Der serbische U20-Nationalspieler Stefan Peno wechselt vom FC Barcelona zu ALBA BERLIN. Er gilt als eines der vielversprechendsten Spielmacher-Talente im europäischen Basketball. Der 1,95 Meter große und jüngst 20 Jahre alt gewordene Serbe mit guyanischen Wurzeln spielte in der vergangenen Saison in der ACB, der EuroLeague und der zweiten spanischen Liga. Peno hat in Berlin einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben, der eine Option enthält, nach einem Jahr nach Barcelona zurückzukehren.
ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Stefan Peno ist ein sehr interessanter und talentierter Spieler, dessen Entwicklung ich schon seit vielen Jahren verfolge. Er verfügt über ein gutes Ballhandling und er mag es, zu passen und seine Mitspieler in Szene zu setzen. Dazu bringt er für einen Point Guard eine sehr gute Körpergröße mit. In seinem jungen Alter verfügt er natürlich auch noch über viel Entwicklungspotenzial, was gut zu unserer Philosophie passt. Mit seiner Verpflichtung ist unsere Planung auf den ausländischen Positionen abgeschlossen. Ob oder wie wir den zwölften Platz im Kader besetzen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.“
Stefan Peno: „Wenn einer der traditionsreichsten Clubs in Europa und eine Trainerlegende wie Aito dich in ihrem Team haben wollen, fällt die Entscheidung nicht schwer. Ich weiß um die hohen Erwartungen an Spieler bei ALBA BERLIN und werde mein Bestes geben, um diesen Ansprüchen mit meinem Team gerecht zu werden.“
Vita Stefan Peno
Stefan Peno kam am 3. August 1997 als Sohn eines serbischen Vaters und einer guyanischen Mutter in Belgrad zur Welt. Er erhielt seine Basketballausbildung bei KK Beokos und später bei OKK Belgrad, bis er 2011 im Alter von 14 Jahren nach Spanien ins Nachwuchsprogramm des ruhmreichen FC Barcelona wechselte. In der Spielzeit 2013/2014 gab er sein Debüt in der zweiten Mannschaft der Katalanen in Spaniens zweiter Liga LEB Gold. Eine Saison später feierte er im Alter von nur 17 Jahren seinen Einstand in der ACB. Er ist damit der drittjüngste Debütant in der langen Geschichte des FC Barcelona. Im Oktober 2016 bestritt er gegen Unics Kazan sein erstes Euroleague-Spiel und durfte sich in der Spielzeit insgesamt zehn Mal in Europas höchster Spielklasse beweisen. In der ACB erhielt er in dieser Saison 14 Einsätze.
Peno spielte für alle Jugend-Nationalmannschaften seines Heimatlandes Serbien und wurden im Jahr 2014 für den erweiterten Kader der Seniorenauswahl nominiert. Mit den Jugendnationalteams gewann er Bronze bei der U16-EM 2012, Silber bei der U16-EM 2013 (Auszeichnung als Turnier-MVP), Silber bei der U18-EM 2014 sowie Bronze bei der U17-WM 2014. Zuletzt spielte er für die serbische U20-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft auf Kreta, wo sein Team den fünften Platz erreichte. Peno legte dabei durchschnittlich 8,9 Punkte, 5,0 Assists und 4,6 Rebounds auf. Er wurde außerdem zu den renommierten Talentsichtungs-Events „Jordan Brand Classic“ (Brooklyn 2013) und „Nike Hoop Summit“ (Portland 2015) eingeladen.
Fahrer aus 15 Nationen am Start. Immer wieder größter Beliebtheit erfreut sich die Internationale kids tour, die 1993 in Berlin aus der Taufe gehoben wurde und nunmehr bereits zum 25. Mal in der Zeit vom 25. bis zum 27. August 2017 vom Berliner Radsport Verband e.V. (BRV) veranstaltet wird. Erneut gehen große Starterfelder ins Rennen, wobei bei der Klasse U 13 in 29 Mannschaften 116 Fahrer und in der Klasse U 15 in 37 Mannschaften sogar 148 Fahrer am Start stehen werden. Neben vielen deutschen Teams aus fast allen Landesverbänden werden aus dem Ausland Fahrer aus Slowenien, Estland, Schweden, Österreich, Belgien, Dänemark, Niederlande, Lettland, Luxemburg, Bulgarien, Frankreich, Polen, Ungarn und Litauen dabei sein, die dieses Event in diesen Altersklassen zu einem europaweit erneut einmaligen Erlebnis werden lassen.
