DEL Saison 2025/26
46. Spieltag
27.02.2026 19:30 Uhr Uber-Arena Berlin
EHC Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:2 (1:1/1:0/3:1)
Mit Volldampf in den Endspurt der Hauptrunde der DEL, so die Hoffnung der Fans der Eisbären. Drei Heimspiele in Folge, ein zusätzlicher Grund, mit geblähten Segeln einen sicheren Playoff-Hafen erreichen zu können. Der sichere Hafen heißt Platz 6 der Schlusstabelle, um das Lotteriespiel Pre-Playoffs zu umgehen. Nach der Niederlage im Heimspiel Nummer Eins stellten sich die Iserlohn Roosters in der Arena vor. Die Mannschaft aus dem Sauerland kämpft noch um Platz 10, um die Teilnahme an den Pre-Playoffs, was die Eisbären für ihren Teil verhindern wollen.
Die Iserlohner hatten im Spieltag zuvor, während die Eisbären über eine Niederlage quittieren mussten, überraschend bei den Nürnberg Ice Tigers gewonnen. Beiden waren also hieß auf Punkte.
Das Anfangsdrittel verging mit leichten Vorteilen für die Eisbären. Sie waren bemüht. Große Torchancen ergaben sich nicht. Die Gäste waren zunächst auf Sicherheit bedacht und lauerten auf eventuelle Fehler. Es gab bis zum Powerbreak kaum Unterbrechungen. In der 15. Minute beförderte Iserlohns Julian Naparvnik den Puck hinter die Bande und musste von der Strafbank ansehen, wie Eisbären das Powerplay für den Führungstreffer nutzten. Es war Marcel Noebels, der die Vorlage von Mitchell Reinke per One-timer nutzte und Andreas Jenike im Tor der Roosters überwinden konnte. Es sprach einiges dafür, dass die Eisbären ihre Führung mit in die erste Pause nehmen konnten. Sie überstanden eine Überzahl, 50 Sekunden vor der Sirenen klingelte dann doch im Eisbärentor. Einen Moment nicht aufgepasst und es war passiert. Ein schneller Querpass, die Torecke war frei und Christian Thomas konnte den Puck im Tor unterbringen. Alles wieder von vorn mit Beginn des Mittelabschnitts.




Im Mittelabschnitt war noch nicht ganz eine Minute gespielt, da durfte die Arena wieder jubeln. Liam Kirk stibitzte den Punkt an der roten Linie und war auf und davon. Er überraschte Jenike mit einem Flachschuss in die kurze Torwartecke. Ein weiteres Powerplay in der 30. Minute konnten die Eisbären nicht nutzen. Sie versuchten Druck zu machen und ein weiteres Tor nachzulegen. Ein kleinerAufreger dann in der 34. Minute, Iserlohn traf die Latte. Vorsichtshalber gab es eine Überprüfung der Videobilder, es blieb bei der Entscheidung, kein Tor. In der 38. Minute erwischte es die Eisbären erneut mit einer Strafzeit, die sie schadlos überstanden.
Für den Schlussabschnitt hatte Eisbärenverteidiger Adam Smith im Pauseninterview. Wir müssen ein drittes Tor nachlegen sonst könnte es schwer werden. Iserlohn kann schnell zurückschlagen. Leider hatte er recht. Den Eisbären gelang schnell das 3:1. Lester Lancaster packte einen Vorschlaghammer aus und beförderte den Puck unter der Latte ins Tor, so geschehen in der 42. Minute. Nur zwei Minuten später war der etwas komfortablere Vorsprung wieder dahin. Powerplay für Iserlohn und es war der Roosters Kapitän Colin Ugbekile, der eine Vorlage von Taro Jentzsch veredelte. So blieb es spannender als nötig.
In der 51. Minute stellte erneut Lancester, eigentlich ist ja mehr für das Verhindern von Toren zuständig, den alten Vorsprung wieder her. Das Tor war eine Gemeinschaftsproduktion der vierten Sturmreihe, Lancester, Manuel Wiederer und Eric Hördler.
In der Schlussphase fingen sich die Gäste noch eine Strafzeit ein. Erleichterten den Eisbären etwas die Aufgabe, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Der Dreier war im Kasten und aus Bremerhaven kam die Kunde, dass der Platz 6 bis auf einen Punkt herangerückt ist. Mit der Schlusssirene fiel sogar ein weiterer Treffer. Markus Vikingstad traf in leere Tor
Hans-Peter Becker
Fotos: Stephan Wenske
Spieldaten
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Reinke; Niemeläinen, Smith – Kirk, Eder, Bergmann; Noebels, Pföderl, Ronning; Veilleux (A), Vikingstad, Tiffels (A); Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin
Iserlohn Roosters: Jenike (Hane) – Ugbekile, Norell; Lassen, Erkamps; Niehus, Huss; Radionovs – Boland, Eisenmenger, Thomas; Camara, Cornel, Törnqvist; Napravnik, Salsten, Jentzsch; Geiger, Neumann, Borzecki – Trainer: Stefan Nyman
Tore
1:0 – 15:56 – Noebels (Reinke, Eder) – PP1
1:1 – 19:10 – Thomas (Lassen, Salsten) – EQ
2:1 – 21:26 – Kirk – EQ
3:1 – 41:42 – Lancaster (Wissmann, Hördler) – EQ
3:2 – 43:47 – Ugbekile (Jentzsch, Camara) – PP1
4:2 – 50:19 – Lancaster (Wiederer, Hördler) – EQ
5:2 – 59:59 – Vikingstad (Bergmann, Veilleux) – EN
Strafen
Eisbären Berlin: 10 (4, 2, 4) Minuten – Iserlohn Roosters: 8 (2, 4, 2) Minuten
Schiedsrichter
Christopher Schadewaldt, Zsombor Pálkövi (Kenneth Englisch, Vincent Brüggemann)
Zuschauer
14.200






