Olympiasieg der Reinickendorferin Mariama Jamanka im Zweierbob

Bezirksbürgermeister Frank Balzer. Foto: Christian Zschiedrich

Mit großem Jubel wurde heute im Reinickendorfer Bezirksamt die Nachricht vom überraschenden Olympiasieg der 27-jährigen Reinickendorferin Mariama Jamanka im Zweierbob der Damen aufgenommen. Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Sportstadtrat Tobias Dollase gratulieren:

„Dass eine junge Frau aus Reinickendorf im Eiskanal von Pyeongchang den Zweierbob zum Olympiasieg steuert, macht uns stolz und glücklich. Im Namen der Reinickerdorferinnen und Reinickendorfer sowie der großen hiesigen Sportgemeinde gratulieren wir von Herzen zu diesem überragenden Erfolg.“

Marima Jamanka, Tochter einer Deutschen und einer Gambiers, hat in Reinickendorf auf dem Friedrich-Engels-Gymnasium ihr Abitur gemacht und fühlt sich weiterhin eng mit dem Bezirk verbunden, wo sie ihre sportliche Ausbildung bei der LG Nord Berlin erfahren hat. Ballett, Reiten, Cheerleading hatte sie ausprobiert, bevor sie sich als Diskus- und Hammerwerferin versuchte. Mit Ihrer Athletik wurde sie interessant für die Verantwortlichen des Bobsports im thüringischen Oberhof. Obwohl sie Berlin vermisst, verließ sie für ihren Traum, Bobpilotin zu werden, das heimatliche Reinickendorf und wurde nun mit Olympiagold belohnt.

„Vielleicht gelingt es, sie in diesem Jahr dann zur Meisterehrung in Reinickendorf zu bekommen“, hofft Sportstadtrat Tobias Dollase.

Bezirksamt Reinickendorf von Berlin

Wenn der Schiedsrichter den Ausgang eines Spiels bestimmt

In der Berlin-Liga geht’s ganz schön zur Sache. Die Füchse stehen auf Platz 15, nur des besseren Torverhältnisses wegen über dem Strich. Im Berlin-Pokal erreichten sie das Viertelfinale und besiegten Oberligist CFC Hertha 06 mit 3:1. Ihr Heimspiel im Fuchsbau aber verloren sie 0:1 gegen BFC Preussen. Eintracht Mahlsdorf lässt dagegen nach zwei Siegen aufhorchen: Im Berlin-Pokal schmissen sie sensationell Regionalligist VSG Altglienicke   5:1 n.V. aus dem Rennen und in der Berlin-Liga packten sie noch eine Schippe drauf, mit 7:2 wurde der Tabellenzehnte TuS Makkabi vom Platz gefegt. Mit 41 Punkten ist Eintracht Mahlsdorf Tabellenzweiter.

An der Spitze macht ein alter Traditionsverein, aktuell mit 48 Punkten, Furore. Blau-Weiß 90! Zum Rückrundenbeginn gaben sie sich keine Blöße und knüpften an die Leistungen aus der Hinrunde an. Beim 1. FC Schöneberg gewannen die Gebhardt-Schützlinge mit 4:0. Am kommenden Sonntag (25.02) muss Blau-Weiß 90 noch mal auswärts, bei Makkabi, ran. Die Tabellenführung wollen sie in dieser Saison souverän verteidigen. Mahlsdorf empfängt die Spandauer Kickers. Das Sandhowe-Team Berliner SC ist Dritter, aber nur, weil sie überraschend Federn beim 1:1 gegen BSV Al-Dersimspor ließen.

