ALBA zu Gast beim „Team der Stunde“ in Göttingen

Nicht einmal 40 Stunden nach dem EuroLeague-Gastspiel in Valencia (ALBA verlor mit 77:91) stehen die Basketballer am Sonntag, 5. Januar wieder auf dem Parkett. In der easyCredit BBL werden die Berliner auswärts von der BG Göttingen herausgefordert. Das neue Team von Ex-Albatros Bennet Hundt ist mit zuletzt drei Siegen in Folge nach zuvor nur zwei Saisonsiegen überhaupt das „Team der Stunde“ in der Bundesliga

Aito Garcia Reneses (ALBA-Cheftrainer): „Göttingen hat nach einem schwachen Saisonstart zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen. Dabei hat vor allem die verbesserte Form von Kyan Anderson eine große Rolle gespielt, der Göttingen mit im Schnitt 30 Punkten zu den drei Siegen geführt hat. Die zweite wichtige Verbesserung ist die Verpflichtung von Alex Ruoff vor vier Wochen, der ebenfalls großen Anteil an den drei Siegen hatte. Nicht einmal 40 Stunden nach dem Spiel in Valencia treffen wir in Göttingen auf eines der aktuell heißesten Teams der Liga.“

Jonas Mattisseck (ALBA-Guard): „Das ist wieder so ein Spiel, bei dem wir nicht einmal zwei Tage nach einem EuroLeague-Spiel kaum Zeit zum Luftholen haben. Aber ich denke, dass wir uns mittlerweile daran gewöhnt haben. Eine leichte Aufgabe wird das trotzdem nicht für uns, denn die Göttinger haben gerade einen richtig guten Lauf. Ich freue mich natürlich besonders auf das Wiedersehen mit Bennet Hundt, mit dem ich immer noch in Kontakt stehe. Er spielt in Göttingen eine super Saison und ich hoffe, dass es für ihn so weitergeht, denn er hat sich das wirklich verdient.“

Mit etwas mehr Glück hätten die Göttinger sogar vier Siege in Folge auf der Habenseite haben können, denn vor vier Wochen waren die von Ex-Albatros Bennet Hundt mit 19 Punkten angeführten Leinestädter in München drauf und dran, dem Meister FC Bayern die erste Saisonniederlage in der easyCredit BBL beizubringen. Aber Petteri Koponen verhinderte das mit einem sensationellen Dreier in der Schlusssekunde zum Münchener 82:81-Sieg.

Der Aufschwung der Göttinger in den letzten Wochen kommt nicht von ungefähr, denn an der Seite des bei ALBA groß gewordenen 21-jährigen Bennet Hundt, der sich in der Universitätsstadt auf Anhieb mit im Schnitt 9,5 Punkten und 4.2 Assists zu einem Leistungsträger entwickelt hat, entpuppten sich nach einer gewissen Anlaufzeit auch andere Neuzugänge als Volltreffer.

Mit etwas mehr Glück hätten die Göttinger sogar vier Siege in Folge auf der Habenseite haben können, denn vor vier Wochen waren die von Ex-Albatros Bennet Hundt mit 19 Punkten angeführten Leinestädter in München drauf und dran, dem Meister FC Bayern die erste Saisonniederlage in der easyCredit BBL beizubringen. Aber Petteri Koponen verhinderte das mit einem sensationellen Dreier in der Schlusssekunde zum Münchener 82:81-Sieg.

Der Aufschwung der Göttinger in den letzten Wochen kommt nicht von ungefähr, denn an der Seite des bei ALBA groß gewordenen 21-jährigen Bennet Hundt, der sich in der Universitätsstadt auf Anhieb mit im Schnitt 9,5 Punkten und 4.2 Assists zu einem Leistungsträger entwickelt hat, entpuppten sich nach einer gewissen Anlaufzeit auch andere Neuzugänge als Volltreffer.

Neben dem vielseitigen belgischen Nationalspieler Elias Lasisi, dem athletischen US-amerikanischen Power Forward Terry Allen und dem seine erste Profi-Saison spielenden US-Center Dylan Osetkowski imponierte bei den jüngsten Göttinger Siegen vor allem der aus Bayreuth in die Universitätsstadt gewechselte US-Spielmacher Kyan Anderson mit 32 Punkten gegen Bonn, 24 Punkten in Bayreuth und 35 Punkten (BBL-Saisonrekord) am vergangenen Donnerstag gegen Frankfurt.

Ein weiteres wichtiges Puzzleteil fand Göttingens holländischer Trainer Johan Roijakkers im Dezember mit der Nachverpflichtung von Alex Ruoff. Der US-Allrounder, der bereits 2013 bis 2015 und 2016/17 für Göttingen auf den Positionen eins bis vier spielte, hebt das Göttinger Team mit seiner Vielseitigkeit und Spielintelligenz auf ein höheres Niveau. Am Donnerstag gegen Frankfurt glänzte er mit 23 Punkten (3/4 Dreier), neun Rebounds, drei Assists und zwei Steals.

