BBSC siegt im Berliner Derby

BBSC Berlin – VC Olympia Berlin              3:2 (28, -17, -20, 22,11)

Im kurzfristig angesetzten Lokalderby besiegte der BBSC den VC Olympia Berlin mit 3:2. Beide Teams boten ein spannendes Spiel. Die Gastgeberinnen erreichten mit einer Energieleistung, dass die Punkte gegen das Talentteam in der Hämmerlinghalle blieben.

Von Anfang an taten sich die Köpenickerinnen – erneut ohne Stammlibera Annika Kummer – gegen die gut eingestellten und spielfreudigen Gäste schwer und lagen meist einige Punkte zurück. Erst mit dem 24:24 gelang der Ausgleich. Nachfolgend schenken sich die Teams keinen Zentimeter. Erst den sechsten Satzball konnten die BBSC-Mädels zur Satzführung verwandeln. Die darauffolgenden beiden Sätze holten sich die jungen VCO-Spielerinnen und dominierten dabei teilweise deutlich. Erst nach einer Abwehrumstellung im 3. Satz gelang es den Gastgeberinnen, mit mehr Stabilität in der Abwehr das Spiel offener zu gestalten. Völlig anderes Bild dagegen im 4. Satz: Der BBSC führte von Anfang an und sicherte sich den Ausgleich, obwohl sich Mittelblockerin Marie Dreblow bei einer Aktion am Finger verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Laura Walsh übernahm für sie die Position, obwohl sie die Mittelblockspezifik sehr lange Zeit nicht trainiert hatte. Der Tiebreak musste nun entscheiden. Gleich zum Satzbeginn trumpften die Gastgeberinnen mit einer Aufschlagserie von Annalena Grätz zum 7:1 auf und ließen sich danach nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Mit dem verwandelten fünften Matchball fiel von den Gastgeberinnen auch die Anspannung der langen und intensiven Serie ab – immerhin hatte das Team acht Ligaspiele innerhalb von 26 Tagen zu absolvieren.

Nun geht es erst einmal darum, die angeschlagenen und verletzten Spielerinnen zu pflegen und wieder aufzubauen. Die Akkus müssen noch einmal richtig aufgeladen werden: Am 20. März folgt das nächste der noch sechs Heimspiele.

Zur MVP des Abends wählten die Trainer Annalena Grätz sowie Celine Jebens (VCO).

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Aufschlagwucht besiegt Berliner Leidenschaft

Der Hauptstadtclub bot streckenweise eine sehr gute Leistung, aber am Ende war das italienische Topteam besser: Im Hinspiel des Viertelfinals der CEV Champions League unterlagen die BR Volleys Itas Trentino mit 1:3 (19:25, 23:25, 28:26, 17:25). Während Timotheé Carle 18 Punkte sammelte, war auf Seite der Italiener vor allem Nimir Abdel-Aziz mit 28 Zählern nicht zu stoppen. Den Berlinern bleibt nun eine spielfreie Woche, um sich auf das Rückspiel in Italien (04. März um 19.00 Uhr) vorzubereiten.

Coach Cedric Enard musste an diesem besonderen Königsklassen-Abend lediglich auf Denys Kaliberda verzichten, der nach Rückenproblemen nicht rechtzeitig fit geworden war. Dennoch beobachtete der Franzose einen guten Start seines Teams, nach einem Block von Anton Brehme und einem Ass von Timotheé Carle lagen die Berliner vorn (6:4). Dann aber trat Nimir Abdel-Aziz hinter die Servicelinie und der beste Aufschlagspieler der Champions League wurde seinem Ruf mehr als gerecht. Innerhalb weniger Minuten baute Trentino einen 7-Punkte-Vorsprung auf, den die Italiener im Anschluss nicht mehr hergaben (6:13). Zwar fanden die BR Volleys immer besser ins Spiel, entscheidend verkürzen konnten Benjamin Patch und Co. aber nicht mehr (19:25). Auch im zweiten Durchgang waren es die Hausherren, die immer wieder clevere Mittel im Angriff fanden und zunächst in Führung gingen (4:2, 10:6). Trentino ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und arbeitete sich schnell wieder heran (12:12). Der Hauptstadtclub bot den international ungeschlagenen Italienern nun stark Paroli (16:15, 22:22), am Ende war es die Blockstärke Trentinos, die den Unterschied ausmachen sollte: Mit dem insgesamt achten Blockpunkt der Gäste beendete der eingewechselte Youngster Alessandro Michieletto den Satz krachend (23:25).