Ein Trost, im Berlin-Pokal wurde gegen Landesligist 1. FC Novi Pazar 2:1 gewonnen und der Einzug in das Viertelfinale geschafft. Tabellenvierter ist mit 38 Punkten SD Croatia. Der Nordberliner SC wurde am Elchdamm 1:0 bezwungen.  Schlechtester Akteur auf dem Platz soll der Schiedsrichter gewesen sein. Unverständnis beim Verlierer, wie so ein Mann in der Berlin-Liga pfeifen darf. Für die abstiegsbedrohten Nordberliner ging es in dieser Partie um einiges. In der 34. Minute verloren sie Cakir mit Gelb-Rot. Bei einem Foul an Cakir entschied der Schiedsrichter andersrum. Weil Cakir daraufhin frustriert den Ball Richtung Gästetor spielte, bekam er die Ampelkarte. Selbst Croatia-Trainer Marco Wilke räumte ein: „Da muss man kein Gelb geben“. Als Mario Kreisel, der Coach des Nordberliner SC, kopfschüttelnd über die Leistung des Schiedsrichters vor dem Vereinsheim Platz genommen hatte, muss beim Kabinengang Tim Gross in der Erregung etwas gesagt haben, was dem Schiedsrichter Aleksander Asante nicht passte. Er zeigte, wer hier das Sagen hat – die Rote Karte nach Spielschluss. Damit ist der Abstieg in dieser Saison so gut wie vollzogen. Am Sonntag müssen die Nordberliner bei Stern 1900 ran.

Pokalauslosung Viertelfinale auf einen Blick:

Berliner SC – Füchse Berlin Reinickendorf
Tennis Borussia / Stern 1900 – SV Tasmania
BFC Dynamo – Lichtenberg 47
FC Internationale – BSV Eintracht Mahlsdorf

Spieltermin der Viertelfinals ist der 7. März 2018

Christian Zschiedrich

Drittes Heimspiel binnen einer Woche

Fünf Hauptrunden-Spiele haben die Berlin Recycling Volleys bis zum Playoff-Start Ende März noch vor der Brust, drei davon in der heimischen Max-Schmeling-Halle. Um Tabellenplatz zwei gegenüber den Uniteds aus Frankfurt zu verteidigen, sollten diese Auftritte im Volleyballtempel möglichst erfolgreich gestaltetet werden. Schon am Mittwoch (21. Feb um 19.30 Uhr) will die Mannschaft von Trainer Stelian Moculescu gegen die Bergischen Volleys einen solchen Heimsieg für sich verbuchen. Zwei Partien hat das BR Volleys Team bisher unter der Führung von Stelian Moculescu absolviert und wusste dabei durchaus zu überzeugen. Gegen den Klub-Weltmeister aus Kazan reichte es in der Champions League zwar nur zu einem Achtungserfolg (1:3), doch drei Tage später sollte in der Volleyball Bundesliga gegen die United Volleys Rhein-Main auch punktetechnisch der verdiente Lohn folgen (3:1). Moculescus Zwischenfazit vor dem dritten Heimauftritt innerhalb einer Woche fällt entsprechend positiv aus „Man merkt, dass unsere Mannschaft langsam wieder Vertrauen in die eigene Stärke aufbaut. Jetzt wollen wir so, wie wir das Match am Samstag zu Ende gebracht haben, auch am Mittwoch wieder anfangen.“

Gegen die bisher punkt- und sieglosen Bergischen Volleys wird das vor allem eine Frage der Einstellung sein. Zum Jahresauftakt tat man sich gegen den Tabellenletzten auswärts enorm schwer, siegte nur mit viel Mühe 3:1 (20:25, 25:17, 25:22, 25:16). Dabei bewies die Mannschaft von Trainer Johann Isacsson insbesondere in der Blockarbeit ihre Bundesligatauglichkeit (13 direkte Punkte). Die großen Mankos der Klingenstädter sind hingegen Aufschlag und Annahme. Bei diesen Elementen ziert man in der VBL-Statistik das Tabellenende. Das wusste im Hinspiel unter anderem Egor Bogachev mit vier Assen zu nutzen. Nun hoffen die BR Volleys Fans sicher auch am Mittwoch auf einen Auftritt des Youngsters im Berliner Volleyballtempel. Moculescu zeigte sich schon in den ersten beiden Spielen äußerst wechselfreudig und lag damit mehrfach goldrichtig. Zuletzt brillierten Aleksandar Okolic und Adam White von der Bank kommend gegen Frankfurt. Gut möglich, dass jetzt Nachwuchsbotschafter Bogachev zum Zuge kommt und dank des „Ass-Counters“ von Titelsponsor Berlin Recycling höchstpersönlich den Nachwuchs mit seinem krachenden Service unterstützt.

