Heimspiele der Füchse bis Saisonende

Bob Hanning Foto: Christian Zschiedrich

Ganz einfach war die Terminplanung auch dieses Jahr nicht, auch weil die Füchse und vieler ihrer Gegner noch in drei Wettbewerben aktiv sind. Mit zwei klitzekleinen Ausnahmen stehen jetzt alle Spieltermine bis Saisonende fest. Da sky die Anwurfzeiten der Sonntag-Spiele immer erst sechs Wochen vorher entscheidet, ist noch offen ob das Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen um 12:30 Uhr oder 15:00 Uhr beginnt, der Sonntag, 13. Mai ist allerdings fix. Außerdem steht der mögliche Spieltermin im Viertelfinale des EHF-Pokals noch nicht fest, denn erst müssen sich die Füchse qualifizieren und dann die Auslosung am 3. April abwarten.
Bob Hanning

Die Heimspiele im Überblick:

So., 04.03.2018 15:00 Uhr EHF-Pokal Füchse Berlin – Helvetia Anaitasuna
Mi., 07.03.2018 19:00 Uhr DHB-Pokal Füchse Berlin – SC Magdeburg
So., 11.03.2018 15:00 Uhr DKB-HBL Füchse Berlin – VfL Gummersbach
Do., 22.03.2018 19:00 Uhr DKB-HBL Füchse Berlin – GWD Minden
So., 01.04.2018 15:00 Uhr EHF-Pokal Füchse Berlin – Lugi Lund
So., 15.04.2018 12:30 Uhr DKB-HBL Füchse Berlin – Frisch Auf! Göppingen
So., 13.05.2018 12:30/15:00 Uhr DKB-HBL Füchse Berlin – Rhein-Neckar Löwen
Do., 17.05.2018 19:00 Uhr DKB-HBL Füchse Berlin – TSV Hannover-Burgdorf
Do., 24.05.2018 19:00 Uhr DKB-HBL Füchse Berlin – TuS N-Lübbecke
So., 03.06.2018 15:00 Uhr DKB-HBL Füchse Berlin – TV Hüttenberg

 

Champions-League-Auslosung: Jetzt folgt die Kür

Foto: Eckhardt Herfet

Auch in dieser Spielzeit dürfen die BR Volleys in freudiger Erwartung auf die Zentrale des Europäischen Volleyball-Verbandes in Luxemburg blicken, wo am Freitagmittag (02. März um 12.00 Uhr) die Auslosung des Playoff-12 der CEV Champions League stattfindet. Nach dem spektakulären 3:2-Sieg zum Abschluss der Gruppenphase gegen Jastrzebski Wegiel haben sich die Berliner als einer der besten Dritten aller Pools für die KO-Runde qualifiziert. Dort warten nun ausschließlich europäische Hochkaräter auf den Deutschen Meister, der sich im Topf der ungesetzten Teams wiederfindet.  Italien, Russland, Polen und sogar Deutschland sind die Nationen, aus denen die BR Volleys am Freitag eine Spitzenmannschaft des Kontinents zugelost bekommen können. Mit dem emotionalen Comeback nach 1:2-Satzrückstand gegen Jastrzesbki Wegiel (POL) haben sich die Berliner ihren Platz unter den besten 12 bzw. 13 Vereinen redlich verdient.

Kapitän Robert Kromm zeigt sich vor der Auslosung locker: „Jetzt folgt für uns die Kür. Die Gruppenphase zu überstehen, war unser erklärtes Saisonziel. Nun treffen wir in jedem Fall auf ein absolutes Topteam, das Ambitionen hat, diesen Wettbewerb zu gewinnen.“ Für den Hauptstadtclub ist hingegen die erneute Teilnahme an der Playoff-Runde bereits ein großer Erfolg, denn damit spielt man zum fünften Mal in sechs Jahren das Playoff-12 der Königsklasse. Als Mannschaft aus dem zweiten Lostopf hat das Team von Coach Stelian Moculescu im Hinspiel zunächst Heimrecht (voraussichtlich am 14. März) und wird eine Woche später (20./21./22. März) auswärts bestehen müssen. Am höchsten ist die Wahrscheinlichkeit, einen italienischen Kontrahenten zu ziehen (weil dreifach vertreten), aber auch ein deutsch-deutsches Duell schließt das CEV-Reglement nicht aus.

