Kampf um die Tabellenspitze in der Deutschen Wasserball Liga

Die Wasserfreunde Spandau 04 führen die Tabelle der DWL zwei Spiele vor Ende der Hauptrunde an, das aber nur auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber Waspo Hannover. Mit 22:7 (6:2, 4:1, 6:3, 6:1) gewannen die Berliner gegen White Shark Hannover durch Tore von S. Hamby 5, M. Restović 3, N. Dedović, M. Čuk, L. Gielen, M. Jüngling, L. Küppers, M. Stamm 2 und M. Marzouki, T. Preuß je 1. Nicht ganz so deutlich gewann Waspo Hannover zu Hause gegen den OSC Potsdam. Die Potsdamer hielten sich wacker und lagen im 3. Spielanschnitt mit nur 5:7 Toren im Rückstand, dann konnte das Team von Waspo Dank eines gewaltigen Endspurts mit 9 Toren Unterschied gewinnen. Das reichte dem Team von Carsten Seehafer nicht, um einen Wechsel an der Tabellenspitze zu erzielen. Der Berliner Trainer Petar Kovacevic, der grundsätzlich mit dem Ausgang dieses Spieltages hätte zufrieden sein können, übte Kritik an der Spielweise seiner Jungs. Er forderte mehr Konzentration über den gesamten Spielverlauf. Immerhin haben die Wasserfreunde in den verbleibenden zwei Spielen der Hauptrunde die Chance, den aktuellen Vorsprung zu bewahren. Spieler des Tages wurde Spencer Hamby, der sich gleich mit 5 Toren ins Spielprotokoll eintragen durfte. Torwart Laszlo Baksa haderte mit seiner Defensive, da er mit den 7 Gegentreffern sehr unzufrieden war.

Christian Zschiedrich

Hertha BSC und Sportick

Foto: Hans Becker

Hertha BSC verweigert beharrlich Christian Zschiedrich, Herausgeber und Chefredakteur von Sportick die Akkreditierung zu den Spielen.

Ich als Betroffener verurteile diese Behandlung seitens der Vereinsführung und nenne sie arrogant und schäbig. Andere Kollegen nannten das vereinsschädigend. Gegen diese Degradierung werde ich mich öffentlich wehren, das habe ich der Pressestelle schriftlich gegeben. Wer lässt sich schon gerne auf den Arm nehmen?

Vor Saisonbeginn beantragten wir termingerecht und unter Einhaltung aller Vorschriften für die neue Saison 2016/17 eine Dauerakkreditierung. Wir bekamen sogar Bescheid – keine Dauerakkreditierung, wir müssten zu den Heimspielen jeweils Tagesakkreditierungen beantragen. Das taten wir auch bis zum heutigen Tage. Wiederholt bekamen wir unsere Anträge gar nicht beschieden. Auf wiederholtes Bitten wurde mitgeteilt: „Da Sie in der Vergangenheit mehrmals gegen die Medienrichtlinien der DFL verstoßen haben, können wir keine Akkreditierung für Spiele von Hertha BSC ausstellen. Bitte sehen Sie in Zukunft davon ab, Akkreditierungsanträge zu stellen“. Wir baten um Konkretisierung, erhielten keine weitere Antwort. Erstaunlich, die DFL, mein Vertragspartner in den Jahren als Inhaber von TV Rechten, wusste von meinen angeblichen Verfehlungen gar nichts.

Wir versuchten, die Vorwürfe überzeugend zu entkräften. Inzwischen bekamen wir Post aus München. Ein Zweitligaverein verfährt mit unliebsamen Journalisten, übrigens auch in Dresden, genauso. Der örtliche Presseverband schaltete sich ein, und verurteilte das Vorgehen in aller Schärfe. Selbst wenn der Verband in Sachen Interessenvertretung nichts machen kann, in aller Schärfe öffentlich die Meinung gesagt, das ist ja schon etwas, was durchaus hilfreich sein kann.

