollen weiterhin erfolgreich sein.“
Nach dem 36:23-Sieg vor vier Tagen gegen Lemgo gehen die Füchse mit großem Selbstbewusstsein in die Partie. „Gegen Lemgo war alles da, was wir uns wünschen – sowohl im Angriff als auch in der Abwehr haben wir überragend gespielt“, sagt Petkovic, der sich wünscht: „Ich will auf diesem Niveau bleiben.“ Der Coach weiß aber auch: „Wir haben noch viel Potenzial nach oben und große Reserven im Kader.“
Marko Kopljar zum Beispiel. Der kroatische Nationalspieler (Adduktoren) kam in Berlin aufgrund einer hartnäckigen Adduktorenverletzung noch nicht wirklich zum Zug. Sein Einsatz ist auch am Donnerstag leider noch nicht möglich. Er befindet sich noch in der Aufbauphase und sagte am Morgen auf der Behandlungsliege im Physio-Raum: „Ich bin im Kopf fit und möchte endlich spielen. Es bringt aber nichts, wenn ich zu schnell wieder spielen will. Ich vertraue voll und ganz den Ärzten und werde nichts überstürzen.“ Sportkoordinator Volker Zerbe: „Der Heilungsverlauf bei Marko ist gut, aber gegen Erlangen wird Marko noch nicht spielen. Auch für Hannover fällt er aus.“
Die Landessportbünde Berlin und Brandenburg sowie der Berliner Wanderverband und der Brandenburgische Wandersport- und Bergsteigerverband laden ein zum „Erlebnistag Wandern”. Los geht es am Sonntag, den 15. Oktober 2017, um 10 Uhr. Start und Ziel ist die „Alte Fasanerie“ im Freizeit- und Erholungspark Lübars. (Anfahrt bis U- und S-Bahnhof Wittenau, dann weiter mit Buslinie X21 bis Haltestelle Quickborner Straße). Angeboten werden drei geführte Wanderungen:
Vom Freizeitpark Lübars zum Botanischen Volkspark Blankenfelde – 6 km
Ländliche Idylle rund um Lübars – 11 km
Zwischen Hochhaussiedlung und Lübarser Feldmark – 16 km
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.Quelle: LSB Berlin
Der Andreas-Ehrl-Cup fand bereits zum 9. Mal statt, vieles war in diesem Jahr anders. Das Turnier wurde im neu eröffneten Potsdamer Sport- und Freizeitbad blu ausgetragen. Fünf Teams nahmen teil. Drei Mannschaften aus der A-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga DWL (Rekordmeister Spandau 04, Gastgeber OSC Potsdam und der jetzt von Thomas Schertwitis trainierte SG Neukölln) und außerdem der SC Wedding sowie der Aufsteiger SV Ludwigsburg aus der B-Gruppe.
Eine Woche vor dem Start der Bundesliga-Saison war das Turnier ein willkommener Test der aktuellen Teams. Spandau gewann den Andreas-Ehrl-Cup zum vierten Mal, wie zuvor 2012, 2013 und 2015. Der Rekordmeister erzielte vier klare Siege: gegen die SG Neukölln (15:1), Ludwigsburg (20:6), Wedding (16:6) und zum Abschluss am Sonntag gegen Potsdam mit 24:7. Mit 8:0 Punkten lagen die Wasserfreunde damit vor Neukölln (6:2), dem OSC (5:3) und den punktgleichen Ludwigsburg (1:7 / minus 22 Tore) und Wedding (-26). „Unser spielerisches Niveau war angemessen, aber es gibt selbstverständlich noch viel zu verbessern. Wir haben personell einiges ausprobiert und unseren neuen Spielern Einsatzzeiten gegeben. Dabei haben wir wichtige Erkenntnisse erzielt“, resümierte Trainer Petar Kovacevic.
Das erste DWL-Match, am kommenden Samstag (19 Uhr), tragen die 04er ebenfalls im blu aus. Dann werden sie beim OSC antreten. Der OSC hat offensichtlich nach dem misslungenen Europa-Cup-Auftritt (sechs klare Niederlagen in sechs Partien) offenbar noch einiges zu tun, um die Form der Vorsaison zurückzuerlangen. Neukölln konnte mit dem 7:7 gegen den OSC einen Erfolg erzielen. Wedding scheint aufgrund der klaren Niederlagen gegen die Berliner und Potsdamer Konkurrenten und dem Remis gegen Ludwigsburg in nächster Zeit keine hoffnungsvolle Perspektive entwickeln zu können. Die zwei individuellen Sonderauszeichnungen des Turniers gingen übrigens beide an Spandauer Spieler: Mit 11 Treffern war der Neuzugang Ben Reibel der erfolgreichste Torschütze und Nikola Dedovic wurde als bester Spieler dekoriert.
Quelle: Wasserfreunde Spandau 04