Eisbären schicken die Adler in die Ferien

DEL Playoff Viertelfinale Spiel 5

26.03.2024 19:30 Uhr Arena am Ostbahnhof

EHC Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:2 (1:1/1:0/1:1)

Serienstand 4:1

Der letzte Sieg ist immer der Schwerste, besagt eine alte Weisheit der Playoffs. Das Spiel begann furios für die Eisbären. Bereits nach 59 Sekunden konnte Julian Melchiori für die Eisbären den Puck ins Netz befördern. Serge Aubin hatte die dritte Sturmruhe als Starting Offensive auf das Eis geschickt. Sodass Patrice Cormier das erste Bully im Spiel gewann, kurzer Wechsel auf die zweite Sturmreihe und es funktionierte. Die Anfangsphase gehörte den Eisbären, die es in dieser Druckphase leider versäumten ein weiteres Tor nachzulegen.

Zu Ende des Anfangsdrittels bekamen die Gäste mehr Anteile und konnten in der 18. Minute ausgleichen. Matthias Plachta konnten einen Schuss von John Glimour unhaltbar für Jake Hildebrand ins Tor ablenken. Es rächte sich, dass die Eisbären gute Chancen liegen ließen.

Bereits zwei Minuten vor dem Drittelbeginn schlichen die Adler wieder auf das Eis, sie wollten den Schwung der Schlussphase mitnehmen und kamen mit Macht. Ab der 26. Minute hatten die Eisbären eine Unterzahl zu überstehen. Das verteidigten sie geschickt. Die erneute Führung gelang ihnen in der 30. Minute. Erst musste Leon Gawanke wegen einer Spielverzögerung auf die Strafbank und eine Minute später erwischte es Korbinian Holzer mit einer Strafe wegen Hakens. Diese doppelte Überzahl konnten die Eisbären nutzen. Eine Kombination im 5 zu 3 Überzahl vollendete Zachary Boychuk. Es war sein erster Treffer in den Playoffs. Bis zur Drittelpause passierte nichts weiter, was auf die Anzeigetafel musste. Beide bestritten die 40 effektiven Spielminuten sehr diszipliniert, für beiden Seiten gab es lediglich vier Strafminuten.

So begann der Schlussabschnitt mit einer knappen Führung für die Eisbären. Die Partien waren bis auf Spiel 1 der Serie das enge Höschen. In der Anfangsphase des Drittels ließen die Eisbären zwei Alleingänge liegen. Die Adler mussten jetzt kommen, es drohte das Aus für diese Saison. Das Spiel war jetzt ein offener Schlagabtausch. In der 48. Minute musste Morgan Ellis wegen Stockschlags auf die Strafbank. Die Unterzahl überstanden die Eisbären. Bange Szenen, die Adler mussten jetzt alles auf eine Karte setzen. Die Führung hielt, bis die Uhr die Restzeit an Minuten bereits einstellig herunterzählte. Die Entlastungsangriffe der Eisbären wurden seltener und der Druck der Adler immer größer. Sieben Minuten vor dem Ende gab es eine umstrittene Strafzeit. Lean Bergmann musste wegen eines Stockschlags für zwei Minuten dem Geschehen fernbleiben. Turbulente Szenen, der Puck landete dann doch im Eisbärentor. Ja, wenn sie in der Anfangsphase ihre Chancen genutzt hätten. So stand es fünf Minuten vor dem Ende 2:2 und es drohte eine Verlängerung.

Es gibt sie, die Monster in den Spielen der Playoffs. Boychuk, plötzlich war er da, zweieinhalb Minuten vor dem Ende und schoss die Eisbären in das Halbfinale.

Die Serie gegen die Eisbären war eine sehr enge Angelegenheit. Im ersten Spiel hatten wir noch einen Vorteil durch die Pre-Playoffs. Anschließend hätte jedes Spiel auch anders ausgehen können. Unser Herz ist jetzt gebrochen, Glückwunsch an die Eisbären, so die Worte Dallas Eakins nach dem Spiel.

Serge Aubin fand ebenso, dass eine hochklassige Serie war. „Ich bin stolz auf die Reaktion meiner Mannschaft nach der deutlichen Niederlage im ersten Spiel. Wir sind ruhig geblieben und haben unsere Ordnung nicht verloren. Wir haben in jeder Partie unsere Top-Leistung gebraucht. Heute hatten wir einen sehr guten Start in die Partie. Mir hat unser temporeiches Spiel gefallen. Das Momentum wechselte dann hin und her, Mannheim hat alles nach vorne geworfen. Wir haben aber einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Wir werden die kommenden Tage nutzen, um uns zu erholen. Dann geht’s direkt weiter.“  

Hans-Peter Becker

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Fotos: © Stephan Wenske

Spieldaten

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller, Wissmann (C); Melchiori, Schemitsch; Geibel, Ellis (A); Bartuli – Noebels, Byron, Pföderl; Tiffels, Boychuk, Ronning; Veilleux, Cormier, Eder; Hördler, Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin       