Die BR Volleys bewiesen weiter viel Herz und zeigten nun eine starke Leistung (13:13), gerieten aber dennoch erneut in Rückstand (13:16). Enard rief sein Team noch einmal zur Besprechung zusammen und die zeigte Wirkung. Angeführt von Patch stellten die Berliner zunächst den Anschluss her (16:17) und erkämpften sich schließlich den ersten Satzball (24:23). Insgesamt vier Versuche sollte dauern, ehe Carle die Chance nutzte und auf 1:2 nach Sätzen stellte (28:26). Aber die Antwort der Mannschaft von Angelo Lorenzetti folgte wieder in Satz vier (10:14). Es war schließlich einmal mehr Abdel-Aziz, der mit seinem Aufschlagdruck für die Vorentscheidung sorgte (12:17). Dank 14 Blockpunkten, sechs Assen und einer Angriffsquote von 60 Prozent holte sich Trentino den 3:1-Sieg im Volleyballtempel (17:25). Während die Gäste nun gute Chancen haben, in einer Woche in das Halbfinale der Königsklasse einzuziehen, benötigen die BR Volleys ein kleines Wunder im Rückspiel.

Stimmen zum Spiel
Kaweh Niroomand: „Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht. Ich hatte den Eindruck, dass wir zu viel Respekt hatten und nicht befreit aufspielen konnten. Phasenweise haben wir gut aufgeschlagen, aber in der Annahme waren wir nicht stabil genug. Insgesamt waren wir nicht weit weg, haben aber deutlich unsere Schwachstellen aufgezeigt bekommen.“
Timothée Carle: „Trentino hat uns wirklich extrem unter Druck gesetzt. Manchmal konnten wir nur noch versuchen, den Ball irgendwie im Spiel zu halten. Auch im Block waren sie dominant. Aber wir haben gesehen, was mit einem guten Aufschlag möglich ist. Trentino ist verwundbar und wir wollen im Rückspiel noch einmal alles versuchen.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle und Samuel Tuia (AA), Éder und Anton Brehme (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Cody Kessel, Robin Baghdady, Pierre Pujol

Topscorer
Carle 18 Punkte, 3 Asse | Patch 16 Punkte, 2 Asse, 2 Blocks | Tuia 12 Punkte, 2 Asse

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Niederlage im Bärenduell

Am 20. Spieltag der DEL kam es zum ersten Bärenduell in Berlin. Das 1. Drittel endete Unentschieden. In der 8. Minute gelang Matt White der Führungstreffer für die Eisbären. Es war eine Portion Glück dabei, der Schuss von Ryan McKiernan prallte von der Bande genau vor den Schläger des Torschützen. Bis dahin hatten die Grizzlys aus Wolfsburg sogar leichte Vorteile. Sie verteidigten gut und konnten sich einige Torchancen erarbeiten. In der 12. Minute nutzten sie ihr erstes Überzahl gleich zu einem Treffer. Eisbär Mark Zengerle mussten wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank. Für die Wolfsburger traf Anthony Rech.

Im Mittelabschnitt bemühten sich beide Teams um den Führungstreffer. Der Torjubel blieb aus. Es blieb beim 1 : 1, so musste das Schlussdrittel die Entscheidung bringen. Es begann mit einer Strafzeit für die Eisbären Ryan McKiernan hatte seinen Gegenspieler unzulässig behindert. Das Powerplay der Gäste sah gut aus und es war Mathias Niederberger zu verdanken, dass die Eisbären nicht in Rückstand gerieten. Das passierte dann in der 48. Minute, beide voller Mannschaftsstärke auf dem Eis. Der Schwede Max Görtz ging als Torschütze in die Statistik ein. Es war allerdings mehr ein Eigentor der Nummer 58 Ryan McKiernan der die Vorlage von Sebastian Furchner unhaltbar für seinen Goalie abfälschte. Spätestens jetzt haderten die Eisbären mit ihrer Chancenverwertung. Es blieben noch 12 Minuten zur Ergebniskorrektur. Das gelang in der 56. Minute, das Anrennen der Eisbären wurde belohnt, Parker Tuomie hatte Erfolg mit seinem Schuss aus dem Hinterhalt. Die Flugbahn des Schusses wurde leicht von einem Verteidiger abgefälscht, sodass Chet Pickard keine Chance der Abwehr hatte. Während des Spiels fiel Mark Zengerle mit einer Verletzung am Knöchel aus.

Für die Entscheidung fiel erst im Penalty. Die Overtime war, und das passte zu diesem Spiel, Unentschieden ausgegangen. Das bessere Ende hatten die Grizzlys für sich. Für die Eisbären traf nur Mat Whithe. So holten sich die Wolfsburger den glücklichen Zusatzpunkt.

