Die fußballlose Zeit ist vorbei

Bis zum Beginn der Bundesliga ist es zwar noch zwei Wochen hin; für Transfergeschäfte steht sogar der gesamte August noch zur Verfügung. Die „erstklassige“ 3. Liga servierte neben einem Zuschauerrekord – über 100.000 Fans sind am ersten Spieltag in die Stadien geströmt – auch den Sieg von Aufsteiger Energie Cottbus gegen Hansa Rostock.

Nachzutragen ist das erste Montagspiel der 3. Liga von Lotte gegen Meppen. es endete torlos. Namhafte Traditionsvereine wie Hansa Rostock, Fortuna Köln, Uerdingen, 1860 München, Karlsruher SC, Eintracht Braunschweig, VfL Osnabrück, Carl Zeiss Jena, FSV Zwickau, Unterhaching, Preussen Münster und der 1.FC Kaiserslautern sorgen für Attraktivität. Über 41.000 Zuschauer sahen am Betzenberg den 1:0-Sieg von Kaiserslautern über 1860 München. Der nächste Spieltag bringt interessanten Begegnungen, so empfängt der FC Hansa Rostock Überraschungsabsteiger-Absteiger Braunschweig. Die Hanseaten wollen nach der Auftaktniederlage in Cottbus einen Fehlstart vermeiden.

Der Regionalliga-Auftakt lässt ebenfalls für die gesamte Saison Spannung hoch drei schlussfolgern. Aus Berliner Sicht hocherfreut der 4:1-Auswärtssieg des BFC Dynamo in Auerbach. Zu Beginn steht Dynamo also ganz oben in der Tabelle. Wenn doch schon Schluss wäre. Aufsteiger Optik Rathenow gewann zu Hause mit 4:1 gegen Oberlausitz Neugersdorf, gefolgt von RW Erfurt, 3:0 bei Altglienicke und gefolgt vom 1.FC Lok Leipzig, ein 3:0-Heimsieg gegen Meuselwitz. Der Blick auf die Berliner Vereine: Altglienicke ziert die Rote Laterne und Viktoria 89 verlor in Bautzen (0:2). Herthas Zweite holte beim 1:1 Nordhausen immerhin einen Punkt und der BAK 07 spielt gegen Bischofswerda erst  am 19. August.

Für Altglienicke steht die nächste Partie steht bereits am Mittwoch, 19.00 Uhr, im Amateurstadion bei Hertha U23 an. Der Chemnitzer FC gewann mit 3:2 gegen Union Fürstenwalde und empfängt ebenfalls bereits am Mittwoch, 19.00 Uhr, Tabellenführer BFC Dynamo. Viktoria 89 hat es am Freitagabend 19.00 Uhr, mit dem 1.FC Lok Leipzig zu tun. Mal schauen, was die Titelanwärter so von sich geben.

Christian Zschiedrich

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Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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