Ewelina Jackowska verstärkt das ALBA-Frauenteam

Die ALBA-Frauen erhalten Verstärkung auf den Flügelpositionen: Die polnische Profibasketballerin Ewelina Jackowska wechselt von Polens Erstligist CCC Polkowice zu ALBA BERLIN, wo sie einen Vertrag bis Saisonende erhalten hat.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Da uns Alexandra Kujat verlässt und Leyla Öztürk verletzt ist, haben wir Verstärkung im Frauenteam gebraucht. Ich bin sehr froh, dass wir mit Ewelina eine passende Spielerin gefunden haben. Sie hat in der ersten und zweiten Liga Polens schon viele Erfahrungen gesammelt, ist aber gleichzeitig noch jung genug, um sich entsprechend der ALBA-Philosophie bei uns weiterzuentwickeln und zu verbessern. Ewelina kann sowohl mit dem Rücken als auch mit dem Gesicht zum Korb agieren und wird uns in der Defense mit ihrer Größe und Beweglichkeit Stabilität geben.“

Ewelina Jackowska ist 26 Jahre alt und 1,87 Meter groß, wurde in Danzig geboren und spielt als Forward oder Power Forward. Sie war für die polnischen U16-, U18- und U20-Nationalmannschaften aktiv und debütierte bereits mit 16 Jahren in der zweiten polnischen Liga. Die Flügelspielerin kommt nun mit der Erfahrung von vier Erstliga- (in Ostrow, Danzig und Polkowice) und sieben Zweitligasaisons (in Lomianki, Danzig und Sokolow Podlaski) zu ALBA. Sie ist am Donnerstagabend in Berlin eingetroffen und hat am Freitag ihren medizinischen Check im Unfallkrankenhaus Berlin sowie ihr erstes Training mit der neuen Mannschaft absolviert. Jackowska könnte schon am Samstagabend beim Auswärtsspiel der ALBA-Frauen bei den ChemCats Chemnitz erstmalig zum Einsatz kommen. Nach Erika Livemore ist sie die zweite ausländische Profispielern im ALBA-Zweitligateam.

ALBA-Spielerin Alexandra Kujat hat das Team von Coach Cristo Cabrera aus beruflichen Gründen verlassen. Ihr Ausstieg wurde bereits vor Saisonbeginn abgesprochen und eingeplant. ALBA BERLIN bedankt sich für ihren Einsatz und ihre Leistungen im Team und wünscht alles Gute bei den bevorstehenden Aufgaben.

Quelle: ALBA Berlin Pressestelle

Gemeinsamer Heimspieltag von ALBA Frauen und -Männern

Das Frauenteam und die Männermannschaft von ALBA BERLIN bestreiten einen gemeinsamen Heimspieltag in der Mercedes-Benz Arena. Am Samstag, dem 23. November treffen dort zuerst die ALBA-Frauen um 15 Uhr auf Opladen (Einlass ab 14 Uhr) und im Anschluss um 18 Uhr das Männerteam auf die EWE Baskets. Ein Ticket für das Oldenburgspiel ist ohne Aufpreis gleichzeitig für das Frauenspiel gültig.

Frauen-Cheftrainer Cristo Cabrera: „Meine Mannschaft freut sich riesig darauf, ein offizielles Spiel in einer Arena wie der Mercedes-Benz Arena austragen zu können. An dieses Spiel werden sich alle Beteiligten noch lange erinnern. Dieses Event ist eine große Gelegenheit, um mehr Aufmerksamkeit und Begeisterung für den Frauenbasketball zu erzeugen.“

Beide Spiele werden als ein zusammenhängendes Event behandelt. Der Eintritt für das Zweitliga-Punktspiel der ALBA-Frauen ist ohne Aufpreis im regulären Ticket für das Herren-Bundesligaspiel gegen die EWE Baskets enthalten. Dies gilt auch für Dauerkarten und alle bereits verkauften Karten für das Oldenburg-Spiel. Bei der Partie der Frauen besteht freie Platzwahl in Teilen des Unterrangs und für das Frauenspiel erfolgt der Einlass nur über den Haupteingang (auch für Inhaber von Premium- und VIP-Karten).

ALBA BERLIN verfügt über die größte Mädchen- und Frauenbasketballabteilung aller deutschen Klubs. Knapp 400 Mädchen und Frauen spielen inzwischen für ALBA im Spielbetrieb, hinzu kommen mehrere Tausend Mädchen, die im breit angelegten Schul- und Kitaprogramm regelmäßig mit und bei ALBA trainieren. In den kommenden Jahren soll die erste Frauenmannschaft des Klubs, die derzeit in der 2. Damen Basketball Bundesliga spielt, nicht nur in die erste Liga aufsteigen, sondern dort auch zu einem Titelanwärter werden.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda scoutet jetzt nicht mehr nur Spieler, sondern auch Spielerinnen, und überträgt das erfolgreiche Konzept aus dem Männerprofiteam in den Frauenbereich. Junge Talente sollen weiterentwickelt werden und gleichzeitig zum sportlichen Erfolg beitragen. Mit Erika Livermore wurde erstmals in der ALBA-Geschichte eine ausländische Profispielerin verpflichtet und das junge Team wurde mit Erstliga-erfahrenen Spielerinnen wie Ireti Amojo oder Lena Gohlisch verstärkt. Außerdem wurde in die Infrastruktur investiert. Es gibt Wohngemeinschaften für Spielerinnen, eine noch bessere physische und psychologische Betreuung der Athletinnen durch eine eigene Athletiktrainerin, einen eigenen Physiotherapeuten und eine Sportpsychologin. Darüber hinaus sind die Spielerinnen der DBBL-Mannschaft und der WNBL (weibliche U18-Bundesliga) nun auch Teil des von ALBAs Individualtrainer Carlos Frade angeführten, klubeigenen Spielerentwicklungsprogramm. 

Quelle: ALBA Berlin