Dreikampf um Titel und Aufstieg spitzt weiter sich zu

Puhh, ist das spannend, am 28. Spieltag der Regionalliga Nordost war der BFC Dynamo der Nutznießer der Patzer, den sich die Konkurrenten leisteten. Am Freitagabend, 5. April 2024 gelang den Weinroten im Sportforum vor über 2.000 Zuschauern ein knapper, verdienter Sieg im Derby gegen Hertha II. BFC Trainer Dirk Kunert musste auf einige Stammkräfte verzichten. Das Tor des Tages erzielte Amar Suljic in der 26. Minute. Herthas Nachwuchs war mehrfach dem Ausgleich nahe, letztlich hielt die Abwehr des BFC.

Zusätzlicher Jubel bei den Dynamo-Anhängern, als das Endergebnis aus Jena bekannt wurde. Das Spiel hatte dort eine Stunde eher begonnen und Energie spielte bei Carl-Zeiss 1:1. Beide Tore schossen die Gastgeber, die Führung durch Pasqual Verkamp egalisierte sein Mannschaftskamerad Bastian Strietzel nur wenig später. Das hätte für die Cottbuser auch schlimmer kommen können.

Einen Tag später folgte die Sensation. Der Tabellenletzte Hansa Rostock II musste beim Spitzenreiter in Greifswald antreten. Eine klare Sache, diskutiert wurde lediglich über die Höhe des Sieges. Es ist ja so eine Sache mit den zweiten Mannschaften der Profivereine. Die Zweitligatruppe der Hanseaten hatte tags zuvor in Wehen-Wiesbaden mit dem 3:1 Sieg wichtige Punkte für den Klassenerhalt geholt. So war der eine und andere Nachwuchsprofi frei für die Mannschaft von Uwe Speidel. Die 3.500 Zuschauer im Volksstadion zu Greifswald trauten ihren Augen nicht, nach nur 20 gespielten Minuten lagen die Greifen bereits mit 0:3 hinten und waren damit noch gut bedient. Ein kollektiver Blackout des Titelanwärters, der bis dahin überhaupt erst ein einziges Punktspiel verloren hatte (gegen Altglienicke am 06.02.2024). Drei Gegentore in einer Halbzeit waren ebenso ungewöhnlich. Es ging gar nichts, die Nachwuchsprofis taten es der ersten Mannschaft gleich und siegten 3:1. Der Greifswalder FC bleibt dank des besseren Torverhältnisses an der Tabellenspitze, der BFC zog nach Punkten gleich. Auf Platz 3 mit einem Punkt weniger rangiert der FC Energie. Am Freitagabend, 12. April 2024 könnte das Stadion der Freundschaft ausverkauft sein. Pele Wollitz erwartet mit Energie die Greifswalder. Einen Tag später spielt der BFC in Lichterfelde bei Viktoria erneut ein Berliner Derby.

Es bleibt dabei, Meisterschaft und Aufstieg werden wohl erst am letzten geklärt. Ebenso ungeklärt bleibt für die Aspiranten Greifswald und den BFC die Frage nach der Spielstätte für den Fall des Aufstiegs. Die Greifswalder sollen sich laut Informationen des Kickers auch nach dem Mommsen-Stadion erkundigt haben. Es bleibt verrückt, Berlin wäre noch weiter weg als Lübeck.

Immer düsterer wird es für den BAK. In Meuselwitz war nichts zu holen, am Ende hieß es 2:4 und da Hansa II den Überraschungssieg landen konnte, ist die rote Laterne wieder im Poststadion angekommen. Der BAK empfängt als nächsten Gegner den FC Eilenburg.

Hans-Peter Becker

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Eisbären gewinnen Spiel drei der Halbfinalserie

DEL Playoff Halbfinale Spiel 3

05.04.2024 19:30 Uhr Arena am Ostbahnhof

EHC Eisbären Berlin – Straubing Tigers 3:2 (2:1/1:1/0:0)

Serienstand 3:0

Das Spiel 3 in einer Serie mit sieben möglichen Spielen ist ein Richtungsanzeiger, was den Ausgang betrifft. In Spiel 2 lieferten sich beide am Pulverturm in Straubing eine epische Schlacht, die erst in der dritten Verlängerung entschieden wurde. Beide hatten nach weniger als 48 Stunden wieder anzutreten. In Anfangsdrittel war deutlich zu erkennen, dass selbst gut trainierte Profis eigentlich mehr Zeit für die Regeneration benötigen würden.

So begannen beide das Spiel ökonomisch, die Körner im Körper mussten erst erweckt werden. Die Erweckung gelang zunächst den Eisbären besser. Sie gingen in der 10. und 17. Minute mit 2:0 in Führung. Den ersten Treffer im Spiel erzielte Ty Ronning, er machte da weiter, wo er in Straubing aufgehört hatte. Das 2:0 erzielte Yannick Veilleux. Schnell schlugen die Tigers zurück. Nur eine Minute später verkürzte Cole Fonstad auf 1:2.

