In München war für die Eisbären nichts zu holen. Es wurde eine Niederlage, nach 4 Siegen in Folge. Lediglich im Anfangsdrittel konnten die Eisbären mithalten. München ging durch Frank Mauer in der 6. Minute in Führung, die durch Sean Backman, der eine Schuss von Jens Baxmann abfälschte, in der 11. Minute egalisiert werden konnte. Als Frank Hördler auf der Strafbank brummte schlugen die Münchner erneut zu. Michael Wolf traf im Nach-stochern zu 2 : 1. Was war dann im Mittelabschnitt los ? Die Eisbären verloren komplett den Faden und bekamen zwei weitere Gegentore. Erneut saß Frank Hördler auf der Strafbank und München traf durch Jason Jaffray. Als in der 32 Minute Mads Christensen traf, gingen bei den Eisbären die Schultern nach unten. Der Arbeitstag für Petri Vehanen war beendet und Marvin Cüpper kam zu seinen ersten Einsatzminuten in dieser DEL-Saison. Er hielt seinen Kasten sauber. Im Schlussabschnitt gingen die Gastgeber in den Verwaltungsmodus, so dass die Eisbären wieder besser aussahen. Der Anschluss-Treffer zu 2 : 4 durch Blake Parlett in der 55. Minute fiel zu spät. Die Hoffnung, nach der guten Leistung gegen die Kölner Haie gegen die bisher nicht so stabil wirkenden Münchner etwas mitnehmen zu können, erfüllten sich nicht. Die mitgereisten Eisbärenfans ließen sich die mitgebrachte Oktoberfestlaune nicht verderben und machten sich in der schwach besetzten Olympiaeisstadion – nur 3.750 Zuschauer – lautstark bemerkbar. Am kommenden Donnerstag geht für die Eisbären erneut auswärts nach Bayern. Gegner sind die Panther aus Ingolstadt.
Hans-Peter Becker
DEL 5. Spieltag EHC Red Bull München – Eisbären Berlin
Ergebnis: 4:2 (2:1/2:0/0:1)
Ort: Olympiaeisstadion München
Zuschauer: 3.750
EHC Red Bull München
1. Reihe Macek, Brooks – Aucoin, Keith – Pinizzotto, Steve – Kettemer, Florian – Boyle, Dary
2. Reihe Flaake, Jerome – Hager, Patrick – Kastner, Maximilian – Button, Ryan – Joslin, Derek
3. Reihe Jaffray, Jason – Matsumoto, Jonathan – Wolf, Michael – Seidenberg, Yannic – Lauridsen, Markus
4. Reihe Christensen, Mads – Kahun, Dominik – Mauer, Frank – Abeltshauser, Konrad
Tor Leggio, David – aus den Birken, Danny
Trainer Don Jackson
Eisbären Berlin
1. Reihe Noebels, Marcel – Aubry, Louis-Marc – MacQueen, Jamie – Hördler, Frank – Wissmann, Kai
2. Reihe Backman, Sean – Sheppard, James – Petersen, Nick – Richmond, Daniel – Parlett, Blake
3. Reihe Buchwieser, Martin – Busch, Florian – Oppenheimer, Thomas – Müller, Jonas – DuPont, Mickip
4. Reihe Rankel, André – Olver, Mark – Fischbuch, Daniel – Baxmann, Jens
Tor Vehanen, Petri – Cüpper, Marvin
Trainer Uwe Krupp
Torfolge
1 : 0 Mauer, Frank (Seidenberg, Yannic, Kahun, Dominik) , EQ, 05:21
1 : 1 Backman, Sean (Baxmann, Jens) , EQ, 10:13
2 : 1 Wolf, Michael (Seidenberg, Yannic, Jaffray, Jason) , PP1, 11:55
3 : 1 Jaffray, Jason (Aucoin, Keith, Joslin, Derek) , PP1, 24:36
4 : 1 Christensen, Mads (Mauer, Frank, Kettemer, Florian) , EQ, 31:12
4 : 2 Parlett, Blake (Buchwieser, Martin) , EQ, 54:38
Strafen
Eisbären Berlin: 10 (4, 4, 2)
EHC Red Bull München: 6 (4, 2, 0)
02:37 Hager, Patrick; 2 min. – Hoher Stock
07:50 MacQueen, Jamie; 2 min. – Übertriebene Härte
11:08 Hördler, Frank; 2 min. – Hoher Stock
16:24 Seidenberg, Yannic; 2 min. – Beinstellen
23:41 Hördler, Frank; 2 min. – Beinstellen
28:12 Pinizzotto, Steve; 2 min. – Hoher Stock
37:14 Müller, Jonas; 2 min. – Haken
43:29 Aubry, Louis-Marc; 2 min. – Hoher Stock













Das Team von Trainer Uwe Lehmann ist Tabellenführer in der NOFV Oberliga Nord, mit 13:3 Toren, 15 Punkten nach dem 5.Spieltag. Immerhin zwei Punkte besser als die Mannen von Trainer Ingo Kahlisch. Optik Rathenow ist mit 13 Punkten Tabellenzweiter und muss am Sonntag in der Sömmeringstraße gegen Hertha 06 antreten. Aufsteiger SC Staaken rangiert mit drei Punkten gefährdet unmittelbar über den Strich und muss am Sonntag zu Hause gegen Spitzenreiter Lichtenberg 47 ran. Im Berlin-Derby zwischen Lichtenberg 47 und CFC Hertha 06 blieben die drei Punkte gerade mal so ii der Howoge-Arena Hans Zoschke. 267 Zuschauer staunten nicht schlecht, als Hertha 06 in Minute 39 durch Erilgit in Führung ging. Fiegen nahm dann aber noch kurz vor Halbzeit das Herz in beide Hände und glich mit einem Gewaltschuss aus 20 m zum 1:1 aus. Es dauerte bis kurz vor Toresschluss als der eingewechselte Jahn(89.) per Kopfball auf Flanke von Gawe das Siegtor erzielte. Übrigens genau wie vor einer Woche in Zehlendorf. Da wurde auch 2:1 (89.) gewonnen. Das nennt man Last-Minute-Siege.