Hertha BSC bindet Per Skjelbred

© Foto: herthabsc/citypress

Hertha BSC kann auch in Zukunft auf die Dienste von Per Skjelbred bauen. Michael Preetz und der Mittelfeldspieler einigten sich darauf, das Arbeitspapier des 31-Jährigen über den Sommer hinaus auszudehnen. „Per ist ein absolutes Vorbild an Professionalität, Ehrgeiz und Fleiß. Er spielt inzwischen seit über fünf Jahren für Hertha BSC und hat sich seitdem immer in den Dienst der Mannschaft gestellt. Er ist auf und neben dem Platz ein wichtiger Baustein, deswegen sind wir froh, dass er uns noch länger erhalten bleibt“, kommentierte Michael Preetz die Unterschrift von Herthas Nummer 3 am Dienstag (22.01.19). „Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich gerne bei Hertha und in Berlin bleiben möchte. Meine Familie und ich fühlen uns hier nach alle den Jahren einfach wohl. Ich freue mich, dass ich weiter auf hohem Niveau in der Bundesliga spielen kann. Wir haben eine junge, talentierte Mannschaft, mit der ich noch einiges erreichen möchte“, sagte der ehemalige Kapitän der norwegischen Nationalmannschaft. „Per hat ein großes Fußballherz. Jeder Spieler kann von ihm etwas lernen. In meiner Amtszeit gehört er zu den Akteuren, die die meiste Einsatzzeit bekommen haben“, zeigte sich auch Trainer Pál Dárdai mit dieser Personalie zufrieden.

Skjelbred schloss sich den Blau-Weißen 2013 zunächst als Leihgabe vom Hamburger SV an. Eine Saison später wechselte der lauf- und zweikampfstarke Antreiber, der mit Rosenborg Trondheim viermal Meister in seiner Heimat wurde und Champions League spielte, fest an die Spree. Dort knüpfte er an die starken Leistungen seiner ersten Saison an und entwickelte sich Schritt für Schritt zur festen Größe bei den Herthanern. Insgesamt bestritt er 162 Pflichtspiele für die Hauptstädter, in denen er zwei Tore schoss und zwölf vorlegte. Für Norwegen lief Skjelbred in 43 Länderspiele als unumstrittener Stamm- und Führungsspieler auf.

Quelle: Hertha BSC / Marcus Jung

Lokalmatadoren siegen beim Rita-Neise-Gedenkturnier

Foto: © E. Herfet

Im Rahmen des #JUNIORSday der BR Volleys fand das diesjährige Rita-Neise-Gedenkturnier powered by AOK statt. Am Wochenende (19. & 20. Jan) traten einige der besten U16-Mannschaften Deutschlands gegeneinander an. An der 11. Auflage des Nachwuchsturniers nahm erneut die langjährige Partnermannschaft von Metro Warschau teil und lieferte sich ein hochspannendes Endspiel gegen die Lokalmatadoren des Berliner TSC auf dem Hauptcourt der Max-Schmeling-Halle.

Die Vorrunde des Rita-Neise-Gedenkturniers powered by AOK wurde bereits am Samstag im Rudolf-Virchow-Sportpark in Marzahn ausgetragen. Dabei duellierten sich insgesamt zwölf Teams in zwei Sechsergruppen. Die drei Hauptstadtclubs Berliner TSC, Rotation Prenzlauer Berg und die SCC JUNIORS trafen unter anderem auf Gegner aus Schwerin, Dresden und Kiel.

Die Finalrunde folgte am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle. Zunächst setzten sich der Berliner TSC (2:1 gegen VC Dresden) und Metro Warschau (2:0 gegen Schweriner SC) im Halbfinale durch und begutachteten dann die Platzierungsspiele, bevor sie im Volleyballtempel um den Titel stritten. In der Nebenhalle B ging es bis zum Anpfiff des Endspiels um 14.15 Uhr noch um die Plätze 3 bis 12. Das Finale wurde anschließend zum absoluten Turnierhöhepunkt. Pünktlich zur Hallenöffnung für das Spiel der BR Volleys Profis gegen Giesen stand es 1:1 nach Sätzen. Mit wachsender Zuschauerkulisse spielte der Berliner TSC groß auf und schlug die athletisch überlegenen Polen im Tiebreak mit 16:14.

