Noch Fünf Wochen – für den Heimauftakt in Form bringen

Fünf Wochen bleiben, bis Deutschlands Volleyballtempel endlich wieder seine Tore öffnet. Um sich für den Heimauftakt am 18. Okt gegen Düren und natürlich den Saisonstart in Giesen (13. Okt) fit zu machen, schuften die BR Volleys aktuell bis zu neunmal die Woche. Dabei nimmt der Berliner Kader immer mehr Konturen an: Mit Jan Zimmermann, Moritz Reichert und Kyle Russell sind nun drei weitere Spieler in das Mannschaftstraining eingestiegen. Wenn beim Heimauftakt am 18. Okt das Licht ausgeht und die Teampräsentation beginnt, laufen insgesamt sieben Neuzugänge erstmals im orangen BR Volleys Trikot in der Max-Schmeling-Halle ein. Zwei von ihnen sind die deutschen Nationalspieler: Jan Zimmermann & Moritz Reichert. Mit den letzten Testspielen gegen Olympiasieger Brasilien (0:3 in Leipzig und 3:1 in Dresden) endete für den Zuspieler und den Außenangreifer der Sommer im DVV-Trikot mit zwei echten Höhepunkten. Von nun an heißt ihre neue Heimat Berlin und in der Hauptstadt haben beide Großes vor: „Wir wollen gleich beim Heimauftakt zeigen, warum wir hier sind, und die Fans von uns überzeugen“, verspricht Zimmermann.

Dazu müssen die beiden Neuzugänge in den verbleibenden Tagen bis zum Saisonstart den Grundstein legen. In dieser Woche steht für Reichert und Zimmermann noch vorwiegend Athletiktraining auf dem Programm. Zimmermann beschreibt die ersten Tage im Horst-Korber-Sportzentrum wie folgt: „Vieles ist natürlich neu und wir sind noch in der Kennenlernphase. Aber ich bin sicher, die Eingewöhnung wird gut klappen.“ Sollte diese auch, denn viel Zeit bleibt nicht, um die perfekte Abstimmung mit den neuen Mitspielern zu finden. Einer, der zukünftig von Zimmermanns feinem Händchen profitieren soll, ist Kyle Russell. Der amerikanische Diagonalangreifer ist nach einem enttäuschenden siebten Platz beim Pan-Amerika-Cup zurück in Berlin und schlägt schon wieder kräftig auf den Ball. „Ich hatte im Sommer nahezu jeden Tag einen Volleyball in meinen Händen. In Kalifornien wohne ich nah am Strand, da war Beachvolleyball an der Tagesordnung.“

Vier BR Volleys sowie Cheftrainer Cedric Enard sind momentan noch bei der Weltmeisterschaft in Bulgarien und Italien im Einsatz. Mit Team USA spielen Benjamin Patch, Dustin Watten und Jeffrey Jendryk unter den Augen von Kaweh Niroomand die Vorrunde im italienischen Bari. Nicolas Le Goff und Enard absolvieren die Vorrunde für Frankreich derzeit im bulgarischen Ruse. Nach der WM bleiben dem neuen Coach und seinem Team dann nur wenige Tage, um sich für den Saisonstart beim Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen sowie den Heimauftakt gegen die SWD powervolleys Düren einzuspielen.

