Paukenschläge in der Regionalliga

Rene Rydlewicz BFC Dynamo Foto: Christian Zschiedrich

Altglienicke (verlor zum Auftakt 0:3 zu Hause gegen Erfurt) gewinnt bei Hertha II, Viktoria 89 (nach Auftaktniederlage 0:2 in Bautzen) besiegt eindeutig Lok Leipzig mit 4:1 und der BFC Dynamo wartet nach dem Auftaktsieg in Auerbach gleich mit 2 Niederlagern auf. Trainer Rene Rydlewitz hat mit seinem Team zu verkraften: Chemnitz – Dynamo 2:0 und überraschend hoch 0:5 zu Hause gegen Halberstadt. Der Berliner AK stieg jetzt erst und zum Glück erfolgreich mit einem 1:0-Sieg in Fürstenwalde mit dem Tor von Hofmann (33.) ins Rennen ein. Was war denn bloß im Amateurstadion los: Trainer Ante Covic standen bei Halbzeit die Haare zu Berge, Altglienicke führte 2:0. Die Tore: 0:1 (28.) Quiring, 0:2 (34.) Ede. Gästetrainer Zimmermann sagte seinem Team keineswegs, dass es reichen würde. Ede schaffte in der 50.Minute vor 548 Zuschauer sogar das 0:3. Ante Covic fragte sich, ob die Kabinenpredigt denn ohne Wirkung blieb. Die Antwort: Krebs verkürzte (51.) eine Minute später auf 1:3 und ebenfalls Krebs traf ein zweites Mal (80.) zum 2:3. Die Punkte jedoch entführte Altglienicke. Hier die Aufstellungen – Hertha: Klinsmann – T.Fuchs, Egerer, Morack, Büch  –  Klehr, Krebs – Pfeiffer, Blumberg, Ma. Covic – Siakam-Tchokoten.

Altglienicke: D.Twardzik – Pütt, Kahlert, Steinhauer, Brehmer – Skoda, H. Pepic – Quiring, Donner – Ede, Preiß. SR Lasse Koslowski. Altglienicke empfängt (3. Spieltag) am Mittwoch, 18.00 Uhr, Auerbach, Hertha II empfängt am Freitag, 19.00 Uhr, FC Oberlausitz und BAK 07 empfängt am Mittwoch, 18.00 Uhr Babelsberg.

Christian Zschiedrich

BR Volleys – Verstärkung aus Amerika

Das BR Volleys Team 2018/2019 wird stark amerikanisch geprägt sein, denn mit Benjamin Patch hat der Hauptstadtclub nach Kyle Russell, Dustin Watten und Jeffrey Jendryk nun einen weiteren Spieler aus dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ verpflichtet. Der Diagonalangreifer wechselt aus Italien an die Spree und erhält hier einen Zwei-Jahres-Vertrag.

„Paul Carroll hat als Vereinslegende natürlich sehr große Fußstapfen hinterlassen. Wir sind aber überzeugt, dass Ben alle Voraussetzungen mitbringt, um die dadurch entstandene Lücke zu füllen und unserem Team zu helfen“, glaubt Geschäftsführer Kaweh Niroomand an das große Potenzial seiner Neuverpflichtung. Der sprunggewaltige Rechtshänder war zuletzt in der Volleyball Nations League ein fester Bestandteil von Team USA und überzeugte als zweitbester Punktesammler des Bronzemedaillengewinners.

In der Nationalmannschaft konnte sich Patch nicht nur mit Dustin Watten und Jeff Jendryk über ihren neuen Verein austauschen, auch die ehemaligen BR Volleys Kawika und Erik Shoji wussten Rat beizusteuern: „Die Shoji-Brüder erzählten mir, dass es im Verein sehr familiär und trotzdem professionell zugeht. Außerdem freue ich mich riesig auf die Stadt. Berlin ist einer meiner absoluten Lieblingsorte, an dem ich unbedingt mal leben wollte,“ schwärmt der Diagonalangreifer von seinem neuen Arbeitsort.

