Gestartet! Berliner Vereine in den oberen Ligen

Die Übersicht nach Zahlen verrät – erfolgreich oder ?

Bundesliga – 1. FC Union Bundesliga

Fazit: 4 Spieltage, 6 Punkte, 5:1 Tore, Urteil: ordentlicher Start im Vergleich zur letzten Saison,

FSV Mainz 05 – 1. FC Union 1:1

1. FC Union – FC St. Pauli 1:0

RB Leipzig – 1. FC Union 0:0

1. FC Union – TSG Hoffenheim 2:1

    M’Gladbach – 1.FC Union

    1. FC Union – B. Dortmund

    Holstein Kiel – 1. FC Union

    1. FC Union – Eintracht Frankfurt

    2. Bundesliga – Hertha BSC

    Hertha BSC – Paderborn 1:2
    HSV – Hertha BSC 1:1
    Hertha BSC – Regensburg 2:0
    K’lautern – Hertha BSC 3:4
    Hertha BSC – Düsseldorf 0:2
    Nürnberg – Hertha BSC 0:2
    Hertha BSC – Elversberg
    Schalke 04 – Hertha BSC

    Fazit: 6 Spieltage, 10 Punkte, 10:8 Tore, Urteil: aktuell Mittelmaß

    Regionalliga Nordost: BFC Dynamo, Hertha BSC II,
    Hertha 03, Altglienicke, Viktoria 89

    5 Berliner Vereine nach 9 Spieltagen, aktueller Stand:
    Tabellenplatz 4. BFC Dynamo, 15 Punkte, 14:7 Tore, Urteil: ausbaufähig
    BFC Dynamo – Carl Zeiss Jena 2:3
    Babelsberg 03 – BFC Dynamo 1:1
    BFC Dynamo – Meuselwitz 4:0
    Chemie Leipzig – BFC Dynamo 1:0
    Luckenwalde – BFC Dynamo 0:0
    Greifswalder FC – BFC Dynamo 1:2
    BFC Dynamo – Chemnitz 0:0
    VFC Plauen – BFC Dynamo 1:3
    BFC Dynamo – RW Erfurt
    Altglienicke – BFC Dynamo
    BFC Dynamo – Lok Leipzig

    Hertha BSC II: 15 Punkte, 16:13 Tore, Urteil: Konstanz fehlt
    Gut gestartet, nachgelassen, nächste Gegner
    10. Spieltag: Hertha II – Luckenwalde
    11. Spieltag: Hertha II – FSV Zwickau
    12. Spieltag: Carl Zeiss Jena – Hertha II

    FC Hertha 03: 14 Punkte, 16:13 Tore, Urteil: reicht für Überraschungen
    Bleibt momentan im oberen Tabellendrittel, der Tabellenletzte kommt

    10. Spieltag: FC Hertha 03 – VFC Plauen
    11. Spieltag: RW Erfurt – FC Hertha 03
    12. Spieltag: Hertha 03 – Altglienicke
    13. Spieltag: Lok Leipzig -– FC Hertha 03

    VSG Altglienicke: 12 Punkte, 11:9 Tore, Urteil: bisher mittelmäßig
    mit neuer Spielstätte in Lichtenberg zur aktuellen Saison
    10. Spieltag: Chemie Leipzig – VSG Altglienicke
    11. Spieltag: VSG Altglienicke – BFC Dynamo
    12. Spieltag: FC Hertha 03 Zehlendorf – VSG Altglienicke

    FC Viktoria 89: 11 Punkte, 11:10 Tore, Platz 11, Urteil: noch im Positiven
    momentan nach 8 Matches „schlechtester“ Berliner Regionalliga-Vertreter
    10. Spieltag: Carl Zeiss Jena – FC Viktoria 89
    11. Spieltag: FC Viktoria 89 – Babelsberg 03
    12. Spieltag: ZFC Meuselwitz – FC Viktoria 89
    13. Spieltag: FC Viktoria 89 – Chemie Leipzig

    Viktorias Heimspiel gegen Zwickau fiel aus, weil der Bus der Gäste im Stau stecken blieb. Viktorias Bilanz von 11 Punkten wurde demzufolge
    nach 8 Spielen erzielt. Insgesamt kein schlechter Start der fünf Berliner Vereine
    in der Regionalliga. Da gibt es namhaftere Vereine in der unteren Tabellenhälfte, die die Erwartungen bisher nicht erfüllen konnten. Wie es weiter geht – schau’n wir mal.
    Wir sind für Sie mit unserer Berichterstattung am Ball.

    Christian Zschiedrich

    Foto: © Becker/Sportick

    Schwergewicht aus Niederbayern in Berlin zum Heimspielauftakt

    Nach der Auswärtsniederlage vom vergangenen Wochenende in Oythe beginnt für den BBSC am Samstag, dem 28.9.2024 bereits um 15:00 Uhr der Heimspielauftakt in der 2. Bundesliga Pro. Die Berlinerinnen begrüßen in der Köpenicker Hämmerlinghalle den mehrfachen Meister und Vizemeister des Deutschen Damen Volleyballs, die Roten Raben Vilsbiburg.

