Gemeinsamer Heimspieltag von ALBA Frauen und -Männern

Das Frauenteam und die Männermannschaft von ALBA BERLIN bestreiten einen gemeinsamen Heimspieltag in der Mercedes-Benz Arena. Am Samstag, dem 23. November treffen dort zuerst die ALBA-Frauen um 15 Uhr auf Opladen (Einlass ab 14 Uhr) und im Anschluss um 18 Uhr das Männerteam auf die EWE Baskets. Ein Ticket für das Oldenburgspiel ist ohne Aufpreis gleichzeitig für das Frauenspiel gültig.

Frauen-Cheftrainer Cristo Cabrera: „Meine Mannschaft freut sich riesig darauf, ein offizielles Spiel in einer Arena wie der Mercedes-Benz Arena austragen zu können. An dieses Spiel werden sich alle Beteiligten noch lange erinnern. Dieses Event ist eine große Gelegenheit, um mehr Aufmerksamkeit und Begeisterung für den Frauenbasketball zu erzeugen.“

Beide Spiele werden als ein zusammenhängendes Event behandelt. Der Eintritt für das Zweitliga-Punktspiel der ALBA-Frauen ist ohne Aufpreis im regulären Ticket für das Herren-Bundesligaspiel gegen die EWE Baskets enthalten. Dies gilt auch für Dauerkarten und alle bereits verkauften Karten für das Oldenburg-Spiel. Bei der Partie der Frauen besteht freie Platzwahl in Teilen des Unterrangs und für das Frauenspiel erfolgt der Einlass nur über den Haupteingang (auch für Inhaber von Premium- und VIP-Karten).

ALBA BERLIN verfügt über die größte Mädchen- und Frauenbasketballabteilung aller deutschen Klubs. Knapp 400 Mädchen und Frauen spielen inzwischen für ALBA im Spielbetrieb, hinzu kommen mehrere Tausend Mädchen, die im breit angelegten Schul- und Kitaprogramm regelmäßig mit und bei ALBA trainieren. In den kommenden Jahren soll die erste Frauenmannschaft des Klubs, die derzeit in der 2. Damen Basketball Bundesliga spielt, nicht nur in die erste Liga aufsteigen, sondern dort auch zu einem Titelanwärter werden.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda scoutet jetzt nicht mehr nur Spieler, sondern auch Spielerinnen, und überträgt das erfolgreiche Konzept aus dem Männerprofiteam in den Frauenbereich. Junge Talente sollen weiterentwickelt werden und gleichzeitig zum sportlichen Erfolg beitragen. Mit Erika Livermore wurde erstmals in der ALBA-Geschichte eine ausländische Profispielerin verpflichtet und das junge Team wurde mit Erstliga-erfahrenen Spielerinnen wie Ireti Amojo oder Lena Gohlisch verstärkt. Außerdem wurde in die Infrastruktur investiert. Es gibt Wohngemeinschaften für Spielerinnen, eine noch bessere physische und psychologische Betreuung der Athletinnen durch eine eigene Athletiktrainerin, einen eigenen Physiotherapeuten und eine Sportpsychologin. Darüber hinaus sind die Spielerinnen der DBBL-Mannschaft und der WNBL (weibliche U18-Bundesliga) nun auch Teil des von ALBAs Individualtrainer Carlos Frade angeführten, klubeigenen Spielerentwicklungsprogramm. 

Quelle: ALBA Berlin

EuroLeague-Champion ZSKA Moskau zu Gast

Eine Woche nach dem Gastspiel beim Topfavoriten FC Barcelona spielt ALBA BERLIN am kommenden Freitag (25.10., 20 Uhr) in der Mercedes-Benz Arena gegen den amtierenden EuroLeague-Champion ZSKA Moskau. Die Russen sind nach drei Spieltagen neben Barcelona das einzige noch ungeschlagene Team in der EuroLeague. Die Vorfreude der ALBA-Fans auf dieses Highlight ist groß: Es wurden bereits knapp 11.000 Tickets für die Partie verkauft.