Der 24-Jährige musste nicht lange überlegen, ehe er sich für den Deutschen Meister entschied: „Als ich von dem Angebot erfuhr, sagte ich sofort: Ich unterschreibe gleich morgen!“ Patch, dessen große Leidenschaft neben dem Volleyball die Fotografie ist, soll mit seiner extrovertierten Art auch amerikanischen Spirit in die Mannschaft bringen: „Wir US-Boys sind alle harte Arbeiter. Das wird dem Team hoffentlich viel zusätzliche Energie geben.“

Von der Brigham Young University wechselte Patch im letzten Sommer nach Italien. Dort absolvierte er bei Vibo Valentia seine erste Profistation und übernahm als Topscorer des Tabellen-Zwölften der Serie A sofort viel Verantwortung. Nun steht der 2,03-Meter-Mann in Berlin vor einer neuen Herausforderung, der er sich gewachsen sieht: „Ich möchte mich bei einem europäischen Topclub beweisen und dem Team dabei helfen, die Meisterschaft zu verteidigen und den Pokal zu gewinnen. Außerdem freue ich mich riesig darauf, in der Champions League spielen zu können.“ Bis es soweit ist, dauert es aber noch etwas: Derzeit bestreitet Patch mit Team USA die Vorbereitung auf die vom 10. bis 30. September stattfindende Weltmeisterschaft, bei der er und seine neuen BR Volleys Teamkollegen Watten und Jendryk zum engeren Favoritenkreis zählen.

Christof Bernier

Kids4Free-Aktion bei Heimspielen von Hertha BSC

Fotocredits herthabsc/citypress

Ab der kommenden Saison lädt Hertha BSC Kinder bis 13 Jahre zu allen Heimspielen ins Olympiastadion ein. So ist der Ablauf. Berlin – Hertha BSC setzt auf den Nachwuchs. Das nicht nur auf dem Platz, sondern jetzt auch auf den Rängen. Ab der kommenden Saison 2018/19 erhalten Kinder unter 14 Jahren freien …

Berlin – Hertha BSC setzt auf den Nachwuchs. Das nicht nur auf dem Platz, sondern jetzt auch auf den Rängen. Ab der kommenden Saison 2018/19 erhalten Kinder unter 14 Jahren freien Eintritt für die Bundesliga-Heimspiele der Blau-Weißen im Berliner Olympiastadion. „Wir wollen diese jungen Menschen zu Herthanern machen, zu Mitgliedern und Fans unseres Vereins“, verkündete Geschäftsführer Ingo Schiller die Neuerung im Ticketing, die in der Bundesliga bisher einmalig ist. Wie genau das ablaufen soll, erklärtherthabsc.de.

Wie läuft’s mit den Tickets?

Bei allen Spielen des Hauptstadtclubs im Olympiastadion (ausgenommen die gegen Bayern München und Borussia Dortmund) gibt es die Tickets ausschließlich ab dem Vorverkaufsstart für die jeweilige Partie in den offiziellen Hertha BSC Fanshops in Berlin. Die Ausgabe der Karten erfolgt nur an Personen ab 18 Jahren – Mama, Papa oder eine andere volljährige Person sollen die Karten also holen. Beim Kauf ist kein Altersnachweis der Kinder nötig. Eine Person kann maximal acht Freikarten für Kinder holen, ein Zukauf benachbarter Plätze für Begleitpersonen ist uneingeschränkt möglich. Gruppenanfragen (für mehr als acht Tickets, wie zum Beispiel für Fußballteams) werden ausschließlich über tickets@herthabsc.de abgewickelt. WICHTIG: Freikarten und rabattierte Tickets sind nicht an den Stadionkassen erhältlich.

Wo sind die Plätze?

Die Kids4Free-Tickets befinden sich in ausgewählten Bereichen in allen Blöcken (Teilblöcken) der Gegentribüne, sowie den Gegentribünen-Kurven (Ober-/und Unterrang). Die Plätze können von Spiel zu Spiel variieren – ihr sitzt also nicht bei jedem Spiel auf dem gleichen Platz. Solange der Vorrat reicht.

Wie läuft’s am Spieltag?