Aus der Starterliste der Klasse U 13 werden mit Sicherheit wieder einige ausländische Talente in den Blickpunkt geraten, die bislang hierzulande noch nicht bekannt sind. Allein die Tatsache, dass mit Sandi Papez als Sportlicher Leiter des slowenischen Teams KK Adria Mobil und mit Raivis Belohvosciks als Sportlicher Leiter des Teams Belo Cycling Project aus Lettland zwei ehemalige Profis tätig sind, läßt vermuten, dass hier das eine oder andere Talent – analog den Jahren zuvor – mit Siegchancen dabei ist. Im Team Rheinland-Pfalz ist mit Jannis Rapp ein Fahrer dabei, der in diesem Jahr schon 12 Siege herausgefahren hat und auch Richard Leu, Tilla Geisler und Eric Domann vom Landesverband Brandenburg haben sich in diesem Jahr schon mehrfach in die Siegerlisten eintragen können.
Die Starterliste der U 15 ziert ein Name, der im Vorjahr die kids tour mit einem Sieg bei der U 13 abschloss: Toms Ustups aus Lettland vom Cannibal Team war der überragende junge Fahrer, der seinen Gegnern keine Siegchance ließ. Auch der Zweitplatzierte des Vorjahres Frank Ragilo aus Estland steht in diesem Jahr wieder gemeinsam mit Toms Ustups in einer Mannschaft, die mit Sicherheit eine führende Rolle übernehmen dürfte. Die jeweilige Stärke der weiteren ausländischen Mannschaften ist zwar schwer einzuschätzen, jedoch sollte zum Beispiel der Slowene Jaka Spoljar, im letzten Jahr Siebenter in der Altersklasse U 15, erneut eine führende Rolle spielen können. Stark einzuschätzen dürfte auch der Landesverband Thüringen sein, der sieggewohnte Fahrer wie Corneel Mäder und Oliver Schneider in seinen Reihen hat. Der Landesverband Brandenburg mit Malte Maschke, Nicolas Zippan oder auch Paul Wirbeleit ist ebenso wenig zu unterschätzen wie Max-David Briese und Benet Metz von der Renngemeinschaft Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern, die zusammen in diesem Jahr schon 22 Siege verbuchen konnten.
Inwieweit die Berliner Fahrer um Henning Sage, Robin Ruhe oder Tim Schulz ein Wörtchen mitsprechen können, ist schwer abzuschätzen, jedoch geben ihre diesjährigen Leistungen durchaus zur Hoffnung Anlaß. Eine gute Rolle sollten auch die Teams aus Nordrhein-Westfalen und vor allem Rheinland-Pfalz spielen, die mit dem 13-fachen Saisonsieger Enzo Decker, Connor Lapot, Max Märkl und Philip Straßer ein bombenstarkes Team an den Start bringen.
Wie wichtig diese Tour für den Radsport ist, zeigen die Siegerlisten aus vergangenen Jahren auf. So stehen dort klangvolle Namen wie der Italiener Oscar Gatto oder die Deutschen Lucas Liss und Maximilian Schachmann, aber vor allem John Degenkolb mit seinen Siegen in den Jahren 2001 (U 13) und 2003 (U 15) nimmt dabei noch eine besondere Rolle ein. In den vergangenen Jahren hat er die kids tour schon finanziell unterstützt und nun ist es ihm zum Jubiläum eine besondere Ehre, nochmals ein Zeichen zu setzen. Aufgrund seiner emotionalen Verbundenheit zur kids tour (O-Ton John Degenkolb) bietet er über Ebay eines seiner eigentlich unverkäuflichen weißen Tour-Trikots seines Teams Trek-Segafredo zur Versteigerung an, wobei es sich um einen kompletten Satz mit einem Kurzarm-Trikot, ein Langarm-Trikot, eine Bib-Short, Socken und aus Sicherheitsgründen den passenden Helm handelt, alle Teile in Größe M und natürlich ungetragen. Als weitere Zugabe legt John Degenkolb, der gerade bei der Vuelta in Spanien unterwegs ist, seine Original-Startnummer 33 der diesjährigen Tour de France bei. Er hofft auf eine möglichst große Summe aus der Versteigerung, die er dann der Internationalen kids tour, die für ihn ein wirklich einmaliges Kinderrennen ist, zur Verfügung stellen will.
