Der BFC Dynamo steht total neben den Schuhen

Christian Zschiedrich. Foto: Hans-Peter Becker

Nach der dritten Niederlage in Folge darf gefragt werden: Was bloß ist beim BFC Dynamo los? Der Auftaktsieg beim 4:1 in Auerbach weckte Erwartungen. Die vorgezogene Partie in Chemnitz wurde 0:2 verloren. Bitter und total enttäuschend folgte die Heimpleite mit 0:5 gegen Germania Halberstadt. Großes Kopfschütteln im Jahn-Sportpark; wie kann eine Mannschaft nur so plötzlich von der Rolle sein? Es war kein einmaliger Aussetzer. Die Wiedergutmachung im Hauptstadtderby wurde verpasst. Der Berliner AK gewann 3:0 (1:0 (35.) Kargbo, 2:0 (52.) Siemann, 3:0 (54.) Özcan.)

Die Wechsel nach einer Stunde Spielzeit, Lukas Brumme für Patrick Brendel und Stefan Lewandowski für Otis Breustedt, halfen nicht. Schlimmer, dem BFC Dynamo gelang in den letzten drei Spielen kein einziger Treffer, deren 10 wurden jedoch kassiert! Plötzlich steht das Team in der Regionalliga Nordost unten drin. Die Lage ist angespannt. Erfahrungsgemäß kommt nach 5 Niederlage in Folge der Trainer in die Bredouille. Ursachenforschung ist jetzt angesagt. Allerdings könnten die Niederlagen wohl sofort vergessen werden, wenn der BFC am Sonntag, 19.08., im Berliner Olympiastadion den 1.FC Köln aus dem DFB-Pokal wirft. Das ist eher unwahrscheinlich. Weiter geht es dann im Liga-Alltag am Freitag, 24.08. 18.00 Uhr, bei Budissa in Bautzen. Egal, jetzt drücken wir Berliner dem BFC Dynamo erst einmal die Daumen im DFB-Pokal gegen den 1.FC Köln. Die Ergebnissem 4.Spieltag:

BFC Dynamo – Berliner AK 0:3 (0:1), Babelsberg – Budissa Bautzen 40 40, FC Oberlausitz – VSG Altglienicke 3:1 (1:1), Auerbach – G. Halberstadt 2:0 (2:0),

Fürstenwalde – Lok Leipzig 1:2 (1:0), Bischofswerda – O. Rathenow 1:0 (0:0), Viktoria 89 – Nordhausen 0:0 (0:0), Meuselwitz – Hertha II 3:0 (1:0), Erfurt – Chemnitz 0:3 (0:0).

Tabellensituation: Hertha BSC nur einen Punkt in drei Spielen, Platz 17 (Vorletzter), BFC Dynamo drei Punkte aus vier Spielen (16.) Drittletzter.

Christian Zschiedrich

Neue Namensgeber für die Pokalwettbewerbe der Herren und Junioren

Mit Beginn der neuen Saison wird im Herrenbereich der AOK-Landespokal Berlin ausgespielt und bei den Junioren der Nike Youth Cup ausgetragen.

Im Rahmen der Kooperationsverlängerung zwischen dem BFV und Nike erhält der Junioren-Pokal den Namen NIKE YOUTH CUP. Der Berliner Fußball-Verband und Sportartikelhersteller Nike verlängern ihre Partnerschaft um fünf weitere Jahre. Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, sagt: „Nike ist bereits seit 2002 verlässlicher Partner des Berliner Fußball-Verbandes und versieht unsere Auswahlmannschaften mit der bestmöglichen Ausstattung. Darüber hinaus fördert Nike viele fußballspezifische, aber auch soziale Projekte in der Hauptstadt. Mit großer Freude sehe ich nun nicht nur der Verlängerung der Kooperation entgegen, sondern auch dem neuen und intensiven Engagement im Pokalwettbewerb der Junioren.“ Jörg Wirtgen, BFV-Vizepräsident Marketing & Öffentlichkeitsarbeit ergänzt: „Die Verlängerung der Kooperation ist gewinnbringend und wichtig für den Fußball in der Sportmetropole Berlin.“