Unsere Rechtsabteilung fand heraus, dass wir Anspruch auf freien Zugang zu allen Pressekonferenzen, auch zu den PK‘ s unmittelbar nach Spielschluss haben. Wie das die Pressesprecherin von Hertha BSC im Olympiastadion ohne Akkreditierung für uns handhaben werde, wurde wieder nicht beantwortet. Mit einem Arbeitsauftrag unserer Redaktion beantragte ein leitender Redakteur mit Verbandspresseausweis bezeichnenderweise ohne Erfolg etwa eine Akkreditierung. Warum wohl?

Bei anderen Berliner Vereinen aus dem Bereich des Profi-Sports haben wir keinerlei Probleme mit Akkreditierungen. Liebe Hertha, ohne gleich zum Anwalt zu rennen und zu klagen, gibt es nicht auch eine moralische Seite in dieser Angelegenheit. Was halten Sie von Moral? Wir verweisen auch auf bereits veröffentlichte Artikel unter der Überschrift „Hertha BSC mit der nächsten Kuriosität“ und ergänzend in unserem Spielbericht „Hertha BSC schlägt Dortmund 2:1“.

Christian Zschiedrich

Nur noch 3 Spieltage in der Deutschen Wasserball-Liga

Spannender geht es kaum. Nach dem souveränen Sieg der Wasserfreunde Spandau 04 gegen den ASC Duisburg 17:6(7:1, 4:1, 4:2, 2:2) gelang den Berlinern die Punktlandung im Kampf um die Tabellenspitze. Mit einer Differenz von 109 Treffern ist Spandau ein Tor besser als Waspo Hannover. Das Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 1 nach der Hauptrunde geht an den verbleibenden drei Spieltagen weiter! Waspo Hannover hatte beim Lokalderby als Gast der White Sharks Hannover mit einem 20:4-Erfolg vorgelegt. Aufgrund einer um 10 Tore höheren Differenz im Vergleich zu den minuspunktgleichen Wasserfreunden Spandau 04 übernahm Waspo zeitweilig die Tabellenführung der DWL-Gruppe A. Die Berliner konnten in ihrem Heim-Match des 11. Spieltages, im Duell Meister gegen den Vize der der letzten Saison, den ASC Duisburg, das sofort wieder korrigieren. Das war keineswegs absehbar. Das Leistungsniveau des Berliners Teams hatte sich – zum richtigen Zeitpunkt – in den letzten Wochen konstant verbessert. So dominierte die Mannschaft von Petar Kovacevic das Spiel nach Belieben. Ein Sieg mit einer Differenz von 11 Toren, das hatte es im Duell zwischen diesen beiden Teams, die seit einem Jahrzehnt das deutsche Wasserball-Geschehen bei den Männern beherrschen, bisher nicht gegeben. Beide betritten in den letzten Jahren das Finale. Lediglich 2013 konnte Duisburg den Meisterschaftstitel erringen. „Vor allem in der ersten Halbzeit hat unser Team in der Defensive und in der Balleroberung wirklich sehr gut gespielt. In der zweiten Spielhälfte konnte Duisburg sich steigern, aber tatsächlich waren unsere Spieler dann auch nicht mehr ganz so effektiv“, resümierte Spandaus Manager Peter Röhle. In diesem Match gegen Duisburg, erzielten acht Akteure die Spandauer Tore. Der Kapitän Marko Stamm war mit 5 Toren am erfolgreichsten, je 2 Tore erzielten M. Restović, N. Dedovic, M. Cuk, S. Hamby und L. Gielen, M. Marzouki, R. Saudadier, P. Gottfried gelang ein Treffer.
Christian Zschiedrich

WERDE TEIL DER SPORTICKREDAKTION UND GEWINNE EIN IMAGEVIDEO!