Wolfsburgs Trainer lobte vor allem seinen Torhüter Chat Pickard, der in einem hart umkämpften Spiel seine Mannschaft im Spiel gehalten hat.

Serge Aubin, der Eisbären-Trainer, bescheinigte seiner Mannschaft eine gute kämpferische Leistung, wenn auch das Ergebnis nicht zufrieden stellen kann.

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wolfsburg hat eine wirklich gute Mannschaft. Im Laufe der Partie sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Vor allem im Mitteldrittel haben wir viele Chancen kreiert, aber wir konnten leider kein Tor erzielen. Die Gegentore waren unglücklich, aber wir konnten zum Glück noch ausgleichen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und im Shootout kann es natürlich in beide Richtungen gehen.“

John Ramage (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir haben hart gespielt und uns viele Chancen erarbeitet.

Die Siegesserie, fünf Spiele in Folge ungeschlagen, ist zunächst gerissen, am Freitag, 26.02.2021 geht es für die Eisbären in Bremerhaven weiter.

Hans-Peter Becker

DEL 20. Spieltag 23.02.2021

EHC Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 2:3 SO (1:1/0:0/1:1 OT 0:0/SO 0:1)

Aufstellungen:
Eisbären Berlin:
Niederberger (Ancicka) – Wissmann (A), Hördler (C); Ramage (A), Müller; McKiernan, Mik – Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore, Boychuk, White; Foucault, Zengerle, Olver; Dietz, Streu, Tuomie; Hänelt – Trainer: Serge Aubin

Grizzlys Wolfsburg: Pickard (Strahlmeier) – Likens, Melchiori; Adam, Button; Möser, Raabe – Machacek, Festerling, Hungerecker; Görtz, Järvinen, Furchner; Nijenhuis, Fauser, Boucher; Jormakka, Olimb, Rech; Busch – Trainer: Pat Cortina

Torfolge:
1:0 – 07:31 – White (Mik, McKiernan) – EQ
1:1 – 11:46 – Rech (Olimb, Button) – PP1
1:2 – 47:13 – Görtz (Järvinen, Raabe) – EQ
2:2 – 55:08 – Tuomie (Olver, Wissmann) – EQ
2:3 – 65:00 – Furchner – GWS
Strafen:
Eisbären Berlin: 8 (4, 2, 2) Minuten – Grizzlys Wolfsburg: 4 (2, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:
Marc Iwert, Andre Schrader (Maksim Cepik, Wayne Gerth)

BBSC mit leeren Händen aus dem Westen zurück

Blau-Weiß Dingden – BBSC Berlin           3:1 (-15,17, 21,21)

Das Samstagabendspiel, am 20.02.2021, an der holländischen Grenze zeigte Phasen, in denen jeweils eines der Teams das Spiel absolut dominierte, aber auch in der nächsten Minuten völlig den Spielfluss verlor. Im 1. Satz zeigten sich die Gäste in allen Belangen effektiv und überlegen, ließen den Gastgeberinnen kaum eine Chance. Ab dem 2. Satz drehte sich das Spiel völlig: über 9:3 und 22:12 überrollte Dingden die Hauptstädter vom Feinsten. So ging es auch im 3. Satz weiter: 8:1 führten die Gastgeber, ehe der BBSC wieder ins Spiel fand, selbst in Führung ging, aber den Satz doch abgeben musste. Im 4. Satz führten die Berlinerinnen bereits 16:14 – dann jedoch zogen die Gastgeber erneut die Zügel an und erarbeiteten sich 5 Matchbälle. Der BBSC zeigte zeitweise ein ausgesprochen konzentriertes Spiel, verfiel aber in den nächsten Szenen in Ungenauigkeiten und nicht ausreichende Abstimmung, so dass letztendlich der Sieg des Tabellendritten verdient war. Dingden präsentierte nach dem verlorenen 1. Satz die altbekannten Fertigkeiten in der Block-Feldabwehr, hatte auch in den Angriffsaktionen Vorteile. Die MVP Medaille auf Berliner Seite wurde Libera Paula Morgenroth verliehen, die der Berliner Abwehr in Abwesenheit von Annika Kummer gute Stabilität gegeben hatte.

