Umkämpfter Sieg der BR Volleys zum Playoff Auftakt – 500. Spiel für Felix Fischer

Der TV Ingersoll gab sich in der Max-Schmeling-Halle nicht einfach so geschlagen. Den 3. Satz entschieden die Gäste sogar mit 25:18 für sich. Mit dem gleichen Punktestand und einem starken Schlusssport der Berliner hieß es nach dem ersten Satz 25:18. Zwei Zähler besser, mit 25:16 endete der zweite Satz. Ter Mat, Zhukouski und Kromm sorgten mit sicheren, druckvollen Aufschlägen und der besseren Durchschlagskraft im Angriffsverhalten für den  komfortablen Vorsprung. Dann aber mussten die Berliner alles in die Waagschale werfen, um erfolgreich in die Playoffs 2017 zu starten. Die Bisons des TVBühl gingen im 3. Satz verbessert zu Werke, deckten Schwächen im Team von Trainer Serniotti vor allem in der Annahme auf, so dass eine verständliche Unruhe bei den Anhängern im Volleyballtempel aufkam. Die Berliner gaben den dritten Satz, wie bereits anfangs erwähnt, mit 18:25 ab.

Mehr als 5.000 Zuschauer trugen am Samstagabend in der Max-Schmeling-Halle ein orange-weiß-kariertes Stirnband und bejubelten einen 3:1-Sieg (25:18, 25:16, 18:25, 25:18) gegen die Bühler.  Ein Großteil der Zuschauer war zu Ehren des Urgesteins  Felix Fischer gekommen. Sie brauchten ihr Kommen keineswegs zu bereuen. Regisseur Zhukouski setzte das Drehbuch sofort filmreif um und servierte Fischer die Bälle, so dass die Ikone Felix von Anfang an glänzen konnte.
In seinem 500. Spiel für den Sportclub Charlottenburg durfte Felix Fischer, der sich in diesen Tagen für die Initiative „Zeichen setzen für den Nachwuchs!“ stark macht, gleich von Beginn an ran und stand neben Ruben Schott, Robert Kromm, Tsimafei  Zhukouski, Wouter ter Maat, Graham Vigrass und Luke Perry in der „Starting-Seven“ von Coach Roberto Serniotti. Der Deutsche Meister begeisterte immer wieder mit starken Abwehraktionen. Letztlich machte die Durchschlagskraft im Angriff den Unterschied.

Bühl wehrte sich nach Kräften, vor allem die Aufschläge von Akhrorjon Sobirovs brachten die Berliner mehrfach in die Bredouille.

Ein sichtlich gerührter Held, Markenzeichen sein Stirnband, kommentierte diesen besonderen Tag gewohnt emotional: „Es ist ein geiles Gefühl, dass so viele Leute und auch die Mannschaft das Stirnband getragen haben. Der Einlauf in die Halle war ein absoluter Gänsehaut-Moment, etwas ganz besonderes. Da war ich schon etwas sprachlos. Gerade bin ich einfach nur glücklich.“

Sein Trainer Roberto Serniotti – ebenfalls mit Stirnband ausgestattet : „Das war ein guter Start in die Playoffs. Wir sind konzentriert aufgetreten, aber im dritten Satz hat Bühl sehr gut aufgeschlagen. Umso besser war es, wie wir im vierten Satz zurückgekommen sind. “  Bereits am Dienstag (21. März um 19.30 Uhr) geht es weiter. Die BR Volleys empfangen Istanbul BBSK zum mit Spannung erwarteten Rückspiel im Playoff-12 der CEV Champions League.

Christian Zschiedrich

Felix Fischer machte sein 500. Spiel für die BR Volleys

Hertha BSC und Sportick

Foto: Hans Becker

Hertha BSC verweigert beharrlich Christian Zschiedrich, Herausgeber und Chefredakteur von Sportick die Akkreditierung zu den Spielen.

Ich als Betroffener verurteile diese Behandlung seitens der Vereinsführung und nenne sie arrogant und schäbig. Andere Kollegen nannten das vereinsschädigend. Gegen diese Degradierung werde ich mich öffentlich wehren, das habe ich der Pressestelle schriftlich gegeben. Wer lässt sich schon gerne auf den Arm nehmen?

