Hellas Nordwest steigt auf und stirbt

Christian Zschiedrich Foto: Sportick

Es sollte ein „ganz normales“ Interview mit Günter Sommerfeldt von Hellas Nordwest anläßlich des Aufstiegs in die Berlin-Liga werden. Manchmal nehmen Interviews unerwartete Wendungen. Wir erfuhren, dass wieder ein alteingesessener  Berliner Vereinsame verschwinden wird. Ein rühriger, arbeitsamer und verdienstvoller Berliner Verbands-Präsident würde sich im Grabe umdrehen. Die Rede ist von Eberhard Hartleb.

Wie konnte es bloß dazu kommen?

Günter Sommerfeldt schildert im Gespräch mit Christian Zschiedrich die Hintergründe. Der Redakteur ist immer noch baff. Ich trainierte einst selbst – sehr erfolgreich – diesen Verein Hellas Nordwest und war vom Vereinsleben, von der Struktur und dem Umfeld angetan. Ein Verein – mit damals 12 Mannschaften, davon acht Jugendmannschaften und in meinem ersten Männerteam übrigens nur deutsche Spieler – mit viel Kameradschaft und hohem Wohlfühlfaktor! Was hat sich da geändert, was alles lief aus dem Ruder?

Günter Sommerfeldt bei der Meisterehrung 2017 am Kleinen Wannsee . Foto: Enrico Formowitz

Wenn der sportliche Erfolg da ist, kann es nicht so schlimm sein. Die sportliche Bilanz, Tabellenplatz 2, 57 Punkte, 66:51 Tore, Aufstieg von der Landesliga in die Berlin-Liga, das kann sich sehen lassen, die Finanzen dagegen, katastrophal! Kein Zusammenhalt im Verein, man ist eher gespalten, so der Eindruck von Günter Sommerfeldt. Beim Blick auf die Internetpräsenz erfährt man (noch) nichts von den bevorstehenden Veränderungen. Der Vereinsname Spielvereinigung Hellas-Nordwest 04 Berlin wird nach Lage der Dinge wohl verschwinden. Günter Sommerfeld versteht die Welt nicht mehr und ich füge bescheiden hinzu: Ich auch nicht. Geld regiert die Welt !

Christian Zschiedrich

Der Berliner Fußballverband ehrte seine Meister der Saison 2016/2017

 

Berliner Fußball-Profi der Saison 2016/17 – Marvin Plattenhardt von Hertha BSC Foto: Sportick

Jahr für Jahr ehrt der Berliner Fußballverband seine Meister im Landesleistungszentrum Am Kleinen Wannsee. Durchs Programm führte erneut Dr. Karsten Holland. Interessant sind die Wahlergebnisse oft mit knapper Mehrheitsfindung durch BFV in Zusammenarbeit mit der Fußball-Woche. Wir führten Interviews mit dem Unternehmer und früheren Torwart Axel Lange, Günter Sommerfeld von Helles Nordwest, dem langjährigen BFV-Mitarbeiter, vom Hertha-Präsidium Ingmar Pering und mit dem Berliner Profi-Fußballer der Saison 2016/2017 Marvin Plattenhardt (Hertha BSC).

Die Jugend macht den Hertha-Profis Konkurrenz

Die zwei Berichte aus Oranienburg vor dem unmittelbar anstehenden Hertha-Trainingslager in Bad Saarow sind der Beleg von einer zu lobenden Nachwuchsarbeit beim Berliner Bundesligisten. Davon zeugt auch die Vertragsverlängerung des U20-Nationalspielers Maximilian Mittelstädt (20). Das Hertha-Eigengewächs verlängerte seinen Vertrag bis 2021. Interessant sind auch die Aussagen von Trainer und Spieler des Oranienburger FC über die Leistungen in der Brandenburg-Liga und zu den Zielen des Vereins. Die Benefiz-Begegnung endete übrigens 2:0 für den Bundesligisten durch Tore von Pal Dardai jr. (26.). und Alexander Esswein (72.). Zur Halbzeit (1:0)  wechselte Trainer Pal Dardai fast die gesamte Mannschaft der 1. Halbzeit aus.