Im Mittelabschnitt gelang den Eisbären knapp zwei Minuten nach Wiederbeginn das 3:1. Wie beim ersten Treffer waren die Eisbären im Powerplay erfolgreich. Marcel Nobels vollendete eine gelungene Kombination. Die Vorlage lieferte Frederik Tiffels. Im Anschluss versuchten sich die Eisbären wohl zu sehr im Verwaltungsmodus. Straubing fand in das Spiel zurück und erzielte in der 34. Minute durch Adrian Klein den Anschlusstreffer zum 2:3. In diesem Spielabschnitt überstanden die Eisbären eine knifflige 3 auf 5 Unterzahlsituation.

Im Schlussabschnitt ließ eine Vorentscheidung lange auf sich warten. Der Minutenzähler auf dem großen Videowürfel hatte bereits einen einstelligen Wert des herunter Zählens erreicht und am Ergebnis hatte sich nichts geändert. Die Eisbären, angefeuert von der ausverkauften Arena, hatten etwas mehr das Heft des Handelns in die Hand genommen. Ein Tor fiel nicht. In den letzten vier Minuten der regulären Spielzeit sammelten die Tigers alle Körner zusammen, die sie noch irgendwie finden konnten.

Auf der Uhr standen eine Minute und 54 Sekunden und Eisbär Manuel Wiederer musste wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank und es blieb bei dem knappen Ergebnis. Die Eisbären gewinnen Spiel 3 und gehen in der Serie mit 3:0 in Führung. Sie benötigen jetzt den meist schweren letzten Sieg für den Einzug in das Finale.

Straubings Trainer sah den Unterschied heute vor allem in den Spezialteams, zwei PP-Tore für Berlin und wir konnten eine 5 auf 3 Überzahl nicht nutzen. Trotzdem haben wir alles auf dem Eis „hineingeschmissen“ und es ist noch nicht vorbei.

Serge Aubin meinte, nach dem Overtime-Krimi in Spiel 2 war deutlich zu sehen, dass es Kräfte gekostet hat. Wir müssen weiter konzentriert bleiben.

Hans-Peter Becker

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Fotos: © Stephan Wenske

Spieldaten

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller, Wissmann (C); Melchiori, Schemitsch; Geibel, Ellis (A); Bartuli – Tiffels, Byron, Eder; Noebels, Boychuk, Pföderl; Veilleux, Cormier, Ronning; Hördler, Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin       

Straubing Tigers: Bugl (Dietl) – Brandt, Samuelsson; Mattinen, Klein; Braun, Daschner; Zimmermann – Lipon, Samanski, Connolly; Bradley, Scott, Fonstad; Brandl, Brunnhuber, Schönberger; Sheehy, Zengerle, Clarke; – Trainer: Tom Pokel   

Tore
1:0 – 09:02 – Ronning (Boychuk, Noebels) – PP1
2:0 – 16:52 – Veilleux (Cormier, Melchiori) – EQ
2:1 – 17:20 – Fonstad (Klein, Mattinen) – EQ
3:1 – 21:47 – Noebels (Tiffels) – PP1
3:2 – 33:04 – Klein (Samanski, Mattinen) – EQ

Strafen
Eisbären Berlin: 8 (0, 6, 2) Minuten – Straubing Tigers: 8 (2, 4, 2) Minuten 

Schiedsrichter

Andris Ansons, Andre Schrader (Andreas Hofer, Marius Wölzmüller)

Zuschauer
14.200

BR Volleys Playoff-Finals – die letzte Titelentscheidung

Zum 13. Mal in Folge steht das BR Volleys Team im Playoff-Finale und hat sich die Möglichkeit erarbeitet, eine bis dato nahezu perfekte Saison mit dem letzten und wichtigsten Titel zu veredeln. Entweder kommt es in den Endspielen einmal mehr zum Duell der beiden aktuellen Rekordmeister gegen den VfB Friedrichshafen oder die so stark aufspielenden Helios Grizzlys Giesen stellen sich dem Hauptstadtclub entgegen. Wie der Gegner auch heißt, es wartet ein furioses Saisonfinale, welches mindestens zwei Heimspiele für die Berliner und ihr in dieser Spielzeit erneut fantastisches Publikum bereithält. Tickets für Spiel eins (15. Apr. 2024 um 19.30 Uhr) und Spiel drei (20. Apr. 2024 um 18.00 Uhr) sind jetzt im Verkauf.

