Ein Festival nur für den Fußball im Film. Bereits zum 21. Mal begann am Donnerstag vergangener Woche (19.03 – 22.03.2026) das 11mm Fußball-Filmfestival. Im Kino Colosseum lief der Eröffnungsfilm „Ein Sommer in Italien – WM 1990“. Ein Beginn vor ausverkauftem Haus, mit einem Film, der allerdings bereits in den Programmkinos angelaufen war. Festivalleiter Birger Schmidt, fand es schade, dass zwei Weltmeister aus Berlin, Thomas Häßler und Pierre Littbarski nicht dabei sein konnten: „Littbarski hatte einen anderen wichtigen Termin, Häßler war erkrankt.“
Viel Spaß brachte dem Publikum dann als vollwertiger Ersatz der „Tiger“ Hermann Gerland, jahrelang Trainer und Co-Trainer auch bei Bayern München. Ebenso den Älteren noch als knorriger Abwehrspieler beim VFL Bochum bekannt. Der Entdecker und Förderer von späteren Nationalspielern wie Thomas Müller und Mats Hummels stellte sich sowohl am Donnerstag als auch am Freitag den Fragen seiner Interviewpartner. Einiges hatte er schon oft ähnlich woanders erzählt. Ein emotionaler Höhepunkt des Festivals mit Anekdoten – auch aus dem Privatleben – des „Tigers“, der nach Meinung seiner Frau zu Hause ein braver Kater sein soll, war die Dokumentation mit dem Special Guest Gerland wohl für alle Besucher. Sub-Titel: Der Letzte Seiner Art. Einer der Regisseure: Jonas Hummels, Bruder des bekannteren Fußballers.
Bekannt in Berlin ist bei Hertha-Anhängern immer noch Karl-Heinz („Ellis“) Granitza. Der stellte am Sonntagnachmittag sein mit dem Journalisten Stefan Hermanns geschriebenes Buch „King Karl“ vor. Seinen Erfolg in den USA als Profifußballer, aber auch seine zweimalige Insolvenz hat er dabei nicht verschwiegen. Man hätte die beiden Ex-Bundesliga-Spieler gern im Talkshow-Stil sich verbale Bälle zuspielen gesehen und gehört. Gerland war am Sonntag leider nicht mehr dabei.
Karl Heinz Granitza (Ellis) stellte sein Buch „King Karl“ vor
Ein mit wenig finanziellen Mitteln selbstproduzierter Film von Paul Gredig über die Dorfmannschaft vom SV Todesfelde aus Schleswig-Holstein machte trotz etwas Wiederholung bei der Vorstellung der Protagonisten, richtig Spaß. Für die Vorstellung am Samstag, 21.03.2026, hatten sogar die Todesfelder-Vorstandsmitglieder das Spiel ihrer Mannschaft am selben Tag in der Oberliga gern verpasst, waren nach Berlin gefahren.
Am Montag läuft die traditionelle Abschiedspartie mit den 11mm-Shortkicks. Hier werden auch die Gewinner mit dem Jury-Preis, dem des Publikums und eben dem Kurzfilmpreis (nach der Wahl durch Jury und Publikum) ausgezeichnet. Bis dahin werden die Zuschauer Gelegenheit gehabt haben, bis zu 40 Filme zu bewerten. Etwa 1500 Schüler und Schülerinnen werden beim Schulklassen Screening dabei gewesen sein. Das Ganze hat – bei gleichbleibenden, aber noch zu wenigen Sponsoren – schon längst einen Umfang erreicht, der in der Bewältigung erstaunlich anmutet.
Zum großen Playoff-Auftakt und ersten Spiel der Viertelfinalserie begrüßten die BR Volleys am Samstag, 28.03.2026, die Energiequelle Netzhoppers Königs Wusterhausen vor 4.290 Zuschauern. Den Gastgebern gelang mit einem 3:0-Sieg (25:23, 26:24, 25:20) im Berlin-Brandenburg-Derby der erste wichtige Schritt in Richtung Halbfinale. Für MVP Florian Krage-Brewitz und sein Team geht es am Karfreitag nach Königs Wusterhausen zu Spiel zwei. In der Paul-Dinter-Halle wird sich entscheiden, ob die Serie ein drittes Match bekommt oder die Berliner auf direktem Weg ins Halbfinale marschieren. So oder so, auf ein weiteres Heimspiel dürfen sich die Fans schon jetzt freuen.
Headcoach Alexandre Leal setzte zum Playoff-Auftakt auf die bewährte Startformation, zudem kehrte Moritz Reichert nach Außenbandriss früher als erwartet in den Kader zurück. Die Gäste erwischten mit Timmermann am Aufschlag den besseren Start (2:5), doch die Berliner fanden allmählich ihren Rhythmus. Vor allem Ruben Schott übernahm Verantwortung und glich aus (9:9). Nach einem wuchtigen Angriff von Jake Hanes reagierte Gästetrainer Liam Sketcher mit der ersten Auszeit (13:11). Zur Satzmitte dominierten die Gastgeber zunehmend das Spiel. Neben Hanes setzte auch Matthew Knigge wichtige Akzente im Angriff (17:13), was Sketcher zur nächsten Auszeit zwang. In der Schlussphase wurde es noch einmal eng: Zwei Aufschlagpunkte des starken Timmermann sorgten für Spannung (23:22). Doch in den entscheidenden Momenten blieb Berlin konsequent. Jake Hanes half seinen Nebenmännern sogar in der Annahme und verwandelte den Satzball (25:23).