RC Sorpesee – BBSC Berlin          3:1 (-23,22, 22,25)

Etwas mehr als 17 Stunden nach Spielende in Dingden und 150 km entfernt stand das BBSC Team im Sauerland erneut auf dem Spielfeld: Aufsteiger Sorpesee und die Berliner Gäste lieferten sich trotz leicht müder Beine einen mehr als zweistündigen harten Kampf mit engen Sätzen. Dabei zeigten sich erneut die Gastgeber als die etwas stabilere Mannschaft mit etwas weniger Fehlern in Abwehr, Spielaufbau und Angriff. Erneut konnte der BBSC Phasen, in denen man dem Spiel den Stempel aufdrückte, nicht so gestalten, dass man sich mit einem Satzgewinn belohnen konnte. Im 3. Satz führten die Gäste bereits mit 12:5, gaben den Satz aber noch ab. Den 4. Satz hatte eigentlich Sorpesee lange dominiert und mit 21:13 Zwischenstand sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Doch mit einer Aufschlagserie von Annalena Grätz holte sich Berlin den Anschluss. In der Crunchtime kämpften beide Teams verbissen um die Punkte, doch Sorpesee hatte das bessere Ende für sich. In einem Spiel, das von beiden Mannschaften umkämpft war, setzte sich ein wenig mehr vorhandene Frische der Gastgeberinnen zum Spielschluss durch.

Mittelblockerin Marie Dreblow erhielt die MVP-Silbermedaille des Sonntagsspiels.

Der BBSC wird am kommenden Mittwoch gegen den VC Olympia mit dem 8. Spiel innerhalb von 26 Tagen den Kraftakt der letzten Wochen abschließen. BBSC Trainer Robert Hinz hat „absoluten Respekt vor der Energieleistung meiner Mädels in den letzten Wochen – neben den kräftezehrenden Ligaspielen und knapp 4.000 Autobahn- oder Landstraßenkilometern war ja für alle Spielerinnen als Amateure auch die tägliche Arbeit oder Ausbildung zu absolvieren. Nach dem Mittwoch geht es darum, erst einmal wieder die Akkus aufzuladen“. Das nächste Heimspiel folgt danach erst am 20. März – vielleicht das erste Mal nach langen Monaten wieder mit Publikum?

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Hertha verliert im Abstiegskampf und Union beschenkt den Trainer

Der 1. FC Union kann noch gewinnen. Am 22. Spieltag sorgte ein goldenes Tor von Grischa Prömel mal wieder für einen Dreier. Just an diesem Tag feierte Trainer Urs Fischer seinen 55. Geburtstag, insofern kam der Sieg zusätzlich gelegen. Eines ist so gut wie gewiss, die Hauptstadt hat in der kommenden Saison einen Platz in der Bundesliga sicher. Hinter dem zweiten Platz stehen mehr und mehr Fragezeichen.

Hertha BSC, der Verein den mehr Geld für seinen Kader ausgegeben hat, als jeder andere in der Liga, steckt tief im Abstiegskampf. Gegen RB Leipzig war trotz einer Leistungssteigerung nichts zu holen. Irgendwie soll es gelingen erstklassig zu bleiben. Mit einem Kader, der auf alles andere, als auf Abstiegskampf eingestellt war. Langsam kommen böse Erinnerungen hoch. Seit dem 14. Spieltag hat Hertha nicht mehr gewonnen, das vierte Heimspiel in Folge verloren, zuletzt gab es das unter dem Trainer Otto Rehhagel und frei nach Wilhelm Busch, Wehe, Wehe, wenn ich auf das Ende sehe.

Der Abgang von Jürgen Klinsmann war merkwürdig, hat eines bewirkt, die Bräsigkeit der Herthaführung wurde aufgebrochen, hoffentlich nicht zu spät. Wie wird sich der Investor im Falle eines Abstieges verhalten? Er wurde dazu befragt, „darüber denken wir nicht nach“, war die Antwort. Selbst Pal Dardai scheint manchmal Zweifel zu haben. So äußerte er nach der Niederlage in Frankfurt: „Das ist eine junge Mannschaft. Sie haben sie zusammengekauft und wahrscheinlich einiges vergessen.“ Gegen Leipzig war das mangelhafte Mannschaftskonstrukt erkennbar. Bis zu seiner Auswechselung bemühte Sami Khedira darum, Struktur in das Spiel zu bringen. Das Ganze hat Potenzial für die Zukunft, leider muss jetzt die Gegenwart gemeistert werden. Nur mal so, Hertha hat jetzt 40 Gegentore kassiert. Nur zwei Mannschaften haben bisher mehr kassiert, Mainz und Schalke. Werfen sie mal ein Blick auf die Tabelle. Es bleibt hier die Frage, kann dieser Kader Abstiegskampf ?