Wie schon im Vorjahr gegen die SWD powervolleys Düren konnten sich die BR Volleys mit drei 3:1-Erfolgen gegen die SVG Lüneburg durchsetzen. 2023 erlebten die Volleyballfans anschließend eine zügige Finalserie. Binnen sechs Tagen sicherten sich die Berliner ihren dreizehnten Meistertitel und hatten dabei insgesamt mehr als 15.000 Zuschauer im Volleyballtempel hinter sich. Auch in dieser Saison steigen die ersten drei Spiele in nicht mal einer Woche, denn wieder muss Finale eins in der Max-Schmeling-Halle an einem Montagabend stattfinden.

Noch steht nicht fest, auf welchen Kontrahenten die Mannschaft von Headcoach Joel Banks trifft, da die Serie zwischen Giesen und Friedrichshafen in die Verlängerung geht. Die zu Hause in dieser Bundesliga-Saison noch ungeschlagenen Niedersachsen gewannen auch beide Heimspiele im Halbfinale gegen die Männer vom Bodensee. So steht der VfB am Samstag (06. Apr. 2024 um 19.00 Uhr) in seiner SPACETECH Arena unter Druck. Gelingt Friedrichshafen der erneute Ausgleich, haben die Grizzlys ein letztes Mal am Mittwoch ihr Heimspiel-Pfund in der Hinterhand.

Sicher ist: Die Playoff-Finals lassen den Puls garantiert noch höherschlagen und werden Volleyball-Deutschland wieder elektrisieren. Die letzten Momente der so ereignisreichen Saison 23/24 möchten Ruben Schott & Co mit ihrem Publikum noch einmal zelebrieren, genießen und erfolgreich gestalten.

Die BR Volleys Heimspiele im Playoff-Finale:
Spiel 1 | 15. Apr. 2024 | Montag | 19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle Berlin
Spiel 3 | 20. Apr. 2024 | Samstag | 18.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle Berlin
Spiel 5* | 28. Apr. 2024 | Sonntag | 16.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle Berlin
(*wenn zuvor noch keine Entscheidung gefallen ist)

Christof Bernier/BR Volleys Berlin

Pressefoto / Credit: Andreas Gora

Spandaus Weg zum Euro Cup-Final Four führt erneut nach Italien

Der Männer-Wasserball steht hierzulande vor seiner spannenden und entscheidenden Phase in den nationalen Titelwettbewerben um den DSV-Pokal und die Deutsche Meisterschaft. In beiden Wettbewerben gelten die Wasserfreunde Spandau 04 als Favorit. Zusätzlich haben die Berliner als DSV-Alleinvertreter auch noch eine Chance auf internationaler Ebene. Nach ihrem Champions-League-Hauptrunden-Aus blieben sie im nachgeordneten Euro Cup und trafen dort auf die Sizilianer von CC Ortigia 1928. Mit einem Unentschieden zu Hause (8:8) und einem Auswärtssieg (14:12) sicherte sich das Team den Einzug ins Viertelfinale.

In Italien treffen die Wasserfreunde erneut auf ein Top-Team und kämpfen am kommenden Samstag bei Rari Nantes Savona und am 27. April daheim in der Schwimmhalle Schöneberg um den Einzug ins Final Four Mitte Mai (17./18. Mai).  

Savona ist in der aktuellen Tabelle der italienischen Seria A Zweiter hinter dem Dauer-Champion Pro Recco Genua vor AN Brescia und Ortigia. Savona ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Ligurien, hat rund 60 000 Einwohner und ist berühmt für seine landschaftliche Schönheit, die mit dem Begriff „Palmenriviera“ beschrieben wird.

Der Wasserball-Verein wurde 1948 gegründet, 1981 stieg er in die Seria A auf und wurde schon 1983 Meisterschafts-Zweiter. Mit den Zugängen von Idol Manuel Estiarte und Massimiliano Ferretti begann ein Erfolgshoch mit Meistertiteln 1991 und 1992. Ein drittes Mal wurde Savona 2005 Champion.

Für die Wasserfreunde wird dieses Viertelfinale kein Spaziergang werden. Das Team von Vladimir Markovic ist aber durchaus in der Lage, mit Konzentration und Siegeswillen das Halbfinale dieses Wettbewerbs zu erreichen. Packen wir es an!!!

Euro Cup 2023 / 2024

06. April 2024

Rari Nantes Savona (Ita) – Wasserfreunde Spandau 04

Viertelfinale/Hinspiel

Spielbeginn: 19:00 Uhr

Spielort: Olympic Swimming Pool Carlo Zanelli, Corso Cristofero Colombo, 3, 17100 Savona SV, Italien

Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Foto: Wasserfreunde Spandau

Finaleinzug zum Trainer-Geburtstag

Zum 13. Mal in Folge ist den BR Volleys der Sprung ins Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft gelungen. Mit dem dritten 3:1-Erfolg gegen die SVG Lüneburg entschieden die Berliner die Halbfinalserie für sich. 5.522 Zuschauer sahen den Titelverteidiger um Topscorer und MVP Marek Sotola am Mittwochabend (03.04.2024) mit 25:22, 17:25, 25:21 und 25:17 siegen. Am 15. April 2024 um 19.30 Uhr eröffnen die Hauptstädter das Finale in der Max-Schmeling-Halle. Der Gegner wird zwischen den Helios Grizzlys Giesen und dem VfB Friedrichshafen (2:1 nach Siegen für Giesen) noch ermittelt.