Stimmen

Aito Garcia Reneses (ALBA-Cheftrainer):“Die Rückkehr von Peyton Siva hilft uns, intensiver und schneller zu spielen, so wie es unser Stil ist. Jetzt brauchen wir nur noch mehr Rebounds, um unser Tempospiel in Gang zu bringen. Angesichts der jetzt anstehenden drei EuroLeague-Spiele innerhalb von einer Woche bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es möglich ist, all diese Partien auf unsere bevorzugte Weise zu spielen.“

Tyler Cavanaugh (ALBA-Power Forward): „Jedes Spiel und jeder Ballbesitz wiegt in der EuroLeague sehr schwer. Aber vielleicht ist der Erfolgsdruck für ALBA als Neuling geringer als für den Titelverteidiger. Gegen den zu spielen, ist für uns eindeutig eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Ich brenne darauf, gegen Spieler wie Kyle Hines zu spielen, der hier als Amerikaner eine große und erfolgreiche Karriere gemacht hat.“

Infos

Maßgeblichen Anteil an der bisher makellosen Bilanz von ZSKA in der EuroLeague hat die Präzision, die die Moskauer mit 43 Dreiern bei einer Trefferquote von 45,8 Prozent aus der Distanz an den Tag legen. Aber die Albatrosse müssen sich diesbezüglich nicht verstecken. Mit 41 Dreiern und einer Trefferquote von 43,6 Prozent sind sie nach drei Spieltagen nach ZSKA das zweitbeste Dreier-Team der EuroLeague.

ZSKA, das in der UdSSR bzw. Russland schon 50 Mal den nationalen Titel gewann (zuletzt 17 Mal  in Folge) ist auch in der EuroLeague ein Dauergast beim alljährlichen Final Four. Nur eines der letzten 17 Finalturniere fand 2011 ohne die Moskauer statt, die 2006, 2008, 2016 (in einem packenden Finale gegen Fenerbahce in Berlin) sowie zuletzt 2019 EuroLeague-Champion wurden.

Verteidigen muss der griechische Trainer Dimitris Itoudis, der von 1999 bis 2012 bei Panathinaikos der Assistent der Trainerlegende Zeljko Obradovic war, bevor ihn ZSKA 2014 engagierte, den EuroLeague-Titel aber mit einem stark umgebauten Aufgebot. Mit Nando De Colo (Fenerbahce), Sergio Rodriguez (Mailand) und Cory Higgins (Barcelona) haben nämlich drei wichtige Leistungsträger den Champion im Sommer verlassen.

Die Neuzugänge, die die Lücken stopfen sollen, können sich aber durchweg sehen lassen. So kommt der neue US-Spielmacher Mike James als Topscorer der letztjährigen EuroLeague-Saison aus Mailand nach Moskau, wo er jetzt im Backcourt die früheren Bamberger Daniel Hackett und Janis Strelnieks sowie den NBA-erfahrenen Ron Baker an seiner Seite hat.

Auf dem Flügel erhält der diesjährige „Finals-MVP“ Will Clyburn Unterstützung vom neuen US-Kollegen Darrun Hilliard. Die Top-Verpflichtung des Sommers landete ZSKA auf der Centerposition mit dem langen Griechen Kosta Koufas, der nach elf Jahren in der NBA nach Europa zurückkehrt. Sein EuroLeague-Debüt hat sich wegen einer Knieverletzung verzögert, soll aber kurz bevor stehen.

Dass ZSKA bislang auch ohne seinen griechischen Riesen gut über die Runden gekommen ist, verdanken die Russen dem unverwüstlichen Kyle Hines, der die EuroLeague schon viermal gewonnen hat, zweimal als bester Verteidiger ausgezeichnet wurde und seine nur 1,98 Meter in der Zone mit großer Spielintelligenz und sensationeller Sprungkraft kompensiert. An seiner Seite hat der im Sommer nach Moskau gewechselte deutsche Nationalcenter Johannes Voigtmann auf Anhieb seinen Platz bei ZSKA gefunden.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA BERLIN vor schwerer Auswärtsaufgabe

Nach einer mit drei Siegen und Spielen in fünf Tagen sehr intensiven letzten Woche konnten sich die Basketballer von ALBA BERLIN zuletzt über eine viertägige Verschnaufpause freuen. Diese endet nun am Freitag (11. Oktober, 19:30 Uhr MEZ, live auf MagentaSport) schon wieder mit einem denkbar schweren Auswärtsspiel in der Turkish Airlines EuroLeague. Im 16.000 Zuschauer fassenden Istanbuler Sinan Erdem Dome werden die Berliner am zweiten Spieltag vom letztjährigen EuroLeague-Finalisten sowie türkischen Meister Anadolu Efes erwartet.