Hans-Peter Becker

Eisbären siegen – Krefeld schlussendlich auf verlorenem Posten

Die Pinguine aus Krefeld konnten auch bei Ihrem zweiten Auftritt in der Hauptstadt dem Gastgeber wenig entgegensetzen. Im Anfangsdrittel gelangen den Eisbären zwei Tore. Tor Nummer Eins fiel im Powerplay bereits nach fünf Minuten durch Christopher Foucault und in der 13. Minute war Jonas Müller mit einem Schuss aus dem Hinterhalt gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Marvin Cüpper erfolgreich. Die Statistik des 1. Drittels sprach eine deutliche Sprache, 13 zu 3 Schüsse auf das Tor zugunsten der Eisbären.

Das 2. Drittel begann mit einem Powerplay für die Pinguine, Marcel Noebels musste wegen Beinstellens auf die Sünderbank und siehe da, der Puck zappelte im Eisbären-Tor. Martin Schymanski hatte getroffen. Das Überzahlspiel ist in dieser Saison keine Paradedisziplin der Krefelder, lediglich eine Erfolgsquote von 10 % schlug bisher zu Buche. In diesem Spiel nutzten sie gleich ihre erste Chance. Der Anschlusstreffer beflügelte den Tabellenletzten. Das Spiel wurde ausgeglichener. In der 33. Minute nutzten die Eisbären erneut ein Powerplay. Diesmal überlistete Lukas Reichel den Krefelder Goalie. Den entscheidenden Pass gab Marcel Noebels, der damit in 14 Spielen in Folge scoren konnte. Er übertraf damit u.a. die Bestmarke der Eisbärenlegende Steve Walker. Das Drittel ging mit einem Unentschieden in die Pause.

Was sich im Anfangsdrittel angedeutet hatte, eine deutliche Niederlage, zeichnete sich im Schlussdrittel mehr und mehr ab. Eine doppelte Powerplay Chance ließen die Eisbären liegen. Matt White traf in der 46. Minute zum 4 : 1. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte zwei Minuten später Lucas Lessio einen Alleingang erfolgreich abschließen können. Er scheiterte an Mathias Niederberger. So verging die Spielzeit. Krefeld steckte nie auf, die Moral stimmte, das spielerische Vermögen war dem Gegner letztlich nicht gewachsen. In der 58. Minute schlugen die Eisbären zum dritten Mal im Powerplay zu. Zachary Boychuk sorgte für das 5 : 1 und knappe 30 Sekunden vor der Schlussirene traf Kapitän Frank Hördler zum Endstand 6 : 1. Sein Assist zum 3:1 war gleichbedeutend mit seinem 315. Punkt in Deutschlands höchster Spielklasse, zudem erzielte er mit dem 6:1 sein 80. Tor in der DEL.

Hans-Peter Becker

Stimmen:

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin)

„Ich bin sehr zufrieden, wie wir heute aufgetreten sind. Im ersten Drittel haben wir gut und kraftvoll gespielt. Im Mitteldrittel haben wir aber etwas nachgelassen, deutlich zu viele Strafen genommen und uns aus dem Rhythmus bringen lassen. Im Schlussdrittel haben wir das aber wieder besser gemacht, was auch mit den Anpassungen zusammenhing, die wir vorgenommen haben. Unser Powerplay war heute sehr gut. Wir haben solide gespielt und die Chancen genutzt, die wir bekommen haben.“

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin):
„Mit Blick aufs gesamte Spiel war es ein verdienter Sieg, wenn auch etwas zu hoch. Vierzig Minuten haben wir gutes Eishockey gespielt. Wir sind gut ins Spiel
gekommen und auch in Führung gegangen, was sehr wichtig war. Das Mitteldrittel war nicht unser bestes Drittel, da haben wir Krefeld wieder etwas ins Spiel kommen lassen. Den Clubrekord aufzustellen macht mich stolz, ist aber Nebensache. Der Mannschaftserfolg steht im Vordergrund, aber natürlich freue ich mich sehr darüber.“

Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin):

„Mit der Mannschaftsleistung können wir heute zufrieden sein, auch wenn wir im zweiten Drittel wieder zu viele Strafen genommen und Krefeld so wieder ins Spiel gebracht haben. Im Schlussdrittel haben wir aber wieder zu unserem Spiel gefunden, Krefeld nicht wirklich eine Chance gelassen und das Spiel gut zu Ende gebracht. Gegen Köln erwartet uns ein schweres Spiel, wir wissen aber, wie wir gegen sie spielen müssen. Wenn wir uns an unseren Plan halten, haben wir gute Chancen, auch dieses Spiel zu gewinnen.“

DEL 18. Spieltag 17.02.2021 MB-Arena Berlin 18:30 Uhr
EHC Eisbären Berlin – Krefeld Pinguine 6:1 (2:0/1:1/3:0)