Die Ehrung der Plätze 2 bis 12 erfolgte direkt im Anschluss unter dem Applaus der Kulisse durch Nationalspieler Moritz Reichert. Das Berliner Auswahlteam des Jahrgangs 2004, welches als BTSC an den Start ging, wurde als Sieger in der 1. Satzpause geehrt. Die Auszeichnung erfolgte durch Sebastian Morzinek, Niederlassungsleiter Berlin-Pankow der AOK Nordost und Dirk Strehlau von den Berliner Wasserbetrieben, die das Traditionsturnier in dieser Größenordnung überhaupt erst möglich machten.

Die Abschlussplatzierungen des Rita-Neise-Gedenkturnier powered by AOK:

1.    Berliner TSC                               
2.    Metro Warschau                             
3.    VC Dresden                                 
4.    Schweriner SC
5.    SC Potsdam
6.    VC Gotha
7.    SCC JUNIORS
8.    Netzhoppers KW 
9.    TSGL Schöneiche     
10.  Kieler TV
11.  VC Angermünde                    
12.  Rotation Prenzlauer Berg

Quelle: Christof Bernier / BR Volleys

ALBA empfängt am Rytas Vilnius

Nach einer am Sonntag in Frankfurt mit dem souveränen Einzug ins Pokalfinale gekrönten Serie von fünf Auswärtsspielen in Folge können die Basketballer von ALBA BERLIN am Dienstag (22. Januar, 20 Uhr) erstmals wieder in der heimischen Mercedes-Benz Arena spielen. Das Gastspiel des litauischen Vizemeisters Rytas Vilnius ist dabei ein Schlüsselspiel im TOP16 des 7DAYS EuroCups. Ein Sieg über die vor einer Woche in Vilnius nach Verlängerung niedergerungenen Litauer wäre für ALBA ein Riesenschritt in Richtung Viertelfinale des EuroCups.
Stimmen
Aito Garcia Reneses (Headcoach ALBA): „Nach unserem Pokalspiel am Sonntag in Frankfurt ist das Spiel unser zweites Spiel innerhalb von zwei Tagen. Eine Situation, mit der wir bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es ist für die Spieler schwer, das letzte Spiel so schnell abzuhaken und an das neue zu denken. Es ist auch schwer, denselben Gegner zweimal innerhalb einer Woche zu schlagen. Ich erwarte also, dass dieses Rückspiel genauso eng wird wie das Hinspiel.“

Dennis Clifford (Center ALBA): „In Vilnius haben wir über das ganz Spiel gut verteidigt, aber sie haben uns in der ersten Halbzeit an den Brettern geschlagen. In der zweiten Halbzeit und speziell in der Crunchtime ist es uns besser gelungen, sie von den Brettern fernzuhalten und selbst die Rebounds zu greifen. Am Dienstag müssen wir das von Anfang an tun.“

Infos
ALBA führt die Gruppe E zusammen mit Monaco (beide je 2:1 Siege) an, während der zweifache EuroCup-Gewinner Rytas Vilnius und Partizan Belgrad (spielt am Dienstag in Monaco) bei 1:2 Siegen am vierten von sechs Spieltagen schon unter Zugzwang stehen. Die ersten beiden aus jeder der insgesamt vier Vierergruppen qualifizieren sich für das EuroCup-Viertelfinale.

Das Hinspiel in Vilnius vor einer Woche hat gezeigt, dass beide Mannschaften mit gleichermaßen tiefen und ausgeglichenen Kadern auf Augenhöhe agieren, so dass am Ende Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. In Vilnius vergab Rytas am Ende der regulären Spielzeit seinen Korbwurf zum Sieg, was wiederum Niels Giffey die Chance eröffnete, mit einem gut verteidigten und deshalb sehr schwierigen letzten Wurf die Verlängerung zu erzwingen.

Vilnius setzt darauf, dass ihr Spielmacher Chris Kramer, der im Hinspiel nach langer Verletzungspause sein Comeback gab, in Berlin schon wieder mehr Akzente setzen kann. Außerdem werden die Litauer versuchen, eine erneute Galavorstellung von ALBAs Luke Sikma zu verhindern, der mit 19 Punkten, zwölf Rebounds und sechs Assists sogar MVP des dritten TOP16-Spieltags war. Vor allem US-Power Forward Dominique Sutton, der im Hinspiel mit nur zwei Zählern blass blieb, wird Trainer Adomaitis hier in die Pflicht nehmen.

