Saisonende in der Berlin-Liga und den Landesligen

Foto: Frank Toebs

Am Oberliga-Aufstieg von Blau-Weiß 90 mit elf Punkten Vorsprung änderte sich nichts mehr. Mahlsdorf besiegte SD Croatia 7:2 und Blau-Weiß 90 gewann souverän beim Nordberliner SC 8:0.

Was geschah im Abstiegskampf? DJK SW Neukölln gewann das letzte Spiel gegen das Schlußlicht 1.FC Schöneberg überzeugend 5:0.  Mit 5:1 besiegten die Spandauer Kickers den TSV Rudow. Panikstimmung dagegen nach einer halben Stunde Spielzeit im Fuchsbau. Beim Traditionsclub sickerten auf der Tribüne die Ergebnisse in den Parallelspielen durch. Das bedeutete, zu dem Zeitpunkt waren die Füchse abgestiegen. Das Spiel machten die bereits gesicherten Gäste BSC Al Dersimspor. Die Nerven lagen blank. Nach regulären 45 Minuten sollte es torlos in die Halbzeitpause gehen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit, Trampisch setzte sich gegen Balci durch  und erzielte mit seinem Schuss, flach in die rechte Ecke, die 1:0 Füchse-Führung. Nach dem Wechsel lief es besser. Torjäger Haubitz verwerte eine Vorlage des agilen Baersch zum erlösenden 2:0 in der 55.Minute. Trotz des hohen Sieges, die DJK SW Neukölln ist neben dem 1.FC Schöneberg und dem Nordberliner SC der dritte Absteiger, die Füchse sind gerettet!

In der Landesliga 1.Abteilung haben Berolina Stralau und Türkiyemspor den Aufstieg in die Berlin-Liga geschafft. Glückwunsch! Abgestiegen sind BSV Hürtürkel, Berolina Mitte und der Adlershofer BC. Ein eher seltenes Ergebnis gab es zwischen Hürtürkel und Türkspor FK, die Gäste gewannen 4:19.

In der zweiten Abteilung verpasste der FC Spandau 06 als Tabellendritter den Aufstieg. Mit einem 2:1-Sieg am Ziegelhof sicherte sich der Frohnauer SC für die nächste Saison die Berlin-Liga, als Tabellenzweiter. Der SCC verlor im Mommsenstadion gegen den Weißenseer FC 2:4, die Charlottenburger hatten wohl als Spitzenreiter den zuvor errungenen Aufstieg zu sehr gefeiert. In die Bezirksliga müssen drei Clubs: FC Nordost, Stern 1900 II und der BSC Rehberge. Im letzten Spiel gab es für Rehberge bei SSC Teutonia eine gewaltige Klatsche. Das Spiel endete 9:0. Noch deutlicher, nämlich 11:1 siegte der Absteiger FC Nordost gegen den 1.FC Novi Pazar Neukölln, dem Tabellenachten.

Christian Zschiedrich

Letzter Spieltag der Berlin-Liga

Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

Das wäre ein Ding, wenn es die Füchse Berlin am letzten Spieltag erwischen würde. Mit einem Sieg bei Empor hätten sie die Liga bereits gehalten. Sie führten auch durch Greiser 1:0, um sich letztendlich noch zwei Dinger einzufangen – 43.Minute 1:1 Rajemann und 73. abermals Rajemann. SV Empor gewann im Jahnsportpark trotz einer guten Füchse-Leistung. Jetzt lauert am Sonntag, 17.06. ein entscheidendes Heimspiel im Fuchsbau gegen Dersimspor, das mit einem 2:1-Sieg über die Spandauer Kickers den Klassenerhalt im vorletzten Spiel geschafft hat. Es könnte noch die Spandauer Kickers mit 36 Punkten erwischen – sie erwarten am Sonntag,17.06. den TSV Rudow (10.). Durch den Neuköllner Derby-Sieg von DJK SW Neukölln, 3:1 bei Tasmania, erhöht sich natürlich die Spannung.

