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Zur Beachhandball-EM 2017 in Kroatien hat der DHB beiden SpreefüXXe Anna Blödorn und Sabrina Neuendorf in die Nationalmannschaft berufen. Wobei Sabrina Neuendorf schon 2003 beim Beachhandball dabei war. Das SNAPS-Foto der Juni-Ausgabe „Handball in Berlin“ (HiB) beweist ihre Beachhandball-Begeisterung hier schon im Jahr 2003.
Das weckt Erinnerungen, wie erfolgreich der Deutsche und Berliner Frauen-Beachhandball von 2000 bis 2007 waren?
Denn hier stellte Berlin bis zu vier Beachhandball-Nationalspielerinnen, die mit den damaligen Nationalmannschaften bei den Europameisterschaften 2000 (Silber), 2002, 2004 (Bronze), 2006 (Gold) und 2007 (Silber) berufen wurden. Und ebenso bei den World Games 2001 (Silber) und der Weltmeisterschaft 2006 (Silber) in Brasilien sehr erfolgreich waren. Ihre Namen Alexandra Armenat, Katarina Hartenstein, Janin Hetzer und Yvonne Remest. Sie gehörten dem damals mehrfachen Deutschen Beachhandball-Meister sowie Vizemeister Flying Kangaroos Berlin an und waren Spielerinnen von GutsMuths/BTSV sowie Berliner TSC.

Pause ist keineswegs mit Nichtstun zu verwechseln. Gewiss benötigen die Akteure in Zeiten weniger Belastungen doch das Kräftesammeln, physisch und psychisch. Abschalten, Ausruhen, so sehr es gegönnt ist, kann die Motivation für künftige Taten sein. Wettkampfunterbrechungen und wie differenziert damit umzugehen ist, muss gelernt sein. Ich werde kein Konzept hier aufstellen, was in der Sommerpause alles getan werden muss. Der ein und andere Trainer gibt einigen Spielern sogar Verhaltenspläne mit auf den Weg. Wie gut erholt der ein und andere Spieler die neuen Aufgaben angeht, wird sich bald zeigen. Hat er sich weiterhin vernünftig ernährt und doch etwas bewegt, kommt er übergewichtig aus der Sommerpause, in welcher Verfassung, psychisch und physisch, ist jeder meiner Mitstreiter für die Coachs im Hinblick auf kommende Aufgaben? Mit solchen Überlegungen und Praktiken geht es in die neue Saison.
Wir betrachten erst einmal das Erreichte und fangen nicht wie gewohnt ganz oben an. In die Berlin-Liga aufzusteigen haben die Spandauer Kickers und Hellas Nordwest geschafft. Glückwunsch. Türkiyemspor und Sparta Lichtenberg können es am kommenden letzten Spieltag noch schaffen. Von der Berlin-Liga in die Oberliga gibt es einen Aufsteiger und der heißt SC Staaken. Wir gratulieren. Die VSG Altglienicke haben wir als Aufsteiger von der Oberliga in die Regionalliga bereits beglückwünscht, Optik Rathenow scheiterte leider in der Relegation gegen Germania Halberstadt. Zu Hause 3:3 und auswärts 3:1 für Halberstadt. Allerdings wird zu Recht starke Kritik am System geübt. Z.B. stürzen sechs (6) Südwest-Regionalligisten in die Fünft-Klassigkeit. FK Pirmasens auch als 14. der 19 Clubs. Dagegen bleibt der SC Paderborn als 18. in Liga 3. Aus der Regionalliga Nordost muss gar kein Verein absteigen. Der Tabellenletzte Neustrelitz bleibt drin. Von den beiden Oberliga-Zweiten darf dagegen nur einer aufsteigen. Mit 70 Punkten und einer tollen Saison bleibt es Optik Rathenow verwehrt. Ich wiederhole: Hier stimmt etwas nicht am System.
Ein Blick zur Jugend: Hertha 03 Zehlendorf triumphierte bei der A-Jugend im Berlin-Pokal. Die A-Jugend des 1.FC Union kehrt in die Bundesliga zurück. Hertha BSC wurde mit 57 Punkten hinter Wolfsburg Vizemeister und baut den gesamten Trainerstab um.