Quelle: ALBA Berlin

Albatrosse zu Gast bei den Eisbären Bremerhaven

Der 13. Spieltag der easyCredit BBL schickt die Basketballer von ALBA BERLIN kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal auf eine große Busreise. Am Samstag (29. Dezember, 20:30 Uhr) werden die Berliner an der Nordsee von den Eisbären Bremerhaven erwartet, die als Tabellensechzehnter um den Klassenerhalt kämpfen. Ein Sieg würde nicht nur für einen guten Jahresabschluss sorgen, sondern wäre für die Berliner auch im Kampf um die vorderen Tabellenplätze sehr hilfreich.

Stimmen
Aito Garcia Reneses (Cheftrainer ALBA BERLIN): „Wir spielen gerade sehr viel Spiele hintereinander und müssen viel reisen, was nicht ganz einfach ist. Auch, weil es bei so vielen Spielen nicht immer einfach ist die Konzentration dauerhaft hochzuhalten. Bremerhaven hingegen wird gegen uns sehr motiviert und gut vorbereitet sein. Hinzukommt, dass sie gerade den Trainer gewechselt haben und so noch schwerer auszurechnen sind.“

Johannes Thiemann (Spieler ALBA BERLIN): „Bremerhaven ist ein Team, das wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen, auch wenn es erst drei Spiele gewonnen hat. Sie sind immer für einen Überraschungssieg gut, weswegen wir uns gründlich vorbereiten werden. So können wir dann hoffentlich ein erfolgreiches Spiel abliefern morgen.“

Infos
Nachdem die Albatrosse am Donnerstagabend in eigener Halle mit Gießen ein Team mit Play-off-Ambitionen besiegte (108:96), erwartet sie am Samstag in Bremerhaven eine Mannschaft, die sich für die laufende Spielzeit mehr als das derzeit Erreichte erhofft hatte. Nachdem die Eisbären im Sommer eine Partnerschaft mit der US-amerikanischen DME SportsAgency eingegangen sind, waren die Ambitionen groß. Vor allem der Name von Dan Panaggio, der die Academy zusammen mit seinem Bruder Mike in Daytona Beach/Florida betreibt und 2009 und 2010 als Assistenztrainer mit den LA Lakers zweimal NBA-Champion wurde, weckte an der Wesermündung große Hoffnungen.

Aber die Ideen des neuen Beraters aus den USA und auch die Spieler, die Panaggio über seine Agentur nach Bremerhaven lotste, brachten bislang nicht den gewünschten Erfolg, was darin mündete, dass Eisbären-Trainers Arne Woltmann, vor zwei Wochen wegen ausbleibender Siege entlassen wurde. Mitgesellschafter und Sportdirektor Dan Panaggio fungiert seitdem in Bremerhaven auch als Headcoach.

Die ersten beiden Spiele unter der neuen Führung gegen Braunschweig und in Frankfurt gingen zwar auch verloren, aber in Bremerhaven setzt man darauf, dass der frische Wind und einige Nachjustierungen am Kader helfen, das Steuer herumzureißen. Mit Gilbert Brown wurde ein neuer US-Forward verpflichtet und die Suche nach einem Ersatz für den von Panaggio vor einer Woche entlassenen Shooting Guard Jordan Brangers läuft auf Hochtouren.

Als Leistungsträger im Eisbären-Team haben sich neben dem routinierten US-amerikanischen Guard-Duo Chris Warren und Elston Turner vor allem der kräftige US-Center Keith Benson und Power Forward Darnell Jackson herauskristallisiert. Der vielseitige Jackson wurde 2008 mit Kansas NCAA-Champion, spielte von 2008 bis 2011 in drei Jahren 138 Spiele in der NBA und kam im Sommer von PAOK Saloniki nach Bremerhaven.

Eisbären Bremerhaven: Resultate der letzten vier Wochen
26.12. Frankfurt – Bremerhaven (easyCredit BBL) 84:77 (N) Jackson 19
15.12. Bremerhaven – Braunschweig (easyCredit BBL) 69:87 (N) Turner 20
09.12. Bremerhaven – Würzburg (easyCredit BBL) 85:87 (N) Watten 23

ALBA-Bilanz gegen Bremerhaven
29 Siege – 8 Niederlagen (in BHV/Bremen 16:3)
Bundesliga 20:6 / Pokal 3:1 / Playoffs 6:1
Höchster Sieg: 97:54 am 14. Februar 2016 in Bremen
Höchste Niederlage: 69:80 am 29. November 2015 in Berlin
Quelle: ALBA Berlin Pressestelle

Albatrosse am Sonntag zu Gast beim FC Bayern München

Am Sonntag (16. Dezember, 15 Uhr, live auf Telekom Sport) steht für die Basketballer von ALBA BERLIN in München das Spitzenspiel der easyCredit BBL beim FC Bayern auf dem Programm. Nach den erfolgreichen Comebacks von Peyton Siva und Joshiko Saibou sowie der Verstärkung durch Center Landry Nnoko gehen die Albatrosse mit großer Vorfreude in das erste von noch drei schwierigen Spielen vor Weihnachten, von denen gleich zwei bei den Münchenern ausgetragen werden. So spielt ALBA nur eine Woche nach dem Spiel am Sonntag – diesmal im Pokal – schon wieder beim FC Bayern.