Mit Rückenwind und unveränderter Startaufstellung gingen die BR Volleys in Durchgang zwei und übernahmen diesmal früh die Kontrolle. Vor allem im Block und Angriff präsentierten sich die Berliner jetzt zielstrebig (7:3, 9:5). Zur Satzmitte kämpften sich die Netzhoppers jedoch wieder zurück und glichen aus (17:17), ehe sich ein offener Schlagabtausch entwickelte (20:20). In der entscheidenden Phase hatte Nolan Flexens Aufschlag Wirkung (23:22) und nachdem der erste Satzball noch abgewehrt wurde, machte Fedor Ivanov mit einem Block den Sack zu (26:24). Auch im dritten Spielabschnitt vertraute Leal seiner Formation und Diagonalangreifer Hanes gab direkt mit einem wuchtigen Aufschlag (127 km/h) ein klares Signal (3:1). Wenig später legte Florian Krage-Brewitz im Angriff nach (5:2). Die Berliner hielten nun den Druck hoch und ließen die Gäste zunächst nicht näher herankommen. Ivanov führte sein Team umsichtig und setzte die Angreifer gezielt in Szene (14:9). Dass diese Serie aber bei weitem kein Selbstläufer wird, zeigten die Gäste abermals (20:18). Wie bereits zuvor verstärkte Simon Plaskie in der Schlussphase die Annahme (21:19). Der Schlusspunkt gehörte erneut Hanes, der nach Fußrettung seines Kapitäns den Matchball verwandelte (25:20). Zum MVP der Partie wurde Florian Krage-Brewitz gewählt, auf dessen Konto drei Blocks gingen.
So ist der Anfang in der „best of three“-Serie gemacht, doch wie zu erwarten war, erwiesen sich die Brandenburger Gäste schon in der Max-Schmeling-Halle als harte Nuss. Haben die Netzhoppers den Heimvorteil im Rücken, wird es noch schwerer für den Deutschen Meister, die Serie zu entscheiden. Das ist aber das klare Ziel, um einen Showdown in eigener Arena zu umgehen (07. Apr um 19.30 Uhr) und sich stattdessen auf das mögliche Halbfinale (11. Apr um 18.00 Uhr) freuen zu können.
Stimmen zum Spiel Matthew Knigge: „Beim ersten Spiel der Playoffs sind wir natürlich alle etwas nervös und aufgeregt. Es ist nochmal ein anderer Druck als in der Hauptrunde. Man hat es uns definitiv in allen Sätzen angemerkt, aber am Ende war der Sieg wichtig. Die Fans haben uns reichlich Energie gegeben. Die Netzhoppers haben es uns schwer gemacht heute und einen wirklich guten Job gemacht, das Spiel eng zu halten. Ich freue mich jetzt auf das Rückspiel in Königs Wusterhausen und hoffe natürlich, dass wir dort ins Halbfinale einziehen können.“
Fedor Ivanov: „Ich bin zuerst einmal glücklich über den Sieg. An der Art und Weise können wir arbeiten. Ich bin sicher, wir können es einfach noch besser. Wir hatten die Netzhoppers zeitweise unter Kontrolle, aber im ersten und zweiten Satz wurde es trotzdem sehr eng. Wir hätten das besser managen müssen, wie uns das im dritten Satz gelungen ist. Die Netzhoppers haben sehr gut aufschlagen und werden in ihrer Halle bestimmt noch eine Schippe drauflegen. Darauf müssen und werden wir eingestellt sein.“
BR Volleys Formation Nolan Flexen + Ruben Schott (AA), Florian Krage-Brewitz + Matthew Knigge (MB), Fedor Ivanov (Z), Jake Hanes (D) und Kyle Dagostino (L) | Eingewechselt: Simon Plaskie
Bestwerte Hanes 16 Punkte, 2 Blocks | Flexen 10 Punkte, 2 Asse | Knigge 8 Punkte 100% Angriff, 2 Blocks
EHC Eisbären Berlin – Straubing Tigers 2:1 (1:1/1:0/0:0)
Serienstand (best of seven) 1:1
Was war das für ein Playoff-Auftakt für die Eisbären Berlin, das Spiel 1 in Straubing ging bereits nach 116 Sekunden verloren. Mehr Zeit benötigten die Straubinger nicht, um mit 3:0 in Führung zu gehen. Schlimmer gings es wohl nimmer, egal es war nur eine Niederlage und könnte deren Zahl auf drei begrenzt werden, wäre das Halbfinale möglich.