Vor Saisonbeginn beantragten wir termingerecht und unter Einhaltung aller Vorschriften für die neue Saison 2016/17 eine Dauerakkreditierung. Wir bekamen sogar Bescheid – keine Dauerakkreditierung, wir müssten zu den Heimspielen jeweils Tagesakkreditierungen beantragen. Das taten wir auch bis zum heutigen Tage. Wiederholt bekamen wir unsere Anträge gar nicht beschieden. Auf wiederholtes Bitten wurde mitgeteilt: „Da Sie in der Vergangenheit mehrmals gegen die Medienrichtlinien der DFL verstoßen haben, können wir keine Akkreditierung für Spiele von Hertha BSC ausstellen. Bitte sehen Sie in Zukunft davon ab, Akkreditierungsanträge zu stellen“. Wir baten um Konkretisierung, erhielten keine weitere Antwort. Erstaunlich, die DFL, mein Vertragspartner in den Jahren als Inhaber von TV Rechten, wusste von meinen angeblichen Verfehlungen gar nichts.

Wir versuchten, die Vorwürfe überzeugend zu entkräften. Inzwischen bekamen wir Post aus München. Ein Zweitligaverein verfährt mit unliebsamen Journalisten, übrigens auch in Dresden, genauso. Der örtliche Presseverband schaltete sich ein, und verurteilte das Vorgehen in aller Schärfe. Selbst wenn der Verband in Sachen Interessenvertretung nichts machen kann, in aller Schärfe öffentlich die Meinung gesagt, das ist ja schon etwas, was durchaus hilfreich sein kann.

Unsere Rechtsabteilung fand heraus, dass wir Anspruch auf freien Zugang zu allen Pressekonferenzen, auch zu den PK‘ s unmittelbar nach Spielschluss haben. Wie das die Pressesprecherin von Hertha BSC im Olympiastadion ohne Akkreditierung für uns handhaben werde, wurde wieder nicht beantwortet. Mit einem Arbeitsauftrag unserer Redaktion beantragte ein leitender Redakteur mit Verbandspresseausweis bezeichnenderweise ohne Erfolg etwa eine Akkreditierung. Warum wohl?

Bei anderen Berliner Vereinen aus dem Bereich des Profi-Sports haben wir keinerlei Probleme mit Akkreditierungen. Liebe Hertha, ohne gleich zum Anwalt zu rennen und zu klagen, gibt es nicht auch eine moralische Seite in dieser Angelegenheit. Was halten Sie von Moral? Wir verweisen auch auf bereits veröffentlichte Artikel unter der Überschrift „Hertha BSC mit der nächsten Kuriosität“ und ergänzend in unserem Spielbericht „Hertha BSC schlägt Dortmund 2:1“.

Christian Zschiedrich

Fußball Oberliga – das war’s, liebe Tennis Borussen

Meiner Meinung nach hättet ihr im Falle eines Sieges im Spitzenspiel bei Optik Rathenow noch ein Wörtchen oben mitreden können. Doch es bleibt für TeBe bei 30 Punkten, vorentscheidend wurde leider mit 1:3 verloren. Für Optik Rathenow ist der Matchgewinn ein wichtiger Schritt, um als Regional-Liga-Absteiger, jetzt 41 Punkte, mit der Trainerlegende Ingo Kahlisch den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Aus Sicht der VSG Altlgienicke wäre das fatal. Der Verein hat sich mit namhaften Zugängen verstärkt, in dieser Saison viel investiert. Aufstiegschancen sind für den Tabellenzweiten bei noch ausstehenden 11 Spielen gegeben. Der Abstand zu Optik beträgt nur zwei Punkte. Spannung hoch 3, denn die VSG hat ein Spiel weniger absolviert. Jetzt geht’s richtig los! Altglienicke muss am kommenden Sonntag nach Rostock zum Tabellenachten. Die zweite Mannschaft von Hansa Rostock hat sich bisher alles andere als stabil gezeigt. Die Ausbildung für das Profi-Team steht im Vordergrund. Gegen Altglienicke wird es auf die Tagesform und den Kader ankommen. Überraschend stabil  und formverbessert präsentiert sich Lichtenberg 47 als Tabellendritter (36 Punkte) unter Trainer Uwe Lehmann. Dennoch wäre es für mich eine faustdicke Überraschung, sollte Lichtenberg 47 Meister werden. Auf dem Konto sind fünf Punkte weniger als beim Spitzenreiter Optik Rathenow. Gegen den Malchower SV wurde vor 167 Zuschauern 3:1 gewonnen und lösbar ist die nächste Aufgabe bei Hertha 03, beim Tabellenfünften. Die Zehlendorfer sind verwundbar, verloren aktuell zu Hause gegen Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang 0:2. Die 03er haben schon tolle Spiele abgeliefert, ihnen fehlt offensichtlich (wie Hansa II) die Konstanz. Das Berlin-Derby am Sonntag, 14 Uhr, Ernst-Reutersportfeld, hatten wir angesprochen. Bereits am Freitagabend, ab 20 Uhr, spielt Tennis Borussia gegen den Malchower SV (Mommsenstadion). Am Samstag muss Hertha 06 nach Schwerin. Am Sonntag jeweils ab 14 Uhr, werden die Partien Victoria Seelow – Optik Rathenow und Hansa Rostock II – VSG Altglienicke ausgetragen.
Christian Zschiedrich