    Das Volleyballschwergewicht aus Niederbayern ist nach 33 Jahren Inventar der 1. Liga freiwillig in die 2. Bundesliga Pro zurückgegangen, wo man sich neu aufstellen will.

    Sportdirektor Guillermo Gallardo übernahm zusammen mit Alberto Chaparro das Traineramt für die erste und zweite Mannschaft, ein hybrides Modell, das die Durchlässigkeit zwischen 1. und 2. Mannschaft fördern soll. Gallardo als vielfacher Meistertrainer und ehemaliger Nationaltrainer Schwedens und Rumäniens ist den Berlinern noch aus seiner höchst erfolgreichen Trainerzeit beim Köpenicker SC bekannt. Neben in Vilsbiburg ausgebildeten Spielerinnen sind mit Madleen Piest und Jenny Liu auch 2 erstligaerfahrene Athletinnen am Start – dazu kommen fünf bereits starke und noch entwicklungsfähige Spielerinnen aus dem Ausland von USA bis Spanien.

    Der BBSC ist gespannt auf die große Herausforderung 2. Liga Pro. Die bisherige Zweitligamannschaft ist im Wesentlichen zusammen geblieben und hat Verstärkung durch talentierte Jugendspielerinnen der Region und dem eigenen Verein sowie Berlinzuzüglern mit Leistungspotenzial erhalten. Es geht für den BBSC auch in der höheren Liga, der 2. Bundesliga Pro, ausschließlich um die Heranführung der jungen Spielerinnen an das gestiegene Niveau und somit um die Weiterentwicklung des Generationswechsels. „Andere Vereine der Liga werden vom Leistungsniveau her zwar unsere Richtschnur sein, aber wir wollen in der Struktur des Mannschaftsumfeldes der 2. Bundesliga Pro unseren eigenen Weg durch Zusammenwirken unserer immer noch für den Volleyball brennenden und ehrgeizigen erfahrenen Damen und den sich schnell entwickelnden „jungen Wilden“ gehen“, so Vereinsvorsitzende Annette Klatt.

    Gegen einen solchen Gegner wie Vilsbiburg ist die Berliner Mannschaft sicher nicht in der Favoritenrolle. Doch Trainer Tietböhl ist entspannt: „Wir können gegen einen solchen Gegner nur wachsen. Und wir werden sicher mit allen unseren Mitteln dem Gegner Paroli bieten. Vielleicht ist dann doch der eine oder andere Punkt mehr als erwartet drin?“. Freuen wir uns auf ein spannendes Spiel mit lautstarker Unterstützung der Fans.

    Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

    Spandau 04-Wasserballer gewinnen DSV-Supercup

    Die Wasserball-Männer von Spandau 04 haben am Montagabend in der Dynamo-Schwimmhalle in Magdeburg den 25. DSV-Supercup gegen Meister Waspo 98 Hannover mit 10:9 (3:1,2:3 – 3:2,2:3) gewonnen und den Vorjahrestitel verteidigt. Seit 1979 wird die Trophäe jährlich mit Unterbrechungen im Duell zwischen Pokalsieger und Meister der abgelaufenen Saison ausgespielt.

    Bisher haben nur Spandau 04 und Waspo Hannover den Wettbewerb gewonnen. Für die Berliner war es der 19. Erfolg, Hannover bleibt bei sechs Siegen stehen. Das diesjährige Duell, normalerweise beim Meister als Heimspiel ausgetragen, fand am ungewöhnlichen Ort der Dynamo-Schwimmhalle in Magdeburg statt, da Hannover wegen Renovierungen daheim auf die Austragung verzichten musste und die Unterstützung der Stadt Magdeburg und des Zweitligisten Wasserball Union Magdeburg (WUM) annahm.

    Spandau gewann nach vier Waspo-Triumphen 2017 bis 2020 nunmehr seinerseits zum vierten Mal in Serie. Die Dauerrivalen lieferten sich mit ihren in der neuen Saison personell veränderten Teams im ersten nationalen Gipfel-Duell des Spieljahres 2024/2025 den gewohnt harten und emotionalen Fight mit jeweils über 15 Wasserverweisen und Strafen beiderseits. Hannover ging zwar nach 49 Sekunden mit 1:0 in Führung, doch dann fanden die 04er eher den Rhythmus, waren effektiv im Angriff und drehten das Match zu Beginn des zweiten Viertels zum 4:1. Waspo hielt dagegen und verkürzte vor der Pause zum 4:5.

