Teil zwei des sechstägigen Auswärtstrips – Samstag in Ulm

Drei Tage nach dem 102:93-Erfolg in Limoges sind die Basketballer von ALBA BERLIN am kommenden Samstag (20. Oktober, 18 Uhr, live auf Telekom Sport und im FreeTV auf Sport1) zu Gast bei ratiopharm Ulm. Mit Zwischenstops in Paris und Stuttgart waren die Albatrosse am Donnerstag direkt aus Frankreich nach Baden-Württemberg gereist. Dort erwartet die ALBA-Akteure in Spiel zwei der „Auswärtstournee“ nicht nur ein direkter Konkurrent um die vorderen Tabellenplätze, sondern auch rund 6.200 stimmgewaltige Ulmer Fans.

Aito Garcia Reneses (Headcoach, ALBA): „Wir spielen im Moment sehr viele Spiele, was nicht einfach ist. Besonders die ganzen Reisen mitsamt vieler Verspätungen machen es uns schwer. Wir müssen vor dem Spiel gegen Ulm physisch regenerieren und dazu unsere Konzentration hochhalten. Vor allem, da Ulm eine sehr talentierte Mannschaft mit guter Offensive ist.“

Martin Hermannsson (Spieler, ALBA): „Wir müssen aus dem Spiel in Limoges die guten Dinge mit nach Ulm nehmen. Offensiv haben wir sehr gut gespielt, defensiv müssen wir am Samstag hingegen wieder besser werden. Dass wir jetzt eine ganze Woche am Stück unterwegs sind, hat Vor- und Nachteile: Klar ist das für den Körper durchaus anstrengend, andererseits ist der Trip eine gute Möglichkeit, weiter Teamchemie aufzubauen und sich besser kennenzulernen.“

Dass die Albatrosse nach den ersten Spieltagen mit 2:0 Siegen noch ungeschlagen und die Ulmer mit 0:2 noch ohne Sieg in der Bundesliga dastehen, sagt nur wenig über die Kräfteverhältnisse beider Mannschaft aus. So hatten die Ulmer mit einem Heimspiel gegen den Vorjahresmeister vom FC Bayern und einem Gastspiel beim Halbfinalisten aus Oldenburg ein schweres Startprogramm in die neue Saison. Die Tatsache, dass beide Spiele erst in den Schlussminuten oder der Verlängerung entschieden wurden, lässt erahnen, dass ALBA sich am vierten Spieltag der easyCredit BBL auf einen schwierigen Gegner einstellen muss.

Wie schon in Limoges, bekommen es die Berliner hierbei nicht nur mit einer qualitativ hochwertig besetzten Ulmer Mannschaft, sondern auch mit deren lautstarken Anhängern zu tun. Die erzeugen regelmäßig eine der enthusiastischsten und eindrucksvollsten Kulissen in der easyCredit BBL und werden genau dies aller Voraussicht nach auch am Samstag wieder tun.

Besonders motiviert dürfte dann auch der Ex-Albatros Ismet Akpinar sein. Von 2013 bis 2017 spielte der Point Guard für ALBA und reifte dort vom NBBL-Spieler zum Bundesligaprofi. An der Seite der Ulmer Galionsfigur Per Günther und dem neuen US-Spielmacher Patrick Miller (spielte schon mit Partizan Belgrad im EuroCup gegen ALBA) ist Akpinar in Ulm jetzt meist auf der Position zwei zu Hause, wo er vor zehn Tagen im EuroCup gegen Galatasaray Istanbul mit 26 Punkten und vier Assists eine neue persönliche Karrierebestleistung aufstellte.

Aber auch abseits der Guardpositionen haben ALBAs Gastgeber einige offensive Power in ihren Reihen. So strahlen auch der auf dem Flügel beheimatete US-amerikanische Dreierspezialist Katin Reinhardt (im Vorjahr 42 Prozent) und der explosive und pfeilschnelle neue US-Forward Javonte Green große Korbgefahr aus. Unter den Körben machen der aus Ludwigsburg nach Ulm gewechselte Dwayne Evans und der neuseeländische Nationalspieler Isaac Fotu das Ulmer Spiel mit ihrer Beweglichkeit sehr schnell und dem Berliner Spiel durchaus ähnlich.

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Spektakel mit bitterem Ende

7.166 Zuschauer wollten das nicht verpassen: Um das Volleyball-Event aus Berliner Sicht perfekt zu machen, fehlte zum Heimauftakt am Donnerstagabend nur noch ein Sieg. Doch der war dem Hauptstadtclub nach 127 umkämpften Minuten gegen starke SWD powervolleys Düren nicht vergönnt: 2:3 (25:20, 21:25, 14:25, 25:16, 8:15) lautete letztlich das Endergebnis.

