Niederlage und nicht bestätigtes Remis

Was für ein Wochenende für den Berliner Profifußball. Warum gehen die Leute ins Stadion? Man weiß nicht, wie es ausgeht? In über 50 % der Besuche tritt wohl das Erwartbare ein. Dass die Hertha sich bei einem Heimauftritt, na ja, schwertut, war zu erwarten, gleich eine Niederlage gegen den Aufsteiger Preußen Münster zu kassieren, einigermaßen überraschend. Nach dem Schlusspfiff waren erste Pfiffe zu hören. Was sich in den beiden Halbzeiten zuvor abspielte, war einfach nur schlecht. Warum wird nach einer Führung immer gleich ein Gang runtergeschaltet? Es fallen einem eine ganze Flut von Fragen ein, auf diese sollte Christian Fiel recht schnell die passenden Antworten finden. Halten wir ihm zugute, dass er vor dem Spiel sieben verletzte Spieler zu beklagen hatte. Leider kamen nach dem Spiel zweite weitere, mit Maza und Niederlechner, dazu. Enttäuscht verließen 45.767 Zuschauer, ausgenommen die Fans der Münsteraner, das Olympiastadion.

Einen Tag später waren die Gefühle der Fans der Eisernen aus Köpenick beim Verlassen der Alten Försterei ähnlich. Trotz Überzahl seit der 13. Minute, gerieten sie sogar in Rückstand, zu mehr als dem Ausgleich reichte es gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten nicht. Das Gebotene war enttäuschend. Für einen Fan der Waldseite sogar so sehr, dass sich sein Unmut mit dem Wurf eines Feuerzeuges in Richtung des Bochumer Torwarts entlud. Er zielte gut und traf den Kopf. Egal, wie schwer die Verletzung ist, so etwas geht überhaupt nicht. Das Spiel konnte erst nach einer fast dreißigminütigen Unterbrechung ordnungsgemäß zu Ende gebracht werden. Es lief bereits die Nachspielzeit, als die Partie unterbrochen wurde. Die noch ausstehenden Spielminuten wurden mit einem Nichtangriffspakt beendet.

Die Bochumer werden gegen die Spielwertung Protest einlegen. Eines ist wohl sicher, der 1. FC Union wird um eine Strafe nicht herumkommen. „Aus unserer Sicht hätte der Schiedsrichter das Spiel abbrechen müssen, das ist nicht geschehen“, erklärte Bochums Geschäftsführer Ilja Kaenzig. „Wenn man das Regelwerk auslegt“, sei von einer Umwertung in einen VfL-Sieg auszugehen, so Kaenzig.

Für den 1. FC Union ein mehr als gebrauchter Tag. Der Täter ist laut Kicker Informationen ermittelt und wurde der Polizei übergeben. Ein Novum gab es aufgrund der Ereignisse außerdem. Es ist üblich, dass egal wie das Spiel sich gestaltete, die Profis gehen zu den treuen Fans auf der Waldseite. Lediglich der im Spiel nicht eingesetzte Kapitän Christopher Trimmel sprach kurz zu den Fans. Es gab ungewohnte Pfiffe von der Waldseite.

Die Besucher des Spiels durften länger als erwartet ihr Stadionerlebnis genießen. Es war kalt und es fing an zu schneien. Mit einem derart ungewissen Ausgang hatten sie nicht gerechnet. Was für ein Wochenende für den Berliner Profifußball.

Hans-Peter Becker

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Mental müde Eisbären verlieren gegen München

Deutsche Eishockey Liga (DEL)

25. Spieltag

13.12.2024 19:30 Uhr Uber Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 1:4 (0:1/0:1/1:2)

Freitag, der dreizehnte, bitte nicht abergläubisch werden, aus Sicht des Berliner Eishockeys, darf ein bisschen Mystik Erwähnung finden. In einem ausgeglichenen Anfangsdrittel hatten die Gäste mehr Scheibenglück und gingen in der 13. Minute mit 1:0 in Führung (Torschütze Patrick Hager) und überstanden zwei Minuten später eine Unterzahl. Es reihte sich Chance auf Chance, nur war vor der Torlinie zuverlässig Endstation für das Spielobjekt.

Im Mittelabschnitt sahen die Zuschauer ein unverändertes Bild, sehr bemühte Eisbären und geschickt auf Konter wartende Bullen. Es dauerte wieder knapp 13 Minuten und es schlug erneut ein im Tor von Eisbären-Goalie Jake Hildebrand. Konnte er zuvor retten, so war er diesmal machtlos. Den Eisbären fehlte schlicht ein eigener Treffer, ein Frustlöser, der Funke, der die Leidenschaft neu entfachen könnte. Es war kein Problem der Kraft, obwohl die Eisbären nur mit drei Sturmreihen antreten konnten. Die Münchner hatte drei Akteure mehr auf der Bank für die Absolvierung von Eiszeiten.