    Spandau blieb kontrolliert und fand auf Waspos Anschlüsse stets gute Antworten, ging mit 8:6 ins Schlussviertel. Diese Linie hielten die Spandauer bis zum Ende durch und brachten den letztlich verdienten Sieg mit 10:9 ins Ziel. Unter den fünf 04-Toschützen waren Ivan Vukojevic (3), Yanneck Chiru, Marko Stamm und Marek Tkac (je 2) am erfolgreichsten.

    Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

    Blick in die Regionalliga

    Am 9. Spieltag Regionalliga Nordost waren für Freitag, 20.09.2024 drei Begegnungen mit Berliner Beteiligung angesetzt. Stattfinden konnten nur zwei davon. Im Stadion Lichterfelde wartete Viktoria vergeblich auf den FSV Zwickau. Die Schwäne waren mit ihrem Mannschaftsbus auf der Autobahn liegen geblieben. Eine mehrstündige Vollsperrung sorgte für den Spielausfall. Die Partie muss neu angesetzt werden. Gespielt werden konnte in Plauen und Halle. Unter Flutlicht gab es einen Sieg und eine Niederlage. Hertha BSC II kam in Halle, im Leuna Chemie Stadion in Halbzeit zwei doch noch unter die Räder. Nach einem beachtlichen 1:1 Pausenstand erzielte der Drittligaabsteiger noch drei Tore, so hieß es aus Sicht des Hertha Nachwuchses beim Abpfiff 1:4.

    Besser machten es im Vogtland die Dynamos aus Hohenschönhausen. Sie gewannen am Ende mit 3:1, allerdings, bekleckerten sie dabei nicht mit Ruhm. In Unterzahl konnte Plauen ausgleichen, erst in der Schlussphase machten Kevin Lankfort und ein Eigentor der Plauener alles klar für die Weinroten. Mit diesem Sieg zogen die Hohenschönhauser jetzt nach Punkten gleich mit der bisher besten Berliner Regionalliga Mannschaft der Zweiten von Hertha BSC.

    Einen Tag mussten die anderen Herthaner, jene aus Zehlendorf, beim Chemnitzer FC antreten. Der gut gestartete Aufsteiger hielt ein 0:0 und belegt mit 14 Punkten einen beachtlichen Tabellenplatz sieben. Den Spieltag aus Berliner Sicht komplettierte am Sonntag die VSG Altglienicke. In der Gastspielstätte in Lichtenberger Zoschke Stadion hinken sie weiter ihren Ansprüchen hinterher. Gegen den ZFC Meuselwitz reichte es vor 209 Zuschauern nur zu einem mageren 0:0. Ganze 12 Punkte nach neun Spielen, das hatten sich Trainer Semih Keskin und Sportchef Torsten Mattuschka sicherlich anders vorgestellt.

    Ein Blick zur Tabellenspitze, der anfängliche Höhenflug des FC Carl-Zeiss Jena scheint gestoppt. Sie wurden von Lok Leipzig ein- und überholt. Jena schwächelt, kam in Eilenburg nicht über ein 1:1 hinaus, während die Leipziger Lok einen 2:1 Sieg gegen Babelsberg feiern konnte. Der Vorsprung des Tabellenführers aus dem Bruno-Plache Stadion in Probstheida beträgt jetzt vier Punkte vor dem Zweiten aus Jena. Allerdings, die Saison ist noch lang.

    Hans-Peter Becker

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    Maximale Ausbeute für die Berliner Proficlubs

    Hintereinander jeweils drei Punkte holten am Samstag, 21.09.2024 Berlins Profifußballer. Hertha gewann in Nürnberg mit 2:0 und bot eine reife Leistung. Dass Hertha-Trainer Christian Fiel alles andere als einen freundlichen Empfang an einstiger Wirkungsstätte hatte, bei der Leistung seiner Mannschaft wird ihn das wenig interessiert haben. Es gab am Auftritt der Hertha, vor über 36.000 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion, fast nichts zu meckern. Nur hätten die Berliner den Sack früher zu binden müssen, so blieb es, weil die Chancenverwertung keinen Bestwert erreichte, bis in die Schlussphase spannend. Erst in der letzten Spielminute beseitigte Palko Dardai alle Zweifel. Das hätte auch ins Auge gehen können. Ein 1:1 wäre eine gefühlte Niederlage gewesen. Jetzt hoffen sie auf eine kleine Serie. Der nächste Gegner im Olympiastadion ist der SV Elversberg und dann geht es in die Arena nach Gelsenkirchen. Was hat sich S04 den da geleistet, eine 3:0 Führung vergeigt und anschließend wurde der Trainer vom Hof gejagt. Mal sehen, wie es weitergeht. Ältere Hertha-Fans dürften ein kleines Lächeln übrig gehabt haben.