Stimmen:
Aito Garcia Reneses (Headcoach): „Wir sind gegen Zenit gut in die EuroLeague gestartet, aber wir müssen auf dem Boden bleiben, denn in der EuroLeague gibt es so viele Teams, die besser sind als wir. Efes, das im Vorjahr das Finale erreicht hat, ist eines der besten Teams in der Liga. Sie haben viele richtig gute und physisch starke Spieler auf allen Positionen, die es uns am Freitag sehr schwer machen werden. Zum Beispiel spielt auf der Position eins Vasilije Micic sehr stark und genauso gut wie Shane Larkin, der in der vergangenen Saison der beste Spielmacher der EuroLeague war.“

Landry Nnoko (Center ALBA): „Wir haben diesen Sommer schon beim Vorbereitungsturnier in Zadar gegen Efes gespielt, das uns da deutlich geschlagen hat. Das hat uns vor Augen geführt, wo wir in dieser EuroLeague stehen. Ich freue mich sehr darauf, jetzt wieder gegen diese starke Mannschaft zu spielen und dabei ein paar Dinge besser zu machen als letztes Spiel. Gegen Zenit haben wir davon profitiert, dass wir den Kern der letztjährigen Mannschaft zusammengehalten haben. Aber Efes hat das auch und ist schon eingespielt. Das wird in Istanbul richtig schwer für uns, aber für solche großen Herausforderungen spielen wir in der EuroLeague.“

Konnte ALBA bei den letzten Spielen den Umstand nutzen, dass man bei nur drei Neuzugängen mehr auf dem in der vergangenen Saison erarbeiteten Zusammenspiel aufbauen konnte als die deutlich stärker umgebauten Gegner, bekommt man es gegen Efes mit einem ganz anderen Gegner zu tun. Trainer Ergin Ataman ist es gelungen, das erfolgreichste Team der Efes-Vereinsgeschichte nahezu komplett zusammenzuhalten.

Lediglich der Australier Brock Motum wurde durch US-Power Forward Alec Peters ersetzt, der im Sommer vom EuroLeague-Champion ZSKA Moskau nach Istanbul gewechselt ist. Außerdem kam für den während der WM-Vorbereitung verletzten Franzosen Adrien Moerman der US-Power Forward Chris Singleton vom FC Barcelona an den Bosporus. Auf allen anderen Positionen geht Efes unverändert in die neue Saison.

Maßgeblich verantwortlich für den großen Erfolg in der letzten Saison waren die Spielmacher Shane Larkin und Vasilije Micic. Der NBA-erfahrene schnelle und extrem korbgefährliche Larkin und der mit 1,96 Metern für diese Position groß gewachsene serbische Nationalspieler ergänzten sich im Vorjahr beim Spielaufbau mit zusammen 25 Punkten und neun Assists nahezu perfekt.

Ohne Larkin, der den Saisonauftakt wie der normalerweise neben ihm auf der Position zwei startende Franzose Rodrige Beaubois verpasste, kassierte Efes am ersten EuroLeague-Spieltag eine 64:74-Niederlage gegen den FC Barcelona. Gegen ALBA will Efes diesen Fehlstart am Freitag – womöglich mit Larkin und Beaubois, die am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen sind – im zweiten Heimspiel unbedingt korrigieren.

Als größter Trumpf hat sich für Efes schon in der vergangenen Saison eine sehr starke Verteidigung erwiesen. Das Rückgrat der Defense bildet dabei US-Center Bryant Dunston, der schon zweimal (2014 und 2015) als bester Verteidiger der EuroLeague ausgezeichnet wurde. Auch der große deutsche Nationalcenter Tibor Pleiß und der physisch starke Power Forward Chris Singleton sind gute Verteidiger. Neuzugang Alec Peters hat sich unterdessen aus dem Stand zum neuen Topscorer von Efes gemausert.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA verpflichtet erste ausländische Profispielerin

Erika Livermore Foto: ALBA Berlin

Für die Saison 2019/2020 in der 2. Damen Basketball Bundesliga hat ALBA BERLIN mit Erika Livermore erstmalig eine aus dem Ausland stammende Profispielerin verpflichtet. Die 26-jährige US-Amerikanerin spielt auf der Position des Power Forwards und war zuletzt in Spanien für Pacisa Alcobendas aktiv. Livermore erhält einen Einjahresvertrag in Berlin.

ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi: „Erika ist die erste ausländische Profispielerin bei ALBA BERLIN, was ein neuer Schritt für uns ist. Die Mädchen- und Frauenbasketballabteilung bei ALBA ist die größte aller deutschen Clubs und wächst weiter. Wir werden den Frauenbasketball in Zukunft noch stärker pushen und sichtbar machen.“

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Genau wie im Männerbereich wollen wir auch bei den Frauen junge Talente weiterentwickeln und gleichzeitig sportlichen Erfolg haben. Wir erhoffen uns von Erika, dass sie ihre große Erfahrung einbringt und ihre Mitspielerinnen anführt. Erika ist eine sehr variable Spielerin. Sie kann unter dem Korb scoren, hat einen guten Wurf und einen großen Basketball-IQ. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie uns helfen wird, unser Programm weiterzubringen.“

Erika Livermore: „Ich freue mich sehr, ab sofort ein Teil von einem so renommierten Klub wie ALBA BERLIN zu sein. Es ist toll, hier die erste professionelle Importspielerin zu sein. Meine Verpflichtung ist ein Zeichen dafür, dass ALBA es mit der Entwicklung des Frauenbasketballs ernst meint. Himar Ojeda hat mich früh wissen lassen, dass der Klub das Programm in Zukunft noch stärker fördern und vorantreiben will und ich bin froh, meinen Teil dazu beitragen zu können. Ich bin eine der älteren Spielerinnen im Team und werde versuchen, mit gutem Beispiel voranzugehen und ein Vorbild für die jüngeren Spielerinnen zu sein.“

Vita Erika Livermore
Erika Katherine Livermore wurde am 02. März 1993 in Nazareth im US-Bundestaat Pennsylvania geboren. Nachdem sie im Jahr 2011 an der örtlichen Nazareth High School ihren Abschluss gemacht hatte, zog es die 1,85 Meter große US-Amerikanerin zum Studieren und Basketball spielen an die Fairleigh Dickinson University. Dort etablierte sich Livermore bereits in ihrem ersten Collegejahr als eine der wichtigsten Stützen im Team der Knights und füllte diese Rolle auch für den Rest ihrer Zeit an der Uni aus. Ihre statistisch gesehen beste Saison absolvierte sie in ihrem vierten Collegejahr, in welchem sie im Schnitt 18,5 Punkte, 10 Rebounds und 2,3 Blocks pro Spiel auflegte. Nach ihrem Collegeabschluss startet Livermore im Januar 2017 in England ihre Profikarriere. Nach einer Zwischenstation in Australien ging sie nach Spanien, wo die 26-Jährige in den vergangenen beiden Spielzeiten je eine Saison für Anares Rijora und Pacisa Alcobendas in der zweiten spanischen Liga spielte und dort starke Zahlen auflegte.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA-Trio bei der Weltmeisterschaft in China

Während sich die Mannschaft von ALBA BERLIN dieser Tage intensiv auf die kommende Saison vorbereitet, steht für drei Albatrosse vor dem Saisonstart noch ein Basketball-Großereignis auf dem Plan: die Weltmeisterschaft in China, die am kommenden Sonnabend beginnt. Vom 31. August bis zum 15. September spielen 32 Nationen in China um den Weltmeistertitel. In Niels Giffey, Johannes Thiemann und Rokas Giedraitis mischen auch drei ALBA-Profis mit.

Bereits am Dienstag wurde Flügelspieler Rokas Giedraitis für den finalen 12er-Kader seines Heimatlandes Litauen nominiert. Am Donnerstag gab dann der Deutsche Basketball Bund (DBB) bekannt, dass Bundestrainer und Ex-Albatros Henrik Rödl die beiden derzeitigen ALBA-Akteure Niels Giffey und Johannes Thiemann für seinen endgültigen Kader nominiert hat.