Adler Mannheim: Tiefensee (Brückmann) – Jokipakka, Gawanke; Gilmour, Holzer; Thompson, Reul; Pilu – Wolf, Vey, Plachta; Hännikäinen, Loibl, Kühnhackl; Bennett, Gaudet, Szwarz; Thiel, MacInnis, Proske – Trainer: Dallas Eakins  

Tore
1:0 – 00:59 – Melchiori (Noebels, Byron) – EQ
1:1 – 17:12 – Plachta (Gilmour, Vey) – EQ
2:1 – 30:18 – Boychuk (Noebels, Wissmann) – PP2
2:2 – 54:25 – Gilmour (Szwarz, Gaudet) – PP1
3:2 – 57:33 – Boychuk (Wiederer) – EQ

Strafen
Eisbären Berlin: 8 (2, 2, 4) Minuten – Adler Mannheim: 4 (0, 4, 0) Minuten 

Schiedsrichter

Reid Anderson, Martin Frano (Maksim Cepik, Tobias Schwenk)

Zuschauer
14.200

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC mit Auswärtserfolg und 2 Punkten aus Ostbevern zurück

BSV Ostbevern – BBSC Berlin     2:3 (20, -10, 20, -15, -7)

Im 9. Vergleich der Saison, der über 5 Sätze ging, holte der BBSC am vergangenen Samstag erst den 2. Erfolg, sicherte sich aber mit den 2 Punkten den 3. Tabellenplatz.

Dass das Spiel für den BBSC in Ostbevern keine Wochenendausflugsstimmung ausbreiten konnte, war von Anfang an klar: Zu kampfkräftig und ausgeglichen haben sich immer wieder die Mannschaften aus dem münsterländischen Raum in der 2. Liga präsentiert. So auch diesmal: Die Gastgeberinnen bestraften zunächst kleinste Fehler auf Berliner Seite und sorgten mit einem aggressiven Aufschlagspiel für BSV-Dominanz. Der BBSC bekam erst mit dem 2. Satz Zugriff auf das Spiel. Der 3. Satz ging noch verloren, „aber den 4. und 5. Satz haben wir sehr souverän gespielt und verdient gewonnen“, freute sich Berlins Trainer Jens Tietböhl. „Kämpferisch haben wir in allen 5 Sätzen das Optimum gezeigt, es war wirklich ein schweres Spiel gegen einen starken und nie aufgebenden Gegner“. Auch Kapitänin Anika Kummer betont die gemeinschaftliche Geschlossenheit: „Wir zeigten uns als eine Mannschaft und jeder hat alles für die anderen gegeben. Nur so funktioniert Volleyball.“

Lohn des Auswärtssiegs ist der weiter gesicherte 3. Tabellenplatz. Mit 4 Punkten Vorsprung auf den Tabellenvierten Dingden bei einem verbleibenden Spiel mehr lassen den angestrebten Platz auf dem virtuellen Treppchen näher kommen.

Zur MVP des Abends auf Berliner Seite wählte Ostbeverns Trainer Dominik Münch BBSC-Mittelblockerin Marie Dreblow.

Erst am 13. April 2024 geht es für den BBSC in der Liga weiter, wenn man bei Aufsteiger Hildesheim, der in der 1. Halbserie in Berlin noch gewonnen hat, aufschlägt. Das letzte Heimspiel der Saison wird am 20. April 2024 angepfiffen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Elisa Daus, Angelina Meyer, Romy Birnbaum, Sarah Nur Kaydibi, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Jovana Dordevic, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Emely Radügge

Burkhard Kroll

Erkämpfter Arbeitssieg

Füchse gewinnen 35:34 gegen Balingen-Weilstetten

Die Füchse hatten zum „Tag des Kinderhandballs“ geladen. In der mit 9.000 Zu-schauern ausverkauften Halle waren vielen Eltern mit ihrem Nachwuchs. Ein buntes Programm wurde ihnen geboten, um den Jüngsten Lust auf das schnelle Spiel zu machen. Irgendwie jedoch schien sich bei den die Bundesliga-Profis der Gedanke eingeschlichen zu haben, an einem so benannten Tag ginge es auch für sie kinderleicht gegen das Tabellen-Schlusslicht. Dabei betonen die Füchse-Verantwortlichen seit Jahr und Tag, dass in dieser Bundesliga jeder jeden schlagen könne. Dass ihre Worte gegen die wackeren Balinger fast wahr geworden wären, hätten sich Trainer Jaron Siewert und Sportvorstand Stefan Kretzschmar jedoch kaum träumen lassen.