Aufstellungen:
Eisbären Berlin: M. Niederberger (Ancicka) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C), McKiernan; Mik – Foucault, Zengerle, Tuomie; Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore, Boychuk, White; Labrie, Streu, Dietz; Olver – Trainer: Serge Aubin

Krefeld Pinguine: Cüpper (Quapp) – Sacher, C. Braun; Bappert, Bindulis; Gläßl, Mass; Bull – Karsums, Olson (A), L. Braun (A); Tyanulin, Blank, Schymainski (C); Lessio, Postel, L. Niederberger; Buncis, Petrakov, Shatsky – Trainer: Clark Donatelli

Torfolge:
1:0 – 04:23 – Foucault (Fiore, White) – PP1
2:0 – 12:52 – Müller (Noebels, Ramage) – EQ
2:1 – 22:26 – Schymainski (Tyanulin, Petrakov) – PP1
3:1 – 32:48 – Reichel (Noebels, Hördler) – PP1
4:1 – 45:45 – White (Ramage, Müller) – EQ
5:1 – 57:18 – Boychuk (Noebels) – PP1
6:1 – 59:31 – Hördler (Ramage, Boychuk) – EQ

Strafen: Eisbären Berlin: 8 (0, 6, 2) Minuten -Krefeld Pinguine: 14 (4, 4, 6) Minuten

Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Andre Schrader (Maksim Cepik, Jonas Merten)

Tag der Unentschieden in der Bundesliga

Ich mal an, dass der FC Bayern trotz aller Widrigkeiten, im letzten noch ausstehenden Match des 21. Spieltages den dritten Sieg beisteuern wird. Bisher gab es in den acht Begegnungen sechs unentschiedene Spielausgänge. Die beiden Berliner Vertreter wollten da nicht abseitsstehen.

Am Samstag, 13. Februar war zunächst die Alte Dame aus Charlottenburg mit ihrem Auftritt beim VfB Stuttgart dran. Es war insgesamt recht ordentlich. Pal Dardai hat zumindest geschafft, dass da wieder eine Mannschaft auf dem Platz steht. Die Laufleistung übertraf sogar die des Ortsrivalen, der das Abendspiel bestritt. Bei Hertha rackert wieder Einer für den Anderen und Sami Kedhira zeigte für 30 Minuten seine Leader-Qualitäten. Er gab die Vorlage für den hochverdienten Ausgleich durch Luca Netz. Der junge Mann ist noch nicht volljährig, aber bereits Torschütze in der Bundesliga. Bei der Hertha scheint es aufwärtszugehen und am kommenden Sonntag, 21.02. kommt RB Leipzig.

Bei den Eisernen stagniert es. In der Rückrunde konnte bisher kein Dreier geholt werden. Viel Aufwand und wenig Ertrag, entsprechend enttäuscht waren sie am Samstagabend. Die nächste Aufgabe wartet in Freiburg. Die beiden positiven Überraschungen der Saison treffen aufeinander. Im Hinspiel in der Wuhlheide gab es 1 : 1, mal sehen, was das Rückspiel bringt. Es hapert an der Chancenverwertung, ganze zwei Treffer in der Rückrunde. Max Kruse wird schmerzlich vermisst. Er verletzte sich am 4.12.2020 im Derby gegen Hertha, konnte bisher erst 10 Spiele für die Eisernen absolvieren. Trotzdem ist er mit sechs Toren der erfolgreichste Schütze im rot-weißen Dress.

Mit dem Abstiegskampf dürften die Eisernen trotzdem nur wenig zu tun haben. Das Punktekonto wurde dafür schon zu reichlich gefüllt. Es bisschen was fehlt zwar noch, was soll erst Hertha BSC dazu sagen.

Hans-Peter Becker

BBSC holt drei Punkte

BBSC Berlin – VfL Oythe               3:1 ( -24,14, 16,13)

Das Heimspiel am Samstagabend gegen Oythe, das mit einer Viertelstunde Verspätung wegen Verspätung der Gäste begonnen hatte, entschieden die Berlinerinnen klar mit 3:1 für sich.

Trainer Robert Hinz hatte die Mannschaft auf einigen Positionen verändert und testete einige Varianten. So war durchgängig Paula Morgenroth auf der Liberoposition eingesetzt. Den 1. Satz holten sich noch die Gäste mit einem energischen Schlussspurt. Trotz einer 21:17 Führung der Gastgeberinnen mussten sie den Satz noch mit 24:26 abgeben. Ab dem 2. Satz hatten die Berlinerinnen den Rhythmus gefunden und dominierten die Gäste, denen der Trainingsrückstand bedingt durch die lange coronabedingte Hallensperrung in Vechta anzumerken war, eindeutig. Auch die Abwesenheit der erfahrenen Christine Aulenbrock, die am Samstag noch mit ihrer Beach-Partnerin Sandra Ferger in den Finalspielen der German Beach Trophy in Düsseldorf stand, dürfte sich ungünstig für das niedersächsische Team ausgewirkt haben. So blieben die drei Punkte in der Hauptstadt.