Wichtigstes Ziel des BR Volleys Teams sind aber natürlich die drei Punkte, um den zweiten Tabellenplatz zu untermauern. Parallel spielen die United Volleys beim Tabellenführer VfB Friedrichshafen vor. Berlins Libero Luke Perry formuliert deshalb unmissverständlich: „Das Ziel ist ganz klar, unseren Platz bis zum Playoff-Start zu verteidigen. Mit Blick auf die entscheidende Saisonphase wollen wir jetzt unsere Form aufbauen, um voll auf der Höhe zu sein, wenn es auf die Zielgerade dieses Spieljahres geht.“

Quelle:BR Volleys/Christof Bernier

DHB-Präsidium spricht Bundestrainer Prokop das Vertrauen aus

Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat Bundestrainer Christian Prokop das Vertrauen ausgesprochen. Damit führt der 39-Jährige die Männer-Nationalmannschaft in die Heim-WM 2019. Dies entschied das Präsidium bei seiner außerordentlichen Sitzung am heutigen Montag in Hannover. Kern zahlreicher Gespräche im Zuge der intensiven Analyse der im Januar mit Platz neun enttäuschend beendeten EHF EURO 2018 war der gemeinsame Wille, einen neuen Weg mit Bundestrainer Christian Prokop und der deutschen Nationalmannschaft einzuschlagen.

„Es war sehr gut, dass wir uns die Zeit für die intensive Analyse genommen haben. Ab sofort richten wir unseren Blick nach vorn, um gemeinsam eine erfolgreiche Heim-WM 2019 zu bestreiten”, sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann. Prokop, dessen Vertrag im vergangenen Jahr mit einer Laufzeit von fünf Jahren bis zum 30. Juni 2022 geschlossen wurde, bereitet die deutsche Nationalmannschaft nun auf die gemeinsam mit Dänemark auszurichtende Heim-Weltmeisterschaft 2019 vor. Nächste Maßnahme ist Anfang April ein Lehrgang mit Länderspielen gegen Serbien in Leipzig (4. April, 19 Uhr) und Dortmund (7. April, 14.30 Uhr).

Quelle: Deutscher Handballbund

TeBe sitzt Optik Rathenow in der NOFV-Oberliga Nord im Nacken

Der Berliner Fußball ist zu Beginn des Jahres 2018 auch in den unteren Klassen interessant und sehenswert. Tennis Borussia gewann am 20. Spieltag das Lokalderby Zweiter gegen Dritter vor 486 Zuschauer mit 2:0 über Lichtenberg 47 und rangiert nun mit 42 Punkten auf Rang 2. Erster ist nach wie vor Optik Rathenow mit 3 Punkten Vorsprung und zwei Spielen weniger. Die Borussen können am kommenden Freitag (23.02) ab 19.30 Uhr, im Mommsenstadion, im Spiel Erster gegen Zweiter an Boden gut machen. Bei einem Punktgewinn von Optik Rathenow gerät die Aufholjagd der Lilaweißen ins Stocken.

Der FC Hertha 03 ist wieder auf dem Vormarsch, gewann 2:0 gegen Brandenburg Süd, muss am Samstag (24.02.)  ab 13 Uhr in die Howege Arena „Hans Zoschke“ zur Begegnung gegen Lichtenberg 47.

Aufsteiger SC Staaken verlor sein Heimspiel gegen Anker Wismar 1:3,  ist aber völlig ungefährdet auf Platz 7 der Tabelle.

CFC Hertha 06 kam im Heimspiel vor 60 Zuschauern gegen SV Altlüdersdorf über ein 0:0 nicht hinaus und entließ daraufhin Trainer Munier Raychoni.  Mit nur 15 Punkten könnte es für die Charlottenburger  eng werden. Am Sonntag geht es zu Brandenburg Süd.