Der Start ins Spiel verlief auch im erwarteten Rahmen. Schnelles Spiel der Berliner und klare Führung – 14:9 nach 20. Minuten. Bereits in dieser Phase wurden zwei Dinge sichtbar. Die Gastgeber schluderten mit der Chancenverwertung und die Abwehr fand wenig Zugriff auf die wendigen Gäste-Spieler. Einige Male stand Balingens Kreisspieler frei vorm Tor, als hätte er sich mit Tarnkappe durch die Füchse-Abwehr geschlichen. Der erste Knacks im Füchse-Vortrag war kurz vor der Pause sichtbar, wie Trainer Siewert im Anschluss fand: Dann kommt die Phase, wo wir das 7 gegen 6 nicht gut verteidigen, leichtfertige Tore bekommen und nicht mehr kompakt in der Abwehr stehen. . Vier torlose Minuten – und Balingen war auf zwei Tore heran – 18:16 in der 30. Spielminute.

Nach der Pause änderte sich am Spielverlauf und Torabstand zunächst nichts. Da die Schiedsrichter das insgesamt faire Spiel mit 16 Strafwürfen zum 7-Meter-Festival machten (jeder kleine Übertritt in den Kreis wurde geahndet) konnte Hans Lindberg sein Torkonto um zehn Treffer aufstocken. Auffallend war auch der engagierte Auftritt von Nils Lichtlein, der das Spiel der Gastgeber lenkte und sechs Treffer warf.

Wie zum Ende des ersten Spielabschnitts nahmen allerdings die Unkonzentriertheiten bei den Füchsen auch kurz vor Schluss der zweiten Hälfte zu. Der drei-Tore Vorsprung (55.) schmolz noch auf den 35:34-Sieg zusammen. Die Gelegenheit es besser zu machen kommt schnell. Nach der Partie in der European League in Schaffhausen am Dienstag, 26.03.2024, wartet am kommenden Ostersonntag, 31.03.2024, mit der HSG Wetzlar der nächste unbequeme Gegner auf die Füchse.

Für die Füchse erfolgreich: Milosavljev (1), Andersson (3), Lichtlein (6), Lindberg (10/9), Gidsel (6), Freihöfer(3), Teigum-West (2), Jacobs, Marsenic (3), Drux (1)

Herbert Schalling

Berliner Pokal – nur noch ein Regionalligist vertreten

Das Berliner Pokalfinale des Jahrgangs 2023 bestritten mit Sparta Lichtenberg (Berlin-Liga) und dem TuS Makkabi (NOFV-Oberliga Nord) jeweils Vertreter aus unterklassigen Ligen. Die Regionalligisten BFC Dynamo und Viktoria waren sensationell im Halbfinale gescheitert. Im aktuellen Pokaljahrgang könnte sich ähnliches wiederholen. Im Viertelfinale scheiterte der Regionalligist BAK 07 im Poststadion am amtierenden Pokalsieger. Die Truppe von Wolfgang Sandhowe gewann mit 3:0. Es war bis in die Schlussphase hinein spannend. In der 60. Minute ging der Oberligist durch einen Treffer Doron Bruck mit 1:0 in Führung. Anschließend berannte der BAK das Tor von Jack Krause. In der Nachspielzeit machten Brian Petnga (90.+3) sowie Caner Özcin (90.+4) alles klar für Makkabi.

Besser als der BAK machten es die Ligakollegen vom FC Viktoria. Auf dem Kunstrasenplatz an der Ungarnstraße leistete der Landesligist BFC Meteor 06 lange erfolgreich Widerstand. In der ersten Halbzeit ließen nur einen Treffer durch Falcao (7. Minute) zu. Kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit erhöhte Oleg Scacun auf 2:0 für den haushohen Favoriten. Als beim Landesligisten die Kräfte deutlich schwanden, erhöhten erneut Falcao (86. Minute) und Laurenz Dehl (89. Minute) standesgemäß auf 4:0.

Der letztjährige Pokalfinalist Sparta Lichtenberg buchte mit einem 3:0 Erfolg gegen den Berlin-Ligisten Frohnauer SC sein Ticket für das Halbfinale. Das Endergebnis des Spiels an der Fischerstraße in Lichtenberg stand bereits zur Halbzeit fest. Die Tore erzielten Tarik Hadziavdic, Yves Brinkmann und Dominik Schmüser.

Hans-Peter Becker

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Zehlendorfer Youngster im Pokal an Lichtenberg 47 gescheitert

Im Ernst-Reuter-Sportfeld fand am 24.03.2024 das Viertelfinale im Cosy Wasch-Pokal vor 581 zahlenden Zuschauern zwischen Hertha 03 und Lichtenberg 47 statt.

Nach ersten gelungenen Spielzügen von der kleinen Hertha führte der erste Konter von den Lichtenbergern in der 6. Minute gleich zum Erfolg. Nach tollpatschigem Verhalten des Zehlendorfer Torhüters Nash-Daniel Amankona zeigte der Unparteiische sofort auf den Elfmeterpunkt. Gabriel Figurski Vieira verwandelte sicher zur 1:0-Führung der Lichtenberger.

