BR Volleys wollen zweiten Heimsieg

225 Tage ist es her, dass der Volleyballtempel die TVR-Trainerlegende Hans Peter Müller-Angstenberger von der Bundesliga-Bühne verabschiedete. Nun kehren die Rottenburger nach vielen Veränderungen im Sommer mit einem gänzlich neuen Gesicht in die Max-Schmeling-Halle zurück und fordern erneut den Deutschen Meister. Zählbares wollen die BR Volleys den Schwaben allerdings nicht überlassen und haben den zweiten Heimsieg der Saison für Sonntag (27. Okt um 16.00 Uhr) fest im Visier.

„Nach dem Supercup hatte ich irgendwie ein mulmiges Gefühl. Ich war mir nicht sicher, wie die Mannschaft mit diesem Erfolg und dem deutlichen Ergebnis umgehen würde. Umso erfreulicher war, dass wir auch in Innsbruck sofort konzentriert spielten und jedem bewusst gewesen ist, welche schwierige Aufgabe uns dort erwartet. Genauso müssen wir weiterarbeiten“, lobte Trainer Cedric Enard seiner Männer für ihren Auftritt bei den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching am Mittwoch und nahm diese gleichzeitig für die bevorstehenden Aufgaben in die Pflicht.

Mit 3:2 konnten sich die Berliner in Österreich durchsetzen, bevor das BR Volleys Team nun zweimal daheim gegen Rottenburg und Eltmann (30. Okt) aufschlagen darf. In Innsbruck kam erstmals die ganze Breite des Kaders zur Geltung, weil nach ihren Einwechselungen mit Ben Patch und Sergey Grankin auch zwei Weltcup-Teilnehmer der Mannschaft helfen konnten. Grankin machte dort weiter, wo er in der vergangenen Saison aufhörte und sammelte direkt MVP-Gold. Patch verwandelte bärenstarke 71 Prozent seiner Angriffsschläge in direkte Punkte und avancierte zum Topscorer der Hauptstädter. Dass auch Cody Kessel und JT Hatch von der Bank kommend wichtige Impulse setzten, freut Headcoach Enard zusätzlich: „Für mich als Trainer kann es doch kaum eine bessere Situation geben, als zu wissen, dass jeder Energie ins Spiel bringt!“

Vor diesem Spieltag befindet sich die Mannschaft mit acht Punkten hinter dem VfB Friedrichshafen auf dem zweiten Tabellenplatz und will die bevorstehenden Heimspiele nutzen, um diese Position zu festigen. „Wir machen von dort aus, wo wie jetzt stehen, Schritt für Schritt weiter und es ist gut, dabei jetzt endlich wieder unsere Fans hinter dem Team zu haben“, blickt Enard auf Sonntag gegen Rottenburg und zugleich Mittwoch gegen Eltmann positiv voraus. Der TV Rottenburg mit seinem neuen Coach, dem Belgier Christophe Achten, hat in den ersten drei Saisonspielen direkt unter Beweis gestellt, dass man konkurrenzfähiger ist als in den Vorjahren. Aus Innsbruck entführten die Schwaben einen Satzerfolg und danach schrammte das TVR-Team gegen Lüneburg (2:3) sowie Herrsching (2:3) nur knapp an möglichen Heimsiegen vorbei.

Vor allem die jüngste Niederlage nach einer 2:0-Satzführung gegen die WWK Volleys Herrsching schmerzte Achten: „Ich kann nicht glauben, dass wir das verloren haben. Wir haben zwei Punkte verschenkt.“ Dabei hat der neue Trainer einige Akteure in seinem Aufgebot, die den Rottenburgern Hoffnung machen dürften, dass es in dieser Saison endlich wieder bergauf geht. Karl Apfelbach (Diagonal), Leon Dervisaj (Zuspiel) und James Weir (Mittelblock) bewiesen sich bereits als echte Verstärkungen und verbreiten neuen Optimismus im Lager des TVR. Die BR Volleys treffen also auf einen Kontrahenten im Aufschwung. Grund zur Sorge sieht Cedric Enard für die eigenen Fans jedoch nicht: „Wenn wir zu unserem Spiel finden, ist es für keinen Gegner einfach im Volleyballtempel.“  

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Der zehnte Titel für Berlin!

Die Mission ist erfüllt! In einem unfassbar dramatischen Spiel haben die Berlin Recycling Volleys ihre vierte Meisterschaft in Folge und den insgesamt zehnten Meistertitel der Vereinsgeschichte gewonnen. Mit einem 3:2-Tiebreaksieg (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) in der Friedrichshafener ZF Arena bekam die turbulente Jubiläumssaison ihr perfektes Ende. 10 Jahre. 10 Highlights. 10 Titel.