Damit ihr schnell ins Stadion kommt und lange Wartezeiten vermieden werden, gibt es für alle Kids4Free-Karten-Besitzer sowie ihre Begleitpersonen einen Sondereingang am Osttor (Genaueres wird noch bekannt gegeben). Diesen Eingang müssen alle Besitzer der Kinder-Freikarten mit Sonderrohlingen benutzen. Jedes Kind muss am Spieltag einen Altersnachweis mitführen und diesen bei Aufforderung des Ordnungsdienstes vorlegen. Kindern ist das Betreten des Stadiongeländes bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ausschließlich in Begleitung eines aufsichtspflichtigen Volljährigen gestattet (ATGB §10.3). Achtung: Sollte die Freikarte nicht von einem Kind/Jugendlichen genutzt werden können, kann das Ticket am Spieltag für eine volljährige Person aufgewertet werden, indem die Differenz zum Tageskartenpreis beglichen wird (ATGB §4.4).

Welche Rabatte gibt es für Kinder über 14?

Kinder und Jugendliche, die älter sind als 13 und jünger als 18, bekommen keine Freikarten im Rahmen der Kids4Free-Aktion. Aber auch diese Altersklasse erhält Prozente: Im Vorverkauf über alle Vertriebskanäle (Online, Hotline und die Fanshops von Hertha BSC) gibt es für alle Heimspiele von Hertha BSC einen Rabatt von 50 Prozent auf den aktuellen Tageskartenpreis. Hier sind die Fankurven Heim- und Gastvereine ausgenommen. Für 14- bis 17-Jährige gibt es keinen Sondereingang.

Direkte Rückfragen richten Sie bitte an: tickets@herthabsc.de

Marcus Jung

Leiter Kommunikation und MedienHertha BSC GmbH & Co KGaA

Jessica Bork

Leiterin Media Relations/stellv. Leiterin Kommunikation und Medien

 

Die fußballlose Zeit ist vorbei

Bis zum Beginn der Bundesliga ist es zwar noch zwei Wochen hin; für Transfergeschäfte steht sogar der gesamte August noch zur Verfügung. Die „erstklassige“ 3. Liga servierte neben einem Zuschauerrekord – über 100.000 Fans sind am ersten Spieltag in die Stadien geströmt – auch den Sieg von Aufsteiger Energie Cottbus gegen Hansa Rostock.

Nachzutragen ist das erste Montagspiel der 3. Liga von Lotte gegen Meppen. es endete torlos. Namhafte Traditionsvereine wie Hansa Rostock, Fortuna Köln, Uerdingen, 1860 München, Karlsruher SC, Eintracht Braunschweig, VfL Osnabrück, Carl Zeiss Jena, FSV Zwickau, Unterhaching, Preussen Münster und der 1.FC Kaiserslautern sorgen für Attraktivität. Über 41.000 Zuschauer sahen am Betzenberg den 1:0-Sieg von Kaiserslautern über 1860 München. Der nächste Spieltag bringt interessanten Begegnungen, so empfängt der FC Hansa Rostock Überraschungsabsteiger-Absteiger Braunschweig. Die Hanseaten wollen nach der Auftaktniederlage in Cottbus einen Fehlstart vermeiden.

Der Regionalliga-Auftakt lässt ebenfalls für die gesamte Saison Spannung hoch drei schlussfolgern. Aus Berliner Sicht hocherfreut der 4:1-Auswärtssieg des BFC Dynamo in Auerbach. Zu Beginn steht Dynamo also ganz oben in der Tabelle. Wenn doch schon Schluss wäre. Aufsteiger Optik Rathenow gewann zu Hause mit 4:1 gegen Oberlausitz Neugersdorf, gefolgt von RW Erfurt, 3:0 bei Altglienicke und gefolgt vom 1.FC Lok Leipzig, ein 3:0-Heimsieg gegen Meuselwitz. Der Blick auf die Berliner Vereine: Altglienicke ziert die Rote Laterne und Viktoria 89 verlor in Bautzen (0:2). Herthas Zweite holte beim 1:1 Nordhausen immerhin einen Punkt und der BAK 07 spielt gegen Bischofswerda erst  am 19. August.

Für Altglienicke steht die nächste Partie steht bereits am Mittwoch, 19.00 Uhr, im Amateurstadion bei Hertha U23 an. Der Chemnitzer FC gewann mit 3:2 gegen Union Fürstenwalde und empfängt ebenfalls bereits am Mittwoch, 19.00 Uhr, Tabellenführer BFC Dynamo. Viktoria 89 hat es am Freitagabend 19.00 Uhr, mit dem 1.FC Lok Leipzig zu tun. Mal schauen, was die Titelanwärter so von sich geben.