Stralsunder Wildcats – BBSC Berlin        3:0 (18, 20,18)

Das vierte Spiel innerhalb von 8 Tagen absolvierten die Berlinerinnen beim letztjährigen inoffiziellen Meister in Stralsund bereits am Sonntagnachmittag. Auch die Wildcats hatten bereits am Samstag ein Spiel absolviert, durften aber ein weiteres Heimspiel anfügen. Wie schon am Samstag gegen Bonn dominierte auch am Sonntag Stralsunds Diagonalangreiferin Anne Krohn in einer Art und Weise das Spiel, wie sie es in den vergangenen Jahren so häufig in den Ligaspielen gegen den BBSC präsentiert hatte. Die Stralsunderin wurde schon zu Zeiten ihres Spiels für die 2. Mannschaft von NA/Aurubis Hamburg als die perfekteste Zweitligaspielerin angesehen. Mit beeindruckender Übersicht und Varianz wechselt sie nach Bedarf zwischen hammerharten Schlägen und gelegten Bällen. Dem hatten die Berlinerinnen nur zeitweise etwas entgegenzusetzen. Nach einem missglückten Start in den 1. Satz (beim 0:5 hatte Trainer Hinz schon die 2. Auszeit genommen) mit Zwischenstand 10:20 kamen die Gäste langsam in den Rhythmus und konnten noch ein wenig verkürzen. Im 2. Satz bestätigten die Berlinerinnen zunächst den Aufwärtstrend mit einer 3-Punkteführung, ehe sich Stralsund erneut klar durchsetzte. Im letzten Satz zogen die Wildcats schnell auf 12:6 davon – die Tour an den Strelasund endete mit klarem Satzgewinn der Mädels aus der Hansestadt.

Die MVP Medaillen beider Spiele wurden Zuspielerin Katharina Kummer überreicht, die damit ihre Saisonbilanz auf fünf MVP-Nominierungen ausbaute.

Für den BBSC folgt am kommenden Wochenende, 27. und 28. Februar der nächste Doppelspieltag. Nach dem Samstagabend an der holländischen Grenze in Dingden wird das Team am Sonntag im sauerländischen Sorpesee antreten.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC berlin

Eisbären Auswärtssieg in Krefeld

Die Eisbären Berlin haben den zweiten Auswärtssieg in der laufenden PENNY DEL Saison 2020/21 eingefahren. Am vorgezogenen 28. Spieltag bezwangen die Berliner die gastgebenden Krefeld Pinguine mit 6:1. Durch diesen Sieg verbessern sich die Eisbären in der Tabelle der Gruppe Nord um einen Platz und stehen aktuell an der Spitze des Klassements. Am Freitag,12.02.2021 bestreiten die Eisbären Berlin
direkt ihr nächstes Ligaspiel, um 18:30 Uhr sind die Berliner zu Gast bei den Iserlohn Roosters.

Parker Tuomie (10.) traf im ersten Spielabschnitt zur Eisbären Führung, die Matt White in der 15. Spielminute auf 2:0 ausbaute. Im Mitteldrittel erhöhten zunächst Lukas Reichel (23.) und Leo Pföderl (26.) per Doppelschlag auf 4:0, ehe Zach Boychuk (31.) mit seinem ersten Tor in der PENNY DEL und PC Labrie (35.) zwei weitere Eisbären Treffer folgen ließen. Im Schlussabschnitt konnte Tyanulin (46.) im
Powerplay für Krefeld auf 1:6 verkürzen.

Bei diesem Kantersieg der Eisbären wurden einige Meilensteine erreicht. Pföderls Treffer war der achte Torerfolg im achten Spiel in Folge des Stürmers, gleichbedeutend mit einem neuen Berliner Rekord in der PENNY DEL. Marcel Noebels hat in den letzten zwölf Ligaspielen gepunktet und Kai Wissmanns
Torvorlage zur 1:0-Führung war der 50. Assist des Verteidigers in Deutschlands höchster Spielklasse.
Die Eisbären bestritten dieses Spiel im Rahmen der traditionellen Charity-Aktion „Pink in the Rink“ in pinken Trikots und Stutzen, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Diese Jerseys werden ebenso in der nächsten Partie gegen Iserlohn zum Einsatz kommen und in der Folge für den guten Zweck versteigert.