    Auf Schalke kriselt es und eine Klasse höher trifft das auf die TSG Hoffenheim zu. Neues Spiel, neues Glück, sagten sie sich vor der Reise nach Berlin in stimmungsvolle Wuhlheide. Der frühe Doppelschlag der Eisernen ließ zunächst schlimmes für die Gäste befürchten. In der Folge schluderten die Unioner mit ihren Chancen, dafür stand die Abwehr um so besser. Das Anschlusstor durch den Ex-Unioner Marius Bülter, sowie die Einwechselung des Ex-Herthaners Haris Tabakovic änderten nichts am verdienten Dreier. Union baut die gute Startphase weiter aus und gehört neben dem FC Bayern und RB Leipzig zu den Mannschaften, die bislang noch keine Niederlage hinnehmen mussten. Am nächsten Spieltag geht es auf den Böckelberg, nicht ganz, das alte Stadion wurde ja 2006 abgerissen, dann eben in den Borussia-Park nach Mönchengladbach. Eine Mannschaft auch erst, wie die Hoffenheimer, drei Punkte geholt haben.

    Hans-Peter Becker

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    BBSC Berlin startete nach Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro in die neue Saison

    VfL Oythe – BBSC Berlin 3:1 (24, 20, -18, 19)

    Die 2. Volleyball-Bundesliga Pro rollte schon am vergangenen Wochenende (21. – 22.09.2024) in die neue Saison – mit dabei erstmalig die Damen des BBSC Berlin. Zum Saisonauftakt spielten die Berlinerinnen beim Mitaufsteiger VfL Oythe (südwestlich von Bremen), konnten jedoch keine Punkte in die Hauptstadt mitbringen.

    Der BBSC startete zunächst super stark mit einer frühen 7:2 Führung. Die Berlinerinnen hatten bis zum 23:23 Tuchfühlung mit den Gastgeberinnen, konnten sich jedoch nicht für ihr einsatzstarkes Spiel belohnen. Etwas frustriert ging die Mannschaft in den 2. Satz, war aber erneut nicht erfolgreich. Im 3. Satz stellten die Trainer Ralph Barnstorf und Katharina Kummer das Team etwas um und brachten mit Routinier Alina Gottlebe-Fröhlich etwas mehr Stabilität in die Annahme. Den Satz konnten die Berlinerinnen dann auch dominieren und mit 25:18 gewinnen. Leider hielt der Lauf nicht an: Oythe drehte im 4. Satz auf, brachte mehr Risiko in die Aufschläge und Berlin fand zu wenig Antworten in der Spielgestaltung.

    Trotz der Niederlage waren die Trainer stolz auf die Mannschaft, in der mit Sarah Nur Kayadibi und Noelani Kleiner zwei Spielerinnen ihre Feuertaufe mit langen Einsätzen in der Liga erfolgreich absolvierten.

    Cotrainerin Katharina Kummer analysierte nach dem Spiel: „Eigentlich ärgerlich: Schlüssel für die Niederlage war die noch fehlende Konstanz in den eigenen Aktionen, Oythe zeigte sich stabiler und ausgeglichener auf dem Feld.“

    Die Gastgeberinnen hatten mit Annelis Tyws eine durchschlagskräftige Diagonale auf dem Feld, die immer wieder gute Lösungen im Angriff fand. Auch auf Berliner Seite überzeugte besonders Diagonalspielerin Antonia Lutz – beide Athletinnen erhielten die MVP-Medaillen des Abends.

    Nun gilt es, vor dem nächsten Ligaspiel am kommenden Samstag, 28.09.2024 bereits um 15:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle gegen die Roten Raben Vilsbiburg das Spiel aufzuarbeiten und Detailarbeit im Training zu leisten.

    Für den BBSC am Samstag, 21.09.2024 im Einsatz: Sarah Nur Kayadibi, Noelani Kleiner, Angelina Meyer, Anne Roebel, Annalena Grätz, Annika Völker, Stephanie Utz, Jovana Dordevic, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Romy Birnbaum, Emely Radügge,

    Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

    Foto: © BBSC Berlin

    Die 2. Bundesliga Pro wurde zur Saison 2023/24 ausschließlich in der Volleyball-Bundesliga der Frauen eingeführt. Damit werden den Vereinen die Möglichkeit gegeben, sich professionell aufzustellen und somit auch die Leistungslücke zwischen erster und zweiter Bundesliga zu verringern. Die Einführung der Liga wurde von der DVV-Mitgliederversammlung am 19. November 2022 beschlossen. Der BBSC wollte bereits in der Premieren-Saison 2023/24 teilnehmen, entschied sich in der 2. Bundesliga Nord zu starten. Der VCO Berlin startet weiter der 2. Bundesliga Nord.

    VC Olympia Berlin spielt in der 2. Bundesliga Nord Foto:© Frank Ziegenrücker

    Die Saison in der 2. Bundesliga Nord ist ebenso am 21.09.2024 gestartet. Der VC Olympia Berlin musste am 1. Spieltag im Heimspiel gegen den SCU Emlichheim eine 0:3 Niederlage hinnehmen.