Christian Zschiedrich

Der Berliner Fußball zu Beginn des Jahres 2018

Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

Hertha BSC und der 1.FC Union stecken im Mittelmaß. Die Ziele der Unioner, aktuell Tabellenzehnter, waren höher gesteckt. Der Trainerwechsel hat sich bisher nicht bezahlt gemacht. Die Europacup-Träume der Hertha, jetzt Tabellenelfter, zerplatzten nach dem 0:2 gegen Mainz 05. Pal Dardai nannte es das schlechteste Heimspiel seitdem er Trainer der Profis ist. Die Fußball-Woche titelte: „Fußball zum Davonlaufen“. In Liga Drei spielt keine Berliner Mannschaft. In der Regionalliga fielen sechs Spiele am 22. Spieltag aus. Zwei Berliner Lokalderbys fanden statt. Torlos trennten sich vor 284 Zuschauer der Berliner AK und die VSG Altglienicke. Der BAK nutzte viele Torchancen nicht und Brunnemann verschoss für die VSG einen Elfmeter. Besser machte es Herthas Zweite im Derby gegen eine verjüngte Viktoria 89. Durch Tore von Kauter (3.), Covic (66.), Pronichev (85.) und dem Viktoria Treffer von Ergirdi (28.) siegte Hertha II 3:1. Die Covic-Schützlinge landeten vorerst auf Tabellenrang 4. Außerdem spielten die Randberliner von Union Fürstenwalde gegen Chemie Leipzig 1:2.

Am kommenden Sonntag (25.02) steht das nächste Derby im Jahnstadion zwischen Altglienicke und Hertha II an. Altglienicke benötigt im Kampf gegen den Abstieg dringend Punkte. BAK muss am Sonntag (25.02) nach Neugersdorf und bereits am Freitag (23.02), ab 17 Uhr, spielt der BFC Dynamo bei der TSG in Neustrelitz (Parkstadion). Interessant dürfte die Partie am Sonntag (25.02),ab 13.30 Uhr, im Stadion Lichterfelde sein. Viktoria 89 empfängt Lok Leipzig.

Der 1.FC Union bestreitet am 24. Spieltag in der Alten Försterei sein Heimspiel gegen den Tabellenvierten SV Sandhausen. und Hertha BSC trifft am selben Tag auf Tabellenführer Bayern München in der bayerischen Landeshauptstadt.

Christian Zschiedrich

Alba verliert Pokalfinale gegen München

In einer lange ausgeglichenen Partie verliert Alba Berlin das Pokalfinale gegen Bayern mit 75:80.  Um einen 10-Punkte-Vorsprung zu verteidigen, fehlten den Berlinern letztlich die Nerven. Apropos 10  – auf so viele Pokaltitel hätte man es mit einem Sieg gegen Bayern München in der Vereinsgeschichte bringen können. 10 Punkte Vorsprung und das im letzten Viertel, nach der 59:54-Führung vor dem letzten Abschnitt landete Siva einen Dreier, Butterfield traf ebenfalls, so war es verdammt bitter, das es nicht reichte. Was wie die Vorentscheidung aussah, brachte Alba ins Wanken. Die Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses war nicht mehr entschlossen genug. Stattdessen trumpften die Bayern auf. Wie im Rausch holten sie den Rückstand auf und machten mit den entscheidenden Punkten am Ende den 80:75-Sieg klar. Den Bayern sei zugestanden, sie waren in der Schlussphase abgezockter. Sie feiern den ersten Erfolg seit 50 Jahren. „Das ist unheimlich bitter“, sagte auch Joshiko Saibou. „Wir haben am Ende die falschen Entscheidungen getroffen“.

Christian Zschiedrich

10. MBS Basketball Schulcup startet in Oranienburg – mehr als 100 Teams erwartet

Am Dienstag (20. Februar) startet mit dem ersten von sieben Vorrundenturnieren der MBS Basketball Schulcup in Oranienburg. In der MBS Arena in der Oberhavel-Kreisstadt fällt somit der Startschuss für die Turnierserie im Gemeinschaftsprojekt MBS & ALBA – GANZ GROSSER SPORT IN BRANDENBURG, die im Juni mit dem Finalturnier in der Berliner Max-Schmeling-Halle ihren Höhepunkt findet. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) und ALBA BERLIN engagieren sich bereits im zehnten Jahr in diesem Basketball-Projekt. Insgesamt werden mehr als 100 Teams in der Vorrunde erwartet. Erstmals spielen in dieser Saison Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2009 und jünger als „Youngsters“-Mannschaften bereits in der Vorrunde des MBS Basketball Schulcups. ALBA-Vizepräsident Henning Harnisch: „Nach der erfolgreichen Einführung der Youngsters-Wertung zum Finalturnier im letzten Jahr ist die Resonanz auf die jüngste Altersklasse im Schulcup bereits in der Vorrunde groß. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich Mirko Petrick als sportlicher Leiter an Schulen für den Aufbau von Ballspielgruppen für die Klassen 1-3 stark gemacht. Als Zuständiger für die Trainerausbildung bei ALBA BERLIN und dem Berliner Basketball Verband wird er in Zukunft noch enger mit den Lehrern und Trainern unserer Partnervereine in Brandenburg zusammenarbeiten und so eine engere Vernetzung von Schulen und den Vereinen vor Ort vorantreiben.“