Lostopf A (gesetzte Mannschaften): Sir Colussi Sicoma Perugia (ITA), Cucine Lube Civitanova (ITA), Diatec Trentino (ITA), Zenit Kazan (RUS), Lokomotiv Novosibirsk (RUS), Zaksa Kedzierzyn-Kozle (POL), VfB Friedrichshafen (GER).

Lostopf B (ungesetzte Mannschaften): Halkbank Ankara (TUR), Jastrzebski Wegiel (POL), PGE Skra Belchatow (POL), Chaumont VB 52 Haute Marne (FRA), Berlin Recycling Volleys (GER), Noliko Maaseik (BEL).

Die Belgier von Noliko Maaseik rücken als 13. Mannschaft für den Ausrichter des Final-Four-Turniers nach, der aus dem Pool der Top-12 kommt und im Rahmen der morgigen Auslosung bekannt gegeben wird.

Christof Bernier

Spitzenspiel gegen Bayreuth – knapp 11.000 Tickets verkauft

Die Basketballer von ALBA BERLIN starten am Samstag (3.3., 18 Uhr, Mercedes-Benz Arena) mit einem Heimspiel ins letzte Drittel der Bundesliga-Punktrunde. Im Spitzenspiel des 23. Spieltags empfangen die zweitplatzierten Berliner den Tabellenvierten medi Bayreuth, den das Team von Trainer Aito erst vor zwei Wochen beim Pokal-TOP-FOUR in Ulm 96:74 bezwungen hat. Das wichtigere Resultat bezüglich der Bayreuther ist aber das im November von ALBA in Bayreuth 76:83 verlorene Hinspiel. Um den direkten Vergleich gegen den Verfolger auszugleichen oder zu gewinnen, muss ALBA die Oberfranken am Samstag mit sieben oder mehr Punkten Differenz schlagen. Auf den Rückhalt vieler ALBA-Fans kann das Hauptstadt-Team dabei zählen: Am Donnerstag waren bereits knapp 11.000 Tickets für die Partie verkauft. Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA): „Dass Bayreuth in der Tabelle neben Ludwigsburg unser schärfster Verfolger ist, sagt eigentlich schon alles über die Bedeutung und die Schwere dieses Spiels. Dass wir sie vor zwei Wochen im Pokal so hoch geschlagen haben, macht die Sache nicht einfacher. Wenn man einen Gegner kurz vorher hoch geschlagen hat, ist die Versuchung einfach groß, diesen Gegner vor dem nächsten Aufeinandertreffen zu unterschätzen. Diese Spiele werden dann oft viel schwieriger als man dachte. Neben den Verletzten Bogdan Radosavljevic und Bennet Hundt fehlt uns zurzeit auch Peyton Siva mit einer Magen-Darm-Grippe. Wir wissen noch nicht, ob er am Samstag spielen kann.“

Dennis Clifford (Center ALBA): „Natürlich wird Bogdan, der in der Offensive wie in der Defensive ein immer wichtigerer Faktor in unserem Spiel wird, am Samstag gerade gegen Bayreuth fehlen. Aber wir haben noch genug andere Spieler im Team, die auch unter dem Korb zulangen können. Aber wir können es nicht ändern, wenn jemand fehlt. Wir müssen darauf konzentrieren, was wir haben und was wir daraus machen können.“ Erstes Ziel der Albatrosse bleibt natürlich, die Bayreuther um Ex-Albatros Andreas Seiferth überhaupt zu schlagen und damit den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Der in Berlin geborene und bei ALBA groß gewordene Nationalcenter ist in den vergangenen sieben Jahren auch schon im Trikot von Trier, den Artland Dragons und Bayern München in seine Heimatstadt zurückgekehrt, blieb dabei jedoch gegen sein Ex-Team stets erfolglos.