Aito Garcia Reneses (Headcoach ALBA): „Bayern ist der Meister und präsentiert sich auch in dieser Saison sehr stark. Gegen solche starken Gegner siehst du immer am besten, wo du selbst stehst. Sie sind uns vielleicht überlegen, weil sie so viele große Spieler haben. Ihr Point Guard ist fast zwei Meter groß, ihre Forwards sind deutlich über zwei Meter. Wir sind da überall kleiner aufgestellt und müssen Wege finden, ihnen trotzdem einen guten Kampf zu liefern.“

Luke Sikma (Power Forward ALBA): „Unser Duell gegen die Bayern hat natürlich eine Vorgeschichte, die schon in den Köpfen ist. Aber wir spielen jetzt eine ganz neue Saison. Zu diesem frühen Saisonzeitpunkt kommt es für uns noch in erster Linie darauf an, unser Zusammenspiel zu perfektionieren. Am Anfang einer Woche, in der noch mehr wichtige Spiele auf uns warten, steht dabei im Vordergrund, unseren neuen Center Landry Nnoko zu integrieren.“

In einer solchen „Woche der Wahrheit“ gilt die von Coach Aito ausgegebene Devise „Volle Konzentration auf das nächste Spiel!“ noch mehr als sonst. Sich auf das Sonntagsspiel in München zu fokussieren, dürfte aber nicht schwer fallen, denn die Erinnerungen an die letzte Saison, in der ALBA den Bayern sowohl im Ulmer Pokalfinale als auch im Playoff-Finale denkbar knapp unterlag, sind bei vielen ALBA-Spielern noch frisch.

Für die in der BBL noch ungeschlagenen Bayern geht es vor Weihnachten neben Bundesliga und Pokal auch auf europäischer Ebene rund. So spielen die Bayern am heutigen Freitagabend noch ein wichtiges EuroLeague-Spiel gegen Zalgiris Kaunas (und Ex-Albatros Marius Grigonis).

Mit Blick auf die EuroLeague-Teilnahme haben die Münchener ihren Meisterkader um Stefan Jovic, Vladimir Lucic, Danilo Barthel sowie die Ex-Berliner Nihad Djedovic und Alex King im Sommer noch einmal kräftig aufgerüstet. Vom FC Barcelona kam der finnische Nationalspieler Petteri Koponen (ein exzellenter Dreierschütze) und aus Bamberg der schnelle Nationalspieler Maodo Lo und Center Leon Radosevic. Der Ex-Albatros ist nach dem verletzungsbedingten Ausfall von US-Center Devin Booker bei den Bayern besonders gefordert.

Den größten Namen verpflichteten die Münchener Anfang Oktober mit dem US-Amerikaner Derrick Williams. Der Power Forward, der als Nr-2-Pick des NBA-Drafts von 2011 der wohl namhafteste NBA-Star in der Bundesliga-Geschichte ist, hat sich mit seiner Beweglichkeit in der Zone und einem bis hinter die Dreierlinie reichenden Wurf schnell zur neuen Speerspitze der Münchener Offensive gemausert.

ALBA-Bilanz gegen den FC Bayern
18 Siege – 1 unentschieden – 24 Niederlagen (in München 5:15)
Beko BBL 8:6 / Playoffs 6:15 / Pokal 3:2 / EuroCup 0:1:1
Höchster Sieg: 81:55 am 24. Mai 2015 in Berlin
Höchste Niederlage: 58:97 am 16. Oktober 2016 in München

Quelle: ALBA BERLIN

 

Teil zwei der Heimspielwoche – ALBA BERLIN empfängt am Freitag Ludwigsburg

Nachdem die Basketballer von ALBA BERLIN am Dienstag im EuroCup mit einem 82:68 über Arka Gdynia ihren siebten Sieg im achten Saisonspiel feiern konnten, will das Team von Coach Aito in der easyCredit BBL an den außerordentlich erfolgreichen Saisonstart anknüpfen. Am Freitag (26. Oktober, 20:30 Uhr, live auf Telekom Sport) empfangen die Albatrosse in der heimischen Mercedes-Benz Arena die MHP RIESEN Ludwigsburg. Die Schwaben – in der vergangenen Saison ALBAs Gegner im Playoff-Halbfinale – kommen mit zwei Ex-Berlinern, Bogdan Radosavljevic und Konstantin Klein, nach Berlin. Umgekehrt freut sich bei ALBA der von seiner Verletzung genesene Johannes Thiemann auf das Wiedersehen mit seinem letztjährigen Team.

Aito Garcia Reneses (Trainer ALBA): „Wir treffen am Freitag auf eine Mannschaft, die vor allem defensiv sehr stark ist. Sie spielen dort mit einer exzellenten Einstellung und viel Intensität. Im Angriff zeichnet Ludwigsburg aus, dass sie viele Offensivrebounds holen. Da sind sie eine der besten Mannschaften der Liga. Insgesamt erwartet uns ein hartes Spiel gegen einen Klub, der nicht umsonst letzte Saison bis ins Halbfinale gekommen ist.“ Luke Sikma (Forward ALBA): „Wir kennen Ludwigsburg aus der letzten Saison sehr gut. Sie spielen einen sehr aggressiven und intensiven Basketball mit viel Physis. Sie hatten zwar nicht den allerbesten Saisonstart, sind aber trotzdem eine sehr gefährliche Mannschaft. Deswegen müssen wir gut ins Spiel reinkommen und auch unsere Fans früh mitnehmen.”