In Spiel 2 der Serie wollten die Eisbären die Sache wieder gerade biegen, die erlittene Schmach aus der Ausrüstung schütteln. Drei schnelle Tore gelangen den Eisbären nicht. Es blieb torlos bis zum ersten Powerbreak. Die Gäste aus Niederbayern versuchten den Spielaufbau der Eisbären früh zu stören.
Die schwarze Scheibe ist ein wundersamer Kobold. In der 14. Minute konnte Ty Ronning eine Vorlage von Jonas Müller aus kürzester Distanz verwerten und Henrik Haukeland war geschlagen. Es wandelte sich der Charakter des Spiels komplett. Es hagelte Strafen, je 14 Minuten für Beide. Faustkämpfe brachten Liam Kirk und Lean Bergmann für fünf Minuten auf die Strafbank, Straubings Justin Scott schaffte es sogar zweimal zu boxen und verpasste 10 Minuten vom Spiel. Eine Unachtsamkeit von Kai Wissmann bescherte den Tigers in der 18. Minute den Ausgleich. Stefan Loibl war der Profiteur. Mit zwei Riesenchancen verpassten die Eisbären die erneute Führung. Mit dem Unentschieden ging es in die erste Drittelpause. Alles war wieder offen.
Ein sehr schnelles Tor gelang den Eisbären zum Drittelbeginn. Die 21. Spielminute war noch nicht vollendet, da hämmerte Ronning die Scheibe mit gemessenen 129 km/h in die Maschen. Es war ein Powerplay Tor. Keine Chance der Abwehr für Haukeland, gut die Sicht verdeckt und flach an der Schlägerseite vorbei. Es wurde ein Schlagabtausch mit kleinen Vorteilen für die Eisbären. Beide Goalies konnten sich beweisen. Weitgehend schienen auch alle Handgreiflichkeiten geklärt worden zu sein, es wurde Eishockey gespielt und leider von den Eisbären Chancenwucher betrieben. Ein Powerplay für die Gäste, neun Minuten vor dem Drittelende, konnte erfolgreich verteidigt werden, ebenso die knappe Führung.
Vor dem regulären Schlussdrittel bestätigte die Torschussstatistik die Ausgeglichenheit des Mittelabschnitts. Für Beide wurden 17 zu 17 Torschüsse angegeben. Die Torschussstatistik schraubten beide weiter in die Höhe. Eine unschöne Szene ereignete sich in der 45. Minute, Straubings Marcel Brandt rammte Moritz Kretschmar in die Bande, er bekam nach Ansicht der Videobilder dafür eine Strafe von fünf Minuten. Da auch Adam Smith wegen eines Kampfes auf die Strafbank musste, hatten die Eisbären anschließend eine dreiminütige Überzahl. Leider schwächten sich die Eisbären während dieser Überzahl selbst, Andreas Eder leistete sich einen Stockschlag und das bedeutet zwei Minuten. Die Spannung stieg und noch hielt die knappe Führung der Eisbären. Knapp 40 Sekunden Unterzahl, dann waren auch die Eisbären wieder komplett.
Der Chancenwucher hielt an, entweder Tor drei für die Eisbären oder gar Overtime. Einen Vorcheck von Straubing gab es nicht mehr, es ging um den entscheidenden Fehler oder ein Scheibenglück. Das Verteidigen klappte gut bei den Eisbären nur vor dem Haukeland-Tor gehorchte die Scheibe nicht so recht. Während der Crunchtime war spannender als in einer ganzen Tatortstaffel zusammen. Als der Straubinger Trainer die Auszeit nahm, zeigte die Spieluhr eine Minute und 48 Sekunden an. Die Eisbären versuchten die Tigers in ihrem eigenen Drittel zu halten. Das leere Tor wurde verfehlt und bei 57 Sekunden effektiv ging es weiter, Bully vom Mittelkreis und wieder nicht den Puck im verwaisten Tor untergebracht. Es hielt keinen mehr auf den Sitzen. Die letzte Unterbrechung erfolgte knapp 3 Sekunden vor dem Ende. Die Spielzeit wurde nochmals etwas zurückgestellt, auf 5,2 Sekunden. Es kam die Erlösung, die knappe Führung hielt tatsächlich und alle kamen pünktlich nach Hause.
Den Bandencheck von Brandt wird nach ersten Aussagen von der DEL weiter untersucht. In den Playoffs geht es hart zur Sache, die erforderlichen Siege sollten mit fairen Mitteln erkämpft werden. Straubings Verteidiger Marcel Brandt sammelte in der Hauptrunde bei 51 Spielen insgesamt 53 Strafminuten.
Für die Eishockeyfans beginnt ihre wohl schönste Zeit während der Saison, vorausgesetzt, dass eigene Team ist dabei. Mit einem energischen Endspurt schafften es die Eisbären, noch Platz sechs in der Endabrechnung der Hauptrunde zu erreichen. Im heute, 24.03.2026, beginnenden Viertelfinale treffen die Eisbären auf den Dritten der Hauptrunde, die Straubing Tigers.