Die Tour beginnt am Freitag, 25. August 2017, um 14.00 Uhr mit den Einzelzeitfahren im Ortsteil Lehnitz/Oranienburg am Mühlenbecker Weg 9 und wird am Samstag um 10.00 Uhr an gleicher Stelle mit einem Mannschaftszeitfahren fortgesetzt. Am Nachmittag um 15.00 Uhr folgt die 3. Etappe mit den Straßenrennen Rund um Willmersdorf-Schönfeld-Weesow-Willmersdorf mit Start und Ziel im Gewerbegebiet Willmersdorf 2 (Werneuchen) und den Abschluß bildet dann der Sonntag ab 10.00 Uhr mit den Rundstreckenrennen in Marzahn-Hellersdorf mit Start und Ziel Landsberger Chaussee Ecke Teupitzer Straße, so dass die Klassen U 13 dann 66,9 km und U 15 insgesamt 105,3 km zurückgelegt haben werden. Am Sonntag finden im Rahmenprogramm noch ein kids-Jedermann-Rennen und ein Laufrad-Wettbewerb für die Kleinsten statt.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Rundfahrt auch in den nächsten Jahren durchgeführt werden kann. Die Auflagen werden von Jahr zu Jahr schwieriger, die Baustellen in Berlin immer mehr, so dass man den Eindruck gewinnen kann, dass für den Radsport in der Hauptstadt kein Platz mehr ist. Der sogenannten Sportstadt steht es nicht gut zu Gesicht, wenn die jahrelang auf dem Kurfürstendamm endende kids tour dort nicht mehr stattfinden kann. Gerade für das diesjährige Jubiläum hätte der Kurfürstendamm am Schlusstag ein Muß sein sollen, aber andere Events sind offensichtlich finanziell lukrativer. Der ehemals westliche Teil Berlins, der diese Rundfahrt erst ins Leben gerufen hat, spielt nun keine Rolle mehr, was aus Sicht der einstigen Initiatoren mehr als bedauerlich ist.
Dennoch ein großes Dankeschön an Oranienburg, Werneuchen und Marzahn-Hellersdorf, die mit ihrem Engagement dieses Jahr das einzigartige Radsportereignis aufrechterhalten und uns auch in Zukunft hoffentlich tatkräftig unterstützen werden.
Chefredakteur Christian Zschiedrich Foto: Sportick
Hertha BSC gewährt Sportick nach wie vor keine Presse-Akkreditierung. Rein sportlich läuft es unter Pal Dardai, der Start ist geglückt. Der DFB-Präsident begnadigte Hansa Rostock – in Sachen Führungsstil und Öffentlichkeitsarbeit fällt Hertha in alte Gewohnheiten zurück. War es denn in den letzten Jahren überhaupt schon einmal anders?
Der 1.FC Union verpasste in der 90. Minute den 3.Sieg in Nürnberg. Zwei Punkte gingen um Haaresbreite verloren. Dennoch, der Start – bei diesem Auftakt-Programm – war gut. Die Eisernen (4:3 Tore) verbleiben mit 7 Punkten in der Spitzengruppe, gemeinsam mit Darmstadt, Fortuna Düsseldorf, dem 1.FC Nürnberg und Sandhausen. Einsam an der Spitze, man höre und staune, ist Arminia Bielefeld, letzte Saison um den Klassenerhalt gezittert und jetzt 3 Spiele und drei Siege, als Einziger. Am vergangenen Montagabend wurde der VfL Bochum mit 2:0 bezwungen. Am nächsten Sonntag empfangen die Eisernen die Bielefelder und werden alles versuchen, die Siegesserie der Arminen zu brechen. Im Pokal wurde den Köpenickern leider ein schweres Auswärtsspiel in Leverkusen zugelost. Bayer verlor zwar 1:3 gegen Bayern in München, doch die neuformierte Bayer-Elf gefiel mir von der Spielart und Torgefährlichkeit her viel besser als in den letzten Jahren. Da heißt es besonders eisern zu sein. Union hat zwar keine Chance, aber die sollten sie nutzen.
Mehr Glück hatte die Hertha, zumindest was das Heimspiel anbelangt. Der 1.FC Köln läuft also Gefahr nach der Auftaktniederlage im rheinischen Derby, Gladbach siegte 1:0, heuer keinen so guten Start zu erwischen.
Hertha ist weit weniger chancenlos, muss am Samstag zum Meisterschaftsspiel nach Dortmund. Der (hoffentlich) neue Goalgetter Mathew Leckie stieg mit Ingolstadt ab und galt dort zwar nicht als Chancentod, in 30 Bundesliga-Einsätzen gelang ihm kein einziger Treffer, umso besser, dass bei Hertha wieder der Knoten platzte. Wir sagen weiter so! In Berlin entschied er die Partie gegen den VfB Stuttgart mit seinen beiden Treffern (1:0, 46. – 2:0, 62.) vor 44.751 Zuschauer.
Erwähnenswert der Absturz von Ingolstadt in Liga Zwei. 3 Spiele, 3 Niederlagen, 2:6 Tore. Den schnellsten Trainerwechsel gab es bei Erzgebirge Aue. In Ingolstadt läuten die Alarm-Glocken. In der Regionalliga führt der FSV Zwickau momentan die Tabelle von hinten an, nach 5 Spielen, 2:9 Tore und erst 2 Punkte in Liga Drei.
In der Regionalliga Nordost führt mit 4 Siegen, 12 Punkten und 16:1 Tore Energie Cottbus. Ein bemerkenswertes Ergebnis gab es am Sonntag, im Jahnsportpark unterlag der BFC Dynamo dem Aufsteiger aus der Oberliga, der VSG Altgliniecke mit 1:2. Weitere Derbys stehen bevor: am kommenden Mittwoch, das Nachholspiel Viktoria 89 – BFC Dynamo, am Sonntag empfängt Altglienicke – Berliner AK 07 und Viktoria 89 – Hertha BSC II.