 

Hertha spielte für einen guten Zweck und ab ins Trainingslager

Foto: Oranienburger FC

Trainingsgast Jonathan Klinsmann kam im ersten Saisonspiel der Hertha zum Einsatz. Der etatmäßige Ersatztorwart Thomas Kraft setzte auf seine Erfahrung als Feldspieler und verschoss einen Strafstoß. Hertha gewann 2:0 gegen einen Sechstklässler. Vor etwa 2.500 Zuschauer erzielten Trainersohn Pal Dardai und Alexander Esswein die Treffer.  Bei den Profis fehlten – unter anderem – Confed-Cup-Sieger Marvin Plattenhardt und die U21-Europameister Mitchell Weiser, Niklas Stark und Neuzugang Davie Selke. Jonathan Klinsmann hatte wenig zu halten. Der 20 Jahre alte Sohn des früheren Bundestrainers sowie Welt- und Europameisters Jürgen Klinsmann, kämpft bei Hertha BSC um einen Profivertrag. Klinsmann reiste mit den Berlinern nach dem Match direkt weiter ins Trainingslager nach Bad Saarow. Dort wird unter anderem viel für die Physis getan, Kondition gebolzt, während im zweiten Trainingslager in Österreich mehr das taktische Verhalten im Vordergrund stehen wird.

Fußball: Nordberliner SC, Füchse Berlin, BC Reinickendorf

Die Saison-Zufriedenheit mit dem Erhalt der obersten Berliner Klasse, der Berlin-Liga, heißt doch auch, hier werden kleine Brötchen gebacken. Tabellenzwölfter Nordberliner SC – zwei  Plätze und fünf Punkte vor den Füchsen – das ist keineswegs Erfüllung, am Ende jedenfalls war man froh, nichts mit dem Abstieg zu tun gehabt zu haben. Die Füchse kassierten zum Saison-Abschluss  eine 2:3-Niederlage gegen Blau Weiß 90; der Nordberliner SC gewann mit 10:2 zweistellig gegen den Tabellenletzten BSV Hürtürkel. Am Elchdamm sei es noch zu früh für Personal-Entscheidungen. 87 Gegentreffer zeugen von schlechter Abwehrleistung. Außerdem wird Justin Hippe von anderen Clubs begehrt. Keine Abwanderungsgedanken dagegen bei Steven Haubitz. Der eingefleischte Fuchs erzielte mit 19 Treffern  fast ein Drittel aller Füchse-Tore (58). Fünf Neue sind noch keineswegs genug. Sie stehen bereits fest, aber, um nicht wieder so eine Saison erleben zu müssen, um weitere Verstärkungen bemühen sich Trainer Kai Brandt & Co. Schließlich zählten die Fußballer der Füchse einst zu den besten Teams in Berlin.

Auf einer Erfolgswelle in den obersten Berliner Klassen „schwamm“ auch einst der BC Reinickendorf (früher Hota). Jedenfalls machten die Spieler der Hoteliers mit erstaunlich guten Leistungen noch in den 80er Jahren auf sich aufmerksam. Doch finanziell übernahm sich der Club. Angeprangert wurde das Geschäftsgebaren vor der Insolvenz. Der Club stand vor dem Aus. Der Verein sei jetzt sogar schuldenfrei und konnte nach Jahren der Abstinenz (ohne ein Herren-Team melden zu können) ist nicht nur am Leben, sondern, total neu formiert, am Aufbegehren. Der neue Vorstand in absolut neuer Besetzung zeigt mit Herzblut großartiges Engagement. Im letzten Jahr konnte wieder ein Männerteam gemeldet werden, das erstaunlicherweise auf Anhieb den Aufstieg in die B-Klasse schaffte. Der Altersdurchschnitt von 22 Jahren verspricht für die Zukunft weitere Erfolge, denn das Gros der Spieler wird, wie zugesagt, dem Verein die Treuehalten. Dahinter steckt im Club am Schäfersee viel Arbeit im Verborgenen. Bis auf die A-Jugend kann der Verein  mit elf Jugendteams wieder in allen Altersklassen am Spielbetrieb teilnehmen. Das ist unserer Meinung nach Anerkennung und Unterstützung wert.