Giedraitis spielt mit Litauen in der in Dongguan ausgespielten Vorrunden-Gruppe H und trifft dort ab Sonntag auf Senegal, Kanada und Australien. Die deutsche Mannschaft um Giffey und Thiemann startet in Gruppe G, welche in Shenzhen ausgespielt wird. Die DBB-Auswahl starten ebenfalls am Sonntag mit einem Spiel gegen Frankreich in das Turnier, und es folgen Duelle mit der Dominikanischen Republik und Jordanien.

Die Vorrundenspiele Litauens und Deutschlands im Überblick:
Sonntag, 01.09. 13:30 Uhr: Senegal vs. Litauen
14:30 Uhr: Frankreich vs. Deutschland

Dienstag, 03.09.
10:30 Uhr: Deutschland vs. Dominikanische Republik
13:30 Uhr: Litauen vs. Kanada

Donnerstag, 05.09.
10:30 Uhr: Deutschland vs. Jordanien
13:30 Uhr: Litauen vs. Australien

Gelingt es, in der Vorrunde mindestens Zweiter zu werden, brächte dies die Qualifikation für die Zwischenrunde mit sich. Dort folgen dann erneut zwei Partien (das Ergebnis gegen den zweiten qualifizierten Vorrundengegner wird übertragen), ehe wieder die beiden bestplatzierten von vier Teams pro Zwischenrunden-Gruppe das Viertelfinale erreichen. Ab dort wird dann bis zum Finale im KO-Modus gespielt.

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MagentaSport überträgt neben den Spielen mit Beteiligung der drei Albatrosse auch alle anderen WM-Partien live und kostenlos für alle. Eine Registrierung oder ein Abo werden zum Gucken der Spiele nicht benötigt.

Quelle: ALBA Berlin

Sommerfest zum Saisonauftakt

Ende September starten die Basketballer von ALBA BERLIN in die Saison 2019/2020. Diese ist nicht nur eine besondere, weil sich die Albatrosse erstmals seit 2014/2015 wieder in der EuroLeague mit Spitzenteams wie Real Madrid, Fenerbahce Istanbul oder ZSKA Moskau messen, sondern auch, weil ALBA BERLIN in der kommenden Saison sein 30-jähriges Jubiläum begeht. Gefeiert werden das drei Jahrzehnte lange Bestehen des Klubs und der Saisonstart mit einem großen Fest, das ALBA am kommenden Sonntag, den 25. August von 13 bis 18 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark veranstaltet.

Seit der Gründung ALBA BERLINs im Jahr 1989 ist viel passiert: ALBA ist mit vielen sportlichen Erfolgen, engagierter Nachwuchsförderung und großer Konstanz seit nunmehr drei Jahrzehnten der Motor des deutschen Basketballs und hat sich außerdem zu einem in Berlin tief verankerten Sozialakteur entwickelt, der das Miteinander in der Stadt Berlin aktiv gestaltet. Nicht nur gefeiert, sondern auch sichtbar gemacht werden soll das im Rahmen der Feierlichkeiten am 25. August.

Bei dem sommerlichen Fest rund um die Basketball-Freiplätze im Jahn-Sportpark präsentiert sich das ALBA-Team zum ersten Mal in diesem Sommer dem Publikum und mischt sich im Anschluss für persönliche Gespräche, sowie die Erfüllung von Foto- und Autogrammwünschen unter die Besucher. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Basketball-Aktivitäten und sportliche Mitmach-Angebote für alle Altersklassen, sowie ein Spieleparadies für die ganz Kleinen. Für das leibliche Wohl sorgen eine Reihe von Foodtrucks und Getränkewagen. An einem Merchandise-Stand werden ausgesuchte ALBA-Artikel, sowie die neue ALBA-Jugendkollektion erhältlich sein und auch das große 30 Jahre-Jubiläumsmagazin kann am Sonntag erstmals erworben werden.