Beschäftigen könnte uns Schiedsrichter Manuel Gräfe und sein Disput mit dem DFB. Er kritisierte Krug und Fandel wegen Vetternwirtschaft. Zu oft sei es nicht nach Leistung, sondern nach Gusto gegangen. Er wunderte sich über den Aufstieg seines Schiedsrichterkollegen Felix Zwayer, der immerhin in den Hoyzer-Skandal verwickelt war. Lutz Michael Fröhlich, Chef der Schiedsrichter im DFB äußerte sich dazu in einer Pressemeldung: „Bei allem Verständnis zu einer öffentlichen Meinungsäußerung geht es entschieden zu weit, wenn ein Schiedsrichter einen Kollegen öffentlich und in dieser Form attackiert“.
Christian Zschiedrich
Überraschend große Kulisse am Anhalter Bahnhof Als die Mannschaften ihr Aufwärmprogramm beendet hatten, wurde es, wie sonst auch in Fußballstadien, besonders laut auf den Zuschauerrängen. Auf diesem Spielfeld hinter dem Tempodromzelt ist sonst eher wenig los, wenn die Mannschaft von Al-Dersimspor hier in der Berlin-Liga ihre Partien bestreitet.
In einer speziell aufgebauten Arena mit noch einigen freien
Plätzen gelang der deutschen Nationalmannschaft der Blindenfußballer bei der EM ein Sieg erst in der „Verlängerung“ des Auftaktspiels. Nach 2:0-Führung am Freitagabend gegen Italien mussten beide Mannschaften wegen eines Unwetters nachsitzen und den Rest der Begegnung am Sonnabend fortsetzen. Die Treffer erzielten Taime Kuttig und Spielführer Alexander Fangmann.
Ein Starkregen hatte die Turnierleitung zur Unterbrechung gezwungen. Etwa 2000 Zuschauer sahen auf dem Lilli-Henoch-Sportplatz am Anhalter Bahnhof dennoch eine gelungene Auftaktveranstaltung. Zehn Mannschaften kämpfen erstmals auf deutschem Boden um den Titel. Es treten auf einem an den Längsseiten durch Banden abgeschlossenen Feld
(40 x 20 Meter) jeweils 4 Spieler, die abgedunkelte Brillen tragen, an. Ein (sehender)Torwart hütet den Kasten. Durch einen besonderen Spielball, der Rasseln eingearbeitet hat und etwas schwerer, dafür aber kleiner als ein Fußball ist, ferner durch Zurufe vom Trainer, Torwart und einem Mann hinter dem gegnerischen Tor können die Spieler sich orientieren. Das Tor hat die Größe eines Hockeytores. Effektive Spielzeit ist meist viel länger als die vorgesehenen 2 x 20 Minuten, weil bei jeder Unterbrechung die Uhr angehalten wird. Sehr rigoros werden jedes „In-den-Weg-stellen“ und kleinste Drängeleien geahndet. Um sich untereinander bemerkbar zu machen, wird „VOY“ gerufen. Der spanische Ausruf bedeutet etwa „Achtung, ich komme!“.
Die eingeschränkte Orientierung bringt es mit sich, dass das Spielgerät meist in Einzelaktionen Richtung Tor vorangetrieben wird. Welch erstaunliches Geschick und Einfühlungsvermögen aber nötig ist, um die Richtung zu halten und durch Tricks den Gegner abzuschütteln, konnte jeder Besucher vorher auf einem Parcours am Eingang selbst mit einer Dunkelbrille testen. Um damit überhaupt halbwegs mit Ball geradeaus laufen zu können, ist immer eine zweite Person nötig.
Im zweiten Spiel der deutschen Mannschaft folgte am Sonntag eine 1:2-Niederlage gegen Frankreich. Wenn am Montagabend Rumänien bezwungen werden kann, könnte es ein Halbfinale mit einheimischer Beteiligung am Donnerstag geben. Dafür müsste man aber erst noch gegen England am Mittwoch bestehen. Das Finale findet am Sonnabend um 19.30 Uhr statt. Dann wird, falls Petrus mitspielt, wieder der Lautstärkepegel auf den Rängen ansteigen. Allerdings nur bis zum Anpfiff, weil Blindenfußballer schließlich eine lärmarme Arena benötigen.