WERDE BERLINER VEREINSREPORTER!
  • eigene Artikel schreiben
  • Schnappschüsse hochladen
  • 2 passende Fotos dazu hochladen
  • Beiträge kommentieren
Und so geht’s …

BEITRÄGE
Schreibe, was Dich bewegt in Deinem Verein. Mit diesem Beitragstyp kannst Du einen richtigen Sport-Artikel gestalten. Hier kannst Du neben einem ausführlichen Text auch ein bis zwei Bilder veröffentlichen.

► Du hast ein Gespür dafür, was im Sport WIRKLICH interessiert
► Du bist seit Jahren Kenner deiner Sportszene und des Breitensports
► Dir entgeht nichts, weil du bei Facebook, Instagram, Twitter und Snapchat bestens vernetzt bist
► Du hast den nötigen Schuss Humor, um Inhalte passgenau für SPORTICK aufzubereiten und in den sozialen Netzwerken zu teilen

SCHNAPPSCHÜSSE
Die schnellste und einfachste Form eines Beitrags ist der Schnappschuss. Er besteht aus einem Bild und nur wenigen Textangaben und schon ist der Beitrag fertig zur Veröffentlichung. Deine Schnappschüsse erscheinen in besonders hervorgehobenen Bildergalerien.

Nach dem Du uns Deinen Artikel über das Formular „Dein Artikel“ gesendet hast, wird dieser zuerst von unseren Redakteuren überprüft und erst dann freigeschaltet

JETZT WIRD ES INTERESSANT!
Und um die Sache etwas spannender zu machen, verbinden wir das ganze mit einem genialen Gewinn. Schreibt einfach einen Artikel von einem Event Eurer Sportart. Dabei steht es euch völlig frei, über welche Sportart und Vereine ihr berichtet. Die einzige Bedingung ist, dass der Bericht möglichst lebhaft und spannend sein soll. Am Ende werden wir den besten Spielbericht oder Artikel auswählen und den Autor benachrichtigen der für seinen Verein gewonnen hat. Damit dein Artikel auch gelesen wird, kannst Du nach der Veröffentlichung den Link deines Berichts mit deinen Freunden auf Facebook, Google+ und Co teilen.

WAS KANN ICH GEWINNEN?
Außer, neben der Werbung, ist ein Image Video für deine Sportart und deinen Verein drin. Dazu kommen wir von der Sportick-Redaktion in Euren Verein und drehen vor Ort ein Video mit Euch zusammen. Der Gewinner wird zum 02.04.2017 benachrichtigt!