In Bayreuth wechselt sich Andreas Seiferth auf der Centerposition mit dem ägyptischen Nationalcenter Assem Marei ab. Für viele Beobachter ist dieses starke Center-Duo, das zusammen mit dem explosiven US-Power Forward De’Mon Brooks einen sehr variablen Frontcourt bildet, in dieser Saison noch mehr als im Vorjahr der größte Bayreuther Trumpf. Dieses im Schnitt für 34 Punkte gute Trio in Ulm bei nur 15 Punkten zu halten, war für ALBA vor zwei Wochen der Schlüssel zum Sieg im Pokal-Halbfinale. Einen weiteren Erfolgsgaranten aus der vergangenen Saison hat Trainer Raoul Korner mit dem US-Forward Nate Linhart in Bayreuth halten können. Der vielseitige Linkshänder ist Bayreuths zweitbester Dreierschütze, zweitbester Passgeber, drittbester Rebounder und bester Balldieb – und er hat in Robin Amaize einen jungen Nationalspieler an seiner Seite, der ihm in vielem immer öfter erfolgreich nacheifert.

Im Backcourt hat Nationalspieler und Teamkapitän Bastian Doreth in dieser Saison in Bayreuth zwei neue US-Guards an seiner Seite. Point Guard James Robinson ist ein klassischer „Floor General“, der sein Team mit großer Souveränität und Siegermentalität anführt. Combo Guard Gabe York, der an der Dreierlinie mit sieben Würfen pro Spiel nicht lange fackelt, fungiert hingegen als „allzeit bereiter“ Shooter. Aufgrund von Gleis- und Weichenarbeiten fahren an diesem Wochenende keine S-Bahnen zwischen Treptower Park, Warschauer Straße und Alexanderplatz.

ALBA-Bilanz gegen Bayreuth (seit 2010): 12 Siege – 4 Niederlagen (in Berlin 7-0) easyCredit BBL BBL: 11:4 / Pokal 1:0. Höchster Sieg: 92:53 am 18. Dezember 2011 in Berlin (BBL). Höchste Niederlage: 65:90 am 30. Dezember 2012 in Bayreuth (BBL)

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Rathenow schlägt TeBe und Lichtenberg 47 den FC Hertha 03 Zehlendorf

NOFV-Oberliga Nord: 0:1 im Spitzenspiel, ein Dämpfer für die Borussen im Mommsenstadion. Die Brdaric-Schützlinge hatten sich viel vorgenommen. Im Falle einer Niederlage der Havelländer sähe das Bild ganz anders aus. Zwar bleibt TeBe, 42 Punkte, auf Tabellenplatz 2, doch Optik Rathenow hat 6 Zähler mehr und spielt eine grundsolide Saison, ist saisonübergreifend in 45 Spielen unbesiegt. Dauertrainer Ingo Kahlisch will von einer Vorentscheidung nichts wissen, stapelt wie immer tief und verweist auf noch 14 zu spielende Begegnungen. Wir glauben nicht an ein Nachlassen im Endspurt und sind überzeugt: Optik Rathenow ist mit diesem Sieg bei Tennis Borussia klar auf Aufstiegskurs. TeBe-Trainer Thomas Brdaric verrichtet gute Arbeit bei den schlecht gestarteten Charlottenburgern, doch zaubern kann auch er nicht. Sollte es die Lila-Weißen – entgegen aller Voraussagen – dennoch schaffen, wäre das mehr als eine dicke Überraschung. Doch die soll es ja öfter im Fußball geben.

Eine grundsolide Saison spielt auch Lichtenberg 47 mit 39 Punkten Tabellendritter. Doch da sind  es schon 9 Punkte Differenz zu Optik Rathenow. Dem 2:1-Sieg über Hertha 03 sollte nun ein Auswärtssieg bei Hertha 06 folgen. Doch die Charlottenburger greifen mit neuem Trainer neu an, stemmen sich gewaltig gegen den Abstieg und werden so leicht nicht zu bezwingen sein. Hoffentlich machen es aus Berliner Sicht die Zehlendorfer besser als Tennis Borussia. Sonntag, 14 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld heißt die Begegnung Hertha 03 – Optik Rathenow. Aufsteiger SC Staaken (7.) empfängt zu Hause Brandenburg Süd und Tennis Borussia am Samstag, 14.00 Uhr den Torgelower FC Greif.