Zunächst sah Cheftrainer Cedric Enard gegenüber dem 3:0-Auswärtssieg in Hildesheim keinen Grund zur Veränderung und setzte mit Jan Zimmermann, Samuel Tuia, Adam White, Nicolas Le Goff, Jeffrey Jendryk, Kyle Russell sowie Libero Dustin Watten auf insgesamt fünf Neuzugänge. Im prächtig gefüllten Volleyballtempel machte Düren den ersten Punkt der Saison – allerdings per Fehlaufschlag für das Heimteam. Schnell brachte der Hauptstadtclub durch Diagonalangreifer Russell auch aus eigener Kraft Zählbares auf die Ergebnistafel und nahm so sein Publikum mit (6:4). Die Gäste ließen aber keinesfalls locker und lagen Mitte des ersten Durchgangs plötzlich das erste Mal vorne (13:14). Doch mit einem Ass beginnend drehte Tuia per starker Aufschlagserie den Auftaktsatz wieder (17:14) und brachte sein Team zurück in die Spur. Neu-Kapitän Sebastian Kühner kam zum Satzball rein und packte direkt im Block zu (25:20).

Im Folgedurchgang gaben die Gäste den Takt vor und zeigten, dass Coach Stefan Falter ein wirklich starkes Team beisammenhat. Auf einen Block von Tuia antwortete der Chilene Gevert per Ass (5:7). Adam White verteilte zwar einen heftigen „Headshot“, bekam es aber mit gleicher Münze zurückgezahlt (12:15). Wieder griff ein Wechsel von Enard: Bogachev kam, sah und punktete zum Ausgleich (18:18). Aber der Youngster wackelte auch zweimal in der Annahme, wodurch Düren entscheidend davonzog (19:23) und ausglich (21:25). Die Powervolleys machten ihrem Namen alle Ehre und wirkten in der Folge deutlich entschlossener als die BR Volleys (1:4, 5:8). Die Annahme der Berliner wackelte nun mit dem Franzosen Lacassie am Aufschlag gewaltig und die Rheinländer zogen davon (6:12, 9:17). Feinkost bekamen die über 7.000 Zuschauer nicht geboten, aber Düren schlug aus dem zerfahrenen Spiel mehr Kapital (13:21) und stellte durch Andrei auf 1:2 nach Sätzen (14:25).

Berlins Volleyballteam Nr. 1 zeigte Moral und bäumte sich gegen die drohende Niederlage. Bogachev – nun dauerhaft auf der Platte – und Russell fanden die Lücken im großgewachsenen Gästeblock (10:8). Der US-Boy und Le Goff blockten zur deutlichen Führung (14:9). Angetrieben vom starken Libero Watten kam der Deutsche Meister zurück ins Match (25:16). Den Tiebreak diktierten dann aber wieder von Beginn an die Gäste (1:4, 3:8). Erst die erneute Einwechslung von Kühner und ein Block von Jendryk gaben kurzzeitig Hoffnung (7:9). Der Lette Sauss machte diese gegen Russell zunichte und am Ende jubelten die Dürener mit ihren Fans (8:15).

Enard: „Ich habe viel von der Arena gehört, aber meine Erwartungen wurden übertroffen. Wir wollten diesem Publikum natürlich einen Sieg schenken, doch das hat leider nicht funktioniert. Trotz des guten ersten Satzes wurden wir zunehmend nervös. Das Fazit des Abends: Vor uns liegt noch viel Arbeit.“ Der Kapitän des Siegers Michael Andrei lobte sein Team: „Vielleicht waren wir das Quäntchen cleverer. Man hat gemerkt, dass wir schon länger zusammen trainieren. Beide Mannschaften haben noch nicht ihren besten Volleyball gespielt, aber wir freuen uns natürlich trotzdem sehr über diesen Sieg.“ Den BR Volleys bleiben nach der ersten Saisonniederlage nun zehn Tage bis zum comdirect Supercup (28. Okt, TUI Arena Hannover), um weiter an der eigenen Leistung zu feilen.
Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Vorjahresfinale gegen den FC Barcelona perfekt

Die Füchse Berlin stehen durch ein 26:20 (11:9) über Al Sadd zum vierten Mal in Folge im Finale der Vereins-Weltmeisterschaft in Doha. Gegen die Gastgeber von Al Sadd siegten die Füchse letztlich souverän und verdient, auch wenn sich die Kataris nach Kräften wehrten und die Füchse immer wieder vor Herausforderungen stellten. Beste Werfer waren Jacob Holm und Hans Lindberg mit 6 Treffern. Am Freitag um 18 Uhr deutscher Zeit treffen die Füchse nun auf den FC Barcelona und damit die vermutlich stärkste Mannschaft des Turniers, trotzdem streben sie eine Revanche für die Niederlage im Finale vor einem Jahr an.

Fabian Wiede traf in der dritten Spielminute zum 1:0 für den EHF-Cup-Champion. Beide Mannschaften fanden erst langsam zu ihrem Spiel, so dass es nach acht Minuten erst 2:2 stand. Doch durch Treffer von Hans Lindberg, Bjarki Elisson, Jacob Holm, Mattias Zachrisson und Erik Schmidt zogen die Füchse in der 16. Minute auf 9:2 davon.