LOS GEHT ES!
Hier geht zu deinem ersten Beitrag www.sportick.eu/dein-beitrag

Falls Ihr Fragen habt, könnt Ihr diese gerne in den Kommentaren hinterlassen 😉

Hertha BSC mit der nächsten Kuriosität gegen Dortmund – Vorschau

Wenn Bayern München oder Borussia Dortmund nach Berlin kommen, rollt der Rubel. Ein volles Olympiastadion ist einfach imponierend. Am neuen Rasen wird es diesmal nicht liegen. Für Hertha steht das internationale Geschäft, die Euroleague auf dem Spiel. Zum Glück ist Mitchell Weiser wieder dabei. Es bedarf einer ganz anderen Gangart als in Hamburg und es muss mehr als nur ein Torschuss dabei herausspringen. Ausgerechnet gegen diese beiden Mannschaften, ist das nicht eigenartig, rufen die Spieler in der Regel gute, bis sehr gute Leistungen ab. Gegen Dortmund sah Hertha in der Vergangenheit oft sehr gut aus. Im Fußball ist eben alles drin. Oft haben die Spieler Blei in den Beinen, wenn sie wochentags auch noch gefordert sind und waren. Das ist mit Borussia am Mittwoch der Fall. Dortmund kämpft in der Champions League um den Einzug ins Viertelfinale. Im Achtelfinal-Rückspiel gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon müssen die Westfalen auf Marco Reus verzichten – und möglicherweise auch auf Raphael Guerreiro. Hoffentlich gibt es keine weiteren Verletzten, denn über die Krankheit von Mario Götze sind viele Wasserstandsmeldungen verzeichnet. Soll alles in allem heißen, die Chancen stehen für die heimstarke Hertha gut und günstig. Das auch im Gefühl der Wiedergutmachung. Natürlich werden wir über das Spiel berichten, haben ja unseren Lesern gegenüber auch eine Informationspflicht. Allerdings wurde unser Akkreditierungsantrag abermals von Hertha abgelehnt. Nun gibt es bestimmt Fans die sagen: „Hertha hat nun mal das Hausrecht und kann in sein „Wohnzimmer“ lassen, wen sie wollen.“ Ganz so einfach ist es nun doch nicht. Ist es wirklich ein Wohnzimmer(?) oder ist das eine öffentliche Veranstaltung im und mit Allgemeininteresse? Über Einzelheiten und falschen Behauptungen später mehr. Ähnliche Auswüchse geschehen neuerdings wohl immer häufiger. Die Bild-Reporterin Kristina Ellwanger wurde in München zur unliebsamen Person erklärt und darf nicht mehr zu den 1860-Spielen. Laut Bild fühlt sich die DFL machtlos gegen diese Maßnahme. Dazu Karl-Heinz Rummenigge: „ Herr Ismaik scheint sehr agil zu sein!“ St. Pauli Manager Andreas Rettig: „Wenn auf dem Altar des vielen Geldes Meinungsfreiheit und respektvoller Umgang mit Mitarbeitern, Medien und anderen Klubs auf der Strecke bleiben, dann gute Nacht Fußballdeutschland.“  Sportick bekam Post aus München mit dem Rat – Zitat: „Da bleibt nur der Klageweg. Ihnen wird die freie Berichterstattung vor Ort verweigert. Das ist ein rechtlicher Verstoß gegen die freie Medienberichterstattung. Hertha wird es schlichtweg schwerfallen, Ihnen einen Medienverstoß schlichtweg nachzuweisen.“ Da darf ein jeder gespannt sein, wie das wohl endet.

Christian Zschiedrich

Fußball Oberliga – TeBe stürzt Altglienicke von der Tabellenspitze

… und meldet sich mit dem 1:0-Sieg vor 602 Zuschauern am Freitagabend wieder im Titelrennen der NOFV Oberliga Nord an. Neuer Tabellenführer wurde durch den überzeugenden 5:1-Sieg beim Malchower SV (12.) Optik Rathenow, jetzt mit 38 Punkten. Das sind gegenüber Tennis Borussia acht Punkte Differenz, zwei zu Altglienicke und übrigens nur fünf zu Lichtenberg 47. Lichtenberg, Tabellendritter, siegte in Brieselang, beim Liga-Neuling mit 6:0 und hat nunmehr 33 Punkte. In Charlottenburg hat Tennis Borussia mit dem Sieg über die VSG eine neue Euphorie entfacht. Trainer Cemal Yildiz und das Team wurden minutenlang von den Fans gefeiert. Der Wahrsager kommt am nächsten Samstag in Rathenow, wenn der Tabellenvierte Tennis Borussia beim Spitzenreiter um Punkte kämpft. Für die Berliner sollte es heißen: Verlieren verboten! Im Falle eines möglichen Sieges ginge bei den Veilchen in Sachen Aufstieg doch noch was. Wäre doch bloß nicht die verkorkste Hinrunde gewesen. Das trifft mit Abstrichen auch auf den Tabellenfünften Hertha 03 zu. Die Zehlendorfer gewannen mit 2:1 beim 1. FC Frankfurt/Oder und haben jetzt 30 Punkte gesammelt. Einziger Berliner Verlierer – 1:3 bei Hansa Rostock II (10.) – war am 18. Spieltag Hertha 06, Tabellenneunter mit 24 Punkten. Neu aufgestellt auf Vorstandsebene hat sich Tennis Borussia. Ab sofort ist der 36jährige Jens Redlich neuer Vorstandsvorsitzender. Der bisherige Vorsitzende Jörg Zimmermann fungiert nunmehr als Vorstand Sport und um die Finanzen kümmert sich nach wie vor Michael Scholich.