Am Sonntag, 17.06. 14.00 Uhr, haben die Neuköllner, 34 Punkte, ein Heimspiel gegen den Tabellenletzten 1.FC Schöneberg. In der Abstiegskonstellation ist also bei drei Absteigern noch alles. Bereits abgestiegen sind der Nordberliner SC und der 1.FC Schöneberg. Wer wird der Dritte sein? Glückwunsch an Blau-Weiß 90. Der namhafte Club hat vor der letzten Begegnung beim Nordberliner SC bereits 11 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Eintracht Mahlsdorf. Blau –Weiß 90 stand für uns schon lange als souveräner Aufsteiger in die Oberliga fest.

Wir verfolgten ja insbesondere durch Frank Toebs die Geschehnisse am Heckerdamm bei Türkspor Berlin mit Trainer Daniel  Volbert. Am 33.Spieltag sicherten sich, vormals Hellas Nordwest nun Türkspor Berlin, mit 38 Punkten und einem 2:1-Sieg bei SD Croatia die Klassenzugehörigkeit. Da kann nun gegen Stern 1900 im letzten Spiel am Heckerdamm „lustig“ gespielt werden.

Christian Zschiedrich

Blau-Weiß 90 unbeirrt, die Verfolger schwächeln

Berlin-Liga: Totgesagte leben länger. Das beweist sich immer wieder. Der Nordberliner SC, in der letzten Woche als kaum noch zu rettender Abstiegskandidat gehandelt, überrascht nach Spielersperren mit einem 2:1-Sieg bei Stern 1900. Es ist ein Hoffnungsschimmer bei 13 Punkten und Tabellenplatz 17. Selbst die Füchse Berlin rangieren nun auf einen Abstiegsrang, weil die Begegnung zum 19. Spieltag am Heckerdamm bei Berlin Türkspor als einzige Partie in der Berlin-Liga nicht gespielt werden konnte. Daher bleibt es für die Füchse bei 15 Punkten und Platz 16. Tasmania und der Berliner SC kamen über ein Remis nicht hinaus. Tasmania 2:2 bei BSV Al-Dersimspor (14.) und der Berliner SC 2:2 beim TSV Rudow (6.). Selbst Eintracht Mahlsdorf, jetzt 3. – Ende der Erfolgsserie – verlor sein Heimspiel 1:3 gegen die Spandauer Kickers (12.). Bleibt ein Sieg des neuen Zweiten SD Croatia gegen DJK SW Neukölln 2:0. Die Neuköllner sind auf Platz 15 mit nur 15 Punkten abgerutscht  Da schrillen die Alarmglocken. Nun, 15 Spiele stehen ja bis Saisonende aus. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Bereits am kommenden Samstag (3. März) im Spiel des Berliner SC gegen SD Croatia und am Sonntag (4. März) bei DJK SW Neukölln – Stern 1900, am Elchdamm Nordberliner SC – BFC Preussen und ebenso nicht weniger dramatisch auf dem Wackerplatz Füchse Berlin – Eintracht Mahlsdorf, brisant auch SV Tasmania – TSV Rudow. Blau-Weiß 90 an der Rathausstraße gegen SV Empor (10.). Resümee: Spannung belebt die Berlin-Liga.

Christian Zschiedrich

Wenn der Schiedsrichter den Ausgang eines Spiels bestimmt

In der Berlin-Liga geht’s ganz schön zur Sache. Die Füchse stehen auf Platz 15, nur des besseren Torverhältnisses wegen über dem Strich. Im Berlin-Pokal erreichten sie das Viertelfinale und besiegten Oberligist CFC Hertha 06 mit 3:1. Ihr Heimspiel im Fuchsbau aber verloren sie 0:1 gegen BFC Preussen. Eintracht Mahlsdorf lässt dagegen nach zwei Siegen aufhorchen: Im Berlin-Pokal schmissen sie sensationell Regionalligist VSG Altglienicke   5:1 n.V. aus dem Rennen und in der Berlin-Liga packten sie noch eine Schippe drauf, mit 7:2 wurde der Tabellenzehnte TuS Makkabi vom Platz gefegt. Mit 41 Punkten ist Eintracht Mahlsdorf Tabellenzweiter.