Christian Zschiedrich

Blau-Weiß 90 unbeirrt, die Verfolger schwächeln

Berlin-Liga: Totgesagte leben länger. Das beweist sich immer wieder. Der Nordberliner SC, in der letzten Woche als kaum noch zu rettender Abstiegskandidat gehandelt, überrascht nach Spielersperren mit einem 2:1-Sieg bei Stern 1900. Es ist ein Hoffnungsschimmer bei 13 Punkten und Tabellenplatz 17. Selbst die Füchse Berlin rangieren nun auf einen Abstiegsrang, weil die Begegnung zum 19. Spieltag am Heckerdamm bei Berlin Türkspor als einzige Partie in der Berlin-Liga nicht gespielt werden konnte. Daher bleibt es für die Füchse bei 15 Punkten und Platz 16. Tasmania und der Berliner SC kamen über ein Remis nicht hinaus. Tasmania 2:2 bei BSV Al-Dersimspor (14.) und der Berliner SC 2:2 beim TSV Rudow (6.). Selbst Eintracht Mahlsdorf, jetzt 3. – Ende der Erfolgsserie – verlor sein Heimspiel 1:3 gegen die Spandauer Kickers (12.). Bleibt ein Sieg des neuen Zweiten SD Croatia gegen DJK SW Neukölln 2:0. Die Neuköllner sind auf Platz 15 mit nur 15 Punkten abgerutscht  Da schrillen die Alarmglocken. Nun, 15 Spiele stehen ja bis Saisonende aus. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Bereits am kommenden Samstag (3. März) im Spiel des Berliner SC gegen SD Croatia und am Sonntag (4. März) bei DJK SW Neukölln – Stern 1900, am Elchdamm Nordberliner SC – BFC Preussen und ebenso nicht weniger dramatisch auf dem Wackerplatz Füchse Berlin – Eintracht Mahlsdorf, brisant auch SV Tasmania – TSV Rudow. Blau-Weiß 90 an der Rathausstraße gegen SV Empor (10.). Resümee: Spannung belebt die Berlin-Liga.

Christian Zschiedrich

Schul-WM: Halbfinalsieg gegen Polen

Mit einer starken und konzentrierten Offensiv-Leistung konnte das Team des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin (SLZB) und der Füchse Berlin das Halbfinale bei der Schul-WM in Doha/Katar gegen Polen mit 35:30 (13:11) gewinnen. Bester Torschütze war Nils Lichtlein mit sieben Treffern. Im morgigen Finale um 17 Uhr (15 Uhr MEZ) geht es gegen Österreich nun um den Titel. Bei der vierten Teilnahme an der Schul-Weltmeisterschaft wird das Team des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin (SLZB) und der Füchse Berlin zum vierten Mal mit einer Medaille zurückkehren. „Silber gewonnen, Gold gewollt“, lautete die zusammengefasste Zielsetzung von Trainer Bob Hanning. Vorangegangen war ein Halbfinale, das dem Team einiges abverlangte, bei dem Schwächen gezeigt wurden, aber am Ende der Sieg eingefahren wurde.

Die erste Halbzeit konnte das Berliner Team ausgeglichen gestalten und am Ende beim 13:11 mit einem leichten Vorteil abschließen. Dabei wurden allerdings bereits Schwächen in der 6:0-Deckung sichtbar, die sich zu schwach präsentierte. Es war nur der Torhüterleistung von Gustav König zu verdanken, dass Polen nicht über elf Treffer hinaus kam. Die Abwehr blieb auch im zweiten Durchgang die Achillesferse. „Wir haben es nicht geschafft den Zugriff auf einen mittelmäßigen Angriff zu bekommen“, haderte Hanning auch mit Blick auf die morgige Partie mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. Hinzu kam, dass Gustav König nicht an seine Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen konnte und auch Tim Folgmann im Tor seinen Vorderleuten nicht helfen konnte.

Letztlich war es die gute bis sehr gute Offensivleistung mit einer Effektivität von über 60%, mit der das Halbfinale erfolgreich gestaltet wurde. Ein Zwischenspurt zum 23:17 sorgte letztlich für die Vorentscheidung, der Vorsprung konnte bis zum 35:30-Endstand gesichert werden. „Die Körpersprache und die mangelnde Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen bei unseren Leistungsträgern hat mich enttäuscht“, nahm Trainer Bob Hanning seine Mannschaft in die Pflicht, freute sich aber dennoch über den Finaleinzug: „Die Silbermedaille haben wir damit bereits sicher und wollen morgen natürlich nach Gold greifen.“

Im morgigen Finale um 17 Uhr Ortszeit (15 Uhr MEZ) trifft dann das Team von SLZB und Füchsen auf den ebenfalls ungeschlagenen Turnierfavoriten. Das ORG Maroltinger ist die Wiener Eliteschule des Sports und vertritt die österreichischen Farben. Im Team von Trainer Roland Marouschek, zugleich Sportdirektor im Verein Westwien von Ex-Fuchs Conny Wilczynski, stehen nicht weniger als acht Nationalspieler des Jahrgangs 2000. Das Spiel wird auf dem Olympic Channel und auf der Facebook-Seite der IHF übertragen.