    Hans-Peter Becker

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    Endlich wieder Eishockey – 31. DEL Saison startet für die Eisbären

    Aus Berliner Sicht besonders erfreulich, die Eisbären starten als Titelverteidiger in die neue Spielzeit. Das Trikot für die neue Saison ziert eine Eins mit Stern, zehn Meistertitel wurden in den bisher 30. Spielzeiten der Deutschen Eishockeyliga gewonnen und in der bevorstehenden Saison gehören die Kufencracks aus Hohenschönhausen wieder zu den Meisterschaftsfavoriten.

    Gasometer auf dem EURAF Campus Foto:© Becker

    Zwei Jubiläen gibt es zu feiern, 70. Jahre Eishockey, die Geschichte, die 1954 auf einer zunächst noch nicht überdachten Kunsteisfläche im Sportforum begann und sich fortsetzte bis zur supermodernen Arena zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße. Dazu gesellt sich, eingangs war die Rede von zwei Jubiläen, dass die GASAG im nunmehr zwanzigsten Jahr die Eisbären als Hauptsponsor unterstützt. In der Pressekonferenz zur Eröffnung der Saison, am Sitz der GASAG in unmittelbarer Nähe des Gasometers auf dem Gelände des EUREF-Campus, ließ es sich der Vorstandsvorsitzende des Hauptsponsors, Georg Friedrichs nicht nehmen, ein paar Worte an die anwesenden Pressevertreter zu richten. Die Unterstützung der GASAG erstreckt auch auf die Nachwuchsarbeit, wie der Geschäftsführer Eisbären-Juniors, Sven Felski betonte. Die Juniors wurden Vize-Meister und ebenso sind die Leistungen der Frauenmannschaft, der Eisbärinnen nicht zu verachten.

    Eine gute Nachwuchsarbeit zahlt sich aus. So stammt der aktuelle Kapitän der DEL-Mannschaft Kai Wissmann aus dem Nachwuchs und einer aktuell besten deutschen Verteidiger, Jonas Müller kam direkt von Juniors. In dieser Saison könnte Stürmer Eric Hördler, Sohn des langjährigen Eisbären-Kapitäns Frank Hördler zum Stammspieler avancieren. Er absolvierte alle 15 Playoff-Partien und trug zum Gewinn der Meisterschaft bei.

    Das Siegertrikot, soll möglichst oft nach Heimsiegen für die Ehrenrunde getragen werden. Foto:© Becker

    Sportlich gesehen sind die Ziele wieder hochgesteckt. Es soll wieder ein sehr gewichtiges Wort bei der Vergabe der Meisterschaft mit geredet werden. Der Kader hat nach Aussagen von Sportdirektor Stephane Richer und Cheftrainer Serge Aubin die nötige Tiefe. Bereits zu Beginn der Saison müssen Verletzungsausfälle kompensiert werden. Tobias Eder, ihn begleiten alle guten Wünsche zur Genesung, Marco Nowack, Korbinian Geibel und Ty Ronning sind für das erste Spiel der Saison nicht einsatzfähig.

    Insgesamt haben sechs Spieler die Eisbären von verlassen. Auf den Notstand bei den Verteidigern hat die sportliche Führung reagiert. Gewissermaßen nach verpflichtet wurde der finnische Verteidiger Markus Niemeläinen, neu in der Eisbären-Verteidigung sind Mitch Reinke und Olivier Galipeau, die beide die vergangene Spielzeit in der AHL verbracht haben und ihr erstes Engagement in Europa antreten. Neu im Angriff sind Gabriel Fontaine und Liam Kirk. Mit Kirk wurde ein Torjäger verpflichtet, der in der vorangegangenen Saison seine Schlittschuhe für Litvinov in der tschechischen Extraliga schnürte und Vize-Meister wurde.

    Der ersten beiden Spiele werden die Eisbären auswärts bestreiten. Am 1. Spieltag, Freitag, 20. September erwarten die Kölner Haie die Eisbären. Sicherlich wird die Arena in Köln ausverkauft sein. Die Haie wollen mal wieder eine Meisterschaft holen, dafür wurde der Kader umgekrempelt und mit dem Finnen Kari Jalonen ein namhafter Trainer geholt. Der ehemalige NHL-Center kann hinter Bande auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen. Er holte in Finnland und in der Schweiz sechs nationale Meisterschaften. Teil zwei des Auswärtswochenendes wird dann am Seilersee in Iserlohn stattfinden.

    Zum ersten Heimspiel erwarten dann die Eisbären am Freitag, 27. September 2024 die Ausgsburger Panther. Einer Mannschaft, der erneut eine schwere Saison prophezeit wird. Sie bestritten das Eröffnungsspiel zur neuen Saison und hätten fast einen Dreier gegen Ingolstadt feiern können. Schlussendlich wurde es ein Sieg in der Overtime.