Foto: Christian Zschiedrich

Turbulenzen in der Regionalliga Nordost

Spitzenreiter Carl Zeiss Jena verteidigte seinen Vorsprung, vier Punkte mehr als Energie Cottbus und bleibt Tabellenführer. Jena spielte 2:1 in Fürstenwalde und Cottbus siegte vor 7.093 Zuschauern mit 1:0 über stark auftrumpfende Dynamos aus Berlin. Allerdings war die übrige Ausbeute der anderen Berliner Clubs mehr als dürftig. Lediglich BAK 07 (3.) holte einen  Zähler und das zu Hause vor 214 Zuschauern im Poststadion beim kümmerlichen 1:1 gegen den VfB Auerbach (14.). Ansonsten setzte es Niederlagen: Tabellenelfter Hertha BSC II unterlag dem ZFC Meuselwitz mit 0:1 (216 Zuschauer); ein Riesenspektakel gab es beim Berlin-Brandenburg Derby in Luckenwalde. Der FC Viktoria 89 (8.) lag bereits 0:5 hinten, kam bis zwischenzeitlich auf 5:4 heran, scheiterte mehrfach am möglichen Ausgleichstreffer, die endgültige Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, als die Luckenwalder Treffer Nummer 6 markieren konnten, Endstand 6:4 für den FSV Luckenwalde. Aus Randberliner Sicht noch interessant, 1.FC Lok Leipzig besiegte vor 3.237 Zuschauer Babelsberg 03  mit 2:0. Die Babelsberger sind nach 18 Spielen jetzt Tabellenzehnter. Bestimmt nicht aus Geldsorgen und nicht der sportlichen Leistungen wegen zieht RB Leipzig II (4.) zum Saisonende seine Mannschaft zurück und steht somit als erster Absteiger fest. Zum Schluss eine andere Bemerkung:  Einige Fans und vor allen die Führungsetage von Hertha BSC wünschen sich ein reines Fußballstadion, ohne Laufbahn. Seitens der Senatsverwaltung wurde nun bestätigt, der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg soll bei laufendem Spielbetrieb für 85 Millionen Euro komplett erneuert werden, Beginn der Maßnahme 2020. Das neu entstehende Stadion soll rund 20.000 Zuschauern Platz bieten und weiterhin für Leichtathletikveranstaltungen genutzt werden können. Also keine Alternative für Hertha BSC.

Erneuter Führungswechsel in der NOFV-Oberliga Nord

Die VSG Altglienicke holte sich mit einem 2:0-Sieg über den Malchower SV die Tabellenführung zurück, weil Optik Rathenow nicht über ein 1:1 bei Lichtenberg 47 hinaus kam. Gleich drei Berliner Vereine wechselten in der Winterpause ihren Trainer. In Zehlendorf ist nun Alexander Arsovic, kam für Markus Schatte, der Chef, in Charlottenburg bei Hertha 06 wurde Frank Harzheim für Hasan Keskin geholt – bereits der dritte Trainer in der laufenden Saison. Hertha 06 verzeichnete in der Winterpause einige Ab- und Zugänge.  Es gibt es ja noch einen anderen  Charlottenburger Verein in der Oberliga: Tennis Borussia! Bei TeBe löste in der Winterpause Cemal Yildiz den bisherigen Amtsinhaber Daniel Volbert ab. Alle drei neuen Trainer gaben bisher erfolgreich ihren Einstand. Tennis Borussia siegte am Freitagabend vor 312 Zuschauer mit 3:1 über Germania Schöneiche, Hertha 06 gewann vor 130 Zuschauer 1:0 gegen Victoria Seelow und Hertha 03 vor 134 Zuschauer 2:1 gegen Mecklenburg Schwerin. Hoffentlich sind die ersten Pflaumen nicht madig. Egal, drei Punkte sind drei Punkte. Am kommenden Freitagabend steigt im Mommsenstadion das Duell Tennis Borussia (4.) gegen Spitzenreiter VSG Altglienicke. Die anderen Berliner Vertreter müssen auswärts ran: Lichtenberg 47 (3.) spielt beim Aufsteiger in Brieselang (13.) und Hertha 03 beim Tabellenletzten 1.FC Frankfurt.