Die Auslosung der ersten Runde im NIKE YOUTH CUP der D- bis A-Junioren findet am 31. Juli 2018 um 18:30 Uhr im Nike Store Berlin (Europa-Center) statt. Nationalspieler Marvin Plattenhardt (Hertha BSC) wird die Partien aus dem Lostopf ziehen. Im Rahmen der Pokalauslosung laden Nike und der BFV zu einem exklusiven VIP-Shopping im Nike Store ein. Vereine und ihre Mitglieder erhalten einen Rabatt von 30 Prozent auf Nike-Produkte. Darüber hinaus wird im Laufe des Abends das neue Pokal-Logo vorgestellt.

Die AOK Nordost wird mit Beginn der neuen Saison Namensgeber des Berliner Landespokals im Herrenbereich. Darüber hinaus haben der BFV und die AOK Nordost ihre Partnerschaft um weitere zwei Jahre verlängert. Bernd Schultz sagt über die Kooperation: „Die AOK Nordost weiterhin als Partner an der Seite zu haben, ist eine wirkliche Bereicherung für den Berliner Fußball-Verband. Ich freue mich vor allem auf die neue Unterstützung in den vier Pokalwettbewerben der Herren.“

Auch Daniela Teichert, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost freut sich über die Fortsetzung der erfolgreichen und vertrauensvollen Partnerschaft mit dem Berliner Fußball-Verband: „Gemeinsam haben wir in den vergangenen Jahren im Rahmen unserer Kooperation tolle Projekte durchgeführt und werden diese auch in Zukunft zusammen umsetzen. Mit dem Einstieg als Namensgeber in den prestigereichen Landespokal werden wir unsere Zusammenarbeit ausbauen. Dies hat für die AOK Nordost eine sehr große und wichtige Bedeutung, denn wir unterstützen nicht nur die Profivereine in der Region, sondern auch den Breitensport, wo die Basis für den Erfolg gelegt wird und Menschen in allen Altersklassen ihrem Hobby nachgehen und sich sportlich betätigen.“

Die Auslosung der 1. Runde findet am 17. August 2018 im AOK Nordost-Servicecenter Friedrichshain-Kreuzberg, Wilhelmstraße 1, 10969 Berlin, statt.

Berliner Fußball Verband

Lehrgänge zum DFB-Junior-Coach

Insgesamt 129 Schülerinnen und Schüler erhielten ihre Zertifikate zum DFB-Junior-Coach an den diesjährigen sechs Berliner Ausbildungsstandorten. Damit wurde auch in diesem Jahr ein zentraler Weg der DFB-Qualifizierungsoffensive erfolgreich umgesetzt. Eine Woche lang wurden die Schüler/-innen aus den verschiedenen Bezirken Berlins zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Erstmalig fand in diesem Jahr eine im Poststadion in Mitte statt sowie ein Junior-Coach-Lehrgang an der Heinrich-Böll-Oberschule in Spandau. Es ist ein erster Schritt auf dem Weg zur C-Lizenz.  Mit der Übergabe der Zertifikate durch Gerd Liesegang (BFV-Vizepräsident Qualifizierung & Soziales), Lyés Bouziane (BFV-Präsidialmitglied Fußballentwicklung) und Jan Scharlowsky (Leiter Qualifizierung & Sport) schlossen die jungen Schüler/-innen ihre Ausbildung erfolgreich ab und absolvierten somit die erste Stufe auf dem Weg zur C-Lizenz. Die fußballbegeisterten jungen Menschen ab 15 Jahren wurden in den sechs kostenfreien, 40-stündigen Schulungen zu DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Neben sportspezifischem Wissen wird hierbei besonders Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer/-innen gelegt. Die Jugendlichen sollen frühzeitig Trainererfahrung sammeln, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Kindern den Spaß am Fußball vermitteln. Ein Großteil der Schüler/-innen kann das Gelernte nun in der Praxis in den Vereinen anwenden.