    Mit einem strahlenden Gesicht verkündete Eisbären-Geschäftsführer Thomas Bothstede, dass erstmals der Verkauf von Dauerkarten gestoppt werden musste. Es sicherten sich 6.200 Fans ihren Eintritt im Voraus.

    Hans-Peter Becker

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    Der Deutsche Meister gegen den Pokalsieger

    In diesem Jahr wird der DSV-Supercup, der 1979 vom damaligen Wasserballwart der Wasserfreunde Spandau 04, Dr. Günter Schwill, gestiftet wurde, zum 25. Male ausgetragen (1979-1985, 1997-2003, seit 2014 jährlich).

    Zum ungewöhnlichen Montagstermin (23.9., 19 Uhr) treffen in Magdeburg (Diesdorfer Dynamo-Schwimmhalle, 19 Uhr) Meister Waspo 98 Hannover und Pokalgewinner Wasserfreunde Spandau 04 zur ersten Titelvergabe der neuen Saison 2024/25 aufeinander – quasi als Vorspiel zum Bundesliga-Start am 5. Oktober, bei dem die Berliner beim ASC Duisburg antreten müssen.

    Den Supercup haben bislang erst zwei Mannschaften gewonnen – 18-mal die Spandauer, 6-mal die Hannoveraner. Nach langer 04-Dominanz in dem Bonus-Wettbewerb war Waspo von 2017 bis 2020 viermal in Serie erfolgreich, danach folgten drei Spandauer Triumphe. Meist waren es dramatische, umkämpfte und wie gewohnt emotionale Duelle. Das ist auch in diesem Jahr am für beide Teams ungewohntem Ort zu erwarten. Da die Spielstätte in Hannover wegen Renovierungsarbeiten nicht zur Verfügung steht und ausfällt, haben sich die Stadt Magdeburg und Wasserball-Zweitligist Wasserball Union Magdeburg (WUM) zur Unterstützung der Niedersachsen entschlossen.

    Im vergangenen Jahr holten sich die Wasserfreunde mit 12:11 die Supercup-Trophäe. Für die 25. Supercup-Auflage ist aus den bisher absolvierten Spielen der jungen Saison noch nicht viel abzuleiten.

    Personell gehen beide Teams mehr oder minder stark verändert in die neue Saison. Spandau musste Abgänge mit acht Neuzugängen kompensieren, die fast ausnahmslos aus Balkan-Wasserball-Ländern kommen. Bei Hannover ist der wohl wichtigste Wechsel der auf der „Trainerbank“, denn der langjährige Goalgetter Aleksandar Radovic hat das Amt von Headcoach Karsten Seehafer übernommen, der nach zwei Jahrzehnten seinen Abschied als „Chef“ nahm.

    Man darf gespannt sein, ob der serbische 04-Trainer Vladimir Markovic oder Hannovers Montenegriner Radovic das bessere Rezept für den nationalen Saison-Opener finden. Nur vier des 13-er Spandau-Kaders (Baksa, Stamm, Tkac, Chiru) standen bereits im Vorjahr in Reihen des 04-Supercup-Siegers, alle anderen sind neu. Auch bei Waspo gibt es Wechsel, allerdings deutlich weniger. Mit Interesse wird sicherlich verfolgt werden, wie sich „Alt-Wasserfreund“ Denis Strelezkij nach seinem Wechsel von der Spree an die Leine für die Hannoveraner schlagen wird..

    Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

    Rückkehr von enttäuschender Reha und weiter wie zuvor

    Ja, ich melde mich, endlich wieder zu Hause, vor allem bei meinen Freunden zurück und verspreche weiterhin großes Engagement für unser Internetportal. Von sportlicher Bedeutung im Alter überzeugt, wollte ich ehemaliger rasanter Skiläufer, Fußball-Trainer und Gymnasial-Sportlehrer wie zu Zeiten von TV Sport in Berlin diesmal mir selbst helfen, im Alter wieder auf die Beine zu kommen, vor allem meine Gleichgewichtsstörungen mittels Sportübungen lindern, doch mir wurde vier Wochen lang als (Sternkreiszeichen Krebs – gehört ins Wasser), staatlich geprüfter Rettungsschwimmer, mir die effektiv sonst so gut tuenden sportlichen Übungen nicht gestattet. Nicht ein einziges Mal durfte ich ins Wasser und Sport wurde überhaupt nicht gestattet. Was ältere Menschen kostenaufwendig so erleben, das geschah auch mir. In vier Tagen hatte ich nur eine einzige Anwendung. Allein Mensch ärgere nicht zu spielen und Körbchen flechtend war für nicht förderlich. Ich darf mit Flug und Recht behaupten, die vier Wochen Reha haben mir überhaupt nicht geholfen. Ich bin nicht ein bisschen verbessert nach Hause gekommen. Das Gegenteil ist der Fall.