Andreas Schulz, Vorstandsvorsitzender der MBS: „Rund 10 Jahre nach Start dieses Basketball-Schulprojektes können wir nun mit Stolz von einem nachhaltig erfolgreichen Projekt sprechen: In den letzten Jahren nutzen dauerhaft über 50 brandenburgische Partnerschulen dieses Angebot. Gemeinsam mit den ALBA-Trainern haben wir es ermöglicht, feste Basketballstrukturen hier für die Region aufzubauen und dem Nachwuchs eine spannende Erweiterung ihrer Sport- und Freizeitaktivitäten zu bieten.

Beim ersten Vorrundenturnier am Dienstag gehen 14 Mannschaften aus sechs Schulen des Landkreises Oberhavel in der WK IV (Jahrgang 2005 und jünger), WK V (Jahrgang 2007 und jünger) und der Youngsters-Spielklasse (Jahrgang 2009 und jünger) an den Start. Eine Woche später geht es mit dem Vorrundenturnier in der Paul-Dinter-Halle in Königs Wusterhausen weiter. Neu ist in dieser Saison die Youngster-Spielklasse, die auch erstmals in der Vorrunde zum Zug kommt. Ihre Premiere feierte die Altersklasse beim letztjährigen Finalturnier. Mittlerweile bieten viele der über 50 ALBA-Partnerschulen in Brandenburg auch Ballspielgruppen für die Klassen 1-3 an. Die Jüngsten der etwa 1.000 Kinder und Jugendlichen, die durch das Projekt „MBS & ALBA – GANZ GROSSER SPORT IN BRANDENBURG“ mindestens einmal in der Woche Basketball spielen, können nun in der Vorrunde ihre ersten Spielerfahrungen sammeln.

Die Termine des 10. MBS Basketball Schulcups
Vorrunde 1: 20. Februar 2018 MBS Arena Oranienburg (09.00-15.00 Uhr)
Vorrunde 2: 27. Februar 2018 Paul-Dinter-Halle Königs Wusterhausen (09.00-15.00 Uhr)
Vorrunde 3: 01. März 2018 Grundschule „Heinrich Zille“ Stahnsdorf (09.00-15.00 Uhr)
Vorrunde 4: 08. März 2018 Grundschule im Bornstedter Feld Potsdam (09.00-15.00 Uhr)
Vorrunde 5: 13. März 2018 Marie-Curie-Gymnasium Ludwigsfelde (9.30-15.30 Uhr)
Vorrunde 6: 14. März 2018 Havellandhalle Rathenow (09.30-15.00 Uhr)
Vorrunde 7: 12. April 2018 Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen (9.30-15.00 Uhr)
Finalturnier: 23. Juni 2018 Max-Schmeling-Halle Berlin (9.00-19.00 Uhr)

Quelle: ALBA Berlin

Hertha einfach nur blamabel und enttäuschend

Kommentar von Chefredakteur Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

Da hatte ich mal wieder den richtigen Riecher, eine Einladung zum Spiel nicht anzunehmen. Garantiert haben viele Berliner Fans nach dem Sieg in Leverkusen angenommen, Hertha wisse jetzt wie’s geht und wird gegen die abstiegsbedrohten Mainzer, die in 16 Spielen keinen Auswärtssieg landen konnten, eine überzeugende Partie bieten. Denkste, lähmendes Entsetzen ließ die 30.000 Zuschauer am 23. Spieltag zusehends verstummen. Mainz erspielte und  erkämpfte wesentlich mehr Torchancen und hätte sogar höher gewinnen können. Das führe man sich vor Augen: Im Heimspiel offenbarte Hertha Defensivschwächen und nach vorn lief erschreckend noch wenig bis gar nichts zusammen. Von schwach zu sprechen, nein schlimmer, dafür fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden. Eine unterirdische Darbietung, nach einem guten Spiel so eine Nichtleistung. Pal Dardai fand die richtigen Worte, es war das schlechteste Heimspiel seit ich hier Trainer bin. Das war nicht in Ordnung.