Es war für die Eisbären eine Hauptrunde, gekennzeichnet durch viel Verletzungspech. In einem Pressegespräch äußerte Eisbären-Sportdirektor Stephane Richer, dass er es so bisher nicht erlebt hat, fünf Spieler waren ständig verletzt. Leider sind auch zum Beginn Playoffs einige Verletzte zu beklagen.
Der Gegner aus Straubing gehörte zum Club der „Hunderter“ der Hauptrunde, 101 Punkte konnten erspielt werden. Die Eisbären brachten es auf 85. Allein daraus lässt sich schlussfolgern, dass der noch amtierende Meister nicht als Favorit in die Viertelfinalserie geht. Trotzdem werden die Eisbären alles versuchen, auch die nun bevorstehende 6. Playoff-Serie gegen die Tigers aus Straubing siegreich zu bestreiten. Eine Playoff-Serie haben die Berliner gegen Straubing stets als Gewinner beenden können. Die Straubinger Sturmreihen konnten 180 Tore erzielen, das war der drittbeste Wert in der Liga.
Worauf wird es ankommen, um das Viertelfinale gegen Straubing zu überstehen? Die in den letzten Spielen (fünf Siege in Folge) wiedergefundenen Eisbären DNA muss sich weiter fortsetzen. Es kommt darauf an, einfach zu spielen und möglichst viele Schüsse in Richtung gegnerisches Tor abzufeuern. Konstanz im Spiel wird wichtig sein und sollte das Momentum wechseln, muss es schnell wieder zu den eigenen Gunsten zurückerobert werden. Jeder geblockte Schuss und Konzentration auf die Kleinigkeiten werden wichtig. Das Ganze gepaart mit viel Disziplin, die Tür zur Strafbank sollte möglichst geschlossen bleiben.
Eine wichtige Position ist der Torhüter. Jonas Stettmer ist nach der Verletzung von Jake Hildebrand die unumstrittene Nummer. Er hat die Erfahrung, seine Konzentration über eine komplette Serie hochzuhalten. Erwartet wird eine enge Serie, die über komplette Distanz von sieben Spielen gehen könnte.
Es wurde viel Videomaterial ausgewertet, um den Gegner genau zu studieren. In der Hauptrunde beeindruckte die Tigers mit ihrem Forechecking. Darauf eine Antwort zu finden wird mitentscheidend für ein mögliches Weiterkommen sein. Ob es gelingt, entschiedet sich ab 19:30 Uhr in Spiel 1 der Serie im Eisstadion am Pulverturm in Straubing. Nur der Sieg zählt und deren vier erstreiten kann, zieht in das Halbfinale ein.
Unterschiedlicher konnten die Bewertungen der Leistungen der Berliner Profifußballteams vom 27. Spieltag nicht ausfallen. Systemausfall beim 1. FC Union und eine „bitterschöne“ Leistung von Hertha BSC in Düsseldorf. Bitter und schön, das trifft es, der 5:2 Erfolg zeigt, was in dieser Saison möglich gewesen wäre. Ein sehr ernstes Wörtchen im Aufstiegskampf, leider wurde die Tür zu Beletage nur vorübergehend einen spaltbreit geöffnet. In Düsseldorf, vor 38.391 Zuschauern, ging Kapitän Fabian Reese mit gutem Beispiel voran und steuerte selbst drei Tore zum Endergebnis bei. Hätte, hätte, ja zwei unglückliche Unentschieden weniger, spontan fällt mir das Heimspiel gegen Bielefeld ein, und die Chancen für den direkten Aufstieg wären noch intakt gewesen. Jetzt bleibt den Anhängern der „Alten Dame“ nur noch die Hoffnung auf ein Wunder. Ein weiteres Jahr in der Zweitklassigkeit ist so gut wie sicher. Wieder müssen Leistungsträger abgegeben werden, die Lasten aus der Vergangenheit (Lizenzauflagen zum Schuldenabbau) weiter bewältigt und dabei die Rückkehr in die Bundesliga im Blick behalten werden.
Die Eisernen sind trotz der desolaten Vorstellung in der Münchener Arena fast im sicheren Bundesligahafen. Sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz sind zwar kein Ruhekissen, schlaflose Nächte an der Wuhle sind trotzdem nicht angesagt. Am kommenden Wochenende, 28./29. März 2026, wird wieder an der Uhr gedreht und es ist Länderspielpause. Vorbereitung auf den Saisonendspurt, sieben Spiele und ergo 21 Punkte warten auf mögliche Gutschriften.
Vor der Brust haben die Berliner Kandidaten, die einen Abstieg vermeiden wollen. Die Hertha muss nach Dresden, die sich stabilisiert haben, zuletzt aber in Paderborn eine unglückliche Niederlage hinnehmen mussten. Die Eisernen empfangen den stärker abstiegsgefährdeten FC St. Pauli. Der Verein vom Heiligengeistfeld braucht dringend Punkte, ein bisschen dringender als Union. Das Hinspiel konnten die Eisernen knapp gewinnen. Soweit alles im Lot im Berliner Profifußball. Ansonsten die übliche Nervosität kurz vor der Crunchtime der Saison. Der 1. FC Köln hat den Trainer entlassen und Hannover 96 schickt nach nur drei Monaten Sportdirektor Jörg Schmadtke wieder weg.