Nach dem Abpfiff gab es enttäuschte Gesichter bei den Eisernen. Dabei hätten sie zur Halbzeitpause eine Punkteteilung wohl sofort unterzeichnet. In Halbzeit 1 dominierten die Gastgeber aus dem Max-Morlock Stadion. Trainer Jens Keller griff wieder auf die Startformation der ersten beiden Punktspiele zurück. Lediglich Stephan Fürstner ersetzte Marcel Hartel im defensiven Mittelfeld. Aus Sicht der Wuhlheider gibt es von den ersten 45 Minuten wenig zu berichten. Hauptsächlich waren sie in der Abwehr beschäftigt und Jakob Busk hatte mehr Ballkontakte als sein Nürnberger Gegenüber Thorsten Kirschbaum. Vor dem Spiel hatte Nürnbergs Trainer Michael Köllner das Matchglück beschworen. Das lag mehr auf Seiten der Gäste aus der Hauptstadt. Sie hätten durchaus mit 2 Toren Rückstand den Gang in die Pause antreten können.
Die knapp 30.000 in Nürnberg, sofern sie es mit dem Club hielten hatten ein gutes Gefühl. Seit 225 Minuten (insgesamt 5 Halbzeiten lang) waren sie ohne Gegentor geblieben. Union machte es wie tags zuvor der Lokalrivale, eine Liga höher, und erzielte die Führung unmittelbar nach der Halbzeitpause. Simon Hedlund wurde mit einem Steilpass von Steven Skrzybski bedient und ließ Kirschbaum keine Chance der Abwehr. Da war es, das Gegentor Nummer eins in der laufenden Saison. Das Spielprotokoll vermerkte die 47. Spielminute als Ereigniszeitpunkt. Das war super her ausgespielt und Hedlund zeigte, über welch enorme Grundschnelligkeit er verfügt. Die Nürnberger stürmten unverdrossen weiter, als hätte es das Gegentor nicht gegeben. Die Eisernen wurden förmlich eingeschnürt. Busk konnte sich mehrfach auszeichnen, eine Serie von Eckbällen und knapp verpassten Torchancen war zu notieren. In der 55. Minute war es soweit. Cedric Teuchert schickte einen Flankenball von Mittelfeld-Kollege Sebastian Klerk direkt in die Maschen des Tores, Direktabnahme nennt man das wohl. Jetzt wurde es ein richtig gutes Zweitliga-Spiel. Das lag auch daran, dass die Eisernen ins Spiel fanden. In der 61. Minute hätte Sebastian Polter das Spiel drehen können, war drauf und dran, einen Alleingang auf das Nürnberger Tor zu starten. Er legte sich den Ball zu weit vor. In der 62. Minute wechselte Jens Keller, nahm seinen Kapitän Felix Kroos vom Feld und brachte Marcel Hartel. Die überraschende Führung für die Unioner fiel durch Polter. Sein erster Saisontreffer erzielte er per Kopf im Anschluss an einen von Christopher Trimmel getretenen Eckball. Seine Bewacher sprangen nicht mit, ganz allein war er in der zweiten Etage, das Timing stimmte und aus kurzer Distanz schlug es ein bei den Franken. So ist Fußball, Nürnberg machte das Spiel und lag trotzdem hinten.
Hanno Behrens, Nürnbergs Kapitän hätte in der 79. Minute den erneuten Ausgleich machen müssen , freistehend köpfte er vorbei. Es sah gut aus für die Eisernen, hier einen Dreier mitnehmen zu können. Die Trainerbank versuchte zu helfen, für Skrzybski kam Grischa Prömel und für Hedlund durfte Fabian Schönheim weiterspielen. Bis zum Ende der regulären Spielzeit hielt die Führung. Der Ausgleich fiel in der Nachspielzeit, der eingewechselte Edgar Salli kann flanken und Behrens bringt seinen Kopfball an Busk vorbei zum 2:2 Endstand. In der Nachspielzeit kassierte der eingewechselte Prömel noch eine rote Karte. Eine zu harte Entscheidung, es war ein Foul, die Sohle war offen und Nürnbergs Verteidiger Enrico Valentini bekam den Abdruck der Stollen auf den Oberschenkel gedrückt. Die gelbe Karte hätte wohl gereicht.
Die Nürnberger jubelten, das viel beschworene Matchglück stand mehr auf ihrer Seite. Enttäuschung dagegen bei den Eisernen, im letzten Augenblick hatte sie das Glück im Spiel verlassen. Bei nüchterner Betrachtung allerdings, können sie mit dem Punkt durchaus zufrieden sein. Die Eisernen haben exakt eine Woche Zeit, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am kommenden Sonntag ist Arminia Bielefeld zu Gast in der Alten Försterei.