Bis zur Pause blieb das Anrennen der Zehlendorfer Youngster jedoch ohne Erfolg. Erst danach erzielte der Kapitän Lenny Stein in der 47. Minute den verdienten Ausgleich.

Allerdings ging Lichtenberg durch ein Traumtor von Willi Noack in der 59. Minute wieder in Führung – 10 Minuten später wurde er verletzt gegen Flo Zorn ausgewechselt.

Beim 2:1 für die Gäste von Lichtenberg 47 ist es allerdings geblieben.

Zum Schluss erhitzten sich die Gemüter, sodass der Zehlendorfer Kapitän Lenny Stein sogar noch vom Platz gestellt wurde.

Somit kann Lichtenberg 47 weiter vom kleinen Berliner Finale am 25. Mai 2024 im heimischen Hans-Zoschke-Stadion träumen.

Gerald Kaden

Eisbären mit Zittersieg

DEL Playoff Viertelfinale Spiel 3

21.03.2024 19:30 Uhr Arena am Ostbahnhof

EHC Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:2 (2:0/1:0/0:2)

Serienstand 2:1

Das dritte Spiel des Viertelfinales begann mit einer Überzahl für die Eisbären. Bereits nach fünf Sekunden musste Adler Tom Kühnhackl wegen Beinstellens auf die Strafbank. Sofort ein Überzahlspiel und dazu mit ganz viel Energie, so gestaltete sich der Start der Eisbären in das Spiel. Die schnelle Strafe überstanden die Adler, anschließend wurden sie von den Eisbären eingeschnürt. Im Anfangsdrittel erzielten die Eisbären zwei Treffer durch Yannik Veilleux und Kai Wissmann. Der Wissmann Treffer fiel im Power Play. Sie hatten alles im Griff. Das Anfangsdrittel war mit das Beste, was die Eisbären in dieser Saison auf das Eis der inzwischen umbenannten Arena am Ostbahnhof zauberten. Den Mittelabschnitt konnten sie mit 1:0 gewinnen. Es war erneut ein Treffer im Power Play, der Torschütze war Blaine Byron. In der 24. Minute war für den Adler Verteidiger Korbinian Holzer das Spiel zu Ende. Nach einem Foul gegen Tobias Eder wurde er nach Videobeweis in die Kabine geschickt.

Es war nicht zu verhehlen, das Spiel hielt neben einem großartig aufgelegten Eisbären Goalie zudem einige Glücksmomente für die Hausherren bereit. In der 24. Minute scheiterte Ex-Eisbär Daniel Fischbuch mit einem Doppelpfosten. Kurios, wie der Puck nicht hereinwollte, er war bereits hinter dem Goalie.

Im Schlussdrittel fiel in der 43. Minute der erste Treffer für die Mannheimer. Sie nutzten ein Power Play. Mit Vehemenz stemmten sie sich nun gegen eine drohende Niederlage. Ein großartig haltender Jake Hildebrand verhinderte bis zur 54. Minute ein weiteres Gegentor. Die Eisbären kamen lediglich zu vereinzelten Gegenstößen und kassierten im Schlussdrittel zu viele Strafen. So fiel der zweite Mannheimer Treffer, erneut in einer Power Play Situation. Lean Bergmann saß wegen übertriebener Härte auf der Sünderbank und Ryan MacInnis konnte einnetzen. Jetzt gingen die Blicke zur Spieluhr. Die Eisbären brachten keinen vernünftigen Angriff mehr zustande.

Sie hatten zwei richtige gute Drittel gespielt. Als die letzten zwei Minuten im Spiel begannen, hielt die jetzt knappe Führung. Wie lang können 129 Sekunden sein, unendlich, die Halle wollte mithelfen, alles stand und klatschte sich die Hände wund. Ein letzter Befreiungsschlag, er ging nicht in das leere Adler-Tor und überquerte mit der Schlusssirene die verlängerte Torlinie. Der Siegesjubel wurde gleich gedämpft. Es wird die Spielzeit im Eishockey genau gemessen. Der Videobeweis brachte eine Restspielzeit von 0,9 Sekunden wieder auf die Uhr. So gab es noch einmal einen letzten Bully und kaum hatte die schwarze Scheibe das Eis berührt, da ertönte die Schlusssirene erneut. Der zweite Sieg für die Eisbären war nun unter Dach und Fach.

Dallas Eakins war trotz der Niederlage seiner Mannschaft und der damit verbundenen Serienführung für die Eisbären stolz auf seine Mannschaft. Es war ein hartes Spiel. Auf dem Eis wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

In der Pressekonferenz wurde zudem nach der Leistung von Jake Hildebrand gefragt. Der Eisbären-Goalie bot erneut eine starke Leistung und hatte einen großen Anteil an dem Sieg.