In der letzten Drittelpause brachte es Zachary Boychuk auf den Punkt. „Wir brauchen ein dreckiges Tor.“ In der 45. Minute traf Fredi Tiffels das fast leere Tor nicht. Es war zum Haare raufen. Eine kleine Kolonie mit angereister Fans der Münchner skandierte bereits 12. Minuten vor dem Ende Auswärtssieg. Sie sollten Recht behalten. In der 50. Minute traf Nicolas Krämmer zum 3:0. Ein Eisbärensieg lag jetzt nur noch im Bereich das aller kühnsten Optimismus. Selbst eine Überzahl für die Eisbären in der 51. Minute verstrich ohne Toraufreger für die Eisbären. Die restlichen Minuten verstrichen. Die Eisbären brachten in der erneut ausverkauften Arena wenigstens noch ein Tor auf das Scoreboard. Leo Pföderl netzte in der 59. Minute ein. Ein bisschen Zeit und das nutzten, typisch für dieses Spiel, die Gäste und trafen durch Maximillian Kastner zum Endstand von 4:1.

Es war Freitag, der Dreizehnte. Exakt um 21:41 Uhr hatte das Leiden für die Fans der Eisbären ein Ende. Bereits am kommenden Sonntag, 15.12.2024 geht es in der Arena weiter. Dann kreuzen die in Berlin allseits beliebten Adler aus Mannheim erneut in der Arena auf.

Serge Aubin meinte, es wird jetzt schwer, es war heute zu wenig, die Tore für München sind zu einfach gefallen. Mentale Probleme verneinte er, wir haben zu sehr über die Außenpositionen gespielt.

Aktuell zehren die Eisbären von ihrem in der Startphase der Saison angesammelten Punktepolster. Es sollte mal wieder gepunktet werden.

Hans-Peter Becker

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Fotos: Stephan Wenske

Spieldaten

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Mik; Geibel, Galipeau – Tiffels, Byron, Ronning; Noebels (A), Boychuk (A), Pföderl; Bergmann, Fontaine, Wiederer; Schneider, Hördler – Trainer: Serge Aubin          

EHC Red Bull München: Niederberger (Kolarz) – Butcher, Lancaster; Abeltshauser, Bittner; Johansson, Weber; Daubner – Rieder, Eder, Oswald; Varejcka, Heigl, Eisenschmid; Krämmer, Hager, Kastner; Hirose, DeSousa, Ehliz – Trainer: Max Kaltenhauser

Tore
0:1 – 12:03 – Hager (Abeltshauser, Kastner) – EQ
0:2 – 32:35 – Heigl (Eisenschmid, Bittner) – EQ
0:3 – 49:17 – Krämmer (DeSousa, Kastner) – EQ
1:3 – 59:19 – Pföderl (Wissmann) – PP1
1:4 – 59:19 – Kastner – EN

Strafen
Eisbären Berlin: 4 (0, 4, 0) Minuten – EHC Red Bull München: 8 (2, 2, 4) Minuten 

Schiedsrichter

Marian Rohatsch, Marc Iwert (Maksim Cepik, Wayne Gerth)

Zuschauer
14.200

Füchse erobern Platz zwei

33:21-Sieg gegen TBV Lemgo

Vom Festtag zurück in den Alltag. Die Füchse haben diese Herausforderung nahezu problemlos gemeistert. Vier Tage nach der emotionalen Partie gegen den SC Magdeburg ging der Hauptstadt-Klub die Aufgabe gegen den TBV Lemgo konzentriert an. Sportvorstand Stefan Kretzschmar gestand hinterher: „Ich hatte zu Beginn ein wenig Bauchschmerzen, weil man nach dem Magdeburg-Kracher das Gefühl hatte, es wird ein gemütlicher Donnerstagabend, sowohl auf den Rängen als auch in der Körpersprache unserer Spieler“. Dem war jedoch nicht so, obwohl der Unterschied besonders in Sachen Spieltempo im Vergleich zum Sonntag augenscheinlich war.

Die Berliner gingen schnell in Führung, wobei sich u.a. Linksaußen Tim Freihöfer als sicherer Vollstrecker zeigte – 10:6/18. Die Gäste aus Ostwestfalen organisierten eine bewegliche und variable Abwehr, konnten den Gastgebern jedoch nicht entscheidend beikommen, auch weil sich in ihren Spielaufbau viele technische Fehler einschlichen und die Wurfleistungen ungenügend waren. Das alles zur Genugtuung der Füchse und der 6.727 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle. Trainer Jaron Siewert sah mit kritischem Blick allerdings auch Mängel bei seinem Team: „Dann geht jeder ein wenig runter vom Gaspedal, wir haben kein Zug zum Tor, spielen parallel und sind nicht zielführend unterwegs“. Der Vorsprung geriet aber nicht in Gefahr. Während der ersten Hälfte warf Mathias Gidsel sein 100. Saisontor und trug so auch zur Pausenführung bei – 16:11.