Hertha: Wo ist die Konstanz? Ihr könnt es doch. So aber werdet ihr keinen Zuschauer ins Stadion locken, der  attraktiven Fußball sehen möchte, geschweige denn, einen größeren Anhang in Berlin finden.

Nach der 0:1 Ausgangssituation bei Halbzeit bestand die Hoffnung, dass nach dem Wechsel zur Attacke geblasen wird, doch wem gehörten die nächsten Torchancen ? – den Gästen. Von wegen mehr Elan, mehr Angriffswirbel bei den Platzherren, es war einfach stupide, stümperhaft, einfallslos, ungefährlich. Robin Quaison erzielte die Tore (1:0, 40.; 2:0 65), Mainz holt drei wertvolle Punkte und Hertha ? Jetzt warten zwei Auswärtsspiele in Folge, erst die Bayern und dann Schalke 04.

Christian Zschiedrich

Füchse bei Lugi Lund in Schweden ohne Wiede

Die Füchse Berlin treten am Donnerstag zu ihrem zweiten Spiel in der Gruppenphase des EHF-Pokals an. Gastgeber ist Lugi HF aus der Kleinstadt Lund, der heimlichen Handball-Hauptstadt Schwedens. Verzichten muss Trainer Velimir Petkovic dann allerdings auf Fabian Wiede, der aufgrund seiner geprellten Schulter noch etwas Pause und Schonung benötigt. Das Auftreten der Füchse bei den Eulen Ludwigshafen stimmt Petkovic allerdings optimistisch. „Normalerweise sind die Spiele dort nicht ausverkauft“, weiß Füchse-Spieler Mattias Zachrisson, „das ist vielleicht für uns für Vorteil, weil dann die Halle nicht so viel Druck auf die Schiedsrichter und uns machen kann.“ Der Schwede darf auf seinen Empfang gespannt sein, ist er doch zum ersten Mal seit dem Gewinn der Silbermedaille bei der EURO 2018 in seinem Heimatland.

Sportlicher Druck lastet dagegen auf beiden Mannschaften. Wie die Füchse so verlor auch Lugi HF das erste Spiel der Gruppenphase, die Schweden hatten vergangenen Samstag beim 32:34 bei Helvetia Anataisuna das Nachsehen. „Die Mannschaft spielt einen schnellen, temporeichen Handball der skandinavischen Schule“, erklärt Zachrisson, „eigentlich sind alle Spieler aus Schweden.“ Zwar ist Nemanja Milosevic als Serbe der einzige Ausländer im Team, aber „eigentlich auch gefühlt ein Schwede“, lacht Zachrisson, schließlich ist Milosevic seit über zehn Jahren in Lund. Die Füchse konnten sich unterdessen nicht optimal auf das Spiel vorbereiten, müssen sie doch weiterhin auf Fabian Wiede verzichten. „Ich habe ihn eigentlich am Montag im Training erwartet, das war zu optimistisch“, berichtet Petkovic, „er wird in Schweden nicht dabei sein und uns nicht helfen können.“ Dennoch ist Petkovic frohen Mutes für das anschließende Ligaspiel gegen Leipzig wieder auf Wiede zurückgreifen zu können. „Es bleibt uns Marko Kopljar auf dieser Position und auch Mattias Zachrisson“, kündigt der Füchse-Trainer an auf die Variabilität des schwedischen Linkshänders zu setzen, die der euch bei der EURO unter Beweis stellte, „wir haben ihn auch in Ludwigshafen in den letzten 20 Minuten auf halb spielen lassen.“

Nach der Niederlage gegen Saint-Raphael stimmt der deutliche Sieg letzten Samstag in Ludwigshafen den Trainer wieder optimistischer. „Wenn wir so spielen wie in Ludwigshafen, dann bin ich zufrieden“, ordnet Petkovic ein und fordert: „Wir wollen auch in Schweden gewinnen, egal wie.“ Dass der Umbau des kompletten Rückraums und der Spielsysteme Zeit brauche ist für alle Beteiligten nicht neu, durch den vorübergehenden Ausfall von Wiede werde das nicht einfacher. „Was am besten hilft sind Siege“, kennt Petkovic aber auch das Erfolgsrezept, in Schweden soll es weitergehen.

Quelle: Füchse Berlin