Quelle: ALBA Berlin

Aito bleibt Cheftrainer bei ALBA BERLIN

ALBA geht mit Cheftrainer Aito Garcia Reneses in die Saison 2019/2020, sein Vertrag wurde um ein Jahr verlängert. Der 72-jährige Spanier kam vor zwei Jahren nach Berlin und hat ALBA seitdem nicht nur in fünf von sechs möglichen Endspiele geführt (2x Meisterschaft, 2x Pokal, EuroCup), sondern gleichzeitig die Entwicklung und Integration junger, vor allem deutscher Spieler entscheidend voran gebracht. Aito, der in seiner 1973 begonnenen Trainerkarriere zahlreiche nationale und internationale Titel gewonnen und viele Talente zu Basketballstars gemacht hat, wurde bei ALBA 2018 als Trainer des Jahres der easyCredit BBL und 2019 als Trainer des Jahres im EuroCup ausgezeichnet.

Aito Garcia Reneses – bleibt bei ALBA Foto: ALBA Berlin

Aito Garcia Reneses: „Die beiden vergangenen Jahre in Berlin haben meine Erwartungen übertroffen. Die Erfahrungen mit Spielern, Trainern, Mitarbeitern und Fans waren großartig und die gute, produktive Atmosphäre zwischen allen Beteiligten war ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Entwicklung in dieser Zeit. In der kommenden Saison warten in der EuroLeague äußerst starke Gegner auf uns. Ich bin daher sehr froh, dass wir fast das komplette Team zusammen gehalten haben. Es ist für die meistens Basketballclubs in Europa sehr schwierig, ihre Spieler nach starken Leistungen weiter zu verpflichten. Diese Kontinuität ist sehr wichtig für uns.“

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Aito ist einer der besten Coaches in Europa und wir sind sehr froh, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten können. Wir wollen gleichzeitig auf höchstem Level wettbewerbsfähig sein, unsere jungen Spieler weiterentwickeln und attraktiven Basketball spielen. Aito passt perfekt zu dieser Philosophie und zu unserem Programm.“

Vita Aito Garcia Reneses

Der am 20. Dezember 1946 in Madrid geborene Alejandro Garcia Reneses, der überall als „Aito“ bekannt ist, wurde in seiner bisherigen Karriere viermal als Trainer des Jahres in Spanien, zweimal als Trainer des Jahres im EuroCup und einmal als Trainer des Jahres in Deutschland ausgezeichnet. Er gewann neunmal die spanische Meisterschaft, fünfmal den spanischen Pokal, zweimal den Korac Cup sowie den ULEB Cup, den Saporta Cup und den FIBA Europe Cup. Außerdem erreichte er sechs EuroLeague Final Fours und vier EuroLeague-Finalspiele.

Aito schlug nach einer zehnjährigen Spielerkarriere für Estudiantes Madrid und den FC Barcelona 1973 in Badalona (Cotonificio und später Joventut) die Trainerlaufbahn ein. 1985 wurde er Headcoach des FC Barcelona, den er – mit zwei Unterbrechungen – bis 2002 anführte. In der ersten Unterbrechung war er ab Sommer 1990 als General Manager des Clubs tätig, übernahm aber im Laufe der Saison 1992/93 wieder den Trainerposten. Die zweite Unterbrechung war eine einjährige Auszeit zwischen den Spielzeiten 1996/97 und 1998/99. 2003 kehrte er zu Joventut Badalona zurück und coachte von 2008 bis 2016 auch noch Unicaja Malaga, Cajasol Sevilla und Gran Canaria. Bei ALBA trainiert der mittlerweile 72-Jährige erstmals ein nicht-spanisches Team.

Unter Aito entwickelte sich der FC Barcelona von 1985 bis 2002 zum Erzrivalen des bis dahin in Spanien dominierenden Real Madrid. Nach seinen zahlreichen Erfolgen mit den Katalanen (9x Meister, 4x Pokalsieger und 3x Europapokalsieger) trumpfte „Aito“ 2008 auch mit dem Außenseiter Joventut Badalona auf, den er zum Gewinn des ULEB Cups führte. Anschließend coachte er im Sommer das spanische Nationalteam in Peking zu olympischem Silber (die USA gewannen das heiß umkämpfte Finale knapp mit 118:107).

