
Bei allen Extratouren des 28jährigen Franzosen, die Strafe des Aussortierens ging nach hinten los. Borussia Dortmund verlor 1:2 in Stuttgart. Da antworte mir der eine oder andere „auf Grund der Fehler in der Defensive“, aber, trotz der Abwehrschwäche gewann Dortmund früher solche Spiele – oft mit mehreren Toren Unterschied. Vielleicht hat sich Trainer Bosz gesagt, „den biege ich mir für alle Zukunft hin“. Ob er ihn jedoch auch fürs nächste Spiel aus dem Kader streicht, bezweifele ich. Dortmund hat unnötig Meisterschafts-Punkte eingebüßt. Letztendlich sind alle Dortmunder die Verlierer (auch Aubameyang), nur die Erkenntnis über die Bedeutung seiner Tore und des Images gewinnt. So hat sich Bosz selbst noch mehr unter Druck gesetzt. Musste es denn wirklich gleich die Höchststrafe sein oder hätte es nicht andere Strafmaße gegeben, die der sportlichen Leistung weiter Raum gelassen hätten. Ohne Kenntnisse der Details ist offensichtlich, anscheinend ist den Herren Promis doch nicht bewusst, was es heißt, so einen Spieler in den eigenen Reihen zu haben. Wer hat denn in der Vergangenheit Spiele mit seinen Toren entschieden? Waren seine Vergehen, insbesondere das letzte, wirklich so schlimm? Ronaldo oder Messi sind auch keine braven Lämmer. Was wäre ihr Verein ohne sie? Viele Vereine haben doch die bittere Erfahrung gemacht, wenn der oft alles entscheidende Torjäger weg ist, wie traurig ist plötzlich die Situation des Vereins.
Dortmund hatte gleich mehrere solcher guten Entscheidungsträger. Reus ist leider lange verletzt. Andere brachten viel Geld beim Abgang in die Vereinskasse. Ja, solche Spieler kosten viel Geld. Sie sind es aber auch wert. Vereine ohne solche extravaganten Spieler sind eben höchstens nur Mittelmaß. Und Tuchel? So sehr der geschätzte Geschäftsführer Watzke auch mit Dortmund verbunden sein mag, die Trennung von Erfolgstrainer Tuchel war doch ein Eigentor…..
Christian Zschiedrich

dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Kamerun der Startschuss für die 23. IHF Handball-Weltmeisterschaft der Frauen! Vom 1. bis zum 17. Dezember 2017 findet die WM an den Standorten Leipzig, Trier, Oldenburg, Bietigheim-Bissingen, Magdeburg und Hamburg statt.



Vor 4300 Zuschauern im gefürchteten Hexenkessel von Belgrad gewinnt Alba bei Partizan eindrucksvoll 96:80 (54:40), erteilt Belgrad in alter Stärke eine Lehrstunde. Coach Rene Reneses bewunderte, wie seine Mannschaft mit einem herausragenden zweiten Viertel zu ihrem Rhythmus fand. Beste Werfer waren Spencer Butterfield und Marius Grigonis mit je 20 Punkten. Spielwitz und Aggressivität der Albatrosse gefielen und die intensive Spielweise, Biss und Konzentration hielten bis auf wenige Ausnahmen über das gesamte Spiel. Das war für eine deutliche Halbzeitführung (54:40) die Grundvoraussetzung und ließ auch nach der Pause nicht nach. Partizan bekam eine Lehrstunde über den Zwischenstand 62:43 serviert. Grigonis und Stefan Peno (sieben Punkte) waren die treibenden Kräfte, die nicht einmal in der Start-Fünf standen. Bleibt zu hoffen, dass die wiedergefundene alte Stärke auch in weiteren Matches demonstriert werden kann. Alba Berlin hat damit im sechsten Spiel der Eurocup-Saison den fünften Sieg eingefahren. Durch diesen Sieg ist Alba der nächsten Runde ein großes Stück näher gekommen – mit einem Bein in den TOP16. Am Samstag geht es für die Berliner in der Liga bei Oldenburg weiter.


Die Zehlendorfer schreiben in der NOFV Oberliga Nord weiter an ihrer Erfolgsgeschichte: Sieben Siege, ein Remis, 6 Punkte hinter Tabellenführer Optik Rathenow, Tabellenplatz 2. Die vorgezogene Begegnung gegen den erstarkten Aufsteiger SC Staaken wurde vor 282 Zuschauern 2:1 gewonnen. Die Torfolge: 1:0 (9.) Schröder auf Vorarbeit von Stein; 1:1 (15.) Schulz; 2:1 (36.) Huke (13. Saisontreffer) auf Zuspiel von Warwel. Warum vorgezogen? Beiden Vereinen passte der ursprüngliche Dezember-Termin nicht.