Ein weiteres Mal standen die BR Volleys am Mittwoch vor der Aufgabe die SVG Lüneburg niederzuringen, nachdem Spiel eins und zwei jeweils mit 3:1 an den 13-fachen Deutschen Meister gingen. Die Berliner zeigten sich in unveränderter Formation zu Spielbeginn hellwach, wehrten gut ab und sicherten die eigenen Angriffe konzentriert. So gelang ganz zur Freude von Headcoach und Geburtstagskind Joel Banks der Start (5:2) und das erste Kabinettstückchen präsentierte Johannes Tille dem Publikum in der Max-Schmeling-Halle per „Leger“ zum 8:6. Das BR Volleys Team spielte im Auftaktsatz aus sehr guter Annahme (59 % pos.), war aber vor allem im Block stärker als die Gäste aus Niedersachsen. Nehemiah Mote griff sich den wiedergenesenen Röhrs zum 13:10. Als Tille zweimal pfiffig gegen Leeson am Netz agierte, war der Volleyballtempel auf Betriebstemperatur (16:13). Die nächsten Blocks gehörten Mote und Marek Sotola, dennoch verfehlte Röhrs nach Videochallenge den Ausgleich nur um einen halben Zentimeter (22:21). So konnte Timo Tammemaa den Satz erfolgreich beenden (25:22)

Im zweiten Satz zeigte die SVG einmal mehr in dieser Serie und Saison, dass man sie nie abschreiben darf. Die Berliner machten erste unnötige Fehler und ließen auch in der Annahmequalität nach. Röhrs & Co schlugen daraus Kapital (5:8) und ein bezeichnendes Missverständnis zwischen Tille und Sotola bedeutete das 8:12. Dann schluckte die BR Volleys Annahme vier Asse in kurzer Zeit. Röhrs erwischte Carle und Schott (12:19), Elser ebenfalls Schott und den eingewechselten Cody Kessel (13:22). So kam es in diesem Durchgang nicht mehr zu einer Crunchtime (17:25).

Die Hauptstädter konnten sich aber sammeln und ihre Annahme wieder stabilisieren. Auch weil Tammemaa früh zwei Asse im dritten Spielabschnitt servierte, hatten die Berliner wieder mehr Kontrolle (7:4). Obwohl sich vor allem Carle im Angriff weiter schwertat, zwang ein weiterer Aufschlagpunkt von Schott Gästetrainer Hübner zur Auszeit (15:11). In der Folge war es Sotola, der sein Team Punkt um Punkt zur 2:1-Satzführung delegierte (25:21). Diesmal hatte der Europapokalfinalist keine Antwort mehr parat. Den vierten Satz dieses Abends und letzten der Serie konnten die BR Volleys diktieren (8:4) – mit Saso Stalekar für Nehemiah Mote auf der Platte. Tilles Serie sorgte für eine komfortable Führung (14:8) und Carle verbesserte seine Angriffsquote (20:13). Für das letzte Zucken der SVG sorgte noch einmal Röhrs mit seinem Service, dann aber häuften sich die Fehler bei den Gästen. Die letzte Annahme der Lüneburger Saison ging Mohwinkel weg (17:25).

Der Volleyballtempel honorierte im Anschluss die starke Spielzeit der „LüneHünen“ im Zuge der Bronzemedaillenehrung, während das BR Volleys Team sich ab sofort auf das Playoff-Finale und den Heimvorteil in der „best of five“-Serie freuen darf. Nachdem Giesen parallel das zweite Heimspiel gegen Friedrichshafen gewann, wird dieses Duell am Samstag am Bodensee fortgesetzt. Den Sieger dieses Halbfinals empfangen die Berliner am 15. April zum ersten Match der Playoff-Finals.