Nach dem Wechsel setzten die Hausherren dort fort, wo sie nach 30 Minuten aufgehört hatten. Keine Schwächephase gab es diesmal im Füchse-Spiel. Kontinuierlich wuchs der Vorsprung gegen die „Kehrmänner“, die ihrem Coach Florian Kehrmann zum Dienstjubiläum – zehn Jahre Trainer im Verein – kein Geschenk machen konnten. Trainer Siewert brachte viele Spieler zum Einsatz, auch im Angesicht der noch anstehenden Partien. Insgesamt acht verschiedene Akteure waren letztlich an der Torausbeute beteiligt – beim 33:21, dem deutlichsten Heimsieg der Füchse in dieser Saison, der Tabellenplatz zwei einbrachte. Im dicht gedrängten Spielplan wartet am Montag (16.12.2024) das Auswärtsspiel bei der SG Flensburg-Handewitt auf die Berliner.

Für die Füchse erfolgrech: Štrlek (1), Andersson (6), Lichtlein (4), Gidsel (6), Freihöfer (6), Beneke (4), Herburger (1), av Teigum (4), Marsenic (1).

Herbert Schalling

Volleyball 2. Bundesliga Pro: Stadtstaat besucht Hauptstadt – ETV Hamburg beim BBSC zu Gast

Am Samstagabend, 14.12.2024, 18:00 Uhr ist es wieder so weit: In der Köpenicker Hämmerlinghalle empfängt der BBSC Berlin den Eimsbütteler TV Hamburg in der 2. Bundesliga Pro.

Nach dem Abgang von Aurubis Hamburg von der Volleyball-Bühne repräsentiert der Eimsbütteler TV den leistungsorientierten Teil des Hamburger Volleyballsports. Ausgehend von der 300 Zuschauer-Heimspielhalle am Lokstedter Steindamm hat man sich zum aktuell erfolgreichsten Frauenvolleyballteam in Hamburg entwickelt. In dem Team von Trainer Holger Schlawitz gibt es keine Starspielerinnen, „wir werden auch in dieser Saison wieder über die Geschlossenheit kommen“, sagt der junge Coach, der sich auch darauf freut, die eigene Jugend einzubinden. Die Erfahrung der letzten Saison hat den Spielerinnen gezeigt, dass sie in der Liga mithalten können, und das stärkt den Zusammenhalt und die Motivation für die kommende Saison. Mit Libera Feli Clemann, Diagonalangreiferin Maja Pahlke und Leonie Körtzinger (Außenangriff) hat der ETV Hamburg drei spannende Neuzugänge an Bord. Alle bringen Erfahrung auf hohem Spielniveau mit und haben durch ihre langjährige Erfahrung im Beachvolleyball einige Überraschungen im Gepäck, die das Team vielseitiger und unberechenbarer machen könnten. Das Hamburger Team bildet einen Mix aus Talenten und Erfahrung. So sind die beiden Zuspielerinnen Zoe Konjer (in Emlichheim ausgebildet) und Luise Klein (2017 noch für den KSC in der 1. Liga im Einsatz) mit ihrem Können für den Verein wichtige Persönlichkeiten und schon einige Jahre im Team dabei. Gina Köppen verfügt zudem über Erfahrung aus Schweriner Erstligaeinsätzen und der Juniorinnen-Nationalmannschaft.

Für einige Überraschungen sorgte im November 2023 die Meldung aus Hamburg, dass der Verein an der Vorlizenzierung für die 1. Bundesliga 2025/26 teilnimmt. Der Verein möchte das Angebot der Liga nutzen, mit einigen anderen Vereinen die 1. Liga zu stärken. In Hamburg sieht man das sportlich, man möchte die sich bietende Chance nutzen.

Leistungsseitig dürfte der Hamburger Verein in etwa auf gleichem Level wie der BBSC agieren, in der Tabelle findet man den ETV knapp vor den Berlinerinnen. Mit Siegen in Dresden gegen den VCO und gegen Oythe gelangen Erfolge, die nicht wenig Aufsehen erregten.