Während der bereits erwähnte Ex-Albatros Bogdan Radolsavljevic am Freitag auf zahlreiche seiner letztjährigen Kollegen treffen wird, verhält es sich mit Johannes Thiemann, im Sommer aus Ludwigsburg nach Berlin gewechselt, anders. Zwar ist dessen letztjähriger Trainer John Patrick noch immer Coach der Schwaben, allerdings wurden bis auf Kapitän David McCray und den unverwüstlichen, mittlerweile 35-jährigen Deutsch-Amerikaner Adam Waleskowski im Sommer alle Ludwigsburger Spieler ausgetauscht. Es kommt somit gewissermaßen zu einem Duell der Berliner Kontinuität mit der Ludwigsburger Neuerfindung.

Neben Radosavljevic, der sozusagen im Sommer mit Thiemann die Plätze getauscht hat, dürfte den ALBA-Fans vor allem der Name des einst bei ALBA aufgewachsenen Spielmachers Konstantin Klein ein Begriff sein. Der zuletzt in Bonn aktive Klein war zwar zu Beginn der laufenden Saison zwar verletzt, gab jedoch jüngst sein Comeback und dürfte auch gegen ALBA mit von der Partie sein.

Als auffälligster Neuzugang hat sich in den bisherigen Ludwigsburger Spielen der zunächst nur bis November verpflichtete US-Spielmacher Jordon Crawford erwiesen. Der mit 1,68 Metern kleinste Akteur der easyCredit BBL ist nicht nur mit 13,3 Punkten pro Spiel Ludwigsburgs Topcscorer, sondern verteilt im Schnitt auch 7,5 Assists. Folglich kommt es am Freitag zu einem Schlüsselduell auf der Aufbauposition zwischen Crawford und ALBAs Point Guard Peyton Siva, der im Schnitt auf 12,7 Punkte und starke 8,7 Assists kommt.

Eine echte Überraschungsverpflichtung gelang Ludwigsburg kurz vor Saisonbeginn mit dem athletischen und defensivstarken ehemaligen Bamberger Center Trevor Mbakwe. Dessen Einsatz am Freitag ist jedoch wegen einer Gehirnerschütterung derzeit noch fraglich. Bereits in der vergangenen Woche sprang dafür aber der kanadische Center Owen Klassen stark in die Bresche. Auf dem Flügel sorgen der von Bayern München ausgeliehene Nationalspieler Karim Jallow (21), der aus Bonn gekommene Malcolm Hill (23) sowie der vielseitige Kelan Martin (23) für frischen Wind in Ludwigsburg.Head Coach: John Patrick (50, USA, zwölfte Bundesliga-Saison, die siebte mit Ludwigsburg)

MHP RIESEN Ludwigsburg: Resultate der letzten vier Wochen
23.10. Le Mans – Ludwigsburg (Champions League) 64:54 (N) Klassen 13, Jones 10
20.10. Ludwigsburg – Oldenburg (easyCredit BBL) 67:85 (N) Martin 18, Hill 14
17.10. Ludwigsburg – Avellino (Champions League) 77:96 (N) Martin 17, Waleskowski 13
15.10. Bamberg – Ludwigsburg (easyCredit BBL) 93:91 n.V. (N) Crawford 24, Mbakwe 15
10.10. Banvit – Ludwigsburg (Champions League) 89:76 (N) Martin 17, Best 13
06.10. Göttingen – Ludwigsburg (BBL Pokal) 72:67 (N) Crawford 20, Martin 15
03.10. Ludwigsburg – Bremerhaven (easyCredit BBL) 75:58 (S) Martin 20, Waleskowski 13
29.09. Ludwigsburg – Frankfurt (easyCredit BBL) 83:76 (S) Jallow 24, Mbakwe 15

ALBA-Bilanz gegen Ludwigsburg
50 Siege – 19 Niederlagen (in Berlin 33-5)
BBL: 35-11 / Playoff: 11-4 / Pokal: 4-2 / Eurocup: 0-2
Höchster Sieg: 94:53 am 6. Oktober 2002 in Berlin
Höchste Niederlage: 83:106 am 30. März 1991 in Ludwigsburg

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Teil zwei des sechstägigen Auswärtstrips – Samstag in Ulm

Drei Tage nach dem 102:93-Erfolg in Limoges sind die Basketballer von ALBA BERLIN am kommenden Samstag (20. Oktober, 18 Uhr, live auf Telekom Sport und im FreeTV auf Sport1) zu Gast bei ratiopharm Ulm. Mit Zwischenstops in Paris und Stuttgart waren die Albatrosse am Donnerstag direkt aus Frankreich nach Baden-Württemberg gereist. Dort erwartet die ALBA-Akteure in Spiel zwei der „Auswärtstournee“ nicht nur ein direkter Konkurrent um die vorderen Tabellenplätze, sondern auch rund 6.200 stimmgewaltige Ulmer Fans.