In absolut würdiger Finalatmosphäre vor ausverkauftem Haus begannen Sergey Grankin, Benjamin Patch, Jeffrey Jendryk, Georg Klein, Moritz Reichert, Samuel Tuia und Nicolas Rossard für den Titelverteidiger – und der erwischte einen Blitzstart! 4:0 führten die Gäste nach Aufschlägen von Klein, da kam VfB-Mittelblocker Takvam, offenbar angeschlagen, erst die Treppe aus dem VIP-Bereich herunter. Als Klein dann zum Monsterblock gegen Günthör ansetzte und Reichert kurz darauf ein Ass nachlegte, brachte Vital Heynen den Norweger ins Spiel (11:5). Auch er konnte nichts daran ändern, dass die Berliner am Drücker blieben (16:10). In der Abwehr waren die BR Volleys extrem agil und machten den Häflern das Punkten richtig schwer. Dazu punktete Patch aus schier unmöglichen Lagen (20:13) und auch der Block stand weiterhin (23:16). Jendryk beendete einen nahezu perfekten Auftaktsatz (25:17).

Nun waren die Hausherren natürlich gefordert und meldeten sich, angeführt von Sossenheimer, im Spiel an (5:8). Wieder waren es ein Reichert-Ass und ein Jendryk-Block, welche den BR Volleys wichtige Breakpunkte bescherten (9:9). Grankin patzte anschließend zwar im Zuspiel, blockte danach aber krachend gegen Sossenheimer (14:13). Wieder wurde Kleins Aufschlagserie zum Schlüssel, weil Jendryk & Co es vorn am Netz für den Gegner dunkel werden ließen (20:16). Grankins nächster Block brachte die Vorentscheidung in Satz zwei (23:18) und den dritten Satzball nutzte Reichert für seine Farben (25:21).

Ob Boladz oder Malescha, die Hauptstädter hatten die Hauptangreifer in Blau bis zu diesem Zeitpunkt gut im Griff und waren so auch in Satz drei ebenbürtig. Wieder konnte man vorlegen (8:6), aber Friedrichshafen entschied in der Folge die langen Rallys für sich (10:11). Zwar blockte Grankin zum Ausgleich (13:13), doch die Häfler waren trotzdem oben auf (15:18). Adam White war im Spiel und Enard griff zum Doppelwechsel mit Kyle Russell und Sebastian Kühner. Friedrichshafen machte aber nun jeden wichtigen Punkt (18:22) und konnte auf 2:1 verkürzen (19:25).

Die Hausherren und ihr Publikum machten nun mächtig Alarm, aber wie die mitgereisten Fans der BR Volleys, er waren rund 100, stemmte sich auch Berlins Volleyballteam Nr. 1 dagegen (4:6). Es war das Nervenspiel, das zuvor erwartet wurde, und Nicolas Le Goff und abermals White sollten frischen Wind bringen (8:12, 13:16). Der VfB war auch dieses Mal gegen Satzende fokussierter und erspielte sich drei Satzbälle (21:24). Ein Aufschlagfehler von Grankin trieb diese Finalserie auf die absolute Spitze (23:25).

Tiebreak also und in diesem servierte Patch früh einen Servicewinner mit der Netzkante und verbuchte direkt einen weiteren Breakpunkt für sich (4:2). Mit 8:5 wurden die Seiten gewechselt und der orange Fanblock war in Ekstase. Berlin ließ nach starkem Aufschlag des eingewechselten Egor Bogachev die Chance auf das 12:8 liegen und stattdessen legte Takvam sein Service genau ins Eck (11:10). Alles stand spitz auf Knopf (13:13) und dann machte Patch zweimal die ganz wichtigen Punkte (15:14). Reichert ging zum Aufschlag und die Bank erhob sich, als wüsste sie, was kommt: Der Nationalspieler verwandelte den zweiten Match- und Championship-Point für die BR Volleys, den alten und neuen Deutschen Meister (16:14).

Benjamin Patch, mit 29 Punkten überragender Angreifer seiner Mannschaft, brachte es auf den Punkt: „Hier ging ein Traum in Erfüllung. Wie unser Team nach dieser Saison dieses Spiel gezogen hat, war überragend.“ Kapitän Sebastian Kühner, der sich den sechsten Meistertitel mit den BR Volleys sicherte, sprach von einem „Riesenspiel von beiden Mannschaften, bei dem am Ende zwei Punkte den Unterschied ausmachten.“ Kühner war sichtlich ergriffen: „Es war mental extrem anstrengend und einfach der perfekte Abschluss einer für den Volleyball großartigen Serie. Friedrichshafen hat nach dem 0:2 unglaublich gefightet, aber es war stark, wie wir als Team im Tiebreak losgelegt haben. Wir dürfen stolz sein, denn wir sind einfach wieder Deutscher Meister!“

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Bildergalerie zum Finalausgleich

Ein alles entscheidendes fünftes Spiel wurde mit dem 3:1-Sieg vor 8.553 Zuschauern im Berliner Volleyballtempel gegen den VfB Friedrichshafen geschafft. Jetzt hoffen die BR Volleys auf die Titelverteidigung.