Hans-Peter Becker
2. Fußball-Bundesliga Saison 2017/18
3. Spieltag 20.08.2017 1. FC Nürnberg – 1. FC Union Berlin
Anpfiff 13:30 Uhr Max-Morlock Stadion Nürnberg
1. FC Union Berlin spielte mit:
Tor: Jakub Busk Abwehr: Christopher Trimmel; Toni Leistner; Marc Torrejon; Kristian Pedersen Mittelfeld: Felix Kroos (62. Marcel Hartel) Stephan Fürstner; Damir Kreilach; Simon Hedlund (88. Fabian Schönheim); Steven Skrzybski (79. Grischa Prömel); Angriff: Sebastian Polter (4-1-3-1) 4-2-3-1
Torfolge:
0:1 47. Min. Hedlund (Skrzybski)
1:1 55. Min. Teuchert (Kerk)
1:2 66. Min. Polter (Eckball Trimmel)
2:2 90.+1 Min Behrens
Neuzugang Martin Buchwieser erzielte das erste Tor im Spiel. Foto Stefan Wenske
Mit einem Sieg waren die Eisbären in ihre Saisonvorbereitung gestartet. In Weißwasser, beim Kooperationspartner wurde 11. August mit 5:2 gewonnen, eine gute Woche später stand in der heimischen Arena am Ostbahnhof ein weiteres Spiel in Freundschaft an. Einer Freundschaft in doppelter Hinsicht, jedes Match, wo es nicht um Punkte oder einen Play-off Sieg geht, ist ein Freundschaftsspiel. Mit dem HC Ambri-Piotta aus der Schweiz weilte ein Verein in Berlin, der aus Sicht der Eisbären so etwas wie den Zwillingsbruder darstellt. Eine treue Fangemeinde und ein Dasein als Underdog das kennzeichnete Beide. Ein Underdog sind heute lediglich die Schweizer, auf die Eisbären trifft das ja nicht mehr zu. Dieses Spiel hätte eigentlich im Welli stattfinden müssen. Die 4.265 Zuschauer die sich am Freitagabend in der schicken, neuen Arena eingefunden hatten, wären untergekommen.
In der neuen Umgebung wurde es ebenso zu einem besonderen Erlebnis. Das Spiel war interessantes Sommereishockey und diente der Vorbereitung auf die kommende DEL-Saison. Das Drumherum war besonders. Schätzungsweise 150 Fans aus der Schweiz waren gekommen und zelebrierten ihre Kultur. Einmalig, während des Spiels wurde neben der eigenen Mannschaft genauso dem Gegner gehuldigt. So klangen, leicht mit italienischem Akzent versehene Dynamo – und Ost-Ostberlin Sprechchöre durch die Halle.
HCAP Goalie Conz in Aktion Foto: Stefan Wenske
Das Eishockeyspiel wurde erst im Penaltyschießen entschieden. Nach den 60 effektiven Spielminuten stand es 2:2. Neuzugang Martin Buchwieser erzielte in der 6 Spielminute das erste Tor. Ambri-Piotta, kurz HCAP, konnte 3 Minuten später durch Igor Jelovac ausgleichen. Die Gäste drehten das Spiel im 2. Drittel, in der 24. Minute überwand Elias Bianchi Petri Vehanen im Eisbärentor. Die Gäste aus dem Tessin wirkten über weite Strecken körperlich frischer und in ihren Aktionen beweglicher. Die Eisbären kämpften und wurden im Schlussdrittel belohnt. In der 52. Spielminute besorgte Kapitän Andre Rankel für den Ausgleich, nach Vorarbeit von Neuzugang James Sheppard und Micky DuPont. Das Spiel bekam seine Zugabe. Die 5minütige Overtime verging ohne dass der Puck die gefährliche Linie überquert hatte, so folgte eine weitere Zugabe. Beide Teams hatten gute Goalies mitgebracht. Für die Schweizer stand Benjamin Conz im Tor. Für ihn war es ein Wiedersehen mit der Arena am Ostbahnhof, am 23. September 2014 erreichte er mit seinem damaligen Team Fribourg-Gotteron einen shutout. Im Rahmen der Champions Hockeyleague verloren die Eisbären ihr Gruppenspiel mit 0:2.
Er hielt 6 Penaltys, einen Penalty mehr hielt Petri Vehanen. Eisbär Jamie MacQueen konnte Conz mit seinem Penalty überwinden und sorgte für den 2 Punkte Sieg der Eisbären im ersten Spiel ihres Sommerturniers. Nach dem Spiel wurden die Spieler aus Ambri von den Eisbärenfans, wie die der eigenen Mannschaft, mit der Welle gefeiert. So etwas dürfte ziemlich einmalig sein. Das Wiedersehen zwischen den Fans wurde nach dem Spiel in der Fankneipe ausgiebig gefeiert.
Fans des HC Ambri-Piotta in der MB Arena. Foto: Stefan Wenske
Am Samstag verloren die Schweizer gegen den HC Sparta Prag mit 2:5, so dass das abschließende Spiel am Sonntag der Eisbären gegen Prag ein Finale um den Turniersieg wird.
Hat das Pokalspiel am vergangenen Sonntag den Rhythmus gestört ? Über weite Strecken hat in Saarbrücken nicht die Stammelf gespielt. Am Sonntag treffen in Nürnberg zwei in der Meisterschaft bisher ungeschlagene Mannschaften aufeinander. Die Nürnberger sind sogar noch ohne Gegentor. Das Attribut Spitzenspiel ist zutreffend.