Nun fand auch der katarische Vertreter von Al Sadd zu seinem Spiel und kam bis auf 9:5 heran. Velimir Petkovic reagierte mit einer Auszeit, nachdem die Füchse acht Minuten ohne eigenen Treffer geblieben waren und immer wieder am starken gegnerischen Torhüter scheiterten. Daraufhin zimmerte Jacob Holm einen Schlagwurf in die obere Ecke.

Trotz des 10:5-Zwischenstandes blieb es spielerisch ausgeglichen, die Füchse konnten sich noch nicht weiter absetzen. Neben einer konsequenten Abwehr von Al Sadd hatten die Füchse auch Pech bei ihren Würfen. Obwohl sie die spielbestimmende Mannschaft waren, betrug der Vorsprung zur Pause beim 11:9 nur zwei Tore. In seiner Pausenansprache nutzte Trainer Velimir Petkovic den Halbzeitstand um auch für den zweiten Durchgang eine konzentrierte und konsequente Leistung einzufordern.

Entsprechend motiviert und konzentriert kehrten die Füchse aufs Spielfeld zurück. Wieder erwischten die Berliner den besseren Start und nach vier Minuten im zweiten Durchgang stellte Mattias Zachrisson auf 15:10. Wieder war es der gegnerische Torhüter, der eine deutlichere Führung verhinderte und seine Mannen heranführte. In der 45. Spielminute traf Hans Lindberg per Siebenmeter zum 19:15 und nur wenige Sekunden später war Fabian Wiede zum 20:15 erfolgreich.

Diese fünf Tore-Führung brachte den Füchsen etwas Ruhe für das letzte Viertel der Partie.  Neun Minuten vor dem Abpfiff führten die Füchse mit 22:16 und hatten das Spiel unter Kontrolle. Leider musste auch im heutigen Spiel in der Schlussphase mit Christoph Reißky ein weiterer Spieler verletzt das Feld verlassen. „Das ist extrem bitter für Christoph und uns, er wird hier vor Ort sofort untersucht und wir müssen die Ergebnisse heute Abend abwarten“, hatte für Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning der Sieg auch einen Wermutstropfen, „aber wir sind natürlich sehr stolz, dass wir das vierte Mal in Folge das Finale der Vereins-Weltmeisterschaft erreicht haben.“ Am Freitag um 18 Uhr deutscher Zeit gibt es eine Neuauflage des Endspiels aus 2017 gegen den FC Barcelona.

Füchse Berlin – Al Sadd 26:20 (11:9): Heinevetter, Semisch; Wiede 1, Elisson 4, Holm 6, Gojun, Lindberg 6, Zachrisson 4, Simak 1, Schmidt 3, Jallouz, Reißky, Marsenic 1

Quelle: Füchse Berlin Handball

Die Füchse Berlin weiterhin im Blickfeld

In der Berlin-Liga steht der 11. Spieltag an. Die Füchse Berlin gewannen am 10. Spieltag ihre Begegnung  im Mommsenstadion beim SC Charlottenburg (14.), mit 2:0. Sie bleiben Tabellenletzter, doch es sieht nicht mehr ganz so trostlos aus. Im Pokal verloren sie beim Bezirksligisten Phönix Amed. Es wurde eine 2:3 Niederlage, zuvor war Trainer Heiko Perschk zurückgetreten. Frank Trampich übernimmt (vorerst) die Verantwortung. Das Spielerpotential reicht in dieser Saison ohnehin nicht zur Finalteilnahme. Also kann ich guten Gewissens die Nordberliner trösten: Jetzt könnt ihr Euch wenigstens auf die Meisterschaftsspiele und den Klassenerhalt konzentrieren. Am Freitag, 19.10.,  ab 19.00 Uhr, kommt Tabellenführer Sparta Lichtenberg zum Wackerplatz in die Kienhorststraße.

Alle anderen Begegnungen stehen am Sonntag, 21. Oktober auf dem Programm:

12.00 Uhr: BFC Preussen (15.) – Stern 1900 (5.)

TuS Makkabi (8.) – Berliner SC (3.)

12.30 Uhr: Spandauer Kickers (13.) – SV Tasmania (4.)

14.00 Uhr: Türkiyemspor (11.) – Berlin Türkspor (10.)

14.30 Uhr: Berolina Stralau (16.) – Frohnauer SC (17.)

15.00 Uhr: BAS Al-Dersimspor (12.) – SV Empor (6.)

TSV Rudow (7.) – Eintracht Mahlsdorf (2.)

15.45 Uhr: SD Croatia (9.) – SC Charlottenburg (14.)

In dieser Saison gibt es nur einen Aufsteiger und drei Mannschaften müssen absteigen.