In Friedrichshafen war für die Volleys in der Finalserie noch nichts zu holen. „Das reicht“, sagt der Coach der BR Volleys Cedric Enard. Ein drittes Mal, das muss nicht sein. Wie der VfB zu bezwingen ist, zeigten die Berliner zu Hause. Warum nicht auch am Bodensee. Die BR Volleys zeigten in der Partie vor ausverkauftem Hause eine konzentrierte Leistung.

Der erste Satz ging knapp mit 28:26, der zweite mit 25:21 an die Spieler in Orange. Diese Qualität zu halten gelang im dritten Satz, der mit 15:25 verloren ging, nicht. Der deutliche Satzgewinn für die Gäste ließ Befürchtungen bei den Fans aufkommen. Es wurde kein 5. Satz benötigt. Das erste Heimspiel ging es ja bekanntlich bis in den Tiebreak. Der 4. Satz brachte diesmal die Entscheidung der 3:1 Sieg, zum 2:2 Finalausgleich.

Die letzte Begegnung am Sonntag, 12.05. ab 14.30 Uhr, in der ZF Arena Friedrichshafen, wird den Deutschen Meister 2019 küren. Es könnte wieder der alte sein.

Finalausgleich vor ausverkauftem Haus

Wie schon im Vorjahr geht die Playoff-Finalserie zwischen den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen in ein alles entscheidendes fünftes Match am Bodensee. In einem mit 8.553 Zuschauern ausverkauften Volleyballtempel konnten die Berliner die Endspiele zur Freude des enthusiastischen Publikums erneut ausgleichen. Der 3:1-Erfolg (28:26, 25:21, 15:25, 25:21) wurde dabei zur Doublette von Spiel 3 – nur eben mit den Männern in Orange als Sieger.

Vor der größten Heimkulisse der Saison begann Benjamin Patch anstelle des gesundheitlich angeschlagenen Kyle Russell. Neben ihm starteten Sergey Grankin, Georg Klein, Jeffrey Jendryk, Samuel Tuia, Moritz Reichert und Nicolas Rossard für die Hausherren.

Vom ersten Punkt an herrschte Finalstimmung in der Max-Schmeling-Halle und davon beflügelt spielte das BR Volleys Team stark auf. Tuia übernahm in der Anfangsphase viel Verantwortung, bekam zahlreiche Bälle von Grankin und gab dem Titelverteidiger wichtige Sicherheit (4:4). Für den VfB hielt wieder Rafael Redwitz das Zuspiel-Zepter und der konnte seine Teamkollegen des Öfteren nach erfolgreichen Abwehraktionen gut in Szene setzen. Aufseiten der Berliner stand dem abermals eine äußerst stabile Annahme gegenüber und die ersten langen Ballwechsel gewannen die Gastgeber (13:11). Reichert schoss sein Service erfolgreich die Line entlang (16:13), doch der Vorsprung war schnell wieder aufgebraucht (19:19). Somit spitzte sich bereits der Auftaktsatz zu (23:23) und die Hauptstädter benötigten insgesamt fünf Versuche, um diesen unter dem Jubel der atemberaubenden Kulisse für sich zu entscheiden (28:26).

Die gefährlichen David Sossenheimer und Bartlomiej Boladz hatte man bis dahin im Angriff nahezu komplett aus der Partie genommen, weshalb VfB-Coach Vital Heynen auf der Diagonalposition nun Daniel Malescha einwechselte (3:3). Ab Mitte des Durchgangs waren die BR Volleys erneut obenauf. Der Block stand und so punktete man entweder direkt wie beispielsweise durch Grankin oder mit Reichert aus der Abwehr heraus (12:9, 16:12). Trainer Cedric Enard sah weiterhin eine Annahme, die sich vom Aufschlag des Gegners nicht erschüttern ließ und Reichert servierte das zweite Ass der Begegnung (20:14). Nachdem wiederum Reichert erfolgreich abschloss, feierte der Volleyballtempel den Satzgewinn (25:21).

Nach der wegen der TV-Live-Produktion verlängerten Pause erwischten die Friedrichshafener eindeutig den besseren Start und Russell kam für Patch auf das Parkett (1:5). Klein blockte die BR Volleys heran und in der Hitze des Gefechts sah Heynen die fast schon obligatorische Gelbe Karte (9:11). Dann aber agierte der VfB wieder deutlich druckvoller und zog unaufhaltsam davon (10:15, 15:22). Vor allem Protopsaltis bekam man nicht mehr von der Aufschlaglinie weg, sodass die Gäste das Match spannend gestalteten (15:25).