Gegen die Gäste aus Hamburg wird der BBSC wieder einmal alles Können und vollen Einsatz auf die Waagschale legen müssen, um im Kampf um eine günstige Tabellenplatzierung zur Saisonhalbzeit punkten zu können. Mit kühlem Kopf und Konzentration, aber unter Volldampf gilt es, mit der Kampfkraft die wichtigste Eigenschaft des Teams in die Waagschale zu werfen. Wir freuen uns auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Burkhard Kroll

Rasante Partie mit Verlängerung – Füchse spielen gegen Magdeburg 31:31

Spiele zwischen Berlin und Magdeburg stehen für Emotion, Spannung, Rivalität. In dieser Hinsicht machte diese Partie des 13. Bundesliga-Spieltages vor überausverkaufter Halle – offiziell 9.000 Zuschauer – keine Ausnahme. Durch den eingelegten Protest der Berliner bekommt sie sogar ein Alleinstellungsmerkmal. Während Trainer Siewert und Sportvorstand Kretzschmar in der Pressekonferenz noch ihre Statements formulierten, kündigte Geschäftsführer Bob Hanning am DYN-Mikrofon bereits juristische Schritte gegen die Spielwertung an. Grund: Ein Wurf von Lasse Andersson in der 38. Minute, der von der Latte hinter die Torlinie sprang, aber nichts als Tor gewertet wurde. Es war der gravierendste Fehler des insgesamt schwachen Schiedsrichter-Duos Reich/Brodbeck, die im DHB zwar als „Elite-Schiedsrichter“ geführt wird, in Berlin laut Hanning „seine Aufgabe heute nicht bewältigte“.

Der Spielfilm in den 60 vorangegangenen Minuten hatte, wie erwartet, jede Menge Höhepunkte geboten. Beide Teams traten gleich voll aufs Gaspedal. Führung-Ausgleich-Rückstand-wieder Führung – die Protagonisten in diesem Wechselspiel waren auf Berliner Seite Mathias Gidsel, Nils Lichtlein und Hakun West, die einnetzten. Bis zur 14. Minute ging es munter hin und her. Dann setzte Torwart Dejan „Milo“ Milosavljev mit einer spektakulären Parade ein erstes Zeichen, welches das Hauptstadt-Team sichtbar beflügelte. Von 9:8/15. wuchs der Vorsprung auf 23:17 zur Pause. Magdeburgs Torhüter Hernández und Portner bekamen keine Bälle zu fassen, während Mathias Gidsel seine Ausbeute auf zehn Treffer steigerte. Es war die beste Phase im Spiel der Füchse, wie auch Trainer Jaron Siewert fand: „Vorne im Angriff ist es ein flüssiges Spiel, wir kommen über das Tempo und kreieren freie Aktionen für Mathias und Lasse. Der Start in die zweite Halbzeit war ein emotionaler Dämpfer“.

Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts stand die Gäste-Deckung besser. Dazu verloren die Berliner, wie oft in den ergangenen Spielen, für eine kurze Zeit den Zugriff aufs Geschehen. Pech beim Torwurf kam hinzu. Ebenso die uneinheitliche Zweikampf-Bewertung durch das Schiedsrichter-Gespann, das körperliche Attacken der Magdeburger oft ungestraft ließ, bei den Berlinern aber streng nach Regelwerk entschied. So schmolz der Vorsprung und nach drei Viertel der Partie hatte der Bördeklub den Gleichstand erreicht – 27:27/45. Mit zunehmender Spielzeit war beiden Teams der körperliche Verschleiß anzumerken, was auf die Konzentration durchschlug. So verpasste Fabian Wiede beim Stand von 31:30/58. allein auf den Gäste-Keeper zulaufend, die Entscheidung. Mit dem 31:31 waren die Magdeburger am Ende mehr zufrieden als die Füchse, gegen die auch ein paar Zahlen sprachen. So folgten den 23 Treffern in der ersten Hälfte nur acht (!!) in den zweiten 30 Minuten und Mathias Gidsel traf nach seinen zehn Treffern vor dem Wechsel nur noch ein Mal. Insgesamt zu wenig für ein Spitzenteam. Am Donnerstag, 12.12.2024 steht gegen den TBV Lemgo-Lippe die nächste Partie an.

Für die Füchse erfolgreich: Wiede (1), Darj (1), Andersson (6), Lichtlein (3), Gidsel (11), Freihöfer (4), Langhoff (1), Beneke, Herburger (1), av Teigum (3), Marsenic.

Herbert Schalling

Foto: © Füchse Berlin

Punktloses Wochenende für den Berliner Profifußball

Eines hatten die beiden Berliner Profis gemeinsam, sie belohnten sich nicht für einen beherzten Auftritt in der Fremde. Schlussendlich, um hier ein Lieblingswort eines Ex-Union-Trainers zu benutzen, gab es knappe Niederlagen und somit eine Null in der Punkteausbeute.