Halbfinale Schul-WM: SLZB – Brasilien 35:30 (13:11)
Folgmann, König;
Durmaz 4, Matzken 5, Hopp, Karpe 2, Reineck 2, Coßmann 1, Kotte 3, Reinert 5, Winkelsesser 4, Zinn, Heinis 2, Lichtlein 7.

Quelle: Füchse Berlin

Action, Spaß und toller Sport bei der B&O Grundschulliga

Dort wo am Abend vorher noch die Profis siegreich waren, präsentierten sich am vergangenen Freitag die künftigen Profis. An der 2. Runde der B&O Grundschulliga der Füchse Berlin, des Handball-Verband Berlin (HVB) und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familien nahmen dieses Mal 15 Mannschaften teil. Wieder einmal beeindruckend, mit welchem Eifer, Einsatz und auch schon Qualität die Schul-Mannschaften antreten und dieses tolle Projekt annehmen. Am vergangen Freitag ging in der Max-Schmeling-Halle die 2. Runde der Premierensaison der B&O Grundschulliga über die Bühne. „Es war wieder toll zu sehen mit welcher Begeisterung die Mannschaften antreten und natürlich den Sport ernst nehmen und gleichzeitig ihren Spaß haben“, freute sich Denise Westhäusler. Dabei hatte die Projektleiterin des Handballverbandes Berlin alle Hände voll zu tun, die Grippewelle geht um und so mussten zwei Teams kurzfristig absagen und der Spielplan auf 15 Teams angepasst werden.

Die Herausforderung wurde gemeistert und so konnte sichergestellt werden, dass alle Teams zu ausreichend Spielzeiten mit möglichst gleichstarken Teams kamen. Fast schon wie kleine Profis gingen die Schul-Teams an den Start, auch für sie ist die B&O Grundschulliga ein besonderes Highlight im Schul-Alltag. Dafür sorgten auch der Besuch von Maskottchen Fuchsi, ein besonders begehrtes Motiv für Gruppenfotos und Selfies. Gleichzeitig war der verletzte Füchse-Profi Ignacio Jimenez Plaza immer von Kindern umringt und der Spanier konnte nicht genug Autogramme geben. Über die gesamte Saison hinweg treten insgesamt 17 Schul-Mannschaften der Jahrgänge 2008 und jünger an. In der 2. Runde kristallisierte sich schon ein Spitzenfeld heraus, in der 3. Runde werden die Jeanne-Barez-Schule, die Grundschule am Faulen See, die Carl-Humann-Grundschule und die Peter-Witte-Schule dann den Titel ausspielen. Aber auch die weiteren Teams werden dann nochmals zum Einsatz kommen.

Die Vorbereitungen für den Saison-Höhepunkt mit anschließender Ehrung bei einem Füchse-Spiel laufen schon. „Wir wollen allen Schülern nochmals eine spannende und interessante 3. Runde bieten“, erklärt Denise Westhäusler, „dafür werden wir dann die Spielzeit nochmals anpassen und auch weitere koordinative Aufgaben einbinden, denn uns ist gerade die Bewegung rund um den Handballsport sehr wichtig.“ Mit Unterstützung durch die Schirmherrschaft von B&O zeigt sich schon jetzt, dass mit der B&O Grundschulliga ein tolles Projekt für den Handball-Nachwuchs auf die Beine gestellt wurde.