Stimmen zum Spiel
Marek Sotola: „Ich bin sehr glücklich, dass wir diese Serie gegen Lüneburg in drei Spielen für uns entscheiden konnten. Sie sind eine starke Mannschaft und haben viel erreicht in dieser Saison. Deshalb bin ich stolz auf unsere Leistung gegen diesen Gegner. Jetzt freuen wir uns auf das Finale und sind gespannt, welcher Gegner uns dort erwartet.“

Johannes Tille: „Lüneburg hat uns wieder extrem gefordert, aber wir haben es zum Glück geschafft, uns durchzusetzen. Sie waren die gesamte Saison über ein bisschen wie eine Klette, man hat sie einfach nicht abgeschüttelt bekommen. Ich glaube, sie hätten in einer anderen Konstellation auch gute Chancen auf die Finalteilnahme gehabt. Jetzt haben wir uns etwas Zeit verschafft, bis es mit dem Finale losgeht. Daher hoffe ich, wir dürfen am Wochenende bei dem schönen Wetter etwas abschalten, um dann nächste Woche mit Vollgas auf Finale eins hinzuarbeiten.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle + Ruben Schott (AA), Nehemiah Mote + Timo Tammemaa (MB), Johannes Tille (Z), Marek Sotola (D) und Satoshi Tsuiki (L) | Eingewechselt: Leon Dervisaj, Robert Täht, Cody Kessel, Saso Stalekar, Tobias Krick

Bestwerte
Sotola 21 Punkte, 2 Blocks | Tammemaa 11 Punkte, 3 Asse, 2 Blocks | Mote 9 Punkte, 3 Blocks

Das Auftaktspiel der Playoff-Finalserie:
Spiel 1 | 15. Apr | Montag | 19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle Berlin

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

BFC und Greifswald patzen, Cottbus mit einem Dreier

Sieben Spieltage sind es noch, 21 Punkte als Maximalausbeute zu holen und ein Blick auf die Tabelle der Regionalliga Nordost zeigt, das könnte ein dramatischer Dreikampf um die Meisterkrone, verbunden mit dem direkten Aufstieg in Liga 3, werden. Starke Nerven sind gefragt, eine Formschwäche käme zur Unzeit. Die drei Vereine, mit den aktuell besten Aussichten, haben Lizenzunterlagen beim DFB eingereicht. Den BFC und Greifswald haben bisher ungelöste Probleme, was mögliche Spielstätten für die Heimspiele in der dritthöchste Klasse betrifft. Der BFC müsste wohl ins Mommsenstadion ausweichen und in Greifswald ist ganz es verrückt. Es soll ernsthafte Überlegungen geben, ins 200 km entfernte Lübeck auszuweichen, verrückt. In Cottbus hätten sie diese Probleme nicht.

Aus Berliner Sicht trotzdem erfreulich, der BFC Dynamo ist mittendrin. Allerdings ließen sie zuletzt die eingangs erwähnte Nervenstärke vermissen. Am 27. Spieltag verloren sie beim Favoritenschreck FSV Luckenwalde mit 0:2. Nach gutem Beginn mit einem Pfostentreffer, saß der erste Angriff der Hausherren des Werner-Seelenbinder-Stadions, in der 6. Minute zum 1:0 für den FSV. Der BFC versuchte zu antworten, erspielte sich gute Möglichkeiten, es blieb bis zur Pause bei dem knappen Rückstand. Das Bild änderte sich auch in Halbzeit zwei nicht, der BFC war feldüberlegen und der FSV mit Nadelstichen im Konter. In der 67. Minute schien sich alles zum Guten zu wenden. Rufat Dadashov, der Gefoulte trat selbst an und vergab die Riesenchance zum Ausgleich. Dieses Missgeschick war ihm am Spieltag zuvor gegen Chemnitz passiert. So kam es, wie es kommen musste, einen Konter in der 86. Minute schloss der eingewechselte Tim Koch zur 2:0 Führung für die Luckenwalder ab. Anschließend musste das Spiel unterbrochen werden. Die mitgereisten BFC-Anhänger hatten Probleme, die zweite Niederlage in Folge zu akzeptieren und warfen Bierbecher auf das Spielfeld. Die Mannschaften wurden in die Kabinen geschickt. Schließlich konnte ordnungsgemäß zu Ende gespielt. Der BFC ließ am Gründonnertag wertvolle Punkte liegen.

Von der BFC Niederlage konnten Greifswald und Cottbus profitieren. Die Greifswalder holten zeitgleich zum BFC-Spiel ein Unentschieden in Erfurt und verteidigten die Spitzenposition. Die Cottbuser quälten sich am Ostermontag zu einem 2:1 gegen Eilenburg und verdrängten den BFC vom 2. Tabellenplatz und liegen jetzt mit einem Punkt vor den Weinroten.

Entschieden ist nichts und wie dramatisch es werden könnte, verrät ein Blick auf das Restprogramm der Titelaspiranten. Am 28. Spieltag müssen die Hausaufgaben erledigt werden. Cottbus spielt in Jena, Greifswald empfängt den Tabellenletzten Hansa Rostock II und der BFC hat im Sportforum Hertha II zu Gast. Es warten zudem zwei direkte Duelle, am 29. Spieltag empfängt Cottbus die Greifswalder und am 32. Spieltag müssen die Cottbuser beim BFC antreten.