Der 1. FC Union war am Freitagabend, 06.12.2024 mehr als nur einen Punkt nahe. Die bisher so heimstarken Stuttgarter hatten mit den Eisernen mehr Mühe als erwartet. Sie mussten einen Rückstand von zwei Toren wettmachen. Den K.-o.-Schlag verpassten sich die Eisernen selbst, ein Missverständnis oder ein Blackout des Torhüters, egal, der VfB gewann das Spiel am Ende glücklich mit 3:2. Es war ein bisschen ausgleichende Gerechtigkeit dabei. Beim Führungstreffer der Unioner sah Stuttgarts Keeper alles andere als gut aus.

Sie müssen aufpassen, der letzte Sieg ist schon eine ganze Weile her, am 7. Spieltag, am 20.10.2024 der Auswärtssieg beim Aufsteiger in Kiel. Seitdem folgten sieben sieglose Spiele, die Serie sollte am kommenden Spieltag unterbrochen werden können. Die in der laufenden Saison als Einzige noch sieglosen Bochumer treten am 14.12.2024 in der Wuhlheide an. Laut Torverhältnis stellt der VfL die schwächste Abwehr und den schlechtesten Sturm. Allerdings ist der Angriff der Eisernen nicht viel besser. Da wehte bislang nur ein laues Lüftchen, 12 Treffer bei 13 Spielen, das haben sie sich wohl anders vorgestellt. Mangelt es da an Qualität oder vorübergehende Ladehemmung?

In der Abwehr dagegen erreichen die Unioner Spitzenwerte der Liga. Die lediglich 14 Gegentreffer sind, gemeinsam mit RB Leipzig, der zweitbeste Wert der Liga.

Die Abwehr ist allerdings ein Problem des Zweitligisten aus Charlottenburg. In 15 Begegnungen haben die Blau-Weißen bereits 25 Mal den Gegner jubeln lassen. Dagegen sind die 26 Treffer ins gegnerische Netz durchaus beachtenswert. In Fürth, im Stadtteil Ronhof, stand es am Ende 1:2. Ein Punkt wäre gerecht gewesen. Das Matchglück hatten die Kleeblätter, ein verunglückter Fallrückzieher mutierte zur Torvorlage und die verbleibende Spielzeit reichte, trotz Überzahl, nicht mehr, um wenigstens auszugleichen.

Eine Woche zum Vergessen für die Alte Dame, erst unglücklich im Pokal ausgeschieden und jetzt alle Punkte beim Gegner gelassen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, da ist nach wie vor eine Menge möglich. Der aktuelle Tabellenführer hat nur sechs Punkte mehr. Der nächste Kontrahent im Olympiastadion heißt Preußen Münster. Hertha ist eindeutig der Favorit, ja wenn da nicht die unerklärliche Heimschwäche wäre. Nur zwei Spiele von sieben gingen siegreich für die Mannschaft von Christian Fiel aus. Es wird Zeit, den Bock weiter umzustoßen.

Hans-Peter Becker

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Die Füchse Berlin und der Frohnauer SC sind aktuell im Gleichschritt

Nach ihrem Pokal-Aus verlieren die Füchse Berlin und der Frohnauer SC beide auch in der Berlin-Liga. Die Füchse schieden im Pokal mit einem 1:4 zu Hause gegen den BFC Preussen aus. Der Frohnauer SC hatte sich am Poloplatz gegen Tennis Borussia zwar viel versprochen. Am Ende siegte TeBe doch recht deutlich mit 5:2. In den Meisterschaftsspielen der Berlin-Liga ließen die Füchse die Punkte, zwar denkbar knapp, mit 1:2, beim Tabellensechsten VSG Altglienicke II. In Frohnau kam der SC auf dem Poloplatz recht deutlich gegen den TSV Mariendorf gar mit 0:4 unter die Räder. Beide Nordberliner Vertreter kamen zum 15. Spieltag dann in die Erfolgsspur zurück. Die Füchse mit 5:2 auf dem Wackersportplatz gegen den SC Charlottenburg, der Frohnauer SC sogar im Auswärtsspiel mit 4:0 beim Tabellenneunten SV Empor.