Christof Bernier

WM-Start für BR Volleys Akteure

Am Sonntag (09. September) eröffneten die Gastgeber Italien und Bulgarien die FIVB Weltmeisterschaft 2018 vor insgesamt 16.000 Volleyball-Fans mit klaren Auftaktsiegen gegen Japan und Finnland. Ab Mittwoch (12. September) greifen nun auch alle weiteren Nationen und gleich fünf BR Volleys ins Turniergeschehen ein. Nicolas Le Goff und Cedric Enard wollen mit Frankreich im Kampf um die Medaillen ebenso ein gehöriges Wort mitreden wie Dustin Watten, Benjamin Patch und Jeffrey Jendryk mit Team USA. Der neue Berliner Headcoach Cedric Enard steht auch bei der WM an der Linie, hier jedoch als Assistent des Trainerstars Laurent Tillie. Die Franzosen, bei denen Nicolas Le Goff im Mittelblock zum Stammpersonal zählt, spielen ihre Vorrunde in Ruse (BUL) und beginnen am Mittwoch (13.00 Uhr MEZ) gegen China. Die Equipe gewann mit Bronze vor 16 Jahren das erste und einzige Mal eine Medaille, gilt aber nach zuletzt großen Erfolgen in der Volleyball Nations League als einer der Topfavoriten. In der Vorrunde müssen Le Goff & Co neben China noch gegen Brasilien, die Niederlande, Kanada und Ägypten antreten.

Seit sogar 24 Jahren warten die USA auf Edelmetall bei Weltmeisterschaften. Die Amerikaner treffen am Mittwochabend (20.30 Uhr MEZ) zum Auftakt auf Serbien. Im Aufgebot stehen neben den drei BR Volleys Neuzugängen Jendryk, Patch und Watten auch die ehemaligen Berliner Erik und Kawika Shoji. Die weiteren Gegner der US-Boys in der Gruppe C sind Russland, Tunesien, Kamerun und Australien. Gespielt wird in Bari (ITA). Auf die Vorrunde folgt eine Zwischenrunde und das Finalturnier der besten sechs Mannschaften findet anschließend in Turin (ITA) statt. Sportdeutschland.TV zeigt alle Spiele der bis zum 30. September andauernden Weltmeisterschaft live, wodurch diese auch im Player auf www.br-volleys.de zu sehen sind.

Quell: BR Volleys

Ernährungsbildung: Gut gefrühstückt ist halb gewonnen

Foto: Hertha BSC

Frühstück – die Nahrungsaufnahme am Morgen gilt gemeinhin als wichtigste Mahlzeit des Tages. Gerade für Kinder bildet sie eine essentielle Basis für das Lernen in der Schule. Dennoch geht in der Realität fast jedes dritte Schulkind in Deutschland mit leerem Magen aus dem Haus. Zudem bekommen die Kinder häufig auch kein geeignetes Frühstück mit in die Schule. Mit der bundesweiten ‚Bio-Brotbox-Initiative‘ setzen sich die Veranstalterinnen Jahr für Jahr für gesunde Ernährung und eine nachhaltige Ernährungsbildung aller Schulkinder ein. Die wiederverwendbare Brotbox soll Eltern und Kinder täglich daran erinnern, wieder gefüllt zu werden. Als am Montag (10.09.18) in Berlin und Brandenburg rund 58.000 Erstklässlerinnen die Brotboxen überreicht bekamen, funkelten die gelben Boxen auch über die Gänge der Hertha BSC Fußball-Akademie.

Foto: Hertha BSC

Denn: Stefanie Stoff-Ahnis (Geschäftsführerin der AOK Nordost), Margit Gottstein (Staatssekretärin für Verbraucherschutz), Thomas E. Herrich (Mitglied der Geschäftsführung von Hertha BSC) und Benjamin Weber (Leiter der Hertha BSC Fußball-Akademie) übergaben die Brotboxen zusammen mit weiteren Unterstützern – darunter auch Margit Gottstein, Staatssekretärin für Verbraucherschutz – der Initiative an Schüler*innen der Mary-Poppins-Grundschule Berlin. Spieler aus der U14 und U15 des Hauptstadtclubs hatten den mehr als 500 Helfern am Sonntag (09.09.18) dabei geholfen, die Boxen mit Sonnenblumenvollkornbrot, Streichkäseecken, Äpfeln, Kinderbananen und Fruchtriegeln zu bestücken.
„Wir sind stolz darauf, Teil der Initiative zu sein und eine so wichtige Aktion zu unterstützen!“, freute sich Herrich. Und Stoff-Ahnis ergänzte: „Uns als Gesundheitskasse liegt das Wohlbefinden der Kinder ganz besonders am Herzen. Wir hoffen, dass wir mit dieser Initiative unseren Teil dazu beitragen können, dass sich die Schulkinder gesünder ernähren, um sowohl in der Schule als auch beim Sport ihr volles Potenzial ausschöpfen zu können.