Christian Zschiedrich

Berliner Clubs sind jetzt gefordert

Christian Zschiedrich  Foto: Hans-Peter Becker

Bereits Freitag, den 19.10., kommt es, ab 19.00 Uhr, Stadion Lichterfelde, Regionalliga Nordost, zum Duell des Fünften gegen den Sechsten, FC Viktoria 89 – Rot Weiß Erfurt. Tags darauf, 20.10., 13.30 Uhr, empfängt Hertha BSC II (3.) Tabellenführer Chemnitz (12 gewonnene Spiele, 36 Punkte nach 12 Spielen). Um 15.00 Uhr ist Anstoß im Wesenitz-Sportpark zwischen Bischofswerdaer FC (10.) und BFC Dynamo (9.), nach 12 Spielen mit 15 Punkten einen besser als die Heimmannschaft. Am Sonntag, 13.30 Uhr, empfängt VSG Altglienicke (16., Vorletzter) den 1.FC Lok Leipzig (15., punktgleich). Eine ebenso schwierige Aufgabe steht dem Berliner AK (2.) in Nordhausen (4.) bevor. In der NOFV Oberliga Nord sind vier Begegnungen auf Samstag und vier auf Sonntag, 21.10. angesetztz.

Tennis Borussia (3.) muss auswärts, 14.00 Uhr, bei Brandenburg Süd 05 (12.), Werner-Seelenbinder-Sportplatz, ran. Am Sonntag, 13.30 Uhr, steht das Berlin-Derby, Howoge-Arena, zwischen Tabellenführer Lichtenberg 47 und Blau-Weiß 90 (Vorletzter) an. Zur gleichen Zeit muss die in Form gekommenen 06er, CFC Hertha (6.) im Parkstadion in Neustrelitz (5.) ran. Zwei Spiele fangen erst um 14.00 Uhr an: Hertha 03 (4.) – 1.FC Lok Stendal (14.) und SV Altlüdersdorf (13.) – SC Staaken (9.). Die Staakener überraschten im Pokal erneut – warfen Tabellenführer Lichtenberg 47 in der 3.Hauptrunde aus dem Wettbewerb. Beachtenswert auch das 9:0 im Pokal von Blau-Weiß, 90 beim SC Borsigwalde. Mehr als standesgemäß, wenn wir schon beim Pokal sind, das 14:0 von Hansa Rostock beim Sturmvogel Lubmin.

Christian Zschiedrich

Sechster Sieg in Serie – Füchse schlagen den TBV Lemgo Lippe

Es läuft in der Liga weiterhin rund für die Füchse aus Berlin. Mit 29:23 (15:10) schlagen sie im heimischen Fuchsbau den TBV Lemgo Lippe. Nach einer überzeugenden ersten Hälfte wurde es im zweiten Abschnitt nochmal etwas enger, aber am Ende konnten die Berliner die beiden Punkte sicher einfahren. Bester Werfer bei den Füchsen war Kapitän Hans Lindberg mit sieben Toren. Ein guter Start war wichtig und dieser gelang den Berlinern. Über ein 2:2 starteten die Hausherren einen 5:0-Lauf und somit hatten sie sich beim 7:2 bereits ein erstes Polster erarbeitet. Anschließend nahm Gästetrainer Florian Kehrmann eine Auszeit, um sein Team neu zu justieren. Kurz darauf konnte Fabian van Olphen auf 7:4 verkürzen und die Füchse mussten eine Reaktion zeigen. Diese kam auch. Durch eine stabile Defensive mit einem starken Silvio Heinevetter gelang es ihnen die Führung weiter auszubauen. In der 24. Spielminute traf Jacob Holm zum deutlichen 13:6. Bis zum Halbzeitpfiff ließ man die Gäste jedoch nochmal verkürzen und somit war beim 15:10 zumindest noch ein gewisser Kontakt vorhanden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte agierten die Hausherren erneut hellwach. Durch Treffer von Jacob Holm, Frederik Simak und dem sicheren Hans Lindberg, gelang den Füchsen nach 35 Minuten das 18:11. Doch der TBV machte keine Anstalten frühzeitig auszugeben. Über ein 18:14 konnten sie in der 41. Spielminute auf 19:16 herankommen. Nun entwickelte sich eine offene Begegnung.

Beim 23:20 nahm Velimir Petkovic zehn Minuten vor dem Ende eine Auszeit. Erik Schmidt setzte sofort einen Treffer, doch dann kamen die Gäste wieder zum Zug. In der 53. Spielminute waren es beim 24:22 nur noch zwei Treffer Unterschied. Nachdem aber Silvio Heinevetter eine starke Parade zeigte und Fabian Wiede das 27:23 markierte, waren die Füchse drei Minuten vor dem Abpfiff endgültig auf der Siegerstraße.