ALBA wird im Rückspiel mehr Augenmerk auf die starken Innenspieler der Litauer richten müssen. Der weißrussische Nationalcenter Artsiom Parakhouski und der junge litauische Nationalcenter Martynas Echodas sammelten zusammen 15 Rebounds und machten daraus 26 Punkte. Darüber darf ALBA natürlich auch die Dreierschützen der Litauer nicht vergessen – allen voran den im Hinspiel mit 16 Punkten erfolgreichen D.J. Seeley.

Quelle: ALBA Berlin

Neujahrsempfang des Berliner Fußball-Verbandes im Olympiastadion

DFB Präsident Reinhard Grindel © Foto: Frank Toebs

Ein nicht seltener Gast des Berliner Verbandes, DFB-Präsident Reinhard Grindel, sprach beim Neujahrsempfang nicht nur die Stadt betreffende Themen an. Per Du mit dem ersten Mann des BFV, Bernd Schultz, gab es eine deutliche Warnung an den Nordostdeutschen Fußball-Verband (NOFV) nicht nur Maximalpositionen zu vertreten, wenn es um die anstehende Regionalligareform geht. „Auch in der Politik muss sich jeder bewegen“, meinte er. Sonst würden am Ende die Mehrheiten bei nächster Gelegenheit darüber abstimmen, wie es mit dem Aufstieg der Regionalliga-Meister weitergehen soll. Gemeint war wohl auch das dann mögliche Ende des NOFV-wie von einigen bereits vorausgesagt.

Der Berliner Verband hat mittlerweile etwa 150.000 Mitglieder. Viele, die auch spielen möchten, sind aber nur auf Wartelisten, weil es bereits oft soweit ist, dass nur die begabtesten Kinder aufgenommen werden. Staatssekretär Alexander Dzembritzki und Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes, diskutierten darüber und über die Forderungen die Interessen des Sports noch mehr durchzusetzen.

Den Goldenen Fußball 2019 erhielt Frank Michalak, der eine sehr berührende Rede hielt. Er sprach nicht in seiner Eigenschaft als Vorstand der AOK-Nordost, sondern als Fußballer und Trainer. Das machte ihn sehr symphatisch.

Sieger in der BFV-Kampagne „Fairplay-Geste 2019“ wurde der Kapitän des 1.FC Afrisko II, Robin Claus. Dieser war am Sonnabend verhindert. Er wurde von einem Vorstandsmitglied und Spieler des Klubs hervorragend vertreten. Claus hatte in einer Partie absichtlich einen Elfmeter verschossen. Dadurch konnte die Erregung bei allen Beteiligten wieder heruntergefahren werden. Im Anschluss an die Übergabe des Schecks über 750 Euro gab es noch Diskussionsbedarf bei Reinhard Grindel und dem Vertreter Afriskos.

In seinem Verein Spandauer Kickers bereits seit Gründung 1975 erster Vorsitzender, war es in der Jesse-Owens-Lounge nun an der Zeit, die Goldene Ehrennadel des Verbandes an Jürgen Pufahl zu vegeben. Pufahl, ein Notar, ist schon seit längerem Vizepräsident „Recht“ beim BFV. Hier hat er sich hervorragende Verdienste um Themen wie Verschmelzungen von Vereinen und ähnlich erworben.

Frank Toebs

www.experte-vom-dorfplatz.de

BR Volleys – Hartes Stück Arbeit

Nach dem packenden Finale des Rita-Neise-Gedenkturniers machten es die Profis der BR Volleys vor 4.481 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle zum #JUNIORSday am Sonntag nicht weniger spannend. Am Ende eines harten Arbeitstages siegten die Hauptstädter mit 3:1 (25:20, 20:25, 25:23, 25:21) gegen die Helios Grizzlys Giesen und gewannen damit zum fünften Mal in Folge in der Volleyball Bundesliga.

Zwei neue Spieler beorderte Cedric Enard für das Spiel gegen den Liga-Neuling in seine Startformation. Nicolas Rossard ersetzte auf der Libero Position Dustin Watten und Jeffrey Jendryk erhielt den Vorzug gegenüber Nicolas Le Goff. Dazu begannen Samuel Tuia, Adam White, Sebastian Kühner, Kyle Russell und Georg Klein für den Deutschen Meister.