Quelle: Hertha BSC/Marcus Jung

Schaut, dieser SC Borsigwalde und Hürriyet-Burgund

Die 1. Hauptrunde im Berlin-Pokal, von der Oberliga bis ganz runter in allen Klassen, ein Mammut-Programm mit einigen Klassen übergreifenden Überraschungen. In 64 Begegnungen gab’s immerhin 5  Spiele mit zweistelligen Ergebnissen:

Arminia Tegel – VSG Altglienicke   0:14
1.FC Wilmersdorf – Lichtenberg 47   0:10
Charl. Wilmersdorf – BFC Dynamo   0:10
Berolina Mitte – Stern 1900   1:10
VSG Rahnsdorf – Hilalspor     2:12

6 Spiele von 64 wurden erst in der Verlängerung entschieden:
SD Croatia – Sparta Lichtenberg   3:5  n.V.
Meteor 06 – Spandauer Kickers   0:1  n.V.
SV Pfeffersport – FC Liria   1:2   n.V.
RBC Berlin – Grünauer BC 5:4   n.V.
SV Adler – SC Lankwitz   4:3  n. V.
Heinersdorf – Conc. Wittenau  1:1  n.V. 3:5 n.E.

Bezirksligist SC Borsigwalde warf Oberligist CFC Hertha 06 (3 Klassen höher) mit 1:0 aus dem Pokal-Wettbewerb. Übertroffen werden die Borsigwalder vom Hürriyet-Burgund aus der C-Klasse. Im Vergleich zu den 4 Klassen höheren Türkspor FK  aus der Landesliga gewann der C-Klassen-Vertreter mit 7:4.

Hertha 03 Zehlendorf schied gegen den SC Staaken (beide aus der Oberliga) mit 0:3 aus. Von den 18 Berlin-Ligisten überstanden 4 die 1.Runde nicht. Blau-Weiß 90 besiegt den TSV Rudow 2:1. SD Croatia musste gegen Sparta Lichtenberg in die Verlängerung und unterlag letztendlich 3:5. Ausgeschieden ist auch BSV Al-Dersimspor 0:3 gegen Stern Marienfelde und Spandau 06 warf mit 2:0 den Frohnauer SC raus. Soweit die Auffälligkeiten in 64. Pokalspielen.

Die 2.Runde wird am 20.September ausgelost. Jetzt geht es mit dem Ligabetrieb im Meisterschafts-Programm weiter. Achtung, der 7. Spieltag in der Regionalliga Nordost wird bereits am Mittwoch, 12. September ausgetragen.

In der Oberliga süpielt Tennis Borussia (5:1 Pokalsieger gegen FK Srbija) am Freitag, 14. September 19.30 Uhr, Mommsenstadion, gegen den FC Strausberg (verlustpunktfrei 4 Spiele, 4 Siege)und am Samstag, 15.September ab 13.30 Uhr, kommt es zum Berlin-Derby zwischen Lichtenberg 47 (1.) – Hertha 03 Zehlendorf (4.).