In den Schlussminuten waren nur noch die Füchse erfolgreich. Schließlich konnte die Max-Schmeling-Halle einen 29:23-Sieg bejubeln und die Füchse feiern nun den sechsten Liga-Sieg in Folge. Bereits heute Abend reist die Mannschaft nach Doha, wo es am Dienstag gegen den brasilianischen Vertreter ES Taubate mit dem Viertelfinale beim Super Globe weitergeht.

Füchse Berlin – TBV Lemgo Lippe 29:23 (15:10). Semisch, Heinevetter; Elisson 4, Wiede 5, Holm3, Struck, Gojun 1, Lindberg 7/4, Zachrisson, Simak 5/2, Schmidt 3, Jallouz, Reißky, Koch 1

Florian Kehrmann (Trainer TBV Lemgo Lippe): Glückwunsch zum verdienten Sieg. In der ersten Halbzeit hatten wir eine zu große Hypothek, um das Spiel am Ende sehr knapp zu machen. Wir haben überhaupt nicht in die Abwehr gefunden, beim 13:7 sah es nach einem Debakel aus. Wir haben keine Räume für den Nebenmann geschaffen. In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht. Wir haben Tim Sutton gebracht, der Lücken gerissen hat. Das Angriffsspiel war viel breiter angelegt, wir haben immer ein bisschen dran gerochen ranzukommen, haben auf zwei verkürzt. Dann lassen wir drei ganz freie Chancen liegen. Mit der zweiten Halbzeit können wir zufrieden sein, darauf können wir aufbauen.

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Die Mannschaft hat gut angefangen, war in der ersten Halbzeit hoch konzentriert und ist mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen. Die zweite Halbzeit ist immer ein bisschen ein Problem bei uns. Ich wollte Zacke etwas schonen für die nächsten Spiele in Doha, Wallouz ist nicht fit, Koch hat sich verletzt und schon wurde es knapp für uns.

Das 15:10 zur Halbzeit ist ok, mit der zweiten Halbzeit können wir nicht einverstanden sein. Da ist der Gegner bis auf zwei Tore rangekommen. Aber am Ende haben wir zwei Punkte. Das war unsere Pflichtaufgabe, wenngleich wir wussten, dass Lemgo eine sehr, sehr gute Mannschaft hat.

Zerbe (Sportdirektor Füchse Berlin): Wir hatten eine Woche Zeit, uns vorzubereiten auf das heutige und die nächsten Spiele in Doha. Es ist wichtig die Konzentration auf das erste Spiel zu legen. Das haben wir gemacht. Wir müssen jetzt sehen, wie schwer die Schädelprellung bei Johan Koch ist. Marsenic wird aber mitfliegen und kommt hoffentlich zum Einsatz. Es freut mich, dass wir die erste Aufgabe souverän gelöst haben. Wir sind froh und stolz nach Doha fahren zu können und wollen das Bestmögliche erreichen.
Füchse Berlin Handball Gmb

Mit Auftaktsieg in die neue Saison

Den Berlin Recycling Volleys ist am Samstagabend beim Aufsteiger in Giesen der Auftakt in die neue Saison gelungen. Vor einer tollen Kulisse von 1817 Zuschauern, darunter über 70 mitgereiste Berliner Schlachtenbummler, gewann der amtierende Deutsche Meister am Ende souverän mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:18). Mit dem Auswärtssieg im Rücken kann das Team von Trainer Cedric Enard nun gestärkt in die Vorbereitung für den Heimauftakt kommenden Donnerstag gegen Düren gehen (18. Okt | 19.00 Uhr).Z

Zuspieler Jan Zimmermann, Diagonalangreifer Kyle Russell, die Außenangreifer Samuel Tuia und Adam White sowie die Mittelblocker Nicolas Le Goff und Jeffrey Jendryk bildeten die erste „Starting Six“ der neuen Saison. Libero Dustin Watten organisierte die Annahme des Hauptstadtclubs, die sich von Spielbeginn an hochkonzentriert zeigte. So konnte Nationalspieler Zimmermann seine Angreifer bestens in Szene setzen. Vor allem Neuzugang Jendryk, der sein erstes Match seiner Profikarriere absolvierte, zeigte keinerlei Nervosität und führte seine Farben zu einer ersten kleinen Führung (16:12). Doch der Gastgeber bäumte sich mit aller Macht gegen den drohenden Satzverlust und schnupperte nochmal an der Überraschung (21:20). Am Ende war es Tuia, der im Angriff überlegt abschloss und den Satzgewinn für Berlin perfekt machte (25:23).

Der erste Satzgewinn der neuen Saison schien den Enard-Schützlingen jede Menge Rückenwind zu verleihen. Wie aufgedreht startete der Hauptstadtclub in den Durchgang. Stark von der Serviceline (Russell, Tuia), unüberwindbar im Block (Jendryk, Le Goff), erarbeitete man sich schnell eine komfortable Führung (8:5). Doch wer den Aufsteiger zu diesem Zeitpunkt schon abschrieb, sah sich getäuscht. Die proppevolle Volksbank-Arena peitschte unaufhörlich ihre Männer nach vorn, die so das Spiel wieder ausgeglichen gestalteten (13:13). Anschließend war es Rückkehrer Le Goff, der mit zwei krachenden Blockpunkten in Folge den Hauptstadtclub wieder aufweckte und zurück auf die Erfolgsspur brachte. White markierte am Ende den von den mitgereisten Fans umjubelten Satzgewinn (25:18).