Gerd Liesegang zeigte sich erfreut über den Erfolg dieses Qualifizierungsprojektes: „Es ist toll zu sehen, dass so viele junge Menschen Interesse an der Arbeit als Trainerinnen und Trainer und am Engagement im Ehrenamt zeigen. Die Lehrgänge waren auch in diesem Jahr restlos ausgebucht. Ich möchte vor allem den Partnern, die dieses Projekt unterstützen, meinen Dank aussprechen.“

Starke Partner für den DFB-Junior-Coach

Die Ausbildung erfolgt in Berlin durch eine Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, die eine Freistellung vom Unterricht für die Ausbildung befürwortet sowie der Commerzbank, Premium-Partner des DFB. Torsten Fleischer, Niederlassungsleiter der Commerzbank Berlin City-West ergänzt: „Bring Zukunft in Dein Spiel! Das Motto der diesjährigen DFB-Junior-Coach-Ausbildung ist gleichzeitig ihr Programm. Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Berliner Schülerinnen und Schüler an unserem gemeinsamen Ausbildungsprogramm teilgenommen und dieses absolviert haben. Wir danken dem BFV für die engagierte Vermittlung von Trainingsmethoden und Werten wie Leistung und Fairness. Denn diese haben nicht nur für uns in der Commerzbank einen hohen Stellenwert, sondern auch ganz grundsätzlich für den erfolgreichen Lebensweg junger Menschen.“

Die Commerzbank bietet den DFB-Junior-Coaches die Möglichkeit, ein mehrstündiges Bewerbertraining mitzuerleben oder in einer Filiale der Commerzbank ein Praktikum zu absolvieren und damit schon etwas Berufsluft zu schnuppern.  Zusätzlich werden die Schüler/-innen während ihrer theoretischen und praktischen Ausbildung von einem Commerzbank-Paten begleitet, der ihnen als zentraler Ansprechpartner vor Ort für beruflich und finanzwirtschaftlich orientierte Fragestellungen mit Rat und Tat zur Seite steht. Sachleistungen, wie beispielsweise Starter-Kits für alle Jugendlichen, Fußbälle für die Schulen sowie die Bereitstellung von Länderspiel-Tickets runden das Commerzbank-Engagement ab.

Berliner Fußball Verband

EM-Sportfest im Stadion Finsterwalder Straße

Stadion Finsterwalder Straße, Foto: Christian Zschiedrich

Im Rahmen der offiziellen Leichtathletik-Europameisterschaften findet am kommenden Samstag im Stadion Finsterwalder Straße ein EM-Sportfest statt. Wie Sportstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) mitteilte, werden 100 Sportlerinnen und Sportler aus dem In- und Ausland erwartet. Die Schiedsrichter kommen aus Frankreich, es sind junge Kampfrichter, die bei den Europameisterschaften Erfahrungen sammeln sollen. Das EM-Sportfest beginnt in Anwesenheit von Stadtrat Dollase um 11.00 Uhr mit den Vorläufen im 100-Meter-Lauf. Gestartet wird später auch auf 400 und 800 Metern. Bis zum Nachmittag finden daneben Wettkämpfe im Weitsprung und Kugelstoßen statt. „Ich freue mich, dass der Berliner Leichtathletik-Verband und der SC Tegeler Forst als Veranstalter sich für das Stadion Finsterwalder Straße als Austragungsort entschieden hat. Das im vergangenen Jahr nach umfangreichen Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten wieder eröffnete Stadion bietet ausgezeichnete Bedingungen“, so Dollase.