Regionalliga Fußball – FC Carl Zeiss Jena gewinnt, Energie Cottbus verliert

Theoretisch ist in den ausstehenden 11 Spielen noch alles drin, bewertet man die zurückliegenden Leistungen bis zum 24. Spieltag, so hat nur eine Mannschaft, die führende aus Jena (54 Punkte) zur konstanten Form gefunden, dagegen blieb die Pele Wollitz-Truppe aus Cottbus (47 Punkte) trotz des verordneten Muss zum Aufstieg, als aktueller Zweiter, hinter den Erwartungen zurück. Der Berliner AK (40 Punkte) spricht zwar als Tabellendritter offiziell immer noch von Aufstieg, realistisch ist das nach der 1:3-Heimniederlage gegen den souveränen Tabellenführer aus Jena wohl nicht mehr. Das Spiel des BFC Dynamo (7.) in Nordhausen (11.) fiel aus. Selbst unter Berücksichtigung der Nachholspiele, beide Vereine haben mit der Meisterschaft nichts mehr zu tun. Das trifft auf ebenso auf Viktoria 89 und Babelsberg 03 zu, der Meisterschaftszug ist abgefahren. Beide gewannen ihre Spiele, Viktoria 2:0 in der Oberlausitz und Babelsberg mit 1:0 bei RB Leipzig II. Viktoria (6.)  hat erfreuliche 34 Punkte und Babelsberg (5.) hat deren 35. Die positive Entwicklung des FC Viktoria 89 Berlin, im letzten Jahr gerade mal mit blauem Auge am Abstieg vorbeigeschliddert, registrieren wir wohlwollend. Von den Berliner Vertretern nimmt Herthas Zweite momentan den schlechtesten Rang, Tabellen 10 mit 30 Punkten ein. Zum Glück gewannen sie ihr Heimspiel gegen den Vorletzten Budissa Bautzen 2:1. Sehen wir das Positive, so stellen wir fest, kein Berliner Verein ist in Abstiegssorgen.
Christian Zschiedrich

Nur noch 3 Spieltage in der Deutschen Wasserball-Liga

Spannender geht es kaum. Nach dem souveränen Sieg der Wasserfreunde Spandau 04 gegen den ASC Duisburg 17:6(7:1, 4:1, 4:2, 2:2) gelang den Berlinern die Punktlandung im Kampf um die Tabellenspitze. Mit einer Differenz von 109 Treffern ist Spandau ein Tor besser als Waspo Hannover. Das Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 1 nach der Hauptrunde geht an den verbleibenden drei Spieltagen weiter! Waspo Hannover hatte beim Lokalderby als Gast der White Sharks Hannover mit einem 20:4-Erfolg vorgelegt. Aufgrund einer um 10 Tore höheren Differenz im Vergleich zu den minuspunktgleichen Wasserfreunden Spandau 04 übernahm Waspo zeitweilig die Tabellenführung der DWL-Gruppe A. Die Berliner konnten in ihrem Heim-Match des 11. Spieltages, im Duell Meister gegen den Vize der der letzten Saison, den ASC Duisburg, das sofort wieder korrigieren. Das war keineswegs absehbar. Das Leistungsniveau des Berliners Teams hatte sich – zum richtigen Zeitpunkt – in den letzten Wochen konstant verbessert. So dominierte die Mannschaft von Petar Kovacevic das Spiel nach Belieben. Ein Sieg mit einer Differenz von 11 Toren, das hatte es im Duell zwischen diesen beiden Teams, die seit einem Jahrzehnt das deutsche Wasserball-Geschehen bei den Männern beherrschen, bisher nicht gegeben. Beide betritten in den letzten Jahren das Finale. Lediglich 2013 konnte Duisburg den Meisterschaftstitel erringen. „Vor allem in der ersten Halbzeit hat unser Team in der Defensive und in der Balleroberung wirklich sehr gut gespielt. In der zweiten Spielhälfte konnte Duisburg sich steigern, aber tatsächlich waren unsere Spieler dann auch nicht mehr ganz so effektiv“, resümierte Spandaus Manager Peter Röhle. In diesem Match gegen Duisburg, erzielten acht Akteure die Spandauer Tore. Der Kapitän Marko Stamm war mit 5 Toren am erfolgreichsten, je 2 Tore erzielten M. Restović, N. Dedovic, M. Cuk, S. Hamby und L. Gielen, M. Marzouki, R. Saudadier, P. Gottfried gelang ein Treffer.
Christian Zschiedrich