Christian Zschiedrich

Auftakt für Sport im Park

Foto: Annegret Hilse/LSB. Hintere Reihe von links nach rechts: Friedhelm Dresp (Präsident VfL Tegel), Ranja (Trainerin) Elke Duda (Vereinsmanagerin TSV Berlin-Wittenau), Kerstin Gaebel (Leiterin Schul- und Sportamt) Bezirksstadtrat Tobias Dollase, Werner Sauerwein (Präsident VfB Hermsdorf) und Trainerin Dagmar. Untere Reihe von links nach rechts: Stephanie Panzig (Projektleiterin Sport im Park), Johanna, Dani (Trainerin), Danielle (Trainerin), Catrin (Trainerin)

Seit Montag gibt es mit „Sport im Park“ in Reinickendorf ein neues Outdoor-Sportangebot. Mit 30 Angeboten an 3 Standorten (Festwiese an der Calauer Straße im Märkischen Viertel, Steinbergpark inkl. Triftpark in Wittenau/Waidmannslust und Tegel, Rathauswiese gegenüber dem Rathaus Reinickendorf) wurde ein Programm zusammengestellt, das alle Altersklassen anspricht und Sportneulingen, aber auch Trainierten ein abwechslungsreiches Programm bietet. Der für Sport zuständige Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) und Schul- und Sportamtsleiterin Kerstin Gaebel informierten sich zum Auftakt vor Ort und nahmen selbst in der Calauer Straße am Training teil. Dollase sagte: „Für dieses neue Breitensport-Angebot stellt das Bezirksamt gerne Grünflächen bereit.“ Das Angebot reicht von „Spiel Dich Fit“ für Erwachsene mit Völkerball, Staffelvarianten, Badminton, Crosstraining, Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht bis zum Training mit Kleingeräten.

Bezirksstadtrat Dollase und Schul- und Sportamtsleiterin Kerstin Gaebel in Aktion. Foto: Annegret Hilse/LSB

Outdoor Kita-Angebote „Kita in Bewegung“ gehören genauso dazu wie „Walking aber ganz langsam“ und Sturzprophylaxe im Bereich 70 +. Außerdem können Bewegungstrends getestet werden. So werden ein Rollertraining für Erwachsene, Energy Dance und das im Gesundheitstraining im Trend stehende Faszientraining angeboten. Im Steinbergpark gibt es ein „Pausenexpress“ für Berufstätige. Finanziert wird das Projekt durch den Berliner Senat und die AOK Nordost. Veranstalter sind der TSV Berlin-Wittenau 1896, der VfL Tegel 1891 und der VfB Hermsdorf. Das Sportangebot erfordert keine Anmeldung. „Einfach in die Turnschuhe springen und los geht’s“, sagt Projektleiterin Stephanie Panzig.

Informationen: www.sportimpark.berlin oder über info@sportimpark.berlin  Tel.: (030) 415 68 67

 

Meister-Ehrung: 562 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet

Mitglieder des VfL Tegel bei der Übergabe der Medaillen, eingerahmt von Bürgermeister Balzer (rechts) und Stadtrat Dollase (links hinten). Foto: BA R’dorf

562 Sportlerinnen und Sportler aus 35 Vereinen in Reinickendorf wurden am Freitag bei der traditionellen Meisterehrung von Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) und Sportstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) in der Sportanlage Uranusweg geehrt, das war Rekord. Noch nie zuvor wurden so viele Auszeichnungen vorgenommen. Bürgermeister Balzer, der zum 17. Mal die Gold- , Silber-  und Bronzemedaillen überreichte, dankte allen Beteiligten für deren Engagement, dies gelte insbesondere auch für die vielen Ehrenamtlichen im Hintergrund. Im Vorfeld der demnächst beginnenden Haushaltsberatungen hatte der Bezirksbürgermeister zwei erfreuliche Nachrichten mitgebracht: Alle sportlichen Angebote in Reinickendorf bleiben auch im nächsten Jahr bestehen. Und: Weitere zwei Turnhallen, die als Notunterkünfte für Geflüchtete dienten, stehen demnächst wieder für den Sport bereit.