Michael Hielscher

Der Frohnauer SC ist wieder da

Die Frohnauer waren nie weg, auch nicht insolvent, sie hatten sechs Jahre lang ein sportliches Tief, wie fast jeder Club eben mit Höhen und Tiefen zu kämpfen hat. Für den einen und anderen Berliner Verein  ist die Landesliga ein Gewinn, zumindest in der Historie ein achtbarer Meilenstein. Nicht unbedingt für den Frohnauer SC. Die Nordberliner haben sich jahrelang in höheren Gefilden behauptet und Erfolge eingefahren. Insofern muss leistungsmäßig von einem sechs Jahre langen Tief gesprochen werden. Doch jetzt scheint die Zeit der Höhen wieder gekommen zu sein. Die Mannschaft ist in fantastischer Form und überzeugt seine Fans – erst der imponierende Aufstieg – und in der Vorbereitung auf die neue Saison zurück in der Berlin-Liga, gab es gute Ergebnisse.  Bei Spielen auf Bezirksebene und wie sich der Frohnauer SC beim Nordpokal deutlich durchsetzte, das lässt Gutes für die Zukunft erahnen. Nicht etwa knappe Siege wurden eingefahren, die Mannschaft präsentierte sich in Torlaune und gewann auch das Finale gegen Titelverteidiger Reinickendorfer Füchse. Wenn am kommenden Wochenende auch die Berlin-Liga wieder in die neue Saison startet, muss der Aufsteiger gleich am Samstag, 14.00 Uhr, zur Cantianstraße und beim traditionsreichen SV Empor bestehen. Bereits am Freitag, 19.00 Uhr, heißt die Partie auf dem Wackerplatz, Kienhorststraße, Reinickendorfer Füchse – Berolina Stralau.

Außerdem: BFC Preussen – Türkiyemspor, TuS Makkabi – TSV Rudow, Stern 1900 – SD Croatia, Berliner SC – SV Tasmania, Sparta Lichtenberg – Spandauer Kickers, BSV Al-Derwsimspor – SCC, Eintracht Mahlsdorf – Berlin Türkspor.

Christian Zschiedrich

Alba Berlin – Saison startet mit drei Heimspielen

Die ALBA-Saison 2018/2019 beginnt mit drei Heimspielen – jeweils aus den drei Wettbewerben, in denen Coach Aito und sein Team antreten. Am Samstag, dem 29. September beginnt die Spielzeit mit einem Hauptrunden-Heimspiel in der easyCredit BBL gegen Science City Jena. Am folgenden Dienstag, dem 2. Oktober empfangen die Albatrosse in der Mercedes-Benz Arena Tofas Bursa zum ersten EuroCup-Gruppenspiel und am Sonntag, dem 7. Oktober steht im Viertelfinale des BBL Pokals ein Heimspiel gegen medi Bayreuth auf dem Programm. Für diese erste Runde im nun wieder im klassischen Modus gespielten Pokal müssen die Berliner aufgrund ihrer belegten Heimarena in die Max-Schmeling-Halle umziehen. Die easyCredit BBL hat bisher die ersten sieben Spieltage 2018/2019 inklusive Uhrzeiten terminiert. Darüber hinaus stehen auch alle ALBA-Heimspiele im Kalenderjahr 2018 mit Wochentag und Zeit fest.

Der Einzelkarten-Vorverkauf für die ersten Heimspiele beginnt voraussichtlich Ende August. Bereits im vollen Gange ist hingegen der Dauerkarten-Verkauf, bei dem sich die Preise zum sechsten Mal in Folge nicht erhöht haben. Eine ALBA-Dauerkarte ist erhältlich ab 35 € (EuroCup), 115 € (easyCredit BBL) oder 130 € (Kombi) und sie bietet viele Vorteile wie 42 Ersparnis gegenüber Einzelkarten, dem gleichen Sitzplatz in allen Spielen, 10 Prozent Rabatt auf Fanartikel, Schnuppertage für Familie und Freunde und vieles mehr.