Christian Zschiedrich

Dankeschön in eigener Sache

Ich möchte auf diesem Wege Allen danken, die mit mir meinen 80.Geburtstag gefeiert und die Reise in die Tschechei, nach Schloß Kalek, auf sich genommen und mir diesen wunderschönen Tag bereitet haben. Ebenso geht mein Dank an jene, die mir so herzlich gratuliert und an mich gedacht haben. Ihr, meine Lieben, kamt ja aus allen Himmelsrichtungen, aus der Eifel, Bad Neuenahr, Köln, Stuttgart, Bad Saarow, Potsdam, Dahlwitz-Hoppegarten, Breydin, Chemnitz, Marienberg, Niederlauterstein, Zöblitz, Rübenau, Schönwalde, Zeuthen und aus allen Stadtteilen von Berlin (Spandau, Heiligensee, Reinickendorf, sogar vom Bürgermeister Frank Balzer, Britz, Buckow, Rudow, Pankow, Köpenick, Moabit, Wedding).

Unter den Gratulanten waren ehemalige Mitarbeitern meiner Sendung TV Sport in Berlin. Sie lief 25 Jahre auf dem Spreekanal und war eine Institution. Glückwünsche kamen aus Australien und Kanada, aus Plauen, Eltmann/Main und Birkenstein und und und….. Was ich zur Beteiligung der Gemeinschaftsaktion sagen soll, da fehlen mir außer  „Dank, Dank Dank“ immer noch die Worte.

Wie kann ich mich noch bedanken? Zur Erinnerung habe ich angefangen, vorhandene Filme, vor Ort gedreht,  zusammenzuschneiden und da ich keine Person aussparen wollte, war ich ganz schnell bei einer halbe Stunde „Sendelänge“ angekommen. So musste eine Fortsetzung her. Später kamen noch ein paar nette Bilder dazu. Meine Gäste fotografierten eifrig, kurzum, es wurden insgesamt vier Filme. Natürlich könnte ich sie einfach aneinanderreihen. Wer hat schon heutzutage Zeit eine Überlänge sich anzuschauen? Ich (!), wenn ich einmal Rentner und etwas älter bin.

Wer von Videoerstellung im digitalen Zeitalter ein wenig Ahnung hat, wird wissen, dass ich für jede Datei mindestens 30 „Minuten“ gebraucht habe – oder hätte ich lieber Nächte schreiben sollen, (nur allein um meine Lieblingslieder zu finden). Wer an dem Ergebnis meiner Mediengestaltung in Form einer DVD oder eines USB-Sticks interessiert ist, soll sich bei mir melden. An beiden Tagen in Kalek konnte ich über 50 Gratulanten in die Arme schließen, obwohl ich extra ins Ausland „ausgerissen“ war. Die vielen Gespräche und das Wiedersehen mit ehemaligen Mitstreitern und Bekannten, darunter einige, die ich jahrelang nicht mehr getroffen hatte, all das bleibt in meinem Herzen.

Also, ein großes Dankeschön und ich verbeuge mich zutiefst vor Euch.

Euer Christian

Saisonauftakt 3. Liga: Energie Cottbus besiegt Hansa Rostock

Foto: Christian Zschiedrich

Bei der Rückkehr in den Profi-Fußball fertigte Energie Cottbus zum Auftakt in der 3. Liga den ambitionierten FC Hansa Rostock, Ziel ist der Aufstieg, überraschend deutlich vor 15.035 Zuschauern mit 3:0 (2:0) ab. Das ist auch deshalb bemerkenswert, weil Trainer „Pele“ Wollitz in seiner Startformation auf Spieler setzte, die bereits in der vergangenen Aufstiegs-Saison zum Kader der Lausitzer gehört hatten.

Spahic – Startsev, Stein, Matuwila, Schlüter – Kruse – Weidlich, Zimmer, Marcelo Freitas, Viteritti – Mamba. Gewechselt wurde Scheidhauer (70.) für Starsev; F. Geisler (77.) für Zimmer und Knechtel (89.) für Mamba.

Trainer Claus-Dieter Wollitz war infolge seiner sparsamen Einkaufspolitik für „blöd“ erklärt worden. Ganz anders beim Gegner. Rostocks Trainer Pavel Dotchev brachte von den 12 Neuzugängen  fünf von Beginn an, Gelios im Tor, Biankadi, Pepic, Soukou und Königs.