Am Tabellenende kämpft der BAK verzweifelt für den Klassenerhalt. Am Ostersamstag, 30.03.2024, sah es lange nach einer Überraschung aus. Bis zur 69. Minute hielt die 1:0 Führung des BAK. Mit einem Doppelschlag drehte Altglienicke die Partie im Jahnsportpark. Marvin Pourié, nach der Halbzeitpause für Philip Türpitz eingewechselt, erzielte beide Treffer.

Der BAK wird wohl den vorletzten Tabellenplatz nicht mehr verlassen können. Neun Punkte beträgt zurzeit der Rückstand auf Platz 16. Der Tabellenletzte, aktuell Hansa Rostock II, steigt auf jeden Fall ab. Es könnte auch den Platz 17 erwischen, sollte der Hallesche FC den Klassenerhalt in Liga 3 nicht schaffen. Der HFC hat zuletzt den Trainer gewechselt, der in Berlin nicht ganz unbekannte Sreto Ristic musste gehen. Sein Amt übernahm Stefan Reisinger. Sollte es der HFC schaffen und der BAK auf dem letzten Platz landen, könnte sich noch eine andere Konstellation ergeben. Sollte der FC Hansa den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga nicht schaffen, müsste die 2. Mannschaft aus sportlichen Gründen automatisch absteigen. Es wäre zu wünschen, der BAK schafft es aus eigener Kraft auf Platz 16.

Hans-Peter Becker

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Eisbärensieg am Ostermontag

DEL Playoff Halbfinale Spiel 1

01.04.2024 17:00 Uhr Arena am Ostbahnhof

EHC Eisbären Berlin – Straubing Tigers 3:1 (1:0/2:0/0:1)

Serienstand 1:0

In der Hauptrunde mutierten die Straubing Tigers zum Angstgegner der Eisbären. Von den vier Begegnungen konnten die Eisbären lediglich ein Spiel für sich entscheiden und dafür benötigten sie die Verlängerung. Der letzte Auftritt der Tigers in der Arena, vor vier Wochen, kostete den Eisbären die Tabellenführung. Tigers Trainer Tom Pokel verabschiedete sich damals in der Pressekonferenz mit den Worten: „Vielleicht sieht man sich ja in dieser Saison noch einmal.“

Das erste Drittel ging den Spielanteilen nach an die Gäste, was die Torschussstatistik von 16 zu 5 unterstreicht. Die Eisbären waren effizienter, sie machten den Treffer. In der 12. Spielminute war es so weit. Aus dem Hintergrund müsste Kai Wissmann schießen, er tat es. Die Tigers ließen einfach zu viele Chancen liegen oder scheiterten an Jake Hildebrand. Zudem mussten die Eisbären zwei Unterzahlsituationen überstehen.

Eine umstrittene Szene gab es in der 7. Spielminute. Zunächst wurde auf dem Eis auf ein reguläres Tor für Straubing entschieden. Die Situation war sehr unübersichtlich, der zunächst von Hildebrand abgewehrte Puck war frei, gestochere, schließlich saß der dritte Nachschuss. Nach längerer Videosichtung entschieden die Schiedsrichter, dass eine Torwartbehinderung vorlag. Eine schwierige Entscheidung. Straubings Trainer wollte die Entscheidung nicht akzeptieren und diskutierte nach der Pressekonferenz mit dem Serienmanager Axel Kammerer.

Im Mittelabschnitt waren die Spielanteile ausgeglichener. Jetzt öffnete sich auch zweimal die Strafbanktür für einen Tiger. Daraus konnten die Eisbären allerdings kein Kapital schlagen. Die beiden Tore fielen im fünf gegen fünf auf dem Eis. In der 21. Minute zeigte Manuel Wiederer seine Sprintfähigkeiten und erzielte das 2:0 und in der 29. Minute ließen die Eisbären den Puck vor dem Tor kreisen. Blaine Byron bekam den scharfen Pass von Thomas Schemitsch an die Kelle oder den Schlittschuh und Puck schlug ein. Das Tor wurde von den Schiedsrichtern anschließend per Video überprüft. Es war alles in Ordnung. So ging es mit einer 3:0 Führung in das Schlussdrittel.

Im Schlussdrittel wurde es in den letzten Spielminuten nochmals spannend. Knapp neun Minuten vor dem Ende streckte Cody Lampl Eisbär Zachary Boychuk nieder und musste nach Ansicht der Videobilder vorzeitig duschen. Die Eisbären spielen die Überzahl ohne zählbares runter. Exakt zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit erzielten die Gäste den Anschlusstreffer durch Tyler Sheey. Dabei blieb es. Der Start in die Halbfinalserie war erfolgreich.

Aufregung nach dem unfairen von Cody Lampl an Eisbär Zack Boychuk

Gästetrainer Tom Pokel war zufrieden mit dem, was seine Mannschaft geboten hat. Es wird noch eine spannende Serie. Das nächste Spiel beginnt wieder bei null. Der Check von Cody Lampl war für Pokel fair. (Lampl kassierte dafür eine 5+Spieldauer nach Sichtung der Videobilder.) Er hatte

Serge Aubin wurde speziell nach Goalie Jake Hildebrand befragt. Er vollbringt unglaubliche Leistungen und ist sehr wichtig für die Mannschaft.