Die bisherige Bilanz sieht für die Eisernen verheerend aus. In der 2. Bundesliga trafen die Mannschaften acht Mal aufeinander. Ein einziger Sieg sprang dabei heraus, ansonsten ein Unentschieden und sechs Niederlagen. Der Sieg datiert aus der vergangenen Saison. Die Eisernen gewannen am 20. März mit 1:0 durch einen Treffer des eingewechselten Philipp Hosiner in der 83. Minute. Im Frankenstadion gab es nichts zu holen, es waren ausschließlich Niederlagen. Kann sich das ändern ? Gibt es Anlass optimistisch zu sein ? Wenn, dann sehr vorsichtig, im Pokal kamen beide eine Runde weiter. Die Nürnberger besiegten den Ligakonkurrenten MSV Duisburg auswärts. Nürnbergs Trainer Michael Köllner vertraute dabei mehr seiner Stammelf. Größere personelle Sorgen haben beide Trainer nicht. Seit Köllner die Nürnberger im März diesen Jahres übernahm hat die Mannschaft stabilisiert.
Jens Keller muss ein Mittel finden gegen die meist im 4-1-4-1 operierenden Franken. Vor allem mit der Abwehr sind sie im Lager der Wuhlheider nicht zufrieden. Ein freakiger Spielverlauf, wie gegen Aufsteiger Kiel kann passieren, nur wenn es im Spiel darauf gegen die unterklassigen Saarbrücker in der Abwehr ähnlich wirkte, muss im Training eingewirkt werden. Verletzt sind aus dem Kader der Eisernen nach wie vor Daube, Gogia und Redondo.
Das Spiel wird am Sonntag, 20. August um 13:30 Uhr im Max-Morlock Stadion in Nürnberg angepfiffen. Geleitet wird die von Schiedsrichter Robert Schröder aus Hannover. Unions Kommunikationschef Christian Arbeit erwartet etwa 1.000 Anhänger der Rot-Weissen.
Außerdem wurde bekannt, dass Nachwuchsspieler Lukas Lämmel den Verein auf eigenen Wunsch verlassen wird. Sein Vertrag – gehörte seit 2015 zum Profikader – wäre noch bis zum Saisonende gelaufen. Auf der Pressekonferenz vor dem Nürnberg-Spiel wiederholte Keller auf Nachfrage die offizielle Verlautbarung. Lämmel (19 Jahre alt) ist ein zentraler Mittelfeldspieler und bei der jetzt vorherrschenden Konkurrenz waren seine Einsatzchancen gering. Jetzt hofft das Union-Eigengewächs auf das weiter geöffnete Transferfenster um einen neuen Verein zu finden. Der eine geht der andere kommt, der 1999 geborene Nachwuchsspieler Lennard Maloney erhält dafür einen Lizenzspielervertrag. Er ist ein Spezialist für die Defensive und fühlt sich als Innenverteidiger am wohlsten. Hauptsächlich wird er in dieser Saison für Unions U 19 spielen, deren Kapitän er auch ist. Sie haben in diesem Jahr das geschafft, was den Profis verwehrt blieb, den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Die ersten beiden Punktspiele gingen verloren, gegen RB Leipzig (A) 1:4 und St. Pauli (H) 0:3).
Der Terminkalender in der Deutschen Eishockey-Liga DEL ist während der Saison vollgepackt. In der vom 8. September 2017 bis zum 4. März 2018 andauernden Hauptrunde müssen in knapp sieben Monaten 52 Punktspiele absolviert werden, anschließend beginnen die Play-offs. Für internationale Vergleiche während der Saison bleibt da wenig Zeit. In diesem Jahr haben die Eisbären Berlin für die Saisonvorbereitung eine alte Tradition wiederbelebt und so bekommen die Eishockeyfans die Gelegenheit, Mannschaften aus anderen europäischen Ligen spielen zu sehen.
Bereits zu Zeiten der DDR wurde ein Sommerturnier ausgerichtet, damals natürlich im Wellblechpalast. Neben Mannschaften aus den damaligen sozialistischen Bruderländern Polen, UdSSR, CSSR oder Rumänien folgte oft die Schweizer-Mannschaft des ERC Kloten (zwischen 2000-2016 Kloten Flyers) der Einladung.
Nach der Wende wurde die Tradition der Sommerturniere Mitte der 90ziger Jahre fortgeführt. Einzig der Austragungsort ist ein anderer. Als das letzte Sommerturnier im Jahre 2000 ausgetragen wurde, war an die schicke Arena am Ost
Endlich wieder Eishockey. Foto: Stefan Wenske
bahnhof noch nicht zu denken. Damals nahmen übrigens fünf Mannschaften teil. Der Sieger hieß München Barons, die ein paar Monate zuvor deutscher Meister wurden. Aus der Schweiz war mit Servette Genf auch ein Vertreter dabei, die anderen hießen London Knights und HC Sparta Prag. Die Prager sind so etwas wie Stammgäste.