Fabio Viteritti stellte frühzeitig mit einem Doppelpack (2. und 20. Minute) die Weichen auf Erfolg. Der in der 83. Minute eingewechselte F. Geisler machte mit dem 3:0 in der 86. Minute im Stadion der Freundschaft alles klar. Das 1:0 resultierte aus einem Strafstoß, Foul von Nadeau an Mamba, Viteritti verwandelte. Stein servierte den Kopfballtreffer von Viteritti zum 2:0 (20). Die Vorarbeit zum 3:0 lieferte Mamba.

Ein Traumstart dem Spielverlauf nach und ein Traumstart des gewachsenen Mannschaftsgefüges mit der genau richtigen Philosophie des Zusammenwirkens.

Die weiteren Ergebnisse:
Braunschweig – Karlsruhe 1:1, Osnabrück – Würzburg 2:1, Aalen – Wehen 1:2, Zwickau – Halle 2:0, F.Köln – Münster 1:4, Jena – Großaspach 3:2, Kaiserslautern – 1860 München 1:0, Uerdingen – Unterhaching  1:3

Christian Zschiedrich

Neuer Pokal-Modus: Alba empfängt im Achtelfinale mediBayreuth

Im Achtelfinale des BBL Pokals 2018/2019 wurde ALBA BERLIN ein Heimspiel zugelost. Das Team von Coach Aito empfängt in der ersten Runde seinen letzten TOP4-Halbfinalgegner medi Bayreuth. Vorgesehener Spieltermin ist der 6./7. Oktober. Genauere Infos dazu folgen in Kürze. Ab der Saison 2018/2019 wird der BBL Pokal in einem neuen Modus ausgetragen. Das TOP FOUR und die Qualifikationsrunden wurden durch einen klassischen Pokal-Wettbewerb ersetzt. Die sechzehn Bundesligisten der vergangenen Saison (Aufsteiger nehmen nicht teil) spielen in vier K.O.-Runden (Achtelfinale bis Finale) den Pokalsieger aus. Dabei werden die Paarungen vor jeder Runde erneut ausgelost.

Die Achtelfinal-Paarungen im Überblick:
Braunschweig – MBC
ALBA – Bayreuth
Bremerhaven – Bonn
Göttingen – Ludwigsburg
Bamberg – Würzburg
Oldenburg – Jena
München – Gießen
Frankfurt – Ulm

Die Spieltermine im BBL Pokal 2018/2019:
Achtelfinale: 6./7.10.2018
Viertelfinale: 22./23.12.2018
Halbfinale: 20.1.2019
Finale: 17.2.2019

ALBA BERLIN Basketballteam

„Mr. Playoff“ trägt weiterhin Orange

Foto: Eckhardt Herfert

Eine solche Leistungsexplosion in der entscheidenden Saisonphase sah man im BR Volleys Team selten zuvor. Außenangreifer Adam White avancierte zum heimlichen Playoff-MVP 17/ Leistungsexplosion Außenangreifer Adam White Playoff-MVP18, überzeugte Fans und Management im Meisterschaftsfinale von seiner Vielseitigkeit und Klasse. Umso erfreulicher ist es, dass der 28-jährige seinen Vertrag beim Hauptstadtclub nun um ein weiteres Jahr verlängert hat. Obwohl Adam White von der Stadt, dem Verein und seinen Fans von Beginn an fasziniert war, wie er selbst sagt, war sein erstes Jahr beim Deutschen Meister nicht immer einfach. White schwankte unter Headcoach Luke Reynolds in seinen Leistungen und konnte den hohen Vorschusslorbeeren nur selten gerecht werden. Im letzten Saisondrittel jedoch änderte sich das Bild im wahrsten Sinne des Wortes „schlagartig“ und daran hatte sicher auch der Trainerwechsel zu Moritz Reichert einen gewichtigen Anteil. In den Playoffs machte der 2,05 Meter Mann sich fortan unverzichtbar für das BR Volleys Team.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir mit Adams Leistungen nicht immer zufrieden waren. Aber es hat nicht nur mir imponiert, wie er sich aus dem Tief herausgearbeitet hat und mit Start der Playoffs zu einer felsenfesten Größe wurde“ erklärt Geschäftsführer Kaweh Niroomand. Wie stark White vor allem während der Finalserie aufspielte, begeisterte nicht nur die Fangemeinde der Berliner. Vital Heynen, Trainer des Endspielgegners VfB Friedrichshafen hatte White als vermeintlichen Schwachpunkt ausgemacht und ließ demzufolge seine Aufschlagspieler immer wieder den Australier anpeilen. Dieser zeigte jedoch in den entscheidenden Duellen kaum eine Schwäche. „Seine Vorstellung war in allen Elementen beeindruckend. Am Saisonende war Adam vielleicht unser wichtigster Mann“, so Niroomand über den langen Schlacks.