Hans-Peter Becker

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Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller, Wissmann (C); Melchiori, Schemitsch; Geibel, Ellis (A); Bartuli – Noebels, Byron, Pföderl; Tiffels, Boychuk, Descheneau; Bergmann, Wiederer, Ronning; Hördler, Veilleux, Eder – Trainer: Serge Aubin       

Adler Mannheim: Tiefensee (Brückmann; Willerscheid) – Jokipakka, Gawanke; Gilmour, Holzer; Thompson, Reul; Pilu – Kühnhackl, Loibl, Szwarz; Wolf, Vey, Plachta; Bennett, Gaudet, Fischbuch; Thiel, MacInnis, Proske – Trainer: Dallas Eakins  

Spieldaten

Tore
1:0 – 08:57 – Veilleux (Hördler, Eder) – EQ
2:0 – 13:49 – Wissmann (Boychuk, Byron) – PP1
3:0 – 27:42 – Byron (Wissmann, Noebels) – PP1
3:1 – 42:52 – Gawanke (Vey, MacInnis) – PP1
3:2 – 53:25 – MacInnis (Plachta, Tiefensee) – PP1

Strafen
Eisbären Berlin: 18 (4, 8, 6) Minuten – Adler Mannheim: 35 (4, 29, 2) Minuten 

Schiedsrichter

Andre Schrader, Gordon Schukies (Maksim Cepik, Tobias Schwenk)

Zuschauer
14.200

Playoff-Opener in der Sömmeringhalle

ALBA Frauen starten mit Heimspiel-Doppelpack ins Viertelfinale gegen Saarlouis

Saarlouis, Saarlouis, Saarlouis – seit einem guten Monat lebt das Städtchen vor der französischen Grenze mietfrei im Kopf bei Fans und Team von ALBA BERLIN: Ende Februar erst das Hauptrundenspiel in der Sömmeringhalle gegen die Saarlouis Royals, dann am vergangenen Wochenende das Pokal-TOP4 in Saarlouis samt Spiel um Platz drei gegen die Gastgeberinnen und direkt im Anschluss jetzt auch noch gleich eine ganze Best-of-Five-Serie gegen die Saarländerinnen. Die Saarlouis-Wochen für ALBA in der Toyota-Damen Basketball-Bundesliga gehen also nahtlos weiter und bringen trotzdem das Frischeste und Heißeste mit, was es im Basketball nur gibt, nämlich: die Playoffs. Mit einem Heimspiel-Doppelpack in der Sömmeringhalle starten die Berlinerinnen am Freitag, 22.03.2024 um 19.30 Uhr und Sonntag,24.03.2024 um 15.30 Uhr (beide Spiele live bei sporttotal.tv) ins DBBL-Viertelfinale – und in die beste Zeit des Jahres!

Zwei freie Tage zum Durchatmen hatte das Team nach dem TOP4-Wochenende, und jetzt kribbelt es schon wieder: „Wir freuen uns schon sehr auf die beiden Heimspiele“, sagt Tessa Stammberger. „Das Playoff-Gefühl zu Hause ist etwas ganz Besonderes und wird mit jedem Tag in der Woche größer.“ ALBAs Flügelspielerin hat wie die zehn Mitspielerinnen, mit denen sie schon in der vergangenen Saison für das Team am Ball war, noch beste Erinnerungen an den Playoff-Run aus dem letzten Jahr.

Alba Berlin – Saarlouis Royals Stefanie Grigoleit (Alba, No.02) Maria Ivanova Kostourkova (Saarlouis, No.20)

Als Aufsteigerinnen und Underdog von Platz sechs starteten die Berlinerinnen damals in die entscheidende Saisonphase und sorgten dann mit ihren legendären Spielen in der ausverkauften Sömmeringhalle für Ekstase: Erst kegelten sie die drittplatzierten Hernerinnen aus dem Viertelfinale und zwangen anschließend im Halbfinale auch noch die Topfavoritinnen aus Keltern in ein entscheidendes drittes Do-or-Die-Spiel ums Finale – erst da war dann Schluss für die ALBA-Spielerinnen, die am Ende einen vierten Platz in ihrer Aufstiegssaison feierten.