Quelle: Eisbären Berlin

BR Volleys – Auftaktsieg in der Champions-League

Dieser Sieg war für die BR Volleys dringend nötig, um ihre Chance auf das Erreichen des Viertelfinals der CEV Champions League 2021 zu wahren: Am Dienstagabend, 09. Feb. gewannen die Berliner dank einer der besten Saisonleistungen 3:0 (25:19, 25:20, 25:13) gegen Ach Volley Ljubljana. Die Mannschaft von Cheftrainer Cedric Enard hat mit nun zwölf Punkten zwar den zweiten Platz in der Gruppe C gesichert, muss aber in den kommenden Tagen noch auf den Quervergleich zu den anderen Gruppen schauen. Jedes Rechenspiel könnten die Hauptstädter morgen (10. Feb. um 14.00 Uhr) nur mit einem Sensationserfolg gegen Zenit Kasan beenden.

Die BR Volleys schlugen beim ersten Spiel im russischen Kasan zwar mit der identischen Startformation wie zuletzt in der Bundesliga in Frankfurt auf, wollten jedoch ein ganz anderes Gesicht zeigen. Vor diesem Match gegen den slowenischen Serienmeister aus Ljubljana war klar: Nur ein Sieg mit der vollen Ausbeute von drei Punkten würde die Berliner weiter vom Einzug in das Viertelfinale träumen lassen. Mit diesem Wissen boten Sergey Grankin & Co von Beginn an eine starke Leistung. Nicht nur, dass die Männer in Schwarz dem Gegner dank ihrer soliden Block-Abwehrarbeit das Leben im Angriff schwer machten, auch der Service kam diesmal ebenso konstant wie druckvoll. Schon früh (6:2) nahm der slowenische Headcoach Matija Plesko seine erste Auszeit, doch nur wenig später hatte Grankin bereits das vierte Ass der Hauptstädter aufgeschlagen (16:10). Der stark aufspielende Renan Michelucci blockte seine Farben zu sieben Satzbällen (24:17) und verwandelte den dritten selbst zur 1:0-Satzführung (25:19).

Seinem Partner im Mittelblock, Anton Brehme, der zuletzt häufig mit seinem Aufschlag haderte, bekam die eiskalte, russische Luft offenbar. Zwei Asse servierte der Youngster im Satz zwei zur Berliner Führung (9:7). Ljubljana war zwar nun besser in der Partie, aber der zehnmalige Deutsche Meister blieb konzentriert. Auch wenn nicht alle Chancen genutzt wurden, spielte Regisseur Grankin seine Mitspieler immer wieder blockfrei (20:16). Der Russe bediente Brehme auch zum zweiten Satzgewinn mustergültig (25:20). Block (Michelucci und Patch) sowie Aufschlag (Grankin und Tuia) sorgten auch in Satz drei für direkte Punktgewinne und die nächste schnelle Führung (8:2). Die „Orange Dragons“ hatten zu diesem Zeitpunkt schon im Diagonalangriff, Außenangriff und Mittelblock gewechselt, doch auch davon ließ sich das Team von Coach Cedric Enard nicht beirren. Samuel Tuia legte im Block nach (13:6, 15:7) und der so wichtige Erfolg wurde konsequent ins Ziel gebracht (25:13).

Sollte morgen gegen Gastgeber Zenit Kasan die Sensation ausbleiben, müssen die BR Volleys einer von drei besten Gruppenzweiten werden. Mit nun zwölf Punkten und 12:3 Sätzen hat man aktuell erst eine von fünf Gruppen (Pool E) hinter sich gelassen. Eine weitere muss noch hinzukommen.

Stimmen zum Spiel
Anton Brehme: „Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung. Das komplette Team hat gut gespielt. Vielleicht war es das beste Match, das ich persönlich im BR Volleys Trikot absolviert habe. Endlich hat mein Aufschlag mal wieder funktioniert – wie auch bei allen anderen. Wir können morgen befreit aufspielen und dann ist gegen den Favoriten hoffentlich etwas für uns drin.“
Benjamin Patch: „Dieser Erfolg war sehr wichtig. Wir haben die Unterstützung unserer Fans daheim gespürt und durften endlich auch mal wieder vor Zuschauern spielen. Es war ein guter Tag, ein gutes Spiel, aber wir wollen das auch morgen gegen Kasan zeigen. Dafür ruhen wir uns jetzt aus.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle und Samuel Tuia (AA), Renan Michelucci und Anton Brehme (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Adam Kowalski/Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Cody Kessel, Pierre Pujol

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier