Nach der Saison ist vor der Saison. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung und einer überzeugenden Leistung in der Best-of-Five-Serie gegen Waspo Hannover bildet sich das Team der Wasserfreunde Spandau neu. Wie es in den großen erfolgreichen Wasserballnationen übliche Praxis ist, publiziert der Verein Neuverpflichtungen und Vertragsverlängerungen erst nach dem Ende der aktuellen Saison. Neben den längerfristig weiterbestehenden Verträgen mit den ausländischen Spielern Laszlo Baksa, Luk Gielen und Nikola Dedovic sowie mit dem Nationalmannschafts Linkshänder Marin Restovic konnten bereits wichtige Weichen für die Zukunft gestellt werden. Der deutsche Nationalmannschaftscenter Mateo Cuk und der französische Centerverteidiger und Olympiateilnehmer Remi Saudadier werden auch zukünftig die Spandauer Kappe tragen.
Aus Potsdam haben sich zudem die Top-Talente und deutschen Kaderspieler Dennis Strelezkij und Ferdinand Korbel für einen Wechsel zum Nachbarn nach Spandau entschieden. Zudem wird Ben Reibel von Bayer Uerdingen, das dritte große deutsche Nachwuchstalent, das Spandauer Team ergänzen und die Verträge mit den beiden Jung-Nationalspielern Lukas Küppers und Tomi Tadin wurden aktuell bereits verlängert. Somit ist die nachhaltige Entwicklung der Spandauer Mission „Entwicklung des deutschen Olympiateams 2020 bis 2024“ garantiert.
Die „Jungen Wilden“ sehen ihr größtes individuelles Entwicklungspotential beim Spandauer Trainer Petar Kovacevic, auch in Hinblick auf eine erfolgreiche Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft. Wie bereits seit 4 Jahrzehnten wird der Verein Wasserfreunde Spandau 04 auch in der Zukunft die historische Verpflichtung annehmen, junge deutsche Nationalspieler zu entwickeln, in der Champions League zu fördern und auch im Interesse der Nationalmannschaft an das internationale Niveau heranzuführen.









Sportinfrastruktur und Sportstätten in der wachsenden Stadt weiterentwickeln
Das Präsidium des Landessportbundes Berlin hat auf seiner jüngsten Sitzung das Positionspapier„Sportinfrastruktur und Sportstätten in der wachsenden Stadt weiterentwickeln“ Bestandteil des Positionspapiers sind fünf Punkte:
Das muss hinblickend positiver Veränderungen auch sein. TeBe zählte zu Beginn der Saison mit Altglienicke zu den Favoriten. Was Altglienicke gelungen ist, der Aufstieg in die Regionalliga, möchte TeBe in der kommenden Saison mit einem neuen Anlauf auch glücken. Großes Fiasko beim letzten Saisonspiel in Wismar. TeBe spielte mit 10 Mann; Tw Varrelmann sogar im Sturm. Altglienicke setzte mit den bekannten Björn Brunnenmann und Torsten Mattuschka auf Erfahrung und Routine zweier 36jähriger. Das Konzept ging auf. Bester Berliner RL-Vertreter ist Viktoria 89, 56 Punkte Tabellenvierter, Heim-Zuschauerschnitt 644. Natürlich nehmen wir noch alle führenden Berliner Clubs unter die Lupe .Als Nachfolger von Trainer Ersan Parlatan kehrt Ex-Profi Thomas Herbst nach 2 ½ Jahren an seine alte Wirkungsstätte Viktoria 89 zurück. Bei TeBe lief es sportlich gar nicht so. Ein Zeichen der nicht erfüllten Erwartungen ist der Trainerwechsel. Seit dem 3.3.2017 gab’s auch im Vorstand Veränderungen. Wäre nicht Jens Redlich, der jetzige Vorstandsvorsitzende, mit Geld eingesprungen, Tennis Borussia stand wieder einmal vor der nächsten Insolvenz – die letzte schien noch gar nicht überwunden zu sein.. Heißt sowohl sportlich als auch finanziell lief die verkorkste Saison Hand in Hand. Umso verwunderter ist der enorme Zugewinn an Spielern. Hoffentlich mausert sich ein weiterer Geldgeber. Und bei Altglienicke ist man klug genug zu wissen, dass die Regionalliga zu halten eine Herausforderung ist, berücksichtigt man das Alter der Leistungsträger. Bisher sprechen sechs vielversprechende Neuverpflichtungen Bände:
Lukas Bache (20) vom BFC Dynamo
Stephan Flauder (31) von BAK 07


Richtig, es sind die Wasserfreunde Spandau 04! Im vierten Playoff-Finale gewannen die Spandauer 12:8 (4:1, 4:3, 2:3, 2:1) bei Waspo Hannover. Titelverteidigung mit dem entscheidenden dritten Sieg für den deutschen Rekordmeister gelungen. Seit 1979 sind es 36 x die Deutsche Meisterschaft. Das ist für Berlin einmalig. Manager Peter Röhle: „Wir haben Waspo von Anfang an den Schneid abgekauft“. Erfolgreichster Werfer der Berliner ist der Franzose Mehdi Marzouki mit vier Treffern. Die weiteren Tore: Dedovic, Restovic, Cuk (je zwei), je eins Stamm und Oeler. Spandau 04 bestimmte eindeutig den Spielrhythmus, auch als Gastgeber Hannover auf 11:8 herankam. Die Wasserfreunde gaben sich keine Blöße. 45 Sekunden vor dem Ende machte Moritz Oelers Tor alles klar. Wir gratulieren zu der außergewöhnlich guten Leistung.