Aito Garcia Reneses (Headcoach, ALBA): „Wir spielen im Moment sehr viele Spiele, was nicht einfach ist. Besonders die ganzen Reisen mitsamt vieler Verspätungen machen es uns schwer. Wir müssen vor dem Spiel gegen Ulm physisch regenerieren und dazu unsere Konzentration hochhalten. Vor allem, da Ulm eine sehr talentierte Mannschaft mit guter Offensive ist.“

Martin Hermannsson (Spieler, ALBA): „Wir müssen aus dem Spiel in Limoges die guten Dinge mit nach Ulm nehmen. Offensiv haben wir sehr gut gespielt, defensiv müssen wir am Samstag hingegen wieder besser werden. Dass wir jetzt eine ganze Woche am Stück unterwegs sind, hat Vor- und Nachteile: Klar ist das für den Körper durchaus anstrengend, andererseits ist der Trip eine gute Möglichkeit, weiter Teamchemie aufzubauen und sich besser kennenzulernen.“

Dass die Albatrosse nach den ersten Spieltagen mit 2:0 Siegen noch ungeschlagen und die Ulmer mit 0:2 noch ohne Sieg in der Bundesliga dastehen, sagt nur wenig über die Kräfteverhältnisse beider Mannschaft aus. So hatten die Ulmer mit einem Heimspiel gegen den Vorjahresmeister vom FC Bayern und einem Gastspiel beim Halbfinalisten aus Oldenburg ein schweres Startprogramm in die neue Saison. Die Tatsache, dass beide Spiele erst in den Schlussminuten oder der Verlängerung entschieden wurden, lässt erahnen, dass ALBA sich am vierten Spieltag der easyCredit BBL auf einen schwierigen Gegner einstellen muss.

Wie schon in Limoges, bekommen es die Berliner hierbei nicht nur mit einer qualitativ hochwertig besetzten Ulmer Mannschaft, sondern auch mit deren lautstarken Anhängern zu tun. Die erzeugen regelmäßig eine der enthusiastischsten und eindrucksvollsten Kulissen in der easyCredit BBL und werden genau dies aller Voraussicht nach auch am Samstag wieder tun.

Besonders motiviert dürfte dann auch der Ex-Albatros Ismet Akpinar sein. Von 2013 bis 2017 spielte der Point Guard für ALBA und reifte dort vom NBBL-Spieler zum Bundesligaprofi. An der Seite der Ulmer Galionsfigur Per Günther und dem neuen US-Spielmacher Patrick Miller (spielte schon mit Partizan Belgrad im EuroCup gegen ALBA) ist Akpinar in Ulm jetzt meist auf der Position zwei zu Hause, wo er vor zehn Tagen im EuroCup gegen Galatasaray Istanbul mit 26 Punkten und vier Assists eine neue persönliche Karrierebestleistung aufstellte.

Aber auch abseits der Guardpositionen haben ALBAs Gastgeber einige offensive Power in ihren Reihen. So strahlen auch der auf dem Flügel beheimatete US-amerikanische Dreierspezialist Katin Reinhardt (im Vorjahr 42 Prozent) und der explosive und pfeilschnelle neue US-Forward Javonte Green große Korbgefahr aus. Unter den Körben machen der aus Ludwigsburg nach Ulm gewechselte Dwayne Evans und der neuseeländische Nationalspieler Isaac Fotu das Ulmer Spiel mit ihrer Beweglichkeit sehr schnell und dem Berliner Spiel durchaus ähnlich.

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Alba Berlin – Saison startet mit drei Heimspielen

Die ALBA-Saison 2018/2019 beginnt mit drei Heimspielen – jeweils aus den drei Wettbewerben, in denen Coach Aito und sein Team antreten. Am Samstag, dem 29. September beginnt die Spielzeit mit einem Hauptrunden-Heimspiel in der easyCredit BBL gegen Science City Jena. Am folgenden Dienstag, dem 2. Oktober empfangen die Albatrosse in der Mercedes-Benz Arena Tofas Bursa zum ersten EuroCup-Gruppenspiel und am Sonntag, dem 7. Oktober steht im Viertelfinale des BBL Pokals ein Heimspiel gegen medi Bayreuth auf dem Programm. Für diese erste Runde im nun wieder im klassischen Modus gespielten Pokal müssen die Berliner aufgrund ihrer belegten Heimarena in die Max-Schmeling-Halle umziehen. Die easyCredit BBL hat bisher die ersten sieben Spieltage 2018/2019 inklusive Uhrzeiten terminiert. Darüber hinaus stehen auch alle ALBA-Heimspiele im Kalenderjahr 2018 mit Wochentag und Zeit fest.

Der Einzelkarten-Vorverkauf für die ersten Heimspiele beginnt voraussichtlich Ende August. Bereits im vollen Gange ist hingegen der Dauerkarten-Verkauf, bei dem sich die Preise zum sechsten Mal in Folge nicht erhöht haben. Eine ALBA-Dauerkarte ist erhältlich ab 35 € (EuroCup), 115 € (easyCredit BBL) oder 130 € (Kombi) und sie bietet viele Vorteile wie 42 Ersparnis gegenüber Einzelkarten, dem gleichen Sitzplatz in allen Spielen, 10 Prozent Rabatt auf Fanartikel, Schnuppertage für Familie und Freunde und vieles mehr.