    Christian Zschiedrich © Foto: Sportick

    Meine Krankenkasse scheint sich dafür ernsthaft zu interessieren, bat mich das Erlebte zu Papier zu bringen und als Beschwerde mitzuteilen. Auf drei DIN A4-Seiten habe ich wunschgemäß alles dokumentiert. Bin jetzt gespannt, ob die recht haben, die behaupten, dass das überhaupt nichts bringt. Nun bin ich ein Kämpfertyp, der auch andere ältere Menschen vor so ein Schicksal bewahren möchte. Der Reihe nach werde ich von meiner Krankenkasse schon eine Antwort bekommen. Zudem habe ich weitere Empfehlungen, diese Seiten der Ärztekammer und Herrn Lauterbach zukommen zu lassen. Was bleibt, es wenigstens der Öffentlichkeit zukommen zu lassen. Na ja, da habe ich ja als Pressemensch noch einschlägige Verbindungen. Das soll aber um Gotteswillen keine Drohung sein. Mir wäre es lieber, wenn der Umgang mit älteren Menschen ein wenig würdiger geschehen würde und ich das Erlebte für immer vergessen könnte.

    Kommen wir zum positiven……..

    Endlich wieder Sport als aufmerksamer Beobachter
    Wie sind denn Union und Hertha in die Meisterschaftsspiele der Saison 2024/25 gestartet? Beide stehen aktuell auf Platz 9 der Tabelle, also genau in der Mitte von je 18 Mannschaften. Bundesligist Union absolvierte im Oberhaus nur drei Meisterschaftsspiele, hat 5 Punkte und ein karges, positives Torverhältnis von 2:1. Am 4. Spieltag kommt am Samstag, 21.09.2024 die kriselnden Hoffenheimer in die Alte Försterei. Genaue Prognosen erlaube ich mir erst nach zehn Spieltagen.

    Hertha muss am Samstag, in Nürnberg zum 6. Spieltag in Liga 2 ran. Nach absolvierten 5 Spieltagen sind es 7 Punkte und 8:8 Tore. Sieben Punkte haben auch der 1. FC Nürnberg, der 1. FC Kaiserslautern und der 1. FC Köln. Vor Hertha rangieren Paderborn, Fürth, Hannover und Hamburg. Düsseldorf (zuletzt siegreich bei der Hertha) führt mit Karlsruhe die Tabelle mit je 13 Punkte an. Magdeburg, 11 Punkte, ist Dritter. Diese Liga ist nicht einfach und wer es schafft aufzusteigen, mal sehen. Immerhin Schalke 04, steht mit nur 4 Punkten und 9:11 Toren aktuell unter den gefährdeten Vereinen.

    Christian Zschiedrich

    Gelungener Heimauftakt – Füchse gewinnen gegen Leipzig

    Handball-Bundesliga 2. Spieltag

    Füchse Berlin – SC DHFK Leipzig 37:32 (20:17)

    Großer Jubel schon vor dem Anwurf. Olympiasieger Lasse Andersson verlängerte seinen Vertrag bis 2027. Somit verfügen die Füchse auf den beiden Halbpositionen mit ihm und seinem Landsmann Mathias Gidsel über einen wurfstarken Rückraum. Besonders Welthandballer Gidsel unterstrich seine Extraklasse gleich zu Beginn. Vier Tore in vier Minuten! Die Gäste aus der Messestadt zeigten sich davon jedoch relativ unbeeindruckt und beantworteten Berliner Tore nach schnellen Kontern häufig mit Gegentreffern.

    Die 7.100 in der Max-Schmeling-Halle erlebten so ein Turbo-Spiel mit guter Qualität. Nach zehn Minuten hatten sich die Füchse eine drei Tore Führung erarbeitet/ 9:6, weil sich neben Gidsel auch Hakun West als treffsicherer Werfer erwies. Der Färinger soll in dieser Saison endgültig die Nachfolge von Legende Hans Lindberg antreten.

    Die Champions League – drei Tage nach Veszprem und drei Tage vor der Auswärtspartie in Bitola/Nordmazedonien – hat erwartungsgemäß auch Auswirkungen auf den Bundesliga-Alltag der Füchse. So hatte Trainer Jaron Siewert bereits Mitte der ersten Hälfte kräftig durchgewechselt („Wir haben heute mehr rotiert als in den Spielen zuvor. Ich bin stolz, dass wir das Tempo hochgehalten haben“.) und 13 verschiedene Spieler auf der Platte. Wenn jedoch Mathias Gidsel zur Erholung ein paar Minuten auf der Bank saß, fehlte es den Gastgebern doch an Ideen und Durchschlagskraft vor dem Leipziger Tor. So konnte die DHfK nach 25 Minuten die Partie auf 16:16 ausgleichen. Mit einem Zwischenspurt schafften die Gastgeber jedoch noch eine 20:17-Führung zur Pause.