Blick in das Festzelt. Foto: BA Reinickendorf

„Sport hat viele Mütter und Väter“, pflichtete auch Bezirkssportstadtrat Dollase bei. Dass trotz des ungemütlichen Regenwetters die Resonanz an der Preisverleihung in Verbindung mit einem Grillfest so groß war, mache deutlich, wie beliebt die Meister-Ehrungsveranstaltung sei. Das passe zu der erfreulichen Mitgliederentwicklung: Über 42.000 Menschen in Reinickendorf sind Mitglieder in einem Sportverein, 2011 waren es noch weniger als 37.000. Insgesamt 66 Sportarten bieten die Vereine an, angefangen bei Aerobic über Bogenschießen, Motorbootsport bis zu Yoga, berichtete die Leiterin des Schul- und Sportamtes des Bezirksamtes Reinickendorf, Kerstin Gaebel, die durch das Programm der Meisterehrungen führte.

Unter den Geehrten war Günter Schönfisch von den SV Berliner Bären, der Meister im Tischtennis bei den Doppel-Senioren und mit 82 Jahren ältester Preisträger war. Viel Applaus bekam auch der achtjährige Nelio Schwarz (Tegeler Forst), der Berlin-Brandenburg-Meister im Crosslauf in der U 10-Mannschaft ist. Dollase zeigte sich erfreut über die Vereins-Entwicklung in Reinickendorf: Registriert sind heute 199 Vereine, dies sind zwölf mehr als noch 2011.

Dr. FRank Steffel mit dem Weltpokal. Foto: BA R#dorf

Der Präsident der Füchse Berlin-Reinickendorf, der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Frank Steffel, nahm die Veranstaltung zum Anlass, unter dem Applaus der Gäste den Weltpokal, den die Füchse im vergangenen Jahr erneut gewonnen haben, zu präsentieren. Der prominenteste Preisträger, Bronzemedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen in Rio, Thomas Plößel, stand für ein Interview mit Bezirksstadtrat Dollase zur Verfügung. Plößel berichtete von seinen Erlebnissen in Rio und kündigte an, auch bei den nächsten Spielen zusammen mit seinem Steuermann Erik Heil wieder an den Start gehen zu wollen.

 

Kopfballungeheuer Mitchell Weiser

Herthas Mitchell Weiser und Niklas Stark, Glückwunsch zur Europa-Meisterschaft

Durch das Goldene Tor des Herthaners holte sich die Elf von U21-Bundestrainer Stefan Kuntz am 30.06.17 gegen die favorisierte Mannschaft aus Spanien den Europameister-Titel. Zu dem Erfolg trugen ebenfalls zwei weitere Herthaner bei – Niklas Stark und Davie Selke. Der von RB Leipzig verpflichtete Selke konnte verletzungsbedingt leider nicht am Endspiel teilnehmen. Dafür köpfte der 1,76 Meter große Mitchell Weiser in der 40. Spielminute den Siegtreffer nach Flanke von Jeremy Toljan.
Im Spielverlauf gegen die noch ungeschlagenen Iberer kam die deutsche U21 zu besseren Chancen, u.a. scheitere Serge Gnabry  mit Schuss und Nachschuss an Spaniens Abwehr. Wie das Schicksal so spielt. Bayern München bemühte sich und verpflichtete Serge Gnabry, ließ aber Mitchell Weiser nach Berlin ziehen. Hertha hat  nun im Männerbereich wieder Nationalspieler, deren 4 sogar: Den 25jährigen Marvin Plattenhard (A-Team) und den 23jährigen Mitchell Weiser, den 22jährigen Niklas Stark und den Neu-Herthaner Davie Selke (22).
Die stabile Abwehrarbeit und mannschaftliche Geschlossenheit der Deutschen waren der Grundstein für den Sieg über die Einzelkönner der Spanier. Selbst stark unter Druck vermochten sich Kuntz Schützlinge immer wieder zu befreien. Mit sehenswertem Konterspiel hatte wieder Serge Gnabry die Chance, das 2:0 zu erzielen, scheiterte aber aus Nahdistanz am spanischen Torwart Arrizabalaga. Die drei Herthaner, deren Marktwert gestiegen sein düfte, haben nun rund zweieinhalb Wochen Zeit, um nach dem grandiosen Erfolg auszuspannen und dann erst wieder ins Mannschafstraining einzusteigen.
Christian Zschiedrich