Für die „kleine“ Hertha war im Kellerduell endlich wieder einmal ein Dreier fällig – bei drei Unentschieden innerhalb der letzten drei Wochen. Das Bemühen war am Sonntag, 22.03.2026 vor 365 zahlenden Besuchern keinem Akteur abzusprechen, allein die Fähigkeit, die Kugel einfach mit Willenskraft hinter die Torlinie zu bringen, war erneut nicht vorhanden. „Man muss ehrlich sagen, die Mannschaft ist einfach am Limit. Mehr ist ohne richtig torhungrige Stürmer nicht drin“, sagte ein langjähriges Mitglied der Zehlendorfer bereits beim Halbzeitpfiff.
Chancen für die Hausherren gab es in beiden Hälften mehr als für die Gäste. Allerdings waren halbhohe Hereingaben und zu kraftlose hohe Torschüsse nicht das rechte Mittel, um den großen Torwart der Eilenburger zu überwinden. In den letzten fünf Minuten der Begegnung hatten die Sachsen nach einer glatten Roten Karte mit neun Feldspielern kaum Nachteile im Spielaufbau. Zwei Möglichkeiten aus dem Regal „Den-muss er-machen“ kurz vor dem Abpfiff ließen die Zehlendorfer Anhänger verzweifeln. Ein wenig Regionalliga-Flair brachten einzig die etwa 60 Gästeanhänger mit Bannern und Trommelwirbel in diese Partie. Die Punkteteilung: eher ein Erfolg für die Gäste. Das Torverhältnis ist bei beiden Teams kein Glanzstück. Eilenburg hat die meisten Treffer (44) bekommen, Hertha 03 kassierte ähnlich viele Tore (40). Die zählbaren eigenen Treffer sind bei der „kleinen“ Hertha aber nur ganze 17!
Die einfache Rechnung ist: bei sieben verbleibenden Spieltagen sind – ohne die Nachholspiele – noch 21 Punkte zu vergeben. Dann müsste aber jeweils ein Sieg her, was nicht sehr wahrscheinlich ist. Die Verantwortlichen im Verein würden bei einem Abstieg nicht verzweifeln, aber die Chance wieder einmal in dieser Spielklasse anzutreten, wäre vermutlich auf Jahre nicht sehr hoch. Dabei ist nach unglaublich langer Zeit nun der für die Regionalliga erforderliche separate Gästeblock im heimischen Ernst-Reuter-Stadion fertiggestellt. Es fehlen hier nur noch mobile Toiletten, stationäre sind in diesem hinteren Teil des Platzes wegen fehlender Anschlüsse nicht möglich. Wenigstens scheint so endlich der ungeliebte Umzug ins Lichterfelder Stadion am Ostpreussendamm für die letzten (Heim-) Begegnungen vermeidbar. Eine amtliche Prüfung der Lichtintensität der Zehlendorfer Flutlichtanlage steht allerdings ebenfalls noch aus. Nicht nur von der Infrastruktur her erscheint bei beiden Vereinen der Tabellenrang wohl nicht zufällig.
Nun geht es bereits am nächsten Mittwoch von Zehlendorf zum Tabellenprimus Lok Leipzig. Eine kaum lösbare Aufgabe! Auch das Nachholspiel am 1. April gegen Carl Zeiss Jena, den Tabellenzweiten, hat es in sich. Wunder soll es aber immer wieder einmal geben.
Drei Anläufe hatte es gebraucht. Das Topspiel der Berliner Landesliga war wegen Eis und Schnee immer wieder abgesagt worden. Endlich konnte die Nachholpartie zwischen Primus Meteor 06 und Stern Marienfelde am Dienstagabend angepfiffen werden. Und schon der Beginn hatte vor etwa 120 Besuchern hohen Unterhaltungswert: Steilpass, Flanke, Tor, das war die Reihenfolge bereits in Minute eins. Meteors Demba Mendy traf per Kopf zur Führung.
Weitere Treffer fielen bis zur 80. Minute keine. Dann wurde es – die Gäste wegen einer Ampelkarte in Unterzahl auf dem Feld – noch ein überraschend deutlicher Sieg für die Weddinger. Sie ließen die Sterne in der Endphase verglühen. 4:0 hieß es am Ende in einer Begegnung, die bei acht Gelben Karten sowie zweimal Gelb-Rot (für Stern Marienfelde) Schiedsrichter Frank Tallner kaum Zeit zum Atmen ließ. Eine der Hinausstellungen verdiente sich dabei der Co-Trainer der Gäste. Er hatte zu heftig reklamiert.