    Dieser Abstand hatte in dem weiterhin temporeichen und fairen Ost-Derby auch im zweiten Spielabschnitt lange Zeit Bestand. Erst als die Gäste einige Male beim Abschluss an Milosavljev scheiterten oder Bälle neben das Tor setzten, konnten die Füchse ihren Vorsprung bis auf sieben Tore ausdehnen – 32:25/49. Die engagierten Gäste steckten aber nicht auf und konnten in Überzahl den Rückstand noch verkürzen. Der Sieg der Gastgeber geriet jedoch nicht in Gefahr und fiel am Ende mit 37:32 deutlich aus, womit auch der Trainer zufrieden war: “Ich habe eine Mannschaft gesehen, die sehr fokussiert war. Ich bin stolz, dass wir am Ende souverän und verdient gewonnen haben.“

    Nach dem CL-Spiel am Mittwoch, 18.09.2024 wartet auf die Füchse am nächsten Sonntag, 22.09.2024 mit der Bundesliga-Partie in Hannover eine besonders knifflige Aufgabe.

    Für die Füchse erfolgreich: Wiede (2), Darj, Tollbring, Andersson (5), Lichtlein (4) Gidsel (8), Freihöfer (7), Langhoff (1), Beneke, Herburger (1), av Teigum (5), Reichmann, Marsenic (4), Drux.

    Foto: © Füchse Berlin Handball GmbH

    Auftakt in der Champions League -Füchse verlieren gegen Veszprém

    Füchse Berlin – Veszprém HC 31:32 (16:16)

    Nach elf Jahren wieder in der Champions League dabei und zum Auftakt geht’s gleich gegen einen oder sogar DEN Gruppenfavoriten – Veszprém HC aus Ungarn. Das sind Vorfreude und Herausforderung ein Paar. Die Füchse stellten sich der Aufgabe gegen das Topteam, das in seinen Reihen Spieler aus zehn Ländern vereint.

    Bei hohem Tempo ging es hin und her. In den Reihen der Berliner hatten die dänischen Olympiasieger Mathias Gidsel und Lasse Andersson ihren „Pariser Schwung“ mit in den Fuchsbau gebracht. Spiel und Ergebnis waren zunächst ausgeglichen – 5:5/10. Die Ungarn, die viermal im Finale der Champions League standen, die Trophäe jedoch nie gewinnen konnten, sahen sich in Folge einer beweglichen und aggressiven Füchse-Deckung gegenüber. Besonders über die Kreismitte ging für die Gäste wenig. So konnten die Berliner, die Zuspielfehler des Kontrahenten ausnutzend, bis auf 13:8 /20. davonziehen. Da sich Veszpréms spanischer Nationaltorhüter Corrales enorm steigerte (insgesamt 17 Paraden) und die Berliner auch zweimal an Pfosten bzw. Latte scheiterten, konnten die Gäste Tor um Tor aufholen. Trainer Jaron Siewert war in dieser Phase mit seiner Mannschaft höchst unzufrieden. „Wir haben im Angriff zu viele klare Chancen vergeben und konnten unsere Abwehr und Rückwärtsbewegung nicht organisieren.“ Die Folge: Veszprém schaffte den Ausgleich.

    Mit 16:16 ging es in die Pause. In den zweiten Spielabschnitt starteten die Spieler aus der 60 000 Einwohner-Stadt in der Nähe des Balatons besser. Besonders der französische Olympiasieger Nedim Remili frönte jetzt seiner Freude am Torewerfen (insgesamt elf Treffer). Die größere Ausgeglichenheit im Kader und die große internationale Erfahrung des Gästeteams war vor den 7019 Zuschauern nun deutlich erkennbar. Musste man beim Stand von 26:31/53 noch eine herbe Klatsche der Füchse befürchteten, wendete die Mannschaft mit Ehrgeiz und unbändigem Willen das Blatt noch einmal.

    Hochdramatisch verliefen dann die letzten Minuten. Durch Gidsel, Andersson, Freihöfer und Marsenic gelangen den Berlinern vier Tore in Serie. Nach einer vereitelten Chance der Gäste gelangten die Füchse 25 Sekunden vor Ende noch einmal in Ballbesitz, scheiterten mit dem letzten Wurf jedoch am Torhüter der Gäste. Am Ende stand so eine 31:32-Niederlage zu Buche. Das nächste Champions-League-Spiel bestreiten die Füchse in einer Woche, am 18. September 2024 beim HC Pelister Bitola in Nordmazedonien. Zuvor gibt es am Sonntag, 15. September 2024 den Heimauftakt in der Bundesliga gegen den SC DHfK Leipzig.

    Für die Füchse erfolgreich: Wiede (3), Tollbring (1), Andersson (6), Lichtlein (2), Gidsel (10), Freihöfer (3), Langhoff (1), Reichmann (3), Marsenic (2)

    Herbert Schalling