Auf diesen Spirit hat das Team auch jetzt wieder Bock, dazu brauchte es nach der Enttäuschung im Pokalhalbfinale nicht einmal 24 Stunden: Durch den souveränen Sieg im Spiel um Platz drei gegen Saarlouis am Tag darauf holten sich die Berlinerinnen ihr Selbstvertrauen zurück und bekamen bei der Bronze-Feierei mit den Dutzenden mitgereisten ALBA-Fans im Block schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf die Euphorie in der Sömmeringhalle. „Das Team hat die richtige Reaktion gezeigt, seine Siegermentalität und dass es bereit ist für den Fight“, erklärt Coach Cristo Cabrera: „Wir freuen uns auf Freitag und darauf, die Sömmeringhalle wiederzusehen.“

Und dann geht es weiter mit den Saarlouis-Festspielen: Es warten mindestens die Duelle vier und fünf (Freitag und Sonntag in der Sömmeringhalle) sowie sechs (Donnerstag, 28. März 2024 in Saarlouis) dieser Saison auf beide Teams, denn im Gegensatz zum vergangenen Jahr werden in dieser Spielzeit alle drei Playoff-Runden vom Viertelfinale übers Halbfinale bis zum Finale als Best-of-Five-Serien ausgespielt. Als Hauptrundenchampion hat ALBA dabei in jeder Runde Heimvorteil und darf im 2-2-1-Modus jeweils die ersten beiden sowie ein mögliches entscheidendes fünftes Spiel zu Hause in der Sömmeringhalle bestreiten – wo die Berlinerinnen in dieser Saison immer noch ungeschlagen sind.

Berlin – Saarlouis Royals Stefanie Grigoleit (Alba, No.02) Maria Ivanova Kostourkova (Saarlouis, No.20)

Und auch gegen Saarlouis ist ALBAs Bilanz mit drei Siegen aus drei Spielen in dieser Saison blitzsauber. Die Gäste aus dem Saarland haben eine eher durchwachsene Hauptrunde hinter sich: Nach einem suboptimalen Saisonstart wurde der Kader einmal ordentlich durchgeschüttelt, vier Spielerinnen ausgetauscht und mit Dragana Svitlica auch eine neue Cheftrainerin auf die Bank beordert. Unantastbar ist dagegen Aufbauspielerin Destiny Littleton, die als ligaweite Topscorerin mit 22,5 Punkten pro Spiel sowie den meisten getroffenen Dreiern und Freiwürfen der gesamten DBBL offensiv komplett dominiert. Am Ende schaufelten sich die Royals noch weg von den Abstiegsplätzen und auf Rang acht, den letzten Playoff-Platz.

Für Cristo Cabrera ist das aber logischerweise gar kein Maßstab: „In der letzten Saison haben wir selbst erlebt, dass es keine Rolle spielt, wie ein Team in der Hauptrunde abschneidet“, erinnert sich ALBAs Chefcoach wie seine Spielerinnen an die Sensationen in der Sömmeringhalle. Die ganze Saarlouis-Situation hat er deshalb sportlich genommen: „Als ich beim TOP4 am Samstagabend nach dem Halbfinale das Spiel gegen Saarlouis vorbereitet habe, war mein Gedanke: Ok, dann startet die Saarlouis-Serie eben schon jetzt – mit Pokal und Playoffs“, erzählt Cristo Cabrera und ist sich sicher: „In den Playoffs ist es noch mal eine andere Geschichte als im Pokal, aber auch das wird Spaß machen. Wir werden wieder einen Weg finden, alles zu geben und es gleichzeitig zu genießen.“ Denn es ist und bleibt: die beste Zeit des Jahres.

Quelle: ALBA Berlin Medien

Fotos Credit © Tilo Wiedensohler

ALBAs Viertelfinaltermine im Überblick:

  • Freitag, 22. März, 19.30 Uhr: Spiel 1 in der Sömmeringhalle
  • Sonntag, 24. März, 15.30 Uhr: Spiel 2 in der Sömmeringhalle
  • Donnerstag, 28. März, 18 Uhr: Spiel 3 in Saarlouis
  • Samstag, 30. März, 19 Uhr: Spiel 4 in Saarlouis (falls nötig)
  • Montag, 01. April, 19.30 Uhr: Spiel 5 in der Sömmeringhalle (falls nötig)

Dervisaj-Schlussakt sichert Halbfinaleinzug in drei Sätzen

Einen mühsamen Arbeitssieg verbuchten die BR Volleys am Mittwochabend bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe in der Lina-Radke-Halle. Der erfolgreiche Endspurt in einem umkämpften zweiten Playoff-Viertelfinale ging zum Großteil auf das Konto von Leon Dervisaj, der nach Einwechslung dem dritten Satz noch eine Wendung zugunsten der Berliner gab. Dank des 3:0-Sieges (25:21, 25:22, 25:22) stehen die Hauptstädter im Halbfinale und treffen dort auf die SVG Lüneburg oder die WWK Volleys Herrsching. Tickets für das erste Heimspiel der „best of five“-Serie am nächsten Mittwoch (27. Mrz um 19.30 Uhr) gibt es schon jetzt.