Trotz dieses ebenso furiosen wie erfolgreichen Saisonendes entschied sich White gegen einen Sommer mit der australischen Nationalmannschaft und hat dafür gute Gründe: „Ich bin in der Off-Season vollbeschäftigt, baue in Holland mit meiner Familie ein Haus und packe dabei natürlich mit an. Statt eines Volleyballs habe ich aktuell eher die Bohrmaschine in der Hand.“ Für den Hauptstadtclub ist das nicht unbedingt ein Nachteil. Der letzte verbliebende „Volleyroo“ bei den BR Volleys kann die Vorbereitung auf die neue Spielzeit somit von Beginn an mitmachen und freut sich auf den neuen Konkurrenzkampf: „Ich komme Mitte August zurück nach Deutschland und bin extrem gespannt auf das neue Team. Es wird sich im Training zeigen, wer welche Rolle innerhalb der Mannschaft einnimmt.“ Neben Eigengewächs Egor Bogachev werden mit Samuel Tuia und Moritz Reichert zwei Neuzugänge den Außenangriff des Meisters verstärken. Die Kaderplanungen auf dieser Position sind also abgeschlossen und das Rennen um die Stammplätze kann beginnen.

Trotz der neuen Konkurrenzsituation bleiben die Ziele von Adam White unverändert: „Ich will mit unserem Team natürlich den Titel verteidigen und in der Champions League weit kommen. Deren neuer Modus wird uns das nicht gerade einfach machen, aber die KO-Runde zu erreichen, darf durchaus unser Anspruch sein.“  Als kompletter Spielertyp, der seine Annahme-Qualitäten mit Intelligenz im Angriff und einem druckvollen Aufschlag kombiniert, will der Australier einen tatkräftigen Anteil daran leisten.

Christof Bernier

Inklusion durch Sport: „Fußball verbindet“

Foto: Friederike Stefaniszin

Im Rahmen der Kampagne „Inklusion durch Sport “fördert der Behinderten und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. (BSB) gemeinsam mit der Aktion Mensch und der Förderaktion: „noch viel mehr vor“ inklusionswillige Sportvereine.

Mit dieser Unterstützung richtet die Abteilung Fußball des Berliner TSC e.V. vom 06.08.2018 bis 10.08.2018
ein Feriencamp für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren unabhängig von Geschlecht, körperlicher Leistungsfähigkeit, Migrationshintergrund oder sozialem Bildungsstand aus.

Dieses inklusive Sportangebot ist durch die Unterstützung der Aktion Menschkostenfrei und ermöglicht den Kindern durch Bewegung und Sport spielerisch miteinander in Kontakt zu kommen.

Neben den Trainingseinheiten mit lizensierten Übungsleiterinnen und Übungsleitern im Sportkomplex Paul-Heyse-Str. sind verschiedene Ausflüge geplant und bei Quizspielen oder beim Bälle bemalen wird Fußball mal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet.

Es geht nicht darum, den neuen Weltfußballer zu entdecken oder zu formen, sondern den Kindern Erlebnisse und Erfahrungen zu ermöglichen, die sonst nicht selbstverständlich in ihrem Alltag sind.

Der Berliner TSC e.V freut sich, dank der Unterstützung der Aktion Mensch, Kindern und Jugendlichen ein ganz besonderes Ferienerlebnis ermöglichen zu können und zu zeigen, wie Inklusion durch Bewegung und Sport funktionieren kann.

Interessierte können sich noch bis zum 29.07.2018 unter folgender
E-Mail Adresse anmelden:
fussballcamp@berlinertsc.de

Friederike Stefaniszin

 

Mister „TV Sport in Berlin“ zum Achtzigsten!