In den oberen Ligen blüht das Bäumchen-wechsle-dich-Spiel. Darauf gehen wir gesondert ein. Hertha scheint mit Selke gut eingekauft zu haben und der Abgang von Brooks nach Wolfsburg könnte verkraftet und kompensiert werden. Union blieb der Aufstieg ins Oberhaus verwehrt, ist aber ebenfalls auf dem Transfermarkt sehr aktiv. Auch auf die Trainingslager kommen wir später zu sprechen. Vor Meisterschaftsbeginn steht zuallererst der DFB-Pokal auf dem Programm. Ein Glückslos überkam dem BFC Dynamo als Berlins Pokalsieger. Es wäre doch gelacht, würden sie Schalke 04 nicht in die Knie zwingen. Schwerer aber auch lösbar hat es Union beim 1.FC Saarbrücken. Und Hertha hat je gewisse Übung in der ersten Runde auszuscheiden. Dennoch müsste ein Europa-League-Teilnehmer auch Hansa Rostock schaffen.
Christian Zschiedrich

Es ist die perfekte Dramaturgie. Sowohl die Füchse Berlin und die SG Kronau/Östringen können eine überragende Saison mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft krönen. Im Hinspiel trennten sich die beiden Bundesliga-Nachwuchsteams in Berlin vor 245 Zuschauern 20:20 (10:11). Die Entscheidung fällt am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der Östringer Stadthalle. Das Final-Rückspiel wird wieder von sportdeutschland.tv live im Internet übertragen.
Von Beginn schenkten sich beide Teams nichts. Die Füchse versuchten mit einer offensiven 3:3-Abwehr den Rückraum der Junglöwen zu bändigen. Gästetrainer Daniel Meyer hatte im Vorfeld eher mit einer körperlich robusten 6:0-Abwehr der Gastgeber gerechnet und zeigte vor dieser durchaus auch Respekt: „Die stellt schon ziemlich was dar.“ Aber auch auf die offensive Variante waren seine Schützlinge scheinbar gut eingestellt. Die führten nach 13 Spielminuten mit 7:5 und nutzen die sich bietenden Räume clever aus. Kurz vor der Pause konterten die Süddeutschen den 7:7-Ausgleich mit drei Treffern in Serie wieder zum 10:7, mussten die Füchse aber wieder zum 10:11-Halbzeitstand herankommen.
Die Füchse hatten sich in den fünf Minuten vor der Pause wieder in die Partie zurückgekämpft, blieben aber in den ersten fünf Minuten nach Wiederbeginn selber torlos und sahen sich beim 10:13 abermals einem Drei-Tore-Rückstrand gegenüber. Auch weil die Chancenverwertung seiner Schützlinge Füchse-Coach Fabian Lüdke die Zornesröte auf die Stirn trieb. Doch Gästekeeper Niklas Gierse zeigte einige überragende Paraden. Auch deswegen behaupteten seine Vorderleute bis in die Schlussphase hinein einen knappen zwei-Tore-Vorsprung, ehe Lukas Hopp mit einem Doppelschlag noch den Ausgleich für die Berline herstellte.
Trainerstimmen: Fabia Lüdke (Trainer Füchse Berlin): „Wir werden hart mit uns ins Gericht gehen und schauen, was wir besser machen können. Taktisch werden wir im Rückspiel sicher besser agieren. Zum Glück haben wir mit dem Unentschieden praktisch eine erste Halbzeit herausgespielt. Am Sonntag werden wir mit ebenso viel Kampf, aber sicher auch einer konzentrierteren Leistung antreten. Wir werden alles geben, um den Titel erneut nach Berlin zu holen.“
Daniel Meyer (Trainer SG Kronau/Östringen): „Ich bin sehr glücklich mit der Leistung der Jungs. Ich finde, wir haben das die ganze Zeit hervorragend gelöst und es war am Ende sogar ein bisschen mehr drin als das Unentschieden. Es war eine hervorragende Abwehrleistung mit einem richtig guten Niklas Gierse. Vorne haben wir auch lange Zeit gegen die 3:3-Deckung der Berliner gut gespielt. Die Jungs hoffen natürlich, dass im Rückspiel die Östringer Stadthalle aus allen Nähten platzt.“
Nach zwei nervenaufreibenden Aufstiegsspielen gegen Viktoria Köln ist der Meister der Regionalliga Nordost, Carl Zeiss Jena in die 3. Liga aufgestiegen. Zwar verlor der FC Carl Zeiss zu Hause vor 13.800 Zuschauern (ausverkauft) mit 0:1, der 3:2-Sieg im Hinspiel war der mehr geschossenen Auswärts-Tore wegen letztendlich ausschlaggebend. So sehr sich der Westmeister um den zweiten Treffer in Jena bemühte, Jena behielt die Nerven und ist nach fünfjähriger Abwesenheit in den Profifußball zurückgekehrt. Mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme, grenzenloser Jubel, der Nordostmeister wurde für den Erfolg gefeiert. Aus der Region gibt es heuer keinen Absteiger, weil die Zweite von RB Leipzig nicht mehr antritt, dazu der FC Schönberg sich aus finanziellen Zwängen zurückzieht. Und durch den Aufstieg von Jena gibt es einen zusätzlichen Aufsteiger aus der Oberliga. Südmeister Chemie Leipzig und Newcomer VSG Altglienicke sind regional angekommen. Rathenow und Halberstadt spielen den dritten Aufsteiger in dieser Woche aus.