Christian Zschiedrich

DM-Bronze für Jungstar Taekwondoka Maik Erdmann  

Jungstar Maik Erdmann kehrte mit der Bronzemedaille von der Deutschen Jugendmeisterschaft zurück.
Maik Erdmann (Rote Weste) Deutsche Jugend Meisterschaft TKD Elite Berlin

Mehrere Wochen lang hatten sich drei Sportler von Taekwondo Elite Berlin e.V. intensiv auf den Auftritt bei den Deutschen Jugendmeisterschaft im Vollkontakt vorbereitet, bei denen sie sich in Ingolstadt hohe Ziele gesetzt hatten. Am Ende des Tages gelang es aber nur dem jüngsten, Maik Erdmann, mit dem Gewinn der Bronzemedaille der Sprung auf das Treppchen. Als einer der jüngsten Teilnehmer der im letzten Jahr noch in der Kadettenklasse gekämpft hatte und im Oktober 2016 Vize Deutscher Meister wurde, konnte sich gleich bei seiner ersten Deutschen Jugend Meisterschaft den 3. Platz beim Taekwondo-Titelkampf sichern. Selbst nur knapp über 14 Jahre alt, musste sich der neue Bronze-Gewinner bei diesem Turnier, das in Ingolstadt ausgetragen wurde, gegen die stark besetzten Gewichtsklassen der 14 bis 17-Jährigen behaupten. Maik Erdmann gewann nach einem Freilos seinen Vorkampf gegen den Landeskaderathleten der TUBW souverän mit 17 : 1 Punkten. Erst im Halbfinale musste Maik Erdmann sich nach guter Leistung gegen den Bundeskaderathleten aus Bayern und späteren deutschen Meister der Klasse geschlagen geben. Maik E. ist noch jung, es war seine erste Deutsche Jugendmeisterschaft und er hat Potenzial – er hat allen Grund nach vorne zu schauen. Gratulation Maik Erdmann!!!

Maik Erdmann & Trainer Sven Fröscher TKD Elite Berlin

Der Junge Bundes-Kaderathlet, Mohammed Mansour aus Berlin, hatte an diesem Tag viel Pech, denn er wurde zu Unrecht nach einem souveränen Sieg und im zweiten Kampf mit einem großen Punktevorsprung durch den Kampfrichter-Neuling als Verlierer erklärt! Mohammed M. kassierte nach einer Punkteführung in der zweiten Runde ein Lucky Punch, der Kampfrichter zählte ihn bis acht an und fragte ob er weitermachen kann ,, Mohammed M. erwiderte ganz klaren Worten: Ja klar kann ich weiter kämpfen!“ Der Kampfrichter war etwas mit der Situation überfordert und erklärte Mohammed M. ohne ersichtlichen Grund und ohne dass der Ring-Arzt sich ein Urteil über den gesundheitlichen Zustand des jungen Sportlers machen konnte, als Verlierer! Nach Protest und Rücksprache mit dem Oberkampfrichter war das Verhalten nicht nach Regelwerk! Und der Kampf konnte somit nicht wiederholt werden! Wäre der Gegner damit einverstanden gewesen, so hätte der Kampf wiederholt werden können! Das hat TKD Elite Berlin eine Medaille gekostet.

Wir stellen hier  in Frage! Wenn eine Regelwidrigkeit vom einem Kampfrichter-Neuling gemacht wurde, warum entscheidet dann der Gegner ob der Kampf wiederholt werden kann oder nicht? Sollte das nicht bei der Kampfrichter Jury liegen?