Waren zuvor noch Kapitän Sebastian Kühner und Youngster Egor Bogachev für die BR Volleys auf der Platte, kehrten nun Grankin, Patch und Tuia zurück. Den mental wichtigen Start des vierten Durchgangs überstand man schadlos und Jendryk blockte zur Führung (5:4.) Motiviert von der Ansage, dass der Volleyballtempel zum dritten Mal in seiner 10-jährigen Geschichte ausverkauft sei, punktete vor allem Reichert immer wieder (9:6). Nach einem Jendryk-Block gegen Protopsaltis (16:12), nahm Grankin sich den Ball und drosch ihn vor Freude in Richtung des Oberrangs (Gelb). Auch Patch fand wieder Gefallen an diesem Match und schraubte seine Erfolgsquote in die Höhe. Regisseur Grankin düpierte ein letztes Mal die Friedrichshafener Annahme zum Matchball und Hauptangreifer Patch beendete das „Duell der Giganten“ zum umjubelten Heimsieg und erneuten Ausgleich der Finalserie (25:21).

In der Gesamtbetrachtung war die Partie eine Kopie des vorherigen dritten Spiels, als die Friedrichshafener ihrerseits den Auftaktsatz knapp für sich entschieden, im dritten deutlich unterlegen waren und im vierten zurückkamen. Moritz Reichert war Berlins Topscorer (19 Punkte) und Sergey Grankin wurde goldener MVP. „Wir wollten es heute einfach unbedingt und haben uns fest vorgenommen, dass Friedrichshafen hier nicht die Meisterschaft gewinnt. Nun wollen wir noch einmal mit einem unbedingten Siegeswillen in der ZF Arena auftreten“, sagte Georg Klein nach Spielende und ergänzte: „Ich bin stolz auf das Team und ganz besonders Ben, wie er nach seiner schwierigen Phase in diesem wichtigen Match aufgetreten ist.“

Moritz Reichert erklärte mit Blick auf den finalen Showdown am Sonntag (12. Mai um 14.30 Uhr) auswärts in der ZF Arena: „Das Publikum war überragend. Ich hoffe, dass viele mit nach Friedrichshafen kommen und dort mit uns um den Titel kämpfen.“

Quelle: Christoph Bernier/BR Volleys

Zusammen alles geben!

Am morgigen Mittwochabend (08. Mai um 18.30 Uhr) schlagen die BR Volleys zum letzten Mal in der Saison 2018/2019 in ihrem Volleyballtempel auf. Das letzte Match dieser Spielzeit soll es aber noch nicht sein! Vor heimischer Kulisse muss in der Finalserie gegen den VfB Friedrichshafen erneut der Ausgleich erzwungen werden, um den Meisterschaftskampf offen zu halten. Dann würde das „Duell der Giganten“ seinen Sieger erst in Spiel 5 am Bodensee finden.

Schon zum zweiten Mal steht das BR Volleys Team im Playoff-Finale 2019 vor der Herausforderung, in seiner Max-Schmeling-Halle einen Rückstand gegen den VfB Friedrichshafen ausgleichen zu müssen. Obwohl man den Schwung aus dem 3:2-Heimerfolg am Sonntag mit in die Arena des Rivalen nehmen konnte, gab es kein glückliches Ende für Kapitän Sebastian Kühner und Co. Die Männer von Cheftrainer Cedric Enard waren von Beginn an deutlich besser in der Partie als noch beim ersten Aufeinandertreffen (0:3), zu einem Erfolg sollte es dennoch auch in Spiel 3 nicht reichen (1:3).

Ein Grund dafür war, dass man den fast schon sicher geglaubten Auftaktdurchgang trotz sieben Satzbällen noch mit 29:31 verlor. „Das war ein Satz, den wir wirklich nicht mehr abgeben dürfen. In diesen Momenten waren wir einfach nicht konsequent genug“, macht Co-Kapitän Moritz Reichert unmissverständlich klar und erinnert sich, mit wie viel Mut und Leidenschaft man im letzten Heimspiel gegen den starken Kontrahenten aufgetreten ist. Zu Hause konnten die BR Volleys einen richtungsweisenden dritten Satz in ähnlicher Weise drehen und damit das Publikum auf dem Weg zum Sieg mitreißen. Gleiches gelang nun dem VfB. Jetzt werden die Berliner versuchen, im nächsten SPORT1 Free-TV-Match das berühmte Momentum wieder auf ihre Seite zu ziehen. Ein Blick in die Statistik macht Hoffnung.

Die Annahme war zuletzt zweimal das Prunkstück im Spiel der BR Volleys, doch schlug man daraus zu wenig Kapital. „Die Friedrichshafener sind insbesondere im Block-Abwehr-Verhalten extrem stark. Das wissen wir. Aus diesem Grund müssen wir im Angriff noch konsequenter agieren“, weiß der 24-jährige Nationalspieler. Allen voran Reichert lieferte in der Annahme jüngst einen hervorragenden Job, musste in den beiden letzten Duellen jeweils mehr als 40 VfB-Aufschläge entschärfen, schaffte dies mit guten Quoten und konnte zudem regelmäßig mit seinem eigenen Service punkten. Bringen Reichert und seine Mitstreiter ihre Qualitäten auf das Parkett und bilden erneut eine Einheit mit den Zuschauern, kann man die erste Meisterfeier der Häfler im Volleyballtempel hoffentlich abwenden.