Neues ALBA-Trainerteam komplett

Das Profi-Trainerteam von ALBA BERLIN ist komplett: Chefcoach Aito Garcia Reneses wird neben dem Berliner Co-Trainer Thomas Päch auch der Spanier Israel Gonzalez zur Seite stehen. Der 42-Jährige kommt aus Gran Canaria und unterschreibt in Berlin einen Vertrag über zwei Jahre. Gonzalez hat bereits in der Vergangenheit mit Aito zusammengearbeitet, darüber hinaus war er Assistent von Top-Trainern wie Pablo Laso und Pedro Martinez. Zudem verpflichtet ALBA den Spanier Carlos Frade (42) als Individualtrainer, der sich in Zusammenarbeit mit den Trainern der Profis, der Jugend-Leistungsmannschaften sowie von ProB-Kooperationspartner Lok Bernau speziell um die individuelle Weiterentwicklung der Spieler kümmern wird. Frade ist seit 1990 als Trainer tätig und arbeitete zuletzt als Assistent beim spanischen EuroCup-Teilnehmer Bilbao. Pepe Silva Moreno bleibt Athletikcoach der Albatrosse, Ex-Albatros Tommy Thorwarth arbeitet weiter als Teambetreuer. Zudem wird Henrik Lange neuer Physiotherapeut der Albatrosse, er kommt vom FC Augsburg an die Spree.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Mit Aito, Thomas und Israel haben wir ein Trainerteam, das sich sehr gut ergänzt. Die beiden Assistenten sind gleich gestellt, sie werden ihre individuellen Stärken einbringen und gleichzeitig von Aitos großer Erfahrung profitieren. Ein Schwerpunkt unseres Trainerteams liegt in Zukunft auf der individuellen Weiterentwicklung unserer Profis und Talente, durch unseren Individualcoach Carlos werden wir die Profi- und Jugendebene noch enger miteinander verknüpfen.“

Trainerteam BBL
Cheftrainer: Aito Garcia Reneses
Co-Trainer: Thomas Päch, Israel Gonzalez
Individualtrainer: Carlos Frade
Athletiktrainer: Pepe Silva Moreno
Physiotherapeut: Henrik Lange
Teambetreuer: Tommy Thorwarth

Trainerteam Lok Bernau
Cheftrainer: René Schilling
Co-Trainer: Sebastian Trzcionka
Physiotherapeuten: Karl-Heinz Drobeck/Nadine Steinicke/Stefan Kühlberg

Trainerteam ALBA BERLIN NBBL (U19)
Cheftrainer: Josef Dulibic
Co-Trainer: Andreas Fischer
Athletiktrainer: Fabian Ottawa

Trainerteam ALBA BERLIN JBBL (U16)
Cheftrainer: Vladimir Bogojevic
Co-Trainer: Rene Grzona
Athletiktrainer: Fabian Ottawa

„Europas Hockeyclub des Jahres“ Rotation Prenzlauer Berg

Die Hockeyabteilung von Rotation Prenzlauer Berg erhielt die begehrte Auszeichnung des Europäischen Hockeyverbands „Europas Hockeyclub des Jahres“! Die Wahl des europäischen Hockeyverbandes EHF fiel auf den Mehrspartenvereins SG Rotation Prenzlauer Berg.  „Das war eine große Überraschung, die uns zuteilwurde“, kommentierte die Abteilungsleiterin Heike Deutschmann. „Im vergangenen Jahr ist der Knoten geplatzt“.  In der Tat steht die SG Rotation Prenzlauer Berg an der Spitze des europäischen Hockeys. „Wir haben einfach bisher eine gute Entwicklung hingelegt!“ Das würdigt auch die EHF: „Die SG Rotation ist in den letzten Jahren gewachsen, hat sich enorm auf ihre Jugendabteilung konzentriert“. Und der Hockeyverband: „Spaß machen und auch konkurrenzfähig sein“ heißt die Devise.

Das sind „infrastrukturellen Herausforderungen“. Diese Dynamik hat Deutschmann und ihre Kollegen motiviert. Der Hockeyverband bewertete die Nachwuchsarbeit, die Qualifikation im Trainer- und Schiedsrichterbereich sowie die Mitgliederentwicklung insgesamt. Neben Deutschmann formten Chronist Frank Haustein und der stellvertretende Abteilungsleiter Michael Wahl das moderne Hockeygebilde. Nach knapp 200 Stunden standen über 80 Seiten Präsentation.  Für die zukünftige Entwicklung des Hockeysports hofft der Verein auf eine bessere Hallensituation zur intensiven Nutzung und Unterstützung des Clubs.