Alba Basketballteam

Auf ins siebte Dienstjahr

Sebastian Kühner wird zur Saison 18/19 erstmals dienstältester Akteur im Aufgebot der Berlin Recycling Volleys sein. Der 31-jährige Zuspieler trägt im siebten Jahr in Folge das orange Trikot des amtierenden Deutschen Meisters und nimmt nach den Abgängen von Robert Kromm und Paul Carroll eine noch größere Führungsrolle innerhalb des neuformierten Teams ein. Frühzeitig verlängerte der gebürtige Hauptstädter seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Von den SCC JUNIORS über Wuppertal, Düren und Mitteldeutschland führte Sebastian Kühners Karriereweg ihn 2012 zurück zu seinem Heimatverein nach Berlin. Seitdem ist der 31-Jährige ein wahrer Titelsammler mit dem Hauptstadtclub, wurde Deutscher Meister, DVV-Pokalsieger, CEV Cup-Champion und im Dress der Nationalmannschaft gar WM-Dritter 2014 sowie Sieger der ersten European Games 2015.

Doch Kühner ist längst nicht nur fünfmaliger nationaler Champion und Aushängeschild des Vereins, er ist auch ein Meister des Zeitmanagements. In der vergangenen Spielzeit managte er neben den Aufgaben mit den BR Volleys noch sein Studium, den privaten Hausbau und das erste Jahr als Vater: „All das unter einen Hut zu bekommen, war nicht immer einfach“, gibt er zu und freut sich, dass „nun etwas mehr Normalität eingekehrt ist“. Das Eigenheim in Hohenschönhausen steht, den Abschluss hat der Linkshänder ebenfalls in der Tasche und auch die schlaflosen Kleinkind-Nächte werden weniger.

So blieb in diesem Sommer ausreichend Zeit für Urlaub, bevor Kühner am 20. August mit Berlins Volleyballteam Nr. 1 wieder ins Training einsteigt. „Es ist der wohl größte Umbruch, wenn man sieht, welche Konstanten der letzten Jahre uns verlassen haben. Daher wird es spannend, wie sich aus den vielen frischen Spielern und dem neuen Trainerteam wieder eine Einheit bildet, mit der wir hoffentlich an die Erfolge anknüpfen können“, sagt die Nummer 10  und sieht sich dabei selbst in der Verantwortung: „Ich kenne den Verein und möchte den Neuen natürlich auch vermitteln, was es heißt, das BR Volleys-Trikot zu tragen.“

Geschäftsführer Kaweh Niroomand sieht das Mitglied des Mannschaftsrats ebenfalls in einer verstärkten Führungsposition: „Basti weiß, wie ein Team ticken muss, um erfolgreich zu sein. Er wird seine Qualitäten auf und neben dem Court einbringen. Mit ihm und Jan Zimmermann haben wir zwei unterschiedliche Spielertypen, die sich gut ergänzen werden.“

So dürfen sich die Fans des Hauptstadtclubs erneut auf die Aufschlagwucht, Übersicht und Spielfreude des 2,03 m Riesen freuen. Kühner hatte schon frühzeitig einen weiteren Einjahresvertrag unterschrieben und war der erste Fixpunkt im Kader 18/19, den Niroomand bereits bei der Meisterfeier im Mai bekanntgeben konnte. „Berlin ist meine Heimat und die BR Volleys das Beste, was es in Deutschland gibt“, erklärt Kühner seine Beweggründe, weiterhin an der Spree aufzuschlagen. Wer Sebastian Kühner & Co regelmäßig von seinem festen Sitzplatz aus in Aktion sehen will, kann sich jetzt die BR Volleys Saisonkarte im neuen Ticketshop sichern

Christof Bernier

Wildschweine suchten Abkühlung

Foto: Michael Hielscher/Bezirksamt Reinickendorf

In der Göschenstraße entstand großer Sachschaden. Die Reinickendorfer Sportanlagen sind zum Leidwesen des Bezirkssportamtes nicht nur bei sportlich Aktiven beliebt: Eine Rotte Wildschweine hat sich bei glühender Hitze der vergangenen Tage in den frisch gewässerten Rasen des Großspielfelds Göschenstraße eingegraben und sich in der feuchten Erde erfrischt. Dabei entstand erheblicher Sachschaden. Wie Sportdezernent Tobias Dollase (parteilos, für CDU) mitteilte, muss das Spielfeld saniert werden. Der Platz steht deshalb für mindestens sechs Wochen für Spiel- und Trainingsbetrieb nicht zur Verfügung. Von der Sperrung sind vier Vereine betroffen: Der SV Berliner Bären, Wittenauer SC Concordia, der Behinderten Sportverein Wedding-Reinickendorf und die Betriebssportgruppe des Bezirksamts Reinickendorf sowie das Stützpunkttraining des Berliner Fußballverbandes.