Meteor, der Aufstiegsfavorit in dieser Klasse, ließ vor dem 2:0 durch Torgarant Simon Böhm noch dreimal Latte und Pfosten wackeln, ließ einfach zu viele Möglichkeiten in vielversprechender Position liegen. Die Gäste blieben vorn zu passiv. Nur das Mittelfeld gut zu bespielen, reichte nicht für zumindest einen Zähler. Meteor-Torwart Selvedin Begzadic verlebte so einen ruhigeren Abend als gedacht – ohne selbst schweigsam geblieben zu sein…. Pech hatte Innenverteidiger Lennart Nerlich. Bereits mit einer leichten Verletzung angetreten, war nach 21 Minuten für ihn Schluss, der Oberschenkel-Muskel! Einen weiteren langfristigen Ausfall wird Abwehrgröße Tim Riese vom Tabellenführer nicht vermeiden können: Das Kreuzband riss im Freitagspiel gegen Türkiyemspor (1:1).
Bei nun neun Punkten Vorsprung gegenüber Stern und sieben Zählern vor SSC Teutonia sieht es gut aus für das Team von der Ungarnstraße. In der vergangenen Saison war man knapp in der Relegation zur Berlin-Liga am Steglitzer SC Südwest gescheitert. Nun im 120. Jahr der Gründung – also einem kleinen Jubiläum – ist das Team von Trainer Demircan Dikmen der höchsten Berliner Spielklasse so nah wie seit den 70er-Jahren (damals sogar in der West-Berliner Regionalliga) nicht mehr. Allerdings sind noch zwölf Partien auszutragen.
Immerhin zwei Sätze geholt, den 3.845 Zuschauern ein spannendes Spiel über lange 5 Sätze geboten – eigentlich könnte man aufseiten des BBSC zufrieden sein, doch so ganz einfach war es doch nicht.
3.845 Zuschauer bei einem Spiel der Zweitliga Damen des BBSC Berlin in der Berliner Schmelinghalle: das war nicht nur Vereinsrekord, sondern sogar Bundesligarekord für alle Damenmannschaften und zumindest zeitweise mit einer großartigen Stimmung ob der Satzgewinne des BBSC im Volleyballtempel verbunden.
Von Anfang an war es ein sehr enges Spiel beider Teams. In den Sätzen 1.-3 gelang es keiner Mannschaft, sich etwas abzusetzen – der Aufholmodus des Gegners griff sofort. Beide Mannschaften kämpften während des gesamten Spiels verbissen um die Punkte, boten gute Abwehrleistungen, hatten aber auch ihre Phasen, in denen in den Angriffsaktionen nicht viel zusammenlief. Im 4. Satz kam der BBSC nach den ersten 3 intensiven Sätzen nicht in den Rhythmus und die Gäste aus dem Rheinland dominierten nach Belieben bis zum 8:22, ehe die Berlinerinnen langsam wieder Fuß fassten und bis zum Satzende wieder das Spielen begannen. Der 5. Satz war wieder Dramatik pur: Die Berlinerinnen lagen schon 11:9 vorn, ehe eine Energieleistung der Gäste noch die 13:15-Niederlage bescherte. Ein wenig Glück gehört im 5. Satz immer dazu – diesmal hatten es die Gäste aus Düsseldorf. Der BBSC als eigentlich abgeschlagener Tabellenletzte der Liga wuchs aber vor der großen Bühne über sich hinaus und verlangte den Düsseldorferinnen einen langen Kampf ab.
Berlins Trainerin Katharina Kummer war nach dem Spiel doch ein wenig hin- und hergerissen: „Vor dieser Kulisse und Atmosphäre zu spielen, ist schon einzigartig. Auch unser Start ins Spiel war gut und wir haben uns zeitweise sehr gut verkauft. Die Sätze 2 und 5 sollten uns aber eigentlich nicht aus den Händen gleiten, da hat uns die Cleverness und Abgezocktheit gefehlt. Eigentlich wäre bei diesem Spiel mehr drin gewesen – daher gehen wir mit einem weinenden Auge aus der Halle.“
Die meisten Punkte auf Berliner Seite erzielten Paula Reinisch mit 19 und Annalena Grätz mit 18. Bei den Gästen überzeugte vor allem die Diagonale Carlotta Strube mit 24 Treffern wie auch die Außenangreiferin Maya Kleinpeter (letztes Jahr noch in der Dritten Liga bei Aachen II) mit 18 Punkten für die Spielstatistik.
Die MVP-Medaillen des Abends gingen an Essens Zuspielerin Lara Drölle sowie an Paula Reinisch.
Für die Berlinerinnen folgt das letzte Saisonheimspiel am 28. März 2026 schon um 16:00 Uhr in der Hämmerlinghalle gegen Hörde.
Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Sophia Minlend, Noelani Kleiner, Sarah Nur Kayadibi, Romy Birnbaum, Paula Reinisch, Anna-Lena Vogel, Annalena Grätz, Angelina Meyer, Maja Pahlke, Hanna Christin Lengkey, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Luz Götte, Melani Ligacheva
EHC Eisbären Berlin – Red Bull München 5:1 (1:0/3:1/1:0)
Es hatte sich ein Finale furioso am letzten Spieltag der Hauptrunde der DEL-Saison 2025/26 angebahnt. Die Eisbären brauchen einen Sieg um Platz sechs zu verteidigen, Schützenhilfe aus Bremerhaven von den dort gastierenden Eislöwen ist höchst unwahrscheinlich. Mit einem Erfolg bei den Eisbären und passenden Ergebnissen wäre für München noch Platz zwei möglich. Soweit die Ausgangslage vor dem Spiel in aller gebotenen Kürze.