Die NOFV Oberliga Nord hat ihre 30 Spieltage nun ebenfalls beendet. Lediglich der 1. FC Frankfurt steigt ab. Germania Schöneiche zieht die Mannschaft zurück. Ein Phänomen der Regionalliga (die leidigen) und ebenso in der Oberliga. Die Platzierungen der Berliner Vereine:
CFC Hertha 06.
Das sieht auf dem Papier ganz gut aus, lässt man die Existenzkämpfe ehemals führender Traditionsvereine mal außen vor. In der Sommerpause kann viel geschehen. Bei Tennis Borussia stellt sich die Frage, ob der Trainerwechsel wirklich was gebracht hat. Die Lila-Weißen basteln – nach verheißungsvollen Neuzugängen – weiter am Kader für die neue Saison. Zum Saisonende hat TeBe ein unrühmliches Bild abgegeben. Das Hissen einer Regenbogenfahne ist mit den Fans einvernehmlich gelöst worden und bestimmt nicht des Pudels Kern. Was mir zu denken gibt, TeBe schaffte es nicht für die letzte Partie, 0:2 in Wismar verloren, elf Spieler zusammen zu kriegen. Sollte einfach nicht passieren, schadet sportlich und obendrein dem Image.
Christian Zschiedrich
Am letzten Spieltage schossen zwei Vereine – Optik Rathenow und CFC Hertha 06 – je sieben Tore. Der direkte Oberliga-Aufsteiger in die Regionalliga Nordost heißt mit 71 Punkten, VSG Altglienicke. Ein 2:2 in Lichtenberg bei 47 im Zoschke Stadion sorgte für dieses Punktekonto. Optik Rathenow (70 Punkte) fehlte mit dem weitaus besseren Torverhältnis 94:33 ein Pünktchen. Trainer Ingo Kahlisch: „Nach dem Abstieg haben wir eine überragende Saison gespielt und das Titelrennen lange offen gehalten.“ Noch besteht in zwei Entscheidungsspielen gegen den Tabellenzweiten der Oberliga Süd Germania Halberstadt Aufstiegshoffnung. Am Mittwoch hat Rathenow im Stadion Vogelsang, 18.00 Uhr, Heimrecht. In der selben Woche geht es zum Rückspiel am Samstag, 14.00 Uhr, ins Friedensstadion nach Halberstadt.
Glückwunsch an Altglienicke! Der Verein war erst vor einem Jahr aus der Berlin-Liga gekommen und schaffte somit den Durchmarsch in die Regionalliga. 875 Zuschauer sahen das 2:2 bei Lichtenberg 47, dem Tabellendritten. Effektiv zu spielen war die Devise von Trainer Simon Rösner, der jetzt seine DFB-A-Lizenz erwerben möchte und das Coaching für die kommende Saison an Miroslav Jagatic übergibt. Der war zuletzt im Trainerstab der Nationalmannschaft Myanmars tätig. Zu den besten Spielern auf Seiten des Aufsteigers zählten zwei in Berlin überaus bekannte und nicht gerade sehr junge Akteure. Ein Blick auf die Torfolge:
1:0 (28.) Brechler 1:1 (42.) Brunnemann 1:2 (50.) Mattuschka 2:2 (81.) Einsiedel
„Brunne“ und „Tusche“ machten den Aufstieg von Altglienicke perfekt. Nach Einsiedels Ausgleich musste die VSG zwar noch zittern. Die Leitwölfe Torsten Mattuschka und Björn Brunnemann waren gefragt und es war Verlass auf sie.