Der Aufsteiger, am Vortag noch mit 0:3 beim VC Olympia unterlegen, spielte mutig auf und stellte die BR Volleys früh vor Probleme in der Annahme (4:6). Erst Kühners Service brachte endlich Druck ins Berliner Spiel und die vielen Kids im Volleyballtempel bejubelten beim 13:10 bereits den zweiten Block von „Mr. Muscle“ Kyle Russell. Giesen gab aber nicht klein bei, verkürzte auf 18:17 und war nach zwei erfolgreichen Blockaktionen den BR Volleys auch in der „Crunchtime“ noch auf den Fersen (22:20). Zwei kluge Angriffe von White und ein Netzfehler der Gäste brachten die Männer in Orange in Führung – 1:0 (25:20). Im Anschluss wurde die U16-Mannschaft des Berliner TSC als Turniersieger des Rita-Neise-Gedenkturniers powered by AOK ausgezeichnet. Die Hauptstädter gewannen das Vorspiel im Volleyballtempel gegen Metro Warschau knapp mit 2:1 und durften sich über die Auszeichnung vor 4.500 Zuschauern freuen.

Auch im zweiten Satz erwischte der Tabellenletzte den besseren Start (6:8). Enard war gezwungen zu reagieren. Jan Zimmermann kam für Kühner, wenig später auch Linus Weber für Tuia und Benjamin Patch für Russell. Das Berliner Spiel lief aber weiter alles andere als flüssig (8:14, 11:18). Giesens Bester, Jerome Clere, fand immer wieder die Lücken im Hauptstadt-Block (18:24) und so war der Satzausgleich die logische Konsequenz (20:25).

Alles auf null also nach zwei Sätzen: Enard beorderte Kühner, Russell und Tuia zurück aufs Feld. Die BR Volleys wurden wieder effektiver in ihren Angriffsaktionen (7:4), doch Enard sah sich nach einem Block gegen Tuia zur nächsten Auszeit gezwungen (10:10). Jendryk steuerte zwei wichtige Punkte bei, doch absetzen konnte sich das Heimteam weiterhin nicht (15:15). Bis zum 22:22 hatte Enard allen Grund, grimmig dreinzuschauen, dann packte der Jendryk-White-Doppelblock zu und Clere schlug ins Aus. So bejubelte der Headcoach Jendryks Schnellangriff zum nächsten Satzgewinn (25:23).

Hatten sich Annahme und Angriff im dritten Satz konsolidiert, so war der vierte Durchgang wieder ein Rückschritt. Selten bekam das Publikum schnörkelloses Spiel zu sehen und häufig konnten die Gäste daraus mehr Kapital schlagen (5:7, 11:11). Sein Ass machte sich Russell mit zwei Fehlern im Angriff wieder selbst zunichte (15:15). Beim Stand von 20:20 ging der Amerikaner dann aber an die Serviceline und entschied mit der Unterstützung seines Landsmannes Jendryk im Block das Spiel (25:21). Beide waren letztlich Topscrorer mit jeweils 15 Punkten.

Kapitän Sebastian Kühner zeigte sich trotz der drei Punkte selbstkritisch: „Wir haben uns das Leben wieder selbst schwer gemacht. Giesen hat gut gespielt und wir mussten alles geben, um die drei Punkte hierzubehalten. Wir reden die ganze Saison über unsere Schwankungen, aber irgendwann müssen wir sie auch abstellen. Der VfB wird so etwas am Mittwoch bestrafen, deshalb müssen wir dort unsere Fehler minimieren.“ Mit dem Erfolg gegen die „Grizzlys“ springt der Titelverteidiger auf Rang drei der Tabelle und bittet den VfB Friedrichshafen am Mittwoch (23. Jan um 19.00 Uhr) zum Verfolgerduell.

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

BBSC Berlin – Drei Punkte im Lokalderby

Das Köpenicker Publikum konnte sich über den auch in der Höhe verdienten 3:0 (+20, +21, +13) Erfolg der Gastgeberinnen des BBSC Berlin im Lokalderby gegen RPB freuen.