Teilnehmende Mannschaften:
GS im Taunusviertel, Carl-Humann-GS, Peter-Witte-Schule, Carl-Schurz-GS, Königin-Luise-Stiftung, Jeanne-Barez-Schule, Gustav-Dreyer-Schule, Rosa-Parks-Grundschule, GS unter dem Regenbogen, Inklusiver Campus I + II (Brikengs), Borsigwalder-GS, Matthias-Claudius-GS, Sonnenuhr-GS I + II, GS am Ritterfeld, GS am Faulen See

Showdown in der Königsklasse

Foto: Eckhard Herfet

Am Mittwochabend (28. Feb um 20.00 Uhr) haben die Berlin Recycling Volleys die Chance, zum fünften Mal im sechsten Anlauf das Playoff-12 der CEV Champions League zu erreichen. Die Herausforderung ist jedoch enorm: Gegen den polnischen Spitzenklub Jastrzebski Wegiel braucht der Deutsche Meister in der Max-Schmeling-Halle einen klaren Heimsieg, um einmal mehr den elitären Kreis der besten zwölf Teams des Kontinents zu erreichen. „Wir haben am Mittwoch die Möglichkeit, uns vor heimischem Publikum für das Playoff der Königsklasse zu qualifizieren. Für den gesamten Verein wäre das ein wichtiger Schritt und würde unsere gute internationale Reputation festigen. Außerdem dürften wir uns im Falle eines Weiterkommens zusammen mit unseren Fans freuen, noch zwei weitere große Champions-League-Spiele bestreiten zu dürfen“, hofft BR Volleys Manager Kaweh Niroomand auf einen Heimerfolg gegen die Spitzenmannschaft aus Polen.

Jastrzebski hat seit dem ersten Aufeinandertreffen in der Champions-League-Gruppenphase im Dezember (3:0 für die Polen), ebenso wie die Berliner, einen Wechsel auf der Trainerposition vollzogen. Während beim Deutschen Meister Stelian Moculescu für Luke Reynolds die sportliche Verantwortung übernahm, ersetzte in Wegiel der renommierte Ferdinando De Giorgi den Ex-Berliner Mark Lebedew auf der Trainerbank. Unter dem mit zahlreichen Titeln dekorierten Headcoach gewannen die Männer aus dem polnischen Kohlegebiet bisher vier von acht Pflichtspielen. Erst am Samstag besiegten die Giorgi-Schützlinge in der heimischen Liga ihren direkten Konkurrenten aus Olsztyn mit 3:0 (36:34, 25:20, 26:24).

Die Bilanz von Moculescu (drei Siege in vier Matches) fällt da zwar etwas positiver aus, hat aber nur bedingt Aussagekraft. Der zuletzt gesundheitlich leicht angeschlagene 67-Jährige erwartet ein enges Spiel: „Für mich treffen zwei Teams von ähnlichem Kaliber aufeinander. Viel wird am Mittwoch darauf ankommen, wer beim Aufschlag den besseren Tag erwischt und welche Mannschaft den gegnerischen Zuspieler entschlüsseln kann. Hier stehen sich ja zwei sehr Gute ihres Fachs gegenüber. Uns hilft bei alldem hoffentlich der Heimvorteil.“

Nur mit einem klaren Heimsieg (3:0 oder 3:1) kann das BR Volleys Team in der Tabelle an dem Kontrahenten aus Polen vorbeiziehen und sicher das Playoff-12 erreichen. Bekommt der Volleyballtempel einen Tiebreak geboten (3:2 oder 2:3), muss man Jastrzebski den Vortritt lassen, dürfte aber auf die kleine Chance hoffen, als einer der drei besten Gruppendritten in die KO-Phase einzuziehen. Verlieren Robert Kromm & Co daheim deutlich (1:3 oder 0:3), dürfte die internationale Saison für den Hauptstadtclub beendet sein. Bei dieser vor Spannung prickelnden Ausgangsituation, wissen alle genau, was auf dem Spiel steht. Weshalb man auch im Lager der Gäste mit einer besonderen Stimmung in der Berliner Max-Schmeling-Halle rechnet, wie Zuspieler Lukas Kampa betont: „Der Verein hat für dieses Auswärtsspiel mächtig Reklame gemacht. Wir werden sicher von einer großen und lautstarken Fan-Schar unterstützt, darunter auch viele direkt aus Berlin. Das wird die Atmosphäre in der Arena noch zusätzlich anheizen.“ Diese ist in Europa ohnehin bekannt und kitzelt aus den BR Volleys in Entscheidungsspielen – so erlebt auch in der letzten Champions-League-Saison beispielsweise gegen Rzeszow und Istanbul – regelmäßig die Extraprozentpunkte heraus. Diese werden ganz bestimmt nötig sein, um am Mittwochabend einmal mehr die Runde der besten zwölf Teams des Kontinents erreichen zu können.