Christian Zschiedrich

Spreefüxxe mit Auftaktsieg

Die Spreefüxxe Berlin gewinnen das erste Spiel der neuen Saison vor heimischem Publikum. Gegen die TG Nürtingen erzielten die Berlinerinnen einen 23:19-Erfolg. Obwohl der neue Spreefüxxe-Trainer von den Spielerinnen Druck von der ersten Sekunde an forderte, brauchten die Hausherrinnen einige Minuten um ins Spiel zu finden. Mit 0:2 lag man zunächst zurück, doch dann fingen sich die Spielerinnen und erinnerten sich an den vorgegeben Marschplan. Mit hohemTempo und schnellem Umschaltspiel erzielten Tina Wagenlader und Anna Ansorgen den Anschluss zum 2:3. Fortan entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Die Spreefüxxe versuchten das Tempo durchweg hochzuhalten, auch mit dem Wissen, dass Nürtingen nur wenig Auswechselmöglichkeiten hatte. So erarbeiteten sich die Gastgeberinnen zur Mitte der ersten Hälfte einen kleinen Vorsprung. Doch dann schlichen sich zunehmend Fehler ins Angriffsspiel ein und man ließ zu viele freie Möglichkeiten aus. Zudem gab es nun Absprachefehler in der Abwehr und der notwendige Biss fehlte. Das nutzten die Gäste und schafften zum Ende der Halbzeit den Ausgleich. Mit der Pausensirene erzielte Lisa Wieder sogar die 12:13-Führung für die Nürtingerinnen.

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte Vanessa Magg. Die stark aufspielende Österreicherin erzielte vier Treffer in sechs Minuten und brachte den Spreefüxxen die 18:14-Führung. Nürtingen gab sich nicht auf und kämpfte weiter dagegen. Doch die Berlinerinnen zeigten Moral und vor allem Annabell Krüger war in der Schlussphase ein starker Rückhalt. Am Ende stand ein verdienter 23:19-Erfolg für die junge Spreefüxxe-Mannschaft zu Buche.

Managerin Britta Lorenz zeigte sich nach dem Spiel überglücklich: „Es waren turbulente Wochen für dieses Team. Eine Vorbereitung ohne Headcoach, bei der die ersten vier Wochen sich Athletikcoach Fritz Stoiber um die Fitness gekümmert hat, bevor Anna Eber und Anna Blödorn das Team danach interimsweise hervorragend trainiert haben und meine Funktion als Coach zu den Spielen. Dennoch hat die Mannschaft bereits mit einigen guten Leistungen gezeigt, welches Potenzial wir diese Saison haben. Nach der Verpflichtung von Goncalo in dieser Woche sind wir nun alle sehr froh wieder unseren eigentlichen Aufgaben nachgehen zu können. Mein Dank geht an das gesamte Team sowie das Team hinter dem Team für die hervorragende Einstellung und Haltung, die professionelle Mitarbeit sowie das Vertrauen. Umso glücklicher bin ich über die Leistung der Mannschaft und die ersten zwei Punkte.“ Am kommenden Wochenende reisen die Spreefüxxe nach Kirchhof. Eine Woche später erwartet man Den HC Rödertal im heimischen Fuxxbau.

Spreefüxxe Berlin: Faßold, Krüger; Kolosove (4), Ansorge (2), Krakat (1), Kunde (1), Momot, Humer, Wagenlader (2), Schwarz (2), Förster (4), Magg (7). Zeitstrafen: Wagenlader (2)

TG Nürtingen: Hesel, Lukau; Kunicke, Wieder (7/5), Cleve (1), Breidert (6/1), Siller, Quattlender (1), Bauer(2), Treusch (2) Zeitstrafen: Cleve (2).

Anna Eber

Grandioser Erfolg, Aufstieg des SVR in Deutschlands zweithöchste Spielklasse

Diese Herren erspielten den Aufstieg der SV Reinickendorf. Foto: Christian Zschiedrich

Zwei Aufstiegsspiele, zwei Siege: Sowohl die Damen als auch die Herren der Spielvereinigung Reinickendorf, beide 30er Leistungsteams,  schafften am Wochenende den Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Der Verein am Flughafensee am Finnentroper Weg posteten den Erfolg voller Stolz in den sozialen Medien „Was für ein Tag, Regionalliga hoch 2, unfassbar, kaum zu glauben, Wahnsinn“! Ja es ist wirklich geschafft und untermauert den Slogan: „SVR – mehr als nur Tennis“. Herren 30, Damen 30, „wir lieben Tennis und sind unheimlich stolz“.