Christian Zschiedrich Chefredakteur

Blick voraus, wie geht es weiter? Die Füchse Berlin schienen gerüstet für das Gipfeltreffen Erster gegen Zweiter am Freitag, 06. Dez. 2024, 19.30 Uhr, gegen Stern 1900 zu sein. Immerhin führten ja die Füchse am 13. Spieltag die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung vor Stern 1900 an. Die Sterne holten sich aber im Spitzenduell die Punkte auf dem Wackerplatz mit 2:0 aus dem Norden Berlins – durch zwei Tore im Doppelpack von Dennis Freyer. Nun führt Stern 1900 mit 36 Zählern, mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle an und Füchse Coach Steven Haubitz versteht die Welt nicht mehr, wie sich seine Spieler in entscheidenden Phasen nicht behaupten, sich nicht durchsetzen konnten und zwei, auch noch vermeidbare Treffer, sich unnötigerweise einfingen. Das Team muss jetzt recht schnell zum effektiven Spiel zurückfinden.

Am Sonntag, 8.12.24, 12.45 Uhr, Poloplatz, empfängt der Frohnauer SC den Tabellenletzten SV Johannisthal. Vorsicht ist geboten, denn Tabellenführer Stern 1900 glückte gegen das Schlusslicht gerade mal ein 2:1-Sieg. Frohnaus Trainer Christopher Volkmer versprüht Zuversicht mit der richtigen Einstellung auf eine geschlossene Mannschaftsleistung und ist überzeugt, mit der Mannschaft auf dem richtigen Weg zu sein.

Christian Zschiedrich

Nur ein Punkt am Freitagabend – Eisbären verlieren gegen Köln

DEL

23. Spieltag 06.12.2024 19:30 Uhr Uber-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Kölner Haie 2:3 n.P. (1:1/0:1/1:0)

Nikolaustag in Berlin und der DEL-Alltag hat die Eisbären wieder. Die Arena ausverkauft, zu Gast die Kölner Haie bei der frisch zur Mannschaft des Jahres in Berlin gekürten Eisbären. Das Spiel begann unglücklich für die Haussherren, die einige angeschlagene Akteure zu verzeichnen hatten. Nicht einsatzfähig waren Liam Kirk, Kai Wissmann und Eric Hördler. Trainer Serge Aubin war so gezwungen, einige Umstellungen in den Reihen vorzunehmen. Sein DEL-Debüt gab Elias Schneider, der aktuelle Top-Scorer der Nachwuchsliga (DNL). Das Gitterkind könnte mehr Eiszeit, als geplant bekommen. Der linke Flügelstürmer musste für einige Wechsel Yannick Veilleux ersetzen. Es waren gerade einmal sechs Minuten gespielt, da mussten die Eisbären auf einen weiteren Spieler verzichten. Yannick Veilleux kassierte nach einem Kniecheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die Schiedsrichter sahen sich die Szene lange auf dem Video an und entschieden sich dann für die harte Bestrafung. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Eisbären bereits mit 0:1 im Hintertreffen. Bereits in der 4. Minute hatte Gregor MacLeod für die Kölner Haie getroffen.

Die fünfminütige Unterzahl überstanden die Eisbären, auch Dank einiger großartiger Rettungstaten von Goalie Jake Hildebrand. Er hielt die Bären im Spiel. Auch vom Publikum in der ausverkauften Halle unterstützt und nach vorn getrieben, gelang in der 13. Minute der Ausgleich. Frederik Tiffels gelang es im Nachschuss, die Scheibe unterzubringen.

Es lief im Mittelabschnitt weiter unglücklich für die Hausherren der Arena. Bei ihrer ersten Überzahl kassierten sie einen Gegentreffer. Es war Missverständnis, der Goalie kam aus seinem Kasten und der Verteidiger reagierte zu spät und so war es erneut MacLeod, der einnetzen konnte. Es war Sand im Getriebe der Eisbären. Der positive Zwischenstand für die Gäste war nicht unverdient. Bis zum Ende des Mittelabschnitts ließen die Aubin Schützlinge zwei Überzahlspiele ungenutzt liegen.

Im Schlussdrittel mussten die Eisbären alles auf die berühmte Karte setzen, notfalls auch die Brechstange auspacken. Sie bemühten sich, brachten noch mehr Tempo ins Spiel, während die Haie auf den entscheidenden Konter lauerten. Der Puckbesitz sprach für die Eisbären, Haie-Goalie Mirko Pantkowski hatte einiges zu tun.

Erstes Durchatmen dann in der 52. Minute, Jonas Müller behielt die Übersicht, sein Schuss aus dem Rückraum saß. Endlich, das Ding war drin. Mit dem 2:2 begannen die letzten beiden regulären Spielminuten. Turbulente Szenen, versuchte Alleingänge, im entscheidenden Augenblick war ein Verteidigerschläger dazwischen. Einen Punkt hatten sich die Eisbären redlich verdient.

Den Zusatzpunkt holten sich die Haie im Penalty. Lediglich Maximilian Kammerer traf im Duell Stürmer gegen Torhüter.