Christof Bernier

Schildbürgerstreich der Bäderbetriebe und des Senats von Berlin

Foto: Christian Zschiedrich

Ein Interessenbekundungsverfahren, das noch in diesem Jahr angeschoben werden soll, ist wohl die letzte Chance zur Rettung des Strandbades Tegelsee. Naheliegender wäre es gewesen, einfachmal zu überlegen, was Bewegung für die Bürger in frischer Luft bedeutet oder was dem Körper sonst noch gut tut. Es wäre ein lohnendes Ausflugsziel am Tegeler See, für junge Familen und alle anderen Berliner.

Jahrelang wurde für die Erhaltung des Strandbades nichts getan. Geld für Instandhaltung und Sanierung kam nie an. Alle Versuche, das idyllische Strandbad wieder zu eröffnen scheiterten.

Die Berliner Bäderbetriebe (BBB) konnten angeblich keine Sanierungsarbeiten durchführen, weil die Mittel fehlten. Mit Ausnahmegenehmigungen wurde der Betrieb aufrechterhalten, die letzte lief zum 31 .Oktober 2016 aus. Im darauffolgenden Dezember und Januar wurden weitere Schritte zur endgültigen Schließung vollzogen. Bei den Bäderbetrieben wurde argumentiert, es gäbe Hallen- und Sommerbäder, die ganzjährig oder länger – im Gegensatz zu einem Strandbad – genutzt werden können und die hätten Priorität bei Sanierung und Erneuerungen.

In Tegel ging es u.a. um Abwasser- und Trinkwasserrohre aus den 30er Jahren. Sie sollten bereits 2013 erneuert werden. Die Senatsverwaltung forderte die BBB auf, die Rohre entweder komplett zu entfernen oder zu verfüllen. Mit der Betonfüllung – für 22.000 Euro – ist das nun geschehen. Das sei doch der Beweis dafür, dass der Senat das Strandbad überhaupt nicht für die Bevölkerung retten will, regt sich der Abgeordnete Tim Christopher Zeelen von der CDU auf. Das Bezirksamt Reinickendorf, voran Bürgermeister Frank Balzer und Sportorganisatoren im Norden Berlins verstehen die Welt nicht mehr. Sie engagieren sich seit Jahren für die Bürger und für den Erhalt des Strandbades.

Der CDU-Fraktionskollege von Tim-Christopher Zeelen (Abgeordneter von Reinickendorf), Stephan Schmidt: „Wie kann man nur ein Strandbad schließen, teure Sommerbäder mit gechlortem und künstlich beheiztem Wasser aber neu bauen wollen. Eine Situation wie am Flughafensee sei im Trinkwasserschutzgebiet obendrein unverträglich.“

Foto: Christian Zschiedrich

Uns stellt sich die Frage, was sitzen denn da für „Experten“ im Berliner Senat?

Christian Zschiedrich

Ein guter Freund ist von uns gegangen

Die Redaktion von Sportick sowie die ehemalige Belegschaft

Hans-Georg Wieck Foto: Christian Zschiedrich

von TV Sport in Berlin trauern um

Hans-Georg Wieck

Im Alter von 71 Jahren schloss der große Förderer des Sports

für immer seine Augen. Wir sind in tiefer Trauer.

Zu unserer 1000. Sendung war Hans-Georg Wieck  Studiogast und

überbrachte seine Glückwünsche. Die Sendung lag ihm am Herzen, er

unterstützte uns nach besten Kräften.

Über 40 Jahre war Hans-Georg Wieck für die Deutsche

Klassenlotterie Berlin tätig und dabei ein Freund und Förderer

des Sports in unserer Hauptstadt.

Über Jahrzehnte war er uns eng verbunden, ein

Engagement besonderer Güte.

Wir werden ihn nicht vergessen und uns stets seiner Erinnern.

Seinen Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

Christian Zschiedrich        Hans-Peter Becker
Chefredakteur                     Redaktionsleiter