Der Bedeutung des Ligaspiels für die weitere Saison angemessen agierten die Gastgeberinnen von Anfang an konzentriert und ließen die Gäste nie so richtig ins Spiel kommen. Ausgehend von einem starken Aufschlagspiel, das die gegnerische Annahme gut unter Druck setzte, über eigene Stabilität in Annahme und Abwehr bis zu durchschlagskräftigen Angriffszügen – heute passte vieles auch im Wettkampf, was im Training in den letzten Monaten immer wieder geübt und wiederholt wurde. Dabei fiel auf, dass die gesamte Mannschaft funktionierte: Alle Elemente funktionierten, alle Spielerinnen erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen und spielten als echtes Team zusammen. Die goldene MVP Medaille wurde nach Spielende Kapitänin Katharina Kummer überreicht – die silberne erhielt RPB-Angreiferin Charis Chlebik

Rotation Prenzlauer Berg versuchte einiges, um aus der Umklammerung herauszukommen. Trotz geänderter Taktik und diversen Spielerwechseln gelang es jedoch nicht, sich einen Rhythmus für das Spiel zu erarbeiten. Zu hoch war die Eigenfehlerquote, gerade in Abstimmung und Abwehrorganisation blieb genügend Luft nach oben. Das junge RPB Team schien ein wenig unter der Wucht der Erwartungen im wichtigen Lokalderby zu leiden – so jedenfalls die Mutmaßungen im Publikum.

So gelang den Köpenickerinnen das „überzeugendste Spiel der Saison“, wie BBSC-Trainer Robert Pultke sehr erleichtert und zufrieden vermerkte. „Wir haben uns nun in der Tabelle ein wenig Luft verschafft – die beiden Siege gegen Aligse und RPB als unmittelbare Konkurrenten gegen den Abstieg lassen unser Augenmerk ein wenig Richtung Tabellenmittelfeld richten.“ Das ist gerade vor der Serie der nächsten schweren Spielen gegen Köln, Oythe, Stralsund, Borken und Leverkusen immens wichtig. „Wir können erhobenen Hauptes in die Spiele gegen nominell sehr gut besetzte Teams gehen. Wir haben in der Saison ja gezeigt, dass wir durchaus mithalten können.“

Für die Berliner Zuschauer geht es zu Hause am 2. Februar 2019 um 19:00 Uhr in der Hämmerlinghalle gegen Oythe.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich,

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Wasserfreunde – Es ist mal wieder ein Sieg fällig

Die Wasserball-Saison 2018/2019 nähert sich schrittweise ihren nationalen und internationalen Höhepunkten. So halten die kommenden Wochen gleich mehrfach Prestigeduells zwischen den deutschen Rivalen Spandau 04 und W98 Waspo Hannover bereit. Diese Anhäufung hat ihren Grund auch darin, dass das Los Hannover bei dessen drittem CL-Hauptrundenauftritt mit Dauerteilnehmer Spandau zusammenführte. Die Niedersachsen haben den Vorteil, als Final-8-Ausrichter im Frühjahr bereits sicher zu den vier Gruppen-Qualifikanten der Endrunde zu gehören und nur noch drei weitere Mitbewerber auf ein Ticket hoffen dürfen. Somit wird den Berlinern der Sprung ins Finalturnier erschwert.

Vor dem Abschluss der Hinrunde mit dem Hannover-Match verdeutlicht der aktuelle Stand nach sechs Spieltagen die sportliche Herausforderung für das Team von Trainer Petar Kovacevic:

Jug Dubrovnik (CL-Sieger 2016), 18 Pkt. (drei Punkte pro Sieg)
BPM Sports Management (Italien), 13 Pkt.
Olympiacos Piräus (CL-Sieger 2018), 11 Pkt.
Mladost Zagreb 8 Pkt.
Szolnok (Ungarn, CL-Sieger 2017) 6 Pkt.
Wasserfreunde Spandau 04 4 Pkt.
Jadran Split 3 Pkt.
W98 Waspo Hannover 3 Pkt.