Mit dem Eröffnungsbully war dem Spiel anzumerken, dass es für beide Teams um viel ging. Es ging in bester Manier rauf und runter. In der sechsten Minute verpassten die Eisbären eine Riesenchance zur Führung. In der zehnten Minute war es dann so weit. Nach Vorlage von Adam Smith hämmerte Manuel Wiederer den Puck an Antoine Bibeau vorbei ins Tor. Im Anschluss hatten die Gäste ihre Möglichkeit, nach einem Puckverlust in der Verteidigungszone trafen sie nur den Pfosten. Die Münchner legten ein schnelles, kombinationssicheres Angriffsspiel auf das Eis und versuchten früh die Angriffsbemühungen der Eisbären zu stören. Die Eisbären hielten dagegen und hatten zwei Minuten vor dem Drittelende eine Chance im Powerplay. Phillip Sinn musste wegen Hakens auf die Strafbank. Er konnte die kompletten zwei Minuten dort absitzen. Es blieb bis zu ersten Pausensirene bei der knappen Führung. Die Torschussstatistik nach dem ersten Drittel sprach mit 9 zu 6 für die Eisbären. Es zeichneten mehr und mehr Probleme mit dem guten Vorcheck der Münchner ab.
Die Gäste brauchten im Mittelabschnitt keine ganze Minute. Es war Christopher Desousa, der aus dem Gewühl heraus den Puck über die Linie drückte. In der 26. Minute kassierte Eisbären Kapitän Kai Wissmann eine Doppelstrafe, erst übertriebene Härte und das Spiel lief weiter, dann ein Bandencheck. Der Käptǹ durfte sich freuen, in Unterzahl erzielte Frederik Tiffels die erneute Führung. Anschließend gab es Riesenchancen. München musste eine knappe Minute mit zwei Spielern weniger auskommen, Brady Ferguson und Konrad Abeltshauser saßen einträchtig nebeneinander auf der Bank. Ein Tor brachten die Eisbären leider nicht zustande. Ja, das Powerplay der Eisbären, es schlug dann doch zu. In der 37. Minute traf Andreas Eder zum 3:1. (endlich mal ein Powerplay-Tor meinte er scherzhaft) Es kam noch besser, Ty Ronning schraubte das Zwischenergebnis auf 4:1 für die Eisbären.
Im Schlussabschnitt stellte sich nur eine Frage, können die Eisbären die so begehrten drei Punkte in das Ziel bringen? Ein Schlussabschnitt hat den großen Vorteil, jede Sekunde die vergeht, bringt das begehrte Ergebnis ein Stück näher. Als das letzte Powerbreak vorüber war, standen noch neun effektive Minuten auf der Uhr. Es waren fünf Minuten auf der Uhr und das 4:1 hielt. Im Übereifer kassierten die Eisbären eine Bankstrafe wegen eines Spielers zu viel auf dem Eis. Ty Ronning durfte sich ausruhen. In der 59. Minute schlug dann Yannick Veilleux zu und stellte den Endstand von 5:1 her.
Der Gegner im Viertelfinale kommt aus Bayern, es sind die Straubing Tigers.
EHC Eisbären Berlin – Adler Mannheim 4:2 (1:2/2:0/1:0)
Im El Clásico der DEL ging es für beide um weitere, dringend benötigte Punkte. Am dringendsten für die Eisbären, die in einem energischen Endspurt die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale anstreben. Die Pre-Playoffs sollen nach Möglichkeit vermieden werden. Der sechste Platz in der Schlusstabelle der Hauptrunde ist das Ziel. Die Mannheimer können noch den zweiten Tabellenplatz erreichen und würden so auf einen Qualifikanten aus den Pre-Playoffs treffen. Wäre die Tabelle vor Beginn des 50. Spieltages identisch mit der Schlusstabelle, würde sich Adler und Eisbär im Viertelfinale gleich wieder begegnen.
Die Eisbären feierten zuletzt, trotz einiger verletzter Spieler, drei Siege in Folge. Beim unangefochtenen Spitzenreiter, den Kölner Haien, wurden mit einem knappen 1:0 alle drei Punkte mitgenommen. Ein ähnlich knappes Ergebnis erwartete Stürmer Marcel Noebels in einem Interview vor dem Spiel. Zudem wurde von ihm ein Spiel auf hohem Niveau erwartet. Die Siegesserie im Rücken sollte dem Selbstbewusstsein förderlich sein.