Reichert zeigt sich entschlossen: „Wir werden alles geben und wenn es uns jetzt tatsächlich gelingt, auf 2:2 zu stellen, wird es ein Nervenspiel am Bodensee.“ Um dieses entscheidende Match zu erreichen, ist jedoch am Mittwochabend in der Max-Schmeling-Halle ein Heimsieg und dafür eine überragende Energieleistung von Mannschaft und Publikum erforderlich.

Quelle: Christoph Bernier / BR Volleys

Momentum aus der Hand gegeben

Auch das zweite Auswärtsspiel der Finalserie gegen den VfB Friedrichshafen verloren die BR Volleys am Sonntagnachmittag vor 3.000 Zuschauern in der ZF Arena. Mit 1:3 (29:31, 21:25, 25:13, 19:25) war man dem Pokalsieger unterlegen und verpasste damit die Gelegenheit, das Momentum nach dem Heimsieg in der eigenen Hand zu behalten. Nun müssen die Berliner am Mittwoch vor ihrem Publikum im Volleyballtempel ein Matchball-Spiel der Friedrichshafener abwehren.

Kyle Russell rückte nach seinem starken Auftritt im Heimspiel in die Startformation und fügte sich hervorragend ein. Weil auch die mit ihm ins Spiel startentenden Samuel Tuia, Moritz Reichert, Sergey Grankin, Jeffrey Jendryk, Georg Klein und Nicolas Rossard sehr konzentriert begannen, entwickelte sich im Auftaktsatz ein ausgeglichenes Match (5:5). Russell erschmetterte den ersten Zwei-Punkte-Vorsprung für die Gäste (7:5) und auch in der Folge ließ man kaum Breakpunkte des VfB zu (15:13). Mit einem „Monsterblock“ von Klein und dem nötigen Fortune zogen die BR Volleys davon (22:16). Die Berliner verloren aber mit vier Satzbällen in der Hand den Faden und Friedrichshafen kratzte in dieser Phase nahezu alle Bälle vom Boden (24:24). Das Spiel wog hin und her, aber der VfB hatte dank Takvam und dessen Block das bessere Ende für sich (29:31).

Nun waren die Gastgeber oben auf und setzten die Berliner mächtig unter Druck (3:7). Cedric Enard wechselte durch, setzte auf Sebastian Kühner, Linus Weber und Adam White (8:15). Um nochmal in diesem Satz zurückzukommen, fehlte jedoch die Konstanz im Service. Stattdessen tobte die ZF Arena (13:21). Vor allem Weber betrieb zwar fleißig Ergebniskosmetik (20:24), aber Boladz sicherte seinen Farben den nächsten Satzgewinn (21:25).

Enard kehrte zu seiner Ursprungsformation zurück, einzig Adam White durfte anstelle von Tuia weitermachen. Nun stimmten plötzlich Mut und Risiko beim Titelverteidiger und man war im dritten Satz von Beginn an oben auf (4:1). Ob Reichert, Klein oder Grankin, die BR Volleys schlugen stark auf und zogen davon (15:5, 19:9). Es hagelte Asse sowie Blockpunkte für Berlin und auch Russell war jetzt wieder blendend aufgelegt (23:10). Beim mitgereisten „7. Mann“ kehrte der Glaube zurück, als Janouch seinen Service ins Netz setzte (25:13).

Friedrichshafen berappelte sich nach der Pause aber wieder. Bis zum Zwischenstand von 9:9 konnten die Hauptstädter den vierten Durchgang noch offen gestalten, dann häuften sich erneut die Fehler der Männer in Orange (11:14). Enard versuchte es abermals mit Weber, Kühner und Tuia, aber die Häfler ließen sich den Heimsieg nicht mehr nehmen (15:21). Außenangreifer Tuia setzte seinen Aufschlag zum Matchgewinn der Hausherren ins Netz (19:25).

Georg Klein hatte den Fehler im Anschluss schnell gefunden: „Wir müssen den ersten Satz einfach gewinnen. Das hat uns vielleicht das Genick gebrochen. Aber Friedrichshafen gibt eben auch in solchen Situationen nie auf. Insgesamt verschlafen wir die Satzanfänge in dieser Serie zu oft. Jetzt werden wir alles daransetzen, zuhause dieses Finale noch einmal auszugleichen. Dazu brauchen wir die Fans!“ Am Mittwoch (08. Mai um 18.30 Uhr) bestreiten die BR Volleys in diesem Playoff-Finale ihr definitiv letztes Spiel der Saison.