Hannovers Leistung war bisher auffällig durch eine fehlende Konstanz in den CL-Partien geprägt. Hohe Führungen wechselten munter mit langen torlosen Passagen, in denen die Vorsprünge oft leichtfertig wieder vergeben wurden. „Darauf dürfen wir aber nicht setzen, die Duelle gegen Spandau sind für Waspo stets etwas Besonderes, das man dort mit hoher Konzentration und Motivation angeht“, sagt Präsident und Bundestrainer Hagen Stamm. „Wir müssen von Beginn an hellwach und voll da sein, unser Konzept durchsetzen und den Kontrahenten zu verunsichern versuchen.“

Hagen Stamm, der bis zum Freitag noch sieben Spandauer und fünf Hannoveraner im Auswahllehrgang für die kommenden Weltliga-Spiele betreute, meint zur abschließenden Partie der Hinrunde in der Champions League: „Bei Spandau war zuletzt ein Aufwärtstrend zu sehen. Gegen Hannover muss jetzt die Bestätigung folgen. Das wird die Richtschnur, wohin unser Weg in der restlichen Saison geht. Gewinnen wir das Spiel, haben wir vielleicht sogar in der Champions League noch eine Endrunden-Chance …“

Und für die nationalen Titelvergaben in Pokal (Anfang Mai) und Meisterschaft (Ende Mai), bei denen es aller Voraussicht nach erneut zum Duell zwischen Spandau und Hannover kommen wird, wäre ein Erfolg gegen Waspo „für den Kopf“ (Hagen Stamm) sehr angebracht. Den letzten Sieg gegen Hannover haben die Wasserfreunde am 30. Mai 2018 in der Best-of-Five-Finalserie in Berlin (8:6) gelandet. Das ist mittlerweile fast acht Monate her.
Am 6. Februar folgt auf die aktuelle Mittwoch-Heimpartie bereits das CL-Rematch in Hannover beim Auftakt zur Rückrunde im europäischen Königswettbewerb.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Champions League 2018 / 2019
Spieltag 7 in Berlin Gruppe B
23. Januar 2019
Wasserfreunde Spandau 04 – W98 Waspo Hannover
Spielbeginn: 19:00 Uhr
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg,
Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Der Aufsteiger kommt

Das dritte Heimspiel binnen zehn Tagen haben die Berlin Recycling Volleys am Sonntagnachmittag (20. Jan um 16.00 Uhr) vor der Brust. Am #JUNIORSday empfangen die Hauptstädter den Aufsteiger Helios Grizzlys Giesen und streben ihren fünften Bundesligasieg in Serie an. Dazu muss gegenüber dem enttäuschenden Champions-League-Auftritt gegen PGE Skra Belchatow jedoch wieder eine Leistungssteigerung her.

Diagonalangreifer Kyle Russell, der sich auch gegen Belchatow als der derzeit stabilste Akteur in den Reihen des BR Volleys Teams präsentierte, war nach dem glatten 0:3 gegen den Polnischen Meister entsprechend niedergeschlagen: „Es ist immer bitter, in drei Sätzen und dieser Deutlichkeit zu verlieren. Doch wir müssen auch darin das Positive sehen und daraus lernen. Schon gegen Giesen wollen wir es wieder besser machen.“ Dabei denkt die Mannschaft auch an ihre Anhänger, die einmal mehr in Scharen in die Max-Schmeling-Halle geströmt waren, wie Russell betont: „Unsere Fans hätten auch am Mittwoch einen Sieg verdient, das wollen wir morgen nachholen.“

„Spuren hinterlassen“ lautet das Credo des nächsten Gegners und das ist den Helios Grizzlys Giesen bisher durchaus gelungen. Ob in Frankfurt oder Lüneburg, gegen Haching oder Düren – der Aufsteiger schnappte sich stets mindestens einen Satzgewinn. Einzig in ihrem Saisoneröffnungsspiel gegen die Berliner gingen die Niedersachsen bis dato gänzlich leer aus. Die aktuell vier Tabellenpunkte sammelten die Männer um Trainer Itamar Stein daheim per 3:0 über Rottenburg und beim 2:3 gegen Friedrichshafen. Noch vor dem Aufschlag im Volleyballtempel könnte sich die Bilanz des Liganeulings verbessern, denn schon am Samstagnachmittag (19. Jan um 16.00 Uhr) trifft man im Sportforum Hohenschönhausen auf den VC Olympia Berlin.