An der Spitze macht ein alter Traditionsverein, aktuell mit 48 Punkten, Furore. Blau-Weiß 90! Zum Rückrundenbeginn gaben sie sich keine Blöße und knüpften an die Leistungen aus der Hinrunde an. Beim 1. FC Schöneberg gewannen die Gebhardt-Schützlinge mit 4:0. Am kommenden Sonntag (25.02) muss Blau-Weiß 90 noch mal auswärts, bei Makkabi, ran. Die Tabellenführung wollen sie in dieser Saison souverän verteidigen. Mahlsdorf empfängt die Spandauer Kickers. Das Sandhowe-Team Berliner SC ist Dritter, aber nur, weil sie überraschend Federn beim 1:1 gegen BSV Al-Dersimspor ließen.

Ein Trost, im Berlin-Pokal wurde gegen Landesligist 1. FC Novi Pazar 2:1 gewonnen und der Einzug in das Viertelfinale geschafft. Tabellenvierter ist mit 38 Punkten SD Croatia. Der Nordberliner SC wurde am Elchdamm 1:0 bezwungen.  Schlechtester Akteur auf dem Platz soll der Schiedsrichter gewesen sein. Unverständnis beim Verlierer, wie so ein Mann in der Berlin-Liga pfeifen darf. Für die abstiegsbedrohten Nordberliner ging es in dieser Partie um einiges. In der 34. Minute verloren sie Cakir mit Gelb-Rot. Bei einem Foul an Cakir entschied der Schiedsrichter andersrum. Weil Cakir daraufhin frustriert den Ball Richtung Gästetor spielte, bekam er die Ampelkarte. Selbst Croatia-Trainer Marco Wilke räumte ein: „Da muss man kein Gelb geben“. Als Mario Kreisel, der Coach des Nordberliner SC, kopfschüttelnd über die Leistung des Schiedsrichters vor dem Vereinsheim Platz genommen hatte, muss beim Kabinengang Tim Gross in der Erregung etwas gesagt haben, was dem Schiedsrichter Aleksander Asante nicht passte. Er zeigte, wer hier das Sagen hat – die Rote Karte nach Spielschluss. Damit ist der Abstieg in dieser Saison so gut wie vollzogen. Am Sonntag müssen die Nordberliner bei Stern 1900 ran.

Pokalauslosung Viertelfinale auf einen Blick:

Berliner SC – Füchse Berlin Reinickendorf
Tennis Borussia / Stern 1900 – SV Tasmania
BFC Dynamo – Lichtenberg 47
FC Internationale – BSV Eintracht Mahlsdorf

Spieltermin der Viertelfinals ist der 7. März 2018

Christian Zschiedrich

Hallenturnier der Berlin-Liga am 6. und 14. Januar 2018

Das 26. Hallenturnier der Berlin-Liga steht traditionsgemäß zu Beginn des Neuen Jahres an. Ein Tag, der 6.1.18, wird für die Vorrunde benötigt. Der Termin kollidiert zwar mit dem AOK-Traditionsmaster in der Max-Schmeling-Halle. Aber das Berlin-Liga-Turnier (über 2 Tage) startet bereits um 10.00 Uhr und wartet schon am Vormittag mit der Hammergruppe 1 mit Blau Weiß 90, SD Croatia, (Eintracht Mahlsdorf hat abgesagt) und SV Tasmania.Zunächst hatten alle 18 Vereine zugesagt.

Der aktuelle Stand: Eintracht Mahlsdorf und TuS Makkabi mussten kurzfristig absagen – so bleiben nur 16 statt 18 Vereine auf der Teilnehmerliste übrig. Seit 2002 werden 5 € Eintrittsgeld erhoben. Infolge der Probleme mit der Belegung der Charlottenburger Sömmering-Halle kann die Endrunde erst eine Woche später am 14. Januar 2018 durchgeführt werden. Die beiden Erstplatzierten der Vorrunde aus den drei Gruppen und die besten Gruppenzweiten qualifizieren sich für den Finaltag.

Gruppe 1: SV Tasmania, DJK SW Neukölln, Spandauer Kickers, Blau-Weiß 90, SD Croatia, (abgesagt Mahlsdorf).