Joel Banks‘ Optionen waren am Mittwochabend in der Lina-Radke-Halle erneut dezimiert. Daniel Malescha (Blinddarm-OP) und Adam Kowalski (Mandelentzündung) waren nicht mit in den Südwesten gereist, dazu war der ein oder andere Berliner gesundheitlich angeschlagen. Und auch die Männer auf dem Feld wirkten nicht im Vollbesitz ihrer mentalen und körperlichen Kräfte. So tat sich der Deutsche Meister gegen den Aufsteiger deutlich schwerer als noch am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle. Allerdings legten auch die Karlsruher vor ihren Fans die erwartete Schippe drauf. Die Baden Volleys spielten gutes Sideout und die Breakpunkte gingen den Berlinern nicht so leicht von der Hand wie noch vor drei Tagen. Ein Ass von Krick war ein Lichtblick (8:7). Aber zur Mitte des Satzes bejubelten die Gastgeber dank Kapitän Jens Sandmeier die Führung (15:16). Timothée Carles Qualität im Angriff und der Aufschlag sollten die Berliner in Satz eins retten. Johannes Tilles Ass kam zur richtigen Zeit (17:16) und zwang anschließend Heimtrainer Antonio Bonelli zur zweiten Auszeit. Der nächste Servicewinner folgte aus dem linken Arm von Marek Sotola (22:19) und ein Karlsruher Netzfehler beendete den lange Zeit hart umkämpften Auftaktsatz (25:21).

Das Bild sollte sich im zweiten Durchgang nicht ändern. Karlsruhe hielt, angetrieben vom lautstarken Publikum, dagegen. Die Berliner ließen derweil die letzte Gier und das Fortune in der Block-Abwehr vermissen (7:7). Robert Täht durfte für den guten Carle weitermachen und die BR Volleys kamen wieder nicht dazu, sich vor der Crunchtime abzusetzen (15:15, 20:20). Erst ein erfolgreicher Block von Krick gab etwas Auftrieb (22:20). Wiederum war es der Aufschlag, der den kleinen Unterschied an diesem Abend ausmachte. Zuspieler Tille setzte den Ball perfekt zum Abschluss auf die Linie (25:22).

Die Baden Volleys gaben nicht nach, auch wenn es die Hauptstädter diesmal schafften, sich etwas abzusetzen. Im Angriff konnte neben den stabilen Schnellangreifern Saso Stalekar und Tobi Krick vermehrt Täht Akzente setzen (14:11, 18:14). Dann aber stach Aufschlagjoker Schumann in seinem letzten Spiel für den SSC noch einmal (18:20) und auch Brentel legte ein Ass nach (19:22). Aus den Drucksituationen befreiten sich die BR Volleys mit einem ebenfalls für den Aufschlag eingewechselten Spieler. Leon Dervisaj, zuvor glücklos von der Linie, brachte Unruhe in den Karlsruher Annahmeriegel und endlich schlug die Berliner Block-Feldabwehr daraus auch Kapital. Als Täht den Block zum Halbfinaleinzug anschlug, hatte noch immer Dervisaj serviert (25:22).

Wie der Gegner nun im Halbfinale heißen wird, entscheidet sich erst am Wochenende zwischen Lüneburg und Herrsching. Die Niedersachsen haben das erste Spiel auswärts gewonnen und haben somit zwei Chancen, sich zuhause den Einzug in die nächste Runde zu sichern – allerdings hat die Hübner-Mannschaft das Europapokalfinale in den Knochen.  

Stimme zum Spiel
Johannes Tille: „Wir haben uns richtig schwergetan, in dieses Spiel zu kommen. Karlsruhe hingegen hatte sichtlich Spaß an diesem Match und zeigte keine Angst. Dadurch wurde es schwierig. Zumindest zum Satzende waren wir etwas wacher und haben besser aufgeschlagen. Das dürfen wir uns im Halbfinale so nicht erlauben, egal ob der Gegner Lüneburg oder Herrsching heißt. Wobei ich die Herrschinger in dieser Serie noch nicht abgeschrieben habe.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle + Cody Kessel (AA), Tobias Krick + Saso Stalekar (MB), Johannes Tille (Z), Marek Sotola (D) und Satoshi Tsuiki (L) | Eingewechselt: Leon Dervisaj, Robert Täht

Bestwerte
Sotola 12 Punkte, 2 Asse | Stalekar 9 Punkte, 88 % Angriffsquote, 2 Blocks | Carle 9 Punkte, 82 % Angriffsquote | Tille 3 Asse

Nächstes Spiel
Halbfinale 1 | 27. Mrz | 19.30 Uhr | vs. Lüneburg/Herrsching | Max-Schmeling-Halle

Christof Bernier/BR Volleys

Foto: Andreas Arndt

Flutlicht unter Pappeln in Frohnau

Auf dem Kunstrasenplatz war am 20.03.2024 der TSV Mariendorf beim Frohnauer SC e.V. zu Gast. Es war ein Nachholspiel des 16. Spieltages der Berlin-Liga.

Auch das zweite Spiel unter der Regie von Trainer Guido Perschk ging mit 2:1 (1:1) erfolgreich für den FSC zu Ende.