Der Spieler, den es sowohl für die Talente des Bundesstützpunktes als auch am Tag darauf für die BR Volleys unter Kontrolle zu bekommen gilt, ist Jerome Clere. Der französische Außengreifer ist der Fixpunkt im Spiel der Grizzlys, was die Statistik klar belegt: Clere wurde in sechs von zehn Spielen MVP seiner Mannschaft, ist drittbester Scorer der gesamten Bundesliga (169 Punkte) und sogar der viertbeste Blockspieler (24 direkte Punkte) – eine Kategorie, in der sonst ausschließlich Mittelblocker dominieren.

„In einer derartig großen Arena zu spielen, wird sicher eine tolle Erfahrung für uns“, frohlockt Itamar Stein vor der Volleyballtempel-Premiere seines Clubs, der sich nicht nur sportlich erstligatauglich präsentiert. Das professionelle Auftreten des Aufsteigers lässt hoffen, dass sich am Standort Giesen/Hildesheim ein weiterer gestandener Erstligist etabliert. „Wenn die Giesener die Punkte hierlassen, dürfen sie in der nächsten Saison sehr gern wiederkommen“, scherzt BR Volleys Topscorer Kyle Russell (125 Punkte), um anschließend wieder die nötige Ernsthaftigkeit zu zeigen: „Zu verschenken haben wir am Sonntag jedenfalls nichts!“

Quelle: Christof Bernier /BR Volleys

Heimklatsche für die Eisbären

Die Halle am Ostbahnhof war ausverkauft. Es lockte das ewig junge Duell mit dem Erzrivalen aus Mannheim. Der 40. Spieltag markiert für die Eisbären einen Tiefpunkt. Die ersatzgeschwächten Berliner, es fehlten neun Stammkräfte, traten mit sechs Nachwuchskräften auf dem Eis an. Schnell wurde klar, dass der Kader auf verlorenem Posten stand. Die Adler erzielten sieben Tore, während die Eisbären leer ausgingen. Als hätten sie sportlich nicht bereits genug Probleme, die treuen Fans kämpfen um den Erhalt ihres Fantreffs. So gab es den üblichen Support erst nach 41 Spielminuten. Da führten die Adler bereits mit 4:0.

Lediglich in den ersten zehn Spielminuten konnten die Eisbären halbwegs mithalten. Beinahe wäre Cedric Schimenz der Führungstreffer für die Eisbären geglückt. Nach dem 1. Drittel lagen die Eisbären mit 0:2 hinten. Im Mittelabschnitt legten die Mannheimer zwei weitere Treffer nach. In der 38. Spielminute verlor Louis-Marc Aubry die Nerven und musste nach einem Stockschlag gegen den Mannheimer Torwart duschen gehen.

Im letzten Drittel kam von den Rängen wieder die übliche Stimmung. Es war Galgenhumor, es wirkte bizarr angesichts der weiteren drei Gegentore, die die Eisbären noch kassierten. In der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte Mannheims Trainer Pavel Gross, dass uns die Situation in Berlin natürlich nicht verborgen geblieben ist. Mit der Anfangsphase des Spiels war er nicht zufrieden. Sein Kollege auf der anderen Seite Stephane Richer war enttäuscht von den älteren Spielern. Allzu viel gab es nicht zu sagen, angesichts des vorangegangenen Desasters. Sehr prosaisch drückte sich der Geschäftsführer der Eisbären Peter John Lee im Programmheft zu diesem Spiel aus. „Ich habe Euch beim ersten Heimspiel des Jahres eingeladen, auf den Flug EBB 2019 mitzukommen…..wir haben nun mit dem Ausfall einiger technischer Systeme zu kämpfen und kommen überhaupt nicht voran.“

Am morgigen Sonntag, 20.01. geht es erneut zu den Grizzlys nach Wolfsburg.