Beide Teams konnten vier Sturm- und jeweils drei Verteidigungsreihen aufbieten. Bei den Adlern fehlten Kevin Bicker (Stürmer)Tom Kühnhackl (Stürmer)und Colin Schlenker (Stürmer). Bei den Eisbären ist die Verletztenliste mit sechs Ausfällen etwas länger. Es ging gleich in die berühmten Vollen, keine zehn Minuten waren gespielt und beide hatten bereits ihr Erfolgserlebnis. In der 7. Minute gingen die Eisbären durch Kapitän Kai Wissmann mit 1:0 in Führung, nach grandioser Vorarbeit durch Eric Hördler. Fast wäre in der 8. Minute das 2:0 gelungen, im Gegenzug schlugen die Gäste zu und stellten durch Justin Schütz die Partie wieder pari. In Führung gingen die Gäste in der 15. Minute durch den Adler Kapitän Marc Michaelis. Eine Überzahl der Eisbären fünf Minuten vor dem Ende ging erfolglos vorüber. Mit der knappen Gästeführung ging es in die erste Drittelpause. Bei beiden Gegentoren hatte Jonas Stettmer zunächst den Schuss abgewehrt, die Verteidiger bekamen die Rebounds nicht geklärt. Nach dem ersten Drittel lag Bremerhaven in Nürnberg mit 0:1 hinten.
Es ging hart zur Sache, blieb aber weitgehend im fairen Rahmen des Eishockeys. Die Pause schien den Eisbären gutgetan zu haben. Sie kamen mit neuem Mut aus der Kabine und konnten in der 24. Minute durch Yannick Veilleux ausgleichen. Die Eisbären drückten weiter, bekamen Oberwasser, so sah sich Ex-Eisbär Leon Gawanke wohl gezwungen einen Faustkampf mit Manuel Wiederer anzuzetteln. Unerklärlicherweise mussten beide für fünf Minuten von der Strafbank aus zusehen. Der Torschütze zum Ausgleich musste wegen eines Stockschlags seinem Mannschaftskameraden auf der Strafbank Gesellschaft leisten. Die Strafe für Veilleux war gerade abgelaufen, da erwischte es Marcel Noebels wegen Beinstellens. Es immer nicklicher, versteckte Fouls, leider fing das Clasico an, unter Unfairness zu leiden. Vier Minuten vor dem Ende musste Mannheims Nicolas Mattinen wegen eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge für vier Minuten auf die Sünderbank. Diese Überzahl konnten die Eisbären nutzen und gingen in der 38. Minute erneut in Führung.
Mit Beginn des Schlussabschnitts drückten die Adler auf den Ausgleich. Das war nichts für schwache Nerven, etwas anderes konnte nicht erwartet werden. Hoffentlich bleibt alles im Rahmen eines Eishockeyspiels. In der letzten Drittelpause lobte Ty Ronning den Einsatz der Fans in der ausverkauften Arena. Diese Energie ist auf dem Eis spürbar, so seine Aussage.
Wer hat die bessere Idee? Bis zum obligaten Powerbreak gab es einen Chancenvorteil für die Eisbären, auf dem Scoreboard hatte sich aber nichts getan. Acht Minuten vor dem Drittelende hatten die Eisbären wieder eine Unterzahl zu überstehen, ihr Tor blieb sauber. Der Vorsprung hielt bis in die Schlussphase. Jonas Stettmer stand einige Mal im Mittelpunkt. Dallas Eakins nahm früh seinen Goalie vom Eis und da schlugen die Eisbären zu. Marcel Noebels traf ins leere Gehäuse, das sollte es gewesen sein. Die Eisbären empfangen am kommenden Sonntag, 15.03.2026, Red Bull München zum letzten Spiel der Hauptrunde.
Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin): „Es war das erwartet umkämpfte Spiel. Meine Spieler haben heute eine gute Partie abgeliefert. Wir waren von Beginn bereit, haben unser Spiel einfach gehalten und konnten in Führung gehen. Wir sind auch an Mannheims Führung nicht zerbrochen. Wir sind ruhig geblieben, zurück ins Spiel gekommen und haben am Ende des Mittelabschnitts einen wichtigen Powerplaytreffer erzielt. Die Adler haben dann im Schlussdrittel auf den Ausgleich gedrückt. Jonas Stettmer hat aber stark gehalten. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.“
Jonas Stettmer (Torhüter Eisbären Berlin): „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert. Ich kann mich nur bei meiner Mannschaft bedanken. Die Jungs haben super für mich gekämpft. Wir haben in den letzten Partien eine sehr gute Entwicklung genommen. Der heutige Sieg war sehr wichtig. Wir haben es weiterhin selbst in der Hand, die Hauptrunde auf Platz sechs abzuschließen. Jetzt gilt unser voller Fokus der Partie am Sonntag gegen München.“
Die Eisbären müssen ihr letztes Hauptrundenspiel gewinnen, um direkt in die Playoffs einzuziehen. Bremerhaven liegt vor dem letzten Spieltag zwei Punkte hinter den Eisbären und hat, während die Eisbären mit München einen harten Brocken zu bewältigen haben, Absteiger Dresden zu Gast.