„Die Verwüstung durch die Wildschweine ist ärgerlich, zumal der Rasen gerade erst erneuert wurde“, so die Leiterin des Sport-Amtes, Kerstin Gaebel. Die Wiederherstellung erfolgt durch das Gartenbauamt des Bezirks. „Da die Wildschweine oft Unkrautsamen transportieren, muss der beschädigte Rasen zunächst abgetragen und dann wieder ausgesät werden“, so Kerstin Gaebel.

Michael Hielscher

Sechs ALBA-Talente erhalten Doppellizenz bei Lok Bernau

ALBA BERLIN legt weiterhin großen Wert auf die Entwicklung der eigenen Nachwuchskräfte: Sechs ALBA-Talente gehören zum Start der Saison 2018/2019 dem Pool von Perspektivspielern an, die mit einer Doppellizenz in der ProB zum Einsatz kommen und parallel regelmäßig mit dem Profiteam arbeiten. Lorenz Brenneke, Hendrik Drescher, Bennet Hundt, Jonas Mattisseck, Kresimir Nikic und Franz Wagner erhalten im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau die Chance, Erfahrungen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ProB zu sammeln und damit den nächsten Schritt zum Profispieler zu gehen. Parallel trainieren sie regelmäßig mit den Profis unter Cheftrainer Aito und feilen im Programm von Individualtrainer Carlos Frade an ihren Fähigkeiten. Es ist dabei möglich, dass der Perspektivspieler-Pool im Laufe der Saison um weitere Talente aus der ALBA Jugend ergänzt wird. ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Unsere talentiertesten Perspektivspieler stehen vor einer großen Herausforderung, einer Phase des Überganges vom Jugend- zum Profispieler. Wir sind überzeugt, dass die Kooperation mit Bernau die beste Möglichkeit ist, sich auf diesem Weg weiter zu entwickeln. Die Jungs werden in Bernau viel Spielzeit erhalten und regelmäßig mit dem ALBA-Profiteam unter Coach Aito arbeiten. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nur elf Profis zu engagieren, um einen festen Platz im ALBA-Kader für unsere Jugendspieler freizuhalten.“

Nachdem sich die Kooperation mit Lok Bernau in den vergangenen beiden Jahren als sehr erfolgreich herausgestellt hat, werden für die kommende Saison gleich sechs Akteure mit einer Doppellizenz ausgestattet. Diese erlaubt es den jungen ALBA-Talenten, zusätzlich zu ihren Jugendteams, sowohl für den ProB-Ligisten Bernau, als auch für ALBAs Profi-Mannschaft aufzulaufen. Zusätzlich zu den bereits in der vergangenen Saison auch in Bernau spielenden Jonas Mattisseck (Jahrgang 2000), Hendrik Drescher (2000), Bennet Hundt (1998) und Kresimir Nikic (1999) bekommen nun auch Franz Wagner (2001) und Lorenz Brenneke (2000) die Chance in der ProB Spielzeit zu sammeln und regelmäßig bei den ALBA-Profis mit zu trainieren. Dazu wird unter der Leitung von Individualtrainer Carlos Frade im Einzeltraining detailliert an den basketballerischen Fähigkeiten gearbeitet.