Hans-Peter Becker

Do-or-die-Spiel um den Einzug ins Pokalfinale

Den finalen fünften Teil ihrer derzeitigen Auswärtstournee absolvieren die Basketballer von ALBA BERLIN am kommenden Sonntag (20. Januar, 15 Uhr, live auf SPORT1 und auf MagentaSport) bei den Fraport Skyliners Frankfurt. In Hessen wollen die Berliner mit einem Sieg ins diesjährige BBL-Pokalfinale einziehen. Damit dies gelingt, müssen die Albatrosse an die starken Leistungen anknüpfen, die ihnen zuletzt zwei Siege in Oldenburg und Vilnius beschert haben. ALBA steht als neunfacher Pokalsieger (zuletzt 2016) zum 16. Mal im Pokalhalbfinale und will nun zum zwölften Mal ins Finale einziehen. Begleitet werden die Albatrosse bei diesem Vorhaben von über 200 Fans, die sich ebenfalls zu dem wichtigen Spiel nach Frankfurt aufmachen werden.
Stimmen:
Aito Garcia Reneses (Head Coach ALBA BERLIN): „Wir dürfen nicht über die letzten oder die nächsten Spiele nachdenken. Stattdessen müssen wir von Minute zu Minute denken, jede Defensive und jeden Angriff konzentriert sein. Frankfurt hatte zuletzt noch mehr Verletzungsprobleme als wir, hat sich aber weiterhin gut geschlagen. Dazu kommen nun einige ihrer Spieler zurück, was sie sicherlich noch stärker macht. Auch deswegen ist es nicht wichtig, ob wir der Favorit sind oder irgendjemand anderes. Wichtig ist, dass wir fokussiert und konzentriert sind und die richtigen Lösungen finden.“

Stefan Peno (Guard ALBA BERLIN): „Ich weiß noch vom letzten Jahr, dass Frankfurt gerade in eigener Halle mit sehr viel Energie spielt. Quantez Robertson ist dabei ihr Schlüsselspieler. Er setzt von der ersten Minute an den defensiven Ton und alle anderen Spieler folgen ihm. Irgendwie kriegen sie es mit ihrer physischen Defense immer wieder hin, dass die Gegner nicht zu ihrem Spiel finden. Wenn wir ins Pokalfinale einziehen wollen, müssen wir darauf Antworten finden.“

Infos
Mit den Frankfurtern hat sich ALBA schon viele erinnerungswürdige Pokalschlachten geliefert. Gleich in ihrer ersten Saison 1999/00 schlugen die damals vom heutigen TV-Experten Stefan Koch trainierten Skyliners ALBA BERLIN im Pokalfinale. Zwei Jahre später revanchierte sich ALBA im dann in Berlin gespielten Endspiel. Auch bevor ALBA sich vor zwei Jahren im Münchener Pokalfinale gegen den FC Bayern zum letzten Mal den „Pott“ sicherte, mussten tags zuvor im Halbfinale die Frankfurter erst mit 79:76 bezwungen werden.

Auf dem Weg ins diesjährige Halbfinale um dem BBL Pokal hat Frankfurt im Achtelfinale Ulm und im Viertelfinale Braunschweig ausgeschaltet. ALBA hat im Achtelfinale Bayreuth mit 88:68 geschlagen und sich im Viertelfinale mit 78:70 beim letztjährigen Pokalsieger Bayern München durchgesetzt. Im anderen Halbfinale empfängt am Sonntag Brose Bamberg die Telekom Baskets Bonn. Das Los entscheidet im Anschluss an dieses zweite Halbfinale, welcher der beiden Gewinner am 17. Februar im Endspiel das Heimrecht hat.

Dass das Los im Halbfinale Frankfurt das Heimrecht zugeteilt hat, entschädigt die Skyliners gewissermaßen dafür, dass sie verletzungsbedingt zuletzt auf vier Leistungsträger verzichten mussten. Aber am Sonntag können die Frankfurter erstmals auf ihren neuen US-Guard Tyler Larson zurückgreifen und auch das erwähnte Lazarett lichtet sich allmählich. Nach Jonas Wohlfarth-Bottermann, der am Mittwoch im EuroCup gegen ASVEL schon wieder 17 Punkte auflegte, hofft auch Frankfurts zweiter Ex-Albatros Akeem Vargas für Sonntag auf grünes Licht seitens der medizinischen Abteilung.

Die beiden Ex-Berliner wurden von Frankfurts Trainer Gordon Herbert vor allem vermisst, weil sie zusammen mit dem unverwüstlichen Kapitän Quantez Robertson das defensive Rückgrat der Skyliners bilden, die sich mit ihrer starken Verteidigung zuletzt – allen Verletzungen zum Trotz – auch vom FC Bayern (in der Bundesliga) und Frankreichs Tabellenführer ASVEL (im EuroCup) erst in der Schlussphase abschütteln ließen. So wartet auch auf die Berliner am Sonntag ein harter Kampf.

Quelle: ALBA Berlin