 

Neueinsteiger Daniel Houben  ging ebenfalls in einer stark besetzten Klasse bis 80 Kg an den Start. Nach einem souveränen Auftaktsieg musste sich Daniel Houben leider im zweiten Kampf geschlagen geben und blieb ohne Medaille.

Auch wenn alleine Maik Erdmann mit einer Medaille aus Ingolstadt zurückkehrte, zog Elite Berlin ein positives Fazit der Meisterschaft unter den Motto, dass lehrreiche Niederlagen manchmal mehr Wert sein können, als einfache Siege und im Hinblick auf die kommende hochwertigen Turniere durchaus hilfreich sein können.

Sven Fröscher / TKD Elite Berlin

Nichts bessert sich in der Führung bei Hertha BSC

Christian Zschiedrich

Jahrelang berichtete ich über Hertha BSC, setzte ab und zu, als langjähriges Mitglied, die Vereinsbrille auf und hoffte, diejenigen -wenigstens ein bisschen- überzeugenzu können, die Hertha als arrogant und großkotzig empfanden. Ich machte mir Gedanken, weshalb Hertha BSC in der Gunst vieler Berliner so schlecht dastand. Für mich überwog das Positive, z.B. im Jugend- und Nachwuchsbereich.

Ich ließ fast kein Trainingslager aus und erst recht kein Spiel. Hatte oft den Eindruck, wenn das Stadion mal wieder sehr gut besucht war, der überwiegende Teil der Zuschauer wollte den attraktiven Gegner sehen. Wo liegen die Ursachen dafür ? Darüber weiter nachzudenken war nicht gern gesehen. Hertha brauchte angeblich Ja-Sager. Wer nicht für den Präsidenten – entweder oder – war angeblich gegen ihn. Ist das nicht kurzsichtig und sogar dumm gedacht? So werde das Image des Vereins und das Verhältnis zu den Berlinern keineswegs aufgebessert. Pressekollegen riefen mich erst dieser Tage an und meinten, in meinem Falle handele die Vereinsführung sogar vereinsschädigend. Ich war bei Hertha in Ungnade gefallen und plötzlich stand Persönliches gegen allgemeine Vereinsinteressen. Sich darüber zu beschweren, es bringt nichts. Von wegen Pressefreiheit ! Zitiert wurden Erdogan und Trump! Da hilft auch nichts, mit anderen Vereinen bestens auszukommen und gut zusammen zu arbeiten. Bei Hertha hilft es ebenso nichts, auf Verbandsebene (DFB) wiederholt ausgezeichnet und geehrt worden zu sein.

25 Jahre lang bekam ich meine Presse-Akkreditierungen – auch von Hertha BSC regelmäßig. Seit geraumer Zeit aber nicht mehr. Zu Beginn dieser Saison wurde mein Antrag auf Dauer-Akkreditierung erneut abgelehnt; ich sollte Tages-Akkreditierungen beantragen. Alle gestellten Anträge wurden Spiel für Spiel abgelehnt. Aktuell beantragte ich wieder eine Tages-Akkreditierung für das Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Beachtete sorgfältig alle Vorschriften und Terminvorgaben, um ja keinen Formfehler zu begehen. Laut den Akkreditierungsbestimmungen hat der Verein genauso Terminvorgaben gegenüber den Antragstellern für Presse-Arbeitskarten zu beachten. Ich erhielt  bis zum Spieltag weder eine Zusage noch eine Ablehnung. Mit guter Erziehung, Anstand, Fairplay und Würde hat das nun gar nichts mehr zu tun. Welch ein Benehmen, arrogant und großkotzig, Hertha verlässt den Boden üblicher Umgangs-Formen für ein höfliches, gepflegtes Miteinander und setzt sich einfach über normale Anstandsregeln  hinweg.

Was bleibt mir? Nur eins, Herthas Umgang werde ich weiterhin öffentlich machen und auf solche Machenschaften hinzuweisen. Das könnte eher Wirkung haben und das, bis ein Gespräch mit Hertha wieder möglich ist,  Monat für Monat.

Christian Zschiedrich