Garcia Reneses modernisierte schon in seinen frühen Jahren den spanischen Basketball, vor allem in defensiver Hinsicht. So führte er auf der iberischen Halbinsel die Pressverteidigung ein. In späteren Trainerjahren machte er sich immer dafür stark, jungen Talenten früh Vertrauen zu schenken. Viele spanische Nationalspieler und heutige NBA-Stars warf die spanische Trainerlegende schon ins kalte Wasser, als sie noch Teenager waren. Pau Gasol, Ricky Rubio und der Lette Kristaps Porzingis wurden später von der NBA als Picks Nr. drei, vier und fünf gedraftet. Dieser Linie blieb er auch in Berlin treu und scheute sich nicht davor, ALBA-Talente wie Jonas Mattisseck oder Franz Wagner auch in den entscheidenden Phasen wichtiger Spiele aufs Feld zu schicken.

Quelle: ALBA Berlin


Vorbereitungsspiele gegen hochklassige Gegner

In der Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 bestreitet das Team von ALBA BERLIN neun Testspiele. Die Mannschaft wird nach Spanien, Frankreich und Kroatien reisen und dabei auf EuroLeague-Kaliber wie Anadolu Efes Istanbul, Khimki Moskau oder ASVEL Villeurbanne treffen.

Im ersten Vorbereitungsspiel am 30. August empfangen die Albatrosse das EuroCup-Topteam AS Monaco in Berlin. Der Test findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit im ALBA-Trainingszentrum statt. Als nächstes reist die Mannschaft nach Spanien, wo sie am 6. und 7. September wie im vergangenen Jahr zum „Torneo Encestarias“ eingeladen wurde. Weitere Turnierteilnehmer in Vilagarcía de Arousa sind die drei ACB-Teams San Pablo Burgos, Betis Sevilla und Monbus Obradoiro. Die Berliner werden dort zwei Spiele absolvieren (Halbfinale und Finale oder Spiel um Platz drei). Im Anschluss steht noch ein weiterer Test in Spanien auf dem Programm: Am 10. September trifft das ALBA-Team im „Memorial Quino Salvo“-Spiel in Vigo nochmals auf Monbus Obradoiro.

Danach geht es für die Mannschaft weiter nach Frankreich für ein Testspiel gegen ASVEL Villeurbanne. Die Begegnung mit dem EuroLeague-Team von Tony Parker findet am 12. September in Clermont-Ferrand statt. Nach ihrer Spanien-Frankreich-Reise kehren die Albatrosse nach Deutschland zurück und bestreiten am 15. September das traditionelle öffentliche Testspiel in Oranienburg. Gegner in der MBS ARENA ist Bundesliga-Konkurrent Basketball Löwen Braunschweig.

Den letzten und anspruchsvollsten Härtetest vor dem Saisonstart (28.9., Pokal-Achtelfinale gegen Würzburg in der Max-Schmeling-Halle) absolviert die ALBA-Mannschaft zwischen dem 19. und 22. September in Kroatien. In Zadar nehmen sie an einem Vorbereitungsturnier mit den beiden EuroLeague-Topteams Anadolu Efes Istanbul und Khimki Moskau sowie Gastgeber KK Zadar (Adria-Liga) teil. Die Hauptstädter bestreiten dort drei Spiele.

Die Vorbereitungsspiele 2019/2020 im Überblick:

Fr. 30.8. – Testspiel gegen AS Monaco im ALBA-Trainingszentrum (nicht-öffentlich)
Fr. 6.9. & Sa. 7.9. – „Torneo Encestarias“ in Vilagarcía de Arousa (Spanien) mit San Pablo Burgos, Betis Sevilla und Monbus Obradoiro (zwei Spiele)
Di. 10.9. – Testspiel gegen Monbus Obradoiro in Vigo, Spanien
Do. 12.9. – Testspiel gegen ASVEL Villeurbanne in Clermont-Ferrand, Frankreich
So. 15.9. – Öffentliches Testspiel in der MBS ARENA Oranienburg gegen die Basketball Löwen Braunschweig
Do. 19.9. – So. 22.9. EuroLeague-Turnier in Zadar (Kroatien) mit Khimki Moskau, Efes Istanbul und KK Zadar (drei Spiele)
Sa. 28.9. – Erstes Saisonspiel: Pokal-Achtelfinale gegen Würzburg in der Max-Schmeling-Halle (Tipoff 18 Uhr)