Ein bisschen Spass muss sein zum 80zigsten. Foto: Florian Zschiedrich

Mit der Fernsehsendung „TV Sport in Berlin“ hat er sich ein Denkmal gesetzt. Man kann es kaum glauben, Sportjournalist Christian Zschiedrich feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Von Kindesbeinen galt seine große Liebe insbesondere dem Fußball. Zuerst als Spieler und später dann auch als Trainer, erzielte er beachtenswerte sportliche Erfolge. Das Ende seiner aktiven Spieler – und Trainerlaufbahn, sowie als Gymnasial-Sportlehrer war mit einem Neuanfang verbunden; als Sportjournalist machte er sich in kürzester Zeit in Berlin einen Namen. Legendär seine sonntägliche Livesendung „TV Sport in Berlin“. Natürlich spielte in der Sendung der Fußball eine große Rolle. Aber auch die sogenannten „Randsportarten“ bekamen bei Sport in Berlin genügend Sendezeiten. Und vor allen Dingen widmete sich Zschiedrich, innerhalb der unterschiedlichsten Sendebeiträge, auch dem Nachwuchssport. Es passte eben alles in einem echten und großartig angenommenen „Knüller“.

Kein anderer Fernsehsender in Berlin konnte diese Aktualität am Sonntagabend toppen. Irgendwann waren es dann 2000 Sendungen und der Abschied nahte. Aber nicht für Christian Zschiedrich, zum Beispiel schaue man nur im Trend zum Internet auf Sportick.eu. Hier ist er beliebt, wegen seiner fachlich fundierten Kommentare, die oftmals auch sehr kritisch die Dinge betrachten, aber stets fair bleiben. Für seinen 80. Geburtstag hatte er sich für seine Gäste etwas Besonders einfallen lassen. Er lud sie zum Wochenende in ein im Ausland gemietetes Schloss in Tschechien nahe der deutschen Grenze ein, um mit ihnen dieses denkwürdige Jubiläum zu begehen – ich resümiere – eine Feier der Superlative!. Und es kamen neben den Familienangehörigen, gute Freunde und langjährige Mitstreiter, die seinen journalistischen Weg tatkräftig unterstützt haben. Moderatoren,Reporter und Techniker, die mit ihm gemeinsam im Studio im Haus der Deutschen Welle, in der Voltastraße, Sonntag für Sonntag die Livesendung produziert hatten. In großer Runde ließ man es sich bei Speis und Trank fürstlich gut gehen. Ich hatte ihm anlässlich des Ereignisses ein persönliches Lied komponiert und mit Gesang natürlich vorgetragen. Christian bekam ohnehin wiederholt feuchte Augen. Sichtlich gerührt, dass Sohn Florian seine Anwesenheit und der Absage ans ZDF, das Endspiel der Angelique Kerber in Wimbledon zu übertragen, dem Daddy zuliebe vorgezogen hat. Den Geschenken nach ist Christian Zschiedrich sehr und mehr denn je beliebt. Gesprächsstoff gab es sehr viel.

Sichtlich gerührt nahm das Geburtstagskind aus der Präsidentensweet im Schloß Kalek die vielen herzlichen Glückwünsche entgegen. Bis spät in die Nacht wurde ordentlich gefeiert und am nächsten Morgen fanden sich alle topfit an einer langen Tafel zum gemeinsamen Frühstück ein. Das Urteil des Jubilars: „Ich habe im Leben viel Lob bekommen, aber noch nie so viel wie über die Veranstaltung und das Zusammensein zu meinem 80.“. Da Christian Zschiedrich nach wie vor journalistisch immer noch verantwortlich tätig und sehr aktiv ist, übrigens sehr sportlich lebt und sich mit täglichem Schwimmen, Radfahren und dem Besuch im Fitnesstudio fit hält, wird man sich bestimmt zum nächsten Etappenlebensziel dem 85.Geburtstag frisch und munter wiedersehen. Das wünscht auch der Verfasser dieses Berichtes! Als Sportentertainer und Sportjournalist wirkte ich einige Jahre in der Redaktion sowie als Moderator und Reporter in der Sendung TV Sport in Berlin mit und bin über viele Jahre mit dem Geburtstagskind befreundet! Die Freundschaft hält mit Sicherheit.

Karl-Heinz Wendorff