Auf dem Foto natürlich strahlende Gesichter. Es war enorm spannend. Schon die 6 Einzelspiele waren gewaltig umkämpft. Hochklassiger Tennissport und dazu beeindruckende, spektakuläre Ballwechsel. Der Gast kam aus Göttingen – mit hoher Wertschätzung in der Tennisgilde. Nach der Tennis-Verbandsspiel-Saison ist es im Herren-30-Bereich zum Aufstiegs-Relegationsspiel zwischen dem Sieger der Nordliga (TSC Göttingen) und dem Sieger der Ostliga (SV Reinickendorf) gekommen. Heimrecht für die Berliner.

Timo Fleischfresser war gerade erstnach von einer OP in der Schulterhöhle genesen und blieb in dieser Saison ungeschlagen. John Lamprecht Nr. 3, Daniel Prokes an Position 5 und vom gewohnt siegreichen Florian Zschiedrich mit Trainingsrückständen an Nr.6. Nach den Einzelspielen hieß es überraschenderweise durch Siege von Timo Fleischfresser, John Lamprecht, Daniel Prokes und Florian Zschiedrich 4:2. Die Reinickendorfer führten und  sie brauchten also von den 3 Doppelmatches nur noch eins zu gewinnen.

Nach voller Konzentration, großem Engagement und mit Leidenschaft gewannen die Berliner sogar zwei Doppel, am Ende hieß es 6:3 für die Herren der SV Reinickendorf. Ein historischer Tag für den Club. Da spielt es wohl keine Rolle, zur neuen Saison weite Wege in Kauf nehmen zu müssen. Die Regionalliga ist im Tennis die zweithöchste Spielklasse.

Christian Zschiedrich

Foto: Christian Zschiedrich

Das Warten hat sich gelohnt

Goncalo Neto da Silva Miranda. Foto: Anna Eber

Die Spreefüxxe sind auf der Suche nach einem neuen Trainer kurz vor Saisonstart fündig geworden. Ab sofort wird Goncalo Neto da Silva Miranda das Zweitligateam coachen. Der Portugiese besitzt die EHF Coaching Licence und wird bereits zum morgigen Saisonstart an der Seitenlinie der Berlinerinnen sein Debut geben. Die letzten beiden Jahre war er als Trainer in Schweden unterwegs und freut sich nun auf eine neue  Herausforderung in Berlin. Managerin Britta Lorenz zeigt sich glücklich über die Verpflichtung: „Wir sind sehr froh, dass wir die Trainerposition noch kurz vor Saisonstart besetzen konnten. Goncalo hat seit Dienstag mit dem Team trainiert und konnte erste Eindrücke sammeln, die es in den nächsten Wochen zu vertiefen gilt. Mit Goncalo haben wir einen Trainer gefunden, der in meinen Augen perfekt zu unserem schnellen und jungen Team passt. Wir sprechen also alle erstmal englisch, was in der heutigen Zeit auch kein Problem darstellt, weil es alle sprechen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“ so Lorenz weiter.

Anna Eber

ALBA zum Vorbereitungsturnier in Spanien

Die Mannschaft von ALBA BERLIN hat sich zu einer viertägigen Reise nach Spanien aufgemacht. In Vilagarcia de Arousa spielt das Team von Cheftrainer Aito Garcia Reneses am heutigen Freitag und am morgigen Sonnabend ein Vorbereitungsturnier. Nachdem man heute im Halbfinale (21:15 Uhr) gegen Monbus Obradoiro spielt, trifft ALBA am Sonnabend entweder auf Herbalife Gran Canaria oder UCAM Murcia. Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Das Turnier ist gut für uns, weil das Niveau unser Gegner sehr hoch ist. Murcia stand letztes Jahr im Final Four der Champions League, Gran Canaria spielt Euroleague und Obradoiro ist eines der solidesten Teams in der ACB. Das Timing ist für uns allerdings nicht das Beste, weil einige unserer Spieler bei der Nationalmannschaft oder verletzt sind. Deswegen sind wir umso glücklicher, dass wir es durch unsere Jugendarbeit schaffen, junge Spieler soweit zu entwickeln, dass sie uns jetzt helfen können. Natürlich ist so ein Turnier für sie auch eine Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Außerdem kann die Mannschaft sich auf so einer Reise noch besser kennenlernen und weiter zusammenwachsen.“