Frohnaus Torjäger Dustin Ludewig brachte die Nordberliner in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Es war sein siebenter Treffer in der laufenden Saison. Die Gäste konnten durch Mehmet-Can Senocak in der 29. Minute ausgleichen. Der Treffer zum Sieg fiel in der 77. Minute. Erneut war der Spieler mit der Nummer 7 auf dem Trikot erfolgreich. Diesmal traf Ludewig vom Strafstoßpunkt. In der Tabelle der höchsten Berliner Spielklasse belegen die Frohnauer mit 36 Punkten den 5. Platz. Direkt davor, mit 37 Punkten, sind die unterlegenen Mariendorfer platziert.

Die Vorfreude auf das Pokalspiel am Sonntag, 24.03.2024, an der Fischerstraße bei Sparta Lichtenberg steigt somit. Die Halbfinalteilnahme wäre der größte Erfolg in der jüngeren Vereinsgeschichte.

In der vergangenen Saison 2022/23 waren die Spartaner ein Berlin-Ligist und konnten beide Begegnungen um Punkte gegen den Frohnauer SC für sich entscheiden. Am 13. Spieltag hieß es an der Fischerstraße 6:2 und am 32. Spieltag entführte Sparta mit einem 2:0 Sieg alle drei Punkte vom Poloplatz.

Sparta schaffte es als Berlin-Ligist bis in das Finale. Warum sollte das nicht dem FSC gelingen? Ein bisschen Glück und die dem Pokal innewohnenden eigenen Gesetze könnten helfen.

Gerald Kaden

Spandau 04 muss auswärts siegen

CC Ortigia 1928, dessen Versalien vor der geografischen Fixierung sich in Circolo Canottieri auflösen und den Verein als vor einem knappen Jahrhundert gegründeten Ruderklub ausweisen, ist einstweilen sportlich vor allem durch seine Wasserballer bekannt. Die gehören zu den besten Vereinen Italiens, das mit Pro Recco Genua, AN Brescia, RN Savona zur Creme de la creme des kontinentalen Vereinswasserballs gehört. Ortigia ist eine kleine, nur anderthalb Quadratkilometer große Insel an der Ostküste Siziliens mit 4400 Einwohnern, die das historische Zentrum der Stadt Syrakus bildet und mit dieser eng (durch Brücken auch architektonisch) verbunden ist. Die Beschreibung „malerisch“ und „historisch beeindruckend“ ist treffend – umso mehr muss man die Spandauer bedauern, dass sie dies bei ihrem Rematch nach dem 8:8-Heimremis am 8. März in Schöneberg nicht bewundern können.

Denn CC Ortigia, empfängt die Wasserfreunde zum Achtelfinal-Rückspiel am Samstag im Euro Cup im 1400 km von der „Stiefelspitze“ entfernten Mailand in der Lombardei im Aquamore Bocconi Sport Center, einem im September 2021 eingeweihten Schwimm-„Tempel“, der anders als die Freiwasser-Anlage in Syrakus den LEN-Auflagen natürlich genügt. Ortigia war in der Champions League 2020/21 schon einmal Gruppen-Gegner der Wasserfreunde, hat dabei in der damals durch Corona-Regeln bestimmten Hauptrunde in Rom die beiden Partien am 2. März 2021 ebenfalls 8:8 gespielt und am 21. April mit 6:12 gegen das freilich damals noch gänzlich anders besetzten 04-Team verloren. Einfluss auf die Platzierung in der Sechser-Gruppe (mit Pro Recco, Jug Dubrovnik, Olympiacos Piräus und CN Marseille) hatte das kaum: Spandau wurde Fünfter, Ortigia Sechster.

Ortigias 8:8 im Hinspiel in Berlin dürfte das erneute Aufeinandertreffen in der Champions League in der Wertigkeit nachgeordneten Euro Cup, der durch die Präsenz der in der CL gescheiterten Vereine im Achtelfinale mit Jug Dubrovnik, Vasas Budapest, Roter Stern Belgrad, CN Sabadell, Primorje Rijeka, RN Savona, Jadran Herceg Novi, CN Barcelona, Vouliagmeni NC u.a. extrem gut besetzt ist, zur echten Herausforderung für die Wasserfreunde machen. Um sicher weiterzukommen, muss Spandau die Partie gewinnen und kann nicht etwa auf ein Remis mit höherer Trefferausbeute als daheim spielen. Vielleicht ist Spandau-Coach Vladimir Markovic mit seinem Insider-Wissen ein kleiner Faktor für den angestrebten Berliner Erfolg, denn als Aktiver war CC Ortigia 1995 eine seiner vielen Spieler-Stationen.

Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Euro Cup 2023 / 2024

23. März 2024

CC Ortigia (Ita) – Wasserfreunde Spandau 04

Achtelfinale/Rückspiel

Spielbeginn: 18:00 Uhr

Spielort: Aquamore Bocconi Sport Center, Mailand