Hans-Peter Becker

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Foto: © Stephan Wenske

Spieldaten

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – J. Müller, Mik; Niemeläinen, Reinke; Geibel, Galipeau; Kaiser – Noebels (A), Boychuk (A), Pföderl (C), Tiffels, Byron, Ronning; Veilleux, Fontaine, Bergmann; Schneider, Wiederer, Schäfer – Trainer: Serge Aubin          

Kölner Haie: Pantkowski (Stuhrmann) – Vittasmäki, Sennhenn; Lindner, Almquist; M. Müller, Austin; Hänelt – Schütz, MacLeod, Grenier; Kammerer, Aubry, Storm; van Calster, Tyrväinen, Wohlgemuth; Tuomie, Currie, Niedenz – Trainer: Kari Jalonen

Tore
0:1 – 03:28 – MacLeod (Schütz, Grenier) – EQ
1:1 – 12:34 – Tiffels (Ronning, J. Müller) – EQ
1:2 – 30:48 – MacLeod – SH1
2:2 – 51:54 – J. Müller (Byron, Ronning) – EQ
2:3 – 65:00 – Kammerer – PS

Strafen
Eisbären Berlin: 29 (25, 2, 2, 0, 0) Minuten – Kölner Haie: 8 (0, 4, 4, 0, 0) Minuten 

Schiedsrichter

Aleksander Polaczek, Andre Schrader (Vincent Brüggemann, Marcus Höfer)

Zuschauer
14.200 

Sieg gegen europäisches Top-Team

Füchse – Sporting Lissabon 33:32

Eine Woche nach dem Auswärtssieg bei Paris St. Germain besiegten die Füchse ihren „Lissabon-Fluch“. Gegen den portugiesischen Meister hatten die Berliner im vergangenen Jahr zwei Spiele in der European League verloren und auch die CL-Auswärts-Partie im Oktober war an Sporting gegangen. Trainer Jaron Siewert hatte eine Vorgabe gemacht: „Wir wollen in der Abwehr kompakt stehen und ihren Angriff in Bahnen lenken, die uns passen. Selbst wollen wir eine schnelle Offensive stellen.“ Diesen Plan begannen die Gastgeber von der ersten Minute an umzusetzen. Hohes Tempo, variantenreiches Spiel und gelungene Abschlüsse brachten schnell eine Führung – 7:4/8. Bei den Füchsen, die ohne Lasse Andersson und Tobias Reichmann spielen mussten, überzeugten erneut Welthandballer Matthias Gidsel und Linksaußen Tim Freihöfer, der aus dem Spiel heraus und von der Siebenmeter-Marke sicher traf.

Die Gäste von der iberischen Halbinsel agierten gleichfalls in hohem Tempo, sodass sich vor den 5925 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle ein fulminantes Spiel entwickelte, in dem bis zur Pause 40 Tore fielen – 21:19/30.

Nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber ihre fast schon obligatorische „Schwächephase“. Ein negativer 4:6-Lauf führte zum Gleichstand nach 40 Minuten – 25:25. Die Füchse berappelten sich jedoch. Jeder, der auf der Platte stand, kämpfte mit Leidenschaft und vollem Einsatz, sodass sich die Waage wieder zur Berliner-Seite neigte – 29:26/49. Sporting hielt jedoch intensiv dagegen. Die Costa- Brüder Francisco und Maxim vor allem (je sieben Tore) – Vater Ricardo ist der Trainer des Teams – sorgten für den erneuten Gleichstand und auch eine kurzzeitige Führung – 31:32/57. Dank der Tore von Nils Lichtlein und Fabian Wiede sowie zwei Paraden von Dejan Milosavljev drehten die Füchse im Endspurt noch einmal das Resultat zum 33:32-Sieg.

In der europäischen Königsklasse geht es für die Berliner erst im Februar mit den abschließenden vier Partien weiter. Auf Platz vier liegend haben sie noch Chancen auf einen der beiden ersten Plätze, was die direkte Qualifikation für das Viertelfinale bedeuten würde. Die Teams von Rang drei bis sechs spielen eine zusätzliche Qualifikation.

In der Bundesliga wartet am Sonntag, 8.12.2024 mit dem Deutschen Meister SC Magdeburg der nächste Top-Gegner.

Für die Füchse erfolgreich: Wiede (3), Lichtlein (1), Gidsel (8), Freihöfer (10), Langhoff (4), Beneke (1), Herburger, av Teigum (2), Marsenic (4).

Herbert Schalling

Eisbären verspielen einen drei Tore Vorsprung

Eishockey Champions League (CHL)

Viertelfinale Spiel 1

04.12.2024 19:30 Uhr Uber-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – ZSC Lions 3:4(1:0/2:2/0:2)

Im Hinspiel des Viertelfinales in der Ice Hockey Champions League empfingen die Eisbären die Lions aus Zürich. Eines hatten beide gemeinsam, sie gewannen in diesem Jahr die Meisterschaft und belegen aktuell Platz zwei in der Tabelle der laufenden Saison.