Christian Zschiedrich


Intro Füchse Fußball Zwar ungefährdet mit 54:75 Toren auf Platz 14 der Berlin-Liga, die letzte Begegnung endete vor 50 Zuschauern 5:4 für den BFC Dynamo II. Beide Mannschaften konnten frei aufspielen, denn der BFC II war bereits als Drittletzter abgestiegen. Neun Tore, Fußballerherz was willst du mehr. Die Heimmannschaft verschenkte fast einen Vier-Tore-Vorsprung. Für die Füchse war es enttäuschend so weit zurück zu liegen. Platz 14 ist für den Traditionsclub, der einst in oberen Gefilden mitreißende Matches bot, keinesfalls erwartungsgemäß und mit Blick auf das Torverhältnis ein Zeichen von Instabilität. Am 33.Spieltag, Sonntag, 11.6., geht’s nach Neukölln zur DJK Schwarz-Weiß(13.). Der Gastgeber hat nur einen Punkt mehr auf sein Habenkonto. Beide können wieder frei aufspielen. Am letzten Spieltag (34.) treffen im Fuchsbau, Sonntag, 18.6., 15.00 Uhr, zwei Traditionsvereine auf- einander. Blau-Weiß 90 ist auf dem 8.Rang besser platziert, was bei den Füchsen aber nichts heißen soll. Mit Blick voraus soll die Begegnung auch schon auf die kommende Saison gerichtet sein.
Christian Zschiedrich
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Mit diesen einleitenden Worten besuchte Christian Zschiedrich die Sport- und Turn-Enthusiasten auf der Sportmeile am Brandenburger Tor: Berlins bestes Symbol – das Brandenburger Tor! Seit gestern, dem 3. Juni nehmen die Turner unser Berlin ein. 70.000 Teilnehmer und mindestens so viele Begleiter, Freunde und Angehörige. Das sind über 140.000 Touristen in den nächsten sieben Tagen – mit einer bekannt großartigen Abschluss-SHOW im Berliner Olympiastadion. Na ja, man spricht ja zu Recht von der Welt-, Haupt- und Sportstadt Berlin, denn im Ausrichten von Großveranstaltungen – und nicht nur dabei – ist Berlin sportlich erste Sahne.

Weshalb Petrus heute nur bedingt mitspielte, wer weiß warum. Es bleibt ein Highlight besonderer Güte, wenn sich so viele aktive Teilnehmer tummeln. Im Rahmen des Deutschen Turnfestes bietet der LSB Berlin die Sportmeile vorm Brandenburger Tor, ein Event mit sage und schreibe 50 Sportvereinen in den verschiedensten Sportarten. Also, lasst uns schauen, was so alles geboten wird. Regen hält doch nicht etwa Sportler von ihrem Vergnügen ab. In der Tat sammelte Sportick genügend Informationen zum Fest, in erster Linie für Sie und für Euch. Alles weitere in unserem TV-Beitrag.

Der Titelverteidiger aus Berlin zeigte im ersten Finalspiel um die Deutsche Wasserballmeisterschaft im Stadionbad von Hannover vor rund 400 Zuschauern eine ansprechende, konzentrierte Leistung. Der Auftritt des Herausforderers aus Hannover gestaltete sich ganz im Sinne des Artikels der Berliner Morgenpost tags zuvor. Dort hatte Carsten Seehafer, der Trainer von Waspo, die Bemerkung gemacht: „Wir wollen sehr gern Meister werden, müssen es aber nicht“.
W98 Waspo Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 5:11 (0:2, 2:2, 2:5, 1:2), Torschützen. M. Marzouki, N. Dedovic 4, R. Saudadier, M. Čuk, L. Gielen 1
Das Team von Petar Kovacevic, das dem Beginn der Finalspiele bereits entgegenfieberte, ließ von Spielbeginn an keine Zweifel an seinen Ambitionen aufkommen. Die Berliner gingen bereits im 1. Viertel mit 2:0 in Führung und gaben diese auch nicht mehr her. Zwischenzeitlich konnten sie das Ergebnis sogar auf 8:2 Tore ausbauen.
Bei aller Freude über die gezeigte Leistung ist dieser Sieg nur das Ergebnis des ersten Finalspieles – aber damit der erste Schritt zur Meisterschaft. Am kommenden Wochenende wird in Berlin die Best-of-Five-Serie fortgesetzt. – Und dann lautet der Spielstand bei Anpfiff zuerst einmal 0:0.
Das Team der Wasserfreunde Spandau 04 ruft alle Wasserballfans in die Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg: “Wir brauchen Eure Unterstützung und zeigen Euch Wasserball der Spitzenklasse!“
Wasserfreunde Spandau 04 vs. W98 Waspo Hannover, 10.06.2017 16:00 Uhr, 11.06.2017 14:00 Uhr