Aktuell ist alles ein bisschen kleiner, nur der Austragungsort ist viel größer. Aus der Schweiz wurde der HC Ambri-Piotta eingeladen. Der Club aus den 2 Bergdörfern hatte die vergangene Saison als Zwölfter der obersten Spielklasse abgeschlossen und den Klassenerhalt gesichert. Die Fans der Eisbären freuen sich besonders auf ein Wiedersehen. Es besteht hier eine langjährige Fanfreundschaft. Der andere Turniergegner kommt aus der tschechischen Liga, der HC Sparta Prag. Der traditionsreiche Klub, gegründet 1903, Endspielteilnehmer an der Championsleague 2017 dürfte die größte sportliche Herausforderung für die Eisbären werden. Vom Stand der Vorbereitung sind alle Teilnehmer auf einem vergleichbaren Level. Das erste Punktspiel in den jeweiligen Meisterschaften steht am 8. September an.
Das Sommerturnier ist eine gute Gelegenheit, die Form zu überprüfen und spiel-taktische Dinge auszuprobieren. Für die neue Saison in der Champions Hockey League haben sich aus der DEL Wolfsburg, Mannhein der Meister aus München qualifiziert. In den zurückliegenden Jahren, seit Wiederbelebung der Champions Hockey League waren die Eisbären als Gründungsmitglied gesetzt und mussten sich wenig um passende Gegner für die Vorbereitung kümmern.
Bob Hanning, Füchse Berlin, Foto: Christian Zschiedrich
2005 kam er aus Hamburg an die Spree und trug wesentlich dazu bei, dass es mit dem Handball in Berlin wieder aufwärts ging. Das sind bereits 12 sehr erfolgreiche Jahre. Ein Ende steht zum Glück nicht bevor. Hanning unterschrieb bei den Füchsen für weitere 5 Jahre bis 2023. Er selbst spricht davon, seine Hausaufgaben erledigt zu haben, jetzt käme es darauf an, das aktuelle Niveau zu halten und weitere Titel sollen folgen. Er bleibt realistisch, nichts wird versprochen, was man nicht halten kann. Akzeptiert, gut so. Bob Hanning ist ja auch Vizepräsident des Deutschen Handball Bundes kurz DHB. Im Oktober stellt er sich der Wiederwahl für eine weitere Amtszeit. „2022 ist für mich definitiv Schluss“, so Bob Hanning. Damit ist klar, dass seine DHB-Zeit eher enden wird, als seine Tätigkeit bei den Füchsen. Das sei alles keine Arbeit, sondern Freude mit Liebe und Leidenschaft, ungebrochen seit zwölf Jahren.
Am vergangenen Wochenende fand zum 6. mal in folge der Mauerweglauf – 100 Meilen Berlin statt. Der Mauerweglauf erinnert alljährlich an den Mauerbau und dessen Opfer die sie mit sich brachte bei der Teilung. Der diesjährige Lauf war Dorit Schmiel gewidmet, die 1962 bei einem Fluchtversuch ums Leben kam. Ihr zu Ehren wurden an der Stelle, an der die tödlichen Schüsse fielen, von den Läuferinnen und Läufern rote Rosen niedergelegt.
Der Niederländer Jan-Albert Lantink hat die sechste Auflage des Berliner Mauerweglaufs gewonnen. Der 59-Jährige aus Hengelo benötigte für die gut 161 Kilometer lange Runde um das westliche Berlin 13:39:56 Stunden. Das war die bisher zweitbeste Zeit, die jemals bei einem Mauerweglauf gelaufen wurde. Der zweite Platz ging an den Lokalmatadoren Sascha Dehling von der LG Mauerweg Berlin in einer Zeit von 14:37:35 Stunden. Hinter dem Deutschen 100km-Mannschaftsmeister kam Patrick Hösl von der LG Ultralauf ins Ziel im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (14:40:41 Stunden).
Der Sieg bei den Frauen ging an Katrin Grieger aus Hamburg in 17:20:20. Antje Müller (LFV Oberholz) wurde Zweite in 17:50:34 Stunden. Als Dritte erreichte Kerstin Schumann (Powerbärs Rednitzhembach) in 19:25:04 das Ziel.
Bei den Staffel-Wettbewerben ging der Sieg bei den 2er-Teams an die Maulhelden in einer Zeit von 14:37:32 Stunden. Bei den 4er-Staffeln lag am Ende der 1.FC Union Berlin nach 12:25:29 Stunden vorn, bei den 10Plus-Teams gewann die Staffel vom Axel-Springer-Verlag in 13:35:23 Stunden.