Alba Basketballteam

Peyton Siva bleibt ein Albatros – Kaderplanung abgeschlossen

Point Guard Peyton Siva läuft weiterhin für ALBA BERLIN auf. Der 2017/2018 im BBL First Team als bester Point Guard der Liga ausgezeichnete US-Amerikaner hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und geht damit in seine dritte Saison für die Albatrosse. In der vergangenen Spielzeit erzielte der 27-Jährige in der easyCredit BBL 11,9 Punkte, 5,8 Assists und 2,2 Rebounds pro Partie. Im EuroCup kam er auf 11,3 Zähler, 6,3 Assists und 3,3 Rebounds pro Partie. Die ALBA-Kaderplanung für die Saison 2018/2019 ist nun abgeschlossen und weist viel Kontinuität auf. Der 12er-Kader setzt sich zusammen aus sieben Profis, die aus der vergangenen Saison geblieben sind (Clifford, Giffey, Peno, Saibou, Schneider, Sikma, Siva), vier neuen Verstärkungen (Griedaitis, Hermannsson, Ogbe, Thiemann) sowie weiterhin einem Spot für die Perspektivspieler der ALBA Jugend, die regelmäßig mit den Profis trainieren und parallel mit einer Doppellizenz für Lok Bernau in der ProB im Einsatz sein werden. Dazu geht der Trainer- und Betreuerstab um Head Coach Aito komplett unverändert in die kommende Spielzeit. Die beiden US-Guards Spencer Butterfield und Steve Vasturia werden hingegen nicht zu ALBA zurückkehren.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Peyton ist ein sehr guter und wichtiger Spieler für uns. Wir haben viel investiert, um ihn in Berlin zu halten und am Ende hat er sich trotz höher dotierter Angebote für uns entschieden. Unsere Kaderplanung ist damit abgeschlossen. Nach den guten Leistungen in der vergangenen Saison haben viele unserer Spieler Angebote von anderen Clubs erhalten. Daher sind wir umso glücklicher, dass es uns gelungen ist, den Großteil des Teams zusammenzuhalten und gezielt zu verstärken. Wir bedanken uns herzlich bei Spencer Butterfield und Steve Vasturia für ihren Einsatz und ihre Leistungen und wünschen ihnen alles Gute für die weitere Karriere.“

Peyton Siva: „Ich freue mich sehr darauf, meine Karriere bei ALBA fortzusetzen. Ich mag die Stadt, die Organisation und den ganzen Staff sehr. Hier habe die Möglichkeit, weiterhin von einem der besten Trainer zu lernen und gleichzeitig mit Teammates zu spielen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Die letzte Saison war toll, aber gleichzeitig hat sie das Gefühl hinterlassen, dass noch eine Rechnung offen ist. Ich freue mich darauf, das, was wir in der vergangenen Spielzeit aufgebaut haben, weiter zu verbessern.“

ALBA BERLIN Basketballteam

Chance zur Revanche in Bremerhaven am Sonntag

Wenn die Basketballer von ALBA BERLIN am Sonntag (11.3., 15 Uhr) in der easyCredit BBL bei den Eisbären Bremerhaven antreten, ruft das Erinnerungen an das Hinspiel am zweiten Spieltag der Saison wach, das ALBA überraschend 64:66 verloren hat. Fünf Monate später muss der Tabellenzweite, der im weiteren Saisonverlauf gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte kein weiteres Spiel mehr verloren hat, diesem frühen Ausrutscher nicht mehr hinterhertrauern. Vielmehr will das Team von Coach Aito mit einem Auswärtssieg an der Nordsee seinen Verfolgerplatz hinter Bayern München festigen. Aito Garcia Reneses (Cheftrainer ALBA): „Seit dem Anfang Oktober verlorenen Hinspiel haben wir uns in vielen Belangen sehr verbessert, aber es gibt immer noch viel Luft nach oben. Wir müssen uns von Spiel zu Spiel weiter steigern. Bei nur noch einer Partie pro Woche haben wir jetzt mehr Zeit, im Training an vielen Dingen zu arbeiten und ich hoffe, dass wir das Erlernte im Spiel in Bremerhaven auch auf dem Parkett umsetzen.“

Stefan Peno (Guard ALBA): „Natürlich haben wir nicht vergessen, wie sie uns in Berlin geschlagen haben. Aber das ist lange her und wir sind heute ein viel besser eingespieltes Team als damals – genauso allerdings auch Bremerhaven. Es geht deshalb auch nicht um eine Revanche für eine schon lange zurückliegende Niederlage, sondern wie immer darum, unser Spiel so gut wie möglich zu spielen und zu gewinnen.“ Die Eisbären konnten im weiteren Saisonverlauf die durch den Sieg in Berlin geweckten Hoffnungen nicht erfüllen. Die Norddeutschen gewannen bis Dezember nur noch ein weiteres Spiel (gegen das Schlusslicht Tübingen) und trennten sich kurz vor Weihnachten von Trainer Sebastian Machowski.