Dies schien dem Aufsteiger endgültig den Zahn gezogen zu haben. Die BR Volleys, allen voran mit dem später zum MVP gewählten Russell, der in Aufschlag und Angriff immer besser seinen Rhythmus fand, traten nun ordentlich auf das Gaspedal und ließen die Grizzlys nicht mehr zur Entfaltung kommen (11:7, 20:15). Am Ende war es auch Russell, der den zweiten Matchball vollstreckte und den ersten Sieg der noch jungen Saison 18/19 eintütete.

BR Volleys Coach Cedric Enard spürte zu Beginn, wie er nach dem Spiel zugab, „eine gewisse Anspannung, die aber vor einem Auftaktspiel ganz normal ist. Doch das Team konnte sich Punkt für Punkt steigern, sodass man nie ernsthaft in Gefahr geriet.“ Zufrieden zeigte sich der Franzose vor allem „mit der starken Blockarbeit und den guten Aufschlägen“ seines Teams. Natürlich war MVP Kyle Russell nach dem Spiel ebenso zufrieden wie sein Trainer: „Zu Beginn hatten wir ein paar Startprobleme, doch kamen nach und nach immer besser ins Rollen und waren am Ende nicht mehr zu stoppen.“

Schon bald kommen auch die Berliner Fans wieder in den Genuss ihre Mannschaft im heimischen Volleyballtempel zu erleben. Am kommenden Donnerstag (18. Okt | 19.00 Uhr) empfängt der Deutsche Meister zum Bundesliga-Klassiker die SWD powervolleys Düren.

Christof Bernier

Fußballer mit einem taktischen Plan haben es leichter

Sport-Journalisten wollen ja mitunter eine ganze Menge von Taktik  verstehen. Einer der Fußball-Taktik in all seinen Facetten versteht und obendrein klar und verständlich „rüberbringt“, ist Herthas Co-Trainer Rainer Widmayer – fachlich ein anerkannter Spezialist. Der Verband der Deutschen Sportjournalisten Regionalgruppe Berlin-Brandenburg hatte zu einem Jour Fixe Rainer Widmayer zum Thema Fußball-Taktik als Vortragenden gewinnen können. So erzählte er von der „falschen Neuen“, „schiefen Dreiecken“, von perfekter Raumaufteilung, über neue Entwicklungen und Erkenntnisse aus der letzten Weltmeisterschaft.

Eingeladen worden war für den 10. Oktober in den  Presseraum der Geschäftsstelle von Hertha BSC, Hanns-Braun-Straße. Doch zur Freude der Interessenten führte Pressesprecher Marcus Jung die Teilnehmer in den Turm, in den Raum, in dem die Hertha Profis sonst auf den Gegner eingeschworen werden. Bei den Analysen, so war zu erfahren, könne sich hier kein Spieler „verstecken“. Beeindruckend die Ausstattung, die raumfüllende Videowand, die Repro-Zuspielmöglichkeiten für die Videoaufzeichnungen. Ausgefeilte Technik steht den Hertha-Verantwortlichen da zur Verfügung. Ohne die Nutzung dieser Technik kann wohl kein profesioneller Fußballverein auf Dauer erfolg haben. Die gute alte Taktiktafel allein reicht dafür nicht mehr aus.

In der Diskussion mit den Sportjournalisten wurde deutlich, weshalb Pal Dardais Co-Trainer bereits zu Zeiten von Markus Babbel in Berlin erfolgreich tätig war und der Verein ihn 2015 erneut verpflichtete. Die Spieler vertrauen dem „Mann der Taktik“, versuchen alles, wie vorgegeben, auf dem Platz umzusetzen. Das Trainer-Team und die Mannschaft sind so eine verschworene Einheit. Das alles habe etwas gedauert, doch jetzt scheint sich die Geduld auszuzahlen. Die bisher in der aktuellen Saison erreichten sportlichen Ergebnisse sprechen für sich.

Christian Zschiedrich

Erstes Auswärtsspiel der Saison – Albatrosse reisen im EuroCup zu Cedevita Zagreb

ALBA-Management. Foto: Christian Zschiedrich

Nachdem die Basketballer von ALBA BERLIN in alle drei Wettbewerbe – durchweg siegreich – mit Heimspielen starten durften, wartet nun die erste Auswärtsaufgabe der neuen Saison auf das Team von Trainer Aito Garcia Reneses. Im 7DAYS EuroCup wird ALBA am Mittwoch (10. Oktober, 19:30 Uhr, live auf telekomsport.de) in Zagreb vom kroatischen Meister Cedevita und dessen Sportdirektor Matej Mamic erwartet. Der Ex-Albatros ist aber nicht das einzige bekannte Gesicht in den Reihen Cedevitas. Auch das Aufeinandertreffen von Coach Aito und Zagrebs Trainer Sito Alonso ist eines zwei alter Bekannter.