Quelle: ALBA Berlin

ALBA BERLIN in der EuroLeague

Die Basketballer von ALBA BERLIN spielen in der kommenden Saison 2019/2020 zum ersten Mal seit der Spielzeit 14/15 wieder in der höchsten europäischen Spielklasse, der EuroLeague. Dort messen sich die Berliner mit europäischen Basketballgrößen wie Real Madrid, dem FC Barcelona, Olympiacos Piräus oder Fenerbahce Istanbul. Am Freitag verkündete die EuroLeague nun den Spielplan für die kommen reguläre Saison, in derer sich die 18 Top-Teams des Kontinents jeweils in Hin- und Rückspiel miteinander messen.

Zum Start der EuroLeague-Saison empfängt ALBA am 04. Oktober Zenit St. Petersburg, ehe in den beiden Folgewochen gleich Auswärtsreisen zu dem letztjährigen Finalisten und Anadolu Efes Istanbul (11. Oktober) und dem spanischen Schwergewicht FC Barcelona (18. Oktober) anstehen.

Während der Verkauf der Einzelkarten für EuroLeague und BBL voraussichtlich Ende August startet, sind Dauerkarten für die kommende Saison schon jetzt erhältlich. Wie gewohnt bietet ALBA auch für die kommende Saison eine Bundesliga- und EuroLeague-Dauerkarte sowie eine Kombidauerkarte mit allen Hauptrunden-Heimspielen in beiden Wettbewerben an. Die Preise für die Bundesliga-Dauerkarte bleiben dabei das siebte Jahr in Folge unverändert und mit der Kombidauerkarte lassen sich bis zu 40 Prozent gegenüber den Einzelkarten sparen. ALBA-Dauerkarten sind erhältlich ab 155 € (EuroLeague), 115 € (Bundesliga) oder 240 € (Kombi).

Quelle: ALBA Berlin

Makai Mason verstärkt ALBA`s Guard-Riege

ALBA BERLIN hat den 24-jährigen Makai Mason verpflichtet. Der 1,85 Meter große Guard ist sowohl im Besitz einer US-amerikanischen als auch der deutschen Staatsbürgerschaft und kommt von der Baylor University nach Berlin. Bei ALBA unterschreibt Mason, der bereits 15 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft absolviert hat, einen Zweijahresvertrag.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Wir sind sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, Makai zu verpflichten. Er ist ein guter Werfer, der gleichzeitig aber auch sehr gut passen kann und ein großes Spielverständnis hat. Das sind allesamt Attribute, die sehr gut zu unserem Spielstil passen und uns die Überzeugung geben, dass Makai sehr gut in unser Spielsystem passen wird. Wir haben mit der Doppelbelastung aus BBL und EuroLeague eine herausfordernde Saison vor uns, in der er uns auf den beiden Guard-Positionen sehr helfen wird.“


Makai Mason wurde am 04. Mai 1995 in Greenfield, Massachusetts geboren. Nach seiner Zeit an der Hotchkiss High School, zog es den Sohn einer deutschen Mutter an die Eliteuniversität Yale, wo Mason ab 2014 vier Jahre verbrachte. Bereits in seiner zweiten Saison gelang dem Neu-Albatros dabei endgültig der Durchbruch: Mit im Schnitt 16 Punkten und 3,8 Assists führte Mason Yale nicht nur zur Meisterschaft in der Ivy League Conference, sondern auch in die zweite Runde des NCAA Tournaments. Die guten Leistungen fanden auch in Deutschland Beachtung, sodass Mason im Sommer 2016 erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert wurde und seine ersten 15 Länderspiele absolvierte. Die anschließenden beiden College-Spielzeiten verpasste der Guard aufgrund zweier Verletzungen fast vollständig, ehe er im Sommer 2018 für seine letzte College-Saison noch einmal die Universität wechselte und die Saison 2018/19 für die Baylor University spielte. Mit 14,9 Punkten und 3,4 Assists knüpfte Mason nicht nur an seine erfolgreiche Zeit vor den Verletzungen an, sondern führte auch Baylor in die zweite Runde des NCAA Tournaments.
Quelle: ALBA Berlin