Unter Nachfolger Arne Woltmann hat sich Bremerhaven zwar mittlerweile mit Siegen über Würzburg sowie in Bonn und Tübingen auf den 15. Platz hochgearbeitet. Aber die Abstiegsgefahr ist damit noch lange nicht endgültig gebannt, zumal die anderen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, Göttingen und Erfurt, gerade personell noch einmal nachgerüstet haben. Angeführt wird das Eisbären-Team von US-Spielmacher Jordan Hulls, der mit 4,4 Assists und 14,1 Punkten pro Spiel eine sehr gute Balance aus eigenen Punkten und klugen Anspielen findet. Dabei setzt er die Gegner vor allem durch seine hohe Treffsicherheit von der Dreierlinie (52,5 Prozent) unter Druck. An seiner Seite zählt auch der kanadische Combo Guard Johnny Berhanemeskel zu den gefährlichsten Schützen in der easyCredit BBL.

Unter dem Korb setzen die Eisbären mit Geoffrey Groselle auf einen der talentiertesten jüngeren Center in der easyCredit BBL. Der 25-Jährige legte am vergangenen Spieltag gegen Bonn mit 26 Punkten und sieben Rebounds seine Saisonbestleistung auf. Ganz besonders auf das ALBA-Gastspiel freut sich der im Sommer aus der ALBA-Jugend an die Nordsee gewechselte Jannes Hundt, dessen Bruder Bennet aber leider (wie auch Bogdan Radosavljevic) am Sonntag bei ALBA verletzungsbedingt noch nicht wieder mitwirken kann. Head Coach: Arne Woltmann (43, GER, erste Bundesliga-Saison als Hedcoach der Eisbären).  ALBA-Bilanz gegen Bremerhaven: 28 Siege – 8 Niederlagen (in BHV/Bremen 15:3);  Bundesliga 19:6 / Pokal 3:1 / Playoffs 6:1; Höchster Sieg: 97:54 am 14. Februar 2016 in Bremen;  Höchste Niederlage: 69:80 am 29. November 2015 in Berlin.

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Doppelspieltag mit ALBA und Bernau in der Mercedes-Benz Arena

ALBA BERLIN startet am Samstag (27. Januar, 18 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Mitteldeutschen BC in die Rückrunde der easyCredit BBL. Das Spiel ist Teil des gemeinsamen Heimspieltags, mit dem ALBA seine Kooperation mit ProB-Team Lok Bernau in der Mercedes-Benz Arena feiert. Lok Bernau empfängt um 15 Uhr an selber Stelle in einem Punktspiel die Cuxhaven Baskets. Für den Besuch des Doppelspieltags entstehen keine Zusatzkosten, alle ALBA-Tickets für die Bundesligapartie gelten auch für das ProB-Spiel (freie Platzwahl in den Blöcken 205 bis 208). Die Mercedes-Benz Arena öffnet 14 Uhr. Aito Garcia Reneses (Cheftrainer ALBA BERLIN): „Angesichts unserer physischen Probleme müssen wir uns daran erinnern, wie glücklich wir das Hinspiel beim MBC in Weißenfels erst in der Verlängerung gewonnen haben. Der MBC spielt einen sehr intensiven Basketball und kann auf einige sehr erfahrene Leistungsträger zurückgreifen. Wir müssen hochkonzentriert sein, wenn wir das Spiel gewinnen wollen.

Der 2016 abgestiegene Mitteldeutsche BC hat unter seinem neuen montenegrinischen Trainer Igor Jovovic in der vergangenen Saison als souveräner ProA-Champion den sofortigen Wiederaufstieg in die easyCredit BBL geschafft und hat sich dort in der Hinrunde mit 5:13 Siegen teuer verkauft. Mit etwas mehr Glück hätten sogar noch mehr Siege zu Buche stehen können, denn der MBC hat in der Hinrunde drei Heimspiele erst nach Verlängerung verloren, unter anderem das gegen ALBA. Igor Jovovic, mit 35 der jüngste Trainer in der easyCredit BBL, hat im 37-jährigen Marcus Hatten den routiniertesten Spielmacher der Liga auf dem Parkett. Der erfahrene Point Guard ist in seiner 15. Profisaison (der vierten für die Weißenfelser) als bester Dreierschütze und bester Passgeber der Kopf des MBC. Unter seiner Regie erlauben sich die Weißenfelser die drittwenigsten Ballverluste in der easyCredit BBL.

Für den Kontrapunkt im MBC-Backcourt sorgt an seiner Seite der zehn Jahre jüngere Guard Lamont Jones. Wie Hatten sitzt auch Jones nur selten auf der Bank und attackiert als Topscorer des MBC unermüdlich die gegnerische Verteidigung. Gefährliche Schützen mit im Schnitt zweistelliger Punktausbeute sind Djordje Drenovac und Jordan Sibert. Im Frontcourt vertraut der MBC, der für die Rückrunde noch nach einer Verstärkung sucht, auf die Athletik des US-Amerikaners Kruize Pinkins und die Routine des Serben Djordje Pantelic.