Die Verantwortlichen der Eisbären hatten sich entschlossen, dem Anlass angemessen, das Spiel in der Arena am Ostbahnhof auszutragen. Der Oberrang war der Optik halber abgehängt, der Unterrang allerdings gut gefüllt. Aus Zürich war eine Busladung Vereinsanhänger in der Arena zugegen.

Zuletzt haperte es bei den Eisbären etwas an der Effektivität im Angriffsspiel. Viel Aufwand musste für den Torerfolg betrieben werden. Das gestaltete sich gegen die abwehrstarken Gäste aus der Nationalliga A der Schweiz etwas anders. Bis zur 30. Minute hatten sich die Eisbären einen Vorsprung von drei Toren erarbeitet, bevor sie den ersten Gegentreffer hinnehmen mussten. Die Tore für die Eisbären erzielten in 14. Minute Zach Boychuk, 22. Minute Gabriel Fontaine und schließlich in der 24. Minute Lean Bergmann. Diese Treffer fielen im fünf gegen fünf. Das Tor zum 3:0 wurde direkt nach einem Bully erzielt, Fontaine gewann das Anspiel, kurzes Anspiel auf Bergmann und der konnte vollenden.

Die bis dahin verhalten wirkende Gäste schalteten einen Gang höher und konnten innerhalb von drei Minuten auf 2:3 verkürzen. Der zweite Treffer für die Gäste fiel in Überzahl. Eisbären-Goalie Jonas Stettmer hatte den Puck über die Bande befördert und das hieß, zwei Minuten Unterzahl wegen Spielverzögerung. Da war etwas Pech dabei und eine deutliche Steigerung des amtierenden Meisters aus der Schweiz.

Mit dem knappen Vorsprung begann das Schlussdrittel. Die Gäste hatten sich jetzt endgültig im Match angemeldet. Beide erspielten sich ihre Chancen. Frederik Tiffels konnte einen Alleingang nicht mit einem Tor beenden. So hielt die knappe Eisbärenführung bis in die Schlussphase.

In der 51. Minute stellten die Lions das Ergebnis pari. Das Tor durch Dean Kukan hatte auch Bestand nach einer Videoprüfung. Der Stock des Schützen war nicht zu hoch. Exakt vier Minuten vor dem Spielende hatten die Schweizer das Spiel gedreht. Eisbärentrainer Serge Aubin forderte eine Überprüfung, der Treffer blieb ein gutes Tor. So trug sich noch Jesper Fröden in die Liste der Torschützen ein. Am Mittwochabend hatten sich 5.218 Zuschauer auf den Weg in die Arena gemacht. Freuen konnte sich lediglich die Anhänger aus Zürich. Eine kleine Chance bleibt den Eisbären. Am 17. Dezember 2024 kommt es zum Rückspiel in Zürich.

Hans-Peter Becker

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Fotos: Stephan Wenske

Spieldaten

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller, Reinke; Niemeläinen, Mik; Geibel, Galipeau; Kaiser – Bergmann, Fontaine, Tiffels; Ronning, Boychuk (A), Pföderl (C); Noebels (A), Byron, Kirk; Schäfer, Wiederer, Veilleux – Trainer: Serge Aubin          

ZSC Lions: Hrubec (Zumbühl) – Marti, Trutmann; Geering, Kukan; Lehtonen, Weber; Hollenstein, Kinnunen – Baechler, Lammikko, Frödén; Grant, Malgin, Andrighetto; Zehnder, Sigrist, Rohrer; Riedi, Henry, Baltisberger – Trainer: Marc Crawford

Tore
1:0 – 13:05 – Boychuk (Ronning, Pföderl) – EQ
2:0 – 21:18 – Fontaine (Tiffels, Bergmann) – EQ
3:0 – 23:50 – Bergmann (Fontaine) – EQ
3:1 – 29:55 – Grant (Malgin, Andrighetto) – EQ
3:2 – 32:51 – Andrighetto (Lehtonen, Malgin) – PP1
3:3 – 50:54 – Kukan (Lammikko) – EQ
3:4 – 56:00 – Frödén (Lammikko, Sigrist) – EQ

Strafen
Eisbären Berlin: 6 (2, 4, 0) Minuten – ZSC Lions: 4 (2, 0, 2) Minuten 

Schiedsrichter

Christoph Sternat, Manuel Nikolic (Tom Giesen, Yannik Koziol)

Zuschauer
5.218