Quelle: Christoph Bernier/BR Volleys

BR Volleys hoffen auf Spiel Vier

Das erste Finalspiel gewann VfB Friedrichshafen. Im Zweiten glichen die BR Volleys im Volleyballtempel aus – mit Mut und Leidenschaft, äußerst knapp, enorm spannend im Tiebreak. Wie das 3. Aufeinandertreffen in der ZF Arena enden wird, wissen wir erst in wenigen Stunden. In Berlin wird Public Viewing in der Knesebeckstraße 38 angeboten, wenn sie nicht zu denen in der ZF Arena gehören sollten.

Die Berliner haben in der Vergangenheit auch schon mal im Schwabenland die Häfler besiegt. Was sie diesmal am Bodensee erwartet, das wissen sie vom so abgeklärten und druckvollen Auftaktsieg des VfB her. Das wird alles andere, nur nicht einfach. Ja wenn, dann wäre es die nächste große diebische Überraschung!  Ganz gleich wie das 3. Finalspiel endet, der VFB Friedrichshafen hat bereits mehrmals in Berlin gewonnen. Das Spiel vier wird am 8. Mai in der Max-Schmeling-Halle sicherlich wieder vor einer Rekordkulisse stattfinden. Der Vorteil liegt bei Friedrichshafen. Es sei denn… Möglich ist mit Mut und Leidenschaftlich alles. Schau’n wir mal. Christian Zschiedrich

Nachtrag: Matchball für Friedrichshafen, es steht 2:1 in der Finalserie der Volleyball-Bundesliga.

Spiel 3: VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys 3:1 (31:29, 25:21, 13:25, 25:19). Das vierte erforderliche Match beim Titelverteidiger, Mittwoch, 8.Mai, 18.30, Max-Schmeling Halle.

Gemeinsam zum Ausgleich

Es ist ein Match von besonderer Bedeutung! Wenn am 02. Mai um 18.30 Uhr im Volleyballtempel im zweiten Playoff-Finale 2019 die BR Volleys und der VfB Friedrichshafen aufeinandertreffen, steht für die Gastgeber viel auf dem Spiel. Das Auftreten von Berlins Volleyballteam Nr. 1 muss sich gegenüber dem Auftaktmatch und der 0:3-Niederlage am Bodensee stark verändern, will man gemeinsam mit den eigenen Fans die Finalserie in der heimischen Max-Schmeling-Halle ausgleichen.

„Der Zuschauerzuspruch ist riesig und natürlich haben wir für unser Publikum mal wieder etwas Besonderes vorbereitet, um die Atmosphäre schon beim Anpfiff richtig zum Knistern zu bringen. Dies und der Anspruch, sich für den enttäuschenden Auftritt am Samstag in der ZF Arena zu rehabilitieren, sollte unsere Mannschaft bis in die Haar- und Fingerspitzen motivieren“, kündigt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand vor dem zweiten Finale ein weiteres großes Heimspielerlebnis an. Deutlich mehr Leidenschaft, also genau das, womit die BR Volleys in den Playoffs bisher überzeugen und begeistern konnten, müssen Sebastian Kühner und seine Mitspieler an den Tag legen, wenn man mit dem Kontrahenten auch sportlich mithalten will.

Optimistisch stimmt zum einen, dass die BR Volleys auch im Playoff-Halbfinale nach einer Auftaktniederlage gegen einen starken Gegner vor ihrem Publikum in die Spur gefunden haben, und zum anderen die jüngste Serie an Heimsiegen. Zuletzt war der Volleyballtempel wieder eine echte Festung. Sieben Matches in Folge gewannen die Berliner vor ihren Fans – darunter ein entscheidendes Duell drei gegen Düren und eben auch das besagte Halbfinale Nummer zwei gegen Unterhaching. Mit der stimmungsvollen Kulisse und dem Druck hat das Heimteam im Verlaufe der Saison umzugehen gelernt.

Der VfB Friedrichshafen um Trainer Vital Heynen kennt sich aber ebenfalls mit beidem aus. Die im Vergleich zum Vorjahr kaum veränderte Mannschaft zeigt sich gefestigter denn je. Insbesondere am Aufschlag haben die Häfler in nahezu identischer Besetzung gegenüber der letztjährigen Finalserie einen gewaltigen Sprung gemacht. Beim ebenso deutlichen wie verdienten 3:0-Heimerfolg setzte man die BR Volleys damit gehörig unter Druck. Ob gegen Boladz, Sossenheimer oder Takvam, die Annahme der Hauptstädter hatte während der gesamten 85 Spielminuten hinweg große Probleme. Auch wenn die Berliner in der Statistik letztlich ein Ass mehr verbuchten, so machte es der VfB dem Gegner deutlich schwerer, aus dem Sideout zu punkten.

„Wir benötigen dringend mehr Stabilität und Kontrolle in unserem Spiel. Das fängt in der Annahme an, zieht sich aber durch alle Elemente, die in Friedrichshafen leider zu fehlerhaft waren“, wünscht sich Niroomand. Wie dies dem Titelverteidiger gelingt, wird am SPORT1 Experten-Mikro auch Robert Kromm gemeinsam mit Hans-Joachim Wolff beurteilen. Für Niroomand ist aber noch eine andere Stellschraube existenziell: „Fans und Team müssen – wie bisher immer in den Playoffs – vom ersten Ballwechsel an eine starke Gemeinschaft bilden.“ Denn nur zusammen kann man den Ausgleich schaffen und sich ein weiteres Heimspiel sichern.

