Mit 5:0 fertigten die Lichtenberger Berlin-Türkspor ab. S. Demiryürek (15. und 30.), traf bis zum Pausentee gleich zweimal, Kupfer (66.), Sejdic (68.) und Tokgöz (77.) trugen sich im zweiten Durchgang in die Torschützenliste ein. „Wir waren dem Gegner gedanklich immer einen Schritt voraus“, lobte Sparta-Coach Dragan Kostic das Auftreten seines Teams. Der Herbstmeister ließ sich von der harten Gangart der Gäste von Türkspor nicht anstecken. Wegen rüden Foulspiels zückte Schiedsrichter Husmann (1.FC Schöneberg) frühzeitig gegen Isik und Türken die Gelbe Karte. Leider sahen nur 64 Zuschauer die torreiche Partie.
Das Nord-Derby fiel wegen Regens als einzige Begegnung in der Berlin-Liga aus. Füchse Berlin – Frohnauer SC wurde sofort für den 27. Dezember 2018 neu angesetzt. Der Beginn der Winterpause verschiebt sich so für Sparta Lichtenberg auf eine Woche später. Als zusätzliche „Bonuspartie“ sieht Dragan Kostic – „wir sind gerade so schön im Rhythmus“ – den Pokal-Fight am kommenden Sonntag an. Der Gegner heißt allerdings BFC Dynamo aus der Regionalliga.
Der Berliner SC vergeigte sein Heimspiel gegen SV Empor mit 0:2 und fällt nach der erneuten Niederlage in der Tabelle auf Platz Vier zurück. Die ernsthaften Verfolger von Sparta sind, der sich immer mehr ranrockende SV Tasmania (2.) und Stern 1900 (3.). Vergleichsweise könnte man sagen, ihre Siege waren so bedeutsam wie Herthas Bundesliga-Sieg mit 2:0 über Eintracht Frankfurt. Naja, beide stehen in der Tabelle, wenn Vergleiche schon angestellt werden, etwas besser als Hertha BSC da. Stern 1900 hatte immerhin Eintracht Mahlsdorf im Top-Spiel zu Gast. Das Stadion war nicht ganz ausverkauft. 21 Zuschauer sahen sieben Tore, ein attraktives Spiel und den 4:3-Sieg von Stern 1900.
70 Zuschauer waren zum BFC Preussen gegen Tasmania gekommen. Tasmania gewann mit 3:1. Alle vier Tore fielen erst in der zweiten Halbzeit. 0:1 (58.) Hartwig, 0:2 (71.) Demir. Doch der BFC Preussen gab nicht auf. Bereits zwei Minuten später fiel der Anschlusstreffer 1:2 (73.) durch Berner, alles offen. Erst zwei Minuten vor Ultimo stelle Loder (88.) den 3:1 Endstand her.
Im Spiel zweier Aufsteiger erkämpfte sich der abstiegsbedrohte SCC einen Punkt bei Türkiyemspor. Genau nach einer halben Stunde hieß es 1:0 durch Ulucay. Der SCC belohnte sich mit großartigem Kampfgeist und kam spät zum durchaus verdienten Ausgleich, 1:1 (84.) durch Seidel.
Fazit: Es bleibt oben und vorallem unten – bei drei Absteigern – in der Berlin-Liga spannend.
Christian Zschiedrich