Aito Garcia Reneses (Headcoach ALBA): „Ich bin sehr froh über unseren guten Start in die neue Saison. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir unsere ersten Siege in der Bundesliga, im Pokal und im EuroCup gegen Tofas mit der Unterstützung unserer wunderbaren Fans zuhause errungen haben. Jetzt müssen wir auswärts siegen, was deutlich schwerer ist. Cedevita ist ein Team mit vielen neuen Spielern und einem neuen Trainer. Das macht es schwer, sie zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison einzuschätzen.“

Keine 30 Jahre war der jetzige Cedevita-Trainer Sito Alonso alt, als er 2005 in Badalona anfing unter Coach Aito als Assistenztrainer zu arbeiten. Insgesamt drei Spielzeiten lernte er von dem jetzigen ALBA-Trainer damals das Trainereinmaleins, ehe er nach dessen Abschied in Badalona als Cheftrainer übernahm. Zu Cedevita wechselte Alonso im zurückliegenden Sommer und sorgt prompt dafür, dass es in Zagreb nun deutlich spanischer zugeht. So hat der Spanier Alonso im Sommer mit dem spanischen Nationalspieler Pablo Aguilar und den Brasilianern Vitor Benite und Augusto Lima gleich drei Stars aus der spanischen ACB in die kroatische Hauptstadt mitgebracht.

Cedevitas namhafteste Neuverpflichtung ist jedoch US-Forward James Bell, der im Vorjahr mit Darüssafaka Istanbul den EuroCup gewann und sich in den ersten Saisonspielen schnell zu Cedevitas neuem Topscorer gemausert hat. Zwei weitere US-Neuzugänge sind aus der Bundesliga bekannt. Der athletische Forward Elgin Cook spielte im Vorjahr für Ludwigsburg und Spielmacher Justin Cobbs spielte vor vier Jahren für Frankfurt und vor drei Jahren für Bayern München.

Abgerundet wird Cedevitas Riege der Leistungsträger durch den zuletzt wegen einer Verletzung nicht eingesetzte US-Point Guard Josh Magette, der im Sommer von den Atlanta Hawks nach Zagreb kam, eine Reihe kroatischer Nationalspieler sowie den bosnischen Nationalcenter Andrija Stipanovic. Sie machen Cedevita zu einem nur schwer auszurechnenden und tief besetzten Gegner, der allerdings am ersten EuroCup-Spieltag beim 68:82 in Limoges noch mit Abstimmungsproblemen kämpfte.

Dass derlei Probleme eher Ausnahme statt Regel sind, beweist Cedevitas Bilanz der vergangenen Spielzeiten. In der kroatischen Liga beispielsweise hat man den langjährigen Serienmeister Cibona erfolgreich abgelöst und konnte zuletzt fünf nationale Meisterschaften in Serie feiern. Und so richtet Cedevita sein Hauptaugenmerk inzwischen auf die transnationale Adria-Liga, wo man seit einigen Jahren mit Roter Stern und Partizan Belgrad sowie Buducnost Podgorica regelmäßig um den Titel und die damit verbundene Qualifikation für die EuroLeague kämpft. Regie hinter den Kulissen führt hierbei seit 2008 der ehemalige Albatros Matej Mamic, der in Zagreb als Sportdirektor arbeitet und somit maßgeblich an der positiven Entwicklung Cedevitas beteiligt war und ist.

Aufstellung Cedevita Zagreb (Statistik der letzten fünf Spiele (ABA-Supercup, Adria-Liga und 7DAYS EuroCup) d Coach: Sito Alonso (42, ESP, sechste Saison in EL/EC, die erste mit Cedevita)

Cedevita Zagreb: Resultate der letzten drei Wochen
21.09. Cedevita – KK Zadar (1/4-Finale ABA-Supercup in Laktasi) 85:77 (S) Bell 23, Lima 14.

