
Nach der dritten Niederlage in Folge darf gefragt werden: Was bloß ist beim BFC Dynamo los? Der Auftaktsieg beim 4:1 in Auerbach weckte Erwartungen. Die vorgezogene Partie in Chemnitz wurde 0:2 verloren. Bitter und total enttäuschend folgte die Heimpleite mit 0:5 gegen Germania Halberstadt. Großes Kopfschütteln im Jahn-Sportpark; wie kann eine Mannschaft nur so plötzlich von der Rolle sein? Es war kein einmaliger Aussetzer. Die Wiedergutmachung im Hauptstadtderby wurde verpasst. Der Berliner AK gewann 3:0 (1:0 (35.) Kargbo, 2:0 (52.) Siemann, 3:0 (54.) Özcan.)
Die Wechsel nach einer Stunde Spielzeit, Lukas Brumme für Patrick Brendel und Stefan Lewandowski für Otis Breustedt, halfen nicht. Schlimmer, dem BFC Dynamo gelang in den letzten drei Spielen kein einziger Treffer, deren 10 wurden jedoch kassiert! Plötzlich steht das Team in der Regionalliga Nordost unten drin. Die Lage ist angespannt. Erfahrungsgemäß kommt nach 5 Niederlage in Folge der Trainer in die Bredouille. Ursachenforschung ist jetzt angesagt. Allerdings könnten die Niederlagen wohl sofort vergessen werden, wenn der BFC am Sonntag, 19.08., im Berliner Olympiastadion den 1.FC Köln aus dem DFB-Pokal wirft. Das ist eher unwahrscheinlich. Weiter geht es dann im Liga-Alltag am Freitag, 24.08. 18.00 Uhr, bei Budissa in Bautzen. Egal, jetzt drücken wir Berliner dem BFC Dynamo erst einmal die Daumen im DFB-Pokal gegen den 1.FC Köln. Die Ergebnissem 4.Spieltag:
BFC Dynamo – Berliner AK 0:3 (0:1), Babelsberg – Budissa Bautzen 40 40, FC Oberlausitz – VSG Altglienicke 3:1 (1:1), Auerbach – G. Halberstadt 2:0 (2:0),
Fürstenwalde – Lok Leipzig 1:2 (1:0), Bischofswerda – O. Rathenow 1:0 (0:0), Viktoria 89 – Nordhausen 0:0 (0:0), Meuselwitz – Hertha II 3:0 (1:0), Erfurt – Chemnitz 0:3 (0:0).
Tabellensituation: Hertha BSC nur einen Punkt in drei Spielen, Platz 17 (Vorletzter), BFC Dynamo drei Punkte aus vier Spielen (16.) Drittletzter.
Christian Zschiedrich

Mit Beginn der neuen Saison wird im Herrenbereich der AOK-Landespokal Berlin ausgespielt und bei den Junioren der Nike Youth Cup ausgetragen.

Die Frohnauer waren nie weg, auch nicht insolvent, sie hatten sechs Jahre lang ein sportliches Tief, wie fast jeder Club eben mit Höhen und Tiefen zu kämpfen hat. Für den einen und anderen Berliner Verein ist die Landesliga ein Gewinn, zumindest in der Historie ein achtbarer Meilenstein. Nicht unbedingt für den Frohnauer SC. Die Nordberliner haben sich jahrelang in höheren Gefilden behauptet und Erfolge eingefahren. Insofern muss leistungsmäßig von einem sechs Jahre langen Tief gesprochen werden. Doch jetzt scheint die Zeit der Höhen wieder gekommen zu sein. Die Mannschaft ist in fantastischer Form und überzeugt seine Fans – erst der imponierende Aufstieg – und in der Vorbereitung auf die neue Saison zurück in der Berlin-Liga, gab es gute Ergebnisse. Bei Spielen auf Bezirksebene und wie sich der Frohnauer SC beim Nordpokal deutlich durchsetzte, das lässt Gutes für die Zukunft erahnen. Nicht etwa knappe Siege wurden eingefahren, die Mannschaft präsentierte sich in Torlaune und gewann auch das Finale gegen Titelverteidiger Reinickendorfer Füchse. Wenn am kommenden Wochenende auch die Berlin-Liga wieder in die neue Saison startet, muss der Aufsteiger gleich am Samstag, 14.00 Uhr, zur Cantianstraße und beim traditionsreichen SV Empor bestehen. Bereits am Freitag, 19.00 Uhr, heißt die Partie auf dem Wackerplatz, Kienhorststraße, Reinickendorfer Füchse – Berolina Stralau.

ALBA BERLIN legt weiterhin großen Wert auf die Entwicklung der eigenen Nachwuchskräfte: Sechs ALBA-Talente gehören zum Start der Saison 2018/2019 dem Pool von Perspektivspielern an, die mit einer Doppellizenz in der ProB zum Einsatz kommen und parallel regelmäßig mit dem Profiteam arbeiten. Lorenz Brenneke, Hendrik Drescher, Bennet Hundt, Jonas Mattisseck, Kresimir Nikic und Franz Wagner erhalten im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau die Chance, Erfahrungen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ProB zu sammeln und damit den nächsten Schritt zum Profispieler zu gehen. Parallel trainieren sie regelmäßig mit den Profis unter Cheftrainer Aito und feilen im Programm von Individualtrainer Carlos Frade an ihren Fähigkeiten. Es ist dabei möglich, dass der Perspektivspieler-Pool im Laufe der Saison um weitere Talente aus der ALBA Jugend ergänzt wird. ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Unsere talentiertesten Perspektivspieler stehen vor einer großen Herausforderung, einer Phase des Überganges vom Jugend- zum Profispieler. Wir sind überzeugt, dass die Kooperation mit Bernau die beste Möglichkeit ist, sich auf diesem Weg weiter zu entwickeln. Die Jungs werden in Bernau viel Spielzeit erhalten und regelmäßig mit dem ALBA-Profiteam unter Coach Aito arbeiten. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nur elf Profis zu engagieren, um einen festen Platz im ALBA-Kader für unsere Jugendspieler freizuhalten.“
Sechs Berliner Clubs sind mit unterschiedlichen Intentionen in der NOFV Oberliga Staffel Nord in der aktuellen Saison beheimatet. Hertha 06 war mit einem Bein schon abgestiegen und möchte nicht noch einmal eine solch aufreibende Saison erleben. Heißt von Beginn an möglichst Nerven sparen und gleich Punkte sammeln, verlor aber in Wismar 2:3.