Gruppe 2: 1.FC Schöneberg, BSV Al-Dersimspor, SV Empor, Berlin-Türkspor, Berliner SC, (abgesagt Makkabi).

Gruppe 3: BFC Preussen, Nordberliner SC, Stern 1900, TSV Rudow, Füchse Berlin, Sparta Lichtenberg.

Christian Zschiedrich

Das Abstiegsgespenst geht in der Berlin-Liga um

Die Fußball-Abteilung der Füchse Berlin. Foto: Christian Zschiedrich

Am Pokalwochenende gab es nur die Nachholbegegnung Nordberliner SC – Stern 1900. Trainer Mario Kreisel war mit dem 1:1 zufrieden, vor allem wie seine Mannschaft gegen „den starken Gegner“ Stern 1900 doch dagegengehalten hat. Damit schafften die Nordberliner ein Remis und stehen nun mit 10 Punkten nach 12 Spielen gerade mal ein Pünktchen über den  Abstiegsplätzen. Am Elchdamm steht der Trainer aber nicht zur Disposition. Anders die Füchse Berlin. Ebenfalls nur 10 Punkte (bei einem Spiel weniger) kosteten Kai Brandt seinen Trainer-Job. Widersprüchlich bekam der Entlassene vom Fußballchef des Großvereins Pierre Schönknecht ausdrücklich bestätigt, dass die Chemie zwischen Trainer und Mannschaft ja gestimmt habe. So muss ein Trainer, der die Spieler erreicht, gehen. Das Problem sind die – zu geringen – 10 Punkte. Der Sportliche Leiter Guido Perschk und Co-Trainer Thomas Pyrrhus leiten zunächst gemeinsam bis zur Winterpause das Training. Das ist insgesamt der zweite Trainerrausschmiss in der jungen Saison. Vor einem Monat trennte sich der SV Empor von seinem Trainer Rene‘ Zampich – Tabellenelfter, 16 Punkte. Bloß nicht da unten reinrutschen, aktuell am Tabellenende, 16. Spandauer Kickers, 17. DJK SW Neukölln, 18. 1.FC Schöneberg. Erfahrungsgemäß kommen dann zusätzlich manche Ungereimtheiten auf Mannschaft und Verein hinzu. Da staune man über die Entwicklung von Blau-Weiß 90, dem Traditionsverein. Mit 27 Punkten führen die Mariendorfer jetzt die Tabelle an.

Gehört der Vergangenheit an. Existiert nicht mehr.

Amtlich dagegen verschwindet, wie von uns angekündigt, ein 113 Jahre alter Traditionsverein von der Bildfläche. Der Name Berlin Türkspor für SpVgg. Hellas Nordwest wurde im Vereinsregister amtlich bestätigt. In der Tabelle finden wir auf Rang 13 mit ebenfalls 10 Punkten den Namen Türkspor.

Christian Zschiedrich

Berlin-Liga mit neuem Tabellenführer

Der Berliner SC, von Wolfgang Sandhowe (in Berlin kein Unbekannter) trainiert, ist neuer Spitzenreiter, gewann 4:0 über Sparta Lichtenberg und steht gegenüber SD Croatia, (ebenfalls 22 Punkte) 3:1-Sieger gegen TuS Makkabi, mit einem Tor (Differenz 17:16) besser da, muss am Sonntag, 14.00 Uhr, in den Fuchsbau am Freiheitsweg. Die Füchse Berlin holten sich eine Klatsche (1:6) beim Fünften SV Tasmania ab. Als Tabellendreizehnter mit nur 10 Punkten sollten sich die Reinickendorfer nicht gleich die nächste Niederlage erlauben. In der Berlin-Liga steigen am Ende drei Vereine ab.