Hans-Peter Becker

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Foto: © Stephan Wenske

Spieldaten

Aufstellungen
Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller, Wissmann (C); Melchiori, Schemitsch; Geibel, Ellis (A); Bartuli – Noebels, Byron, Pföderl; Tiffels, Boychuk, Ronning; Veilleux, Cormier, Eder; Hördler, Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin       

Straubing Tigers: Miska (Bugl) – Mattinen, Klein; Braun, Zimmermann; Brandt, Samuelsson; Daschner – Sheehy, Samanski, Connolly; Lampl, Brunnhuber, Schönberger; Bradley, Zengerle, Clarke; Tuomie, Scott, Fonstad – Trainer: Tom Pokel  

Tore
1:0 – 11:04 – Wissmann (Noebels, Byron) – EQ
2:0 – 23:20 – Wiederer (Hördler, Bergmann) – EQ
3:0 – 28:03 – Byron (Schemitsch, Noebels) – EQ
3:1 – 58:00 – Sheehy (Connolly, Zengerle) – PP1, EA

Strafen
Eisbären Berlin: 14 (4, 4, 6) Minuten – Straubing Tigers: 33 (0, 4, 29) Minuten 

Schiedsrichter

Sean MacFarlane, Marian Rohatsch (Andreas Hofer, Marius Wölzmüller)

Zuschauer
14.200

Mit durchwachsener Leistung zum Sieg

Füchse schlagen Wetzlar 32:30

Dass es gegen die HSG Wetzlar kein Osterspaziergang werden würde, wussten die Füchse, denn das Team aus Mittelhessen gilt als unbequemer Gegner. Trotzdem konnte, wie im vorangegangenen Heimspiel gegen Balingen-Weilstetten, der Sieg erst in den Schlussminuten unter Dach und Fach gebracht werden. Die Ursache dafür lag für Trainer Jaron Siewert klar auf der Hand. „Die 30 Gegentore zeigen, dass die Kooperation zwischen Abwehr und Torhüter heute nicht auf dem Niveau war, welches wir uns vorgenommen hatten.“

Vor allem mit den 2-Meter Männern der Wetzlarer – Wagner, Rubin, Cavor – hatte die Berliner Abwehr ihre Probleme. Häufig wurde zu langsam auf das Kombinationsspiel der Gäste reagiert. Dem Bundesliga-Spitzenreiter gelang es vor den 7.334 Zuschauern in der ersten Hälfte auch nie, einen größeren Vorsprung herauszuwerfen. Zwar erwiesen sich Mathias Gidsel und Hans Lindberg (vom Siebenmeter-Punkt) als gewohnt treffsicher. Doch ihre Mitspieler verwarfen oft aus ungünstiger Position oder scheiterten an Latte, Pfosten oder Torhüter Klimke.

Beim Stand von 17:16 wurden die Seiten gewechselt. Die Füchse blieben nach der Pause fünf Minuten ohne Torerfolg, Wetzlar erwischte den besseren Start in den zweiten Abschnitt und lag nach 35 Minuten zum zweiten Mal (nach dem 1:0) in Führung. Danach rafften sich die Berliner jedoch auf. Die Abwehr gewann an Stabilität und der nach 38 Minuten eingewechselte Viktor Kireew hatte einen besseren Tag als Stammkeeper Milosavljew erwischt.

Nach Dreiviertel der Spielzeit schienen die Füchse einem sicheren Sieg entgegenzugehen. Doch Fehlwürfe und eine berechtigte Rote Karte (drei Strafen) gegen Mijajlo Marsenic brachten wieder Unruhe ins Spiel der Gastgeber, die jedoch clever genug agierten und sich letztlich mit dem 32:30-Sieg die fest eingeplanten zwei Punkte sicherten.

Die nächsten Aufgaben (am Dienstag, 02.04.2024 in der European League gegen Schaffhausen) in der Bundesliga (am Donnerstag, 04.04.2024 in Göppingen) und beim Final-Four im Pokal (13./14. April) werden die Füchse nur mit einer durchgängig stabilen Leistung meistern können.

Für die Füchse erfolgreich: Wiede, Darj (1), Tollbring (5), Andersson (4), Lichtlein (1), Lindberg (6/6), Gidsel (7), Freihöfer, Langhoff (1), av Teigum (5), Jacobs, Marsenic (2), Drux

Herbert Schalling

Der Traum vom Fußballprofi

Sich für vier Tage wie ein Profi fühlen. Dieser Wunsch ging für den 12-jährigen Lennard Michelis aus Potsdam in Erfüllung. Er trainiert regelmäßig im Verein Schwarz-Weiß Fahrland 2018 e.V. Die Tage im Camp waren für ihn ein unvergessliches Erlebnis. In Sichtweite trainierten die Hertha-Profis und bereiteten sich auf das Spiel gegen Nürnberg vor.