Hertha BSC schlägt Dortmund 2:1

Es kam, wie wir es in unserer Vorschau andeuteten, Hertha zeigte wer Herr im Hause ist. Vor 74.667 Zuschauern, ausverkauftes Haus erzielte Kalou in der 11. Minute die 1:0 Führung. Ibisevic hatte vorbereitet, nutzte dabei einen Fehler im Spielaufbau der Dortmunder, Ginter hatte sich den Ball zu weit vorgelegt und dann ging es blitzschnell in die andere Richtung. Kalou konnte völlig unbedrängt, aus kürzester Distanz nur noch einschieben. Pal Dardai begann die Partie zum vierten Mal in unveränderter Aufstellung.
Es gibt auch wieder negatives zu berichten: Hertha verweigerte uns die Akkreditierung. Wer weiß, was der Zschiedrich gemacht hat, könnte sich der Ein oder Andere fragen. Er war zu kritisch ? Deshalb sei hier dokumentiert, wir haben mit keinem Berliner Verein oder irgendeiner Institution seit über 30 Jahren bei unserer Berichterstattung irgendwelche Probleme, bezeichnenderweise nur mit Hertha. Doch die Stimmen gegen Hertha häufen sich.
Ein schlechtes Beispiel liefert München 1860. Mittlerweile gibt es einen Dauerzwist seitens des Vereins mit den Medien. Der Bayerische Journalistenverband (BJV) kritisierte den Traditionsclub hart. „Der Verein missbraucht das Hausrecht dafür, missliebige Berichterstattung zu unterbinden“.
Der bei Hertha in Ungnade gefallene Redaktionschef Christian Zschiedrich hingegen genießt anderen Orts Anerkennung. Dafür sprechen Lob, Auszeichnungen und Ehrungen sogar vom DFB. Die Führung von Hertha BSC ist auf bestem Wege in dem Falle ein Eigentor zu schießen und Imageschaden zu fabrizieren.
Zurück zum Spiel, mit großer Energieleistung und dank besserer Zweikampf-Quote kam Hertha nach Aubameyang‘s Ausgleichstreffer in der 55. Minute wieder zurück. Der Siegtreffer zum 2:1 fiel fiel durch Plattenhardt. Ein direkt verwandelten Freistoß (71.) brachte Hertha auf die Siegerstraße. Der eingewechselte Weiser (ab 66. Minute für Ibisevic) hatte ihn herausgeholt. Mit Karacho landete das Leder äußerst platziert in der Torwartecke, im rechten Dreiangel. Hertha hat jetzt 40 Punkte.
Christian Zschiedrich