Bestreiten wird ALBA das Turnier mit einer enorm jungen Mannschaft. Mit Jonas Mattisseck, Hendrik Drescher, Franz Wagner und Lorenz Brenneke sind gleich vier der sechs ALBA-Perspektivspieler mit in Spanien. Verletzungsbedingt in Berlin bleiben mussten hingegen Dennis Clifford (Knie), Joshiko Saibou (Fuß) und Kresimir Nikic (Bein). Als kurzfristige Vertretung für Clifford, Nikic und den gemeinsam mit Niels Giffey für die Nationalmannschaft abgestellten Johannes Thiemann hilft Khris Lane vom Kooperationspartner LoK Bernau aus. Einen Livestream oder Live-Ticker vom Turnier gibt es leider nicht.

Spielplan:

Freitag, 07.09.2018
Halbfinale eins (19:00 Uhr): Herbalife Gran Canaria – UCAM Murcia
Halbfinale zwei (21:15 Uhr): Monbus Obradoiro – ALBA BERLIN

Sonnabend, 08.09.2018
Spiel um Platz drei (18 Uhr): Verlierer HF1 – Verlierer HF2
Finale (20:15): Gewinner HF1 – Gewinner HF

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Junge Verstärkung für zwölf Berliner Fußballvereine

Die neuen FSJ’ler und die Vertreter der ausgewählten Vereine. Foto: Lena Gundlach

Im September beginnen sechs junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Berliner Fußball. Das Projekt „FSJ im Berliner Fußballverein“ gibt es mittlerweile schon seit fünf Jahren. Dabei verstärkt ein FSJ’ler zwei Berliner Vereine – für jeweils 20 Stunden in der Woche. Federführend sind die Sportjugend Berlin und der Berliner Fußball-Verband. Am Ende profitieren die Berliner Fußballvereine und die jungen Erwachsenen. Für die Vereine ist das Projekt als Anschubhilfe in jeglicher Hinsicht gedacht. Die FSJ’ler sollen sich persönlich und im Rahmen ihres beruflichen Interesses weiterentwickeln.

Auftaktveranstaltung beim BFV. Am 21. August 2018 fand das erste Treffen mit den sechs ausgewählten Freiwilligendienstleistenden, den zwölf teilnehmenden Vereinen und dem BFV im „Haus des Fußballs“ statt. Im September beginnt das FSJ. Die Rolle des BFV ist bei diesem Projekt bindend: Der größte Sportfachverband Berlins bewirbt im Vorfeld das Projekt und sucht anschließend die Vereine und die FSJ’ler aus. Im Präsidium des BFV ist Lyés Bouziane, Präsidialmitglied Fußballentwicklung, für das Projekt zuständig und steht während des gesamten Projektjahres für beide Seiten in allen Belangen zur Verfügung.

Eine Win-win-Situation. Bei der Auftaktveranstaltung führte Bouziane noch einmal die zahlreichen Vorteile des Projektes auf: „In den zurückliegenden Jahren konnten die teilnehmenden Vereine mit der Hilfe der FSJ’ler ihre Strukturen ausbauen. Neue Kooperationen mit Schulen und Kitas wurden geschaffen. Die Vereine erhielten Unterstützung im Verwaltungsbereich. Zahlreiche Projekte, wie die Einbindung von Flüchtlingen, konnten realisiert werden.“ Doch auch die Freiwilligendienstleistenden profitieren: „Es ist eine Win-win-Situation. Der Verein hat etwas davon und die jungen Freiwilligen nehmen Erfahrungen für’s Leben mit. Viele der Bewerber haben schon die Vorstellung später in ihrem Berufsleben etwas in Richtung Sport zu machen und da ist das FSJ im Berliner Fußballverein eine gute Einstiegsmöglichkeit“, so das Präsidialmitglied des BFV.