Konkret wird sich der Alltag der Doppellizenzspieler so gestalten, dass diese dauerhaft in Bernau spielen und trainieren und, je nach Bedarf und Verfügbarkeit, ins Training oder den Pflichtspielkader der ALBA-Profis berufen werden. Zusätzlich sind, mit Ausnahme von Hundt und Nikic, alle Doppellizenzspieler auch weiterhin für ALBAs NBBL-Mannschaft spielberechtigt. Welche Vorzüge das der Kooperation zugrunde liegende Jugendkonzept hat, wurde unter anderem in der vergangenen Saison deutlich: Mit Bennet Hundt und dem wertvollsten Spieler der letztjährigen NBBL-Saison Jonas Mattisseck spielten sich unter anderem zwei Talente durch starke Leistungen in Bernau in ALBAs Profikader und kamen zu mitunter wichtiger Spielzeit in Spielen in der Bundesliga und dem EuroCup. Hundt lief vergangene Saison in 15 BBL- und EuroCup-Partien auf, Mattisseck in acht. Während Hundt und Mattisseck also bereits unter Beweis gestellt haben, dass sie bereit für eine große Rolle in Bernau sind, erhalten auch Nikic, Drescher, Brenneke und Wagner ihre Doppellizenzen mit besten Empfehlungen. Alle vier Spieler spielten eine starke Spielzeit in der NBBL und krönten diese im Frühjahr mit der deutschen Meisterschaft. Hinzukommt, dass – Brenneke ausgenommen – auch sie in der vergangenen Saison schon für ALBA in BBL und EuroCup aufgelaufen sind (Nikic: 7 Einsätze, Drescher 3, Wagner 2).

ALBA BERLIN Basketballteam

Der Oberligastart weckt Begehrlichkeiten

Sechs Berliner Clubs sind mit unterschiedlichen Intentionen in der NOFV Oberliga Staffel Nord in der aktuellen Saison beheimatet. Hertha 06 war mit einem Bein schon abgestiegen und möchte nicht noch einmal eine solch aufreibende Saison erleben. Heißt von Beginn an möglichst Nerven sparen und gleich Punkte sammeln, verlor aber in Wismar 2:3.

Aufsteiger Blau-Weiß 90 will sich erst einmal stabilisieren und die Klasse halten. Zum Auftakt war gegen Tennis Borussia  (das Ziel ist der Aufstieg) vor 1.019 Zuschauern fast eine Punkteteilung geglückt, jedenfalls bis zur 60. Minute. Gorkow verlor im Mittelfeld den Ball, der ehemalige Zweitligaprofi Benyamina ging auf und davon, bediente Jagne, der zum einzigen Treffer nur einzuschieben brauchte. Unverständlich die Äußerungen, hinter vorgehaltener Hand, dass der neue TeBe-Trainer Dennis Kutrieb im Falle eines ausbleibenden Erfolgs gleich Unannehmlichkeiten bekommen hätte.

Gegen den SC Staaken hatten die Borussen in der vergangenen Saison als Tabellenzweiter große Probleme und am Freitag, den 17. August (Spiel wurde verlegt) heißt die Partie des 2. Spieltages im Mommsenstadion Tennis Borussia – SC Staaken.

Hertha 03 startete im Heimspiel gegen Hansa Rostock II durch Tore von Stein (16.) und Huke (90.) trotz der frühen Führung mit einem letztendlich glücklichen 2:2. Am Sonntag müssen die Zehlendorfer zu Brandenburg Süd 05 (1:3-Verlierer in Greifswald).

Zwei Berliner Vereine scheinen auch in dieser Saison sich und den Anhängern Freude zu bereiten. Beide gewannen auch ihre Auftaktspiele 2:0. Die Rede ist von Lichtenberg 47, schlug den Torgelower FC Greif und dem SC Staaken, schlug den 1.FC Lok Stendal. Lichtenberg muss am Sonntag zur TSG Neustrelitz. Hertha 06 hat um 14.00 Uhr ein Heimspiel, Sömmeringstraße, gegen den Malchower SV. Von wegen, die ersten Punkte seien pflaumenmadig. Das sagt man höchstens beim Hamburger SV. Was man hat, das hat man, das gibt Selbstvertrauen und stellt die Weichen in die richtige Richtung.

Christian Zschiedrich