BR Volleys – Saison gestaltet sich schwerer als gedacht

Die BR Volleys, im letzten Jahr noch Triple-Sieger, wollten nur zu gern das Triple verteidigen. Allerdings mahnten Kenner der Materie, eine Wiederholung könnte schwierig werden. Das Team wurde neu formiert. Mit Blick an den Bodensee mussten die Berliner außerdem registrieren, dass der VfB Friedrichshafen enorme Anstrengungen in Sachen Trainer (Verpflichtung von Ex-Bundestrainer Vital Heynen) und Spieler vorgenommen haben. Den Pokalsieg mussten die BR Volleys nach großem Spiel beim Final-Turnier in Mannheim den Friedrichshafenern überlassen. Die Verteidigung des Triple war geplatzt. Im vierten Aufeinandertreffen der laufenden Saison schafften es die Berliner nicht, den VfB niederzuringen. Am letzten Spieltag der Hauptrunde unterlagen die BR Volleys am Bodensee in einem packenden Spiel mit 2:3 (24:26, 25:22, 25:18, 22:25, 10:15). Das bedeutet Tabellenplatz zwei. Das Team von Cheftrainer Roberto Serniotti dominierte und lag sogar im Tiebreak aussichtsreich in Führung, gab die Trümpfe leider noch aus der Hand. Es bedarf jetzt weiteren Verbesserungen, um in den Playoffs den Titel zu verteidigen. International sind die Chancen noch intakt. Die Fans dürfen sich auf den nächsten großen Championsleague-Abend freuen.  Zum Play-Off-Auftakt wird Urgestein Felix Fischer sein 500. Spiel für den Hauptstadtclub bestreiten. Der Verein wünscht aus diesem Anlass, dass alle Besucher des Spiels am 18.März 2017, ein Stirnband tragen und fleißig spenden für die Initiative „Zeichen setzen für den Nachwuchs“.

Christian Zschiedrich

Tabellenspitze souverän von den Wasserfreunden verteidigt

Lediglich im ersten Viertel beim Spiel  OSC Potsdam – Wasserfreunde Spandau 04 war es eng. Die Spandauer begründen den Spielverlauf mit unterschiedlichen Konzentrationsphasen. Wozu die Berliner in der Lage sind, bewiesen sie im zweiten Drittel. Wenige vergebene Chancen, zielstrebige Torabschlüsse, absolute Dominanz, Effektivität, gelungene Schnellangriffe und acht Treffer bei nur einem Gegentor, 1:8, das konnte sich sehen lassen. Im dritten Spielabschnitt blieben die 04er sogar ohne Gegentor. Das Torverhältniss wurde verbessert. Die Wasserfreunde siegten mit 22:6. Gleich fünf Torschützen trugen sich mit je vier Toren in die Torschützenliste ein: M. Cuk, M. Marzouki, M. Stamm, N. Dedovic und R. Saudadier. Nikola Dedovic wurde erneut zum Spieler des Tages gewählt. Waspo Hannover gelang ein ebenso klarer mit 20:4 bei den White Sharks. Der nächste Gegner in der Schwimmhalle Schöneberg ist ein größeres Kaliber. Der ASC Duisburg trifft auf die Wasserfreunde Spandau. Was haben sich beide Vereine schon spannende Matches geliefert. In diesem Jahr ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem frisch gekürten Pokalsieger Waspo Hannover. Am Ende, es sind nur noch vier Spieltage,  könnte sogar das Torverhältnis über die Vorherrschaft entscheiden. Jetzt heißt es, sich gegen den ASC Duisburg keine Blöße zu geben, durchweg in allen Vierteln die volle Konzentration und das komplette Leistungsvermögen abzurufen. Termin: Samstag, 11.März 2017, 16.00 Uhr, Sachsendamm 11.