22.09. Cedevita – Roter Stern (1/2-Finale ) 68:79 (N) Benite 10, Stipanovic 10
29.09. Cedevita – Partizan Belgrad (Adria-Liga) 84:87 (N) Cobbs 19, Bell 19
03.10. CSP Limoges – Cedevita (7DAYS EuroCup) 82:68 (N) Bell 22, Cobbs 14
05.10. KK Zadar – Cedevita (Adria-Liga) 85:95 (S) Cobbs 18, Bell 18

ALBA-Bilanz gegen Cedevita Zagreb ALBA spielte bereits in der EuroLeague 2014/15 und im EuroCup 2016/17 gegen Cedevita (Bilanz 2:2):
14.11.2014: Cedevita – ALBA 67:80
19.12.2014: ALBA – Cedevita 67:70
18.01.2017: ALBA – Cedevita 93:76
25.01. 2017: Cedevita – ALBA 99:83

ALBA BERLIN Basketballteam

 

Sebastian Kühner wird BR Volleys Kapitän

Sebastian Kühner wird BR Volleys Kapitän
Foto: Eckhard Herfet

Alles neu macht die Saison 18/19: Mit neuem Cheftrainer, neuem Kapitän und einer rundum erneuerten Mannschaft starten die BR Volleys in die am Wochenende beginnende Spielzeit. Passend zum frischen Anstrich lud der Hauptstadtclub am Dienstag (09. Okt) zu seiner Saisonauftakt-Pressekonferenz erstmals in die Eventlocation des LASERLINE Druckzentrums ein. Im Mittelpunkt standen neben der Beantwortung der Kapitänsfrage jedoch unweigerlich auch schlechte Nachrichten. Vor der versammelten Berlin-Brandenburger Medienlandschaft rückte zunächst ein Mann in den Fokus, der einst bei den SCC JUNIORS das Volleyball-ABC erlernte und mittlerweile mit Berlins Volleyballteam Nr. 1 fünfmal Deutscher Meister wurde: Sebastian Kühner tritt in die großen Fußstapfen von Robert Kromm und trägt zukünftig den Kapitänsstrich unter seiner Trikotnummer.

Andere Kernthemen waren die großen Projekte für das kommende Spieljahr: Sportlich will der neue Trainer Cedric Enard aus dem hochveranlagten Spielerkader zügig eine schlagkräftige Einheit formen. Abseits seiner Profiabteilung setzt der Hauptstadtclub auf eine nachhaltige und berlinweite Nachwuchsförderung und ein verstärktes soziales Engagement.

Hinzukommt ein Jubiläum der ganz besonderen Art: „10 Jahre Volleyballtempel“ wollen die BR Volleys bei jedem Bundesliga-Heimauftritt mit ihrer Eventserie „10 Jahre | 10 Highlights“ feiern – beginnend mit dem Heimauftakt am 18. Okt gegen Düren unter dem Motto #VolleysComingHome.

Geschäftsführer Kaweh Niroomand über die Ziele des Vereins in der Saison 18/19:
„Wir hatten im Sommer einen großen personellen Umbruch zu verkraften, aber ich bin überzeugt, dass die Mischung in unserem neuen Team stimmig ist. Gemeinsam mit Cedric Enard konnten wir eine Mannschaft zusammenstellen, die nicht nur sportlich, sondern auch sozial zusammen funktionieren kann. Der sportliche Erfolg ist natürlich immer das beste Marketing, aber wir wollen uns darüber hinaus auch zivilgesellschaftlich engagieren und unsere Nachwuchsarbeit weiterhin intensivieren.“

Cheftrainer Cedric Enard über den Saisonstart in Hildesheim und gegen Düren:
„Wir sind aufgrund der Weltmeisterschaft natürlich spät dran mit der Vorbereitung, doch das letzte Turnier in Polen war ein wichtiger Impuls für unsere Mannschaft. Ich bin hochmotiviert für das Auftaktmatch gegen Giesen und das erste Heimspiel in der Max-Schmeling-Halle am 18. Oktober gegen Düren. Diese Vorfreude ist im Team ebenso spürbar. Mit unserer guten Balance aus Erfahrung und jugendlicher Frische können wir vom ersten Spiel an viel erreichen.“

Sebastian Kühner über seine neue Führungsrolle im BR Volleys Team:
„Als Dienstältester sehe ich es als meine Aufgabe, den Neuen die Philosophie der BR Volleys zu vermitteln. Es geht für unsere Neuzugänge nicht nur darum, hierherzukommen, Titel zu gewinnen und weiterzuziehen. Wir bauen in Berlin seit Jahren etwas auf, an dem jeder im Team mitwirken soll und muss. Als Verein haben wir uns mittlerweile, national wie international, eine hervorragende Reputation erworben, die es natürlich zu festigen und auszubauen gilt.“

Doch leider gab es den zahlreich erschienenen Medienvertretern nicht nur Positives zu berichten. Ihre zwei überzeugenden Siege bei den letzten Testspielen in Polen (3:2 vs. Belchatow und 3:0 vs. Jastrzebski Wegiel) mussten die Hauptstädter teuer bezahlen. Mit Moritz Reichert (Doppelter Bänderriss) und Benjamin Patch (Meniskusquetschung) fallen zwei Hoffnungsträger des neuen BR Volleys Teams für mehrere Wochen aus. Beide Angreifer befinden sich bei Mannschaftsarzt PD Dr. Oliver Miltner in Behandlung und werden Coach Enard nicht nur zum Saisonstart in Hildesheim (13. Okt) und zum Heimauftakt gegen Düren (18. Okt) fehlen.

Christof Bernier