Quelle: Christoph Bernier / BR Volleys

Dämpfer zum Auftakt

Mit einer 0:3-Niederlage (22:25, 23:25, 17:25) sind die BR Volleys in der ZF Arena denkbar schlecht ins Finale um die Deutsche Meisterschaft gestartet. Viel zu selten konnten die Berliner ihre Annahme stabil zusammenhalten und waren so zum Auftakt der Endspiele dem VfB Friedrichshafen klar unterlegen. Am Donnerstag (02. Mai um 18.30 Uhr) müssen die Hauptstädter ihrem Publikum in der Max-Schmeling-Halle definitiv ein ganz anderes Gesicht zeigen, um in dieser Finalserie wieder für Spannung zu sorgen.

Samuel Tuia, Moritz Reichert, Georg Klein, Jeffrey Jendryk, Benjamin Patch, Sergey Grankin und Libero Nicolas Rossard bekamen von Cheftrainer Cedric Enard zunächst das Vertrauen beim Auftakt der Finals 2019.

In dieser Besetzung hatte man sich viel vorgenommen, doch konnte man davon wenig in die Tat umsetzen. Friedrichshafen war in heimischer Arena sofort dominant und schlug vor allem in Person von Boladz brillant auf. Grankin musste lange Wege gehen und im Angriff gab es so kein Durchkommen (2:6, 4:11).  Mit sich stabilisierender Annahme kamen die BR Volleys endlich ins Spiel und sammelten regelmäßig Breakpunkte. Kyle Russell ersetzte dauerhaft Patch und fand nun einige Lücken in der Block-Abwehr des starken VfB (15:19). Aber der Rückstand war nicht mehr aufzuholen und Heimtrainer Vital Heynen hatte nach einer halben Stunde Grund zur Freude (22:25).

In Satz zwei begegnete man sich von Anfang an auf Augenhöhe. Bis zum 10:10 sah der mitgereiste Fanclub „7. Mann“ ein Ass von Russell und eines von Tuia. Das Spiel wog jetzt hin und her und es entwickelten sich lange Ballwechsel mit dem meist besseren Ende für die Berliner (13:10, 17:15). Doch die Häfler wendeten das Blatt, weil sich beim Titelverteidiger erneut Unsicherheiten einschlichen (18:20). Adam White ersetzte Reichert. Collin blockte entscheidend (23:21) und dann kam einmal mehr in den Playoffs Kapitän Sebastian Kühner und servierte aus der Kalten heraus das Ass (23:23). Boladz gab mit breiter Brust die Antwort und entschied auch Durchgang zwei mit einem Aufschlag perfekt ins Eck (23:25).

Nun war der VfB komplett oben auf. Beim Stand von 1:5 mussten die BR Volleys bereits drei direkte Blockpunkte gegen sich hinnehmen. Enard versuchte alles, nahm die frühe Auszeit und wechselte Nicolas Le Goff ein. Ob Tuia in der Annahme oder Russell im Angriff, das Berliner Spiel war nun viel zu fehlerhaft (3:10). Linus Weber durfte daher für Russell weitermachen und Kühner durfte zuspielen. Friedrichshafen ließ die Hauptstädter aber nicht mehr zurückkommen (7:14, 11:20). Bezeichnenderweise kamen die Männer in Orange selbst ohne Block nicht durch und Sossenheimer beendete das Spiel mit einem erstklassigen Winkelschlag (25:17).

Topscorer und MVP Boladz (18 Punkte) bekam man letztlich zu keinem Zeitpunkt in den Griff. Bester Berliner Punktesammler war Samuel Tuia (11). „Wir waren in keinem Element annährend am Optimum. Die Annahme war sicher ein Punkt, aber wir haben auch unsere Eigenfehler nicht in den Griff bekommen“, legte Spielführer Sebastian Kühner den Finger in die Wunde. „Zwei Sätze haben wir nicht gut gespielt und es im dritten Satz komplett aus der Hand gegeben. Aber: Niederlagen gehören dazu und wir müssen diese jetzt aufarbeiten.“ Der 32-Jährige weiß, was bis zu Spiel zwei am Donnerstag zu tun ist: „Wir schlafen eine Nacht über das Spiel, gehen in die Analyse und zeigen dann ein anderes Gesicht. Zuletzt waren wir sehr heimstark. Mit unseren Fans können wir den Rhythmus wiederfinden!“ Dazu benötigen die BR Volleys jede Unterstützung.