Christian Zschiedrich

Hertha BSC mit der nächsten Kuriosität gegen Dortmund – Vorschau

Wenn Bayern München oder Borussia Dortmund nach Berlin kommen, rollt der Rubel. Ein volles Olympiastadion ist einfach imponierend. Am neuen Rasen wird es diesmal nicht liegen. Für Hertha steht das internationale Geschäft, die Euroleague auf dem Spiel. Zum Glück ist Mitchell Weiser wieder dabei. Es bedarf einer ganz anderen Gangart als in Hamburg und es muss mehr als nur ein Torschuss dabei herausspringen. Ausgerechnet gegen diese beiden Mannschaften, ist das nicht eigenartig, rufen die Spieler in der Regel gute, bis sehr gute Leistungen ab. Gegen Dortmund sah Hertha in der Vergangenheit oft sehr gut aus. Im Fußball ist eben alles drin. Oft haben die Spieler Blei in den Beinen, wenn sie wochentags auch noch gefordert sind und waren. Das ist mit Borussia am Mittwoch der Fall. Dortmund kämpft in der Champions League um den Einzug ins Viertelfinale. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon müssen die Westfalen auf Marco Reus verzichten – und möglicherweise auch auf Raphael Guerreiro. Hoffentlich gibt es keine weiteren Verletzten, denn über die Krankheit von Mario Götze sind viele Wasserstandsmeldungen verzeichnet. Soll alles in allem heißen, die Chancen stehen für die heimstarke Hertha gut und günstig. Das auch im Gefühl der Wiedergutmachung. Natürlich werden wir über das Spiel berichten, haben ja unseren Lesern gegenüber auch eine Informationspflicht. Allerdings wurde unser Akkreditierungsantrag abermals von Hertha abgelehnt. Nun gibt es bestimmt Fans die sagen: „Hertha hat nun mal das Hausrecht und kann in sein „Wohnzimmer“ lassen, wen sie wollen.“ Ganz so einfach ist es nun doch nicht. Ist es wirklich ein Wohnzimmer(?) oder ist das eine öffentliche Veranstaltung im und mit Allgemeininteresse? Über Einzelheiten und falschen Behauptungen später mehr. Ähnliche Auswüchse geschehen neuerdings wohl immer häufiger. Die Bild-Reporterin Kristina Ellwanger wurde in München zur unliebsamen Person erklärt und darf nicht mehr zu den 1860-Spielen. Laut Bild fühlt sich die DFL machtlos gegen diese Maßnahme. Dazu Karl-Heinz Rummenigge: „ Herr Ismaik scheint sehr agil zu sein!“ St. Pauli Manager Andreas Rettig: „Wenn auf dem Altar des vielen Geldes Meinungsfreiheit und respektvoller Umgang mit Mitarbeitern, Medien und anderen Klubs auf der Strecke bleiben, dann gute Nacht Fußballdeutschland.“  Sportick bekam Post aus München mit dem Rat – Zitat: „Da bleibt nur der Klageweg. Ihnen wird die freie Berichterstattung vor Ort verweigert. Das ist ein rechtlicher Verstoß gegen die freie Medienberichterstattung. Hertha wird es schlichtweg schwerfallen, Ihnen einen Medienverstoß schlichtweg nachzuweisen.“ Da darf ein jeder gespannt sein, wie das wohl endet.

Christian Zschiedrich

Fußball Oberliga – TeBe stürzt Altglienicke von der Tabellenspitze

… und meldet sich mit dem 1:0-Sieg vor 602 Zuschauern am Freitagabend wieder im Titelrennen der NOFV Oberliga Nord an. Neuer Tabellenführer wurde durch den überzeugenden 5:1-Sieg beim Malchower SV (12.) Optik Rathenow, jetzt mit 38 Punkten. Das sind gegenüber Tennis Borussia acht Punkte Differenz, zwei zu Altglienicke und übrigens nur fünf zu Lichtenberg 47. Lichtenberg, Tabellendritter, siegte in Brieselang, beim Liga-Neuling mit 6:0 und hat nunmehr 33 Punkte. In Charlottenburg hat Tennis Borussia mit dem Sieg über die VSG eine neue Euphorie entfacht. Trainer Cemal Yildiz und das Team wurden minutenlang von den Fans gefeiert. Der Wahrsager kommt am nächsten Samstag in Rathenow, wenn der Tabellenvierte Tennis Borussia beim Spitzenreiter um Punkte kämpft. Für die Berliner sollte es heißen: Verlieren verboten! Im Falle eines möglichen Sieges ginge bei den Veilchen in Sachen Aufstieg doch noch was. Wäre doch bloß nicht die verkorkste Hinrunde gewesen. Das trifft mit Abstrichen auch auf den Tabellenfünften Hertha 03 zu. Die Zehlendorfer gewannen mit 2:1 beim 1. FC Frankfurt/Oder und haben jetzt 30 Punkte gesammelt. Einziger Berliner Verlierer – 1:3 bei Hansa Rostock II (10.) – war am 18. Spieltag Hertha 06, Tabellenneunter mit 24 Punkten. Neu aufgestellt auf Vorstandsebene hat sich Tennis Borussia. Ab sofort ist der 36jährige Jens Redlich neuer Vorstandsvorsitzender. Der bisherige Vorsitzende Jörg Zimmermann fungiert nunmehr als Vorstand Sport und um die Finanzen kümmert sich nach wie vor Michael Scholich.

Foto: Christian Zschiedrich