Lok Bernau empfängt Cuxhaven

Vor der Partie zwischen ALBA und dem MBC empfängt ProB-Ligist Lok Bernau ab 15 Uhr ebenfalls in der Mercedes-Benz Arena die Cuxhaven Baskets. Im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA und Lok Bernau werden die größten Talente der ALBA Jugend in der ProB an das Profiniveau herangeführt, wodurch das Team aus der brandenburgischen Kleinstadt vor den Toren Berlins gleichzeitig wertvolle Verstärkungen für seinen Kader erhält. Diese Partnerschaft besteht nun in ihrer zweiten Saison und hat bereits Früchte getragen. Tim Schneider wurde dank seiner Erfahrungen in der ProB der Weg in den ALBA-Profikader geebnet und viele weitere ALBA-Talente wie Bennet Hundt, Hendrik Drescher, Jonas Mattisseck, Ferdinand Zylka oder Kresimir Nikic werden aktuell auf eine Profikarriere vorbereitet.

Gegner Cuxhaven wird in dieser Saison vom Ex-Albatros Jannes Hundt angeführt. Leider entfällt das Bruderduell aufgrund der Verletzung von Albatros-Nachwuchsspieler Bennet Hundt. Interessant bleibt das Spiel für ALBA-Fans trotzdem, denn es spielen ja noch eine ganze Reihe anderer ALBA-Nachwuchsspieler für Lok, das allerdings ebenfalls momentan vom Verletzungspech verfolgt wird. Nachdem sich vor zwei Wochen auch der US-Amerikaner Kory Brown verletzt hat, haben die Trainer Rene Schilling und Sebastian Trzcionka am vergangenen Spieltag erstmals den 16-jährigen Malte Delow aus ALBAs NBBL-Team in die Mannschaft geholt, der so am vergangenen Wochenende in Rostock (vor über 3.000 Zuschauern!) sein fünfminütiges Debüt in der zweiten Liga gab – die Kooperation zwischen ALBA und Lok macht auch so etwas möglich.

Das Spiel bei den Rostockern, die alle Hebel in Bewegung setzen, um in die ProA und bald auch in die erste Liga aufzusteigen, ging zwar verloren. Aber die ProB präsentiert sich in dieser Saison sehr ausgeglichen, so dass Lok Bernau auch als Tabellenvierter noch gute Chancen hat, seine Ausgangsposition für die Playoffs an den verbleibenden fünf Spieltagen zu verbessern. Ein Sieg über Cuxhaven, den Kooperationspartner der Eisbären Bremerhaven, soll da der erste Schritt sein.

Quelle: ALBA Berlin

Steve Vasturia wird ein Albatros

Foto: Sportick

Steve Vasturia verstärkt den Backcourt der Albatrosse. Der 22 Jahre alte und 1,96 Meter große US-Guard ist am Montag in Berlin eingetroffen und hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison mit einer Option für die kommende Spielzeit erhalten. Vasturia ist Absolvent der renommierten Notre Dame University, wo er in der letzten Saison 2016/2017 13,1 Punkte, 3,9 Rebounds und 3,3 Assists im Schnitt erzielte. Vasturia ist in der easyCredit BBL ab sofort und im EuroCup zum Start der TOP16-Rückrunde einsatzberechtigt. ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Aufgrund der Verletzungen von Spencer Butterfield und Bennet Hundt waren wir auf der Suche nach einer Verstärkung. Wir wollten jedoch nur nachverpflichten, wenn wir einen Spieler finden, der zu uns passt und für den wir eine Perspektive bei ALBA sehen. Steve Vasturia ist ein junger, talentierter Guard mit viel Spielintelligenz und harter Verteidigung, der das Potential hat sich in den kommenden Jahren bis zum Topniveau in Europa zu entwickeln. Daher passt er sehr gut zu unserem Programm unter Coach Aito.“

Steve Vasturia: „Ich bin glücklich, dass ich die Chance bekomme, mich bei einem Team wie ALBA zu beweisen. Sie spielen eine tolle Saison bisher und ich bin froh, dazu nun meinen Beitrag leisten zu können. Ich freue mich auf die Herausforderung und bin sehr gespannt auf Berlin, eine spannende Stadt, von der ich schon viel Gutes gehört habe.“ Steve Vasturia, der mit vollem Vornamen Stephen Paul heißt, stammt aus einer Sportlerfamilie. Sein Vater spielte Football und Baseball und seine Mutter war Basketballerin. Er wurde am 10. Februar 1995 in Medford, New Jersey geboren und besuchte die Saint Joseph’s Preparatory School in Philadelphia, bis er sich dem renommierten Team der Notre Dame University anschloss. Vasturia bestritt alle vier Spielzeiten mit den „Fighting Irish“ und erreichte 2016 das Halbfinale des NCAA-Tournaments. In seiner Senior-Saison legte er 13,1 Punkte, 3,9 Rebounds und 3,3 Assists im Schnitt auf. Mit 91 Prozent (91/100) Treffern von der Freiwurflinie im Senior-Jahr hält Vasturia den Notre-Dame-Rekord für die beste Saison-Freiwurfquote.
Quelle: ALBA Berlin