Quelle: Christof Bernier / BR Volleys

Finale beginnt in Friedrichshafen

Das 121. Bundesliga-Duell zwischen den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen wird der Auftakt in die mit Spannung erwarteten Playoff-Finals 2019. Zum siebten Mal in Folge machen die Dauerrivalen den Meistertitel unter sich aus und im Berliner Lager hofft man zu Spiel eins (27. Apr um 17.30 Uhr live auf SPORT1) auf einen ähnlich erfolgreichen Auftakt wie im Vorjahr, als man mit 3:1 in der ZF Arena vorlegen konnte.

Titelgewinne betrifft. Von den letzten sechs Meisterschaftsentscheidungen fielen fünf am Bodensee und vier davon zugunsten der Hauptstädter. Auch in der Saison 2018/19 benötigt Berlins Volleyballteam Nr. 1 mindestens einen Erfolg in der Ferne, um seinen Traum von #ourMISS10N realisieren zu können. „Ich glaube, wir haben einen guten Mix aus Spielern, die solche Situation kennen, und denen, die unbedarft und entsprechend hungrig in diese Endspiele gehen“, sagt BR Volleys Trainer Cedric Enard und ergänzt: „Unsere “Neuen“ sind doch genau für diese Matches und diese Erfahrung nach Berlin gekommen. Jetzt gilt es, die Ambitionen mit Taten zu untermauern.“

Dabei würde eine Auftaktsieg beim VfB, der sich im Hauptrunden-Schlussspurt und den bisherigen Playoffs extrem stabil und selbstsicher präsentierte, immens helfen. Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass die letzten vier Begegnungen – vom Supercup auf neutralen Boden einmal abgesehen – jeweils an die Gastmannschaft gingen. Im Finale der Vorsaison machten die Häfler eine Meisterfeier der Berliner in ihrem Volleyballtempel zunichte, ehe sich die BR Volleys am Bodensee im alles entscheidenden Spiel fünf revanchierten. Und auch in der Normalrunde der aktuellen Saison gab es zwei Auswärtssiege (Berlin 3:2 und Friedrichshafen 3:0) für die Fans zu bestaunen.

Cedric Enard erwartet eine vom ersten Punkt an intensive „best of five“-Serie: „Friedrichshafen ist stark und versteht es, den Gegner zu Eigenfehlern zu zwingen, ohne dabei selbst viele zu machen. Es wird ganz sicher ein großer Kampf und ich hoffe, dass wir dafür die Energie aus den Runden zuvor mitnehmen.“ Dort hatten die BR Volleys, anders als die Häfler, deutlich mehr Mühe mit ihren Kontrahenten, zeigten aber gegen Düren und Unterhaching am Ende die nötige Willens- und Spielstärke. Im Rhythmus sollte der Titelverteidiger also sein.

Im nun bevorstehenden „Duell der Giganten“ dürften viele Augen auch auf das „Duell der Trainer“ gerichtet sein. Vital Heynen ist amtierender Weltmeister, doch der Gewinn einer Deutschen Meisterschaft blieb ihm zuletzt gleich zweimal knapp verwehrt. Nun unternimmt der Belgier mit dem VfB den vorerst letzten Anlauf, bevor er sich zukünftig mit der polnischen Nationalmannschaft voll und ganz auf das große Ziel „Olympische Spiele“ konzentriert. Auf dem Weg dorthin wird Heynen auch auf den französischen BR Volleys Coach Enard treffen. In Gruppe D der Olympia-Qualifikation sieht man sich wieder und nur eine der beiden Topnationen bekommt ein Ticket für Tokio 2020.

Enard will ebenfalls gern mit einem Titel zur Nationalmannschaft abreisen, wie es ihm schon im letzten Jahr mit Tours VB gelungen ist. Für seinen Gegenüber ist der 43-Jährige voll des Lobes: „Vital hat auf allen seinen Trainerstationen bisher einen außergewöhnlichen Job gemacht. Er analysiert das Spiel ganz genau und stellt seine Mannschaften immer bestens auf den Gegner ein. Er wird garantiert hart um seine letzte Chance auf die Meisterschaft mit dem VfB Friedrichshafen kämpfen. Aber wir wollen uns diesem Duell stellen“, spricht Enard sich, seinem Team und dem gesamten Hauptstadtclub aus der Seele.

Beim ersten Finalmatch bieten die BR Volleys ihren zahlreichen Fans ein Public Viewing im Saal Döblin des Park Inn Alexanderplatz an. Der kostenlose Einlass beim Hotelpartner beginnt am Samstag um 17.00 Uhr. Wem der Weg nach Berlin-Mitte zu weit ist, der kann das Auftaktspiel mit Gleichgesinnten auch im Billard International in der Knesebeckstraße 38-49 verfolgen. SPORT1 zeigt die Partie nach Beendigung des ersten Frauenfinals zwischen Stuttgart und Schwerin (Anpfiff um 16.10 Uhr) live im TV. Bis dahin wird das Duell im Live-Stream bei SPORT1 zu sehen sein.

Quelle: Christof Bernier/BRVolleys