In Berlin sind Osterferien. Schulfreie Zeit die genutzt werden kann, mal richtig zu faulenzen oder sich richtig auszutoben. Seit geraumer Zeit werden Fußball-Feriencamps in fast allen Regionen Deutschlands angeboten. Besonders groß ist das Angebot in Berlin. Die Nachfrage ist riesig. Wer sich nicht rechtzeitig anmeldet, hat oft das Nachsehen.

Es geht darum, die Freude am Spiel zu wecken und altersgemäß zu trainieren. Die Initiative, solche Camps zu veranstalten, kommt meist von Fußballschulen, anderen privaten Initiativen oder von den Vereinen selbst. In den jetzt laufenden Osterferien bietet auch Hertha BSC auf dem Gelände des Olympiastadions zwei sogenannte Ostercamps an. Anmelden konnten sich Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren.

Zweimal täglich wurde unter Anleitung von Trainern der Hertha-Akademie geübt. Training nach der Hertha BSC Ausbildungsphilosophie. Es werden die gleichen Inhalte vermittelt wie dem Hertha-Nachwuchs. „Der Schwerpunkt liegt auf der technischen Ausbildung, wie beispielsweise dem Dribbling, Passen oder dem Torschuss. Neben der fußballerischen Ausbildung wird auch auf die Vermittlung von Werten geachtet. Fair Play, Teamgeist, Respekt und eine gesunde Ernährung sind wesentlicher Bestandteil.“

Neben der sinnvollen Freizeitgestaltung schwingt sicherlich die Hoffnung mit, dass eine oder andere schlummernde Talent noch zu entdecken.

Die Eltern der Minikicker nehmen einiges auf sich. Das Ganze ist nicht umsonst zu haben und schließlich muss der Schützling jeden morgen pünktlich im Camp abgeliefert sowie am Nachmittag wieder abgeholt werden.

167 Kinder nahmen am ersten Camp in der Woche vor Ostern 2024 teil. Es waren die Jungen in der Mehrzahl, immerhin konnten auch 25 Mädchen begrüßt werden. Für Torhüter gab es ein Extra-Training. Zum Abschluss gab es ein Kräftemessen in Form eines Turniers. Der eine oder andere Hertha-Profi stand für Autogramme zur Verfügung und Maskottchen Herthino sorgte für Stimmung am Schlusstag.

Die gestellte Trainingskleidung konnte als Souvenir mit nach Hause genommen werden. Und wer weiß, es könnte ja sein, dass Lennard und der eine oder andere Teilnehmer später mal als Profi im Olympiastadion auflaufen wird.

Hans-Peter Becker

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Fotos: © Sportick/Michelis privat

Aufstiegskampf in der Regionalliga

Nach dem Ausrutscher gegen Chemnitz zeigte der BFC Dynamo, dass er mit Druck umgehen kann. Im Nachholspiel gegen Altglienicke sah es zunächst gar nicht gut. Die VSG zog bis zur Halbzeitpause im Sportforum auf 2:0 davon. Eine unglaubliche Energieleistung brachte die Wende und die Weinroten brachten ihre Fans in Ekstase. Am Ende hieß 3:2 für den Serienmeister der DDR-Oberliga. Der Dreier war fast lebenswichtig, um weiter ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitreden zu können.

Es wird mehr und mehr ein Dreikampf zwischen Greifswald, Cottbus und dem BFC. Aktuell die Nase vorn haben die Greifswalder, mit 55 Punkten nach 26 Spielen. Dahinter folgt der BFC mit 53 Zählern und jetzt ebenso 26 absolvierten Spielen. Energie Cottbus liegt auf Platz 3, hat bisher 51 Punkte erkämpft. Sie haben aber ein Spiel weniger ausgetragen.

Wer verliert jetzt Nerven und Spiele? Am kommenden Osterwochenende (28.03. bis 01.04.2024) erstreckt sich der 27. Spieltag von Gründonnerstag bis Ostermontag. Bereits der Eröffnungstag hat es in sich. Die Greifswalder reisen nach Erfurt, nicht ganz fährt der Mannschaftsbus des BFC. Der FSV Luckenwalde, die Truppe von Michael Braune wird versuchen, dem BFC das Siegen schwer zu machen. Beide Begegnungen werden um 19:00 Uhr angepfiffen.

Der FC Energie mit Trainer Pele Wollitz greift erst am Ostermontag, 1. April 2024 in das Geschehen ein. Im Cottbuser Stadion erwarten sie den FC Eilenburg.

Hans-Peter Becker

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