Die Renaissance von Blau-Weiß 90 (jetzt Dritter) hat infolge der ersten Niederlage in der Meisterschaft eine Delle erhalten. Der gute Start bescherte als Spitzenreiter in Folge drei Unentschieden und den Pokal-K.O. bei Hertha 03. Am Sonntag, 15.00 Uhr, geht es zum Aufsteiger Hellas Nordwest (11.) an den Heckerdamm. Die Berlin-Liga ist recht ausgeglichen. jeder kann jeden schlagen. Was zweifellos kein Nachteil ist. Croatia hat ein Heimspiel gegen den TSV Rudow, Stern 1900 spielt in der Kreuznacher Straße gegen BSV Al-Dersimspor(14.) und die Spandauer Kickers empfangen am Brunsbütteler Damm SV Tasmania. Der in dieser Saison stark abstiegsgefährdete Nordberliner SC (16.) muss zum Tabellensiebenten TuS Makkabi, gespielt wird in der Julius-Hirsch-Sportanlage.
Christian Zschiedrich

Die Ergebnisse des 9. Spieltages

SV Tasmania – Füchse Berlin 6:1
Berliner SC – Sparta Lichtenberg 4:0
1.FC Schöneberg – Spandauer Kickers 1:4
SD Croatia – TuS Makkabi 3:1
SV Empor – Hellas Nordwest 2:1
Al-Dersimspor – – BFC Preussen 2:1
TSV Rudow – Stern 1900 1:2
Blau-Weiß 90 – Eintr. Mahlsdorf 0:1
DJK SW Neukölln – Nordberliner SC 0:0

Fußball: Nordberliner SC, Füchse Berlin, BC Reinickendorf

Die Saison-Zufriedenheit mit dem Erhalt der obersten Berliner Klasse, der Berlin-Liga, heißt doch auch, hier werden kleine Brötchen gebacken. Tabellenzwölfter Nordberliner SC – zwei  Plätze und fünf Punkte vor den Füchsen – das ist keineswegs Erfüllung, am Ende jedenfalls war man froh, nichts mit dem Abstieg zu tun gehabt zu haben. Die Füchse kassierten zum Saison-Abschluss  eine 2:3-Niederlage gegen Blau Weiß 90; der Nordberliner SC gewann mit 10:2 zweistellig gegen den Tabellenletzten BSV Hürtürkel. Am Elchdamm sei es noch zu früh für Personal-Entscheidungen. 87 Gegentreffer zeugen von schlechter Abwehrleistung. Außerdem wird Justin Hippe von anderen Clubs begehrt. Keine Abwanderungsgedanken dagegen bei Steven Haubitz. Der eingefleischte Fuchs erzielte mit 19 Treffern  fast ein Drittel aller Füchse-Tore (58). Fünf Neue sind noch keineswegs genug. Sie stehen bereits fest, aber, um nicht wieder so eine Saison erleben zu müssen, um weitere Verstärkungen bemühen sich Trainer Kai Brandt & Co. Schließlich zählten die Fußballer der Füchse einst zu den besten Teams in Berlin.

Auf einer Erfolgswelle in den obersten Berliner Klassen „schwamm“ auch einst der BC Reinickendorf (früher Hota). Jedenfalls machten die Spieler der Hoteliers mit erstaunlich guten Leistungen noch in den 80er Jahren auf sich aufmerksam. Doch finanziell übernahm sich der Club. Angeprangert wurde das Geschäftsgebaren vor der Insolvenz. Der Club stand vor dem Aus. Der Verein sei jetzt sogar schuldenfrei und konnte nach Jahren der Abstinenz (ohne ein Herren-Team melden zu können) ist nicht nur am Leben, sondern, total neu formiert, am Aufbegehren. Der neue Vorstand in absolut neuer Besetzung zeigt mit Herzblut großartiges Engagement. Im letzten Jahr konnte wieder ein Männerteam gemeldet werden, das erstaunlicherweise auf Anhieb den Aufstieg in die B-Klasse schaffte. Der Altersdurchschnitt von 22 Jahren verspricht für die Zukunft weitere Erfolge, denn das Gros der Spieler wird, wie zugesagt, dem Verein die Treuehalten. Dahinter steckt im Club am Schäfersee viel Arbeit im Verborgenen. Bis auf die A-Jugend kann der Verein  mit elf Jugendteams wieder in allen Altersklassen am Spielbetrieb teilnehmen. Das ist unserer Meinung nach Anerkennung und Unterstützung wert.

Christian Zschiedrich