Das sieht auch Paul Weese so: „Ich möchte vielleicht später Sport auf Lehramt studieren. Da ist das FSJ genau richtig, um zu sehen, ob mir das Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen liegt.“ Der 19-jährige ist einer von sechs Freiwilligendienstleistenden und wird die Vereine BSV Viktoria 90 Friedrichshain und SFC Friedrichshain verstärken. Viele neue Vereine ausgewählt. Die weiteren FSJ‘ler sind Lennart Werner (JFC Berlin/FC Nordost), Niklas Diebel (Eintracht Südring/BFC Alemannia), Tim Hannemann (Askania Coepenick/Schmöckwitz-Eichwalde), Samuel Pistor (FV Wannsee/1. FC Schöneberg) und Johannes Erbert (SG Prenzlauer Berg/SV Buchholz). Die meisten Vereine sind zum ersten Mal dabei. Der BFV wählte für das neue FSJ gleich mehrere „Newcomer“ unter den Vereinen aus.

Die Vorfreude ist groß: „Ich bin gespannt, was auf uns zukommt. Ich brauche Unterstützung im Büro. Der Jugendleiter benötigt Unterstützung auf dem Platz. Wir erhoffen uns natürlich auch neue Ideen und möchten Projekte ausbauen oder vielleicht sogar neu integrieren. Der FSJ’ler wird von unseren lizensierten Trainern aber auch einiges lernen“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende vom FC Nordost Berlin, Theofanis Eirini.

Quelle: Berliner Fußball-Verband

Durchwachsener Saisonstart der Füchse

Bob Hanning und die Füchse wollen auch in dieser Saison den Erfolg. Foto: Christian Zschiedrich

 

Zum Saisonauftakt starteten die Füchse mit einer 18:21-Niederlage bei Frisch Auf Göppingen. Das ist nicht gut, so zu beginnen, zumal die Füchse die Saison mit einem überschaubaren Minus von 500.000 Euro etwas riskant angehen. Der 2.Spieltag endete für die Berliner im Fuchsbau 29:27 gegen GWD Minden. Gott sei Dank. Am 3.Spieltag kam der Deutsche Meister, die SG Flensburg-Handewitt, zum zweiten Heimspiel. Die Berliner legten vor 6.371 Fans enthusiastisch los. Bis zur 40. Minute sahen die Füchse wie Sieger aus (Halbzeit 16:14). Wollten sie doch unbedingt in der lautstarken Max-Schmeling-Halle ein Ausrufezeichen setzen. Die Zuschauer sahen ein temporeiches, hochklassiges und spannendes Spiel. In der Endphase hatten aber nur die Gäste etwas zuzusetzen, die Füchse gaben das Spiel mit 25:30 aus der Hand. Flensburg kam im zweiten Durchgang einfach mit einer zu akzeptierenden hohen Qualität aus der Kabine. Für Füchse heißt es nun nach 3 Spielen, 2:4 Punkte, 72:78 Tore, Platz 13. Flensburg führt mit 6:0 Punkten. Das nächste Meisterschaftsspiel der Füchse findet am 13.09.2018, 19.00 Uhr, Max-Schmeling-Halle, gegen TSV Hannover-Burgdorf statt.

Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt 25:30 (16:14). Heinevetter, Semisch; Drux 3, Simak 6/5, Holm 4, Gojun 3, Zachrisson 3, Marsenic 2, Schmidt 1, Koch 1, Elisson 1, Reißky 1, Porath, Struck, Jallouz. Hier die Stimmen der Trainer und von Geschäftsführer Bob Hanning.

Christian Zschiedrich